„Im Beton-Wahn“

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In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL beschäftigt sich Alexander Jung mit den Folgen des billigen Geldes an den weltweiten Immobilienmärkten. In dem Artikel verdeutlicht er sehr gut, welche Folgen die Fehlallokation zu billigen Kapitals haben.

Neben Adair Turner werde auch ich in dem Artikel zitiert. Als „Deutschlands profiliertester Schwarzseher“ erläutere ich die für Leser von bto wohlbekannten Thesen zur Wirkung von Schulden auf die Vermögenspreise (und zwar Immobilien, Aktien etc.) und die zugleich fatale Wirkung der unproduktiven Verwendung der Schulden für das Wirtschaftswachstum, die Schuldentragfähigkeit und die Stabilität des Finanzsystems.

DER SPIEGEL: „Im Beton-Wahn“, 29. Oktober 2016

1 Antwort
  1. Dietmar Tischer says:

    Keine 10 Jahre nach dem Lehman-Desaster das Ganze noch einmal.

    Und das ein ganz paar Hausnummern größer, in nahezu globaler Dimension.

    Hatte man Lehman vergessen?

    Hatte man nicht, deshalb aller Orten das krampfhafte Bemühen, den Beton-Boom auszubremsen.

    Nein, man hatte Lehman nicht vergessen, konnte aber die neuerliche Blasenentwicklung nicht verhindern, weil man die Notenbanken gewähren lassen MUSSTE, um den Karren nicht an die Wand fahren zu lassen.

    Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

    Man fragt sich nur noch, welcher Anlass die Blase platzen lässt.

    Was Deutschland betrifft:

    Vielleicht können Sie, Dr. Stelter, der Sie in Berlin leben, einmal erklären wie die Menschen dort bei nur mäßig gestiegenen Einkommen innerhalb von 6 Jahren 39% mehr Miete bezahlen können – Miete, also vom Nettoeinkommen?

    Ich verstehe das nicht.

    Antworten

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