China: Schuldenwirtschaft nach westlichem Vorbild

Dieser Beitrag erschien am 4. Januar 2014 bei bto und ist, wie wir heute Morgen gesehen haben, mehr als aktuell: Einige Auguren sehen in China eines der größten Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Zitiert werden dabei Themen wie die Umstellung von einer investitions- und exportfokussierten Wirtschaft zu einer Wirtschaft mit mehr Binnenkonsum. der drastische Anstieg […]

China: Wachstum auf Pump geht weiter

„Schuldenwirtschaft nach westlichem Vorbild“ war einer der ersten Beiträge bei bto vor Jahren betitelt. Gemeint war China. Seither schrieb ich über 500 Beiträge, in denen China zumindest eine Rolle spielt. Die Bedeutung des Landes für die Weltwirtschaft ist erheblich. Die Risiken sind es auch. Es gibt einfach zu viele Schulden. Und nur mit noch mehr […]

Die Abwärtsspirale aus Schulden, Produktivität und fehlendem Wachstum

Dieser Beitrag erschien erstmalig im Juni 2015 bei bto:  Getrieben von immer tieferen Zinsen, verschulden wir uns immer mehr ‒ oder weil wir immer höher verschuldet sind, desto tiefer müssen die Zinsen sein? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt in ihrem neuesten Bericht erneut vor den Folgen und mahnt zu einer raschen Wende in der Geldpolitik. […]

Demografie entscheidet über die Eiszeit

Die demografische Entwicklung ist entscheidend für das Wirtschaftswachstum neben der gestern ausführlich diskutierten Entwicklung der Produktivität. (Dazu übrigens heute Nachmittag noch mehr). Doch auch für die finanzielle Entwicklung dürfte die demografische zentral sein. Ich denke nur an die Diskussion zu den Zinsen, die auf bto an dieser Stelle intensiv geführt wurde. Passend dazu – quasi […]

Produktivitätswachstum auf dem Stand von 1840

Heute Morgen Optimismus, jetzt zur Erinnerung die Dramatik der Situation:   Wir haben zu viele Schulden. Bekannt. Wir brauchen Wachstum, um mit den Schulden umzugehen. Bekannt. Wachstum folgt auch der Erwerbsbevölkerung und der Produktivität. Bekannt. Beides schrumpft beziehungsweise wächst fast nicht mehr. Bekannt. Dennoch immer wieder gut, sich in Erinnerung zu rufen: Source: Historical Statistics of the […]

Das Produktivitätswunder kommt doch

Bekanntlich sind neben der Überschuldung und der Entwicklung der Erwerbsbevölkerung die geringen Produktivitätszuwächse einer der wesentlichen Gründe für die „Eiszeit-These“. Und hier herrscht der Streit: Messen wir nicht richtig oder steht der große Schub unmittelbar bevor oder liegen die besten Zeiten wirklich hinter uns? Die Antwort dürfte entscheidend sein für den Ausblick für Weltwirtschaft und […]

Lasst uns tanzen – wie vor zehn Jahren

Die FT nimmt sich erneut der Party an den Finanzmärkten an: „It is 10 years, almost to the day, that Chuck Prince, then chief executive of Citigroup, told the Financial Times: ‚When the music stops, in terms of liquidity, things will be complicated. But as long as the music is playing, you’ve got to get […]

Nicht Hartz IV steigert die Armut, sondern die Zuwanderung

Um das gleich zu Beginn zu sagen. Ich war und bleibe ein Unterstützer der Hartz-IV-Reformen. Zugleich denke auch ich, dass andere Gründe viel wichtiger waren für den Aufschwung in Deutschland: tiefere Realzinsen, schwacher Euro und boomende Weltmärkte, gezogen von der Lokomotive China mit der unbegrenzten (??) Verschuldungskapazität. Ich denke, dass Kritik an Hartz IV mit […]

Rekordersparnis und Rekordüberschuss

Mehrfach habe ich an dieser Stelle auf den Irrsinn der deutschen Außenhandelsüberschüsse hingewiesen. → Der Irrsinn der Doppelnull → „Deutschland wirtschaftet wie die Eichhörnchen“ Heute Morgen gab ich die sehr balancierte Sicht der FT wieder. Hier nochmals der Kommentar der FuW zu dem Thema vom letzten Herbst, der ebenfalls die Idiotie unsere Politik aufzeigt: „Vereinfacht gesagt, wird […]

Eine intelligente Betrachtung der deutschen Handelsüberschüsse

In der letzten Woche habe ich den Economist-Titel zum Anlass genommen, über die deutschen Wirtschaftsaussichten zu schreiben. Dabei standen die Risiken im Fokus. Andererseits sehe ich bekanntlich die Handelsüberschüsse auch kritisch. Die FT nun mit einer sehr fundierten Betrachtung: Zunächst die banale Feststellung: „A claim is not stronger because of the number of people who agree […]