Eiszeit an den Kapitalmärkten

Dieser Beitrag erschien im August 2016. Kritiker können jetzt sagen, er beweist, dass das ganze Gerede von einer neuen Krise oder einem Crash ungerechtfertigt ist, stehen wir doch heute an den Börsen – vor allem in den USA – deutlich besser da. Ich bleibe jedoch bei meiner Auffassung, dass es eben nur zeigt, wie die […]

Auch die OECD unterstützt die französische Sicht auf die Eurozone

Es ist doch kein Zufall, dass mit Frau Lagarde eine ausgewiesene Taube die Nachfolge von Mario Draghi antritt. Die Staatsfinanzen in Europa, gerade auch die Frankreichs, brauchen dauerhaft Money for Nothing und die Akteure wissen nur zu gut, dass die Eurozone für den kommenden Sturm nicht gut gerüstet ist. Passend dazu die lauten Rufe nach […]

Zur Dynamik der Deflation

Das Gespenst der Deflation kehrt zurück. Da haben wir zehn Jahre lang so viel Liquidität geschaffen wie möglich, Aktienblasen aufgepumpt und damit Inflationserwartungen geschürt. Ohne Erfolg. Grund genug, auf frühere Kommentare von bto zu diesem Thema zurückzugreifen: Sinkende Preise, schwindende Nachfrage: Deflation ist für Volkswirtschaften ein Schreckensbild. Bei hohen Schulden führt sie direkt in die […]

Helikoptergeld für alle – von bto schon vor fünf Jahren angeregt

Manchmal dauert es, bis Ideen eine breitere Aufmerksamkeit finden. So fordert der Volkswirt einer mir bisher völlig unbekannten Bank im manager magazin: → manager-magazin.de: „Helikopter Geld für alle“, 19. Juli 2019 Da kann ich nur sagen: So neu ist die Idee nicht. Und vor allem ist er noch nicht so radikal, wie wir eigentlich sein müssten. […]

Die Highlights vom Juli

Hier die Highlights vom Juli. Wollen Sie nichts verpassen? Dann können Sie meinen Newsletter hier abonnieren. DEUTSCHLAND KOMMENTIERT BEI manager magazin Typisch Deutsch: lieber alle ärmer als einige etwas reicher Vor die Wahl gestellt, selbst 80.000 Euro zu verdienen, während der Nachbar 100.000 Euro bekommt oder aber jeweils nur 60.000 Euro zu verdienen, dürften die […]

The new fragile – oder die Erklärung der Dauerkrise

Dieser Beitrag erschien erstmals im Juni 2016: Bereits im März 2009 habe ich über die „New Realities“ geschrieben. Ein Begriff, der später bei Pimco abgewandelt als „New Normal“ promotet wurde. Im Kern ging es schon damals um das Thema der Eiszeit, also einer Periode geringen Wachstums mit häufigeren Rezessionen und mageren Kapitalerträgen. Die These: Ohne […]

Zinssenkung der FED: immer weiter in das Tal der Tränen

Die Fed hat also geliefert, was alle erwartet und gefordert haben: eine erneute Zinssenkung, völlig unüblich zu diesem Zeitpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung (geringe Arbeitslosigkeit, solides Wachstum, boomende Börsen), aber natürlich konsequent vor dem Hintergrund der immer höheren Verschuldung in der Welt, der Stärke des Dollars, der zunehmenden globalen Spannungen und der Tatsache, dass die Vermögenspreise […]

Weshalb auch Trump nichts an der Eiszeit ändern kann

In der Vergangenheit habe ich regelmäßig Beiträge von GMO kommentiert und verlinkt. → „Quantifying the Fed’s Impact on the S&P 500“ – erheblich → Staatsschulden – wirklich so schlecht? → Kritischer Blick auf die USA → Maue Renditen mit allen Assets – im besten Fall → „Der Aktienmarkt ist abscheulich teuer“ → A CAPE Crusader – A Defence Against the Dark […]

Die Eiszeit kehrt zurück – hier das Szenario

Mein 2016 erschienenes Buch gewinnt wieder an medialer Aktualität. Mit immer mehr um sich greifenden Negativzinsen, weiteren aggressiven Interventionen der Notenbanken und Kapitalmärkten, die immer mehr an der Effektivität der Maßnahmen zweifeln, wird das Thema der Eiszeit in der Weltwirtschaft wieder breiter wahrgenommenen. Leser von bto wissen natürlich, dass die Krise nur eine Pause gemacht hat, […]

Boris Johnson ist alles, sicherlich nicht dumm

Meine Sicht auf den Brexit ist bekannt: ein Desaster für uns, nicht unbedingt ein Desaster für die Briten. Hier alles nachzulesen: → bto zum Brexit Ich denke auch, dass Johnson die richtige Strategie verfolgt: hart verhandeln und auf einen Hard-Brexit vorbereiten. Denn am Ende leiden die Eurozone und Deutschland am stärksten. Was nicht bedeutet, dass unsere […]