Die Highlights vom Juli

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TWITTER

Im aktuellen Ökonomen-Twitter Ranking von Makronom konnte ich mich um zwei Plätze auf den achten Rang verbessern. Damit gehört bto zu den einflussreichsten Twitter-Accounts in der deutschsprachigen Ökonomen-Szene.

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CORONOMICS

Mein Buch zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ist aktuell auf Platz 1 Wirtschaftsbuch-Bestsellerliste vom Handelsblatt.

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GELDPOLITIK

KOMMENTIERT BEI manager magazin
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor Inflation – und die Notenbanken nicht
Im Annual Economic Report warnt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich vor einer epochalen Trendwende: Nachdem sie seit vierzig Jahren rückläufig war, droht eine Phase (deutlich) höherer Inflation. Denn die Notenbanken, die sich dem entgegenstellen sollten, werden es nicht tun. Und hier die detaillierte Besprechung der Studie auf bto.

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Studie: Die EZB-Politik führt zur Vermehrung von Zombies
Eine weitere Studie zeigt, wie die Geldpolitik genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie vorgibt erreichen zu wollen. Über die Verhinderung einer Bereinigung ineffizienter Strukturen und schwacher Unternehmen verstärkt sie eher den deflationären Druck – was dann noch extremere Maßnahmen der Notenbanken zur Folge hat.

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EUROPA

Diskussion bei FRANCE 24
Europe after Covid 19: How €750 billion could reboot the EU
Im englischsprachigen französischen Sender FRANCE 24 habe ich in einer Diskussion meine Skepsis bezüglich des „Wiederaufbauprogramms“ der EU zum Ausdruck gebracht.

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Weitere Videos finden sich unter STELTERS TV:

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TARGET2: Auf dem Weg zur Billion, sollten wir es wie Pascal halten
In diesen Tagen dürften die Forderungen der Bundebank im Rahmen des TARGET2-Systems die Billionengrenze überschreiten. Grund genug, jetzt zu handeln, egal ob man es für „unerhebliche Verrechnungsgrößen“ hält oder für Forderungen, die immer mehr an Wert verlieren.

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Italien – ein Fass ohne Boden
Wie wir wissen, ist das Land reich und es ist ein Problem der Staatsschulden, während die Bürger sehr gut dastehen. Dennoch stellt sich die Frage, wie Europa mit der zusehends untragbaren Schuldenlast umgehen will.

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DEUTSCHLAND

KOMMENTIERT BEI manager magazin
Intelligente Wirtschaftspolitik jetzt!
Reicher Staat, arme Bürger, geringe Vermögen, ungleiche Vermögensverteilung, Exportabhängigkeit und Erpressbarkeit auf internationaler Ebene verdeutlichen, was falsch läuft in Deutschland. Höchste Zeit für eine intelligente Wirtschaftspolitik.

LESEN: → Intelligente Wirtschaftspolitik jetzt!

Über-Ersparnis und Über-Exporte als Folge ungleicher Einkommens- und Vermögensverteilung?
Wir subventionieren Eigentümer und Mitarbeiter der exportorientierten Unternehmen und nehmen als Gegenleistung Forderungen mit zunehmend zweifelhaftem Wert, mit denen wir geringe Erträge erwirtschaften (wenn überhaupt, TARGET2 beispielsweise zinslos) und müssen zugleich über eine Schulden- und Transferunion an die anderen Geld verschenken. Kein Wunder, dass wir ärmer sind.

LESEN: → Über-Ersparnis und Über-Exporte als Folge ungleicher Einkommens- und Vermögensverteilung?

STELTERS PODCASTS

Interview mit dem WDR5 Morgenecho
Im Interview diskutiere ich die Ergebnisse des EU-Sondergipfels und fordere einen grundlegend anderen Ansatz zur Reform der EU und zum Umgang mit den Schuldenproblemen.

HÖREN: → Interview mit dem WDR5 Morgenecho

Der wöchentliche bto-Podcast in Zusammenarbeit mit Media Pioneer erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Bisher sind dreiunddreißig Folgen erschienen und können hier nachgehört werden.

HÖREN: → PODCAST

Die nächste Folge erscheint am kommenden Sonntag, 2. August, um 9 Uhr. Diesmal geht es um (die Rückkehr?) der Inflation.

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte folgen Sie mir auch weiterhin.

Kommentare (13) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Platz 8 im MAKRONOM-Ranking – und dies als EINZELKÄMPFER.

    Gratulation!

    Schaut man im Ranking weiter nach vorn, zeigt sich, an wem sich SPITZENQUALITÄT in der öffentlichen Diskussion unter den Informierten/Interessierten bemisst:

    Claudia Kemfert auf Platz 1, gefolgt von Marcel Fratzscher auf Platz 2.

    Heißt:

    UMWELT und UMVERTEILUNG sind die alles überragenden Themen in diesem Land.

    Wissenschaft und Politik im Gleichschritt.

    Das passt zum Land und war schon immer so:

    Wenn es um das große Ganze geht, ziehen alle Willigen an einem Strang.

    Gerade jetzt, wo es doch wieder einmal um alles geht.

    Kann Politik derart auf Besserwisser bauen und steht die mit Milliarden abgespeiste Bevölkerung weitgehend dahinter, bestätigt sich einmal mehr das verführerische Wort der Werbung:

    Millionen irren nicht.

    Daran rütteln auch Querdenker vergebens.

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      „Claudia Kemfert auf Platz 1, gefolgt von Marcel Fratzscher auf Platz 2. Heißt: UMWELT und UMVERTEILUNG sind die alles überragenden Themen in diesem Land.“

      Nein. Ich könnte mich über die Erstellungsmethodik des Rankings auslassen, aber das ist nur nebensächlich.

      Wesentlich ist folgender Einwand: Twitter ist viel linksradikaler als der Durchschnitt der Gesellschaft. Deshalb kann man aus den Interessen oder Präferenzen der Twitter-Nutzer keine solchen allgemeinen Schlüsse ableiten.

      Die New York Times hat das letztes Jahr sehr schön für die Bevölkerungs-Untergruppe der Demokraten-Wähler in den USA herausgearbeitet, auch dort der gleiche Trend. Je linksradikaler, desto mehr Aktivität auf Twitter.
      https://www.nytimes.com/interactive/2019/04/08/upshot/democratic-electorate-twitter-real-life.html

      Antworten
      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Twitter ist viel linksradikaler als der Durchschnitt der Gesellschaft.>

        Erstens:

        linksradikal?

        Ich habe mich auf die beiden KONKRETEN Themen bezogen, die C. Kemfert und M. Fratzscher in der ÖFFENTLICHKEIT promoten.

        Und die sind Umwelt und Umverteilung.

        Damit habe ich KEINE Wertung verbunden.

        Sie WERTEN im Kontext der Twitter-Nutzung.

        Ich halte eine Wertung in dem HIER vorliegenden Twitter-Kontext (MAKRONOM) für FALSCH und ihre allgemeine Twitter-Wertung („viel linksradikaler“) für mehr als FRAGWÜRDIG.

        Außerdem:

        Den Durchschnitt der Gesellschaft mit linksradikal in Verbindung zu bringen, ist hanebüchener Unsinn.

        Denn was als „Durchschnittsmeinung“ der Gesellschaft auch immer einer mehrheitlich links-grünen Gesinnung (gesellschaftlich prägend) entsprechen mag, ist jedenfalls nicht einmal annähernd linksRADIKAL.

        Zweitens:

        Ich habe NICHT den Durchschnitt der Gesellschaft – was immer der auch sein soll – BEWERTET.

        Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Bevölkerung WEITGEHEN hinter dieser thematisch so GESTÜTZTEN Politik steht, d. h. wie sie sich meinungsmäßig VERHÄLT.

        Das schließt keine Wertung dieser Politik ein und auch keine der Bevölkerung.

        Sie haben wieder einmal linksradikale Umtriebe gewittert.

        Da können Sie ja tun.

        Für das, was ich hier sage, ist es völlig belanglos.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Sie könnten genauso gut eine Umfrage in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg machen, dabei wird wahrscheinlich auch herauskommen, dass „Umwelt“ und „Umverteilung“ die wichtigsten Themen sind.

        Repräsentativ für das ganze Land sind die Befragten und das Ergebnis aber nicht. Und deshalb ist es keine gute Idee, davon ausgehend Schlussfolgerungen über das ganze Land zu ziehen. Twitter repräsentiert nämlich genausowenig den Durchschnitt der Gesellschaft in diesem Land wie Friedrichshain-Kreuzberg, die Unterschiede sind sogar ziemlich massiv.

        Klicken Sie mal auf den New-York-Times-Artikel und schauen Sie sich die Statistiken an, dann verstehen Sie vielleicht, was ich meine.

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Ott: Sehr schöne Illustration und Analyse in der NYT; für mich inhaltlich kein bisschen überraschend, dürfte aber gerne Pflichtlektüre für Twitter-Leser in politischen Entscheidungspositionen werden.

        Zum Wörtchen „linksradikal“ muss ich aber auch noch was sagen; sehen Sie’s mir nach, etwas neckend, es ist affenheiß hier…

        Nu‘ heben Sie sich das Wort links*radikal* doch besser für ggf. wirklich wilde Zeiten auf. Nachher sind Sie mal in einer polizeifreien Aufstandszone der Anti-Kapitalisten, die Ihr Haus und Auto abfackeln im Namen der Umwelt und sozialen Gerechtigkeit, sie schreiben hier auf bto „Hilfe, Linksradikale…“ und wir denken, da steht einer bei Ihnen an der Ecke und twittert „Vermögensabgabe für Millionäre jetzt“ ;-)

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        „Nu‘ heben Sie sich das Wort links*radikal* doch besser für ggf. wirklich wilde Zeiten auf. Nachher sind Sie mal in einer polizeifreien Aufstandszone der Anti-Kapitalisten, die Ihr Haus und Auto abfackeln im Namen der Umwelt und sozialen Gerechtigkeit“

        Das wären dann aber eindeutig die gewalttätigen Aktivitäten von Links*extremisten*.

        Ob und wie Sie jemanden irgendwo im politischen Spektrum von „linksradikal“ bis „rechtsradikal“ verorten, ist in Deutschland -zumindest noch- von Ihrer persönlichen Meinungsfreiheit gedeckt. Das lädt zu Widerrede ein, wie es Herr Tischer weiter oben gezeigt hat, aber das wiederum ist Teil des ganz normalen politischen Meinungsstreits in einer demokratischen Gesellschaft.

        Jemanden einen „Extremisten“ zu nennen, ist hingegen potentiell justiziabel („Üble Nachrede“, usw.), bei Ihrem Beispiel von den Brandstiftern „im Namen der Umwelt und der sozialen Gerechtigkeit“ halte ich die Einordnung als Extremisten aber für so offensichtlich, dass ich auch bereit wäre, sie in einem Prozess zu verteidigen, falls ich deswegen verklagt werden würde. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich das Verfahren gewinnen würde.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Ich habe den von Ihnen verlinkten in der NYT gelesen und kann mich nur wundern.

        Sie sagen:

        >Twitter ist viel linksradikaler als der Durchschnitt der Gesellschaft… Die New York Times hat das letztes Jahr sehr schön für die Bevölkerungs-Untergruppe der Demokraten-Wähler in den USA herausgearbeitet, auch dort der gleiche Trend.>

        In der NYT ist KEINE Rede von LINKSRADIKAL.

        Und es ist auch KEINE Rede von der amerikanischen Durchschnitts-Gesellschaft, sondern LEDIGLICH von der Wählerschaft der Demokraten.

        Bei der der Demokratischen Partei zugeneigten Wählerschaft wird unterschieden zwischen in den Sozialen Medien politische Inhalte Postenden, die als überwiegend „progressive activists“ bezeichnet werden mit Positionen wie Green New Deal und Medicare und der nicht politische Inhalte postenden Mehrheit dieser Wählerschaft, die unter „moderat“, „liberal“ und „konservativ“ zusammengefasst wird.

        Wer für den Green New Deal oder Medicare ist, muss noch lange nicht LINKSRADIKAL sein.

        Oder wollen Sie Barack Obama, der Medicare wollte und nicht durchsetzen konnte als einen LINKSRADIKALEN bezeichnen?

        Selbst das 1/10 der Wählerschaft, das als „ideologically consistent“ ermittelt wurde, ist nicht das, was WIR unter LINKSRADIKAL verstehen.

        Ihr Bezug ist an den Haaren herbeigezogen, wenn Sie damit LINKSRADIKALER bei Twitter belegen wollen.

        Außerdem:

        Wie wäre es denn mit einer Untersuchung der Bevölkerungs-Untergruppe der Republikaner-Wähler, die in den Sozialen Medien posten und nicht posten.

        Sind sicher, dass Sie angesichts des Ergebnisses und Ihrer begrifflichen Deutung, NICHT sagen MÜSSTEN:

        Twitter ist viel RECHTSRADIKALER als …?

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        Zum Thema… hab gerade mal ein bisschen recherchiert. Man findet gar nicht so leicht eine Antwort auf die Frage „mit welcher Frequenz werden welche politische Ideologien getweetet / welche Ideologie haben die Twitter-User“.

        Eine Studie zur Klassifikation von Tweets sah auf Anhieb klasse aus, aber als ich reinlas, störte mich, dass die Analyse über Datensätze zu bestimmten Themen war. Das kann Bias reinbringen.

        Nun denn, hier das griffigste Ergebnis, was ich fand, umfragebasiert: <> [Anm: politische Orientierung der Nutzer, nicht zu verwechseln mit den Tweets]

        https://www.pewresearch.org/internet/2019/04/24/sizing-up-twitter-users/

        Weiter: <>

        Also 11%-Punkte weniger Sehr-Konservative.

        Basierend auf dieser und ein paar anderen Studien mein Fazit: Twitter hat „Links-Bias“, aber „linksradikal / -extrem“ in der Verfassungsschutz-Definition oder dem landläufigen Verständnis nach ist es nicht.

        Evtl. gibt es aber bei der persönlichen subjektiven Bewertung wie extrem Twitter oder andere Medien sind, einen Selektionsbias, weil die extremsten Posts es eher in die Presse schaffen, re-tweeted werden und die Kommentare unter diesen entsprechend extremer ausfallen dürften.

        So oder so gilt aber: Social-Media-Posts sind kein repräsentatives Bild der gesellschaftlichen Meinung.

        Die Beeinflussung ist daher ein potenzielle Problem. Hier aus einem Artikel aus The Atlantic, der die Verzerrung des Weltbildes durch soziale Medien auf den Punkt bringt: <>

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        Oh, meine Zitate wurden gelöscht; Doppel-Pfeile mag die Plattform anscheinend nicht – hier noch mal die Zitate in der Reihenfolge wie im Post…

        U.S. adult Twitter users are younger and more likely to be Democrats than the general public. Most users rarely tweet, but the most prolific 10% create 80% of tweets from adult U.S. users.

        In terms of political ideology, Twitter users are less likely than U.S. adults more broadly to characterize their views as very conservative. On an 11-point scale ranging from 0 (“very conservative”) to 10 (“very liberal”), 14% of Twitter users place themselves between 0 and 2, compared with 25% of the general public.

        “When you’re on Twitter, every controversy feels like it’s at the same level of importance,” one influential Democratic strategist told me. Over time, he found it more and more difficult to tune Twitter out: “People whose perception of reality is shaped by Twitter live in a different world and a different country than those off Twitter.” (I granted the strategist anonymity in exchange for candor.)

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        „In der NYT ist KEINE Rede von LINKSRADIKAL.“

        Natürlich nicht. Bei der taz werden Linksradikale auch konsequent „Aktivisiten“ genannt weil das ein viel positiver klingender Begriff ist – sofern man keine Erinnerungen an die DDR hat….

        Aber wollen Sie mit mir die voraussichtlich ziemlich unergiebige Erörterung dessen betreiben, was ich für „linksradikal“ halte und Sie womöglich nur für „progressiv“?

        Oder zweifeln Sie grundsätzlich daran, dass die Twitter-Nutzer deutlich weiter links eingestellt sind als die Nicht-Twitter-Nutzer?

        „Wie wäre es denn mit einer Untersuchung der Bevölkerungs-Untergruppe der Republikaner-Wähler, die in den Sozialen Medien posten und nicht posten. Sind sicher, dass Sie angesichts des Ergebnisses und Ihrer begrifflichen Deutung, NICHT sagen MÜSSTEN: Twitter ist viel RECHTSRADIKALER als …?“

        Da bin ich mir vollkommen sicher. Schon alleine deshalb, weil Twitter die Beiträge des pro-Trump-Lagers systematisch zensiert und deren Reichweite einschränkt („shadowbanning“). Diejenigen Beiträge, die Sie auf Twitter sehen können und aus denen Sie lustige Twitter-Rankings konstruieren können, sind viel linker als der Meinungsdurchschnitt in den USA. Und sie wären es auch dann noch, wenn wir großzügigerweise annehmen würden, dass die Moderaten in beiden großen amerikanischen Parteien generell weniger Twitter-Mitteilungsbedürfnis hätten als die ideologischen Ränder.

        Testen Sie doch selbst einmal, was für eine heftige linksradikale Schlagseite Twitter hat: Machen Sie sich einen Account und posten Sie den Satz „Männer können nicht schwanger werden“. Dafür werden Sie sofort gesperrt, weil es angeblich „Hatespeech“ und „transfeindlich“ ist.

  2. Avatar
    Richard Ott sagte:

    Mein Juli-Highlight: Dieser merkwürdige Twitter-Beitrag über eine interessante „Rettungsaktion“ der angeblichen syrischen Islamisten-Zivilschutzorganisation „White Helmets“ in der Provinz Idlib, wo Erdogans islamistische Hilfstruppen mit Al-Kaida-Ablegern um die Vorherrschaft kämpfen:

    „Hussam al-Saghir, a 12-year-old child, displaced from #Homs City. Our #WhiteHelmets water rescue teams recovered his body yesterday after he drowned in one of the swimming pools in #Idlib countryside.“
    https://twitter.com/SyriaCivilDef/status/1280841595819098112

    Die Weißhelme sind wahrscheinlich die einzige „Wasserrettungsorganisation“ der Welt, die ein ertrunkenes Kind mit Taucherausrüstung (!) aus einem Schwimmbecken bergen und auch noch so stolz auf diese Aktion sind dass sie Fotos davon machen und per Twitter in die ganze Welt schicken. ;)

    Alternative Erklärung: Von Retten und Bergen haben die Weißhelme keine Ahnung, das Foto ist gestellt, und der Taucher ist mit dabei damit es dramatischer aussieht.

    Daraus folgen dann aber ein paar unangenehme Fragen: Falls das Foto tatsächlich ein totes Kind zeigt, wo kommt dessen Leiche her?

    Wieso finanziert die Bundesregierung diese Stümper jedes Jahr mit einem zweistelligen Millionenbetrag – trotz lückenhafter Buchhaltung – und nimmt Mitglieder der Organisation als „Flüchtlinge“ in Deutschland auf?

    Und waren die Berichte der „White Helmets“ über Chemiewaffenangriffe der Truppen von Assad auf Zivilisten in Syrien genau solche plumpen Fakes?

    Antworten
  3. Avatar
    ruby sagte:

    Danke Dr. Stelter,
    für die Informationen, Analysen, Ideen, Diskussionen!
    Der Blick zurück zeigt, woher wir in unserer Gesellschaft kommen, um heute zu leben & handeln, damit Austausch in Zukunft Gewinn bringt und Freude bereitet.
    „Go your own way“ 👍😎

    Antworten

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