Das Coronavirus beendet die Illusion des gesunden Aufschwungs

Folgender Kommentar von mir erschien bei Cicero und gehört zum HOTSPOT CORONOMICS:

Die Ausbreitung des Corona-Erregers nimmt rapide an Tempo zu.  Jetzt ist auch Italien massiv betroffen. Gelingt es nicht, eine Pandemie zu verhindern, droht eine weltweite Rezession – und damit eine weitere politische Destabilisierung. Besonders Deutschland wäre betroffen.

Noch gibt es Hoffnung. Hoffnung, dass es doch noch gelingt, eine weltweite Pandemie zu verhindern. Hoffnung, dass die Maßnahmen der Regierungen ausreichen, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hoffnung, dass das nahende Frühjahr dem Spuk ein Ende bereitet und wir den Sommer dazu nutzen können, um uns besser vorzubereiten.

Noch gab es Hoffnung an den Kapitalmärkten. Mit Blick auf die SARS-Epidemie von 2002 waren die Börsianer bis vergangene Woche davon überzeugt, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Die chinesische Wirtschaft würde sich v-förmig erholen und im Sommer wäre alles vergessen. Und selbst, wenn es etwas länger dauert, würden die Notenbanken mit noch mehr und noch billigerem Geld die Wirtschaft und natürlich vor allem die Kapitalmärkte wieder retten. Angesichts der damit absehbaren Flut billigen Geldes gibt es aus Sicht der Börsianer nur eines: Aktien kaufen.

Schulen und Kindergärten geschlossen

Doch nun kommen Zweifel auf. Mehr als 50.000 Italiener dürfen ihre Heimatorte nicht mehr verlassen. Schulen und Kindergärten bleiben in Mailand, dem ökonomischen Herzen des Landes, geschlossen. Das Virus ist in Europa angekommen und trifft mit Italien ein Land, wo die reale Wirtschaftsleistung schon ohne Virus seit Jahren stagniert und die politische Unzufriedenheit wächst. Korea, immerhin die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens und ein wichtiger Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft, meldet immer mehr Fälle. Und in China wachsen nicht erst jetzt die Zweifel an den offiziellen Zahlen.

Unabhängig davon, ob es nun eine relativ harmlose Erkrankung ist, die nicht mehr Tote fordert als eine normale Grippewelle, oder doch eine Pandemie, vor der wir uns ernsthaft fürchten sollten, mehren sich die Anzeichen, dass die wirtschaftlichen Folgen erheblich sein dürften. Erheblicher, als die Finanzmärkte es erwartet haben und vor allem erheblicher, als es eine ohnehin geschwächte Weltwirtschaft – ganz zu schweigen von der Eurozone – verkraften könnte.

An den Börsen rennen alle zum Ausgang

Die Börsianer erkennen, dass billiges Geld allein nichts nutzt, wenn die Gewinne der Unternehmen wegbrechen. Diese Erkenntnis scheint sich nun durchzusetzen. Die Hoffnung, dass es ohne Blessuren ausgeht, stirbt, und alle rennen zum Ausgang. Denn es gibt in unserer vernetzten Welt nur wenige Unternehmen, die nicht direkt oder indirekt davon betroffen sind. Gewinner gibt es natürlich auch: die Hersteller von Atemmasken und Medikamenten. Doch das rettet den Markt nicht. Denn es ist anders als 2002. Damals lag der Anteil der chinesischen Wirtschaft am Welt-Bruttoinlandsprodukt bei unter acht Prozent, heute bei fast 18 Prozent. Mehr als 50 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums verdanken wir der Volksrepublik, die diesen Boom mit einer massiven Verschuldung finanziert hat. Seit Jahren versucht die politische Führung des Landes, von der Abhängigkeit immer weiter steigender Schulden loszukommen. Ohne Erfolg.

Mit der Abhängigkeit von immer mehr Schulden sind die Chinesen nicht allein. Die US-Regierung fährt zurzeit ein Defizit von rund fünf Prozent des BIP und erreicht damit eine reale Wachstumsrate der Wirtschaft von nur rund zwei Prozent. Wir haben weltweit immer mehr Schulden gemacht und immer weniger realwirtschaftlich damit bewirkt. Der Aufschwung seit der Finanzkrise ist der schwächste seit dem Zweiten Weltkrieg – und dies trotz bisher unvorstellbarer Interventionen der Notenbanken.

Massiver Einbruch der japanischen Wirtschaft

Man muss es sich so vorstellen wie ein schwer beladenes Flugzeug, das nur unter größter Mühe in der Luft gehalten werden kann. Es fliegt, aber es fliegt nicht hoch. Der kleinste externe Schock könnte zum Absturz führen und die nächste Rezession wäre da. Kreisten die Sorgen bisher um Handelskrieg, Protektionismus und harten Brexit, haben wir nun mit dem Virus einen möglichen Auslöser für den Absturz. Noch hören wir Meldungen wie diese vom Internationalen Währungsfonds am Rande des G20-Gipfels in Riad: Wegen des Virus dürfte das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um 0,1 Prozentpunkte und das chinesische Wachstum um 0,4 Prozentpunkte geringer ausfallen, verkündete dort die Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva. Wie realitätsfern diese Einschätzung ist, zeigen der massive Einbruch der japanischen Wirtschaft und der Rückgang des Tourismus in Frankreich um 40 Prozent.

Doch was bleibt dem IWF anderes übrig, als darauf zu hoffen, dass es noch irgendwie gut gehen wird? Die Geldpolitik ist schon jetzt voll auf Expansion, und die Schulden sind es ebenfalls. Es wird schwer, dem Flugzeug wieder Auftrieb zu verschaffen. Deutschland würden eine weitere Ausbreitung des Virus und ein Einbruch der Weltwirtschaft massiv treffen. Kein anderes Land hat sich in einem solchen Maße abhängig gemacht vom Export. Kein anderes Land ist so anfällig für die Stimmungen der Weltwirtschaft. Schon im vergangenen Jahr hat unsere Industrie unter dem Nachfragerückgang aus China und aus anderen Regionen gelitten. Nur knapp kamen wir an einer Rezession vorbei. 2020 müssen wir schon verdammtes Glück haben, damit uns das erneut gelingt. Alle Stimmungsindikatoren der Wirtschaft zeigen klar nach unten. So oder so dürfte die Wohlstandsillusion, in der wir uns in den letzten Jahren befanden, bitter enden und offenlegen, dass wir die guten Jahre nicht genutzt haben, um unser Land fit für die Zukunft zu machen.

Politische Spannungen werden immens zunehmen

Es ist auch kein Zufall, dass der Euro angesichts der Virus-Bedrohung seit Wochen noch schwächer notiert. Denn ohne ein wirtschaftlich starkes Deutschland wird es immer schwerer, die Währungsunion zu stabilisieren. Denn auch hier sollten wir uns von der Politik nichts vormachen lassen: Nur das billige Geld der EZB hat dem Euro bisher Zeit gekauft. Gesundet ist der Patient nicht wirklich und die politischen Spannungen werden immens zunehmen, falls die Eurozone wieder in die Rezession fällt.
Die USA dürfte am Ende am leichtesten mit der Krise zurande kommen. Dennoch könnte die Epidemie am Ende Donald Trump die Wiederwahl kosten. Denn eine anfällige Rezession hat bisher noch immer dazu geführt, dass der Amtsinhaber seinen Job verlor.

Zum Schluss ein kurzer Ausblick auf die Zeit danach. Natürlich wird sich die Wirtschaft wieder erholen, wie stets nach solchen Krisen. Politisch könnte bis dahin einiges passieren, übrigens auch in China, wo die Autorität der Regierung unter dem Missmanagement der Situation leidet. Die Folge könnten mehr Repressalien und damit ein strukturell geringeres Wachstum in China sein. In Europa dürfte die Bereitschaft zu mehr staatlichen Schulden – auch in Deutschland – zunehmen, und man wird dazu übergehen, Geld- und Fiskalpolitik „besser zu koordinieren“, was nichts anderes bedeutet, als dass die Notenbanken die Staaten direkt finanzieren. So bekommen die Börsianer dann auf längere Sicht doch Recht, und die Aktien werden wieder steigen. Nicht, weil die Wirtschaft genesen und das Flugzeug stabil eine größere Höhe erreicht hätte, sondern nur deshalb, weil es die beste Möglichkeit sein wird, seine Ersparnisse vor Negativzinsen und Inflation zu schützen.

Soweit mein Kommentar. Nachdem dieser erschienen ist, habe ich auf Zero Hedge diesen Beitrag gefunden, der – besser noch als meiner – die Lage zusammenfasst:

If we asked a panel of epidemiologists to imagine a virus optimized for rapid spread globally and high lethality, they’d likely include these characteristics:

  1. Highly contagious, with an R0 of 3 or higher.
  2. A novel virus, so there’s no immunity via previous exposure.
  3. Those carrying the pathogen can infect others while asymptomatic, i.e. having no symptoms, for a prolonged period of time, i.e. 14 to 24 days.
  4. Some carriers never become ill and so they have no idea they are infecting others.
  5. The virus is extremely lethal to vulnerable subpopulations but not so lethal to the entire populace that it kills its hosts before they can transmit the virus to others.
  6. The virus can be spread by multiple pathways, including aerosols (droplets from sneezing/coughing), brief contact (with hotel desk clerks, taxi drivers, etc.) and contact with surfaces (credit cards, faucets, door handles, etc.). Ideally, the virus remains active on surfaces for prolonged periods, i.e. 7+ days.
  7. Those infected who recover may catch the virus again, as acquired immunity is not 100%.
  8.  As a result of this and other features, it’s difficult to manufacture a vaccine that will reliably protect against infection.
  9. The tests designed to detect the virus are inherently limited, as the virus may be present in tissue that isn’t being swabbed.
  10. The symptoms of the illness are essentially identical with less contagious and lethal flu types, so people who catch the virus may not know they have the novel pathogen.

As you probably know by now, these are all characteristics of Covid-19, and this is why it is unstoppable. As we now know, millions of people left Wuhan while the epidemic was raging in January, spreading the virus throughout China and the world via hundreds of airline flights to other nations.“ – bto: Das alles leuchtet ein. Wir haben in der Tat einen Erreger, der wohl unmöglich zu stoppen ist.

Und was sind die Folgen. Viel klarer als in meinem kurzen Kommentar hier zusammengefasst:

If we asked a panel of business executives to imagine a global system optimized for vulnerability to external shocks, they’d likely include these characteristics:

  1. Long global suppy chains, four, five and six layers deep, so those in the top layers have no idea where parts and components actually come from.
  2. Just-in-time deliveries and limited inventories dependent on complex logistics, so any shock quickly disrupts the entire network as key nodes fail.
  3. A global supply chain dependent on hundreds of financially marginal factories and suppliers who do not have the means to pay employees for weeks or months while the factory is idle.
  4. A global supply chain dependent on hundreds of financially marginal factories with high debts and expenses that will close down and never re-open.
  5. A global consumer economy dependent on the permanent expansion of debt.
  6. A global financial system with extremely limited capacity to absorb defaults as suppliers and zombie corporations (i.e. companies dependent on ever-greater borrowing to survive) fail.
  7.  A global economy burdened with overcapacity.
  8. A global economy dependent on „the wealth effect“ of rising stock and housing markets to fuel spending, so when these bubbles burst spending evaporates.

These are precisely the characteristics of our precarious global economy, dependent on rising debt, vast speculative bubbles, vulnerable supply chains and marginal consumers and producers. (…) Given the exquisite precariousness of the global financial system and economy, hopes for a brief and mild downturn are wildly unrealistic. The global economy is falling off a cliff, and calling it a „recession“ while debt and speculative excesses collapse is a form of denial.When debt and speculative excesses collapse, it’s a depression, not a recession.“bto: Das stimmt natürlich. Sollte das Virus sich so verbreiten, besteht in der Tat ein erhebliches Risiko für einen „Margin Call“ im weltweiten Finanzsystem. Kein schönes Szenario.

→ cicero.de: „Infizierte Weltwirtschaft“, 24. Februar 2020

→ zerohedge.com: „When Will We Admit Covid-19 Is Unstoppable And Global Depression Is Inevitable?“, 24. Februar 2020

Kommentare (90) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    troodon sagte:

    Le Maire hat sich offensichtlich gefragt, ob seine Äußerungen bzgl. Einbruch im Tourismus um 30-40% so hilfreich waren…

    Jetzt kommt er mit “ France’s Le Maire reaffirms that coronavirus impact to only shave off 0.1% from French economy“
    https://www.forexlive.com/news/!/frances-le-maire-reaffirms-that-coronavirus-impact-to-only-shave-off-01-20200226

    Erinnert ein wenig an de Maiziere „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“ ;)

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  2. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Dr. Stelter sagt bei

    https://twitter.com/thinkBTO/status/1232392037808459777

    > Weiterer Gedanke zu #coronavirus auch auf Gefahr,
    dass @CWRoehl das anders sieht. Kommt die #Pandemie ist das ein #MarginCall – um dem zu begegnen werden wir ein weltweites #Schuldenmoratorium brauchen. Zeit für einen ökonomischen Notfallplan.>

    Es ist richtig, dass das Coronavirus als Pandemie einen Margin Call auslösen würde.

    Im Gleichlauf mit der Ausweitung sind die Börsen schon auf dem Weg dahin.

    Wer glaubt, dass man mit einem Schuldenmoratorium dem Margin Call begegnen, d. h. ihn dadurch verhindern könnte, muss folgende Frage beantworten:

    Wer kann bzw. wird dafür sorgen, dass es ALLE Gläubiger auf dieser Welt ihm zustimmen und es einhalten?

    Sorry, ich kenne niemanden, der dies vermochte.

    Ich glaube daher, dass dies Wunschdenken ist.

    Zeit für einen ökonomischen Notfallplan:

    Ja, den sollte es geben und ich bin sicher, dass sich schon eine Menge Leute in den Ministerien und anderswo darum kümmern.

    Nur:

    Im Fall des Falles wird auch ein Notfallplan den Crash nicht verhindern.

    Es kann bei einem solchen Plan nur darum gehen, die Versorgung der Bevölkerungen so weit wie möglich sicherzustellen, um Panik und Gewalt zu verhindern.

    Gelänge dies, könnte man einen Margin Call als – meine Meinung – das kleinere Übel verschmerzen.

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    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      „Wer glaubt, dass man mit einem Schuldenmoratorium dem Margin Call begegnen, d. h. ihn dadurch verhindern könnte, muss folgende Frage beantworten: Wer kann bzw. wird dafür sorgen, dass es ALLE Gläubiger auf dieser Welt ihm zustimmen und es einhalten?“

      Na, das ist einfach zu beantworten, die Argumentationslinie kennen wir doch schon bei einem anderen Thema von hüpfenden schulschwänzenden Zopfkindern:

      Deutschland geht in Vorleistung und durch unser gutes Vorbild überzeugen wird damit den Rest der ganzen Welt. ;)

      „Es ist richtig, dass das Coronavirus als Pandemie einen Margin Call auslösen würde. “

      Aber ganz im Ernst: Normalerweise wäre so ein Margin Call ja ein unangenehmes Ereignis, aber wer hätte bei einer globalen Pandemie wirklich Angst vorm Gerichtsvollzieher – falls überhaupt noch einer kommt?

      Da ist die Sicherstellung der täglichen Versorgung mit Lebensmitteln, Medizinprodukten und Klopapier deutlich wichtiger, sowohl für die Gläubiger wie auch für den Staat. Um die Schuldenbereinigung können wir uns auch hinterher noch kümmern. Das ist dann das Szenario bei Infiziertenzahlen im dreistelligen Millionenbereich, bei dem sich ein Schuldenmoratorium quasi von selbst ergibt. Aber davon sind wir noch ein großes Stück weg.

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        Horst sagte:

        „Es kann bei einem solchen Plan nur darum gehen, die Versorgung der Bevölkerungen so weit wie möglich sicherzustellen, um Panik und Gewalt zu verhindern.“

        Es ist das 21. Jahrhundert!

        Selbst wenn sich das Virus zu einer Pandemie ausweiten sollte, so ist ein Margin Call keineswegs die Konsequenz.
        Die tonangebenden Staaten G7, G20) werden in einer konzertierten Aktion in Zusammenarbeit mit den jeweiligen ZB die notwendige Liquidität bereitstellen als auch die Unternehmen (zumindest diejenigen, die „too big to fail“ sind) entschädigen – hierbei sind viele Optionen denkbar.

        Diese Hysterie ist unerträglich, wenig sachlich und noch weniger hilfreich im Sinne des Führens eines rationalen Multiloges – zumindest auf diesem Blog.

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        Richard Ott sagte:

        @Horst

        „Es ist das 21. Jahrhundert!“

        Es ist auch Mittwoch! Und Februar! Soll das etwa ein Argument sein? Und wenn ja, für was?

        „Die tonangebenden Staaten G7, G20) werden in einer konzertierten Aktion in Zusammenarbeit mit den jeweiligen ZB die notwendige Liquidität bereitstellen als auch die Unternehmen (zumindest diejenigen, die „too big to fail“ sind) entschädigen“

        „Entschädigen“ oder „Liquidität bereitstellen“ durch Kredite? Schon das sind zwei völlig unterschiedliche Mechanismen. In ersterem Fall würden die Entschädigungszahlungen die Staatshaushalte belasten, im zweiten Fall steigt die Verschuldung im Finanzsystem. Sie müssen schon konkret werden und sagen, was Sie genau wollen.

        „Diese Hysterie ist unerträglich, wenig sachlich und noch weniger hilfreich“

        Sie klingen ja wie Merkel. „Nicht hilfreich“, soso. Was wäre denn „hilfreich“? Beschwichtigen? Globale Pandemien von Infektionskrankheiten gibt es regelmäßig, alle paar Jahrzehnte sogar mit schwerwiegenden Folgen, so wie zum Beispiel damals bei der Spanischen Grippe vor ziemlich genau 100 Jahren. Sich auf solche Situationen vorzubereiten und Szenarien durchzuspielen ist völlig vernünftig, und nicht hysterisch.

        Letztes Jahr konnte die Hysterie wegen der angeblich kommenden „globalen Klimakatastrophe“ gar nicht groß genug sein und jetzt kommen die gleichen Leute und regen sich über unsachliche Hysterie auf. Ich könnte es mir nicht schöner ausdenken.

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        Dieter Krause sagte:

        @ Richard Ott
        Aber ganz im Ernst: Normalerweise wäre so ein Margin Call ja ein unangenehmes Ereignis, aber wer hätte bei einer globalen Pandemie wirklich Angst vorm Gerichtsvollzieher – falls überhaupt noch einer kommt?

        Es wird keinen MARGIN CALL geben, Herr Ott, größter Dystopiker dieses Blogs – weil dann endlich HELIKOPTERGELD kommen wird! Das erzkapitalistische Hongkong hat jetzt schon damit begonnen. Aber das ist für Sie sicher schlimmster Sozialismus oder?

        Hongkong gibt jedem Bürger 1300 Dollar

        Die Regierung in Hongkong verspricht den Einwohnern der chinesischen Sonderverwaltungszone finanzielle Hilfe und will Helikoptergeld verteilen. Hongkong ist wirtschaftlich stark gebeutelt nach den monatelangen Protesten und dem Ausbruch des Coronavirus. Um die Wirtschaft nun anzukurbeln, soll jeder ständige Bewohner Hongkongs rund 1300 Dollar (10.000 HK-Dollar) erhalten. Das berichtete die Zeitung „South China Morning Post“ mit Verweis auf die Bekanntgabe des Haushaltsplans von Finanzminister Paul Chan. Wenn ein Staat ohne weitere Voraussetzungen Geld an seine Bürger verteilt, sprechen Ökonomen auch von Helikoptergeld. Der Begriff geht auf den Ökonomen Milton Friedman zurück, der ihn in einem Gedankenexperiment verwendete. In dem ausgedachten Szenario wird Geld vom Helikopter aus über einer Gemeinde abgeworfen. Ökonomen diskutieren solche Maßnahmen seit einiger Zeit für den Fall, dass die Zinssenkungen von Zentralbanken weltweit nicht mehr ausreichen sollten, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Finanzminister Chan geht laut dem Zeitungsbericht davon aus, dass Hongkongs Wirtschaft von 2021 bis 2024 real um durchschnittlich 2,8 Prozent wachsen werde. Für 2020 prognostizierte er, ein Bruttoinlandsprodukt zwischen einem Rückgang von 1,5 Prozent und einem Wachstum von 0,5 Prozent. Chan kündigte weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft an.
        Darunter ist eine Steuerbefreiung für Arbeitnehmer mit einem Einkommen bis zu 20.000 HK-Dollar (rund 2500 US-Dollar), gesenkte Unternehmenssteuersätze, ein Ausbau der Wirtschaftsförderung und mehr öffentliche Ausgaben für Kultur, Tourismus und Krankenhäuser. Das Helikoptergeld soll rund sieben Millionen Menschen zugutekommen. Die Kosten des Gesamtpakets könnte sich auf bis zu 140 Milliarden US-Dollar auftürmen.
        https://www.spiegel.de/wirtschaft/helikoptergeld-hongkong-gibt-jedem-buerger-1300-dollar-a-4629799e-4e94-41c2-a764-a30f1b38f454

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Krause

        „Es wird keinen MARGIN CALL geben, Herr Ott, größter Dystopiker dieses Blogs – weil dann endlich HELIKOPTERGELD kommen wird! Das erzkapitalistische Hongkong hat jetzt schon damit begonnen. Aber das ist für Sie sicher schlimmster Sozialismus oder?“

        Ja, das ist wohl wahr, wenn wir ganz viel Geld drucken und verteilen, dann geht niemand pleite. Und die vielen herumliegenden Geldbündel können wir sogar zum Heizen verwenden, wenn es im nächsten Herbst wieder kalt wird. Doppelt clever!

        Das ändert aber nichts an der Knappheit in den Gütermärkten, die sich bei einer länger dauernden Epidemie durch die gestoppte Produktion irgendwann einstellen wird. Lebensmittel und Medizinprodukte kann die Zentralbank nicht drucken.

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      Horst sagte:

      „Es ist das 21. Jahrhundert!“

      Grundsätzlich ist diese Aussage erst einmal eine Begründung für GAR NICHTS.

      Tiefer jedoch: Die Staatengemeinschaften haben 2008 (also zu BEGINN des 21. Jhr.) bewiesen, dass sie effektive, schadenminimierende gemeinschaftliche Strategien imstande sind zu entwickeln und umzusetzen.

      Statt Simbabwe nun die Spanische Grippe in diesem Kontext… Soso… Dass Sie ein von Hysterie, goldvergrabendes geplagtes Wesen sind, haben Sie mehrfach bewiesen.

      „Sich auf solche Situationen vorzubereiten und Szenarien durchzuspielen ist völlig vernünftig, und nicht hysterisch.“

      Sie sollten Katastrophenschutzbeauftragter der Bundesregierung sein – das Land wäre bereits heute – wie von Ihnen gewünscht und herbeigesehnt – bereits im Chaos versunken.

      Gut, dass Sie in Ihrer thüringischen Enklave verharren.

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      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Horst

        „Tiefer jedoch: Die Staatengemeinschaften haben 2008 (also zu BEGINN des 21. Jhr.) bewiesen, dass sie effektive, schadenminimierende gemeinschaftliche Strategien imstande sind zu entwickeln und umzusetzen.“

        Sie meinen nach der Finanzkrise? Da trügt Ihre Erinnerung, die Regierungen haben damals große Pläne angekündigt (globale Konjunkturpakete, globale Finanzmarktregulierung, und so weiter…), aber das waren alles Rohrkrepierer.

        Die einzigen wirklich effektiven Maßnahmen kamen von den Zentralbanken. Aber Zinssenkungen helfen gegen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten nicht.

        „Statt Simbabwe nun die Spanische Grippe in diesem Kontext… Soso… Dass Sie ein von Hysterie, goldvergrabendes geplagtes Wesen sind, haben Sie mehrfach bewiesen.“

        Von mir kommen immerhin Bezüge auf historische Ereignisse, die tatsächlich stattgefunden haben. Von Ihnen höre ich nur Unterstellungen, die Sie aus Wut darüber zusammenstoppeln, dass ich Ihren staatshörigen Kinderglauben nicht teile und mehr als skeptisch bin, wenn Sie hier behaupten, dass sich die Mutti schon gut um alles kümmern wird.

        „Sie sollten Katastrophenschutzbeauftragter der Bundesregierung sein – das Land wäre bereits heute – wie von Ihnen gewünscht und herbeigesehnt – bereits im Chaos versunken.“

        Wie kommen Sie darauf, dass ich mir wünschen würde, dass Deutschland im Chaos versinkt?

        Und was ist Ihrer Meinung nach eigentlich die Aufgabe von einem Katastrophenschutzbeauftragten? Die Diskussion von Katastrophenszenarien offensichtlich nicht, darüber regen Sie sich ja die ganze Zeit auf. Ist das in Ihrem Weltbild nur so ein sinnloses Pöstchen um einen linken Parteifreund zu alimentieren, so ähnlich wie die ganzen Stellen für „Gleichstellungsbeauftragte“ (m/w/d, de facto natürlich immer w).

      • Avatar
        Horst sagte:

        „Von mir kommen immerhin Bezüge auf historische Ereignisse, die tatsächlich stattgefunden haben. Von Ihnen höre ich nur Unterstellungen, die Sie aus Wut darüber zusammenstoppeln, dass ich Ihren staatshörigen Kinderglauben nicht teile und mehr als skeptisch bin, wenn Sie hier behaupten, dass sich die Mutti schon gut um alles kümmern wird.“

        Ja, Sie sollten als Professor für Neure Geschichte einen AfD-gesponserten Lehrstuhl an der Uni Erfurt besetzen.
        Mutti ist seit immerhin 17 Jahren Bundeskanzlerin – das ist eine Leistung, in ganz vielfältiger Hinsicht. Mit blindem Aktionismus ist das NICHT zu erreichen.

        „Wie kommen Sie darauf, dass ich mir wünschen würde, dass Deutschland im Chaos versinkt?“

        Na, Sie freuen sich doch schon darauf wie ein Lausebengel, dass die Berliner Apparatschiks zu Ihnen pilgern werden, um Krügerrand gegen Essbares (in der Größe des Rands) einzutauschen, wie Sie kürzlich der Welt mitteilten mussten.

        Sie sind ein armer Kerl, in dem dermaßen viel Unmut stecken muss (oder sind es die Obsessionen Ihrer DDR-Kindheit, die Sie täglich verarbeiten müssen?), dass ich beinahe ein wenig Mitgefühl empfinde…

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Horst

        „Mutti ist seit immerhin 17 Jahren Bundeskanzlerin – das ist eine Leistung, in ganz vielfältiger Hinsicht. Mit blindem Aktionismus ist das NICHT zu erreichen.“

        Über so viel ehrfürchtigen Kadavergehorsam freut sich die Mutti bestimmt sehr, aber das mit dem Rechnen im Zahlenraum bis 20 sollten Sie nochmal üben.

        „Na, Sie freuen sich doch schon darauf wie ein Lausebengel, dass die Berliner Apparatschiks zu Ihnen pilgern werden, um Krügerrand gegen Essbares (in der Größe des Rands) einzutauschen, wie Sie kürzlich der Welt mitteilten mussten.“

        Ha, nur Chaos in Berlin also! In der Provinz bleibt alles stabil. Hat Sie mein kleiner Ausblick auf die Zukunft Berlins etwa so getriggert? Meinen Hofladen nenne ich dann übrigens „Sachsen-Späti“, damit sich Berliner beim Bezahlen und Abwiegen der Goldmünzen ein bisschen heimisch fühlen…

      • Avatar
        Horst sagte:

        Der Zahlenraum von 1-20 saß auch nicht bei der Lehrerin auf einer privaten Grundschule meiner Tochter in der ersten Klasse, die sich in der Mathearbeit um 3 Punkte verzählte…

        Darüber hinaus sollte es Ihnen zeigen, dass ich Mutti nicht so sehr zugewandt bin, wie Sie unterstellen, da ich nicht einmal die Jahre Ihrer Kanzlerschaft kenne.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Horst

        Ach, die Mutti ist so mächtig, für die sind 1000 Jahre wie ein Tag. Da kann man sich als ihr gehorsamer Untertan auch mal verzählen, wichtig ist, dass die Haltung stimmt.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Anna Nuema

        Silber würde ich auch nehmen. Haben Sie eine Schubkarre für den Transport der benötigten Mengen? ;)

        Silber hat übrigens eine antimikrobielle Wirkung und bei so einer Gesundheitskrise sogar einen nicht unerheblichen Nutzwert: https://www.n-tv.de/wissen/Silber-toetet-Bakterien-article13303.html

        Ich habe mich immer gefragt, wieso man Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Türklinken in Krankenhäusern nicht einfach mit Silber beschichtet um die Weiterverbreitung von antibiotika-resistenten Krankenhauskeimen zu hemmen – aber vermutlich würden nach ein paar Tagen schon die ersten Idioten auf die Idee kommen, dann alle Türklinken in den Krankenhäusern abzuschrauben und zu klauen…

      • Avatar
        ruby sagte:

        Herr Ott,
        wollen Sie bei Spahn im Ministerium anheuern oder der Vater des „Heal Deal“werden und Nobelpreisträger😉

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @ruby

        Ach, unser hochkompetenter Gesundheitsminister hat die Lage doch voll unter Kontrolle und braucht meine Hilfe nicht.

        Ich hätte allerdings eine PR-Idee für ihn: Er könnte sich und den Rest der Bundesregierung absichtlich mit dem Corona-Virus infizieren lassen, um der skeptischen Bevölkerung zu beweisen, wie harmlos die Infektion (Spahn: „milder als Grippe“) tatsächlich ist…

      • Avatar
        ruby sagte:

        Herr Ott, die Orientierung an den Kommunistischen Volkskonkressveranstaltern ist empfehlenswerter, dieses jährlich fast 3000 Teilnehmer starke Event ist unbestimmt verschoben.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Anna Nuema
        „ein wenig Silber“

        Liegt bei mir in in Münzform in der Schublade ;)
        Bin zu arm für die gleiche Anzahl an Goldunzen…

  3. Avatar
    Konstantin sagte:

    Eine sanfte Kurskorrektur ist bereits eingetreten. Es wird aber höchstwahrscheinlich längere Zeit weitergehen.

    Der chinesische Immobilienmarkt ist fast auf NULL zusammengebrochen, Immobilien werden nicht mehr gekauft, die Anleger fürchten um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze und der Konsum steht still. Unter diesen Umständen können auch Investoren nicht ewig auf Käufer warten, denn sie haben Schulden abzubezahlen!
    Ergo: Sehr wahrscheinlich werden schon bald die Immobilienpreise fallen. Die Frage ist, ob diese Erkenntnisse auch auf Europa und speziell, Deutschland übertragbar sein werden.

    Aus meiner Sicht: JA. Der Corona-Ausbruch in Italien hat die Empfindlichkeit ausländischer Börsen gezeigt, insbesondere Dow Jones und Nasdaq. Dabei ist es eher ruhig in den USA hinsichtlich des COVID-19.

    Bald werden auch die Deutschen den Ernst der Lage begreifen, wenn das Virus rüberschwappt. Fallen die Immobilienpreise, haben wir recht bald eine Krise. Selbst wenn sie nur um 10% fallen – bei den heutigen Preisen müssten mancherorts bis zu 50.000 Euro innerhalb weniger Wochen nachbesichert werden. Aber 30% bei sinkenden Löhnen und der steigenden Zahl von Zombieunternehmen …

    Ob das jeder Eigenheimbesitzer schaffen wird? Ob das insbesondere Investoren schaffen werden, die ihre Immobilie nicht selber bewohnen, sondern mit 120% Beleihungswert im Jahre 2018/2019 eingestiegen sind und eine Tilgung über 30+ Jahre geplant haben …

    Wenn die chinesische Stimmung auf Europa überschwappt – dann gute Nacht!

    PS: Erstaunlich, dass dieser Artikel nur eine Reaktion auf LinkedIn hat. Negative Nachrichten kommen scheinbar nicht gut an.

    Antworten
  4. Avatar
    Richard Ott sagte:

    Wie kritisch die regionale Situation in Norditalien eingeschätzt wird, sieht man an folgendem Artikel aus dem „Kicker“, einer von mir eher selten zitierten Quelle:

    Mehrere Spiele der Serie A, darunter aller Voraussicht nach auch das für Sonntagabend angesetzte Duell zwischen Tabellenführer Juventus und dem Dritten Inter Mailand, werden mit Zustimmung der Regierung unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Auch die Europa-League-Partie zwischen Inter und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag (21 Uhr) wird zum Geisterspiel.
    https://www.kicker.de/770597/artikel/coronavirus_alarm_in_italien_geisterspiele_sind_beschlossen

    Antworten
  5. Avatar
    Zweifler sagte:

    Jedes Jahr versterben weltweit 650.000 Menschen an Influenza.
    Im Jahr 2020 gibt es bisher 2.619 gemeldete Todesfälle durch das Coronavirus.

    Antworten
  6. Avatar
    Zweifler sagte:

    @Quintus

    „… Der Coronavirus stellt nach momentanem Kenntnisstand die größte Bedrohung für die Menschheit dar, größer als Ebola oder die vielfach erwähnte Grippe…“

    Ich habe dieses Zitat heute zwei mir bekannten Hygienikern und Epidemiologen erzählt. Sorry, aber die haben über diesen Unsinn laut gelacht.

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    • Avatar
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      Lautes Lachen kann auf Angst hinweisen. Elias Canetti hat in
      “ Masse und Macht“ / Epidemien / auf die Beschreibung der “ Pest“ durch Thukydides im 5. Jh vor Chr. hingewiesen, lesenswert. Das Unheimliche des Erregers führt zum Zusammenbruch menschlicher Rücksicht, des Vertrauens in den Staat. Vielleicht deshalb wird derzeit betont, das Gesundheitssystem in D sei “ gut vorbereitet“.
      Es ist schwer, sich das “ Unbekannte Unbekannte “ vorzustellen. Wunschdenken überwiegt, noch.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Dr. Lucie Fischer

        Treffend.

        Wir wissen NICHT, was wir NICHT wissen können.

        Aber wir WISSEN, dass wir in D „ gut vorbereitet sind“ (auch wenn wir nicht wissen können, auf was).

        So geht amtliche Kommunikation:

        Beruhigungspillen verabreichen statt die Wahrheit zu sagen.

        Wenn es gut geht, war das richtig.

        Wenn es schief geht, haben eben nicht vorhersehbare Umstände dazu geführt, dass …

        Es ist eben ein Unterschied, ob der Minister Ihnen, jemanden, der die Problematik VERSTEHT etwas zur Lage sagt, oder Millionen von IGNORANTEN.

        „Gut vorbereitet“ ist auch clever gewählt.

        Denn es besagt zwar „haben alles getan, was uns möglich ist“, gibt aber keine Garantie ab, dass das auch genügend ist, die Menschen zu schützen.

        Spahn kann nicht festgenagelt werden.

        Das befähigt ihn für höchste Regierungsämter ; -)

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Und wenn Spahn beim Epidemie-Management versagt, muss er nach oben wegbefördert werden. Präzedenzfall von der Leyen.

        Eine Win-Win-Situation. ;)

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Versager, welche Versager?

        V. d. Leyen hat nicht versagt, sondern durch hervorragende Leistungen als Ministerin in verschiedenen Ämtern NACHGEWIESEN, dass sie für höchste Ämter befähigt ist.

        So war es mit Merkel, so wird es mit Spahn sein.

        VERSAGER gibt es nicht auf dieser Ebene.

        Versager gibt es nur auf den unteren Ebenen.

        Denken Sie doch einmal daran, wieviel human capital, das es im harten Wettbewerb mit anderen ganz nach oben geschafft hat, verloren ginge, wenn solche Menschen Versager wären.

        Atom- und Kohlekraftwerke kann man abbauen und entsorgen, aber nicht diese rare Spezies von Erfolgsmenschen ; – )

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        Dieter Krause sagte:

        @ Dr. Lucie Fischer
        Elias Canetti hat in “ Masse und Macht“ / Epidemien / auf die Beschreibung der “ Pest“ durch Thukydides im 5. Jh vor Chr. hingewiesen, lesenswert.

        Gab es doch auch jetzt schon, Frau Fischer – in der Ukraine! Können Sie hier nachlesen:

        Angst essen Mitgefühl auf

        Mitgefühl ist in Zeiten der Not eine knappe Ressource. Wie knapp, das hat man in diesen Tagen in der Ukraine gesehen. „Wir Ukrainer“, so hat es der Staatschef Wolodymyr Selenskyj beschämt formuliert, zeigten gerade „bei Weitem nicht die beste Seite unseres Charakters.“ Ausgerechnet am Jahrestag der Maidan-Revolution, wenn der in Kiew Erschossenen gedacht wird, hat sich die Gesellschaft als besonders unsolidarisch gezeigt. Der Vorfall, um den es geht, trug sich am Donnerstagabend in der Region Poltawa in der Zentralukraine zu. Einwohner des Dorfes Nowi Sanschary protestierten dort gegen die Anreise von Mitbürgern, die die Regierung aus dem chinesischen Wuhan evakuiert hatte. Zwar zeigten die 72 Evakuierten – darunter 45 Ukrainer – keine Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus, hieß es. Aber zur Sicherheit sollten sie für zwei Wochen in einem Gesundheitszentrum des Innenministeriums untergebracht werden. Die Demonstranten zündeten Autoreifen an, sperrten die Zufahrt, rangelten mit der Polizei – und bewarfen sogar einen der sieben Autobusse mit Steinen. Die Heimkehrer mussten vor ihren eigenen Mitbürgern geschützt werden. Am Ende waren zehn Polizisten schwer verletzt, 24 Wutbürger wurden festgenommen.
        https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-panik-wegen-coronavirus-angst-essen-mitgefuehl-auf-a-d0cb4c58-98ef-4171-bb73-85c52b6988f4

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      Quintus sagte:

      @Columbo
      Auch wenn sie es vielleicht nicht glauben, ich wäre wahrlich froh sie hätten Recht und das Virus verschwände so schnell wie es in diese Welt trat. Die Erfahrung vorhergehender Pandemien wie der „Spanischen Grippe“ zeigen uns allerdings ein gänzlich anderes Bild.

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        Zweifler sagte:

        @Quintus

        Freut mich, daß wir uns kennen. Auch ich hoffe, daß Sie nicht Recht behalten. Ein ungutes Gefühl habe ich aber ehrlicherweise gesagt schon.

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    Dieter Krause sagte:

    Viel Glück VW, Daimler und BMW in China in Zeiten des Corona-Virus!

    Neuwagenverkäufe in China brechen um 92 Prozent ein

    Von VW bis Daimler, für praktisch alle großen Autobauer ist China der wichtigste Absatzmarkt. Dort aber geht praktisch nichts mehr. Die Autoverkäufe sind im Zuge der rasanten Ausbreitung des Coronavirus nahezu vollständig zum Erliegen gekommen: In den ersten beiden Februarwochen seien die Verkaufszahlen um 92 Prozent im Vorjahresvergleich zurückgegangen, teilte der chinesische Autobauerverband CPCA mit: Vom 1. bis 16. Februar seien nur noch 4900(!) Fahrzeuge verkauft worden. Im selben Zeitraum des Vorjahres seien fast 60.000 Autos abgesetzt worden.
    Der Verband rechnet auch nicht mit einer raschen Erholung. Für den gesamten Monat geht er von einem Rückgang der Verkaufszahlen um bis zu 70 Prozent im Vorjahresvergleich aus. Auf Januar und Februar dieses Jahres gerechnet könne der Einbruch bei 40 Prozent liegen.
    China ist der wichtigste Automarkt der Welt. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und die Gegenmaßnahmen der Regierung fügen der Wirtschaft des Landes insgesamt massiven Schaden zu.
    Der Autobauer Daimler warnt bereits in seinem Geschäftsbericht vor den Auswirkungen der Epidemie auf das eigene Geschäft: Der Ausbruch könne zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums in China und anderen asiatischen Ländern führen. „Risiken für den Daimler-Konzern können dabei nicht nur die Absatzentwicklung betreffen, sondern auch zu erheblichen Beeinträchtigungen der Produktion, des Beschaffungsmarkts und der Zulieferkette führen.“
    In Wuhan bleibt die Fabrik des Autobauers Honda länger geschlossen als geplant. Das Unternehmen kündigt an, den Betrieb erst am 11. März aufzunehmen. Damit folgt Honda einer Aufforderung der chinesischen Behörden an die Industrie, wegen des Virus die Werksferien in Wuhan weiter zu verlängern. Honda hat den Betrieb in anderen chinesischen Fertigungsanlagen bereits wieder aufgenommen, wie die Firma mitteilt.
    Auch der japanische Autokonzern Nissan hat mitgeteilt, seine Fertigung im Zentrum des Corona-Ausbruchs länger ruhen zu lassen. Für zwei Fabriken in der Provinz Hubei werde die Terminplanung für einen Neustart der Fertigung überarbeitet, erklärt das japanische Unternehmen. Hintergrund sei neben entsprechenden Anordnungen der Behörden auch die Lage der Zulieferer. Der Konzern musste bereits in Fabriken in Japan die Produktion drosseln, weil Bauteile aus China fehlten .
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronavirus-neuwagenverkaeufe-in-china-brechen-92-prozent-ein-a-45ec0e6f-dd04-44ea-b829-2b05ee46b44e

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    Quintus sagte:

    „Sollte sie der Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV2 nicht ängstigen, so ziehen sie lieber nicht in Betracht, daß diesem Ausbruch eine zweite, weit verheerendere Welle, folgen könnte, ähnlich der „Spanischen Grippe“.

    Der Coronavirus stellt nach momentanem Kenntnisstand die größte Bedrohung für die Menschheit dar, größer als Ebola oder die vielfach erwähnte Grippe(meist um das SARS CoV2 in diesem Zusammenhang auf infantile Weise zu banalisieren)
    Nicht umsonst basieren die meisten Notfallpläne bezüglich einer Pandemie auf das Coronavirus:
    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/120/1712051.pdf
    Seite 55-65
    „I think we’re in the early phases of a global pandemic at the moment,“ he said.
    Dies basiert auf seine Aussage, daß China 20 mal mehr Infizierte aufweist, als es offizielle Stellen uns Glauben machen wollen.
    (Prof Neil Ferguson, infectious disease expert from Imperial College London)
    https://www.bbc.co.uk/news/amp/uk-51470342?__twitter_impression=true
    „I think we’re in the early phases of a global pandemic at the moment,“ he said.
    (Prof Neil Ferguson, infectious disease expert from Imperial College London)
    https://www.bbc.co.uk/news/amp/uk-51470342?__twitter_impression=true
    Es werden wohl 40-70% der Menschen weltweit infiziert werden.
    https://www.wsj.com/articles/how-many-people-might-one-person-with-coronavirus-infect-11581676200?redirect=amp#click=https://t.co/M0KvaTWZ8M
    Damit steht die Menschheit nun vor einem weitaus größerem Problem:
    Ein mit höchster Wahrscheinlichkeit zu erwartendes Szenario sieht den Virus SARS-CoV2 nicht mehr komplett verschwinden. Der Epidemiologe Gérard Krause sowie andere Epidemologen halten diese Möglichkeit mittlerweile für wahrscheinlich. Diese neue Erkrankung könnte dann regelmäßig wie eine Erkältungs- oder Grippewelle um den Globus ziehen und in der Wintersaison vermehrt auftauchen – „wahrscheinlich schwer zu unterscheiden von anderen Erregern“….nur mit einer weitaus höheren Todesrate, bedingt durch den bevorzugten Zielort beim Menschen, nämlich die Lunge.
    Was wird passieren wenn SARS-CoV2 z.B. auf dem afrikanischen Kontinent auf die ebenfalls der Fledermaus entstammenden Virengruppe der hämorraghischen Fieber in einem „Superspreader“ trifft, mutiert, und in einer zweiten Welle um die Welt zieht?
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir mit einem wirklich tödlichen Pathogen konfrontiert werden, das viel mehr Opfer fordern kann als sogar die schlimmsten unserer menschlichen Kriege. Als Art sind wir intelligent genug, um diesem Schicksal zu entgehen. Aber um uns zu retten, müssen wir unser Wissen, unser Talent und unsere organisatorischen Fähigkeiten voll einsetzen. Und wir müssen uns bereits jetzt auf eine verantwortungsvolle Vorbereitung konzentrieren. Hier muss der erste Schritt der Regierungen darin bestehen, die Finanzierung der CEPI zu verbessern, die nach der Ebola-Epidemie von 2014 dazu gegründet wurde, Impfstoffe zu entwickeln und zu verbreiten. Die ursprüngliche Finanzierung des Büros durch eine Koalition von Regierungen und Stiftungen betrug lediglich 500 Millionen Dollar, was etwa die Hälfte der Kosten für einen einzigen Tarnkappenbomber ist. Dieses Budget müsste viel, viel höher sein……
    https://www.project-syndicate.org/commentary/coronavirus-global-response-increase-preparedness-funding-by-julie-sunderland-2020-02/german

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      markus sagte:

      Wenn die Anzahl der infizierten 10x so hoch ist, dann ist die Sterblichkeitsrate 10 Mal niedriger bei absolut gleicher Anzahl von Todesfällen. Wenn die Todesfälle auch gefälscht sind, dann vermutlich nicht so extrem (weil schwieriger). Folglich ist die Sterblichkeitsrate niedriger, z.B. um Faktor 2 oder 3. Was natürlich ein schwacher Trost ist, weil die absolute Anzahl von Todesfällen sehr hoch ist und obdrein sehr viele Menschen schwer krank. Bei 50-70% der Menschheit und einer Sterblichkeitsrate von 1%, heisst das immer noch ca. 50 Mio. Tote.

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    Zweifler sagte:

    @Dietmar Tischer

    „… Der Krankheitserreger wird nicht als harmlos angesehen – eine Sterblichkeitsrate von 2% + ist nicht akzeptabel…“

    Die Sterblichkeitsrate der Influenza ist 60(sechzig) mal höher, als die des Coronavirus. Ist das akzeptabel?

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      Quintus sagte:

      @Zweifler
      Bitte denken sie zuerst nach, bevor sie solche Horrorzahlen in den Raum werfen!
      60mal höher? Also 120% Sterblichkeitsrate? Letalitätsrate? Mortalitätsrate?
      Noch nicht einmal die „Spanische Grippe“ hatte solch einen tödlichen Verlauf!

      https://mobile.twitter.com/DellAnnaLuca/status/1231474200734420992
      Nur ein Beispiel, welches aufzeigt:
      SARS-CoV2 ist noch momentanem Kenntnisstand praktisch nicht aufzuhalten.

      Es wäre auch ratsam aufgrund des Wesens der „Spanischen Grippe“, DIESE als Vergleichsgrippe zu präferieren. Dies aus mehrfachen Gründen:

      Damals wurden in Folge eines Zytokinsturms in der Lunge verschiedene Zytokine, Gerinnungsfaktoren sowie Radikale gebildet. Es sammelten sich am Ort der Entzündung massiv Immunzellen, wodurch die Funktion des Lungengewebes beeinträchtigt wurde.. Diese überschießende Immunreaktion führte dann oft zu Organversagen. Man vermutet darin und der oft miteinhergehenden bakteriellen Sekundärinfektion die Haupttodesursache.
      „Gemäß Gibbs et al. in Spektrum der Wissenschaft vom Januar 2006[9] war ein Faktor bei der ungewöhnlichen Verteilung auch die durch das Virus induzierte atypisch starke Zytokin-Aktivität. Die Überreaktion des Immunsystems in Form eines Zytokinsturms veranlasst Abwehrzellen zu einem Angriff auf das Lungengewebe. Da gerade die Gruppe der 20- bis 40-Jährigen über ein besonders aktives Immunsystem verfügt, ist hier die Ausprägung des Zytokinsturms besonders stark“
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe

      „Aus der Analyse leiten sie ab, dass der Verursacher der Spanischen Grippe kurz vor 1918 aus Teilen eines Vogelgrippe-Virus und einer menschlichen H1-Variante entstand, die seit etwa zehn bis 15 Jahren unter Menschen zirkulierte“
      https://www.welt.de/gesundheit/article127418306/Warum-die-Spanische-Grippe-so-verheerend-war.html

      Wer nun angesichts der Faktenlage immer noch von 20.000 Toten bei einer normalen Grippevariante blubbert, der sollte sich schleunigst klarmachen, daß bei diesem Virus von ganz anderen Todeszahlen ausgegangen werden muß.

      Wer immer noch unwissend, aber gerne banalisierend durch die Foren streift, der sollte den Erfahrungsbericht von Ärzten um Dr. Li Wenliang ignorieren:

      „Sowohl der Verwandte als auch die Ärzte baten darum, anonym zu bleiben, da sie möglicherweise von den chinesischen Behörden bestraft werden. Der Arzt Li Wenliang, der zuerst vor dem Wuhan-Virus gewarnt hatte, wurde von den Behörden zurechtgewiesen, bevor er Anfang dieses Monats selbst der verheerenden Krankheit erlag.

      In der an Taiwan News weitergeleiteten Nachricht heißt es: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie sich ein zweites Mal infizieren. Einige Menschen haben sich vom ersten Mal durch ihr eigenes Immunsystem erholt, aber die Medikamente, die sie verwenden, schädigen ihr Herzgewebe, und wenn sie es das zweite Mal bekommen, hilft der Antikörper nicht, macht es aber schlimmer und sie sterben plötzlich Tod durch Herzinsuffizienz. “

      Die Quelle sagte auch, dass das Virus „uns alle überlistet“ hat, da es Symptome für bis zu 24 Tage verbergen kann. Diese Behauptung wurde unabhängig an anderer Stelle aufgestellt. Der chinesische Lungenarzt Zhong Nanshan sagte, dass die durchschnittliche Inkubationszeit drei Tage beträgt, die Entwicklung von Symptomen jedoch nur einen Tag und bis zu 24 Tage dauern kann.

      Die Quelle sagte auch, dass falsch negative Tests für das Virus ziemlich häufig sind. „Es kann das Testkit täuschen – es gab Fälle, in denen sie gefunden wurden. Der CT-Scan zeigt, dass beide Lungen vollständig infiziert sind, aber der Test war viermal negativ. Der fünfte Test fiel positiv aus. “
      (übersetzt mit translate google)
      https://www.taiwannews.com.tw/en/news/3876197

      https://mobile.twitter.com/DellAnnaLuca/status/1231474200734420992
      Nur ein Beispiel von vielen welches aufzeigt:
      SARS-CoV2 ist praktisch nicht aufzuhalten. Dieser eingebaute Stealthmodus während der symptomlosen Inkubationszeit ist von einer erschreckenden Perfidität.
      Wenn nun Südkorea und Japan seine wirtschaftlichen Tätigkeiten(notgedrungen)herunterfahren muß, dann werden die Versorgungsengpässe erst richtig spürbar werden. Davon sind wir nur noch wenige Wochen entfernt.

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        Zweifler sagte:

        @Quintus

        Von 100 Infizierten werden 80 spontan wieder gesund, 15 müssen behandelt werden und gesunden auch. Fünf Prozent sterben und die hatten meist Vorerkrankungen oder hohes Alter. Das sagt die WHO.
        Bei der Influenza schaut es um einiges schlimmer aus.
        Glauben Sie doch nicht alles, was Sie im Netz lesen!

    • Avatar
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Zweifler

      Wie kommen Sie auf diese Zahl?

      Aber egal, wie Sie darauf kommen:

      Gegen die Influenza kann man sich impfen lassen.

      Damit hat man zwar keine absolute Sicherheit, dass der nach der Impfung auftretende Influenza-Virus nicht schädigend ist, aber die MÖGLICHKEIT der Impfung vermittelt den Menschen ein Sicherheitsbewusstsein, zumal wenn jahrzehntelang keine dramatischen Todeszahlen auftreten.

      Die Folge ist u. a., dass sich viele Menschen nicht impfen lassen.

      Hier die relevanten Zahlen auf die BEVÖLKERUNG, nicht auf die INFIZIERTEN bezogen:

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/405363/umfrage/influenza-assoziierte-uebersterblichkeit-exzess-mortalitaet-in-deutschland/

      Bei einer Bevölkerung von ca. 80 Millionen wurden 25.000 Sterbefälle als „Influenza assoziierte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) gewertet. Es ist die größte Zahl der letzten Jahre.

      Das sind 0,031% der Bevölkerung.

      Im vorliegenden Fall des Coronavirus ist eine vorbeugende Impfung nicht möglich.

      Daher ist Ihr Vergleich nicht zielführend, weil 2% Sterblichkeitsrate eine andere Bedeutung von harmlos/gefährlich hat.

      Auf die 80 Millionen Menschen hierzulande bezogen, würden bei keiner Gegenmaßnahme, also einer angenommenen unbegrenzten Ausweitung (Ansteckungsmöglichkeit) bei 2% Sterblichkeitsrate etwa 1,6 Millionen Menschen am Coronavirus sterben.

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        cisplatin sagte:

        Exzess-Mortalität bedeutet banal ausgedrückt, dass im Winterhalbjahr mehr Menschen versterben als im Sommerhalbjahr.
        Damit wird mitnichten Influenza als kausale Todesursache benannt!
        Im Zeitraum 2010-2013 sind pro Saison laut RKI nachweislich 27-198 Menschen an Influenza gestorben.
        https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle
        Es mag aktuell opportun sein, 20.000 bis 35.000 „Grippetote“ pro Saison zu zitieren, aus medizinischer Sicht ist dies jedoch substanzlos.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ cisplatin

        Schon klar, etwas nachzuweisen, ist etwas anderes als es zu schätzen und das noch einmal etwas anderes als zuzuweisen (assoziierte Übersterblichkeit).

        Auch die 27 bis 198 an Influenza NACHWEISLICH gestorbenen Menschen sind kein NACHWEIS, dass so viele und nicht mehr Menschen an Influenza gestorben sind.

        Dies ist so, weil auf den Totenscheinen nicht in jedem Fall die genaue Todesursache angeben wird.

        Die Experten der AG Influenza bzw. des Robert Koch-Instituts hätten sagen müssen:

        27 bis 198 Todesfälle sind als durch Influenza verursachte DOKUMENTIERT worden.

        Kurzum:

        Was Genaues weiß man nicht.

  10. Avatar
    Quintus sagte:

    Noch keine Pandemie-Anleihen erworben? Angesichts der Verzinsung von 7-13%? Ein interessantes Investment mit leichtem Glücksspielcharakter. Sollte die Anleihe allerdings erst im Juli 2020 auslaufen, wäre es für sie vorteilhaft, wenn die WHO bis dahin noch keinen Pandemiefall ausruft, denn dies würde den eingelegten Betrag auf Null stellen.

    Diese Pandemie-Anleihen wurden als riesiges Glücksspiel im globalen Finanzkasino an Investoren verkauft. Die Weltbank verkaufte „Pandemie-Anleihen“, ein Programm wie kein anderes. 2017 wurden diese Anleihen an Privatinvestoren unter der Voraussetzung verkauft, dass sie ihr Geld verlieren würden, wenn eine der sechs tödlichen Pandemien einträfe. Sie zahlten sich 2019 nicht aus, als das Ebola-Virus in Afrika ausbrach. Die Weltbank kündigte die Schaffung dieser strukturierten Anleihen im Mai 2016 auf dem Treffen der G7-Finanzminister und Zentralgouverneure in Sendai, Japan, an.
    Die Weltgesundheitsorganisation wird das Geld behalten und es zur Bekämpfung des Ausbruchs verwenden. Die Anleger kauften die Anleihen und erhielten dafür regelmäßige Couponzahlungen, die in dieser Welt der Negativzinsen erheblich waren. Wenn ein Krankheitsausbruch zu einer Pandemie wird, erhalten Anleger ihr ursprüngliches Geld nicht zurück. Es gab zwei Arten von Schulden, die im Juli 2020 fällig werden sollen.
    Die erste Anleihe brachte 225 Millionen US-Dollar ein und weist einen Zinssatz von rund 7% auf! Das war erheblich. Die Auszahlung der Anleihe ist auszusetzen, wenn neue Influenzaviren oder Coronaviren ausbrechen. Die zweite Art von Anleihe war noch riskanter und brachte 95 Mio. USD mit einem Zinssatz von mehr als 11% ein. Diese zweite Art von Anleihe hält das Geld der Anleger, wenn Filovirus, Coronavirus, Lassa-Fieber, Rift Valley-Fieber und / oder hämorrhagisches Krimkongo-Fieber ausbrechen.
    Dann gab die Weltbank ein Derivat in Höhe von 105 Millionen US-Dollar heraus, das auf ähnliche Weise funktioniert.“
    https://www.armstrongeconomics.com/international-news/disease/half-billion-pandemic-derivatives/
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/weltbank-mit-pandemie-anleihen-gegen-das-coronavirus-16610836.html

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    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Quintus

      Das gleiche Problem wie bei den Credit Default Swaps. Die Halter der Pandemie-Anleihen haben ein immenses finanzielles Interesse, dass der formale Ausruf des „Pandemie“-Falls bis nach Fälligkeit der Anleihen aufgeschoben wird – egal wie heftig die Ausbreitung der Krankheiten tatsächlich verläuft.

      https://www.zerohedge.com/markets/here-are-425-billion-reasons-why-who-refuses-call-covid-19-outbreak-pandemic

      Es könnte sehr aufschlussreich sein, die Geldströme auf Konten führender WHO-Funktionäre ab Dezember 2019 zu verfolgen und zu beobachten, wo die in den nächsten Monaten und Jahren Beraterhonorare oder üppige Vergütungen für Vorträge, Aufsichtsratsposten oder ähnliches einnehmen. Das riecht nach Korruption.

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    • Avatar
      troodon sagte:

      Ansonsten leiden einige hier im Blog offensichtlich am „gloom and doom“ Virus. Der dürfte leider kaum heilbar sein…
      Vielleicht helfen Aluhüte… Kralle ist mit seinem Verschwörungspost auf Twitter bzgl. des Anschlags von Hanau vorne mit dabei…

      Und falls die Börsen tatsächlich nachhaltig, z.B. um mehr als 20%-30% einbrechen sollten, dann wären es eher langfristige Kaufgelegenheiten. Müsste man dann bewerten, wenn es dazu käme.Aber auch diese Chance würden die Anleger in D sicher an sich vorbeigehen lassen.

      Antworten
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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        „Vielleicht helfen Aluhüte… Kralle ist mit seinem Verschwörungspost auf Twitter bzgl. des Anschlags von Hanau vorne mit dabei…“

        Ich weiß nicht, welche Zeugen vom Tatgeschehen (über das wir erstaunlich wenig Konkretes erfahren) glaubwürdig sind und welche nicht. Die offizielle Regierungspropaganda-Geschichte über das angeblich rassistische und rechtsextreme Motiv des mutmaßlichen Täters stimmt aber definitiv nicht. Sie brauchen nur sein sogenanntes „Manifest“ lesen, um das zu erkennen.

        Der Mann war ganz offensichtlich schizophren und hatte heftige Wahnvorstellungen, er glaubte zum Beispiel, dass die amerikanische Filmindustrie seine Gedanken anzapft (die ihn seit seiner Kindheit überwachende Geheimorganisation kann nämlich seine Gedanken lesen und arbeitet mit Hollywood zusammen…) und daraus Ideen für neue Filme und Serien entwickelt! Schon klar, dass unsere Haltungsjournalisten es tunlichst vermieden haben, vor der Hamburg-Wahl über die Details aus dem „Manifest“ zu spechen, dann wäre nämlich klar geworden, dass sich die Story von dem angeblichen rechtsextremen Terroristen nicht aufrecht erhalten lässt.

        Hier ist die Originalquelle, Kapitel „Hollywood“:

        „Nun möchte ich zu einem Thema kommen, was zunächst aus dem Rahmen fällt, aber dennoch eine entscheidende Relevanz besitzt. Die Geheimorganisation, die mich überwacht, nimmt Einfluss darauf, welche Hollywoodfilme gedreht werden bzw. welche Inhalte verfilmt werden.

        Ein weiterer Gesprächsinhalt mit meinem Kollegen aus der Banklehre drehte sich auch um Filme und ich erwähnte einige Dinge, die ich gerne im Kino sehen würde bzw. wie diese Filme aussehen sollten. Dazu vier Beispiele:

        Da ich Sharon Stone als eine sehr attraktive Frau empfand oder noch immer empfinde, sagte ich, dass ich es schön finden würde, wenn ich nochmal einen zweiten Teil von Basic Instinct sehen könnte; dieser Film sollte in England spielen.
        Es wäre doch mal interessant, wenn Tom Cruise einmal einen Killer spielt, da dies doch gänzlich aus dem Rahmen seiner bisherigen Rolle fiele.
        Darüber hinaus habe ich etwas ausführlicher eine Vorstellung entwickelt über zwei Inhalte einer Serie bzw., wie diese Serie aufgebaut sein soll.

        Ich erzählte ihm, dass ich als kleiner Junge den Film „Flucht von Alcatrez“ mit Clint Eastwood im Fernsehen gesehen hatte, welchen ich sehr spannend fand. Also, wie die Geschichte erzählt wurde, wie jemand es schafft aus einem Gefängnis auszubrechen, allerdings auch am Ende des Films es schade fand, dass der Film nun zu Ende war, ich aber gerne davon mehr hätte, also irgendwie sollte es weiter gehen. Ich sagte mir, vielen Zuschauern wird es ähnlich gehen, dass sie von einem Film gefesselt sind und gerne mehr davon hätten. So kam mir die Idee, dass ein solcher Film nochmal gedreht werden sollte, allerdings nicht als Spielfilm (also über 90 oder 120 Minuten), sondern als Serie und die Geschichte auf 10 Stunden ausgedehnt werden sollte. Dadurch könnte man eine ganz neue Dimension von Spannung erzeugen. Darüber hinaus könnte man die Zeit nach dem Ausbruch ebenfalls in einer neuen Staffel verfilmen.

        Mit der Fernsehserie „Prison Break“ ist dies entsprechend umgesetzt worden –sehr gut sogar wie ich finde. Ich habe somit rückblickend damals unwissentlich die Grundidee geliefert, aber natürlich weder das Drehbuch geschrieben, noch die Schauspieler ausgewählt, noch sonstige Dinge zur realen Umsetzung dieser Staffel beigetragen.

        Das gleiche, sprich das Grundgerüst geliefert, kann ich von der Serie „Vikings“ sagen. Auch hier kam mir die Idee, dass es doch interessant und spannend ist, einmal aus heutiger
        Perspektive mit Hollywood Power die Geschichte der Wikinger zu erzählen. Angefangen von den ersten Seefahrten nach England, den dortigen Raubzügen, die Lebensweise, die ersten Berührungspunkte mit einer neuen Religion – dem Christentum, der Eroberung von Paris. Ich weiß noch, dass ich erwähnte, dass bei einem solchen Epos, es wichtig ist, dass möglichst in der realen Natur gedreht wird oder anders ausgedrückt, möglichst auf Studioszenen verzichtet wird.

        Ich könnte noch mehr Beispiele aufführen , ich bin mir jedoch sicher, dass deutlich geworden ist, dass dies kein Zufall mehr sein kann.

        Während des Sommersemesters, als ich in der Wohnung mit den vermuteten Zuhörern sprach, sagte ich unter anderem, dass dieser Umstand, dass ich überwacht werde – ich deute bereits an, dass ich beabsichtige mich dagegen entsprechend zur Wehr zu setzen – zur Not würde ich mit einem Flugzeug in ein Gebäude fliegen, um die entsprechende Aufmerksamkeit zu erringen – in die
        Weltgeschichte eingehen wird und einmal Hollywood-Filme nach mir gedreht werden würden.

        Wie richtig ich damals beim Aussprechen dieser Worte lag, wurde mir erst später klar. Denn nicht nur nach dem 11. September 2001 wurden Filme aufgrund meiner Inspiration gedreht,
        sondern die Hollywood-Connection bestand bereits vorher. Auf versteckte Weise, also im Spielfilmformat, verarbeiteten diese Menschen ihre eigenen bzw., die Ihnen zugänglichen und der Öffentlichkeit unbekannten außergewöhnlichen Fähigkeiten, mal mehr oder weniger konkret.
        Hierzu folgende Beispiele:
        „Kuck mal wer da spricht“ – Im Film kann der Zuschauer die Gedanken der Kleinkinder mithören – in der Realität können diese Menschen von mir bzw. von jedem Menschen die Gedanken lesen.
        „The Cell“ mit Jennifer Lopez – Im Film wird eine Frau dargestellt, welche die besondere Gabe hat, sich in das Gehirn eines Menschen einklinken zu können. Konkret schaltet sie sich in das eines Mörders ein, um damit etwas Gutes zu bewirken, nämlich um eine vermisste Frau vor dem Tod zu retten – in der Realität setzt man dies bei mir oder anderen Personen ein, ohne konkreten Anlass und stiehlt damit die komplette Privatsphäre.
        „Starship Troopers“ – In diesem Film geht es um eine nicht allzu ferne Zukunft, bei dem zukünftige Spezialeinheiten einer Armee bereits über „telepathische Fähigkeiten“ verfügen – dies ist bereits seit geraumer Zeit Realität.

        Es mag noch viele weitere solcher Sequenzen aus Filmen und Serien geben, welche mir jedoch nicht alle bekannt sind und ich hier auch nicht aufzählen kann oder muss. Zusammengefasst möchte ich mit diesen Beispielen verdeutlichen, dass genau diese Fähigkeit, „Gedanken zu lesen“ und sich in das „Gehirn eines anderen Menschen einklinken“ zu können, von der gleichen Organisation filmisch verarbeitet wird, die über diese Fähigkeit verfügt!“

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Richard Ott
        Hatten Sie den/die Post(s) von Krall auf Twitter zu Hanau gelesen (wurden dann von Twitter gelöscht)?

        @ MFK
        Kann leider mit keinem Mundschutz dienen :(

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        Auf welchen Post sprechen Sie konkret an? Ich kenne die Historie der ursprünglich mal veröffentlichten aber mittlerweile gelöschten Beiträge von ihm nicht.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Richard Ott
        Habe mir sie nicht abgespeichert.
        Deshalb kann ich nur mit einen anderen Tweet dienen, der sich darauf bezieht. Gesperrt wurde Krall aber nicht, lediglich die Tweets gelöscht. Er hatte aber noch etwas gepostet, was konkreter in Richtung Verschwörung hinsichtlich der These eines Einzeltäters ging. Empfand ich als sehr „speziell“. Kann aber dazu nichts weiteres schreiben, da ich mir diesen Tweet auch nicht gesichert habe.

        https://twitter.com/IQ_Stimulator/status/1231860708834410497

        Später hat er dann den Zeugen, auf den er sich bezogen hat, selbst als nicht besonders glaubwürdig betrachtet.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ MFK
        Danke !
        Müsste man nur noch wissen, auf welchen Zeitraum Le Maire sich bezieht, denn das ist dem Interview nicht zu entnehmen. .

  11. Avatar
    Zweifler sagte:

    @Anna Nuema

    „… rechtzeitig und halbwegs günstig Gold zu erwerben…“

    Fast 50.000 Euro das Kilo? Da sind Sie a bissl spät dran…das Corona ist sein Gold wert…

    Antworten
    • Avatar
      Anna Nuema sagte:

      Es war von mir auch durchaus ironisch gemeint. Denn wenn man sich diese ganze Krisenabwenderei so durcharbeitet, dann fragt man sich doch wirklich irgendwann, wie es denn nun gehen soll – außer Hände in den Schoß und morgen wieder zur Arbeit marschieren und hoffen, dass es bestimmt gar nicht so dicke kommt ;-)

      Antworten
  12. Avatar
    Carsten Pabst sagte:

    @Anna Nuema
    „Daher werden wir Schlauberger, die wir hier seit Monaten versammelt sind und beraten,
    eher heute als morgen all unsere Aktien, Rentenversicherungen, Immobilien etc. schnell verkaufen,
    um noch rechtzeitig und halbwegs günstig Gold zu erwerben – die K r i s e n w ä h r u n g.
    Übermorgen stehen wir dann mit unseren Kruegerrands beim Bäcker, Edeka, Bioladen etc. und wundern uns,
    dass das auch nix wird. Hm. Was nu? ;-)

    Also wenn Sie schon den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören (er kommt nicht) nur ein kleiner Tip am Rande:
    Sie werden mit Ihrem Krügerrand nicht viel erreichen. Der ist höchstens etwas vom Übergang von einem
    alten Währungsystem zu einem Neuen.
    Der Edeka und der Bioladen werden aufgrund von Unterbrechung der Lieferketten leergefegt sein.
    Cleverer Ihrerseits wäre gewesen, den heimischen Bauern in den letzten Jahren unterstützt zu haben, indem Sie bei
    Ihm Waren gekauft hätten. Bauern vergessen nicht!
    Auch das Anpflanzen und Hegen einer Streuobstwiese in der Vergangenheit wäre nicht das dümmste Hobby gewesen.
    Beruhigt unheimlich, ist gut für die Artenvielfalt und Sie brauchen keinen Krügerrand im Bioladen ausgeben,
    für den Sie sowieso nichts bekommen.
    Gleichzeitig hätten Sie sich das Wissen um die Essbarkeit von Wildkräutern angeeignet. Hilft ungemein.
    Mit etwas handwerklichem Geschick (viele Nägel und Schrauben einlagern, gutes Tauschmittel!) hätte man sich auch
    einen Hühnerstall bauen können. Eier sind im Untergangszenario eine sehr gute Proteinquelle und Tauschmittel.
    Und man kann viel mit ihnen Backen und kochen, siehe unten.
    Ein kleiner Nutzgarten erfreut auch unheimlich.
    Holz bekommen Sie beim Förster. Heizt beim Machen, beim in die Wohnung tragen und beim Verbrennen.
    Ganz wichtig: Soziale Kontakte PFLEGEN! Sich einbringen. Eine intakte Dorfgemeinschaft ist in Ihrem Szenario
    überlebenswichtig (Die Städter haben da ein Problem).
    Dann noch etwas Fusel und Tabak einlagern, besser noch selbst destillieren und sie werden den Untergang überleben.
    Fahrradersatzteile (Schläuche!) sind auch sehr gut, denn in einer Wirtschaftskrise werden wir alle extrem sportlich und unser BMI wird bedeutend besser.

    Das wir in den nächsten Jahren evtl. vor großen Verwerfungen in unserer Gesellschaft stehen, will ich gar nicht abstreiten.
    Aber der Krügerrand ist nichts im Vergleich zu diesem Tip:

    http://www.grafschaft-glatz.de/archiv/f-staude.pdf

    In diesem Sinne: Et kütt, wie et kütt!
    Carsten Pabst

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Pabst

      Och, ich würde hungernden Städtern (sogar welchen aus Berlin) durchaus ein Tauschangebot für ihre Krügerrands machen. Tausch 1:1 nach Gewicht gegen Lebensmittel ihrer Wahl, saisonale Einschränkungen bitte beachten. Dann aber bitte schnell wieder zurück in den Reichshauptslum, wegen Infektionsrisiko und wegen ihrer allgemeinen Nervigkeit wenn jemand auf dem Land hier nicht richtig gendert oder gar für diversgeschlechtliche Schweine keine extra Schlammkuhle angelegt worden ist.

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    • Avatar
      Anna Nuema sagte:

      Ja, ich weiß. Das ist Variante No. 2, die man immer wieder mal liest. Bestimmt auch sehr funktional. Und man profitierte bereits in der Vorkrisenzeit prächtig. Mir fehlt es akut etwas an Zeit und Muße für all das Vorgeschlagene. Es klingt für mich, ehrlich gesagt, etwas nach Frührentner. Das soll jetzt bitte nicht herabsetzend verstanden werden. Aber mit einem Leben samt Job und Wohnstätte, das eher auf’s Städtische ausgerichtet ist, müsste man jetzt ganz schön rudern, um das von Ihnen Beschriebene umzusetzen – so scheint es mir jedenfalls.

      Antworten
    • Avatar
      ruby sagte:

      @Herr Pabst
      Unbedingt den 13er Schraubebschlüssel und den Rucksack für das Fahrrad nicht vergessen, um den Elektroballast zwecks Transportgewichtsverringerung abzubauen.

      Antworten
  13. Avatar
    Zweifler sagte:

    Wenn sich Ökonomen mit Viren beschäftigen, sind Fehleinschätzungen vorprogrammiert. Weil sie schlicht und einfach nichts davon verstehen und deshalb alles nacherzählen, was sie in den Medien hören und lesen. Plötzlich können sie nicht mehr rechnen und folgen der allgemeinen Paranoia.
    Die Corona Virus Erkrankung hat eine Sterblichkeitsrate von 1%(!) und es sterben nur Menschen mit schweren Vorerkrankungen! Nur 10% der Erkrankten benötigt einen Krankenhausaufenthalt. Der Rest hat Grippesymptome und wird gesund.
    Man vergleiche diese Zahlen mit der Sterblichkeitsrate von Krebserkrankungen, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Auto-Arbeits-oder Haushaltsunfällen! Haben manche Ökonomen vergessen, wie Wahrscheinlichkeitsrechnung geht?
    Warum wird dann in China und Italien ein derartiger Aufwand betrieben? Weil ein modernes Land immer und überall jeden möglichen Schaden zu vermeiden versuchen wird. Die Straßen, die Arbeitsplätze werden sicherer, die Präventionsmöglichkeiten bei Krebs- und Herkreislauferkrankungen werden besser. Gegen Infektionskrankheiten wird geimpft.
    Was macht man, wenn ein neues Virus auftaucht und noch keine Antikörper in der Bevölkerung vorhanden sind und kein Impfstoff? Man isoliert die Infektionsherde laut jahrzehntelangen wissenschaftlich entwickelten und erprobten Protokollen bis der Spuk vorbei ist. Und dann wird er auch bald vorbei sein.
    Unser Geldsystem wird irgendwann zusammenbrechen, aber ganz sicher nicht wegen dieses Virus. Ein ganz, ganz kleiner schwarzer Schwan.
    Herr Dr. Stelter, lassen Sie sich doch bitte nicht von der Corona-Hysterie anstecken! Tun Sie das, was Sie sonst auch so gut können. Rechnen Sie! Informieren Sie sich bei Ärzten, Hygieneexperten und Epidemiologen!

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    • Avatar
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Zweifler

      >Warum wird dann in China und Italien ein derartiger Aufwand betrieben? Weil ein modernes Land immer und überall jeden möglichen Schaden zu vermeiden versuchen wird.>

      Richtig – weil das der Anspruch der Menschen ist.

      >Was macht man, wenn ein neues Virus auftaucht und noch keine Antikörper in der Bevölkerung vorhanden sind und kein Impfstoff?
      Man isoliert die Infektionsherde laut jahrzehntelangen wissenschaftlich entwickelten und erprobten Protokollen bis der Spuk vorbei ist.>

      Auch richtig.

      Das Problem:

      Man MUSS großräumig isolieren, WENN man den Infektionsherd nicht kennt und auch nicht weiß, mit wem Infizierte in Kontakt waren.

      Das ist anders als in Deutschland in Italien der Fall.

      Und großräumig zu isolieren, heißt nun einmal, die Lieferketten zu trennen und den Reiseverkehr einzuschränken.

      Bei der heute BEKANNTEN Ausbreitung sind international große Wohlstandsverluste nicht zu vermeiden.

      Der kleine schwarze Schwan wächst zusehends.

      Antworten
      • Avatar
        Zweifler sagte:

        Dietmar Tischer

        Auch Sie spekulieren, wenn Sie große Wohlstandsverluste vorhersagen. Die Erfahrung und Historie zeigt, daß derartige, noch dazu harmlose Krankheitserreger in den medizinisch hochentwickelten Ländern sehr schnell beherrscht werden.
        Wir leben nun einmal nicht mehr wie zu Pestzeiten im Mittelalter, obwohl sich das einige ja geradezu zu wünschen scheinen.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Zweifler

        >Die Erfahrung und Historie zeigt, daß derartige, noch dazu harmlose Krankheitserreger in den medizinisch hochentwickelten Ländern sehr schnell beherrscht werden.>

        Der Krankheitserreger wird nicht als harmlos angesehen – eine Sterblichkeitsrate von 2% + ist nicht akzeptabel.

        In Italien IRRT man offensichtlich umher, weil man den lokalen Infektionsherd nicht kennt.

        Und andere Länder SCHOTTEN sich mehr und mehr ab, um sicher zu sein, dass das Virus sich nicht unkontrollierbar in ihrem Land ausbreitet.

        All dies geschieht, weil – ganz richtig – wir NICHT mehr im Mittelalter leben, in dem die Pest eben nicht wirkungsvoll bekämpft werden konnte.

        Ich spekuliere daher nicht, ich erkenne vielmehr Sachverhalte und Entwicklungen.

        Und die zeigen auf WEITERE Ausbreitung mit Maßnahmen für eine Begrenzung und daraus resultierend wirtschaftlichen Folgen, die wir im genauen Ausmaß nicht kennen, die aber auf den Wohlstand bezogen NEGATIV sind.

    • Avatar
      JürgenP sagte:

      Vergessen Sie Legionellen nicht. 3 – 5% Mortalität soll es geben. Die kommen aus dem Zapfhahn oder der Duschen frei Haus vom Wasserversorger. Fragen Sie einen Arzt, dann lacht er sich tot. Fragen Sie einen Hygieniker, steht der Weltuntergang bevor. Je nach Interessenslage übrigens.

      Hier ein Hinweis des RKI:

      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html;jsessionid=04DF0A6310124AD652BC8100D0CD3A0C.2_cid363?nn=13490888

      Antworten
  14. Avatar
    Thomas sagte:

    Die Geschichte könnte sich als Macht- und Wirtschaftspolitischer Glücksfall für den Westen erweisen. Wie immer es auch ausgeht: China wird härter getroffen werden als wir. Chinas Expansion wird gebremst oder sogar gestoppt fürs Erste. Und crashen wird es sowieso. Ob jetzt oder ein paar Jahre später.

    Antworten
  15. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    > Politische Spannungen werden immens zunehmen>

    Und das in einer Zeit, in der bei uns ein VAKUUM politischer Führung besteht.

    Bei dieser Konstellation ist ALLES vorstellbar.

    Nur eines nicht:

    Dass die Geldpolitik der EZB oder aller Notenbanken zusammen die leer gehamsterten Regale füllen kann.

    Antworten
  16. Avatar
    Ulrich Remmlinger sagte:

    Die Todesrate steigt beim Coronavirus mit dem Alter rapide an. Hier die aktuellen Zahlen:
    https://twitter.com/JAMA_current/status/1231976801565597696
    Zum Vergleich: bei der Grippe liegt die Todesrate im Promillebereich. In D gibt es jährlich zwischen 26 und 198 laborbestätigte Todesfälle:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle
    D.h. mein Risiko liegt etwa 20-mal höher als bei der Grippe. Da sind wirtschaftliche Sorgen erst mal zweitrangig.
    Bei unseren offenen Grenzen wird die Epidemie in kurzer Zeit auch hier grassiern, da helfen keine Merkelpoller.

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  17. Avatar
    foxxly sagte:

    „gesunder aufschwung“? ……… kann es sowas überhaupt geben, wenn in diesen schuldgeldsystem, jede arbeitsleistung und mehrleistung, eine höhere verschuldung bedingt?? in dieses system gibt es kein wachstum, ohne neue und weitere verschuldung, -und mit weiteren schuldzinsen.
    arbeitsleistung von menschen und maschinen sollte generell keine neue kreditschuld verursachen dürfen. dies ist ein ausbeutereischer systemfehler.
    die menschen müssen pro kopf, jährlich den geldwert des wachstums, (bar) ausbezahlt werden!! dadurch entstünde keine systemische „erbschuld“ – und leistung würde damit nicht bestraft!

    Antworten
    • Avatar
      DenkBloßNix sagte:

      @foxxly

      Ohne Ahnung von Eigentumsökonomik aus Geldschöpfung durch Kredit verlangt das ahnungslose Wesen irrlichternd die „Auszahlung von geldwertem Wachstum“, weil es ausbeuterische Systemfehler lösen möchte.

      Noch nie war es so leicht hochwertigste Aufklärung geschenkt zu bekommen UND an den richtien Adressen die Verknüpfung der Zusammenhänge erfragen zu können….. aber es hilft nichts, der Nürnberger Trichter lässt auf sich warten….

      Scheindemokratie ist bei dem Stand der Aufklärung alternativlos.

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      • Avatar
        foxxly sagte:

        …….na dann klären sie auf, statt reisserisch einfach dagegen sein!
        wo bitte kommt das geld her, bei einem wachstum von etwa 50Mrd €. das ist neuer kredit. vielleicht ist dies die alles alles umsonst?

  18. Avatar
    Susanne Finke-Röpke sagte:

    Ein guter Beitrag. Vielleicht bekommt der auch von Ihnen gelobte Dr. Markus Krall mit seiner Krisenprognose recht, weil das Virus DER Auslöser der nächsten Bankenkrise sein wird. Ist für mich inzwischen nicht mehr ganz abwegig, denn geschlossene Unternehmen erwirtschaften Zins und Tilgung nicht mehr. Das könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Frau Finke-Röpke

      „weil das Virus DER Auslöser der nächsten Bankenkrise sein wird. Ist für mich inzwischen nicht mehr ganz abwegig, denn geschlossene Unternehmen erwirtschaften Zins und Tilgung nicht mehr. Das könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.“

      Dieses Liquiditätsproblem können die Notenbanken mit den bekannten Methoden beheben.

      Viel kritischer ist, dass geschlossene Unternehmen nichts produzieren. Und diese nicht produzierten Waren kann auch die Notenbank nicht drucken. Irgendwann sind bei einer richtigen Pandemie die Schaufenster und Regale leer. Das ist das eigentliche Problem, und die Geldpolitik ist dagegen völlig machtlos.

      Und wenn die Notenbanken in so einer Situation die Geldschleusen weit geöffnet halten, um den Unternehmen bei Liquiditätsproblemen zu helfen, dann gibt es plötzlich explodierende Inflation.

      Antworten
      • Avatar
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Richard Ott:

        Das sehe ich ähnlich, aber – entgegen aller gebotenen Bescheidenheit – glaube ich etwas umfassender. Die Notenbank kann sich natürlich zur Not mit frisch erzeugtem Geld massiv am Eigenkapital der Banken beteiligen und im Extremfall gegen alle jemals aufgestellten Regeln verstoßen. Aber sie kann weder Medikamente noch Kleidung noch sonstige Güter herstellen. Das sehen Sie durchaus richtig. Aber das ist m.E. nicht das ganze Problem.

        Ich sehe noch eine zweite Gefahr, die auch mit Regelverstößen der Geldpolitik nicht zu beheben ist: die Notenbank ist selbst bei größtem Vorsatz zu MMT zu langsam für die Realwirtschaft. Sie ist im Prinzip erst einmal eine staatliche Behörde mit der üblichen Unflexibilität einer Behörde ohne jede Kenntnis der Endkunden einer Bank. Das heißt, dass sie zwar zur Not einer systemrelevanten Großbank mit frisch gedrucktem Eigenkapital relativ zügig aus der Patsche helfen kann, aber nicht verhindern kann, dass etwa der kleine Textilbetrieb oder der Bäcker um die Ecke in die Zahlungsunfähigkeit schlittern, wenn seine Kunden oder Lieferanten ihr Zuhause nicht mehr verlassen wollen oder können. Denn die Kette Notenbank – Geschäftsbank – Endkreditnehmer ist zu komplex. Das betrifft eben weniger das Überschuldungsrisiko als die Zahlungsunfähigkeit eines Wirtschaftssubjekts. Die Alternative wäre Helikoptergeld in gigantischer Höhe für jeden, aber das würde sämtliche Knappzeitsrelationen sofort zum Erliegen bringen und gleich chaotische Folgen haben, im schlimmsten Fall zu Anarchie führen. Denn die Notenbank kann eines nicht per Dekret beschließen: Vertrauen in eine Währung zu haben. Fremdwährungen, Kryptowährungen, Bartergeschäfte, Warenhortungen, Schwarzmärkte, Edelmetalle, usw. bieten eine Fülle von Fluchtmöglichkeiten für Leute, die in Panik auf die gesetzlich festgelegte Währung verzichten wollen. Das kann keine Notenbank der Welt vollständig einfangen, vor allem nicht, wenn sie gerade Geld druckt als ob es kein Morgen gäbe, denn dann ist das Vertrauen erst recht gefährdet.

      • Avatar
        Contumax sagte:

        „Viel kritischer ist, dass geschlossene Unternehmen nichts produzieren.“
        Man hört und liest verdächtig wenig über Unternehmen, die Antibiotika und andere lebenswichtige Medikamente für chronisch Kranke herstellen bzw. derzeit nicht herstellen. Sicherlich ist der Gesundheitsminister zwischen seinen zahllosen Auftritten in Pressekonferenzen und Parteigremien auch mit dieser Problematik beschäftigt und spricht nicht gerne öffentlich darüber, um niemanden zu beunruhigen.

    • Avatar
      Horst sagte:

      Ach wie schön, sollte der Untergangsprophet KRALL doch recht behalten mit seiner Crash-Dystopie 2020, weil ihm der Virus aus China zur Hilfe eilte… Absurd.

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      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Horst

        Drücken Sie aus ideologischen Gründen lieber die Daumen für Greta und ihre Erderhitzungs-Dystopie?

        Vielleicht klappt es ja mit der Weltuntergangsprognose für 2030 (muss aber wegen Klima sein damit es zählt!), der 2007 vorhergesagte Untergangstermin für 2020 ist ja schon geplatzt. :D
        https://imgur.com/a/jwQ4JVg

      • Avatar
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Horst: Falls das von Ihnen keine Ironie war: schön finde ich das nicht. Herr Krall hofft ja auf eine reinigende Katharsis beim linken Gedankengut der deutschen Mehrheit. Ich bin da pessimistischer. Ich denke, eher bekommen wir die nächste Welle des Sozialismus, das mit Lebensmittelmarken u.ä. knappe Güter verteilen wird. Das hatten wir schon bei den nationalen Sozialisten und bei den pseudo-internationalen DDR-Sozialisten, außerdem im Westen unter den Militärregierungen der Trizone von 1945 bis 1948 vor Gründung der BRD. Brauchen wir m.E. nicht noch einmal. Damit bin ich aber anscheinend zunehmend in der Minderheit, wenn ich mir das Hamburger Wahlergebnis vom Wochenende so ansehe…

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Frau Finke-Röpke

        In der Ostzone und später der DDR blieben die meisten Güter übrigens viele Jahre länger rationiert als in den 3 westlichen Zonen der späteren BRD.

        Auch das ist einer der vielen historischen Belege für die Überlegenheit des Sozialismus.

    • Avatar
      asisi1 sagte:

      In meinen Augen ist diese Kriese wie bestellt! Das Virus wird sich ausbreiten und alle Länder in Europa befallen. Als dann kommen Ausgangssperren und ab da geht es los. Jetzt wird das globale Finanzsystem an die Wand gefahren. Die Menschen sind größten teils Gefangene im eigenen Haus und können nicht rebellieren. Auch gibt es dann keine allgemeinen Bank runs. Einfacher geht es für Politik und Verantwortliche nicht!

      Antworten
      • Avatar
        Anna Nuema sagte:

        Daher werden wir Schlauberger, die wir hier seit Monaten versammelt sind und beraten, eher heute als morgen all unsere Aktien, Rentenversicherungen, Immobilien etc. schnell verkaufen, um noch rechtzeitig und halbwegs günstig Gold zu erwerben – die K r i s e n w ä h r u n g. Übermorgen stehen wir dann mit unseren Kruegerrands beim Bäcker, Edeka, Bioladen etc. und wundern uns, dass das auch nix wird. Hm. Was nu? ;-)

  19. Avatar
    cisplatin sagte:

    Aus medizinischer Sicht ist die Ausbreitung des SARS-CoV-2 nicht zu stoppen.
    Beeinflussbar ist lediglich die KINETIK der Ausbreitung. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit muss! verlangsamt werden, um den in
    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf
    dokumentierten begrenzten Kapazitäten zur Behandlung einer epidemisch/pandemisch verlaufenden Erkrankung Rechnung zu tragen.
    Die Zahlen für Deutschland in der o.g. Drucksache 17/12051 ab Seite 55 machen die ernste Lage deutlich- nicht nur in Bezug auf die akutmedizinische Versorgungsrealität, sondern auch auf das Zeitfenster.

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