Interview mit „Das Glück ist ein Freund des Starken“

Dieses Interview mit mir erschien vergangene Woche auf dem Blog „Das Glück ist ein Freund des Starken“:

1. Wie würden Sie einem jungen Menschen, den Sie fördern möchten, unser gegenwärtiges Finanzsystem erklären?

Wenn eine Bank einen Kredit gewährt, kann sie dies tun, ohne zuvor eine Spareinlage bekommen zu haben. Sie schafft das Geld also aus dem Nichts – lateinisch „fiat“, weshalb man von einem Fiat-Geldsystem spricht. Dies ist eigentlich kein Problem. Vergibt doch die Bank im eigenen Interesse nur einen Kredit gegen eine gute Sicherheit, wie zum Beispiel eine Immobilie oder Fabrikanlagen.

Der Kreditnehmer bekommt das Darlehen auf seinem Konto gutgeschrieben. Damit verfügt er über – soeben von der Bank neu geschaffenes – Geld, das er für Konsum und Investition nutzen kann. Kauft er beispielsweise eine Immobilie, wird das Geld dem Verkäufer gutgeschrieben. Dessen Einlage bei der Bank wächst um den entsprechenden Betrag. Dabei ist es egal, ob das Guthaben bei der gleichen Bank anfällt oder bei einer anderen, da die Banken sich untereinander und über die Zentralbank wiederum Geld leihen. Die Bilanz bleibt immer ausgeglichen.

Problematisch wird es erst, wenn der Schuldner der Bank seinen Kredit nicht mehr bedienen kann und die Sicherheiten nicht (mehr) so werthaltig sind wie angenommen. Dann erleidet die Bank Verluste auf dem Kredit, während das Guthaben des Hausverkäufers und aller anderen Sparer bei der Bank unverändert bleiben. Die Bank droht dann, insolvent zu werden. Obwohl sie das Geld zunächst selbst geschaffen hat, stellt es nun eine Forderung gegen sie selbst dar. Aus diesem Grunde achten solide Banken darauf, es mit der Geldschöpfung nicht zu übertreiben. Ausreichendes Eigenkapital und vorsichtige Kreditvergabe sind die beste Voraussetzung für eine Bank, um dauerhaft im Geschäft zu bleiben.

Dient der größte Teil der Kreditvergabe dazu, Investitionen zu finanzieren, sind Krisen selten. Normalerweise investieren Unternehmen nur bei soliden Geschäftserwartungen und die Banken finanzieren bloß bei ausreichenden Sicherheiten mit entsprechendem Risikopuffer. Zugleich achten gut geführte Banken darauf, einzelne Schuldner nicht zu groß werden zu lassen, damit eine einzelne Kreditbeziehung nicht zum Untergang der Bank führt.

Da Banken mit recht geringem Eigenkapital arbeiten und zudem versprechen, Guthaben jederzeit in bar auszuzahlen, sind sie immer anfällig für einen Vertrauensverlust ihrer Kunden, egal ob dieser berechtigt ist oder nicht. Der berüchtigte Bank-Run kann dann auf andere Banken übergreifen und so eine Banken- und Finanzkrise auslösen. Diese zu verhindern, war ein Hauptgrund für die Gründung von Zentralbanken, die im Krisenfall als „Lender of Last Resort“ einspringen sollten. Sie konnten glaubhaft garantieren, dass kein Kunde sein Geld verliert.

Das war allerdings verbunden mit harten Auflagen für die Banken. Walter Bagehot, berühmter Herausgeber des „The Economist“ und Bankenexperte hat dazu schon 1873 klare Regeln aufgestellt. Demnach sollte die Zentralbank im Krisenfall nur solventen Banken helfen, gegen die Hinterlegung von sehr guten Sicherheiten, zu einem hohen Strafzins. Mit diesen Regeln wollte er sicherstellen, dass die Banken vorsichtig agieren und ihre Geldschöpfungsfähigkeit nicht missbrauchen, um schlechten Schuldnern gegen unzureichende Sicherheiten Geld zu geben.

2. Welche Rollen spielen die Notenbanken dabei?

Weit über 90 Prozent des Geldes, das wir verwenden, wurde vom privaten Bankensystem geschaffen. Nur der kleinste Teil ist von der Notenbank, also der Bundesbank, der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der US-Fed zur Verfügung gestellt. Obwohl die Zentralbanken der Welt einen anderen Eindruck erwecken, haben sie nur sehr indirekt und schwachen Einfluss auf die Entwicklung der Geldmenge, nämlich über den Zinssatz und die geforderte Mindestreserve, die Banken bei ihnen hinterlegen müssen. Dabei sind sie in einer passiven Rolle. Die Banken benötigen kein Guthaben bei der Zentralbank, um Kredite vergeben zu können, wie vielfach noch angenommen. Im Gegenteil – die Zentralbank schafft jederzeit das an Zentralbankgeld, was die Banken benötigen. Die Zentralbanken folgen dem Bankensystem, nicht umgekehrt.

Was die Zentralbank jedoch machen kann, ist, durch das Anbieten von billigem Geld das Zinsniveau gesamthaft zu beeinflussen. Dies haben die Notenbanken in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker getan und damit eine ungesunde Verschuldung angeheizt. Wann immer es zu Turbulenzen an den Finanzmärkten kam – wie bei dem Crash von 1987, der Russlandkrise, der Asienkrise, der Schieflage des Hedgefonds LTCM –, waren die Notenbanken zur Stelle. Spekulanten und Investoren an den Finanzmärkten gelangten so zu der Überzeugung, dass nie etwas schief gehen könne. Denn die Notenbanken würden sie wieder retten, sollte es zu einem Unfall im Finanzsystem kommen. Immer wurden die Zinsen gesenkt – aber danach nicht wieder ausreichend erhöht. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) spricht von asymmetrischer Reaktion. Damit haben sie einen immer größeren Anreiz zur Verschuldung gesetzt.

Zugleich bestimmte die US-Politik den Gang der Dinge in der Welt. Die Zinspolitik der US-Notenbank hat unmittelbare Auswirkungen auf die Zinspolitik in den anderen Ländern. Halten die anderen Notenbanken die Zinsen weiter oben, so kommt es zu einer Aufwertung der eigenen Währung mit entsprechend negativen Wirkungen für den Export und die Wirtschaft im eigenen Lande. Schon aus diesem Grund waren die Notenbanken der Welt gezwungen, den US-Weg mitzugehen. Weltweit sank das ohnehin tiefe Zinsniveau weiter und die Schulden stiegen.

3. Wem nutzt Fiatgeld und wem schadet es?

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“, meinte schon der Autopionier Henry Ford. Nun könnte man meinen, es spiele keine Rolle, dass die breite Öffentlichkeit unser Geldsystem nicht versteht, solange es funktioniert und solange die Fachleute zumindest wissen, wie es geht und was zu tun ist, um Krisen zu verhindern. Doch genau dies ist nicht der Fall, wie Zoltan Jakab und Michael Kumhof in einer Studie der Bank of England aufzeigen. Zentrale Aussage: Während die Experten bei Notenbanken, dem IWF und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich das System verstehen, würden in der breiten Volkswirtschaftslehre und auch bei den Bankern selbst, immer noch völlig falsche Vorstellungen von der Funktionsweise des Geldsystems vorherrschen.

Über dieses Versagen der Volkswirtschaftslehre könnte man lachen, wenn es nicht so fatale Wirkungen hätte. Nach Analyse der beiden Autoren führt eine korrekte Abbildung der Arbeitsweise von Banken zu ganz anderen Ergebnissen bei der volkswirtschaftlichen Analyse. Die Veränderungen der Bankbilanzen – also die Großzügigkeit oder Zurückhaltung bei der Vergabe von Krediten und damit der Schaffung von Geld – passieren viel schneller, als die Volkswirtschaftslehre denkt und haben vor allem deutlich größere Auswirkungen auf die Realwirtschaft.

Betrachtet man die Banken nicht als neutrale Vermittler zwischen Ersparnissen und Investitionen, wie dies viele Lehrbücher tun, erkennt man auch, dass die Banken einen erheblichen, prozyklischen Einfluss auf die Wirtschaft haben. In guten Zeiten, in denen die Einkommen sicher und die Vermögenspreise hoch sind bzw. weiter steigen, geben Banken gern Kredit. In schlechten Zeiten hingegen halten sie sich zurück. Die Volkswirte erwarten in ihrem Vermittlermodell genau das Gegenteil: Weil in schlechten Zeiten die Ersparnisse zunehmen, gehen sie davon aus, dass die Banken mehr Kredite anbieten. Eine völlig falsche Annahme wie die Studie zeigt.

Diese Erkenntnis hat erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik. Solange mit falschen Annahmen zur Funktionsweise der Banken gearbeitet wird, laufen wir Gefahr, die falsche Medizin zu verordnen. Die Regulierung setzt an den falschen Hebeln an und die Geldpolitik verfolgt eine falsche Strategie.

Womit ich zu Ihrer Frage komme: Es nutzt jenen, die das System durchschauen und zu nutzen wissen. Seit Cantillon (Wikipedia: Cantillon-Effekt) wissen wir, dass es jene sind, die als erstes Zugriff auf das neu geschaffene Geld haben.

4. Historisch gesehen haben Währungen und Finanzsysteme eine begrenzte Lebensdauer – wie lange geben Sie dem derzeitigen System noch?

Länger als wir denken. Der Wille, eine Runde weiterzukommen im Spiel, ist ungebrochen – auch, weil die Alternative – eine schwere Wirtschaftskrise – zu schrecklich wäre. Wir werden weiterhin zu viele Schulden mit noch mehr Schulden bekämpfen, Zinsen weiter senken und die Notenbanken zur direkten Staatsfinanzierung übergehen. In Europa vermutlich unter dem Vorwand, mit dem Green Deal den Klimawandel zu bekämpfen. Nennen Sie es, wie sie wollen: Green Deal, Helikopter-Geld oder MMT (Modern Monetary Theory) – im Kern läuft es auf noch mehr Liquiditätsspritzen der Notenbanken hinaus.

5. Werden wir in Zukunft eher einen freien Markt für Geld oder eher ein totalitäres Finanzsystem mit staatlichen Kryptowährungen und Bargeldverbot sehen?

Ich kann mir einen freien Markt nicht vorstellen. Politiker und Staaten werden sich den Zugriff auf das Geld nicht nehmen lassen.

6. Der Brexit ist nun Realität, rechnen Sie mit weiteren Sezessionen in den kommenden Jahren? Warum?

Das ist schwer zu sagen. Großbritannien kann sich zu einem freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Gegenentwurf zur EU entwickeln, die zunehmend auf planwirtschaftliche und zentralistische Ansätze setzt. Wenn das passiert und die EU weiterhin bei zentralen Aufgaben – Schaffung von Wohlstand und Sicherung der Außengrenze – versagt, könnte es bei der nächsten schwereren Rezession schon so weit sein. Kandidaten? Polen in der EU und Italien im Euro. Aber es muss nicht so bald kommen.

7. Was denken Sie über den Fortbestand der EU bzw. über ihre Entwicklung in den nächsten zehn Jahren?

Diese Frage ist eng verbunden mit der vorigen. Die EU ist trotz der gegenteiligen Behauptungen in den letzten 20 Jahren kein Erfolg gewesen. Alle Ziele der sogenannten Lissabon-Agenda wurden verfehlt. Die EU ist am schwächsten von den großen Weltregionen gewachsen und ist weit davon entfernt, die „wettbewerbsfähigste Region“ der Welt zu sein. Der Euro war ein großer Fehler, aus dem man keinen Ausweg findet und mit dem Weggang der Briten fehlt das marktwirtschaftliche Korrektiv. Statt daraus zu lernen, setzt man auf noch mehr Integration und Zentralismus und glaubt, im Alleingang das Weltklima retten zu können, noch dazu mit Planwirtschaft statt Marktwirtschaft. Das wird schwer.

8. In wie weit deckt sich das mit den Perspektiven des Euros bzw. der Eurozone?

Der Euro ist eine Währungsunion von Ländern, die wirtschaftlich weniger miteinander gemein haben als alle Länder der Welt mit dem Anfangsbuchstaben „M“, so das Ergebnis einer Studie der Bank JP Morgan. Die Länder haben sich wirtschaftlich seit der Einführung auseinanderentwickelt, statt sich anzunähern. Ohne das beherzte Eingreifen der EZB wäre der Euro schon Geschichte. Künftig wird die Politik versuchen mit mehr Umverteilung, mehr Schulden und direkter EZB-Finanzierung den Euro am Leben zu erhalten. Dabei wird das Wachstum immer schwächer und der politische Druck immer größer werden. Wie lange das gut gehen kann, mag ich nicht zu sagen. Aber der Euro ist definitiv ein Problem für Europa. Doch dies bedeutet nicht, dass es ihn nicht noch Jahre geben wird. Ein ungeordneter Zerfall wäre der GAU für die Weltfinanzmärkte und dürfte uns in eine tiefe Depression stürzen. Deshalb wird alles getan werden, um ihn zu erhalten. Die ökonomischen Grundsätze werden sich letztendlich durchsetzen, dass aber kann dauern. Klar ist, desto länger, desto größer der Schaden am Ende.

9. Kürzlich hat Angela Merkel öffentlich gesagt, dass Sie etwas von Lenin gelernt hat. Warum ist der Staatssozialismus auch nach Abermillionen Todesopfern im 20. Jahrhundert immer noch salonfähig?

Tja. Die Antwort wüsste ich auch gerne. Ich vermute, es ist die Kombination verschiedener Faktoren:

Die meisten Bürger verstehen die Funktionsweise unsere Wirtschaftsordnung nicht.

Viele Politiker und Journalisten verstehen sie ebenfalls nicht und wünschen sich persönlich eine andere Ordnung und kommunizieren deshalb ständig negativ über das Ist.

Marktwirtschaft ist Stress. Individuelles Risiko ist Stress. Das Kreditsystem, was ich oben beleuchtet habe, ist massiver Stress. Dem wollen die Menschen entfliehen.

Die Menschen – gerade in Deutschland – lieben Ergebnisgleichheit. Auch getrieben aus Neid. Deshalb soll es allen gleich (schlecht) ergehen.

Das zeigen auch Umfragen. Die Bürger glauben an eine sozialistische Erlösung. Da spielt es keine Rolle, dass sie vor unser aller Augen auf deutschem Boden gescheitert ist. Eine Studie hat die eher „gleichmacherischen“ Tendenzen in Skandinavien mit der Abwanderung der motivierten Menschen in die USA erklärt. Vermutlich ist es bei uns ähnlich.

10. Wirtschaft ist menschliches Handeln und somit maßgeblich von der menschlichen Psyche bestimmt. Was ist die Psychologie des Kapitalismus und die des Sozialismus?

Ich denke die menschliche Natur – bevorzuge das Wort gegenüber Psyche – ist überwiegend individualistisch und am Eigeninteresse ausgerichtet, verbunden mit einem Solidaritätsgedanken. Aber letzterer liegt eben nicht bei 100 Prozent. Man möchte für eigene Mehranstrengung/Leistung relativ belohnt werden. Da im Sozialismus dieser Anreiz weitgehend wegfällt, gibt es weniger Innovationskraft und weniger Wohlstand. Hinzu kommt, dass die Menschen sich nicht gern von einer kleinen Minderheit regieren lassen, die, wie schon bei der Animal Farm von George Orwell beschrieben, für sich selbst andere Regeln aufstellt als für die Regierten. Deshalb funktioniert Sozialismus nur in Verbindung mit Kontrolle und Unterdrückung.

11. Wirtschaftswachstum wird oft als durch die natürlichen Ressourcen begrenzt charakterisiert – wie sehen Sie das? Ist nicht der menschliche Einfallsreichtum entscheidend?

Jeder, der auf Rohstoffe setzt, wettet gegen die menschliche Intelligenz, gegen menschlichen Erfindergeist. Die Historie ist voll von Beispielen, wie neue Technologien den Ressourcenverbrauch geändert und reduziert haben. In Europa haben wir das Wirtschaftswachstum schon seit Jahrzehnten vom Ressourcenverbrauch entkoppelt und werden das auch in Zukunft. Die Umwelt hat sich in den letzten Jahrzehnten auch erholt und wir werden dem Klimawandel ebenfalls mit Technologie begegnen. Vermutlich nicht in Deutschland, wo trotz unserer Historie als Industrie- und Innovationsnation eine mir unerklärliche Fortschrittsskepsis herrscht.

12. Was denken Sie über die wirtschaftliche und finanzielle Bildung im deutschen Schulsystem?

Das ist ein Desaster. Entweder es findet nicht statt oder es wird von zutiefst marktwirtschaftsfeindlichen Lehrern vermittelt. Das Ergebnis ist offensichtlich: Die Deutschen verstehen nicht, was die Grundlage für ihren Wohlstand ist. Sie folgen deshalb falschen politischen Kampagnen und legen ihr Geld denkbar schlecht an. Als Land sind wir deutlich ärmer als unsere europäischen Nachbarn. Das Märchen vom reichen Land kann die Politik den Deutschen nur erzählen, weil sie keine Ahnung von Wirtschaft haben.

13. Welche Bücher und / oder Videos empfehlen Sie jemandem, der gerade beginnt, sich finanziell und wirtschaftlich selbst zu bilden?

Als Video empfehle ich „How the economic machine works

Als Buch: Friedrich August von Hayek „Der Weg zur Knechtschaft“ oder kostenlos als PDF.

14. Angesichts der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Verwerfungen, welche drei konkreten Maßnahmen, abgesehen von Bildung, empfehlen Sie jemandem, der beispielsweise Ende 20 oder Anfang 30 ist und seit wenigen Jahren im Berufsleben steht?

Investition in die eigene internationale Mobilität: Sprachkenntnis und Besichtigung der Welt, um zu wissen, wo die Alternative zu Deutschland ist.

Partnerschaft und Familie. Kinder sind das beste Programm für einen Lebenssinn.

Politisches Betätigen/Einbringen in die öffentliche Diskussion, um den Niedergang Deutschlands eventuell noch verhindern zu können.

15. Was empfehlen Sie der gleichen Person, die sich das Ziel finanzielle Unabhängigkeit mit 55 gesetzt hat?

Rockefeller hat gesagt: „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.“ Recht hat er. Sparen Sie, aber legen Sie das Geld auch intelligent an. Kann es morgen crashen? Ja. Kann es noch zehn Jahre bis zum Crash dauern? Ja. Deshalb: global diversifiziert in Aktien, Immobilien (geht auch über Aktien und REITS) und etwas Gold als Versicherung. Und das kostengünstig (ETF, wenig/nicht handeln!).

→ Das Glück ist ein Freund des Starken: „Interview mit Daniel Stelter“, 13. Februar 2020

Kommentare (24) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    Wolf Palmer sagte:

    Danke, Herr Dr.Stelter

    Sicher ein wertvoller Beitrag für unsere Zins-Mystiker und besten Freunde des Zentralbank-Sozialismus.

    Antworten
  2. Avatar
    Tobias W. sagte:

    14: Investition in die eigene internationale Mobilität: Sprachkenntnis und Besichtigung der Welt, um zu wissen, wo die Alternative zu Deutschland ist.

    Das würde ich aus meiner Erfahrung noch etwas konkretisieren.

    Um zu wissen wo die Alternativen zu Deutschland sind, reicht es nicht vielleicht ein Erasmusjahr als Student im Ausland zu verbringen oder lange Urlaubsreisen zu machen. Man muss gezwungen sein, sich über die Verdienst- und Abgabenverhältnisse, sowie der wirtschaftlichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, um das zu können.

    In meinem Fall wurde mir deutlich, wie weit Deutschland hinterherhinkt, nachdem ich in Deutschland für ein amerikanisches Unternehmen arbeitete und regelmässig beruflich in die USA reiste. Ich nutzte diese Berufsreisen um mich intensiv mit meinen amerikanischen Kollegen über Einkommen, Steuern, Lebensverhältnisse, Lebenshaltungskosten usw. auszutauschen. Die Erfahrungen im beruflichen Austausch mit dem Arbeitgeber in den USA, den Kunden und Partnern des Unternehmens usw. offenbarten ebenfalls inwiefern bestimmte Geschäftsbereiche in Deutschland eben noch „Neuland“ waren.

    Für mich war das ein Augenöffner.

    Wer als Student ins Ausland geht, sollte sich unbedingt jeder Gelegenheit aussetzen, um Rekrutierungsveranstaltungen der hiesigen Arbeitgeber zu besuchen, um einen Eindruck über die dortigen Arbeitsmarktgelegenheiten zu bekommen.

    Das war meine unvoreingenommene Antwort.

    Meine voreingenommene Antwort an junge Menschen: raus aus Deutschland. Und zwar so schnell wie möglich. Guten Abschluss mitnehmen und ins Ausland gehen.

    beste Grüsse aus Washington State.

    Tobias

    Antworten
    • Avatar
      Felix Schroeder sagte:

      Ich muss zustimmen. Ich habe im Ausland immer auch Zeitung gelesen und die Nachrichten in diesem Sinne verfolgt. Da bekommt man mit, dass in der Schweiz ein Hilfsdachdecker mehr verdient, als ein Oberinspektor/Oberleutnant/Oberkommisar (kurz A10) in D-Land.

      Aber der deutsche Massentourismus sieht doch auch eher so aus: besoffen im Trainingsanzug nach Malle.
      Da wird nix gelesen.

      Erschwerend hinzu tritt die Verwerfung im Inneren: Relativ unfähig aber gewerkschaftlich gut vertreten = 3000 Netto Startgehalt. Abi plus Studienabschluss + herausragende Persönlichkeit (weil sonst gar kein adäquater Job) = 2200 Netto. Das kann ja gar nicht gutgehen.

      Alle müssen leben können, die sich einbringen. Aber der zweite Grundsatz darf nicht verletzt werden („Viel hilft viel“), und die Nullen müssen angeregt werden, sich positiv zu entwickeln.

      Antworten
  3. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    >Die Bürger glauben an eine sozialistische Erlösung. Da spielt es keine Rolle, dass sie vor unser aller Augen auf deutschem Boden gescheitert ist.>

    WEIL die sozialistische Erlösung vor unser aller Augen auf deutschem Boden gescheitert ist, glauben die Bürger NICHT an eine sozialistische Lösung, d. h. nicht an die Vergesellschaftlichung der Produktionsmittel.

    Sie glauben stattdessen an eine dirigistische („Neodirigismus“, C. Fuest) bzw. an einen interventionalistischen Zentralismus.

    Das ist schon ein Unterschied.

    Ohne ihn gäbe es nicht die breite Zustimmung zu dem, was abläuft.

    Abgesehen davon:

    Die beiden Empfehlungen Buch/Video sind nicht nur denen zu empfehlen, die gerade damit beginnen, sich finanziell und wirtschaftlich zu bilden, sondern ALLEN.

    Es sind vorzügliche Empfehlungen, die es leicht auf die Liste „10 für die Insel“ schaffen könnten.

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      „WEIL die sozialistische Erlösung vor unser aller Augen auf deutschem Boden gescheitert ist, glauben die Bürger NICHT an eine sozialistische Lösung, d. h. nicht an die Vergesellschaftlichung der Produktionsmittel. Sie glauben stattdessen an eine dirigistische („Neodirigismus“, C. Fuest) bzw. an einen interventionalistischen Zentralismus.“

      Hmm, ich glaube eher, dann wird das Argument gezogen, dass die DDR doch „gar kein richtiger Sozialismus“ gewesen sei.

      Besonders einfältige Haltungsjournalisten sind ja schon so weit, dass sie „links“ oder „sozialistisch“ als per se gut umdefinieren und alles Schlechte demzufolge als „rechts“, egal wie absurd die Schlussfolgerungen daraus dann sind: https://twitter.com/HGMaassen/status/1230559140826628116/photo/1

      Was genau meinen Sie mit „interventionalistischem Zentralismus“ – und wie soll der umgesetzt werden können ohne Planwirtschaft?

      Antworten
      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Ich verstehe unter „interventionistischem Zentralismus“ ein staatliches Regulierungsgeschehen, das nicht nur das Marktfunktionalität ermöglicht (z. B. Festlegung auf Links- oder Rechtsverkehr) oder befördert (z. B. Steuern für Straßenbau, Verkehrsschilder und Ampeln mit Beanspruchung von Ressourcen), sondern DIREKT in bestehende Märkte EINGREIFT und zwar derart, dass individuelle Präferenzen FAKTISCH nicht mehr verwirklicht werden können.

        Verbote und Anreize verlangen demnach von den Menschen nicht nur, sich ZENTRAL „verordneten“ Vorgaben unterzuordnen – was in einer Gesellschaft unumgänglich ist –, sondern sie VERPFLICHTEN ihn, seine Lebensentwürfe ENTGEGEN selbstbestimmter NUTZENVORSTELLUNGEN zu verwirklichen.

        Das ist selbstverständlich mit Planung verbunden – zentralistischer Planung.

        Es ist aber nicht mit der ÜBERFÜHRUNG bestehender Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum verbunden.

        Das wäre Sozialismus.

        Es ist eher bzw. vielmehr mit der ENTWERTUNG von bestehenden Produktionsmitteln verbunden und mit Anreizen, NEUE zu schaffen – siehe Energiewende.

        Ich verweise bezüglich der hier getroffenen Unterscheidung auf folgende Ambiguität:

        Selbstbestimmte Nutzenvorstellungen können immer nur in einem Feld gegebener Optionen verwirklich werden.

        Insofern könnte man sagen:

        Das staatliche Regulierungsgeschehen sorgt doch auch für ein Feld gegebener Optionen – warum also die Aufregung.

        Dem ist entgegenzuhalten:

        Der Unterschied ist der GENERISCHE Prozess, der zwischen weitgehend NUR selbstbestimmten Nutzenvorstellungen und weitgehend NUR staatlich verordneten Nutzenvorstellungen ablaufen kann.

        Unabhängig vom jeweiligen Wohlstandsniveau geht das INDIVIDUELLE verloren, wenn der Prozess sich zu sehr zu staatlich verordneter Nutzenvorstellung hin bewegt:

        Die Nutzenvorstellungen ANDERER, gebündelt im staatlichen Regulierungsgeschehen, bestimmen was ich wollen SOLL, während beim schwach regulierten Marktgeschehen andere bestimmen, was ich wollen KANN – und ICH für MICH bestimme, was ich wollen SOLLTE.

        Das ist der m. A. n. entscheidende funktionale Unterschied.

      • Avatar
        Bauer sagte:

        @ D. Tischer

        >> „… sondern sie VERPFLICHTEN ihn, seine Lebensentwürfe ENTGEGEN selbstbestimmter NUTZENVORSTELLUNGEN zu verwirklichen.

        Das ist selbstverständlich mit Planung verbunden – zentralistischer Planung.

        Es ist aber nicht mit der ÜBERFÜHRUNG bestehender Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum verbunden.“

        Das ist mit Verlaub gesagt Haarspalterei. Sie haben Ihren Hayek (The Road to Serfdom) vielleicht gelesen, aber wohl noch nicht verdaut.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Bauer

        >Sie haben Ihren Hayek (The Road to Serfdom) vielleicht gelesen, aber wohl noch nicht verdaut.>

        Sie irren sich.

        Ich zitiere Hayek aus dem Vorwort, das er 1967 geschrieben hatte anlässlich der neunten Neuauflage:

        „… I recognize that the hot socialism against which it (das Buch, erste Ausgabe 1944, D.T.) was mainly directed – that organized movement toward a deliberate organization of economic life by the state as the chief owner of the means of production – is nearly dead in the Western world”

        Klare Erkenntnis, dass der Staat eben nicht (Haupt)-Eigner der Produktionsmittel ist oder sein wird.

        Stattdessen:

        “Just because in the years ahead of us political ideology is not likely to aim at a clearly defined goal but toward piecemeal change, a full understanding of the process through which certain kinds of measures can destroy the bases of an economy based on the market an gradually smother the creative powers of a free civilization seems now of the greatest importance.”

        Man wird Hayek nachsehen können, dass er 1967 nicht ahnen konnte, dass 50 Jahre später mit der Energiewende in Europa ein klar definiertes Ziel gesetzt wird, und zugleich anerkennen müssen, dass er Recht hatte, einen PROZESS zu antizipieren mit MASSNAHMEN – und eben nicht Enteignung! –, der auf Märkten basierendes Wirtschaften zerstören kann.

        Weiter sagt er:

        „Only if we understand why and how certain kinds of economic controls tend to paralyze the driving forces of a free society, and which kinds of measures are particularly dangerous in this respect, can we hope that social experimentation will not lead us into situations none of us want”.

        Es geht ihm um VERSTÄNDNIS, wie KONTROLLE, zeitgemäßer ausgedrückt: Regulierung – und nicht Besitzergreifung von Privateigentum!) – eine freie Gesellschaft PARALYSIERT.

        Offensichtlich brauchen Sie sich um eine derartiges Verständnis nicht zu bemühen.

        Nicht einmal faktische Entwicklungen müssen Sie zur Kenntnis nehmen, wie z. B. die Tatsache, dass der Staat PRIVATISERT hat, u. a. die Post und teilweise auch die Bahn und – nur nebenbei gesagt – nach der Vereinigung, GEWOLLT gesellschaftliches Eigentum im Osten Deutschland NICHT als solchen übernommen hat.

        Sie WISSEN eben, dass es SOZIALISMUS sein MUSS, wenn die Dinge falsch laufen.

        Wer genauer hinschaut und differenziert, betreibt demnach Haarspalterei.

        Fangen Sie mal an, die REALITÄT zu verdauen.

      • Avatar
        Bauer sagte:

        @ D. Tischer

        Ja,ja, kenne ich auch. Aber im endeffekt ist es gleichgültig, durch welche Tür der Sozialismus kommt. Zwischen „Vergesellschaftung der Produktionsmittel“ (alte Methode) und der Verpflichtung, „seine Lebensentwürfe ENTGEGEN selbstbestimmter NUTZENVORSTELLUNGEN zu verwirklichen“ (Neusprech) ist am Ende nur ein semantischer Unterschied. Das Ergebnis wird in beiden Fällen WIRTSCHAFTLICHE FREMDBESTIMMUNG sein, also Sozialismus.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Bauer

        Es bleibt zu sehen, WOHIN genau der Prozess führt, dem wir unterworfen werden.

        Ich schließe nicht aus, dass es mehr oder weniger die gleiche Fremdbestimmung wie im historischen Sozialismus ist, bei der wir enden werden.

        Es macht aber dennoch einen wesentlichen Unterschied, WIE es dazu kommt.

        Einerseits ist es einfacher, die Menschen zu animieren, den Weg in die wirtschaftliche Fremdbestimmung mitzugehen, als sie durch willkürlichen ENTZUG ihrer Ressourcen zu entmachten angesichts der Tatsache, dass es die ERFAHRUNG materieller Eignung ja gibt und daraus sehr BEGRÜNDETER Widerstand erwachsen könnte.

        Andererseits wird m. A. n. der Widerstand gegen diese Fremdbestimmung WACHSEN, wenn er mit einem sich verstärkenden PROZESS von konkreten Wohlstandsverlusten, insbesondere anhaltender Arbeitslosigkeit und damit Zerstörung konkreter Lebensperspektiven verbunden ist.

        Hayek hat nicht umsonst den Unterschied gesehen und ihn sehr betont.

        Er hatte die Besorgnis, dass die Fixierung NUR auf die Enteignung – als „Akt“ sozusagen – das Schleichende aus dem Blickwinkel rückt.

        Der Weg ENTSCHEIDET darüber, WO man ankommt.

    • Avatar
      Felix Schroeder sagte:

      Meine persönliche und natürlich unrepräsentative Erfahrung spricht dafür, dass viele Menschen tatsächlich die Gefahren, die vom Sozialismus ausgehen, nicht verstanden haben. Da hört hat man immer wieder, „das war kein richtiger Sozialismus“, und Gewerkschaftler und das vertretene Personal treten doch immer wieder mit dem Tenor auf, „wir sind alle gleich“.
      Staatlicher Dirigismus wird eher als allgemein „unangenehm“ und „störend“ empfunden. Leider bringen die meisten Menschen diese beiden Gefühle nicht in einen logischen Zusammenhang.

      Antworten
  4. Avatar
    Bauer sagte:

    Danke, Herr Dr. Stelter,

    mein Nachwuchs ist zwar keineswegs ignorant und akzeptiert mich glücklicherweise als Vorbild. Aber Ihr Text ist in seiner bislang einmaligen Konzentration und logischen Klarheit unübertroffen. Ich habe Pflichtlektüre verordnet.

    Antworten
  5. Avatar
    JürgenP sagte:

    Ich habe ein paar Sätze herausgefischt und zusammengeführt:

    (1) „Die meisten Bürger verstehen die Funktionsweise unsere Wirtschaftsordnung nicht. Solange mit falschen Annahmen zur Funktionsweise der Banken gearbeitet wird, laufen wir Gefahr, die falsche Medizin zu verordnen. Die Regulierung setzt an den falschen Hebeln an und die Geldpolitik verfolgt eine falsche Strategie“.

    Schlussfolgerung: es besteht ein Managementproblem, welches sich offensichtlich nicht nur auf „Politiker“ beschränkt, sondern ganz allgemein auf Bürger. Wer sind die Bürger? Alle, die sich im System „Wirtschaftsordnung“ zusammenfinden.

    (2) „Wir werden dem Klimawandel ebenfalls mit Technologie begegnen“.

    OK, kann man so sehen. Fragt sich nur welche Technologien es sein werden und wie schnell sie verfügbar sind. Die Entwicklung setzt aber Verständnis für „Technologie“ voraus bzw. was sie als solches kennzeichnet. Ein eAuto (bspw.) allein ist es nicht. Es ist eine technische Lösung von A nach B zu kommen. Zur eAuto-Technologie gehört alles, was rund um das eAuto zur Funktionalität im System „Wirtschaftsordnung“ benötigt wird. Das ist wesentlich mehr als eine Säule zum Abzapfen von Strom, denn der muss ja irgendwo herkommen. Er muss erzeugt worden sein, in Anlagen, die genügend Strom liefern usw. usw. usw. und übrigens auch der Mensch, der damit umgehen muss, um nicht nahezu geräuschlos überrollt zu werden.

    „Technologie“ ist Ergebnis der Vernetzung von komplexen Systemen. Und zwar funktionierende Vernetzung, wovon man beim „Geldsystem“ offenbar nicht sprechen kann.

    Ich meine damit, es sollte niemand „Technik“ und „Technologie“ verwechseln. Das sind sehr unterschiedliche Kategorien mit sehr unterschiedlichem Grundlagenwissen. Nicht umsonst gibt es bspw. das KIT Karlsruhe, an dem die Unterschiede gelehrt werden.

    (2) „Investition in die eigene internationale Mobilität: Sprachkenntnis und Besichtigung der Welt“.

    Mindestens genauso sinnvoll wäre es, in Kenntnisse zu investieren, die Wissen über das „Funktionieren“ von Funktionsweisen vermitteln. Sprich: das Wissen, um komplexe Systemkonfigurationen zum Leben zu erwecken und am Leben zu erhalten. Daran mangelt es wohl den „Bürgern“, „Politiker“ eingeschlossen.

    Das Wissen gibt es übrigens auf Deutsch. Sogar weltweit führendes Wissen gibt es auf Deutsch, siehe KIT Karlsruhe. Sprachen zu lernen ist trotzdem hilfreich, denn der Gewinn der Zukunft wird demjenigen zuwachsen, der es versteht vorhandene Potenziale, die rund um die Welt schon existieren, zusammen zu führen und daraus „Technologie“ zu formen und die entscheidende kleine Verbesserung, die alles auf den Kopf stellt, einzupflegen.

    Ich denke, Zukunftslenker werden wieder Naturwissenschaftler und Ingenieure statt Betriebswirte, Banker und Juristen sein. Die muss es auch geben, sollten sich aber inPunkto „Technologie“ möglichst zurückhalten, bis sie entwickelt ist.

    Antworten
  6. Avatar
    Thomas M. sagte:

    Wer fit im Englischen ist, findet unter…

    https://cdn.mises.org/Road%20to%20serfdom.pdf

    …die gekürzte Version von Road to Serfdom (Hayek), wie sie im Reader’s Digest erschien. Diese kann man gut an einem Nachmittag durchlesen und sich dann quasi als moderne Management Summary die Cartoons im Anhang mit einem (bitteren) Schmunzeln anschauen.

    Antworten
  7. Avatar
    Drusius sagte:

    Das ist eine gute Darstellung von den Fakten. Der Hintergrund dahinter ist aber noch wichtiger. Der würde uns zur Person, dem Seerecht, UCC und dem IRS führen. Und dann verstehen die Leute vielleicht, warum die Welt von Vereinen regiert wird.

    Antworten
  8. Avatar
    Richard Ott sagte:

    Das hier ist auch ein Lenin-Zitat, bisher allerdings noch nicht von Merkel zitiert worden:

    „Wenn wir dereinst im Weltmaßstab gesiegt haben, dann werden wir, glaube ich, in den Straßen einiger der größten Städte der Welt öffentliche Bedürfnisanstalten aus Gold bauen. Das wäre die ‚gerechteste‘ und beste anschaulich-belehrende Verwendung des Goldes für die Generationen, die nicht vergessen haben, wie man des Goldes wegen zehn Millionen Menschen niedergemetzelt und dreißig Millionen zu Krüppeln gemacht hat“ – Über die Bedeutung des Goldes jetzt und nach dem vollen Sieg des Sozialismus, (5. November 1921);“

    Stellen Sie sich das mal in Berlin vor! So ein goldenes Pissoir würde dort keine 5 Minuten hängen, dann hätten es die Clans schon geklaut…

    Antworten
  9. Avatar
    ruby sagte:

    Everything is ok, aber Bankkredite schaffen nur Schuldvereinbarungen, deren Anspruch und Erfüllung auf echten Geld lautet, das einzige gesetzliche Zahlungsmittel Zentralbankgeld, das von der Schuld befreit. Daher war, ist, bleibt Bargeld Freiheit für jeden Menschen. Diese darf niemand rauben, seien es Banken oder Politiker.

    Antworten
  10. Avatar
    Ulrich Remmlinger sagte:

    Mein Kompliment für diese Tour de force durch alle relevanten Themen!
    Es wäre ein Traum, wenn diese Erklärungen, in etwas erweiterter Form, als Broschüre im Schulunterricht ausgegeben und behandelt würden….ein Traum halt.

    Antworten

Ihr Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.