Hat Italien Angst, dass der Geldfluss aufhört?

Heute Morgen ging es darum, wie die EZB und die italienische Notenbank das Schuldenproblem Italiens aus der Welt schaffen. Durch die gezielte Monetarisierung der Schulden, sicherlich mehr als geduldet von der Bundesregierung, die unstrittig andere Interessen vertritt, als Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Deshalb ist auch klar, dass Herr Weidmann, so sehr ich ihn auch schätze, nicht die Nachfolge von Mario Draghi antritt. Es geht einfach nicht.

Das zeigt sich an den Kommentaren, die auf das Risiko für Italien hinweisen, sollte die Bundesbank wieder mehr zu sagen haben. So Ambroise Evans-Pritchard im Telegraph. Alleine ist er mit seiner Meinung sicherlich nicht:

  • „The approaching end to the QE-era pulls away the protective shield for Italy and the high-debt Latin states, and for thousands of  zombie companies kept afloat on monetary life-support.“ bto: So ist es. Ohne billiges Geld platzt der Traum von der gelungenen Eurorettung.
  • „The (…) tightening of policy, even though the bank admitted that it will not come close to achieving its 2pc inflation target this decade. This leaves the eurozone with minimal safety buffers in the next cyclical downturn, vulnerable to a Japanese deflation trap.“bto: Auch das Problem ist klar. Es wäre nicht wie in Japan, weil wir verschiedene Länder sind und die Leidensbereitschaft nicht so ausgeprägt ist.
  • „The ECB has been soaking up eurozone sovereign bonds for the last three years under its QE programme, masking the true fiscal position of vulnerable states. This golden age is coming to end. The loss of the ECB shield leaves Italy nakedly exposed to market discipline at a delicate time.“ bto: Ich denke nicht, dass es wirklich zu Problemen kommt, eben weil die EZB allen öffentlichen Aussagen zum Trotz alles tun wird, um eine solche Krise zu verhindern.
  • „Bond purchases have fallen from a monthly peak of €80bn (£70bn) to €30bn. (…) (The) gauge of money supply growth – real six-month M1 – has dropped to the lowest level since the Great Recession. It points to a marked economic slowdown later this year.“ bto: was dann natürlich, sollte es so kommen, die politischen Spannungen weiter erhöht.
  • „(…) the bar for further QE is high. A major shock would be required for the ECB to change its mind, (…) There are technical reasons for this. The ECB’s balance sheet will reach 44pc of GDP by the autumn, beyond levels thought safe by the US Federal Reserve. Former Fed chief Alan Greenspan says the ECB is already out of its depth in treacherous waters.“ bto: Ach! Die Schweizer Nationalbank hat mehr als 100 Prozent vom BIP. Ich denke, die Richtung bleibt klar.
  • „There is mounting anger in the Bundestag – where the anti-euro AfD party chairs the budget committee – over the true motives for emergency policies so late in the business cycle. Real interest rates in Germany are minus 2.5pc, (…).“ bto: Da bei diesem Thema ein (Medien)-Kartell der „Euroretter“ besteht, denke ich nicht, dass es den erforderlichen Politikwechsel geben wird.
  • As September draws nearer, all those kept afloat by QE and easy money policies may come under scrutiny. (…) 9pc of Europe’s companies are walking dead with interest payment costs above their earnings. This has led to a systemic misallocation of capital that will come home to roost. (…) Europe may experience a „flash“ jump in default rates.“ – bto: Das wäre sicherlich so, wenn es so weit käme. Ich bleibe aber skeptisch.

 

 Quelle: HSBC, Telegraph

  • The problem for Italy is that QE has flattered its fiscal profile. (…) the ECB has mopped up half the gross supply of Italian debt and shaved at least 100 basis points off Rome’s borrowing costs. The underlying picture – adjusted for the cycle – has been worsening. A depreciation allowance of up to 250pc turbo-charged investment and gave the economy a sugar rush, but only by drawing forward fiscal stimulus.“ bto: Und weil Italien so wichtig ist, ist es undenkbar, dass diese EZB-Hilfe ausläuft. Es geht schlichtweg nicht.
  • The county must refinance debt equal 17pc of GDP this year, one of the highest ratios in the world.  There are no obvious buyers. Italian banks have been selling, rotating the proceeds into accounts in Germany or Luxembourg. It is slow capital flight. This pushed Italy’s Target2 liabilities in the ECB’s internal payment system to a record €444bn even before the victory of the Five Star Movement and the anti-euro Lega in the elections. It may take a mucher higher yield to entice the money back.“ bto: Das ist undenkbar, weil die Zinsen signifikant höher sein müssten!

Ich denke, der große Irrtum der Beobachter ist, dass sie es für denkbar halten, dass

  • die deutsche Politik einen echten Wandel will – will sie sicherlich nicht.
  • die Bundesbank mehr Einfluss bekommt – sicherlich nicht.
  • Herr Weidmann die Nachfolge von Herrn Draghi antritt. Undenkbar!

The Telegraph: „Bundesbank back in charge of ECB, sending shivers through Italy“, 8. März 2018

22 Kommentare
  1. Dietmar Tischer sagte:

    >Ich denke, der große Irrtum der Beobachter ist, dass sie es für denkbar halten, dass
    • die deutsche Politik einen echten Wandel will – will sie sicherlich nicht.
    • die Bundesbank mehr Einfluss bekommt – sicherlich nicht.
    • Herr Weidmann die Nachfolge von Herrn Draghi antritt. Undenkbar!>

    Ich denke, dass die deutsche Politik, jedenfalls CDU/CSU einen echten Wandel will (wünscht, ihn auch für erforderlich hält), ihn aber nicht BEFÖRDERN und nicht ERZWINGEN würde, wenn dadurch das Eurosystem zerfiele.

    Sie kann den Wandel nicht erzwingen, weil sie und auch sonst niemand den Italienern die Pistole an die Schläfe setzen, d. h. makroprudenzielle Politik in Italien durchsetzen kann.

    Wie also geht es weiter, wenn die EZB tatsächlich NICHT mehr wie bisher italienische Staatsanleihen aufkauft?

    Meine Einschätzung:

    – wie immer die italienische Regierung auch aufgestellt sein wird, sie wird WENIGER an die EU-Kasse überweisen und/oder das Staatsdefizit AUSWEITEN.

    und

    – die Eurozone wird – wie schon von Schäuble und Merkel propagiert – einen „Europäischen Währungsfonds“ (EMF) schaffen, der eine universelle Kreditfazilität darstellen würde, d. h. nicht nur Staaten, sondern bei Finanzkrisen auch notleidende Banken mit Krediten versorgen könnte.

    Klar ist jedenfalls, dass für die Peripherie-Staaten eine Finanzierungsalternative geschaffen werden muss, wenn die EZB nicht mehr wie bisher Staatsanleihen aufkauft, d. h. QE zurückfährt.

    Allen ist das bewusst.

    Die Frage ist allerdings, ob in den NATIONALEN Parlamenten die Zustimmung zu einem wie auch immer aufgestellten EMF zustande kommt.

    Das dafür erforderliche Nötigungspotenzial wird bei uns zunehmen müssen.

    Nebenbei bemerkt:

    Lt. Grafik liegen wir beim Anteil von Krediten für Zombie-Unternehmen, ca. 12 %, nicht ewig weit von Spanien, Belgien und Portugal entfernt.

    Antworten
    • troodon sagte:

      lt. Bundesbank Monatsbericht Dezember 2017 sind Zombie-Unternehmen in D ein kaum ein Problem:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/zombie-unternehmen-sind-in-deutschland-kein-problem-15348234.html

      … der Anteil von Zombie-Unternehmen sei auch während der Niedrigzinsphase nicht gestiegen (Seite 37-40 im Monatsbericht)
      https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Monatsberichte/2017/2017_12_monatsbericht.pdf?__blob=publicationFile
      VG

      Antworten
      • Dietmar Tischer sagte:

        Die FAZ schreibt:

        >Als Zombie-Unternehmen werden nach Definition der Notenbank „diejenigen Unternehmen klassifiziert, die nicht aus dem Markt ausscheiden, obwohl ihre Einnahmen aus dem operativen Geschäft mittelfristig zu gering sind, um wichtige Aufwandspositionen finanzieren zu können“>

        Das ist mit „mittelfristig“ und nicht weiter definierten „wichtigen Aufwandspositionen“ m. A. n. eine sehr milde Auffassung dessen, was Zombie-Unternehmen sind.

        Klar, dass da Zahl mit 2,2 bis 5% „eigentlich nicht lebensfähiger Unternehmen“ deutlich geringer ist als wenn man zur Definition, die FÄHIGKEIT heranzieht, Verbindlichkeiten nicht bedienen zu können.

        Wie auch immer:

        Ich will hier keineswegs den Eindruck erwecken, dass deutsche Zombie-Unternehmen unser Problem sind.

        Jedenfalls sind sie es zurzeit nicht und bevor sie bei uns evtl. eines werden würden, sind sie woanders längst zum Riesenproblem geworden.

      • Alexander sagte:

        @ Diemtar Tischer
        „Wir“ denken immer noch nicht europäisch genug.
        Es gibt eine de facto Transferunion
        Alle teilen eine Währung
        Trotz geteilter politischer Zuständigkeit sind italienische Zombies unser Problem, die Ansteckung der europäischen Lieferketten (außerhalb des Bankensektors) schneller als LKW über den Brenner. Keiner darf umfallen, die Wechselwirkung ist fatal, es gibt keine Brandmauern.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ Alexander

        Gebe ihnen recht.

        Ich meinte ja auch nur „bei uns“, nicht „für uns“.

        Die globalisierten Lieferketten sind das Problem all jener, die wie Trump mit Zollschranken ihre wirtschaftlichen Probleme lösen wollen. Sie schießen sich ins eigene Knie. Deshalb glaube ich auch, dass die Republikaner ganz schnell sehr böse werden, wenn der Deal-Maker seine Politik, die Zölle zu erhöhen, ausweitet und verschärft. Wenn es an die Profite geht, versteht Big Business keinen Spaß.

        Trump hat als Präsident zwar enorme Macht, aber ohne das Geld der anderen kann er keine große Unterstützung mobilisieren. Und gegen es erst recht nicht.

      • Wolfgang Selig sagte:

        Hüstel, aha. Na, warum sinken dann die Insolvenzquoten? Das passt für mich nicht zur angeblich geringen Größe des Problems. Ich kenne nur wenige Branchen wirklich gut, aber wenn die Zinsen dort auf das langfristige Mittel steigen würden, würde es ordentlich rappeln in der Kiste. Wann ist denn ein Zombie ein Zombie? Ab einem bestimmten Zinssatz zerlegt es jedes Unternehmen mit Fremdkapital. Es ist keine Kunst, aktuell Fremdkapitalzinsen aus den Erträgen zu bedienen, vor allem, wenn auch die Kunden für ihre Finanzierungen nicht viel ausgeben müssen und cash übrig haben. Es kommt darauf an, was man als „Normalzins“ definiert, den ein Nicht-Zombie stemmen können muss.

        Die Bundesbank stützt sich auf die Jahre 2000 und 2007. Das ist recht plausibel, aber umfasst es auch den Gesamtschuldenstand, auf den sich der Zinssatz dann beziehen würde? Das habe ich nicht herausgelesen. Ich behaupte jetzt mal, würden wir nur den langfristigen Durchschnittszins von 6 % in Bezug auf die aktuelle deutsche Gesamtverschuldung nehmen, den übrigens auch die deutsche Steuerverwaltung unverändert als Maßstab für fast alle Verzinsungen hernimmt, dann hätten wir schlagartig die dreifache Zahl von Arbeitslosen aufgrund pleite gegangener Firmen, ob sie jetzt Zombies genannt werden oder nicht. Alleine der Rückgang der Nachfrage bei Tourismus, Gastronomie, Bau, allgemeinem Privatkonsum (z.B. Spielwaren), Staatsinvestitionen und Fuhrpark wären immens. Gar nicht zu reden von den notwendigen Abgabenerhöhungen zur Deckung der kurzfristigen Finanzierungslücken aus Körperschaft-, Einkommen-, Gewerbe- und Umsatzsteuer, was wiederum zu negativen Zweitrundeneffekten führt. Mit einem Satz: ich glaube der Bundesbank hier nicht. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass ohne die unsichtbare Hand des Marktes aufgrund reiner Ein- und Weitsicht aller Beteiligten Fehlallokationen in der Volkswirtschaft vermieden werden können, wenn der Preis des wichtigsten Gutes, nämlich des Zinses als Ausdruck der Zeitpräferenz, sich nicht mehr am Markt bilden darf. Ich würde mich freuen, nach dem margin call positiv überrascht zu werden, wenn die Wirtschaft robuster ist als von mir befürchtet. Bis dahin stelle ich mich auf ein Negativszenario ein.

      • Alexander sagte:

        @Dietmar Tischer
        Zum Thema Zoll und Trump fand H.W.Sinn vergangene Woche bei Lanz Gelegenheit fake news und Lügenpresse zu enttarnen https://www.youtube.com/watch?v=duzwTblnuMY

        @Wolfgang Selig
        Zombie = weniger Gewinn als Zinszahlung.
        Echte Gewinne machen grundsätzlich nur schuldenfreie Unternehmungen. Bilanzielle Gewinne in Friedenszeiten sind dem nicht gleich zu setzen. Da es steuerlich rentabel ist Unternehmen nicht vom Fremdkapital zu befreien steht es im Fall einer Schuldendeflation nicht gut um unser Haus bestellt. Per Banken sozialisierte faule Kredite formulieren das Problem nur um
        –> kleine Schulden – große Sorgen, große Schulden – Sorgen anderer Leute.

        Vom Sachverstand eines Gründers wie Ludwig Erhard ist die Gegenwart nicht nur zeitlich weit entfernt.

      • troodon sagte:

        @ Wolfgang Selig
        Ohne jede Frage würde ein extrem schneller Zinsanstieg auf 6% die Anzahl von Zombie-Unternehmen explodieren lassen… Auch bei uns in D. Genau deshalb ist es m.E. auch sehr unwahrscheinlich, dass ein extrem schneller Zinsanstieg in Europa eintritt, da die Folgen offensichtlich sind.

        Ich hatte den Bundesbank Monatsbericht verlinkt, da die von Hr. Stelter im Beitrag eingefügte Grafik sich auf das Jahr 2013 bezog und ich in diesem Zusammenhang die abweichenden Zahlen der BuBa (Basis 2015) erwähnenswert fand. HSBC wird aber mit Sicherheit eine andere Definition von Zombie-Unternehmen als die BuBa gehabt haben.

        Hr. Tischer hat es m.E. richtig getroffen
        „Jedenfalls sind sie es zurzeit nicht und bevor sie bei uns evtl. eines werden würden, sind sie woanders längst zum Riesenproblem geworden.“

        VG

    • troodon sagte:

      und hier noch eine Studie vom 1.3.18 der DB zu Zombies:

      http://pull.db-gmresearch.com/cgi-bin/pull/DocPull/2741-C01F/289704756/3cc93aba-cefa-4e6b-8a72-8c6bd684a0b2_604.pdf
      „A full list of firms is available upon request“.

      In einem Focus Artikel wurden Mediaset und Lundin Petroleum als Stoxx 600 Zombie-Unternehmen aufgeführt. Und Altice (nicht im Stoxx 600) wurde ebenfalls genannt.
      https://www.focus.de/finanzen/banken/nur-dank-niedrigzinsen-am-leben-sie-kosten-uns-geld-und-jobs-so-schwaechen-zombie-unternehmen-europas-wirtschaft_id_7416894.html

      aktuelle Präsentation von Altice:
      http://altice.net/sites/default/files/pdf/altice-q4-2017-Results-Presentation.pdf

      Antworten
  2. eurosklerose sagte:

    Rückabwicklung der gescheiterten Einheitswährung Euro!

    Außer für Politiker hat diese kaum Vorteile.

    Die der Politik genehmen Niedrigzinsen sind längerfristig kein Vorteil, da eine damit einhergehende steigende Verschuldung die Gesellschaft weniger zukunftssicher macht.

    Selbst die Wirtschaft hat von einer fortschreitenden Verarmung Europas unter der Einheitswährung Euro keine Vorteile, da weniger konsumiert wird.

    Die geringe Teuerung und entsprechende Niedrigzinsen sind vielmehr ein äußeres Anzeichen des wirtschaftlichen Niedergangs Europas.

    Mittelfristig wird Europa keine einheitliche Sprache sprechen, identische Verkehrsregeln haben, noch ein gleiches Steuer-, Zivil- oder Handelsrecht besitzen.

    Der Euro ist wie ein Schuh, der in einer Einheitsgröße hergestellt wird, so daß er den allermeisten ungefähr passen wird. Letztlich paßt er aber niemand.

    Wenn eine Einheitswährung ein Erfolgsmodell wäre, gäbe es sie auch anderswo.

    Das ist aber nicht der Fall!

    Antworten
  3. Alexander sagte:

    Genau wie in Japan die BoJ entwickelt sich die ECB zum größten Gläubiger Nationaleuropas.

    Zahlenmäßig dominieren die Zombiefirmen ihre Märkte, denn Verschuldungsfähigkeit nimmt mit der Größe zu, d.h. Banken vertrauen jenen mehr als Familienunternehmern. Wenn diese Zombies fallen ist die Kernschmelze programmiert. Kurzfristig kollabieren alle Umsätze, damit die sozialen Sicherungsnetze, ganz egal wer den Schock wie lange durchsteht.

    Rechnerisch kann das Spiel so lange fortgesetzt werden, bis europäische Produkte auch dann keine Abnehmer mehr finden, wenn wir sie verschenken. Den Zeitpunkt vermute ich dann, wenn letzte Leistungsträger aus dem Arbeitsprozess ausscheiden, d.h. die Qualitätsfähigkeit abstürzt. Der Mangel an Fachkräften ist nicht nur quantitativ…

    Weil die Übung schon so lange dauert sind Schlüsselpositionen heute schon mit zweiter Wahl – Boomern – besetzt und danach kommt nichts mehr, nur Ernährungswissenschaftler und FH Ingenenieure, welche besser an der Werkbank geblieben wären.

    Nie hätte ich geglaubt, dass Regierungen ihre Jugend so einer Perspektive ausliefern aber es geschieht, nicht nur in Griechenland oder Italien.

    Antworten
  4. eth sagte:

    „Boy, that escalated quickly. I mean, that really got out of hand fast.“
    ( https://www.youtube.com/watch?v=FONN-0uoTHI )

    https://www.theguardian.com/technology/2018/mar/20/child-abuse-imagery-bitcoin-blockchain-illegal-content

    Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist eine komplette Blockchain illegal zu machen? Da wünsche ich den Code-Maintainern viel Spass beim Rauspopeln der Links und Daten. Genauer gesagt, das dürfte unmöglich sein. Alle Blöcke, die auf den ersten illegalen Block folgen müssen neu berechnet werden. Au weia.

    Antworten
  5. TSc sagte:

    Hallo zusammen,

    bitte gestatten Sie zweierlei – eine eher praktische Frage und dann noch hier im Zusammenhang etwas deplaziert:

    Der bto-Blog erwähnt gelegentlich den Singapur Dollar (https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/deflationaerer-schock-aus-china-trifft-anleger-weltweit/).

    Hat jemand einen Hinweis auf ein Bankinstitut, das ein entsprechendes Fremdwährungskonto anbietet? (Die Sparkasse hatte wohl mal SGD, aber z.Zt. u.a. nur den Hongkong Dollar.)

    Vielen Dank!
    TSc

    Antworten
    • Carsten Pabst sagte:

      Hallo TSc,
      mit Singapur Dollar kann ich nicht aufwarten. Aber folgende Banken bieten Fremdwährungskonten an und sind außerhalb der EU:
      http://www.royalbank.com Kanada, Fremdwährungskonto in kanadischen Dollar, Einlagensicherung 100.000 in CanDollar
      http://www.europacbank.com St. Vincent Mindesteinlage 500€, US Dollar, CanDollar, Schweizer Franken, Australischer Dollar, Japanischer Yen, Britisches Pfund.
      http://www.swissquote.ch Schweiz, Konto kann auf dem Postweg eröffnet werden.
      http://www.llb.li Lichtensteinische Landesbank, Kontoeröffnung Online, Mindesteinlage 30.000 Schweizer Franken.
      Aber immer dran denken: Mit Geld ist es wie mit Klopapier; wenn man es braucht, braucht man es dringend.
      Könnte bei Banken im Ausland schwierig sein, an das bedruckte Klopapier zu kommen (Obwohl im Falle eines Bankruns hier in der EU genauso).
      Ich kann mich immer nur wiederholen: Besser seine eigenen Stärken fördern/erweitern, in Bildung der Kinder/Enkel investieren, in Reisen und Erinnerungen investieren und Demut vor der Natur und dem Leben haben/erlernen.
      Dann klappt es in allen Lebenslagen, auch im Crash, wenn er dann irgendwann kommt. Und bis dahin eine oder auch zwei gute Flaschen Wein. Denn ich persönlich kenne mehr 80jährige Winzer als 80jährige Ärzte :-)
      Freundliche Grüße
      Carsten Pabst

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