Die Mär vom Ersparnis­überhang der Reichen als Ursache der säku­laren Stagnation

Am kommenden Sonntag spreche ich mit Professor Thomas Mayer über ein breites Themenspektrum. Ausgangspunkt ist die These der “säkularen Stagnation” – immer wieder als Argument bzw. Entschuldigung für die Geldpolitik angeführt. So auch von Martin Wolf, der sich auf eine neue Studie beruft (die ich auch mit Prof. Mayer diskutiere):

  • “A paper by Atif Mian, Ludwig Straub and Amir Sufi (…) reaches a conclusion (that) the principal explanation for the decline in real interest rates has been high and rising inequality and not demographic factors, such as the savings behaviour of the ‘baby-boom’ generation over their lifetimes, as some have argued.” – bto: Es liegt also nicht an der Abhängigkeitsquote, sondern daran, dass die Reichen mehr sparen und deshalb zu wenig nachfragen. So zumindest die Studie.
  • “The analysis starts with estimates of the real ‘natural rate’ of interest, a concept that goes back to the Swedish economist Knut Wicksell. The natural rate, he explained, balances demand and supply in the economy, which shows itself in stable prices. (…) estimates of this rate for the US show a fall from about 4 per cent four decades ago to around zero now.” – bto: Der Rückgang des Zinssatzes ist ein wichtiger Treiber für den Anstieg der Vermögenspreise.
  • “(…) the decline ‘raises concerns about secular stagnation, threatens asset price bubbles, and complicates monetary polic’. Indeed, it is a big part of the reason why central banks have had to make huge asset purchases in crisis situations, such as now.” – bto: Das Modell ist klar: Weil die Reichen so viel sparen, müssen die Zinsen sinken und daraufhin steigen die Vermögenspreise, die wiederum nicht fallen dürfen, damit die Realwirtschaft keinen Schaden nimmt.
  • “Their main point is that savings rates vary far more by income within age cohorts than they do across age cohorts. The differences are also huge: in the US, the top 10 per cent of households by income have a savings rate between 10 and 20 percentage points higher than the bottom 90 per cent. Given this divergence, the shift in the distribution of income towards the top inevitably raised the overall propensity to save. As an explanation of rising propensities to save and the falling real interest rate, the shift of the baby-boom generation into middle age does not work, because rising savings have been continuous while the impact of the demographic shift on savings behaviour has not.” – bto: Damit wird die Demografiethese widerlegt und eine Verteilungsthese eingeführt.
  • “At the aggregate level, savings must match investment. So what happens when the rich get richer and so try to save more? Interest rates must fall. It turns out that the impact of this on business investment is quite feeble. Indeed, the propensity to invest has been chronically weak, partly for demographic reasons.” – bto: Ich finde es witzig, dass man so ein Modell verwendet, wo wir doch wissen, dass es keiner Ersparnisse bedarf, um Investitionen zu finanzieren. Die Banken schaffen das Geld im Kreditvergabeakt.
  • “So the offsets have had to come either from persistent fiscal deficits or from higher spending by the bottom 90 per cent. Both are fuelled by debt, while the latter is also powered by asset price bubbles, especially in house prices.” – bto: Schulden müssen steigen und Vermögenspreise erhöhen die Ungleichheit weiter. Verstanden.
  • As central banks pursue the natural rate downwards, they drive both of these processes. But, as debt ratios rise, natural rates fall still further, as the highly indebted become ever less creditworthy.” – bto: So, jetzt sinkt die Konsistenz der Argumentation. Denn hier wird gesagt, die Notenbanken müssen die Zinsen senken, damit die Schuldner keine Probleme bekommen.
  • “There is no powerful reason to expect income inequality, the fundamental driver of today’s excess savings, to reverse, although it might stabilise. There is an excellent reason for a huge investment boom, notably the climate transition. But that will not occur without consistent, determined, intelligent and globally aware policymaking, none of which we can expect, though we may hope. So, in the medium to long term, secular stagnation is likely to return, unless income inequality falls.” – bto: Man kann aber auch sagen, dass die Geldpolitik diese Ungleichheit erst geschaffen hat. Es wird eine Gegenbewegung geben.
  • “The short term is harder to read (…). The surge in inflation has in fact surprised almost everybody. The worry must be that the price shocks persist and then get baked into expectations, which will then only be reversed by a period of significantly higher short-term rates. That would cause stagflation, which would create painful dilemmas for central banks and surely cause devastating problems for weaker borrowers, notably but not exclusively heavily indebted emerging economies.” – bto: Das wiederum ist interessant. Wolf schließt eine Inflationsspirale nicht aus.
  • The exceptional policies of 2020 can no longer be justified. (…) We have more than enough money today and bond yields ought to rise a little. When the facts change, central banks should change their minds. That time is now.” – bto: Das ist undenkbar, denn das halten Vermögensmärkte und Schuldner nicht aus.

ft.com (Anmeldung erforderlich): „Inequality is behind central bank dilemma”, 21. September 2021

Kommentare (38) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Tom96
    Tom96 sagte:

    Weidmann konnte doch Karl-Heinz Weltheke als Bundesbankpräsident nicht das Wasserglas reichen. Bei diesem war klar und deutlich, warum er zurücktrat.
    Und ein BuBapräses der am Katzentisch noch nicht mal “nein” und “aber” sagen darf und kann, der ist doch überhaupr keiner!
    Der direkte Vorgänger hat wenigstens noch am Telefon ein Bäuerchen abgelassen, bevor er mit Adjudant Stark in den sicheren Hafen Schweiz flüchtete.
    Nein, Weidmann gehörte und gehört einfach nur unter den Rock von dieser “Mutti” würde Günther Grass die Blechtrommel schlagen lassen..
    Machen bestimmt bald Urlaub zusammen die beiden Korryphäen des Deutschen Wirtschaftswunders in Effektivität und Effizienz der nationalen Zerstörungsexzellenz.
    Die haben es geschafft und fertig.
    Hurra Deutschland

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Tom96

      “Weidmann konnte doch Karl-Heinz Weltheke als Bundesbankpräsident nicht das Wasserglas reichen. Bei diesem war klar und deutlich, warum er zurücktrat.”

      Wer soll dieser Karl-Heinz Weltheke sein ??

      Meinen sie etwa Ernst Welteke, dessen kurze Amtszeit hauptsächlich durch die Adlon-Affäre und seinen folgenden Rücktritt in Erinnerung blieb (…die mediale begleitete Scheidung, vergessen wir mal “gnädig”).. ?

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  2. Susanne Finke-Röpke
    Susanne Finke-Röpke sagte:

    “central banks should change their minds. That time is now.” – bto: Das ist undenkbar, denn das halten Vermögensmärkte und Schuldner nicht aus.

    Das ist schon denkbar, aber dafür sind alle zu feige. Wenn die Zentralbanken das machen, gibt es den Paul-Volcker-Effekt und die Märkte crashen früher, aber die Notenbank investiert wieder in das Vertrauen in die Währung. Wenn sie es nicht machen, gehen die Kapitalsammelstellen ab einem bestimmten Punkt aus dem Euro in andere Devisen. Und dann steigen Zinsen und Inflationsrate beim Euro auch. Schön an anderer Stelle zu sehen in der Türkei mit der Lira. Und dann geht das Vertrauen erst recht weg.

    Daher hat Jens Weidmann völlig recht. Der Zug ist abgefahren, der Karren steckt im Dreck.

    Insofern stehen die Notenbanken nur vor der Frage, den letzten Rest an Vertrauen noch retten zu wollen oder einfach gleich die Segel zu streichen.

    Antworten
    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Susanne Finke-Röpke

      Ich widerspreche.

      Wenn es keine nachhaltige Inflation gibt, haben die Notenbanken keine Veranlassung, die Märkte crashen lassen, d. h. einen Crash GEWOLLT herbeizuführen.

      Wer hätte etwas davon?

      Per Saldo niemand, wenn ich Wesentliches nicht übersehe.

      Die Schuldner wären zwar die Gewinner und die Gläubiger die Verlierer.

      Was brächte es den Schuldnern, wenn es die Banken dann noch gäbe?

      NEUE Kredite aufzunehmen für Investitionen, die der Produktion zugutekämen, nur weil die Bonität besser wäre, aber keine wachsende Nachfrage in Sicht ist, würde nicht viel Sinn für sie ergeben.

      Sie könnten Assets günstig kaufen, das ist wahr, aber das würde der Beginn eines Aufbaus neuer Blasen sein.

      Daher ist es bei anhaltend niedriger Inflation keine Feigheit, sondern eine VERNÜNFTIGE Entscheidung der Zentralbanken, das System so gut es geht, weiterhin auf Zeit zu stabilisieren – so wie seit der Finanzkrise.

      Wenn allerdings die Inflation nachhaltig steigt, MÜSSEN sie gegensteuern und letztlich auch die Märkte crashen LASSEN – was nicht heißt, den Crash gewollt HERBEIZUFÜHREN, sondern vielmehr, ihn nicht VERHINDERN zu können –, damit das Vertrauen in die Währung nicht verloren geht und die Sparer (Gläubiger) nicht zu Verlierern werden.

      Die Frage der Fragen ist, ob die Inflation nachhaltig steigen wird, wenn die Pandemieeffekte abgeklungen sind.

      Ich bin der Meinung, dass VIEL dafürspricht, aber im AUGENBLICK noch nicht so viel dafür, dass „“central banks should change their minds. That time is now.”

      Der game changer für die Zentralbanken könnte die breit angelegte rigorose Bekämpfung des Klimawandels sein, die bei der Pariser Zielvorgabe mit Verschmutzungszertifikaten und Zöllen GEWOLLT zunehmende Inflation produzieren MUSS und – zunehmend – könnte es auch die demografische Entwicklung sein.

      Ich sage „könnte“ und nicht „wird“, weil wir so eine Situation wie jetzt noch nie hatten und die zukünftige politisch Verfolgte bzw. sich ergebende bei uns und in der EU noch nicht in konkreter Ausprägung zu erkennen ist.

      Kurzum:

      Die Wirkmechanismen sind noch zu diffus – im Augenblick, wie gesagt.

      Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @ Susanne Finke-Röpke

      “Daher hat Jens Weidmann völlig recht. Der Zug ist abgefahren, der Karren steckt im Dreck.

      Insofern stehen die Notenbanken nur vor der Frage, den letzten Rest an Vertrauen noch retten zu wollen oder einfach gleich die Segel zu streichen.”

      Richtig !
      Der Karren steckt wirklich so tief im Dreck, dass man kaum noch die Räder erkennt :) :)

      Hr. Weidmann (als “Falke”) hat den Zeitpunkt bestens gewählt und absolut den richtigen Schritt , mit seinem Rücktritt, getan.
      Was will man auch in einer Position, die immer mehr Macht an die EU verliert bzw. politisch gewollt immer mehr Macht abgeben will.

      Der nächste Kandidat(in) für den Posten wird sicherlich aus dem Lager der “Tauben” kommen.

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bundesbank-133.html

      Antworten
      • troodon
        troodon sagte:

        @weico
        “Hr. Weidmann (als “Falke”) hat den Zeitpunkt bestens gewählt und absolut den richtigen Schritt , mit seinem Rücktritt, getan.”
        Mit dem “leisen” Rücktritt erreicht er gar nichts. Da hätte ich mehr Stehvermögen erwartet, es sei denn es sind tatsächlich nur “persönliche Gründe”, die ihn zum Rücktritt bewogen haben.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        Meine Meinung zum Rücktritt von Weidmann:

        Stehvermögen wird er intern gezeigt haben, nach außen konnte er es nicht deutlicher als er es in der Vergangenheit und bei seinem Abschied getan hat, wollte er die EZB nicht als heillos zerstrittene Haufen in Misskredit bringen. Es wäre illoyal gewesen und ist praktisch nicht möglich. Da bleibt nur der Rücktritt.

        Der Punkt ist:

        Weidmann stand auf verlorenen Posten.

        Selbst eine einflussreiche Deutsche in der EZB, Frau Schnabel, hat eine deutlich andere Auffassung davon, was Aufgabe der EZB sei, nämlich VORRANGIG auch für eine möglichst reibungslose FINANZIERUNG der Energiewende zu sorgen.

        Wäre Weidmann noch an Bord, würde dies verfolgt werden.

        Nun wird es ohne ihn verfolgt.

        Interessant ist nur, wer sein Nachfolger wird.

        Das Handelsblatt hat zwei Frauen im Angebot:

        Eben jene Frau Schnabel und Frau Buch – Fratzscher und Kukies schließe ich für mich mal aus, Männer passen nicht so gut in die Landschaft.

        Wird es Frau Schnabel, würden sich vor allem die Grünen durchgesetzt haben.

        Wird es Frau Buch, würde es die FDP sein.

      • weico
        weico sagte:

        @troodon

        “Mit dem “leisen” Rücktritt erreicht er gar nichts. Da hätte ich mehr Stehvermögen erwartet, es sei denn es sind tatsächlich nur “persönliche Gründe”, die ihn zum Rücktritt bewogen haben.”

        Hr. Weidmann sieht doch nun ,nach den Wahlen, in welche Richtung es mit der Bundesbank geht. Die politischen Weichen sind gestellt.
        Als “Falke” gibt es bei der Bundesbank NICHTS mehr zu erreichen.

        Er wird aber sicherlich, in der Privatwirtschaft, sein gutes Auskommen finden. Ob er seinem Vorgänger Axel.A.Weber in die Schweiz folgt, wird man sehen. Willkommen wäre er…

        https://insideparadeplatz.ch/2021/10/21/ubs-praesident-erneut-ein-deutscher-notenbanker/

      • weico
        weico sagte:

        @DT

        “Interessant ist nur, wer sein Nachfolger wird.

        Das Handelsblatt hat zwei Frauen im Angebot:

        Eben jene Frau Schnabel und Frau Buch – Fratzscher und Kukies schließe ich für mich mal aus, Männer passen nicht so gut in die Landschaft.”

        Gut möglich ,dass der “Frauenbonus” ausschlaggebend ist.

        Persönlich denke ich, dass Fratzscher gute Chancen hat, weil er selber keiner Partei angehört aber trotzdem sehr verbunden mit den Zielen der Klimawende und deren Finanzierung ist.

        Fratzscher ist die geeignete “Taube”, um den Leuten die “positiven Vorzüge” der Inflation und den “Vorteil” der EZB zu erklären. Bekanntheit und EZB-Erfahrung hat der Mann ja ebenfalls.

        Nebenbei:
        Seit Monaten “twittert” Fratzscher schon auffallend Positiv über die EZB und Inflation..
        https://twitter.com/MFratzscher/status/1444288898197245955

      • troodon
        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        Alles richtig, was Sie schreiben.

        Ist MIR trotzdem zu leise gewesen. Meinetwegen auch zu loyal, aber so gewinnen eben die Tauben und der europäische Süden ohne große öffentliche Auseinandersetzung. Man spult auch hier leise vor. Dass die Tauben klar auf der Gewinnerstraße waren und sind ist offensichtlich. Unsere Gesellschaft verträgt und will mehrheitlich auch nichts anderes mehr.
        Wird spannend, wie viele Jahre es noch ohne großen wirtschaftlichen Einbruch inkl. großen Disput über die Geldpolitik weitergeht.

  3. Rolf Peter
    Rolf Peter sagte:

    „At the aggregate level, savings must match investment.“
    „Ich finde es witzig, dass man so ein Modell verwendet, wo wir doch wissen, dass es keiner Ersparnisse bedarf, um Investitionen zu finanzieren. Die Banken schaffen das Geld im Kreditvergabeakt.“

    Die Aussage der Autoren ist richtig. Zum Zeitpunkt der Kreditvergabe (=Geldschoepfung) finden weder Ersparnis noch Investition statt. Wenn der Kredit fuer Investitionen ausgegeben wird, muss das Geld ja von irgendwem gehalten werden. Das ist dann die Ersparnis.
    Wird das Geld fuer Konsum verwendet, gibt es weder Investition noch Ersparnis.

    Antworten
  4. Lele Castello
    Lele Castello sagte:

    Das was gerade passiert hat Elvira Nabiullina (Russlands Zentralbankchefin) schön formuliert: “When there’s not enough manpower or component parts, stimulating demand through fiscal policy can’t increase output or consumption” … it’ll increase the lines and speed up the pace of price”.

    Antworten
  5. Bauer
    Bauer sagte:

    Oh heilige Scientia! Da werden zwei Folgeerscheinungen gegenübergestellt als angebliche Ursache und Wirkung. Dabei könnte man die Reihenfolge auch ohne weiteres und beliebig umkehren.

    Wer sich über die gemeinsame Ursache beider informieren will, sollte Onkel Alan und Onkel Ben befragen.

    Antworten
    • Tom96
      Tom96 sagte:

      @ Bauer
      Welchen Alan meinen Sie denn, den mit
      “Gold und wirtschaftliche Freiheit”
      – von Alan Greenspan – 1966
      oder nach der Volte zum Ponzi”magier”?
      Bernanke ist dagegen ein Insideman erster Stunde und pfiff 2008 auch nur die Nachspielzeit an!
      Erinnert mich an den Schumacher, Tony mit seinem Buch “Abpfiff”
      https://youtu.be/wFzxN_M7MZ8
      Völlig gleich wer die Zahlungsmittel zur Verfügung stellt, es kommt auf die wirtschaftliche Verwendung an wollen Sie wohl sagen?
      Bei Fußball ist es anders, den gibt es überhaupt nicht mehr, wenn Zuschauer im TV vom befohlenen Kameraleuten wegmanipuliert werden (siehe EM in der BRD) und Zuschauer im Stadion einfach verboten sind.
      Ergebnis : Rethortenzombies, nicht vermehrungsfähig

      Antworten
      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ Tom96

        >> “Welchen Alan meinen Sie denn …?”

        Den späteren natürlich. Der von 1966 war noch zu ehrlich.

  6. Zorn Dieter
    Zorn Dieter sagte:

    Das ist keine Mär, sondern eine weithin akzeptierte Tatsache. Quasi seit Marx und Keynes ein Alter Hut. Der Ersparnisüberhang der „immer reicher werdenden Reichen“ (ablesbar zB an der drastisch gestiegenen Gewinnquote) bewirkt bei gegebener Konsumquote eine Unterkonsumption im System. Wird sie nicht durch eine Überkonsumption oder Überinvestition an anderer Stelle ausgeglichen, sinkt das Nationaleinkommen. Da die Unternehmen bei Unterkonsumption keine Veranlassung sehen, ihre Investitionen zu erhöhen, springt der Staat durch staatliche Investitionen und staatlichen Konsum ein. Modell, ohne Ausland. Und ohne Steuern. Am Ende gilt wieder Y = C+S und Y=C+I und S=I im stationären Keynes-Modell. Ich glaube, noch nicht einmal Hayek würde sich gegen diese Interpretation wehren.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Dieter Zorn

      “Da die Unternehmen bei Unterkonsumption keine Veranlassung sehen, ihre Investitionen zu erhöhen, springt der Staat durch staatliche Investitionen und staatlichen Konsum ein. Modell, ohne Ausland. Und ohne Steuern.”

      Hmm, bevor Sie Hayek Ihr Modell zeigen, sollten Sie es vielleicht noch einmal ein bisschen überarbeiten, da Ihr Staat keine Steuern einnimmt und trotzdem investiert und konsumiert…

      Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @ Dieter Zorn

      Konsens bestimmt Wahrnehmung, keine Tatsachenrealität.
      Die Demokratie scheitert gerade krachend am Realitätsverlust ihrer Mehrheit.

      Wie die ersten Austrians konnte Marx nichts über Kreditgeldysteme definieren, die nach seiner Zeit kommen sollten.

      Keynes spielte mit Inflation zu einer Zeit als Konsumentenverschuldung untergeordnetes Thema für jüdische Geldverleiher war (vgl. Antisemitimus zur Zeit von Bismark)… ganz anders als heute, wo über den Konsum ganze Volkswirtschaften gesteuert wurden – bis zum great reset, vgl. Lafontaine / Flassbeck über Zinssenkungen..

      Das Märchen vom Ersparnisüberhang wird “wissenschaftlich” nachgereicht, als Politik um eine Legitimation für Erbschafts- und Vermögenssteuern nachfragt – eine Lüge wie immer aus dem Kreis der progressiven Sozialisten.

      Schrumpfvergeisende Gesellschaften haben tatsächlich die Staatsschulden jahrzehntelanger Politik angesammelt und im letzten Lebensabschnitt kein Interesse daran investive Risiken einzugehen. Ganz im Gegenteil beschränkt man sich auf altruistische Predigten für Andere und lähmt über Zukunftsängste die Investitionsbereitschaft aller.

      Die Lösung kommt nur über die Ablösung verbrauchter Ideen, verbrauchten Personales und ihrer verbrauchten Wähler*innen – läuft…..

      Antworten
    • Tom96
      Tom96 sagte:

      @ Herr Zorn
      Mit dieser reduktionistischen VWL Le(h)erformel (ohne konkrete Akteursinhalte) läßt sich keine qualitative und quantitative Wirtschaftspolitik machen – im Gegenteil die praktische sektorale Wirtschaft macht originär volkswirtschaftliche Hilfs-Formeln.
      Ausserdem interssieren sich Globalunternehmer und -politiker im Geringsten für Staaten und Individuen, diese optimieren Cashflows, Vermögen sowie Schulden und rudimentärste Arbeitssklavenpotenziale im minütlichen Update mittels Highfrequenz-Quantencomputing und financial mapping (dort landen die qualitativen Microchips wohl priopitär).

      Antworten
  7. Gnomae
    Gnomae sagte:

    Negativzinsen gegenüber Kunden sind Diebstahl von Geld.

    Wenn eine Bank ihren Kunden gegenüber Negativzinsen verlangen muss, sollten sich deren Vorstände die Frage stellen, ob sie zum Bankgeschäft überhaupt befähigt sind. Eine Bank die kein Geld verdient, gehört vom Markt weg.

    Zentralbanken manipulieren die Zinsmärkte. Die Rückgänge der Zinsen sind also nicht Folge von o.g. Theorien, sondern von gezielten Marktmanipulationen oder der gezielten Notwendigkeit, Anleihen aufnehmen zu müssen, weil zu diesem Preis sie sonst keiner aufnimmt. Es ist also die letzte Verzweiflung.

    Ein Europa habe wir eine französische Notenbankpolitik, d.h. dauerhaft höhere Verschuldung und japanische Verhältnisse. Frau Lagarde ist eine Notenbankpräsidentin von Frankreichs Gnaden. Sie führt also, wie für Anwälte üblich, die Vorgaben ihres Mandanten aus.

    Mit Trump’s Worten: The system is “rigged”.

    Der einzige Ausweg bleibt: Brutal sparen und in Aktien, Immobilien, Edelmetalle etc. anlegen.

    Antworten
  8. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    “At the aggregate level, savings must match investment. So what happens when the rich get richer and so try to save more? Interest rates must fall. It turns out that the impact of this on business investment is quite feeble. Indeed, the propensity to invest has been chronically weak, partly for demographic reasons.” – bto: Ich finde es witzig, dass man so ein Modell verwendet, wo wir doch wissen, dass es keiner Ersparnisse bedarf, um Investitionen zu finanzieren. Die Banken schaffen das Geld im Kreditvergabeakt.

    Ich finde es nicht nur witzig, sondern vor allem entlarvend. Das ganze Modell ist im Zeitalter der exzessiven Geldschöpfung durch Banken halt Bullshit. Früher, als es noch “fractional reserve banking” gab, war das anders. Aber diese Zeiten sind schon lange vorbei.

    Der Sinn des Artikels ist doch in Wirklichkeit ein ganz anderer, nämlich die Rechtfertigung von 2 großen Projekten, für die unsere Regierenden im Westen weiterhin ganz viel Geld drucken und für die Mittelschicht und den Pöbel die Steuern erhöhen und damit einen immer größeren Anteil der Ressourcen der Volkswirtschaften unter ihre Kontrolle bringen wollen:

    1. “Kampf gegen die Ungleichheit”
    2. “Kampf gegen den Klimawandel”

    Um vom einen zum anderen zu kommen, braucht der Artikel nur 3 Sätze:

    “There is an excellent reason for a huge investment boom, notably the climate transition. [Ja, aber garantiert nicht in den Ländern, die unbedingt “climate transition” machen wollen…] But that will not occur without consistent, determined, intelligent and globally aware policymaking, none of which we can expect, though we may hope. So, in the medium to long term, secular stagnation is likely to return, unless income inequality falls.”

    Verblüffenderweise ist immer von “Einkommensungleichheit” die Rede und nie von “Vermögensungleichheit”, woran das wohl liegt? ;)

    Antworten
    • troodon
      troodon sagte:

      @Richard Ott
      ” bto: Ich finde es witzig, dass man so ein Modell verwendet, wo wir doch wissen, dass es keiner Ersparnisse bedarf, um Investitionen zu finanzieren. Die Banken schaffen das Geld im Kreditvergabeakt.

      Ich finde es nicht nur witzig, sondern vor allem entlarvend. Das ganze Modell ist im Zeitalter der exzessiven Geldschöpfung durch Banken halt Bullshit.”

      Verstehe nicht, was “witzig” sein soll an “At the aggregate level, savings must match investment”. Dass es keiner vorherigen Ersparnisse für eine Kreditvergabe bedarf, ist ein anderer Punkt.
      Insofern ist es auch nicht “Bullshit”.
      Wenn in Geld gespart wird, müssen neue Kredite die ansonsten fallende Nachfrage ausgleichen. Ansonsten bekommt man eine wirtschaftliche Abwärtsspirale,

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        “Verstehe nicht, was “witzig” sein soll an “At the aggregate level, savings must match investment”. Dass es keiner vorherigen Ersparnisse für eine Kreditvergabe bedarf, ist ein anderer Punkt.”

        Hihihi. Ja genau, ist etwas ganz anderes. :D :D :D

        Oh, Sie meinen das ja ernst. Ach, wir haben einfach, auch “at the aggregate level”, nicht den gleichen Humor.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        >Verstehe nicht, was “witzig” sein soll an “At the aggregate level, savings must match investment”.>

        Daran ist nichts witzig im STATIONÄREN Keynes-Modell, wie @ Zorn Dieter dargelegt wird.

        Die aufschlussreichere Betrachtung ist eine andere, die DYNAMISCHE:

        Wenn Δ C negativ ist, d. h. der Konsum in der betreffenden Rechenperiode abnimmt, dann ist Δ I, die Summe der Investitionen NICHT automatisch positiv, um ein unverändertes Y aufrechtzuerhalten.

        Vielmehr:

        Δ I kann es nicht geben, d. h. die Summe der Investitionen kann gleichgeblieben sein oder Δ I kann sogar negativ geworden sein, d. h. die Investitionen sind zurückgegangen.

        Wenn so, dann haben wir ein negatives Δ Y, d. h. die Wirtschaft ist GESCHRUMPFT.

        Das ist der Punkt @ Zorn Dieter:

        >… eine Unterkonsumption im System. Wird sie nicht durch eine Überkonsumption oder Überinvestition an anderer Stelle ausgeglichen, sinkt das Nationaleinkommen.>

      • troodon
        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        “Das ist der Punkt @ Zorn Dieter:

        >… eine Unterkonsumption im System. Wird sie nicht durch eine Überkonsumption oder Überinvestition an anderer Stelle ausgeglichen, sinkt das Nationaleinkommen.>”

        Ich gestehe, ich erkenne darin den Widerspruch zu meinem Post nicht.

        Sinkende Zinsen aufgrund fehlender Nachfrage durch das Sparen. Die fehlende Nachfrage muss ausgeglichen werden, um Abwärtsspirale zu vermeiden.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        Ich widerspreche der Aussage in Ihrem Post nicht.

        Ich sage lediglich, dass eine andere Betrachtung aufschlussreicher ist mit Blick auf das REALWIRTSCHAFTLICHE Geschehen bezogen auf C und I jenseits der volkswirtschaftlichen Identitätsgleichung, ohne diese allerdings aufzugeben.

        >Sinkende Zinsen aufgrund fehlender Nachfrage durch das Sparen. Die fehlende Nachfrage muss ausgeglichen werden, um Abwärtsspirale zu vermeiden.>

        Ja, wenn das Volksweinkommen Y nicht fallen soll und dies vor allem auch nicht kontinuierlich (Abwärtsspirale).

        Es kann aber sein, dass die fehlende Nachfrage aufgrund welcher Umstände auch immer NICHT ausgeglichen werden kann, etwa auch bei entsprechendem gesellschaftlichem Wollen.

        Die im Beitrag aufgeworfene These, dass es eine Besteuerung der Reichen geben MÜSSE, um die fehlende Nachfrage auszugleichen und sie DADURCH auch ausgeglichen würde – was offensichtlich viel meinen – ist mehr als fragwürdig.

      • troodon
        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        ” eine andere Betrachtung aufschlussreicher ist mit Blick auf das REALWIRTSCHAFTLICHE Geschehen bezogen auf C und I jenseits der volkswirtschaftlichen Identitätsgleichung, ohne diese allerdings aufzugeben.”
        Vollkommen einverstanden.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @weico

      “When the facts change, central banks should change their minds. That time is now.”

      Um das zu tun, müssten die Zentralbanken überhaupt noch eigenständig denken. Das tun sie aber schon seit mindestens 13 Jahren nicht mehr. Jetzt führen sie nur noch die Anweisungen der Regierungen aus, wir sehen es ja auch am Personal, das sich mittlerweile in den Zentralbank-Vorständen tummelt:

      „Benutze mich so lange, wie es dir passt und wie es deiner Aktion und deinem Casting entspricht. Wenn du mich brauchst, benötige ich deine Führung und Unterstützung: ohne Führung wäre ich ineffizient, ohne Unterstützung wäre ich nicht sehr glaubwürdig. Mit meiner immensen Bewunderung, Christine L.“

      https://taz.de/Peinlicher-Brief-der-IWF-Chefin-Lagarde/!5065085/

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Richard Ott
        Wieder mal Ihr Verdienst, das unterwürfige und sexualisierte Schreiben von Christine Lagarde zu zitieren: es vermittelt einen zarten Eindruck, wie es in den Etagen der ZB zugeht. Schade finde ich, dass Jens Weidmann in aller Stille, höflich den Bundespräsidenten um seine Entlassung gebeten hat. Er hätte mit einem krachenden Rücktritt VOR der Wahl Behaglichkeiten von Institutionen stören können-
        Servus ! ( = lateinisch : Sklave) , Wohlstand in Deutschland passe :
        https://www.youtube.com/watch?v=siF-0qwGUog

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Lieber Michael Stöcker,
        Man kann allerdings noch im Scheitern Ehre und Mut zeigen-
        zuzugeben, dass man versagt hat in einer dysfunktional-destruktiven Institution wäre ein Zeichen gewesen: Alles auffliegen lassen, statt alles dicht machen.
        So hält sich Herr Weidmann Optionen eines scheiternden Systems offen, das finde ich schwach.
        #Teflon, nach-mir-die-Sintflut#

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Um das zu tun, müssten die Zentralbanken überhaupt noch eigenständig denken. Das tun sie aber schon seit mindestens 13 Jahren nicht mehr. ”

        Richtig.

        Souveränität, Eigenständigkeit usw. ist fast schon zum Schimpfwort verkommen und wird von totalitär-zentralistischen Bewegungen ,wie der EU , bekämpft .

        Der EU-Druck auf die Zerstörung der Souveränität nimmt zu ..aber zum Glück auch der Gegendruck auf diese populistische Bewegung !

        Schlussendlich wird der Traum einer zentralistischen EU platzen .

        Hr. Gauweiler hat Seine Ansichten treffend im Interview dargelegt:

        “Der Anwalt und frühere CSU-Politiker Peter Gauweiler über den Versuch der Institutionen in Brüssel, einen Zentralstaat zu schaffen – und warum der Versuch trotzdem scheitern wird.”

        https://www.tichyseinblick.de/interviews/peter-gauweiler-eu-demokratische-verfassungen-mitgliedsstaaten/

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Genosse Stöcker!

        Der verlinkte Text (aus 2013) von Ihnen ist aber schlecht gealtert:

        “Es besteht zwar ein kleines Restrisiko einer möglicherweise höheren Inflation als 2 Prozent, aber selbst eine hierdurch induzierte Inflationsrate von 5 oder 6 Prozent ist besser als die destruktiven Kräfte, die derzeit Europa zu spalten drohen.”

        Schauen wir mal, wie effektiv die destruktiven Kräfte, die von von 5 oder 6 Prozent Inflation entfesselt werden, Europa spalten können. ;)

        Hoffentlich bleiben die Corona-Beschränkungen für unsere Gesundheit und unsere Sicherheit noch lange in Kraft, sonst ziehen die Leute wieder ihre gelben Westen an, und zwar nicht nur in Frankreich…

        @Doc Fischer

        “Schade finde ich, dass Jens Weidmann in aller Stille, höflich den Bundespräsidenten um seine Entlassung gebeten hat. Er hätte mit einem krachenden Rücktritt VOR der Wahl Behaglichkeiten von Institutionen stören können”

        Alle geeigneten deutschen Kandidaten für diesen Posten, die mutig genug gewesen wären, krachend zu einem geschickt gewählten Zeitpunkt zurückzutreten, hatten genau das auch schon getan *BEVOR* Weidmann auf den Posten kam. Weidmann war ja sozusagen ein politisches “Mutti-Kind” und hatte für Merkel gearbeitet, bevor er auf den Bundesbank-Posten kam.

        Erinnern Sie sich noch an Axel Weber?

        “Im April 2011 trat mit großem Auftritt Axel Weber zurück. Er hatte sich gegen die unbegrenzte Finanzierung der griechischen Defizite gewandt, weil er um den langfristigen Bestand des Euro und das deutsche Vermögen fürchtete. Er sagte mir [der Autor hier ist Roland Tichy – Herr Stöcker säftelt schon ganz entrüstet…] damals: “Ich will nicht der Präsident der Bundesbank sein, der den Milliarden-Scheck unterzeichnet”. Mittlerweile haben deutsche Sparer über Null- und Negativzinsen vermutlich an die 500 Milliarden Euro verloren und indirekt in die Subventionierung des Südens gepumpt.

        Tatsächlich hat nach Webers Rücktritt die massive Politik der Geldmengenausweitung durch die EZB ihren verhängnisvollen Lauf genommen.Beschleunigt wurde diese durch immer neue Schuldenpapiere Italien, Frankreichs und anderer meist südeuropäischer Länder. Seither kauft die EZB deren Staatsanleihen gegen frische EUROs auf. Die EZB brüstet sich damit, die Arbeitslosigkeit in Grenzen zu halten und den Absturz der Wirtschaft zu verhindernd. Dieses Argument benutzt sie auch seit Beginn der Corona-Krise.”

        https://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/ruecktritt-des-bundesbankprasidenten-katastrophenalarm-fuer-unser-geld-1030882600

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @all: Die DM und zugehörige Währungspolitik ist seit dem 1. Januar 1999 Geschichte. Der Titel “Rücktritt des Bundesbankpräsidenten: Katastrophenalarm für unser Geld” ist *völlig* aus der Zeit gefallen. Man muss den Euro als Deutscher nicht mögen, aber nun ist er einmal hier und man muss sich mit ihm und der anderen Währungspolitik arrangieren.

        Da die Überlebensrate von Fiat-Währungen präzise 0 ist, gibt’s irgendwann auch mal wieder was neues. Bis dahin die einfache Regel: Euros gegen Vernünftiges eintauschen – was auch immer das individuell ist – und den jungen Menschen im Umfeld erklären, wie der Hase läuft. Vor allem bevor die im Betrieb ihre Altersvorsorge angehen und sichere Produkte abschließen, deren Rendite sicher unter der Inflation liegt.

      • troodon
        troodon sagte:

        @Thomas M
        “Bis dahin die einfache Regel: Euros gegen Vernünftiges eintauschen –”
        Damit hat der deutsche Michel aber leider weiterhin so seine Probleme, selbst Schuld.
        Wer in altem Denken gefangen bleibt, der muss halt die Konsequenzen tragen. Aber es lässt sich dann trefflich meckern…

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