Kann die EZB noch handeln – oder nicht?

Eine der spannenden Fragen für die kommenden Monate und Jahre dürfte sein, ob die EZB überhaupt noch handeln kann, um eine Rezession und eine Deflation zu verhindern. Zumindest mit Blick auf Italien verdüstern sich die Aussichten immer deutlicher:

  • „Italy may be teetering on the brink of a ‘perma-recession’ that will see its public debt spiral out of control and bring the future of the single currency into question. New analysis has concluded that a toxic combination of a rapidly ageing population, dire productivity growth and monetary policy ill-suited to its economic needs could see the country ‘stagnate in the long term’.“ – bto: Das ist die Eiszeit, die zunehmend auch andere Länder und letztlich auch Deutschland erfassen wird.

Quelle: The Telegraph

So, nun sitzen wir in einem Boot und die Politik weigert sich das Problem zu lösen. Bleibt die EZB. Doch kann diese noch handeln?

  • „Mario Draghi tried valiantly to bluff his way through the ECB Watchers conference on Wednesday, laying out his surgical toolkit should the worst happen. ‘We are not short on instruments to deliver our mandate,’ he said.
    „‘What instruments?,’ asked Ashoka Mody, the former deputy-director of the International Monetary Fund in Europe. ‘Aside from its jumble of words, the ECB has nothing else to offer.’ (…) ‘The ECB has lost its ability to act as a normal central bank. Its forward guidance is meaningless since markets know that it cannot raise rates,’ said professor Mody. The ECB has frittered away its firepower and allowed a deflationary psychology to take hold.“ – bto: Aber kann man sie wirklich dafür verantwortlich machen? Ist es nicht die verunglückte Politik?
  • „Mr Draghi argued that the eurozone region has seen 50 ‘growth slowdowns’ since 1970 that are comparable to the current dip. Only four of these led to recessions. (…) What he did not say is that the eurozone was then firing on all four cylinders, enjoying a rare moment of self-propelled ‘endogenous’ growth as it closed the output gap after the Long Slump. An oil price crash – thanks to Saudi efforts to flood the market – was then acting as a ‘tax cut’ for European consumers. Above all the ECB was buying €80bn of bonds each month. This spigot has been turned off.“ – bto: Und deshalb ist es eher Zweckoptimismus von Draghi.
  • „Nor is the global picture remotely akin to 2016. As we learned again this morning, China is not coming to the rescue this time. (…) Nomura said its ‘credit impulse’ measure in China has risen just 2.5 percentage points in the latest burst of stimulus. This compares to 14 points in the reflation episode of 2015-2016, and 30 points in the aftermath of the Great Recession.“ – bto: Das wissen wir. Die Wirkung neuer Kredite wird immer geringer. Die weltweite Schuldenparty läuft sich aus. Und damit kommt die deflationäre Gegenbewegung.
  • „Mr Draghi (…) cannot admit that the ECB was forced to shut down QE prematurely under pressure from Germany and the northern bloc. The real motives were political, rooted in the dysfunctional character of Europe’s half-built monetary union and German fears of debt union by stealth.“ – bto: Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Richtig ist, dass die EZB Risiken zwischen Ländern verschiebt, und zwar in erheblichem Umfang.
  • „The Germans, Dutch, Finns, and allies may ultimately agree to restart QE if the downturn spins out of control but by then it is too late. Nor is it clear whether much can be achieved by plain vanilla debt purchases when the bonds of core Europe are already trading at negative yields and the ECB’s balance sheet is nearing technical limits at 43pc of GDP.“ – bto: Das Grundproblem der EZB dürfte sein, dass sie langsamer als andere reagieren kann.
  • It would take ‘helicopter money’ or people’s QE injected into the veins of the real economy to pull Europe out of a deflationary vortex in today’s circumstances. That would breach the Lisbon Treaty and precipitate a storm in the German constitutional court.“ – bto: Ach, der würde wie immer für den Euro und die Politik urteilen, da bin ich entspannt. Man blicke auf die Zusammensetzung des Verfassungsgerichts.
  • „Europe’s only option is a fiscal stimulus but this brings us back to the elemental failings of a monetary union composed of sub-sovereign borrowers with vastly different levels of legacy debt, but with no joint budget, shared borrowing mechanism (eurobonds) or a common ‘safe asset’.“ – bto: Das betrachte ich dediziert anders. Es geht nicht, wie man in Japan sehen kann. Wir müssen uns auf eine lange Zeit geringen Wachstums einstellen und vorbereiten.
  • „In a sense Europe is paying the price for policy errors made almost a decade ago. The ECB should never have raised rates in 2011 and triggered EMU’s double-dip recession. It should not have delayed QE for five years after the Fed had already  shown the way.  This inertia – or hubris – allowed ‚Japanese‘ pathologies to take root. Now the task is becoming impossible.“ – bto: Ich denke nicht so. Vielleicht wären wir etwas besser dran, aber der Weg in die Eiszeit ist unvermeidbar.

→ telegraph.co.uk: „Italy may face ‚perma-recession‘ as ECB warns of hazards ahead“, 27. März 2019

→ telegraph.co.uk: „The European Central Bank has let deflation take hold and is now an impotent spectator“, 27. März 2019

22 Kommentare
  1. Avatar
    Eva Maria Palmer sagte:

    Alle von mir vorher genannten Entwicklungenen sind natürlich nur möglich, wenn die EZB die volle Unterstützung der irregeleiteten, verantwortungslosen europa-radikalen Politiker erhält.

    Die EZB handelt sozusagen im Auftrag.

    Illegale Aktionen durch Verletzung der Maastricht-Verträge sind aber wie Straftaten zu behandeln.

    Auch die Komplizen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Die nächste Frage ist natürlich, wieso der deutsche Wähler 85% der Parteien in den Bundestag wählt, die anerkanntermaßen nur noch selten deutsche Interessen in der Transfer- und Pleiten-Union vertreten.

    Antworten
    • Avatar
      Kermit der Laubfrosch sagte:

      „Illegale Aktionen durch Verletzung der Maastricht-Verträge sind aber wie Straftaten zu behandeln.“
      Jeder Erstsemester-Jurastudent kann Ihnen erklären, dass dies nicht so ist.

      „Die nächste Frage ist natürlich, wieso der deutsche Wähler 85% der Parteien in den Bundestag wählt, die anerkanntermaßen nur noch selten deutsche Interessen in der Transfer- und Pleiten-Union vertreten.“
      Liegt vermutlich daran, dass 85 % der Wähler nicht dieser Meinung sind, und dementsprechend ihr Einschätzung „anerkanntermassen“ auf äusserst dünnem Eis steht bzw. schlicht unzutreffend ist.

      Antworten
      • Avatar
        Eva Maria Palmer sagte:

        Natürlich ist es strafbar, wenn man Gesetze und Verträge bricht, die Billionenschäden für die Volkkswirtschaften verursachen.

        Die meisten Wähler haben sich die falschen Politiker herausgesucht.
        Die Folgen werden sie bald spüren und anerkennen, daß sie einen schweren Fehler begangen haben.

        Die Erkenntnis wird kommen, auch bei den Laubfröschen.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ D.T.
        @ D.T.
        „Auch so kann man sich das eigene Grab schaufeln.“

        Deswegen erachte ich es als falsch, die HAUPTtschuld für die Bankenmisere bei der EZB zu verorten. Die EZB ist selbstverständlich nicht fehlerfrei.

        Jeder in den Banken versucht zu den Überlebenden zu gehören und seinen Arbeitsplatz zu retten, verständlich…

        Aus dem gestrigen Newsletter von Finanz-Szene.de:
        „…in der wir dem Firmenkunden-Vorstand Markus Beumer unterstellt haben, er würde seinem früheren Arbeitgeber (also der Commerzbank) nach Kräften die Kundenbetreuer abjagen. Also, direkt bestätigt hat Herr Beumer unsere Vorhaltungen in einem gestern Abend veröffentlichten „Handelsblatt“-Interview zwar nicht. Indirekt aber dann irgendwie schon. Er erzählte den Kollegen nämlich, dass er dem Wettbewerbsdruck mit „signifikant“ mehr Personal begegnen wolle, „sowohl intern als auch durch punktuelle externe Verstärkung“. Und weiter: Die HVB wolle durch zusätzliche Kapazitäten „hart angreifen“, die meisten neuen Kollegen seien bereits an Bord. “
        Zitate von Finanz-Szene aus dem Handelsblatt (hinter Paywall):
        https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/finanzbranche-hypo-vereinsbank-will-geschaeft-im-westen-und-suedwesten-ausbauen/24198352.html?ticket=ST-353949-eoXciqe3YHZwPQO0NMIo-ap2

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        Die Geldpolitik der EZB hat einen enormen Einfluss auf die Banken.

        Das ist das eine Thema.

        Das andere ist die Entwicklung der Realwirtschaft, die Deregulierung des Finanzsektors und der Wettbewerb in einem Markt mit zu vielen Banken.

        Klar, dass die EZB auf dieses Szenario keinen direkten Einfluss hat.

        Die „Ursünde“ ist m. A. n. die steuerliche Bevorzugung der Fremdfinanzierung gegenüber der internen Eigen- und Selbstfinanzierung.

        Relative problemlose Fremdfinanzierung hat das Wachstum beschleunigt und zugleich das Verschuldungsmomentum erhöht.

        Der Effekt trifft uns doppelt negativ:

        Zum einen haben wir zu geringes Wachstum, um die Ansprüche konfliktfrei bedienen zu können.

        Zum anderen stößt die wachstumsfördernde Fremdfinanzierung an ihre Grenzen.

        Der Ausweg kann m. A. n. nur ein Systembruch sein.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ D.T.
        Da ich den Systembruch, keine Absetzbarkeit von Zinsaufwendungen, in den nächsten Jahren nicht erwarte, auch keinen kurzfristigen gesellschaftlichen Richtungswechsel zu deutlich mehr Markt und mehr Verantwortung des Einzelnen für seine Handlungen, wäre ich schon froh, wenn man innerhalb des Systems an einigen Stellschrauben, in die aus meiner Sicht richtige Richtung, drehen würde.

        Bei den Banken wären dies m.E. deutlich höhere EK-Quoten und deutlich schärfere NPL Regeln mit persönlicher Haftung der entsprechenden Manager bei Missachtung.
        Keine „Lösung“ , kein großer Wurf, aber lebensverlängernde Maßnahmen…

  2. Avatar
    Eva Maria Palmer sagte:

    Natürlich kann die EZB weiterhin ihr Mandat weit überschreiten und verbotene Staats- und Unternehmens-Finanzierung betreiben.

    Außerdem kann sie als lizensierte Großdruckerei für deckungsloses Falschgeld weiterhin das europaromantische Wahnsinnsprojekt Transferunion eine Weile noch am Leben halten.

    Daß die Gemeinschaftswährung Euro nicht funktionieren kann, haben wir in den letzten 20 Jahren leidvoll erfahren.

    Die weltweit einmalige Nullzins-Politik als Verzweiflungsakt des „lender of unlimited fiat-money“ wird nicht auf Dauer zu halten sein.

    Die Erträge der vielgerühmten deutschen Exporterfolge liegen in Form von fast 1 Billion € unverzinst und unbesichert auf den Target-Salden.

    Wenn der ganze faule Zauber Eurozone kollabiert, und das wird er, dürfen wir depperten Steuerzahler die Exporte über unsere Steuern bezahlen.

    Insofern hätten wir dem ClubMed auch den ganzen Kram schenken können.

    Antworten
  3. Avatar
    Susanne Finke-Röpke sagte:

    bto: Aber kann man sie wirklich dafür verantwortlich machen? Ist es nicht die verunglückte Politik?

    Ich spinne die Frage weiter: Kann man die Politik wirklich dafür verantwortlich machen? Ist es nicht die verunglückte Gesellschaft / Wählerschaft?

    Die Politik führt schließlich im Prinzip langfristig nur aus, was das Wahlvolk will. Und die Mehrheit will offenbar Wahlgeschenke anstelle harter Wahrheiten und langfristiger Vorsorge (z.B. durch Investitionen statt Mütterrente). So wie sie im Durchschnitt lieber auf eigene Kinder verzichtet und für die nötigen Arbeiten im Alter / die Rentenzahlungen lieber die Kinder fremder Leute (= Ausländer) quasi „importiert“, z.B. für die Pflege. Ich würde der EZB schon eine kleine Mitschuld geben, aber die Hauptschuld tragen m.E. die Wähler von bestimmten Politikern wie Frau Merkel oder bestimmten Parteien wie der SPD, der CDU oder den Grünen. Sowohl in Deutschland als auch in anderen EU-Staaten.

    Antworten
  4. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    >Kann die EZB noch handeln – oder nicht?>

    Draghi:

    >‘We are not short on instruments to deliver our mandate,’>

    “our mandate” ist die spannende Frage.

    Die Lösung:

    Negative Realzinsen UND zugleich Aufgabe des Inflationsziels von 2%.

    Ist das möglich?

    Selbstverständlich.

    Denn die EZB setzt das von ihr verfolgte Inflationsziel SELBST.

    Draghi kann daher ganz locker sagen:

    „Our inflation aim does not imply a ceiling at 2%“

    Dieses Spiel heißt für die Staatsfinanzen:

    Die EZB finanziert die Staaten weiterhin über den Bankenkanal.

    Wenn die Gläubiger aus diesem Geschäft aussteigen wegen der Negativzinsen, dann übernimmt eben die EZB immer mehr die Finanzierung der Staaten, die sich mehr verschulden können, weil die Inflation sie über steigende Steuern etc. bei den Kosten entlastet.

    Das ist in letzter Konsequenz MONETÄRE Staatsfinanzierung.

    Aber mein Gott, was kann die EZB dafür, wenn sie dabei nur ihr Inflationsziel verfolgt.

    Antworten
    • Avatar
      Thomas M. sagte:

      Ich bemühe mich, es zu begreifen, aber mir schwirrt der Kopf und das alles scheint mir schwerer als Astrophysik.

      Wenn die EZB nur auf den am Markt gesetzten Zins reagiert (siehe andere Thread, ein Nobelpreisträger behauptet das ja wohl auch) und zudem kaum Einfluss auf die Inflation nehmen kann (siehe hierzu schwache bis fehlende Korrelationen im 1. Diagramm: https://blog.zeit.de/herdentrieb/2017/09/14/ezb-sollte-die-zinsen-erhoehen_10535), ja wozu genau ist sie denn dann eigentlich da? Was macht sie denn? Konjunktur kann sie ja anscheinend auch nicht…

      Da finde ich doch „Staaten finanzieren“ eine prägnante Antwort. Das erscheint mir auch realistischer als umsetzbare Aufgabe.

      Antworten
      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Thomas M.

        Die Darlegungen von Braunberger in der FAZ mit Bezug auf Fama, lassen einen wesentlichen Aspekt aus.

        Selbst wenn es richtig sein sollte, dass die EZB nur auf den am Markt gesetzten Zins reagieren kann, darf man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die Reaktion der EZB einen EINFLUSS auf die Marktteilnehmer hat und daher auch einen auf die MARKTZINSEN.

        Noch einmal die Situation 2012 als die Spreads für portugiesische, spanische und irische Staatsanleihen hochschossen (wie am anderen Thread dargelegt):

        Mit dem Draghi-Satz „Whatever it takes …“ hatte sich die Verschuldungssitution dieser Staaten um nichts geändert.

        Dennoch fielen danach die Marktzinsen für diese Staatsanleihen.

        Sie fielen aufgrund der Aussage von Draghi.

        Die Marktteilnehmer wissen eben, dass es keinen Sinn macht, gegen einen Spieler wie die EZB zu agieren, weil dieser NIE aufgeben muss, sondern den längeren Atem hat.

        „Never fight the Fed“ heißt auch „Kämpfe nie gegen die EZB“.

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Tischer: Danke für den Hinweis. Wenn man einen in sich schlüssig geschriebenen Text liest, verliert man schon einmal das Große-Ganze aus dem Auge.

        „dass die Reaktion der EZB einen EINFLUSS auf die Marktteilnehmer hat und daher auch einen auf die MARKTZINSEN.“

        Es ist ein Regel- / Feedback-KREIS und womöglich ist daher die zeitliche Unterscheidung in Ursache und Wirkung gar nicht möglich.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Gelbwesten in Stuttgart – das ist an sich ein Widerspruch.

        Wenn die Dinge DORT aus dem Ruder laufen, sollte die Politik hochsensibilisiert sein.

        Enteignung von Wohnungen in Berlin z. B. und eine Diskussion darüber sind ein Symptom für die ordnungspolitische Verwahrlosung des Landes, linksgrünes Gedöns sozusagen, was selbst eine aufrechte Sozialdemokratin wie Nahles ohne Mühe feststellen konnte.

        Gelbwesten in Stuttgart sind eine andere Qualität.

  5. Avatar
    troodon sagte:

    “ Wir müssen uns auf eine lange Zeit geringen Wachstums einstellen und vorbereiten.“

    Ja, und weiterhin auf negative Realzinsen in D. Draghi hat vorhin auf der PK deutlich gesagt „Our inflation aim does not imply a ceiling at 2%“
    Man wäre folglich bereit das Unterschießen der letzten Jahren durch ein Überschießen in kommenden Jahren auszugleichen.

    Antworten
  6. Avatar
    Jacques sagte:

    Dazu interessanter Input von Bloomberg:

    „As the German economy reverts to a slow and steady growth trend after a short-lived boom, it can
    rely on an unusual resource that helps to protect it from declines: A bigger low-paid workforce than even most economists realize.They noted that in 2017, when the country
    reported near-full employment, about 9 million German workers were on low-wage contracts – that is, they earned less than two-thirds of the median hourly wage. That was 24.5 percent of all
    jobs, significantly more than the 18.9 percent share of low-wage workers reported by the Organization for Economic Cooperation and Development for 2016. The share of low-wage workers, according to Grabka and Schroeder, has not declined since 2008. And it
    means the German economic engine essentially runs on what is, for Western Europe, cheap labor.“

    Mehr braucht man nicht sagen.

    Antworten

Ihr Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.