Demografie doch nicht so relevant?

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Bekanntlich halte ich die demografische Entwicklung für einen der bedeutendsten Einflussfaktoren auf Wirtschaft und Kapitalmärkte. Und für den wohl immer am meisten unterschätzten. Die FT kommt zu einer deutlich kritischeren Feststellung. Die Argumentation:

  • Zunächst eine generelle Feststellung, der man nur zustimmen kann: „It would be an understatement to say that economic forecasts are a constant disappointment to investors. The trouble arises because the forecasters’ models are fundamentally flawed. Many are over-reliant on extrapolations of the recent past, (and…) rarely pick up big economic shifts, such as the 1970s oil shock or the rapid rise of China. Such shifts are inherently unpredictable.“ bto: wobei vieles, was als unvorhersehbar angesehen wird – Beispiel Finanzkrise – es sehr wohl ist.
  • Yet there are some fundamental regime changes that ought to be predictable and which forecasters may now be overlooking. The most obvious, which will be hugely important for capital markets, relates to demography and the impending shrinkage of the global workforce.“ bto: was in der Tat zusammen mit den Folgen der Migration erhebliche Umbrüche bedingt.
  • The experience of the past 35 years has been one of labour oversupply arising from the postwar baby boom in the advanced economies and the incorporation of the emerging markets into the global economy. This has put downward pressure on wages. At the same time, excessive global saving, notably in Asia and northern Europe, has helped cause low or negative real interest rates.“ bto: was doch durchaus einleuchtet.
  • Today the baby boomers are retiring, and there is nothing remotely comparable in the pipeline to the addition of China to the global trading system. And China itself is ageing rapidly at a relatively early stage in its development. So a negative labour shock is looming, which coincides with declining fertility. That is a recipe for a shift from disinflation back to inflation.“ bto: Auch das klingt doch erst mal nachvollziehbar.
  • In a paper for the Bank for International Settlements, the central bank for central banks, Mikael Juselius and Elöd Takáts found a very strong link between trend inflation and the age structure of the population in 22 advanced economies between 1955 and 2014. The larger the proportion of young and old in the total population, the higher the inflation.“ bto: Ich habe das Paper übrigens im Sommer 2015 hier erstmals besprochen: Demografie – Inflation oder Deflation als Folge alternder Gesellschaften?

Und hier der Link zur Studie: Can demography affect inflation and monetary policy?

  • In the US, the baby boomers increased inflation by an estimated six percentage points between 1955 and 1975 and lowered it by five percentage points between 1975 and 1990, when they entered working life. Across the 22 countries in the sample, the age-structure effect explained about five percentage points of the reduction in the average rate of inflation from the late 1970s to the early 2000s.“ bto: Diese Ergebnisse haben bei mir damals zu der Überlegung geführt, dass es tatsächlich zu einer inflationären Tendenz kommen könnte. Ich kann mir diese auch noch in lokalen Dienstleistungsmärkten vorstellen (Handwerker, Gesundheit). Andererseits dürften viele Ältere weiterarbeiten (müssen) und deshalb kann es ausbleiben.
  • „(…) inflation will be about three percentage points higher on average in 40 years from 2016, due to ageing. That, of course, leaves out the delicate question of timing. If the shift comes sooner rather than later, today’s bond market would see a nasty bust.“ bto: was angesichts der hohen Verschuldung eben undenkbar ist.
  • It is also worth asking what could go wrong with such a forecast. If baby boomers work longer (…) Robotics could provide competition for humans in the labour market, reducing the bargaining power of labour.“ bto: Und genau das wird kommen, die Verhandlungsmacht der Menschen nimmt ab, und zugleich werden immer mehr Ältere auf Einkommen angewiesen sein.
  • „(…) the record of forecasting on the basis of demography has not been impressive. Many in the 1980s forecast less-buoya nt housing markets in the US and UK on the basis of a declining proportion of young people in the population. They were spectacularly wrong. The conventional wisdom in Japan in the 1980s was that ageing would be inflationary, which is not how it has worked so far.“ bto: Das stimmt, allerdings wird jetzt aus Japan abgeleitet, dass es deflationär sein muss. Denke, dieser Schluss ist auch zu früh.
  • „(…) the best case for suggesting a return to inflation is not demographics but debt. It is hard to see how the rise in developed-world public sector debt to astonishingly high levels since the financial crisis can be managed without informal default through inflation.“ bto: Und das bekommen wir nur hin, wenn wir richtig in die Vollen gehen. Mit Helikopter-Geld und Ähnlichem.

FT (Anmeldung erforderlich): „The constant disappointment of economic forecasts“, 22. April 2017

15 Antworten
  1. Dix.Doblat says:

    Natürlich wird die Demografie (natürlicher Erwerbsbevölkerung) künftig weniger relevant sein, weil die produktive Bedeutung der Bots zunehmen wird und deshalb die Formel
    „Wachstum = Anzahl Erwerbstätige und Produktivität pro Kopf“
    nicht mehr wie früher gilt: Entweder müssen wir künftig die Roboterköpfe mitzählen oder deren Produktivität den „natürlichen“ Köpfen zuschlagen, die dann exponentiell steigen wird.

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  2. Dietmar Tischer says:

    Strukturelles Denken at it’s best:

    Die entscheidenden Variablen mit meiner Einschätzung

    Sichere Annahme:

    Stagnierendes bis negatives Bevölkerungswachstum, das tendenziell inflationierend wirken wird

    Sichere Annahme:

    Digitalisierung/Automatisierung wird bezüglich der Arbeitseinkommen deflationierend wirken

    Sichere Annahme:

    Wachsende Verschuldung wird inflationierend wirken, weil vermutlich mittels Helikopter-Geld als letztem Rettungsring die Stabilisierung der Nachfrage erreicht werde soll

    Nicht sichere, aber gut begründbare Annahme:

    Die Alten in der Gesellschaft werden über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, weil sie anders den gewünschten Lebensstandard nicht halten bzw. verwirklichen können

    Keine Annahme möglich:

    Es ist völlig unklar, inwieweit Digitalisierung/Automatisierung die LEBENSVERHÄLTNISSE beeinflussen wird und damit gesellschaftliche REORGANISATION von u. a. Verteilung menschlicher Arbeit, Erwerbseinkommen, Umverteilung etc. induzieren bzw. erzwingen wird.

    Es ist der ursächlich vermutlich bedeutendste FAKTOR für Veränderungen, von dem wir nur wissen, dass er tendenziell den Bedarf an menschlicher Arbeit verringert.

    Fazit:

    Prognosen sind nicht möglich, außer:

    Es wird tiefgreifende Veränderungen geben, von denen nicht klar ist wie DISRUPTIV sie wirken und wie damit national und international umgegangen wird.

    Sie könnten m. A. n. auch Kriege auslösen.

    Bezieht man dies mit ein, ist sozusagen alles „offen“.

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    • Michael Stöcker says:

      „Strukturelles Denken at it’s best:“

      Dem schließe ich mich gerne an; insbesondere auch in Bezug auf Ihren Kommentar. Eine Hoffnung bleibt: Alternde Gesellschaften führen eher keinen Krieg; bürgerkriegsähnliche Zustände sind hingegen sehr wohl möglich/wahrscheinlich, wenn wir nicht endlich gegensteuern.

      Kriege wirken übrigens immer wie keynesianische Nachfragebelebungsprogramme. Man könnte es natürlich auch so machen: https://www.bloomberg.com/view/articles/2017-05-08/america-is-forgetting-why-we-share-things. Und wenn wir noch lange warten, dann werden die Brücken auch ganz „friedlich“ einstürzen.

      LG Michael Stöcker

      Antworten
      • Dietmar Tischer says:

        >Alternde Gesellschaften führen eher keinen Krieg; bürgerkriegsähnliche Zustände sind hingegen sehr wohl möglich/wahrscheinlich, wenn wir nicht endlich gegensteuern.>

        Mit den Kriegen ist es so eine Sache:

        Die Menschen werden nicht gefragt, ob sie einen wollen.

        Kriege werden – siehe nur Vietnam und Irak – mit Täuschung und Betrug BEGRÜNDET und sind dann plötzlich DA mit Folgen, die eine weitreichende Eigendynamik entwickeln. Siehe dazu nur das syrische Flüchtlingsdrama mit seinen Auswirkungen auf die EU.

        Ab heute wird in Luxemburg vor Gericht darüber verhandelt.

        > Kriege wirken übrigens immer wie keynesianische Nachfragebelebungsprogramme.>

        Nicht WIE, sondern viel BESSER, wenn viel zerstört worden ist.

        Es kann zumindest für ein paar Jahre gigantische Wachstumsraten geben und man kann auch aus den Schulden herauswachsen wie die USA nach WK II,

        Ich frage mich manchmal, wer von den politischen Verantwortlichen sich dieser EINSICHT verweigert.

      • Horst says:

        „Und wenn wir noch lange warten, dann werden die Brücken auch ganz „friedlich“ einstürzen.“

        Sind sie das nicht bereits (immer noch, fortwährend)? In Syrien und Afghanistan zum Beispiel?

        Nur weil etwas nicht vor unserem direkten Anblick geschieht, heißt es nicht, es wäre nicht real.

      • Horst says:

        „Es kann zumindest für ein paar Jahre gigantische Wachstumsraten geben und man kann auch aus den Schulden herauswachsen wie die USA nach WK II.“

        Nun, Herr Tischer, folgt aus dieser Annahme nicht – der ich nicht widerspreche -, dass KRIEG für einige Staaten demnach ein „Geschäftsmodell“ sein kann? Wer hätte das gedacht, Keynes zum Beispiel?

      • Horst says:

        „Alternde Gesellschaften führen eher keinen Krieg;…“

        Ist das nicht vollkommen irrelevant? Für die Kriege der Zukunft braucht es Drohnen (bereits heute), Elektroingenieure und -techniker (zunächst noch) und als Bodentruppe einige Roboter, die aus einem fernen Kontrollzentrum aus von wenigen Qualifizierten gesteuert werden. Ein paar junge oder jüngere werden sich für diese Aufgaben auch in der ältesten Gesellschaft bei gutem Salär rekrutieren lassen. Und weil alles so anonym abläuft, sich niemand mehr persönlich schuldig fühlen muss, wird in der Konsequenz kein Krieg geführt…

    • Ralph Klages says:

      Sehr gut im bto-Stil -und uns gut bekannt- analysiert.
      „Nicht sichere, aber gut begründbare Annahme:
      Die Alten in der Gesellschaft werden über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, weil sie anders den gewünschten Lebensstandard nicht halten bzw. verwirklichen können.“
      Der Halbsatz erregt Widerspruch: Es geht den Pensionistas gar nicht vorrangig um den Zuverdienst aus dem „Muss“ heraus, sondern dem „Wollen“ (ich sollte noch was tun, hält mich fit) und gleichermaßen dem „Können“ (bin doch nicht wirklich ALT, leiste doch was, schaut her). Das Motiv ist ein anderes, ökonomisch kommt es aber aufs Gleiche hinaus: Zumindest werden die Alten der Zukunft dem Finanzminister treu bleiben (müssen). ;-) LG

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      • Dietmar Tischer says:

        Sie haben recht, es gibt sicher auch eine ansehnliche Anzahl von Menschen, die im Alter arbeiten WILL.

        Und es gibt sicher auch Menschen, die eine Mischung aus Müssen und Wollen veranlasst, zu arbeiten.

        Meine Beobachtung:

        Vor allem die Jetzt-Rentner und die kurz vor dem Rentenalter stehenden, wollen es mit dem Renteneintrittsalter endlich „geschafft“ haben. Speziell die Menschen in Ostdeutschland, die in der Vergangenheit nicht ins kapitalistische Ausland reisen durften, wollen auf große Fahrt gehen (Kreuzfahrten, Exotik erleben etc.). Und bei den jetzigen Rentenbezügen können das auch noch vergleichsweise viele.

        Ich glaube, dass sich die Einstellung über die Zeit hin zu Ihrer Annahme hin verändern wird.

        Es ist alles im Fluss, obwohl sich von Tag zu Tag bemerkbar wenig ändert.

  3. Dietmar Tischer says:

    @ Horst

    Krieg ist für keinen Staat (Gesellschaft) ein Geschäftsmodell.

    Die „Kosten“ – wenn dieser Begriff in diesem Zusammenhang überhaupt erlaubt sein darf – sind zu hoch, IMMER zu hoch.

    Manche Menschen, Warlords z. B., machen ihn zum IHREM Geschäft.

    Und manche, die einen Krieg überlebt haben, finden zu einem zivilen Geschäftsmodell, das sie in kürzester Zeit sehr wohlhabend macht. Denn nach einem zerstörerischen Krieg ist die Nachfrage z. B. nach Wohnungen, so etwas wie außer Rand und Band.

    Ich habe keine Ahnung, ob Keynes sich mit dem Nachfrageaspekt von Kriegen und Nachkriegszeiten beschäftigt hat. Vermutlich schon, weil ein Mann dieses Formats einfach nicht darüber hinwegsehen kann. Aber er hat sich meines Wissens nicht dazu geäußert. Das ist auch gut so.

    Auf jeden Fall hat er ganz klar gesehen, was für Konflikte in einer Nation und zwischen Nationen entstehen können, wenn die Sieger nicht fair mit den Besiegten umgehen, so wie nach dem ersten Weltkrieg.

    Nach dem zweiten Weltkrieg hat man den Fehler des Versailler Vertrags nicht wiederholt, vor allem, weil man sich mit Blick auf den ideologischen Ost-/West-Wettbewerb mit großen Wachstumsraten in der Sowjetunion ein schwaches, instabiles Westdeutschland nicht leisten konnte.

    Antworten
    • Horst says:

      „Krieg ist für keinen Staat (Gesellschaft) ein Geschäftsmodell.“

      Sind Sie sich sicher – immerhin stellen doch solche – Ihren Kommentaren folgend – Optionen dar, sich anschließend zu entschulden?

      Ich bin bei Ihnen – die Kosten (für wen?) sind immer zu hoch – vor allem für die Gesellschaften, die einen solchen ertragen und erdulden müssen – fern der monetären Bewertung. Dennoch werden Sie nicht bestreiten, dass für einige (ganz Wenige) auch exorbitante Gewinne verbucht werden können.

      „Und manche, die einen Krieg überlebt haben, finden zu einem zivilen Geschäftsmodell, das sie in kürzester Zeit sehr wohlhabend macht. Denn nach einem zerstörerischen Krieg ist die Nachfrage z. B. nach Wohnungen, so etwas wie außer Rand und Band.“

      Das ist sicher richtig, oftmals sind/waren es bspw. Mischkonzerne (wie z.B. die Flick AG), die während eines Krieges Waffen und Gerät produzieren und anschließend wiederum friedliche Güter den Gesellschaften zur Verfügung stellen oder Bauunternehmen (wie die Holzmann AG – die dann trotz großer Rettungsmaßnahmen (too big to fail) schließlich unterging), die im Krieg z.B. Werften, Industrieanlagen bauen/bauten, um sich anschließend dem Wohnungsbau zuzuwenden.

      Antworten
      • Horst says:

        Welch Ironie!

        Vielleicht könnte ich dar dazu hinreißen lassen, die These aufzustellen, dass im Kapitalismus nach dem Krieg vor dem Krieg ist.

        Hier bin ich nur teilweise bei Herr Stöcker: Die soziale Frage ist für viele Gesellschaften noch nicht hinreichend beantwortet, für die saturierten Gesellschaften hingegen eher schon, lediglich die monetäre noch nicht.

      • Dietmar Tischer says:

        Auch wenn man sich aufgrund hohen Wachstums entschulden kann, ist der Preis des Krieges zu hoch.

        Er ist einfach zu hoch für ALLES, was damit und danach erreicht werden kann, weil vorher zu viel zerstört und vernichtet worden ist.

        Sicher können danach einige exorbitante Gewinne einstreichen.

        Es sind aber nicht nur die Anteileigner von großen Unternehmen.

        Es waren nach WK II auch „einfache“ Leute, etwa Handwerker und Architekten, wenn man an den Wohnungsbau denkt. Selbst die durchschnittlichen Arbeiter und Angestellten fühlten sich im Aufwind.

        Was m. A. n. mit dem Blick auf Nachkriegszeiten zu lernen ist:

        Hohe Wachstumsraten eröffnen VIELEN Menschen Perspektiven, sie können ihre erlebt positive Entwicklung in die Zukunft extrapolieren und sehen erreichbar Ziele im noch Besseren vor sich.

        Das fehlt heute, abgesehen von einigen Start-ups in der digitalen Welt.

        Ich denke, dass dies gesellschaftlich fatal ist, weil es die Wachstumsperspektive nicht geben kann. Wenn daher nicht auf breiter Front EINGESEHEN wird, dass ein gelungenes Leben nicht von einer derartigen Perspektive abhängig sein muss, haben wir Probleme.

        Dies wurde schon vor 50 Jahren erkannt, mitten im Wachstumsrausch mit Büchern wie „Haben oder Sein“.

        Das ist alles verschüttet, geht im Medienrummel unter und hat keine Chance, wenn die Systemstabilität auf die Agenda beherrscht.

        Gerade auch unter diesem Blickwinkel wird interessant sein, was wir durch die Digitalisierung mit uns anstellen.

        An sich ist das eine spannende Sache.

        Aber eine mit einem ganz großen Problem:

        Aus EIGENER Einsicht gewonnene Akzeptanz von Veränderung fällt leicht, von AUSSEN erzwungene fällt schwer – und führt letztlich zu Unzufriedenheit und unberechenbarem Verhalten.

      • Michael Stöcker says:

        @ Horst

        „Vielleicht könnte ich dar dazu hinreißen lassen, die These aufzustellen, dass im Kapitalismus nach dem Krieg vor dem Krieg ist.“

        Da ist wohl etwas dran; auch dann, wenn es eine (noch?) eher sozialistische/marxistische Sicht auf diese Welt ist. Aber Marx erfährt mit dem Gesetz der fallenden Profitrate ja gerade auch durch den unverdächtigen Hans-Werner Sinn neue Aktualität. Und wer mit dem Jargon Probleme/Berührungsängste haben sollte (Gruß an Herrn Wollmer), der befleißige sich stattdessen einfach des Jargons des Establishments (Secular Stagnation). Und hier zu Ihrer These die waschechte „neoliberale“ Altmarxistin: http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/2019.der-kapitalismus-traegt-den-krieg-in-sich-wie-die-wolke-den-regen.html.

        „Hier bin ich nur teilweise bei Herr Stöcker: Die soziale Frage ist für viele Gesellschaften noch nicht hinreichend beantwortet, für die saturierten Gesellschaften hingegen eher schon, lediglich die monetäre noch nicht.“

        Sind Sie sich sicher? Denn auch ich differenziere zwischen wachsenden und saturierten/stagnierenden Gesellschaften. Ansonsten große Zustimmung zu Ihren und Herr Tischers Kriegsergänzungen; leider.

        LG Michael Stöcker

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