„Von wegen bescheiden“

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„Bescheiden“ nennt der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis seinen Vorschlag, mit dem er die Eurokrise lösen will. Sein nun auf Deutsch erschienenes Büchlein lässt jedoch ganz andere Schlüsse zu: dass er Deutschland zur Kasse bitten will.

Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis ist Ökonom. Damit ist er theoretisch bestens in der Lage, Lösungsvorschläge für die Eurokrise zu erarbeiten. Und er tut dies auch. Gemeinsam mit zwei Kollegen legte er schon vor Jahren „einen bescheidenen Vorschlag zur Lösung der Eurokrise“ vor, der nun auch auf Deutsch erscheint.

Darin verspricht er eine schmerzfreie Lösung der Eurokrise ohne zusätzliche Belastungen für Deutschland und andere Geldgebernationen. Gleichzeitig soll die Krise im Süden überwunden werden. Die europäischen Verträge oder Institutionen will er dabei nicht verändern. Träfe all dies zu, so wäre Varoufakis gleich Kandidat für zwei Nobelpreise: den für Wirtschaft und viel wichtiger noch, den für Frieden.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Lesen Sie warum in meinem Beitrag für Cicero online:

Cicero online: „Von wegen bescheiden“, 6. März 2015

Eine Kurzfassung erschien auf Englisch beim the Globalist:

the Globalist: „Varoufakis’s Ill-Advised Visions“, 9. März 2015

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] die relativ schlechtere Performance Europas auf die Sparpolitik zurück. – bto: Hier ist er mit Varoufakis immer noch bei der Legendenbildung. Wir hatten einen enormen privaten Schuldenboom mit Exzessen […]

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