Brüssel: Wieder übersehen wir die wahre Ursache – Demografie

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Die Anschläge von Brüssel sind furchtbar. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Leider spricht viel dafür, dass wir erst am Anfang einer wahren Welle von Terrorismus stehen. Was mich dabei sehr besorgt, ist, dass die Politiker und die Medien die eigentliche Ursache des Problems nicht erkennen. Da wird von der nötigen Integration gesprochen (sicherlich richtig!), von mehr Bildung, mehr Sicherheit und der nötigen Härte des Gesetzes. Doch niemand spricht an, was der wahre Hintergrund ist: ein enormes demografisches Gefälle. Junge Männer mit vielen Brüdern kämpfen um eine Position im Leben. Entweder gegeneinander oder gegen uns, wenn wir uns in ihre Angelegenheiten einmischen. Dann tragen sie den Krieg zu uns, dem wir als alternde Gesellschaft mit wenigen Kindern wenig entgegensetzen können. Wo sollen denn die Lehrer und Polizisten herkommen, die sich dem Problem stellen? Wer soll die sozialen Kosten in Zukunft tragen, wenn wir in Rente gehen? Unsere (wenigen) Kinder werden sich zu Recht verweigern, unsere Renten und die erheblichen sozialen Kosten der Zuwanderer – zuletzt auf 450.000 Euro pro Zuwanderer über dessen Lebenszeit bei uns geschätzt – zu tragen.

Solange wir und unsere Politiker nicht erkennen, was wirklich hinter Terrorismus, Bürgerkrieg, Krieg und Zuwanderung steckt, werden wir auch nicht die richtige Antwort finden. Vor allem werden wir uns immer noch weigern anzuerkennen, dass diese Antwort unangenehm ist. Denn jede Wehrhaftigkeit setzt Bilder voraus, die jedem gut meinenden Menschen nicht gefallen können. Doch was ist die Alternative?

Im Januar hatte ich diesen Artikel aus dem Jahre 2006 schon verlinkt. Er ist eine wichtige Erinnerung an diese Ursachen.

2006 gab es noch keine Flüchtlingskrise (zumindest auf deutschem Boden). Deshalb kann man das Interview mit Professor Heinsohn (Lesern meiner Serie zur Eigentumsökonomik wohlbekannt) auch völlig unbefangen lesen. Und dabei an die heutige Zeit denken. Wenn man das allerdings tut, fragt man sich schon sehr, was die heutigen Politiker reitet.

  • „Immer dort, wo Mütter über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Schnitt 6 bis 8 Kinder haben, also 3 bis 4 Söhne, da wird es brenzlig. Nur ein, höchstens zwei Söhne können mit gesellschaftlichen Positionen versorgt werden. Die überschüssigen dritten und vierten Brüder, ehrgeizig und im besten Kampfesalter, emigrieren – oder holen sich ihre Position mit Gewalt. Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet. Das führt zu Kriminalität, zu Bürgerkriegen, zu Genoziden an Minderheiten, Revolutionen, internationalen Kriegen oder Kolonisierungen.“ – bto: Klartext, von denen hält man sich am besten fern. Dann tragen sie ihre Konflikte unter sich aus.
  • „Wenn von allen Männern einer Gesellschaft mindestens 30 Prozent der Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren oder mindestens 20 Prozent der Altersgruppe von 15 bis 25 Jahren angehören, dann ist das ein Youth Bulge.“
  • „Europa wies von 1500 an vier Jahrhunderte lang fortwährend einen Youth Bulge auf. Nachdem die Pest die Bevölkerung dramatisch reduziert hatte, wurde in Europa demografisch aufgerüstet. Die beginnende Hexenverfolgung rottete Hebammen und so das meiste Wissen über Verhütung aus. Die Geburtenrate stieg von 2 bis 3 Kindern pro Frau im Mittelalter auf konstant 7 bis 8 Kinder.
  • „Der Sohnesüberschuss erklärt, wieso jährlich in den Krieg gezogen wurde, wieso es ohne Unterlass zu Bürgerkriegen, Revolutionen, Ausrottungen kam und wieso Europa in dieser Zeit die Welt eroberte und christlich motiviert in 400 Jahren 90 Prozent der Erde ausmordete und unterwarf. In Spanien wurden Kolonisatoren sogar ‚secundones‘ genannt, Zweitgeborene. Gemeint waren auch dritte oder vierte überschüssige Brüder, die in Südamerika Gemetzel und Genozid veranstalteten.“
  • (…) die von einem Youth Bulge befeuerte Gewalt hat nichts mit Hunger zu tun. Im Gegenteil: Wer sich an Tötungen beteiligt, ist meist gut genährt. Um Brot wird gebettelt, um gesellschaftliche Positionen wird geschossen.“
  • Sie brauchen für ihr Tun – unbewusst – eine Idee, einen Vorwand, im Englischen Pretext genannt. Und passende Texte und Ideen finden sich immer. Sei es die Bibel, der Koran, sei es Marx. Ideologien und Religionen lösen das Problem, weil sie sagen: Du tötest nicht, du richtest. Da ist etwas Böses, Ungläubiges, das ausgetilgt werden muss. Und die jungen Männer töten für ein frommes Land, für ein gerechtes Land, für ein großes Land.“
  • „Die Muslime (haben) sich von 150 Millionen auf 1,5 Milliarden verzehnfacht (…)  innerhalb von 100 Jahren.  In der islamischen Welt gab es etwa um 1950 herum durchschnittlich 6 bis 8 Kinder pro Frau. Das heißt, 3 bis 4 Söhne pro Frau. Wenn die 1950 geboren worden sind, sind sie 1970 zwanzig Jahre alt. In diesem Zeitraum, zwischen 1970 und 1990, da beginnen in diesen Ländern die großen internen Unruhen, da beginnt das Töten in den islamischen Ländern.“
  • Der palästinensische Youth Bulge ist einer der Heftigsten überhaupt. Aus einem Sondergrund: Alle Palästinenser, die in Lagern wohnen, sind Flüchtlinge. Und alle ihre Kinder, die dort geboren werden, ein Erstes oder ein Zehntes, sind automatisch auch Flüchtlinge und werden vom Flüchtlingswerk der Weltgemeinschaft gefüttert, ausgebildet und medizinisch versorgt. Aber was der Westen bei seiner freundlichen Haltung nicht bedenkt: Dass er zwar die Entbindungskliniken bezahlt, aber keine Strukturen besorgen kann, wo die jungen Männer unterkommen können.“
  • Wenn wir uns in Deutschland vermehrt hätten wie die Palästinenser im Gazastreifen, gäbe es heute 550 Millionen Deutsche. Und es wären 80 Millionen Jünglinge zwischen 15 und 30 Jahren. Glauben Sie denn, die 80 Millionen jungen deutschen Männer wären zehnmal so pazifistisch wie die 7 Millionen, die wir heute haben?“
  • „In den islamischen Ländern gibt es heute 300 Millionen Söhne, die unter 15 sind. Die sind alle schon geboren, das ist keine Prognose. Die werden in den nächsten 15 Jahren 15 bis 30 Jahre alt. Von denen werden im besten Fall 100 Millionen zu Hause unterkommen. 200 Millionen bilden aber ein Gewaltpotenzial. Höchstwahrscheinlich in den Ländern selbst, eventuell aber auch international.“
  • „Was raten Sie den britischen Generälen denn konkret?“
    Sich ja nicht einzumischen, wenn irgendwo ein Youth-Bulge-Konflikt abgeht. (…). In einem Youth-Bulge-Konflikt können die Guten von heute schnell die Bösen von morgen sein. Man müsste zur Beruhigung der Lage dauerhaft sehr viele Soldaten hinstellen – und die hat der Westen nicht.“

bto: Warum machen sich unsere Politiker nicht sachkundig, bevor sie militärisches Eingreifen propagieren oder ungesteuerte Zuwanderung zulassen?

→ NZZ: „Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet“, 19. Dezember 2006

14 Kommentare
  1. Johannes says:

    Die Überlegung von Heinsohn in allen Ehren; sie sind für mich nachvollziehbar und plausibel. Nur: ist die Demographie die wahre (und alleinige?) Ursache der Brüsseler Geschehnisse? Da dies ein Finanz- und Wirtschaftsblog ist, möchte ich beim Thema bleiben – erlaube mir aber folgende Links:

    http://www.rolandtichy.de/meinungen/die-neuen-ketzer-islam-und-kritik/
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/bruessel-glaubensfragen/

    Die Demographie spielt ganz sicher eine gewichtige Rolle, da bin ich ganz bei Heinsohn; aber sie ist nicht die alleinge.

    Antworten
    • Ralph Klages says:

      Lieber Johannes, ich stimme Ihnen voll zu. Sicherlich geht es barbarisch im Käfig zu, wenn zu viele Ratten drin sind. Aber das lässt sich nicht so ohne weiteres auf unsere Realität übertragen. Sonst hätte es das „ziehet aus und macht Euch die Erde untertan“ nicht über Jahrtausende gegeben. Steht übrigens so nicht im Koran.
      Unter den deutschen Abgeordneten ist Roland Tichy m.E. der beste Islamkenner. Aber auch der Kritischste.

      Antworten
  2. Sven Zimmermann says:

    Sehr geehrter Herr Stelter,

    sie scheinen mir mit ihrem Kommentar in ein Muster zu verfallen welches ich sehr häufig bei ihnen zu erkennen glaube. Sie prangern Probleme an und verweisen auf Politiker die „sich nicht sachkundig“ machen, ohne aber konkrete Handlungsvorschläge damit zu verbinden. Ich vermeide es hier an dieser Stelle einmal auf konkrete politische Parteien zu verweisen, möchte aber doch sagen, dass es genau dieses Muster ist dem Demagogen folgen: komplexe Probleme anprangern, sagen dass „die da oben“ unfähig sind und dann aber keine oder nur sehr kurzsichtige oder unrealistische Lösungen anbieten.

    Und auch einen weiteren blasphemischen Kommentar zu der obigen Analyse möchte ich mir erlauben:
    – sicher ist der von ihnen beschriebene Effekt der Überbevölkerung, z.B. in Gaza, ein Problem welches zu Gewalt führt
    – diese Gewalt im Nahen Osten wird uns in Europa aber in jedem Fall stark tangieren, selbst wenn wir uns abschotten (sei es durch Terror wie in Brüssel, durch Verwerfungen auf dem Ölmarkt oder durch geopolitische Spannungen wie aktuell zwischen USA, Russland, Türkei, Iran, Saudi-Arabien,…)

    Wäre es da nicht eine einfache Lösung durch Migration aus dem Nahen Osten nach Europa (welches demographisch das gegenteilige Problem hat) das Problem zu verringern?
    Natürlich ist auch dieser Vorschlag viel zu simpel, aber er zeigt doch schön wie schnell man in komplexen Situationen zu kurzschlüssigen Analysen kommen kann!

    Beste Grüße,
    SZ

    Antworten
    • Daniel Stelter
      Daniel Stelter says:

      Die Lösung des Problems ist nicht trivial. Ich vermisse allerdings den Politiker, der das demografische Problem überhaupt anspricht! Oder haben Sie einen gehört? Weder Abschottung noch freie Zuwanderung ist die Antwort, denke ich.

      Zu ihrer Einlassung ich würde in ein „Muster zu verfallen, welches ich sehr häufig bei Ihnen zu erkennen glaube“, wonach ich keine „konkreten Handlungsvorschläge“ mache, möchte ich doch darauf verweisen, dass ich a) für die Euro Schuldenkrise sehr wohl immer wieder sehr konkret bin (Schuldentilgungsfonds, Restrukturierung Eurozone und dann starke Integration); b) auch für die langfristigen Themen einen 10-Punkte-Plan vorgestellt habe, siehe „Billionen Schuldenbombe“.

      Herzlich,

      DSt

      Antworten
      • Matthias says:

        Herr Dr. Stelter,
        das Problem könnte man relativ leicht beheben. Wenn ein muslimischer ungebildeter Einwanderer 450000 Euro kostet – was spricht dagegen wenn man Eltern (ab einem bestimmten Bildungsniveau) in Deutschland pauschal 50000 Euro pro neugeborenes Kind zahlt (+ Kindergeld)? Das würde einen wahren Babyboom auslösen!

        Wenn das nicht reicht, könnte man pro Jahr 100000 Visa an asiatische Frauen verteilen (Chinesen, Vitnamesen etc.). Diese sind in den meisten Fällen äußerst fleißig, bekommen gerne Kinder, legen Werte darauf, dass die Kinder gebildet werden (siehe USA -> Tiger-Mams) und für diese Frauen ist auch ein bodenständiger Mann vom Land, der Probleme hat eine Frau zu finden, „ein guter Fang“.

        Alle Probleme wären sofort gelöst!

    • Daniel P. says:

      Na nun, es gibt eine ganze Menge kluger Leute, keine Schreibtischtäter, die seit langem Vorschläge erarbeiten (H. Buschkowsky, H. Abdel-Samad, M. Klonovsky, R. Wendt – um nur einige, sehr wenige zu nennen).
      Das Problem ist doch, dass jeglicher Debatte zu solchen Themen der Stöpsel gezogen werden soll, durch selbsternannte Moralwächter, als auch neuerdings einer lächerlichen Internet“polizei“ sowie zukünftigen „Stammtischkämpfern“. Hinzu überregionale Medien, die vieles davon aufgreifen um dann kampagnenartig einen bundesdeutschen Stempel aufzudrücken versuchen (wie aktuell auch bei V. Lengsfeld und einem nicht von ihr stammenden FB-Kommentar).
      Weiter so Herr Stelter, lassen Sie sich keinen Maulkorb aufsetzen. Ihre Seite führt im Familien- und Freundeskreis auch immer wieder zu interessanten Diskussionen und Debatten.
      Ein regelmäßiger Leser

      Antworten
  3. Matthias says:

    Hallo Herr Dr. Stelter,

    das starke Bevölkerungswachstum in muslimischen Ländern erzeugt nicht nur Krieg, Gewalt und Terror sondern führt durch die Massenmigration in westliche Systeme auch zur „gewaltlosen Zerstörung“.

    Schwedens Bildungssystem ist z.B. auf dem Weg zurück in ein Dritte-Welt-Land und sebst die UN sieht Schweden im Jahr 2030 auf „Failed-State-Niveau“ (das muss man sich mal vorstellen)!
    http://www.ef-magazin.de/2016/03/22/8634-schweden-die-multikulti-hoelle

    Und auch in Deutschland sind ähnliche Entwicklungen im Gange!

    Hier beschreibt z.B. eine Grundschullehrerin, die „Willkommensklassen“ betreut, dass die „hochgelobte“ Integration schon in der Grundschule scheitert. Den Kindern der Migranten fehlt es an allem, denn Sozialisation, Vorbildung, Bildungsbewusstsein, Anpassungsbereitschaft, Motivation oder Bereitschaft zur Regeleinhaltung sind einfach nicht vorhanden.
    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/wenn-integration-schon-in-der-grundschule-scheitert/

    Eine Katastrophe ist im Anmarsch!

    Viele Grüße
    Matthias

    Antworten
    • Peter B. says:

      In der Tat ist die Katastrophe bereits angerichtet.
      Dies zu erkennen erfordert allerdings, scheinheilige „political correctness“ für ’nen Moment (noch besser, permanent) abzulegen, und gesunden Menschenverstand einzuschalten.
      Wenn man dann noch grundsätzliches Rechnen beherrscht, dann sollte nach Sichtung des Vortrags von Herrn Sarrazin eigentlich dem Letzten der Groschen fallen:
      https://youtube.com/watch?v=WfXVY_8x6c8
      Um einem allfälligen Aufschrei vorbeugend zu entgegnen:
      Was Herr Sarrazin präsentiert, ist keine rechtsradikale Hetze (Zur Erinnerung: Herr Sarrazin ist Sozialdemokrat), sondern eine nüchterne Analyse nachprüfbarer Fakten. Wer zu anderen Schlüssen – als den im Video gezeigten – kommt, sollte seinen „bias“ überprüfen.

      Antworten
  4. MFK says:

    Derartige Terroranschläge lasen einen erst einmal ratlos, weil es keine rationale Begründung hierfür geben kann.

    Natürlich ist die Demographie Auslöser der Wanderungsbewegung, ob sie aber auch der Grund für Terrorismus ist, weiß ich nicht. Nur ein geringer Teil der Wanderungsbewegung wird Terrorist. Es fällt aber auf, dass der überwiegende Teil der Terroristen arabische Muslime sind. Diese werden radikalisiert durch machtpolitische Ränkespiele des Westens in muslimischen Ländern, die dreist als Einsatz für Menschenrechte verkauft werden. Die erste Generation der Terroristen wurde sogar noch vom Westen ausgebildet und ausgerüstet. Erleichtert wird das Ganze durch islamische Parallelgesellschaften in Europa, die ideale Rückzugs- und Ruhegebiete für Terroristen bieten. Parallelgesellschaften, die aufgrund political correctness Bewegungen niemand mehr ernsthaft in Frage stellt. Westliche Werte werden mit Party Kultur verwechselt, Polizeikräfte ab- statt aufgebaut, Grenzen aufgegeben, so dass am Ende niemand dem Treiben mehr Einhalt gewähren kann. Statt dessen wird diese Entwicklung noch dadurch forciert, dass Frau Merkel arabische Flüchtlinge ausdrücklich einlädt und sich auch nicht erblödet diese Message über Selfies in alle Welt zu verbreiten, nämlich ihr seid alle hier willkommen. Verkauft wird das ganze den Massen mit Populismus pur, nämlich dem abgewandelten Obama Spruch „Wir schaffen das.“ Geschaft hat man das, nämlich die Integration, noch nicht einmal bei der zweiten und dritten Generation der Einwanderer, die bei weitem nicht so radikal sind, wie die jetzt Einreisenden. Auch die Hilflosigkeit des Rechtsstaates gegenüber Rechtsbrechern, die keine terroristische Straftaten verüben, lässt die Verantwortlichen nicht einhalten.
    Also was kann man tun? Schluss mit der fortlaufenden kriegerischen Destablisierung von Ländern, zweitens der Erkenntnis, wir schaffen es eben nicht, Massen von völlig Kulturfremden hier zu integrieren, drittens ein Übergang zu einer echten Einwanderungspolitik und zu guter Letzt die Reparatur der Verirrungen der letzten Jahre und das bedeutet, die Ausschaffung derjenigen, die keinen Schutz verdienen und hier auch nichts beitragen können. Ich sehe aber nciht wie dieses mangels politischem Willen geschehen soll.

    Antworten
  5. Dieter Krause says:

    Indien hat auch ein so hohes Bevölkerunsgwachstum wie die islamischen Staaten – aber Hindus sind nicht solche Frauenverächter und haben keine so aggressive Religion! Sie sind da mit ihren vielen Göttern und Göttinnen viel toleranter! – Mahmud der Schlächter hat bei seinem Überfall aus Afghanistan nach Indien im 11. Jhn.Chr. Millionen Hindus – da schlimme Polytheisten – einfach abgeschlchtet, ihre Tempel ausgeraubt und ihre Städteeingeäschert! Niemals tötet man wohl mit so reinem Gewissen, wenn man dabei Gott mit auf seiner Seite glaubt! Bei den heiligen Kriegen des Islam (eingentlich fast immer eher Plünderungen so wie beim IS) war das wohl schon immer so.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mahmud_von_Ghazni

    Antworten
  6. contumax says:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,

    Ihr Blog ist für mich, ebenso wie Ihre Kolumne in der WiWo und Ihre Artikel und Buchpublikationen ein orientierender roter Faden durch eine ökonomische und politische Gemengelage geworden, die mitunter wahnhafte Züge anzunehmen beginnt. In Bezug auf das Problem der Demographie antworteten Sie einem der Kommentatoren, die Lösung sei allerdings nicht trivial.
    Das ist sicher richtig, allerdings scheint mir die Lage mittlerweile noch komplexer, als in Ihrem Heinson-Interview beschrieben. Das Töten in den muslimischen Ländern begann nach der Verzehnfachung der Bevölkerungen von 150 Millionen auf 1,5 Milliarden. Die in den vergangenen Jahrzehnten dort in Gang gesetzte Spirale der Gewalt beginnt nun auf den – naheliegenden – europäischen Kontinent überzugreifen und hier tritt zu der demographischen die religiös-weltanschaulich begründete Aggression hinzu. Diese trifft bislang auf keinen nennenswerten intellektuellen und praktischen Widerstand.
    In diesem Zusammenhang möchte ich Sie und die an der sich abzeichnenden Konfliktlage interessierten Leser auf die folgende Publikation hinweisen:
    Ufuk Özbe, Kritik der liberalen Auslegungen des Islam, Die Islamdebatte zwischen politischer Zweckmäßigkeit und intellektueller Redlichkeit;

    Link: http://www.gkpn.de/Oezbe_Kritik-der-liberalen-Auslegungen-des-Islam.pdf

    Herzlich,
    contumax-trotzig

    Antworten
  7. Ewald Kroiss, LL.M. says:

    Die gesellschaftlichen Strukturen der islamischen Laender sind mehrheitlich darauf ausgerichtet, Ungleichheit unter den Bevoelkerungsgruppen zu manifestieren. Man muss den Eindruck gewinnen, dass viele Personen in Europa dies einfach ausblenden. Angesichts des ungeheuren Oelreichtums und der daraus fliessenden Einnahmen muss deren Verwendung dringend erforscht werden. Ausserdem fliehen die Leute aus Laendern, die oft vielfach groesser sind als Deutschland. Abgesehen von reinen Kriegsgebieten erscheinen daher die Fluchtursachen voelkerrechtlich nicht nachvollziehbar. Klar ist auch, dass Terrorismus mit Religion nichts zu tun hat. Verkompliziert wird die Sachlage durch asymetrische Kriegfuehrung. Diejenigen Leute, die in Deutschland sind, muessen ueber Industriearbeit integriert werden. Dies erscheint eine naheliegende Loesung. Die Vorschriften des Geldwaeschegesetzes muessen rigoros, weltweit, zur Bekaempfung des Schlepperunwesens eingesetzt werden.

    Antworten

Dein Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Schreiben Sie etwas dazu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.