Das 3850-Milliarden-Dollar-Loch in den staatlichen US-Pensionsfonds

Heute Morgen waren die schlechten Aussichten kommender Rentnergenerationen das Thema. Jetzt ein Blick auf die nicht bessere Lage in den USA. Dort legt der Staat zwar Geld zur Seite für die künftigen Pensionen seiner Mitarbeiter, doch sind die Renditeerwartungen für diese Anlagen viel zu hoch und es entsteht ein großes Loch, das zurzeit 3850 Milliarden […]

Demografie und Assetpreise

Dieser Beitrag erschien vor rund einem Jahr bei bto und zeigt die Entwicklung der Demografie und die vermutliche Wirkung auf die Asset-Preise. Passt zu dem Kommentar von heute Morgen. Bekanntlich befinden wir uns in einem gigantischen Ponzi-Schema wie bei bto mehrfach erläutert: → „Das größte Ponzi-Schema der Geschichte“ → The Ponzi Economy → „Ponzi will not reveal business secret.“ Im […]

Was Macron machen sollte – und was nicht (I)

Die FT gehört sicherlich zu den intelligentesten Beobachtern der wirtschaftlichen Szene, weshalb ich heute noch mal auf Frankreich und Macron eingehe, nach meiner ersten Beobachtung von gestern. Zunächst spricht sich die Zeitung klar für mehr Staatsausgaben aus. Es sei nicht die Zeit zu sparen (wobei man sich schon fragen darf, wann, wenn nicht im Aufschwung […]

Zur Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen in Europa

Beginnen wir mit einem Zitat aus dem letzten Bericht des IWF: „(…) high debt levels, long-term demographic challenges, and elevated fiscal risks place a premium on sound public financial management. In particular, policies should be anchored within a credible medium-term framework that ensures debt sustainability, manages risks adequately, and encourages countries to build buffers during […]

Highlights vom April

Auch in diesem Monat wieder eine Zusammenfassung der Highlights von beyond the obvious.  Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Daniel Stelter. WELTWIRTSCHAFT Wir machen weiter, als hätte es keine Finanzkrise gegeben. Schulden sollen über das schwache Wachstum hinwegtäuschen. Die Pleite lässt sich mit billigem Geld nicht verhindern, nur verschieben Die Industrieländer sind mit 390 […]

Weshalb Geldpolitik wirkungslos ist

Richard C. Koo ist durch seine Theorie der Bilanzrezession bekannt geworden, der wohl beste Erklärungsansatz für die Krise in Japan – und letztlich alle Krisen, die durch übermäßige Verschuldung ausgelöst wurden. Also die große Depression der 1930er-Jahre und unsere heutige Depression in Zeitlupe. Hier ein früherer Beitrag an dieser Stelle über Koo:  → Richard Koo: Helikopter-Geld […]

Das Ende der schuldenfinanzierten Wohlstandsillusion

Dieser Beitrag erschien in den Wirtschaftspolitischen Blättern, Ausgabe 4/2016. Der Artikel ist etwas umfänglicher, deshalb gut als Lektüre am langen Wochenende. Abstract: Seit 1980 ist die offene und verdeckte Verschuldung der westlichen Industrieländer deutlich gestiegen. Die Verschuldung diente dazu, kurzfristige Konjunkturschwächen und die Folgen des Eintritts von Osteuropa und China in die Weltmärkte abzumildern und […]

China treibt Wirtschaft und Märkte. Wie lange noch?

Die UBS fragt: „Where is the epicentre of the reflation trade?“ Spannende Frage und wie so oft muss ich mich mangels Originalquelle bei Zero Hedge bedienen. Es lohnt sich aber: Zero Hedge zitiert aus dem UBS-Bericht: „(…) few have been able to establish exactly what the reflation trade is all about – hopes of lower taxes and […]

Warum die Zinsen tief bleiben müssen

Adair Turner, Chairman des Institute for New Economic Thinking (INET) und früherer Finanzmarkt-Chefaufseher in Großbritannien ist einer der profiliertesten Denker zur aktuellen Krise. Bei bto war er schon mehrfach Thema, vor allem mit seinem wohl richtigen Plädoyer für eine massive Monetarisierung. Nun ein erneutes Interview mit der FINANZ und WIRTSCHAFT. Hier die Highlights und wie stets […]

Die Pleite lässt sich mit billigem Geld nicht verhindern, nur verschieben

Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, dass wir nirgendwo die Schulden unter Kontrolle gebracht haben. Stattdessen wächst die Verschuldung weltweit immer weiter an, angefeuert von billigem Geld und dem unbedingten Willen der Politiker, das Problem dem Nachfolger zu hinterlassen. Komme, was wolle. Zunächst die schon bekannte Tatsache, dass die weltweite Verschuldung so hoch ist, wie […]