„How the Euro Could Break Up—or Be Saved“

An dieser Stelle mit Blick auf meine gestrige Diskussion zur Zukunft des Euro nur ein kurzer Hinweis auf eine schöne grafische Darstellung der Szenarien bei Bloomberg. Es ist inhaltlich nichts Neues, dennoch eine gute Erinnerung an die Optionen und deren Wahrscheinlichkeit:

→ Bloomberg: „How the Euro Could Break Up—or Be Saved“, 7. März 2017

Kommentare (3) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Wolfgang Selig sagte:

    Eine gute Zusammenfassung, die ich gerne mal im Handelsblatt oder in der Wirtschaftswoche so gelesen hätte. Entweder habe ich es übersehen oder es ist tatsächlich nicht zu finden..?

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    Stefan Bohle sagte:

    Zu dem an und für sich gut zusammengefassten Artikel zwei Anmerkungen:

    1) Für einen Zusammenbruch des Euros bedarf es keiner Formellen Exit Erklärung eines wesentlichen Teilnehmerlandes wie Italien oder Frankreich. Ein angekündigtes Referendum samt deutlicher Meinungsumfragen könnten mit einhergehenden massiven Kapitalbewegungen das Ende bereits auslösen.

    2) Die große Euroskepsis in Italien (nur 41% Support) steht m.E. im Gegensatz zu einer 75% Wahrscheinlichkeit für ein längerfristiges „Weiterso“

    Frohe Ostern!

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      Dietmar Tischer sagte:

      Zu 2):

      H. Schmieding, Experte für Wahrscheinlichkeit, übersieht offensichtlich, dass jedes Weiterso auch NACH 2017 in JEDEM Land durch Wahlen auf den Prüfstand kommt.

      Wenn dadurch oder anschließende Volksbefragung die Regierung eines Landes kein Mandat mehr hat fürs Weiterwursteln, dann ist es vorbei damit.

      H. Schmieding sieht für diesen Fall nur eine Wahrscheinlichkeit von 25%.

      M. A. n. kann man an einen solch Wert nur dann glauben, wenn man davon ausgeht, dass die Umfragewerte – ohne direkte politische Konsequenz – deutlich MEHR Ablehnung zeigen als in der damit nicht vergleichbaren Situation in der Wahlkabine, in der mit dem Kreuzchen ENTSCHIEDEN wird, ob es ein Weiterso gibt oder nicht.

      Einen Bruch mit der Kontinuität zu WOLLEN, ist jedenfalls etwas anderes als eine MEINUNG dazu zu haben, ob die EU weiterbestehen solle oder nicht.

      Außerdem wird nicht sauber zwischen EU und Eurozone unterschieden. Unterstützung für die EU ist nicht automatisch mit Unterstützung für eine gemeinsame Währung gleichzusetzen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es keinen Brexit gegeben hätte, wenn GB Mitglied der Währungsunion gewesen wäre.

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