Frankreichs Unrettbarkeit

Die Proteste der Gelbwesten sind noch allgegenwärtig. Gunnar Heinsohn hat in der F.A.Z. dazu im Dezember einen kurzen Kommentar veröffentlicht, der klar macht, warum in Frankreich der Zug abgefahren ist – kein Grund zur Schadenfreude, denn bei uns sieht es nicht besser aus. Das Problem ist aber, dass wir uns finanziell und damit mit unserem Wohlstand auf Gedeih und Verderb an Frankreich gebunden haben!

  • Als 1995 die erste internationale Schüler-Olympiade Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) abgehalten wird, ist Frankreich mit seinen Achtklässlern ohne Zögern dabei. Der knapp erkämpfte 13. Platz wird in der Nation von Descartes jedoch als Schock empfunden.“ – bto: wohl ähnlich wie bei uns der Pisa-Schock.
  • „Um nicht noch einmal beschämt zu werden, nimmt Paris eine Auszeit von zwei Jahrzehnten. Man reformiert die Pädagogik und steckt Milliarden in Krippen, Kindergärten und Schulen. 2015 tritt das Land wieder an. Um ganz sicher zu gehen, schickt man die Zehnjährigen aus der vierten Klasse ins Rennen. Sie haben von Geburt an all die kostspieligen Reformen für ein optimales Entwicklungsumfeld nutzen können. (…) Auf den niederschmetternden 35. Platz – hinter Qatar und Abu Dhabi – war man mental nicht vorbereitet.“ – bto: Es gibt Studien, die zeigen, dass von mehr Investitionen in Bildung vor allem die besseren Schüler profitieren.
  • „Verzeichnen die ostasiatischen Sieger unter 1000 Kindern 320 (Japan) bis 500 (Singapur) Mathe-Asse, sind es in Frankreich nur 25. Selbst beim ebenfalls wankenden deutschen Nachbarn sind es 53. Die Berliner Republik ist zwischen 2007 und 2015 nur vom 12. auf den 24. Platz gefallen (…).“ – bto: was ich hier mit meinen Lesern schon im Dezember diskutiert habe.

    Quelle: Gunnar Heinsohn

    • „Drei Jahre später bestätigt die OECD das kognitive Fiasko Frankreichs. Bei den Einwanderern mit der allerniedrigsten Qualifikation liegt es im Klub der 36 hochentwickelten Nationen auf dem letzten Platz. 21 Prozent der Zuwanderer sind nahezu unbeschulbar. Sie werden zwar Schusswaffen bedienen können, aber in einem High-Tech-Umfeld ihr Leben lang auf finanzielle Hilfe durch ihre potenziellen Opfer angewiesen sein.“ – bto. Diese Beschreibung klingt natürlich sehr extrem, trifft das Problem aber gut.
    • „Auch bei den wichtigsten Patentanmeldungen (PCT) schafft man 2017 mit gut 8000 bei 65 Millionen Einwohnern nur noch die Hälfte der 50 Millionen Südkoreaner, die bei TIMSS 2015 hinter Singapur und Hongkong auf Platz 3 liegen. Der einheimische IQ steht nur noch bei 98 (Singapur: 105; D: 100), der durch die 92 bei den Einwanderern (Singapur: 106; D: 92) eisern weiter heruntergezogen wird. Die fast wirkungslosen Mittel für Erziehung lassen sich auch nicht mehr erhöhen, da die Grande Nation mit 56,5 Prozent Staatsquote ohnehin schon an der Weltspitze steht. Weitere Ausgabensteigerungen für die Kühlung der Sonne und andere hehre Ziele halten die noch in Arbeit Stehenden nicht mehr aus. It’s over, wie Don Rickles (1926-2017) alternde Stars durchaus liebevoll zu foppen pflegte.“ – bto: Und genau deshalb hofft man auf Umverteilung in der Eurozone, um noch ein paar Jahre weitermachen zu können.

    → faz.net: „Frankreichs Unrettbarkeit“, 18. Dezember 2018

    70 Kommentare
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      SB sagte:

      Zu den Mathe-Ergebnissen: Tja, in Singapur, Taiwan, Hongkong, Japan und Süd-Korea spricht auch bei Weitem nicht so ein hoher Anteil der Viertklässler schlecht oder gar nicht die Landessprache, in der unterrichtet wird. Je mehr nicht einmal verstehen können, was da unterrichtet wird, desto weniger können den Lehrstoff. Das ist logisch. Und das Phänomen beschränkt sich ja mitnichten auf Mathe.
      Aber auch bei vielen autochthonen Kindern, sieht es mit Mathe nicht wirklich gut aus. Hoher Unterrichtsausfall tut sein Übriges dazu.

      Schland!

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      Dietmar Tischer sagte:

      >Gunnar Heinsohn hat in der F.A.Z. dazu im Dezember einen kurzen Kommentar veröffentlicht, der klar macht, warum in Frankreich der Zug abgefahren ist – kein Grund zur Schadenfreude, denn bei uns sieht es nicht besser aus.>

      Wenn es bei uns nicht besser aussieht, dann ist auch für uns der Zug abgefahren.

      >Das Problem ist aber, dass wir uns finanziell und damit mit unserem Wohlstand auf Gedeih und Verderb an Frankreich gebunden haben!>

      Ist es wirklich ein Problem, wenn sich zwei Ertrinkende aneinanderklammern und gemeinsam ertrinken?

      Wenn beiden das bewusst ist, sollte es keines sein.

      Ich glaube, dass der situative Unterschied zwischen beiden entscheidend ist für das jeweilige Handeln.

      Wer nichts hat, woran er sich halten kann, wird nach der Planke des anderen greifen, die dieser nicht loslassen will.

      Wir treiben in Europa auf diese Situation zu:

      Die gut ausgebildeten jüngeren Leute in der südlichen und östlichen Peripherie werden wie magisch von den Wohlstandsgesellschaften angezogen (wie nach der Wende TROTZ enormer Transfers Menschen in Ostdeutschland von Westdeutschland), werden ohne Einwanderungshindernisse aufgenommen, verdienen für ihre Verhältnisse gut bei relativ guter Wirtschaftsentwicklung in den aufnehmenden Ländern und TRANSFERIEREN Geld in die Heimatländer. Dort dürfte es überwiegend der Konsumgüternachfrage dienend.

      Dies und der Brain-Drain führen dazu, dass das Ungleichgewicht zwischen den Ländern zunimmt.

      Das hat Auswirkungen auf alle Länder auf dem Kontinent, weil sie sich weder physisch noch sonst wie vollkommen voneinander abschotten können.

      Dieser Mechanismus überspielt unser spezielles Verhältnis zu Frankreich, was natürlich bedeutsam ist, weil wir beide Schwergewichte in Europa sind.

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      MFK sagte:

      Taleb meint IQ-Messungen seien lediglich für einige willkürlich isolierte mentale Fähigkeiten, und erst noch nur im künstlichen Testumfeld, aussagefähig. In der realen Welt taugten IQ-Zahlen wenig, schreibt Taleb.

      https://www.nzz.ch/feuilleton/ist-der-intelligenzquotient-ein-pseudowissenschaftlicher-schwindel-nassim-taleb-geht-auf-konfrontation-mit-steven-pinker-und-anderen-helden-des-dark-web-ld.1450747

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ asisi1

      Mit Falschaussagen voll am Thema vorbei und in der maßlosen Übertreibung DEMAGOGISCH.

      Im Übrigen ist es gut, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen zivilisierten Gesellschaften nicht der IQ entscheidend ist.

      Wenn Sie meinen, dass er entscheidend sein sollte, dann können Sie sich auf die Socken machen und dahin auswandern, wo er Ihrer Meinung nach entscheidend ist.

      Falls Sie in Deutschland leben, sollten Sie das Land schnellstens verlassen.

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      Alexander sagte:

      Niemand wird ertrinken und wovor sollte sich Frankreich retten, wenn ein Abstieg die Folge aller politischen Entscheidungen (ununterbrochener Frieden in Europa seit 1945) ist?

      Das Land wird sich ändern und seine Zukunft richtet sich nach dem Potential der Bevölkerung, wie die Aufbauleistung der Nachkriegszeit nicht vom Kredit allein abhängig war sondern mit indiviuellen Fähigkeiten korrelierte. dito. Resteuropa.

      Ich vermute, dass Frankreich am Ende eines Zyklus steht, der mit der Revolution begann. Die große Nation kann keine Gewinne mehr aus den Kolonien schlagen und es gibt auch keine Industrialisierungsprofite (1.0/2.0/3.0) mehr zu verteilen. Wissenschaftlich gehört man schon länger nicht mehr zur Avantgarde.

      Was Frankreich bevor steht ist eine Insolvenz, welche ohne Euro schon eingetreten wäre. Die gelben Westen werden das nicht ändern, weil es keine demokratische Mehrheit für diesen Sanierungsfall gibt.

      Dasselbe gilt für die BRD. Wutnickel, die in 10 Jahren Rente beziehen wollen und jetzt schnell noch AfD wählen ändern nichts, weil sie selbst das Problem sind.

      Die Insolvenz befreit von Gläubigern und erlaubt einen Neustart auf einem der Leistung angemessenen Niveau. Für die Generationen, die vor allem sich selbst betrogen haben (Illusionen), wird es genauso aussehen, wie für die Heimkehrer aus den Kriegen.
      Sie müssen sehen wo sie bleiben.

      Eine Reform wäre besser gewesen, aber man wünscht die harte Tour.

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        Richard Ott sagte:

        Ich finde es immer wieder amüsant, wie bei Artikeln über internationale Schulvergleichsstudien Kommentare kommen, die schwache Leistungen beschwichtigen oder die Validität der Studie gleich ganz in Zweifel ziehen wollen. Neu scheint die Masche zu sein, eine Diskussion über Definitionen von „Intelligenz“ anfangen zu wollen, obwohl das bei einer Studie über Mathematikfähigkeiten von Zehnjährigen nicht relevant ist.

        Menschlich habe ich total Verständnis dafür, so kann man sich das Elend zumindest noch eine Weile schönreden, wenn die eigene Ideologie keine Erklärung und auch keine mögliche Abhilfe für die Misere aufzeigt.

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      ikkyu sagte:

      Eine etwas differenziertere Darstellung der Mathe-Ergebnisse aus dem TIMSS-Vergleichstest findet man hier:

      https://www.heise.de/tp/features/Internationaler-Vergleich-Deutsche-Schueler-in-Mathe-mittelmaessig-3512097.html

      Zitate:

      „Für Diskussionen dürfte zum Beispiel sorgen, dass es im Vergleich mit anderen Ländern auffallend viele Schüler in Deutschland gibt, die Kompetenzstandards nicht erfüllen – und dass es im Vergleich wenig sehr gute Schüler gibt, die in den höchsten Kompetenzstufen vertreten sind. Das wirft die Fragen nach den Standards des Mathematik-Unterrichts und nach der Förderung von sehr guten Schülern im Unterricht neu auf.“

      „Der deutliche Vorsprung der Jungen im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften vor den Mädchen existiert nicht mehr. Die Angleichung lag an den Jungen, die sich verschlechterten, während ihre Mitschülerinnen die Leistungswerte hielten oder leicht verbesserten.“

      Interessant ist auch das Rechen-Beispiel der höchsten Kompetenzstufe, das doch mit ein bisschen Algebra relativ einfach zu lösen ist.

      Wenn man in Betracht zieht, dass der Wohlstand einer Nation größtenteils vom technischen Know-How und der Verfügbarkeit von billiger Energie und Rohstoffen bestimmt wird, kann man sich die Zukunft Deutschlands ausmalen.

      Billige Energie soll es nach Durchführung der „Großen Transformation“ nicht mehr geben.

      Dazu die Aussage eines Vordenkers dieser Transformation Ernst Ulrich von Weizsäcker:

      https://www.youtube.com/watch?v=_pT0fKHUNDU

      Das Bildungsniveau der Bevölkerung sinkt bei gleichzeitig zunehmender Globalisierung des technischen Know-How´s.

      Wie viele Energiesklaven – als Maß für den Wohlstand eines Landes – wird sich der deutsche Durchschnittsverdiener in Zukunft noch leisten können?

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        SB sagte:

        @ikkyu:

        „Der deutliche Vorsprung der Jungen im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften vor den Mädchen existiert nicht mehr. Die Angleichung lag an den Jungen, die sich verschlechterten, während ihre Mitschülerinnen die Leistungswerte hielten oder leicht verbesserten.“

        Das ist das linksgrün „gelebte“ Modell der Angleichung nach unten zum Zwecke der Herstellung von Gleichheit, die in Fragen der beiden Geschlechter als Gleichberechtigung tituliert wird. Geht es nicht um Herstellung von Gleichheit in Geschlechterfragen, wird dieses Prinzip allgemein auch „soziale Gerechtigkeit“ oder wahlweise auch „Solidarität“ genannt. Immer hat es eine Angleichung nach unten zur Folge, was zwangsläufig Verlust von Know-how und infolge von Wohlstand bedeutet.

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        Alexander sagte:

        @ikkyu

        Danke.

        Der Spiegel titelte 1975 „schreckliche Vision“ wie Zukunftsforscher in Schweden den Wohlstand mindern wollen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41471269.html

        Genau wie Ernst Ulrich von Weizsäcker es sich wünscht, erlebt Europa seine Transformation. Demokratische Zustimmung gibt es dank Kampagnenen für Schuldgefühle, Desinformation = Zukunftsängsten, die vor allem Jugendliche quälen.

        Was Weizsäcker verschweigt ist der Umstand, dass seinesgleichen auch dann Elite sein werden, wenn der Rest der Gesellschaft in shitholes vegetiert. Die Herrschaft der Philosophen bleibt.

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          SB sagte:

          @Alexander

          „Demokratische Zustimmung gibt es dank Kampagnenen für Schuldgefühle, Desinformation = Zukunftsängsten, die vor allem Jugendliche quälen.“

          Nicht nur Zukunftsängste, sondern auch ein völlig verschrobenes Gerechtigskeitsempfinden. Hier ein Beispiel:

          Eine Deutsche geht aus Idealismus eine Scheinehe mit einem pakistanischen Flüchtling ein – und bereut es schon Wochen später
          https://www.nzz.ch/gesellschaft/deutsche-akademikerin-erzaehlt-von-ihrer-scheinehe-mit-einem-asylbewerber-ld.142078

          „Was treibt eine junge Frau dazu, ihr Leben mit einem Migranten zu teilen, den sie nicht liebt und der nicht in einer Notlage ist? Es liegt wohl an Annas Überzeugung, in einer unfairen Welt zu leben.“

          Man muss sich Fragen, ob Anna nicht besser erst einmal im eigenen Land anfangen sollte zu schauen, wer von Unfairness betroffen ist. Aber die eigenen Landsleute interessieren Menschen wie Anna maximal am Rande, denn Schland ist ja bach linksgrüner Lesart zuvorderst an allem Elend in anderen Ländern, in denen es nicht so gut läuft, Schuld. Und Migranten sind ohnehin „etwas Besseres“, weil in jedem Fall schutzbedürftig. So wurde es ihr beigebracht und sie konnte in den deutschen Mainstrem-Medien auch keine vergleichbaren Artikel finden und wird diese auch künftig nicht finden, die sie zum (Nach-) Denken anregen könnten. Und sie selbst schafft es auch nicht darüber nachzudenken, ob das Weltbild, das ihr in betrügerischer Absicht beigebracht wurde, denn so stimmt. Kindlich-naiv nennt man so etwas wohl.

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          Alexander sagte:

          @SB

          Als der II Weltkrieg verloren war, riskierten Frontsoldaten auf Urlaub das Kriegsgericht, wenn sie die Wahrheit aussprachen.
          Viele Deutsche starben, weil man ihnen die Flucht verboten hatte oder wurden durch die Panzerspitzen der roten Armee bei der Flucht in der letzten Minute zermalmt.
          Kinder glaubten an Wunderwaffen und den Endsieg, während sie versuchten mit Schwarzpulverpanzerfäusten die russischen T34 zu stoppen.

          Heute sterben minderjährige Tanzkursmädchen durch ihre geflüchteten Freunde und wieder ist Propaganda am Werk; ist Kritik verboten – werden Kritiker verfolgt.

          Die Familie Weizsäcker überstand, trotz Staatsdienst, das dritte Reich wohlbehalten und stellte wichtige Philosophen für die BRD. Der spätere Bundespräsident sollte als Geschäftsführer von Boehringer keine Ahnung über die Wirkung von „agent orange“ haben und trug keine Verantwortung für die elendig verreckten Arbeiter. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487619.html

          Es wäre die verdammte Aufgabe der schon länger hier Lebenden, die Jugendlichen vor diesem bullshit zu schützen – damit es überhaupt eine Zukunft gibt.
          #Einzelfall

        • Avatar
          Thomas M. sagte:

          Neulich konnte die 6-jährige Tochter eines Freundes nicht einschlafen, weil sie sich Sorgen machte: „Was machen wir denn, wenn die Erde stirbt?“ Papa hat sie dann beruhigt und erzählt, dass sie dann mit einer Rakete wegfliegen. Das stieß aber die nächsten Gedanken an: „Aber dann müssen wir doch ganz viel trainieren… sonst kann man doch nicht ins Weltall.“ (Hatte sie vermutlich im Fernsehen aufgeschnappt; dass Astronauten viel trainieren.)

          Unlösbare Zukunftsängste schon mit 6 statt mit 16. Tolle Pädagogen.
          Ich zitiere hierzu Pink Floyd: Teachers leave them kids alone.

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          SB sagte:

          @Alexander:

          „Es wäre die verdammte Aufgabe der schon länger hier Lebenden, die Jugendlichen vor diesem bullshit zu schützen – damit es überhaupt eine Zukunft gibt.“

          So auch meine Meinung. Aber ein Großteil der Elterngeneration ist selbst schon derart gehirngewaschen (inkl. Tabus), dass sie nur noch Bullshit an Ihre Kinder weitergeben konnte bzw. kann.

          In den von Ihnen beschriebenen Sachverhalten ging es mit dem Postfaktizismus schon los, der sich heute in vielen weiteren Punkten brutal fortsetzt.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          Ganz ohne Witz sprechen Veganer über ihre Schuldgefühle den Tieren gegenüber – der Mensch ist Fresskonkurrent.

          Pazifisten fragen beim Kauf einer Flasche Williams Christ ob die Birnen als Fallobst geerntet worden seien…. Auch der Genuß von Wein ist tabu, es geht um die Schmerzen für die Stöcke beim Abtrennen der Trauben.

          Gegen „rechts“ werden beide Gruppen rasch handgreiflich, totalitär – intolerant sowieso.

          In so einen gottlosen Nihilismus müssen sich analphabetische Muslime wahrlich integrieren wollen, auch Weltenretter wollen nach jahrzehntelanger Arbeit als Geschwätzwissenschaftler ihre verdiente Pension genießen.

          #Übernahmekandidaten

    7. Avatar
      Dietmar Tischer sagte:

      @ ikkyu

      Danke für den Link zu U. v. Weizsäcker.

      Er thematisiert die Umweltfrage, die in der Gesellschaft breit diskutierte werden sollte:

      Vorausgesetzt es ist richtig, dass eine Energiewende erforderlich ist und weiter vorausgesetzt, dass sie bei konsequenter Durchsetzung zum Erfolg führt, muss dann angesichts der kontraproduktiven Konsumsteigerung (die ökonomisch als erforderlich angesehen wird), die Demokratie mit einer sie überspielenden „Diktatur für ökologische Langzeitstabilität“ ergänzt bzw. zumindest teilabgeschafft werden?

      Man kann natürlich der Frage ausweichen, indem man die beiden Voraussetzungen, d. h. Erforderlichkeit und Erfolgssicherheit verneint.

      Wenn man nicht ausweicht, muss man sich der Frage stellen.

      Man kann sie m. A. n. nicht beantworten, wenn man wie M. Stöcker postuliert, dass es statt einer kontraproduktiven Konsumsteigerung ein produktive geben müsse bzw. könne.

      Das ist Wunschdenken insbesondere dann, wenn die Zeit knapp ist.

      Ich bin der Meinung von U. v. Weizsäcker, dass eine „Diktatur für ökologische Langzeitstabilität“ nicht die Lösung sein kann.

      Schon die Einführung würde, wie er richtig feststellt, die Gesellschaft destabilisieren.

      Man muss vielmehr dafür werben, dass in einem demokratischen Prozess über GEWOLLTE Preissetzungen, d. h. unter Verletzung von Marktmechanismen, der Konsum in Richtung umweltfreundlicher Energiewende umgepolt wird.

      Dabei ist allerdings darauf zu verweisen, dass der Mechanismus dieser Lösung RISIKOBEHAFTET ist, d. h. zu gesellschaftlicher Instabilität führen kann wegen u. a. zu hoher Arbeitslosigkeit.

      Diese öffentliche Diskussion findet nicht wirklich statt, wenn U. v. Weizsäcker die Problematik auf einer Podiumsdiskussion anspricht oder sein Bruder sie in einem Artikel in der FAZ thematisiert.

      @ Alexander

      >Was Weizsäcker verschweigt ist der Umstand, dass seinesgleichen auch dann Elite sein werden, wenn der Rest der Gesellschaft in shitholes vegetiert. Die Herrschaft der Philosophen bleibt.>

      JEDER, der sich wie er Gedanken macht, KANN in dem Sinn Elite sein.

      Oder wollen Sie, dass sich keiner Gedanken macht, damit es keine Elite gibt?

      Es gibt keine Herrschaft der Philosophen.

      Es gibt immer nur eine Herrschaft, die das Ergebnis INTERESSENGELEITETER Auseinandersetzungen ist.

      Revolutionen einmal ausgeblendet, sind als Hintergrund die MAINSTREAM-Interessen maßgebend für das Ergebnis, das erzielt wird.

      @ SB

      >Das ist das linksgrün „gelebte“ Modell der Angleichung nach unten zum Zwecke der Herstellung von Gleichheit, die in Fragen der beiden Geschlechter als Gleichberechtigung tituliert wird >

      Das kann man so sehen.

      Dennoch:

      Die BEDINGUNGEN für Gleichheit sollte eine Gesellschaft schon setzen wollen.

      Aber richtig ist auch, dass ein „gelebtes Modell“ ERZWUNGENER Gleichheit entschieden zurückgewiesen werden sollte.

      @ Thomas M.

      >Unlösbare Zukunftsängste schon mit 6 statt mit 16. Tolle Pädagogen.>

      Ja, auch die Pädagogen.

      Aber Ihre Geschichte hat auch einen Vater, der u. a. für die tollen Pädagogen mitverantwortlich sein dürfte.

      Wie nimmt er seine Verantwortung wahr?

      Da BEGINNT das Problem.

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        SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Die BEDINGUNGEN für Gleichheit sollte eine Gesellschaft schon setzen wollen.“

        Nicht für Gleichheit, sondern für Chancengleichheit – so jedenfalls meine Meinung. Beides sollte in jedem Falle aber nicht dazu führen, dass eine Gesellschaft in ihrem Know-how abfällt, die Bedingungen also so gestaltet werden, dass Gleichheit durch Anpassung nach unten erreicht (erzwungen) wird.

        Chancengleichheit ist meiner Ansicht nach übrigens gar nicht herzustellen, da jede(r) unterschiedliche Voraussetzungen mitsichbringt und unterschiedliche soziale Rahmenbedingungen hat, die auf seine Entwicklung einwirken. Dieser Umstand ist in jeder Schulklasse und von Schule zu Schule nachzuvollziehen. Allein der Umstand, dass jeder eine Schule besuchen kann, führt noch nicht zur Chancengleichheit und erst recht nicht zu dem daheraus gewünschten Effekt des sozialen Aufstiegs für alle.

        Weil die Chancengleichheit so schwer zu verwirklichen ist, versuchen es die linksgrünen Sozialisten über die Herstellung von Gleichheit. Hauptkriterium dafür kann zwangsläufig nicht die Befähigung sein (insofern gibt es viel Ungleichheit), sondern andere Parameter, wie insbesondere die soziale und ethnische Herkunft oder das Geschlecht. Wo aber die Leistung nicht mehr das entscheidende Kriterium zur Auswahl ist, geht die Wettbewerbsfähigkeit verloren, mit den bekannten Folgen.

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          Dietmar Tischer sagte:

          @ SB

          Mit „Bedingungen für Gleichheit“ meine ich Chancengleichheit.

          Ich stimme Ihnen zu, dass absolute Chancengleichheit nicht herzustellen ist und meine darüber hinaus, dass auch nicht versucht werden sollte, sie herzustellen.

          Sie herzustellen, würde in einer Gesinnungsdiktatur enden.

          Wo es hinführen würde, wenn sie auf akzeptable Weise hinreichend hergestellt worden ist, kann m. A. n. offenbleiben.

          Ich halte es zwar auch für hochproblematisch, wenn das gesellschaftliche Know-how abfällt, bin aber der Meinung, dass es abfallen können sollte, wenn sich eine aufgeklärte Gesellschaft mit Akzeptanz der Konsequenz darauf verständigt haben würde, dass es abfallen zu lassen.

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        Alexander sagte:

        @ Dietmar Tischer

        Es gibt gewisse bemerkenswerte historische Zusammenhänge, wie Herrschaft sehr wohl demokratischen Wahlen trotzt und #einzelne Familien durch Jahrhunderte eine besondere Verantwortung für unser Gemeinwohl tragen.

        An Zufälle glaube ich nicht mehr, dafür ist Herrschaft ein zu lang eingeübtes Mittel die Masse zu lenken, als dass 70 Jahre Demokratieübung unter Anleitung der Siegermächte etwas hätten ändern dürfen.

        (Die ersten Aufträge zur Initalzündung der BRD wurde durch den Bedarf der Besatzungstruppen ausgelöst. Neben Frachtdienstleistung, Baumaterial, Handwerksarbeit …etc…war die Erteilung von Zeitungslizenzen einbesonderes Privileg, welches mit großer Umsicht vergeben wurde.)

        Danke für ihren Hinweis auf die entgrenzte Geldpolitik, die auch Herr Stöcker präferiert. Ein eigentumsbasiertes Kreditgeldsystem hätte Wachstumsgrenzen, denn Preise kennen zwei Richtungen. Die Utopie steter Inflation entgrenzt Preise und bringt seit Einführung des Nullzinses einen Flächenverbrauch hervor, der Angst macht. #Immobilienblase

        Mir wäre lieber natürliche Grenzen würden respektiert und das von Erhard geforderte „Maß halten“ wäre Weltanschauung. In freiwilliger Bescheidenheit kann man achtsamer mit Ressourcen umgehen, als es Gesetze und Eliten vorschreiben und erzwingen bzw. STEUERN könnten.

        Deshalb betrachte ich unsere Finanzkrise als eine kulturelle, weil „wir“ den Kunstgriff „Gott“ abgeschafft haben und neben dem Geld, dem Gesetz (vgl. Bastiat) auch elitäre Führer anbeten.

        Die Selbstgefälligkeit des verlinkten Weizsäckerauftritts ist beredt.

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          Dietmar Tischer sagte:

          @ Alexander

          >Deshalb betrachte ich unsere Finanzkrise als eine kulturelle, weil „wir“ den Kunstgriff „Gott“ abgeschafft haben und neben dem Geld, dem Gesetz (vgl. Bastiat) auch elitäre Führer anbeten.>

          Das können Sie so sehen.

          Sie werden aber einsehen müssen, dass wir eine Finanzkrise etc. haben und diese zumindest insoweit berechtigt haben, wie es keinen Aufstand dagegen geben hat, sondern konkludentes Einverständnis durch MITMACHEN der Bevölkerung.

          In dem Szenario in dem wir uns demnach befinden und in dem Probleme formuliert, diskutiert und zu lösen versucht werden, ist U. v. Weizsäcker mit dem im Link abgegeben Aussagen NICHT selbstgefällig.

          Schlagen Sie doch mal eine Lösung vor statt immer nur die Defizite zu beklagen mit Verweis darauf, was falsch gelaufen ist.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ Dietmar Tischer

          „Sie werden aber einsehen müssen, dass wir eine Finanzkrise etc. haben und diese zumindest insoweit berechtigt haben, wie es keinen Aufstand dagegen geben hat, sondern konkludentes Einverständnis durch MITMACHEN der Bevölkerung. .“

          Die Finanzkrise ist eine kulturelle Krise, weil die Bevölkerung schuldbewusst zustimmt und ihre Zerstörung finanziert/abwartet. Selbsterhaltung offline.

          Ihre Aufforderung nicht Defizite zu beklagen sondern Lösungen zu diskutieren passt lieb ins Bild. Soll ich Täter von ihrem schändlichen tun überzeugen oder die Wähler davon, dass der Politikwechsel zwar ihre Ersparnisse / Renten / Lebensillusion zerstört – aber notwendig ist?

          Was Weizsäcker & friends sagen interessiert ausschließlich indigene Anhänger des Schuldkultes. Wegen fehlender Integration beteiligt sich kaum ein Deutscher mit Migrationshintergrund an dem Quatsch.
          Welches Lebensmodell ein Auslaufmodell ist, dürfte klar sein.

          Unsere europäischen Philosophendenker haben es fertig gebracht die einzige & endliche Ressource Europas runter zu wirtschaften –
          den Menschen.

          Niemand muss ertrinken (s.o.), die Geschichte geht weiter, nur das Land wird sich ändern.

        • Avatar
          Thomas M. sagte:

          „Die Finanzkrise ist eine kulturelle Krise, weil die Bevölkerung schuldbewusst zustimmt und ihre Zerstörung finanziert/abwartet. Selbsterhaltung offline.“

          Ich hatte neulich das Privileg, strukturiert zum Thema „Altersvorsorge“ (mal wieder) Otto-Normalo erforschen zu dürfen. Die Finanzkrise mag eine kulturelle Krise sein, ABER: Die Bevölkerung hat in der Breite keine Ahnung davon und macht sich keinen Kopf. Die meisten wissen, dass es keine Zinsen mehr aufs Kontoguthaben gibt. Das war es aber auch schon. Die Zusammenhänge, die hier auf bto vorgestellt und diskutiert werden, sind zumindest der breiten Masse gänzlich unbekannt.

          Die Bevölkerung stimmt daher unwissend zu. Selbsterhaltung ist nicht offline, aber die Noxen sind zu perfide und vom medialen Rauschen überstrahlt, als dass sie bemerkt würden. Und der „need for cognition (and discussion)“, der uns hier umtreibt, ist halt eher die Ausnahme denn die Regel. bto funkt nicht erst seit gestern und ich hab irgendwann um 2010 herum an einem Nachmittag entdeckt, dass „was nicht stimmt“, als ich mich informierte, wie Staatsanleihen funktionieren.

          An Infos zum Thema mangelt es wahrlich nicht. Es interessiert die Leute nicht oder aber sie verdrängen es… Ich weiß es nicht. Fakt ist für: Mit Vernunft kommt man bei dem Thema „Überschuldung“ zumindest gesellschaftlich nicht weiter. Aber wenn sich ein paar Individuen vernünftig verhalten und z.B. nicht nur in Euro für die Rente sparen, ist schon etwas gewonnen.

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          Dietmar Tischer sagte:

          @ Thomas M.

          Wir sind unterschiedliche Typen, haben eine unterschiedliche Biografie und laufen vermutlich in verschiedenen Ecken der Republik umher.

          Und dennoch:

          Ich nehme nichts anderes wahr als das, was Sie hier beschreiben.

          Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass die Dinge so sind.

          Beispiel „Überschuldung“:

          Von was reden Sie denn da?

          Das Geldvermögen der Deutschen (Privathaushalte) ist auf über 6 Billionen EUR gestiegen.

          Hat die Bundesbank errechnet, kann man überall nachlesen.

          Was für ein dummes Zeug, den Leuten Überschuldung einreden zu wollen.

          Woanders, mag ja sein, aber doch nicht hierzulande.

          Hierzulande sind die Leute durchweg vernünftig und wissen, wie man mit Geld umgeht.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ Thomas M.

          Bitte drösseln sie ihren Eindruck nach Alter, Bildung, Einkommen und sozialem Stand auf. Mich faszinieren diese Beobachtungen seit Ausbruch der Krise Ende 2008 immer mehr, weil die Haltbarkeit diverser Lebenslügen schon abgelaufen ist.

          Vermeintlich hohe Bildung, Einkommen, sozialer Status erlaubten starke Realtitätsverweigerung. Dagegen erzählen mir türkische Gastarbeiter (2. Generation) auf Nachfrage sehr detailliert was hier im Lande schief läuft. „Deutschland kaputt“

          18 jährige beobachten ihre arbeitgebenden Unternehmen frei von Ängsten und erkennen das Schauspiel, den Neusprech, die fake news.

          Unser mittelalter Oberbürgermeister dagegen spricht von Flugtaxis, dem Innovationscampus, der Wissenschaftsstadt, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Stadt hat sich per Klumpenrisiko von einem Autohersteller abhängig gemacht und ist über Tochtergesellschaften stark investiert. Allein letzte Halle des Güterverteilzentrums bedurfte der Fläche von 1000 Einfamilienhäusern.

          Für ganz viele Menschen gibt es keine Möglichkeit außerhalb der Zwangsbeiträge irgendeine Rentenvorsorge zu treffen, der Lebenshaltungskosten wegen. Die Leistungen des Staates sind „tina“.

        • Avatar
          Thomas M. sagte:

          @Alexander

          Das war eine Stichprobe von Menschen, die sparen können – Mittelschicht; teilweise auch mit höheren Vermögen, Immobilien-Millionäre; aber keine „Superreichen“.

          Ich hatte zumindest die These, dass der Euro als Sparwährung für die Rente stärker als noch vor einigen Jahren in Frage gestellt wird. Gründe gäbe es ja schon: 0-Zinspolitik, Schulden der €-Zone, zunehmende politische Spannungen in der EU.

          Aber da kam in der Breite nichts. Das hat mich schon überrascht, weil man sich ja selber entsprechend aufschlaut und den Eindruck hat, man käme um das Wissen der Probleme gar nicht herum.

          Man muss präzise bleiben: Das bedeutet nicht, dass die Menschen denken, alles sei in Ordnung. Ganz im Gegenteil. Viele waren desillusioniert bzgl. der Zukunft und teilweise auch Gegenwart.

          Fazit jedenfalls: Diejenigen, die motiviert sein müssten, sich schlau zu machen und die auch die hierzu nötige Bildung hätten, sind in aller Regel ahnungslos bezüglich des langfristigen – ich nenne es einmal – Währungsrisikos des Euro für die AV.

          Ich persönlich habe auch – allerdings unsystematisch – die Erfahrung gemacht, dass Handwerker näher an der wirtschaftlichen und sozialen Realität (so ich diese denn richtig einschätze!) dran sind als meine im ÖD angestellten Bekannten.

          Im Endeffekt bilden sich die allermeisten Menschen ihre Modelle zur Welt basierend auf persönlichen Beobachtungen und gehen da selten „wissenschaftlich“ und neutral ran. (Es ist auch kaum anders möglich.) Wenn man täglich taz-online liest und unkündbar mit automatischen Gehaltserhöhungen angestellt ist, sieht das Modell halt anders aus, als wenn man hofft, dass man seinen Arbeitsplatz nicht verliert und das Viertel immer mehr „asi“ wird.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ Thomas M.

          Um einen Punkt würde ich unsere Beobachtungen ergänzen wollen.

          Im Angesicht der gefährlichen Schlange erstarrt die Maus vor Schreck. Es gäbe unendlich viele Möglichkeiten zur Flucht und doch keine.

          Auch hier stehen Medien Pate und begleiten den Schock (KGE: Migranten zahlen Rente von Pediga), der Euro ist Friedensprojekt, Zensur ist Meinungsfreiheit etc…was den Schreck der Mäuse noch vergrößert.

    8. Avatar
      ikkyu sagte:

      @ D. Tischer

      Ohne billige Energie gibt es weniger wert-schöpfende Arbeiter, welche die Finanzierung einer zunehmenden Zahl an Bullshit-Jobs beim Staat erwirtschaften können.

      Physikalisch ausgedrückt, muss zum Erhalt eines komplexen Systems (wie z.B. dem menschlichen Organismus) permanent Entropie abgegeben werden, damit ein Zusammenbruch verhindert wird.

      Diesen Zusammenbruch wird es bei weiterer Verteuerung der Energie geben (siehe auch J. Tainter) und die Öko´s bieten sich hervorragend als Sündenbock dafür an.

      Die Inkonsistenz dieser Öko-Klimaideologie kommt auch immer mehr zum Vorschein.

      So wurde z.B. in einem aktuellen Nature-paper folgendes veröffentlicht:

      „Der Bio-Anbau von Pflanzen, Bio-Fleisch und Bio-Milchprodukten ist – aus klimatischer Sicht – schlechter als konventionell hergestellte Lebensmittel. Wenn mehr staatliche Fördermittel in den Öko-Landbau fließen, nähmen die negativen Klimaeffekte noch zu – das ist das Fazit einer neuen internationalen Studie.“

      https://www.epochtimes.de/umwelt/wer-das-klima-retten-will-sollte-keine-oeko-lebensmittel-essen-a2765147.html

      Für Leute mit Zugang zu Nature der originale Artikel:

      https://www.nature.com/articles/s41586-018-0757-z

      Jetzt müssen also die Fans der “Großen Transformation“ gegen den Bio-Landbau zu Felde ziehen.

      Ansonsten wäre die Klima-Argumentation nicht glaubwürdig.

      Man kann wirklich gespannt sein, wie sich dieses Schaustück weiter entwickelt.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ ikkyu

        Ja, es wird spannend.

        Ich glaube, dass angesichts der Quoten steigernden Berichterstattung über EXTREM-Situationen in der Bevölkerung der Wille zur „Rettung“ weiter zunehmen wird.

        Vor allem die Bilder sind entscheidend, denn gegen Bilder kann man nicht argumentieren, auch wenn Bilder lügen, falls sie z. B. nicht repräsentativ sind.

        Ich bin auch überzeugt davon, dass dies an seine Grenzen stoßen wird, wenn es ans Eingemachte geht – Jobs, Einkommen und den Lebensstandard.

        Schon jetzt gibt es konkrete Ansätze, etwa wenn Leute, die im Braunkohleabbau beschäftigt sind und ihren Job verlieren (sollen), fragen:

        Warum ist ein Baum mehr wert als mein Job?

        Die mit solchen Fragen angestoßen Debatte, WELCHES die gesellschaftlichen Präferenzen sein sollten, wird spätestens dann erheblich an Dynamik gewinnen, wenn nicht mehr die MILLIARDEN-Summen zur Verfügung stehen, die zum Kaschieren der Grundproblematik erforderlich sind.

        Zu diesem Zeitpunkt sind allerdings die Milliarden-Summen nicht wieder herholbar ausgegeben worden.

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          Richard Ott sagte:

          Von einem großen Blackout in Europa waren wir letzte Woche (ausgerechnet während der „Schneekatastrophe“) gar nicht weit weg: https://derstandard.at/2000096185439/Europas-Stromnetz-stand-am-Rande-des-Totalausfalls

          So ein flächendeckender Stromausfall ist ein Kandidat für ein Black-Swan-Ereignis, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit („das Netz speichert den Strom, das ist alles ausgerechnet“) und Risiken flächendeckend unterschätzt werden.

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          Dietmar Tischer sagte:

          @ Richard Ott

          Die Gefahr eines Blackouts zeigt, dass es auch so etwas wie eine schleichende Konfliktzunahme gibt.

          Die Stabilität des Stromnetzes wird permanent überwacht und wenn sie in kritische Bereiche gerät, werden automatisch Gegenmaßnahmen ausgelöst, hier das Abwerfen von Lasten. Zuerst werden die Verbraucher abgeschaltet, bei denen die Abschaltung am wenigsten Kosten verursacht. Muss mehr und mehr abgeschaltet werden, trifft es empfindlich, etwa bei einem flächendeckenden Blackout. Soweit sind wir noch nicht, nähern uns aber offensichtlich diesem Szenario.

          Treten derartige Fälle ein und treten sie immer häufiger ein, sinkt die Lebensqualität und die Menschen werden irgendwann einmal rebellisch.

          Beim Bahnverkehr sind wir bereits auf dieser Schiene. Wenn die Züge weiterhin so unpünktlich sind, wird es für die Regierung kritisch. Genauso mit den Zufahrtsbeschränkungen für Automobile mit Dieselmotoren in die Städte.

          Die Probleme sind erkannt, können aber nicht gelöst werden.

          Um die Bahn in einen akzeptablen Zustand zu bringen, sind Summen erforderlich, die nur durch deutlich höhere Fahrpreise eingespielt werden könnten. Da diese nicht durchsetzbar sind, wird die Bahn nicht hinreichend saniert werden, sondern ein chronischer Problemfall bleiben.

          Kurzum:

          Da sich die Problemfälle auf unterschiedlichen Feldern addieren, geht es nicht um vereinzelte technische Probleme, die nur isoliert zu betrachten sind.

          Die Gesellschaft wird mit Blick auf zunehmend nicht gelöste bzw. nach Lage der Dinge nicht lösbare öffentliche Infrastrukturprobleme unvermeidlich unzufriedener, was wiederum zu politischer Instabilität führt.

          Das kommt zu den bekannten Problemen wie Integration von Zugewanderten etc. belastend hinzu.

          Insgesamt sind das keine guten Aussichten.

    9. Avatar
      m.s. sagte:

      10-jährige heißt Grundschule. Ich hatte in den letzten Jahren Gelegenheit in Grundschulen Klassen kennen zu lernen. Mein Eindruck: Die Lehrer(meist -innen) sind eher mit der Aufrechterhaltung der Ruhe beschäftigt als mit der Vermittlung des Lehrstoffs. Frankreich oder Deutschland können noch so viel Geld in die Bildung stecken, wenn in den Klassen keine Ruhe und Atmosphäre der Konzentration herrschen. Soweit ich das sehe ist in asiatischen Schulen körperliche Züchtigung noch erlaubt – so wie ich das noch bei uns in der Vergangenheit kenne, als auch die Eltern solche Maßnahmen noch akzeptierten. Das hat alles mit dem IQ erst mal wenig zu tun.

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          Heinz sagte:

          @Axel Jung Mangelnde Kompetenz Die Frage ist, was erwarten Sie von der Schule? Die Lösung gesellschaftlicher Probleme? Die Schule soll den Menschen lesen und schreiben beibringen und eventuell ein paar Kulturtechniken. Wenn eine Schule darin versagt, stellt sich die Frage nach der Kompetenz der Lehrkräfte gar nicht mehr. Das Niveau der Bildung in öffentlichen Pflichtschulen ist inzwischen auf einem Level angelangt, dass ich für die Abschaffung der Schulpflicht plädiere.

        • Avatar
          SB sagte:

          @Heinz:

          Defacto ist die Schule teilweise schon allein deshalb angeschafft, weil ein wesentlicher Teil des Unterrichts, insbesondere wegen Erkrankung der Lehrer, ausfällt. Man kann ob des linksgrün-sozialistischen Missmanagements nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Auch in diesem Punkt ist es jetzt schlimmer als jemals in der DDR (wer hätte gedacht, je zu einem solchen Befund kommen zu müssen). Schland!

        • Avatar
          m.s. sagte:

          Nicht alles was nicht ins Weltbild passt muss falsch sein. Wenn Sie so jung sind wie Sie heißen kennen Sie nicht die Realität aus den 50er oder 60er Jahren. Auch wenn Lehrer das Recht zu körperlicher Züchtigung hatten haben sie dieses mit Zurückhaltung eingesetzt. Nein, das Wissen wurde nicht reingeprügelt, das Wissen um die potentielle Konsequenz hat aber für Ruhe gesorgt, und das Wissen floss ungehindert in die Köpfe.

          Ich will das keineswegs als Lösungsansatz propagieren, es ist nur eine Beobachtung. Ich habe auch schon elitär konditionierte (Volks-)Gruppen gesehen in denen Bildung das A und O war, entsprechend war der Ehrgeiz der Jugend.

    10. Avatar
      Richard Ott sagte:

      Marine Le Pen nähert sich der Position der italienischen Lega-5-Sterne-Regierung in Sachen Euro an: https://www.zerohedge.com/news/2019-01-17/marine-le-pen-says-leaving-euro-no-longer-priority

      Das macht die Situation für Deutschland noch unangenehmer, und das Erpressungspotential des „Südländerblocks“ noch größer, wenn die sogenannten „Populisten“ dort einheitlich gegenüber Deutschland auftreten.

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        Axel Jung sagte:

        Auf die Idee, dass die jetzige Situation „unangenehm“ für die „Südländer“ ist und lediglich eine verständliche Gegenreaktion darauf ist, dass der „Norden“ dem „Süden“ die Luft zum Atmen nimmt, scheinen Sie nicht zu kommen. Eine gemeinsame Währung muss zwingend auch die gemeinsamen Interessen berücksichtigen.

        Antworten
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          Dietmar Tischer sagte:

          @ Axel Jung

          >Eine gemeinsame Währung muss zwingend auch die gemeinsamen Interessen berücksichtigen.>

          Das ist nicht richtig.

          Vielmehr:

          Eine gemeinsame Währung kann NICHT gemeinsame Interessen berücksichtigen, wenn die Länder, die sie umfasst, keine gemeinsamen Interessen haben.

          So kann die EZB als „Währungshüter“ nur EINE Geldpolitik betreiben, die nicht allen Interessen unterschiedlicher Länder gerecht werden kann.

          Daher:

          Ein Wirtschaftsraum darf nicht Länder mit unterschiedlichen Interessen, zumindest gravierend unterschiedlichen haben oder, wenn doch, muss er mit INSTITUTIONEN ausgestattet werden, die annähernde Homogenität der Interessen durchgesetzen können und müssen, u. a. auch gegen die nationalen Interessen aller, also auch der Kernländer und der Peripherieländer im Fall der Eurozone.

          Diese Voraussetzungen bestehen nicht in der Eurozone und die gegebenen Interessenkonflikte werden durch Regelverletzungen und Schachern so gut bzw. schlecht wie möglich entschärft.

        • Avatar
          Richard Ott sagte:

          @Herr Jung, Herr Tischer

          „Auf die Idee, dass die jetzige Situation ‚unangenehm‘ für die ‚Südländer‘ ist und lediglich eine verständliche Gegenreaktion darauf ist, dass der ‚Norden‘ dem ‚Süden‘ die Luft zum Atmen nimmt, scheinen Sie nicht zu kommen.“

          „Eine gemeinsame Währung kann NICHT gemeinsame Interessen berücksichtigen, wenn die Länder, die sie umfasst, keine gemeinsamen Interessen haben.“

          Sehr schön, in 2 Kommentaren direkt zum Kern des Problems vorgestoßen. Ich wäre ja für einen Euro-Austritt von Griechenland gewesen, um dem Land wieder Luft zum Atmen zu geben, aber dann bekomme ich von selbsternannten links-progressiven „Pro-Europäern“ wie Herrn Jung gleich die Nazi-Armbinde angelegt.

          So bleiben langfristig nur 2 alternative Lösungen: Umverteilung vom Norden in den Süden, ob nun verdeckt durch die EZB oder offen über Transferzahlungen – oder innere Abwertung im Süden durch massive Kürzungen bei Löhnen und Sozialleistungen dort. Beides wird in der jeweiligen Himmelsrichtung, die unter jeweiligen Maßnahme leiden müsste, politisch nicht durchsetzbar sein.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ Dietmar Tischer

          -Ein Wirtschaftsraum darf nicht Länder mit unterschiedlichen Interessen, zumindest gravierend unterschiedlichen haben oder, wenn doch, muss er mit INSTITUTIONEN ausgestattet werden, die annähernde Homogenität der Interessen durchgesetzen können und müssen-

          Darf man das auch so umformlieren…?

          Eine Gesellschaft kann nicht mit Bürgern friedlich prosperieren, wenn deren Interessen gravierend unterschiedlich sind, oder wenn doch, dann muss die Gesellschaft mit Institutionen ausgestatten sein die annähernd Homogenität der Interessen durchsetzen können und müssen?

        • Avatar
          Dietmar Tischer sagte:

          @ Alexander

          Ich habe lediglich auf die FUNKTIONALITÄT einer Gemeinschaftswährung abgehoben.

          Der Außenwert einer Währung ist für alle Länder des Währungsraums gleich, kann aber bei nicht homogenen Volkswirtschaften keinen Wert haben, der ALLEN diesen Volkswirtschaften angemessen ist, d. h. allen „ihren Interessen“ dient, geschweige denn das „gemeinsame Interesse“ – welches bei inhomogenen Volkswirtschaften? – ZWINGEND berücksichtigt.

          Was Ihr Thema angeht:

          Die Bürger des Währungsraums können prinzipiell ALLES wollen:

          Sie können selbst für seine Homogenität sorgen oder Institutionen schaffen und sie dazu legitimieren, auch gegen ihren später manifestierten Willen für Homogenität zu sorgen, es bei Inhomogenität belassen und so mehr oder weniger in Unfrieden mit anderen leben oder – ob nach einer Verfassung oder Verträgen erlaubt oder nicht – den Währungsraum verlassen.

          Entscheiden ist für die Bewertung ihres Wollens, wie sie HANDELN, wozu auch Unterlassung als konkludentes Handeln gehört:

          Wenn die Bürger eines Landes nicht friedlich mit anderen auskommen können, sich nicht ihrem Potential nach wirtschaftlich entwickeln und im eigenen Land eine gespaltene Gesellschaft darstellen, dann WOLLEN sie DAS, wenn sie das nicht ändern, obwohl sie es ändern könnten.

          Sie können z. B. diese Belastungen mit allen Nachteilen wollen, weil sie den Austritt aus der Währungsunion als das größere Übel ansehen und daher nicht austreten.

        • Avatar
          m.s. sagte:

          Ich glaube nicht, dass die Situation unangenehm ist für die Südländer, die kennen ihre Machtposition genau. Die Situation ist unangenehm für die Nordländer.

          Dass gemeinsame Interessen berücksichtigt werden sollen hat mir der Währung primär nichts zu tun. Eine gemeinsame Währung, wenn sauber verwaltet, ist ein Fakt wie das Wetter auf das die Regierung keinen Einfluss hat. Seit der Pfad der Tugend verlassen wurde ist die Währung tatsächlich ein Spielball der Interessen des politischen Armdrückens.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ Dietmar Tischer

          Ihr Denkanstoß fasziniert mich unverändert.

          Der Wirtschaftsraum Euro ist zuwenig homogen für eine gemeinsame Währung. Das Problem ist die Entwicklung dazu, dass die einen auf Kosten der anderen leben. Dabei will ich keiner Ökonomie den Vorwurf des Profiteurs bzw. Parasiteurs machen, weil alle verlieren.

          Ökonomische Parameter sind nur Ausdruck gesellschaftlich/soziologischer Prägungen, die sich über Jahrhunderte ausgebildet haben. Allein der Weg zur Gründung der euopäischen Nationalstaaten kostete 1000 Jahre Bürgerkrieg/Religionskrieg in den Königreichen und zwischen den Reichen.

          Parallel ist zu beobachten, dass Frankreich enorme Probleme mit innerstaatlicher Homogenität hat. Dabei haben nicht Bürger von Aquetanien Probleme mit der Bretagne und die erhoffte Unabhängigkeit Korsikas bereitet keine Sorgen in Straßburg. Das Problem heißt Banlieu und setzt sich aus den Zuwanderern des Maghreb zusammen, die als Franzosen nach Europa angeworben wurden und ihre Familien nachholten. Die Zuwanderung hielt auch dann noch an, als die Deindustrialisierung der frühen 1970 unfair geringer Qualifizierte traf. https://de.wikipedia.org/wiki/Banlieue

          Anstelle Integration und Aufstieg durch Bildung, schuf man neuen Pauperismus und zeigt sich hilflos gegen no go areas. Im Gegenteil scheinen alle Versuche mit modernster Pädagogik und Investitionen keinen Erfolg zu bringen (vgl. Einstiegsartikel).

          Also ist für mikroökonomischen Erfolg auch ein Mindestmaß an Homogenität erforderlich, wie der Aufstieg Frankreichs bis zum Beginn der Zuwanderung aus anderen Erdteilen belegt.
          In Sachen Zuwanderung ist Frankreich ein Vorbild, denn Frannkreich machte die Staatsbürgerschaft nie von einer Ethnie abhängig, sondern von der Geburt innerhalb der Grenzen seiner großen Nation.

          Es hat für mich den Anschein, als ob für ökonomischen Erfolg ein Mindestmaß an gemeinsamen Anschauungen geben muss, damit beide Seite profitieren. Ganz offensichtlich haben Europäer mit Asiaten mehr Homogenität als mit Arabern/ Afrikanern, zumindest werden nirgendwo no go areas von Asiaten bestimmt. (vgl. Japaner in Brasilien)

    11. Avatar
      ster sagte:

      Ich war überrascht, dass die FAZ diese hetzerische Passage abgedruckt hat: „21 Prozent der Zuwanderer sind nahezu unbeschulbar. Sie werden zwar Schusswaffen bedienen können, aber in einem High-Tech-Umfeld ihr Leben lang auf finanzielle Hilfe durch ihre potenziellen Opfer angewiesen sein.“ (Hier im Blog wird die Formulierung als „sehr extrem, trifft das Problem aber gut“ verharmlost.)

      Der Satz wurde jedoch von der FAZ redigiert, offenbar scheute man sich dann doch solch rassistische Hetze eins zu eins zu übernehmen. (Jetzt lautet er: „In einem Hightech-Umfeld werden sie womöglich ihr Leben lang auf finanzielle Hilfe durch die Mitbürger angewiesen sein.“)

      Antworten
        • Avatar
          Alexander sagte:

          @ SB

          Potentielle Mörder sind nur solche indigenen Europäer, die nach erfolgreicher Schulausbildung, vor dem Studium oder nach ihrer Berufsausbildung der MÄNNLICHEN Staatsbürgerpflicht nachkommen….die Fertigkeiten zu lernen um sich und ihre freiheitlich demokratische Grundordnung gegen INNERE und ÄUSSERE Feinde zu schützen, und zwar auch dann wenn sie ihre Treue auf Verfassungen und Grundgesetze schwören.

          Mörder sind auch solche MÄNNER die Flur, Feld und Wald dadurch pflegen, dass sie den Wildbestand auf das Nahrungsangebot begrenzen, weil natürliche Fressfeinde ausgestorben sind.

          Jene Menschen, die in den Kriegsgebieten dieser Erde mit Hieb- Stich-, Schusswaffen aller Größen, Arten und Formen nicht nur uniformierte reguläre Truppen (vgl. Haager Landkriegsordnung) bekämpfen sondern auch Alte, Kinder, Frauen, Gefangene, Verwundete erschießen, enthaupten, verstümmeln, zersprengen, zerquetschen, überfahren, steinigen, verbrennen oder blos zu Tode foltern sind KEINE Mörder sondern nur die Opfer des Westens, d.h. von Kolonialismus, Konzerninteressen, Neoimperialismus, Kapitalismus, Rassimus, Afrophobie, Islamophobie, Xenophobie…

          Diese Opfer sind wie ihre Opfer auch dann schutzbedürftig, wenn sie sich in den Kriegsgebieten in Uniform mit MG ablichten lassen und traumabedingt in ihrer Schutzzone unfreiwillig an sexuellen Handlungen beteiligt sind, deren Mittelpunkt – eine zu liebreizende Dame jeden Alters, erst hinterher weis dass sie es so wollte.

          WUSSTEN SIE DAS NICHT???

        • Avatar
          SB sagte:

          @ster: Sie wollen aus ideologischen Gründen nicht unterscheiden, dass hier nicht von „den Migranten“ die Rede ist, sondern von solchen Migranten (= Teilmenge), die nicht nur in ihren Herkunftsländern gemordet, vergewaltigt, gemessert und betrogen haben, sondern dies auch im Gastland tun, sowie zu einem beachtlichen Teil abgeschottet in kriminellen Subkulturen leben.

          Und was soll Ihre dümmliche-denunzierende Frage an Dr. Stelter? Meinen Sie, der kann nicht selbst lesen? Sie dürfen doch Ihren hypermoralischen Multikulti-Gutmenschenunfug hier auch ablassen. Oder etwa nicht?

        • Avatar
          Thomas M. sagte:

          @ster

          Ich würde mich freuen, wenn Sie die emotionale Aufforderung und Diffamierung der übrigen Kommentatoren lassen und einfach sachlich Ihren Punkt vortragen. Denn Sie haben einen Punkt.

          Zu Ihrem Hinweis: Der Kommentar zur Bedienung von Schusswaffen ist m.E. auch deplaziert und kontextfremd. Es reicht m.E. die Fokussierung auf die Probleme bzgl. der Arbeit im High Tech-Umfeld.

          Aber – das kann ich mir jetzt nicht verkneifen – wir arbeiten an der Lösung: Indem wir das High Tech-Umfeld abschaffen :>

          Im Ernst: Ich würde das eh nicht so schwarz-weiß sehen, weil viele Produkte und Dienstleistungen wenig mit High Tech zu tun haben. Interessant wären für mich daher auch Einstufungen zur Motivation oder altmodisch „Fleiß“ und nicht alleine zu Mathe.

        • Avatar
          SB sagte:

          @Alexander – zu Heinsohn:

          „Wo die Deutschen stehen: Sie….

          …halten selbst befreundete Staaten zurück, wenn sie gegen die Juden Israels vorgehen und unterschlagen, dass die Palästinenserführung unter Jerusalems Mufti Husseini direkt aus Hitlers Berlin die Ermordung der europäischen Juden unterstützt.“

          „Was die Deutschen hellhörig machen muss…

          …Menschen aus dem Islambogen, die ein Leben lang zum Judenmord erzogen wurden und wie bei jeder Indoktrination viel Zeit für ihre Überwindung brauchen.“

          Dann muss die Frage erlaubt sein, warum Schland so viele Araber und Palästinenser als „staatenlose“ „Schutzbedürftige“ aufgenommen hat, aufnimmt und dauerhaft duldet. Meine Meinung: Linke, besser: Linksgrüne, und die importierten Judenhasser sind eines Geistes Kind.

        • Avatar
          Alexander sagte:

          @SB
          Für die IslamoPhonen gibt es auf wikipedia sehr viel zu zensieren:

          https://de.wikipedia.org/wiki/13._Waffen-Gebirgs-Division_der_SS_%E2%80%9EHandschar%E2%80%9C_(kroatische_Nr._1)

          -Reichsführer SS Heinrich Himmler schwärmte für die weltanschauliche Verbundenheit zwischen Nationalsozialismus und dem Islam. Die Ideologie der Muslimbruderschaft, die aus dem Koran abgeleitet wurde, schien sich in einigen Punkten mit der der Nationalsozialisten zu decken – insbesondere bei der Judenfrage.
          -Der Begriff „Muselgermanen“, dessen Konzept von Himmler entwickelt worden war,[4] wurde auch für die von al-Husseini, der als Begründer des palästinensischen Nationalismus gilt, 1941 für die Waffen-SS rekrutierten Soldaten in Bosnien-Herzegowina verwendet.

          Mein Fazit:
          Der Islam gehört schon länger zu Deutschland als man es bisher wahrhaben konnte.

          #der Schoß ist fruchtbar noch

      • Avatar
        m.s. sagte:

        Würden Sie bitte erklären, was daran rassistisch und was Hetze ist. Die 21 Prozent sind keine überraschenden Zahlen, wenn man in den letzten Jahren öffentliche Statistiken gelesen hat. Kennt man die Herkunftsländer der Zuwanderer, dann darf man davon ausgehen, dass die meisten – auch noch minderjährigen – Männlichen Zuwanderer Schusswaffen bedienen können. Das ist ja die Tragödie. Ich erinnere mit noch an den Einmarsch syrischer Truppen im Libanon in den 70er Jahren, als ein befreundeter Libanese erzählte, dass sein nun 14 jähriger Bruder vom Dach auf syrische Panzer schieße anstatt in die Schule zu gehen. Der demokratische Frühling hat diese Zustände in einigen Ländern leider perpetuiert. Dass nicht beschulbare Zuwanderer auf finanzielle Hilfe angewiesen sind liegt nahe. Zumindest werden sie diese nicht ausschlagen, selbst wenn sie eine erfolgreiche kriminelle Karriere einschlagen haben und eigentlich nicht darauf angewiesen sind. Das war im Übrigen zu Zeiten der Zuwanderung von Iren, Italienern (Mafia), Deutschen, Juden (kosher nostra) u.a. in New York nicht viel anders, nur mit dem Unterschied, dass es keinen Staat gab, der für sie sorgte.

        Heinsohn zeichnet sich zum Glück durch klare Sprache aus, Schneeglöckchen sollte da besser Micky Maus lesen.

        Antworten
    12. Avatar
      Josef Mäder sagte:

      Das Versagen in der Mathematik beginnt mit der fehlenden Sprachbeherrschung. Wer Mathematik unterrichtet, kennt dieses Problem. Ein präzises Sprachverständnis hilft dem Schüler und den Erwachsenen eine saubere Logik aufzubauen. Für uns Westeuropäer war es früher die Muttersprache und Latein. Beide Sprachen wurden als Schulfach geschwächt bzw. abgeschafft.
      Was bleibt, ist ein diffuses Stammeln von Gedanken.

      Antworten
    13. Avatar
      globalvoterorg sagte:

      Es ist beschämend, daß Kernfragen garnicht ins Feld geführt werden. Wieso soll man sich in Ranglisten messen, die in keiner Weise maßgeblich sind!?
      80%, von dem, was man in der Schule lernen muß, braucht man im späteren Leben nicht! Punkt!
      Ergo, sind die Zöglinge nur gedrillte Kampfhunde, die sich mit anderen bekämpfen müssen. Welch fundamenaler Schwachsinn. Die Welt, von morgen, wird durch Qualität geprägt und nicht durch idiotische Ranglisten der Wertbewerbsfähigkeit, unter welchen Prämissen, auch, immer! Von wem!?
      Der kreative Imperativ, die menschliche Qualität wird das Allergrößte. Nicht die/der IQ! Nachhaltigkeit
      „What else“!? Gerade die intellektuellen Wichser und Halbwissenden werden ein Problem bekommen, weil sie das Herz, die Menschlichkeit als zweitrangig einstufen wollen! Die Gesellschaft kann nur überleben, wenn sie die Gewinn-, die Macht-, die Propagandamaxime abschafft und sich der Gemeinwohlwirtschaft zuwendet! No fucking FIAT Money Growth Hystery, No “ All for the friends and nothing for the enemies!“ Globalisierung, ja, aber nur um die Erde als unser Paradies anzuerkennen, in der wir, ALLE, so gerne leben! Nieder, mit der Diktatur des politischen Korrekten.
      Die Zukunft geht es in einer kriminellen Lügenabwärtsspirale (für die Masse) nicht.

      ß

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