Das Rezessionsszenario wird ernster

Ambroise Evans-Pritchard fasst im Telegraph die Lage der Weltwirtschaft zusammen. Für ihn ist der Zinsrückgang in Deutschland das wohl ultimative Warnzeichen dafür, dass es nicht gut aussieht:

  • „If semiconductor sales are the canary in the coal mine for the world economy, be careful. Korean shipments fell 25pc in February year-on-year. ‘That canary has completely keeled over. Collapse comes to mind,’ said Lakshman Achuthan from the Economic Cycle Research Institute.“ – bto: Das sind natürlich starke Worte.
  • „(…) the US yield curve is ‘already priced for recession’. Should the US economy tip over at this juncture, the tail-risks for the world are murderous. ‘The situation is especially dire in Europe where the ECB never had a chance to normalize. Europe may see a recession when rates are still negative’ (…).“ – bto: So wird es wohl sein.
  • The 10-year German Bund yield crashed below zero on Friday after IHS Markit’s gauge of manufacturing orders dropped to slump levels of 40.7, last seen in 2009. Can we now stop pretending that Germany is in rude good health, briefly held back by new car standards (last September) and low water levels on the Rhine?“ – bto: Ja, lasst uns endlich die Fakten anschauen.
  • „The Bund today is a purer warning of looming deflation. This is a double-barreled menace for Euroland: it threatens a fresh downward leg for the crumbling STOXX bank equity index (off 32pc drop since early 2018) and a credit crunch; it brings Italy’s knife-edge debt dynamics into sharp focus.“ – bto: Natürlich, denn eine deflationäre Tendenz ist für Schuldner tödlich.
  • „The ECB can act only in union with the bail-out fund (ESM), which requires a Bundestag vote. The sovereign/bank ‘doom loop’ never left us. (…) the ECB will be forced to renew QE later this year. (…) First there would have to be a crisis.“ – bto: So ist es. Die EZB wird Dinge tun, die wir uns heute nicht vorstellen wollen. Nachdem es gekracht hat, denn dann ist die Legitimation da.
  • „Europeans – and investors – are counting on a Chinese fiscal bail-out for the world before it gets to that point. This is to court fate. China is in the grip of a combined cyclical and structural slowdown, or incipient ‘Japanisation’ with Chinese characteristics. (…) Fiscal stimulus from tax cuts and extra spending amounts to 1pc of GDP so far. This compares to total stimulus of 4pc after the currency scare of 2015-2016, and 10pc of GDP a decade ago in the gargantuan credit spree of 2008-2009.“ – bto: Außerdem nimmt die Wirkung des Kreditimpulses ab. Immer weniger reales Wachstum für immer mehr neue Schulden.
  • Can the Fed save the day for us all? (…) The Fed has taken all rate rises off the table for 2019. Credit markets have gone a step further, pricing in one rate cut this year. (…) the damage from Fed tightening has been amplified by the world’s dollarised financial system. Rising 3-month dollar Libor rates are acting as slow torture for global borrowers with $4 trillion of debt priced off this contract.“ – bto: Das hatte ich schon öfter an dieser Stelle. Es ist halt der Eckzins für eine Over-Leveraged World.
  • „(…) America’s corporate debt trap is closing in. Company liabilities have jumped from $2.5 trillion to $6.5 trillion in nine years, and two thirds of this has been frittered away on share buybacks, M&A, etc. (…) The share of US companies with lower-rated BBB and BB grades is greater than it was before the Lehman crisis. Their average net-debt/EBITDA ratio is almost six (…).“ – bto: Das Risiko liegt in einer möglichen Welle an Downgrades.
  • „(…) a US-China trade deal may restore animal spirits. A Brexit deal may unleash pent-up investment on both sides of the Channel. (…) Output may bounce back over coming months. China may crank up hyper-stimulus just in time. Yet we are dealing with the balance of risks. The red alert in the US and European bond markets screams caution. It is becoming ever more perilous to try to time the top of this tired 10-year old expansion.“ – bto: So oder so befinden wir uns am Ende der Entwicklung.
  • „Just remember, if you get this wrong and the world economy topples over into a deflationary vortex, the ECB, the Bank of Japan, the Bank of England, and the Fed have very little firepower left to fight back. Listen to the Bund.“ – bto: Das stimmt natürlich nicht. Dann kommen MMT, die Helikopter oder weitere kreative Ideen. Die Manipulatoren des Systems geben noch lange nicht auf!

→ telegraph.co.uk: „Why you should listen to the bond vigilantes amid global recession fears“, 26. März 2019

16 Kommentare
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    Dietmar Tischer sagte:

    >Dann kommen MMT, die Helikopter oder weitere kreative Ideen. Die Manipulatoren des Systems geben noch lange nicht auf!>

    So ist es, kann auch nicht anders sein:

    Wenn es um das SYSTEM geht, ist alles andere unbeachtlich.

    Verträge, Recht, höchstrichterliche Entscheidungen ebenso wie Volksentscheide oder Mehrheitsmeinungen – ALLES, aber auch ALLES wird der Systemstabilität untergeordnet.

    Die Leute kümmert es nicht groß.

    Hauptsache, Ungewissheit und Schaden werden abgewendet.

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    Michael Stöcker sagte:

    „Die Manipulatoren des Systems geben noch lange nicht auf!“

    Wenn sich die Politik der Steuerungsfunktion durch Steuergestaltung verweigert, dann bleibt den Zentralbanken nichts anderes übrig, als selber steuernd/gestaltend/manipulierend einzugreifen.

    Wenn die Politik mit ihrer Fixierung auf die schwarze Null bzw. der Verweigerung der fiskalischen Redistribution auf die Bremse tritt, die Zentralbank zeitgleich das Gaspedal durchdrückt, dann muss sich keiner wundern, wenn der Motor Schaden nimmt.

    It takes two to tango!!!

    In normalen Zeiten ist es gut, wenn die Zentralbank ein wenig bremst, wenn die Kreditexpansion zu hoch ist. Aber wer dem blutleeren Patienten keine Infusion verpasst, obwohl es Plasma im Überfluss gibt/geben könnte, der handelt gegen sein politische Mandat (Nutzen mehren und Schaden vom Volke abzuwehren). Und wir reden hier nur vom Beginn einer radikalen gesellschaftlichen Transformation. Auch hier ist Turner mal wieder einschlägig: https://youtu.be/txgPMgaZgzM

    LG Michael Stöcker

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      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Herrn Michael Stöcker:

      Ihre Analyse ist m.E. falsch und richtig zugleich.

      Richtig, weil sich die Politik tatsächlich verweigert.

      Falsch, weil es DIE Politik nicht gibt und Sie eine Handlungsfähigkeit unterstellen, die es in der Realität nicht gibt. Faktisch ist es egal, was etwa ein deutscher Finanzminister so für Ideen hat, wenn die Finanzminister der Niederlande, Irlands, Luxemburgs, der Schweiz und diverser echter Steueroasen wie z.B. Monaco kein Interesse haben, mitzumachen. Holdings und die 0,01 % sind mobil, einfache Arbeitnehmer sind es meistens nicht.

      Mit einer Weltregierung würde Ihr Ansatz vermutlich funktionieren. Ohne Weltregierung können Sie nur verzweifeln oder den nordkoreanischen Weg der Totalabschottung gehen; die wird Sie finanziell aber vermutlich auch nicht nach vorne bringen. Ausgenommen wären eventuell die USA, die bei einem innenpolitischen Linksruck so viel außenpolitischen und militärischen Druck aufbauen könnten, dass sich zumindest etliche Staaten ihren Besteuerungsideen anpassen würden. Aber die USA wollen es nicht ändern, weil deren Gesellschaft zu heterogen ist und deren Bürger zu zerstritten sind. Die produktiven Teile der Gesellschaft wollen verhindern, größere Teile Ihres Einkommens mit unproduktiven Leuten zu teilen und haben Angst, dass statt der 0,1 % doch die oberen 40 % zusätzlich besteuert werden. Also lassen Sie lieber alles so wie es gerade ist.

      Selbst ein neuer US-Präsident wäre vermutlich nicht mal in der Lage, die Steuerpolitik Delawares zu ändern, die lax genug ist. Wie dann die Weltsteuerpolitik?

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    Alexander sagte:

    Der reale Auftragseingang dt. Industrie Feb 19 – 4.2% zum Vormonat und .8.2% zum Vorjahresmonat. (Quelle https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_132_421.html bzw. Querschüsse)

    Die Rezession ist da.

    Ich gehe davon aus, dass alle Massnahmen aus den Trickkisten der Magier und Neidhammel unwirksam bleiben, weil diese Leute am Markt selbst noch nie Interesse hatten…das ist die Arroganz der Etatisten.

    Wer im Dezember 2018 in technische Anlagen investierte, in der Erwartung von Umsätzen und Auslastung, muss nun mit einer Wertdeflation derselben Investition leben, weil ein fallender Markt Preise senkt. 10% Negativzins wären schlimm, aber nicht so schlimm wie 50% Wertverlust..bei stabiler Verbindlichkeit. Klingt komisch ist aber so…..

    Mit diversen Stromstößen kann man Zombies gerne zum Zucken bringen, aber Leben einhauchen kann man niemandem mit Gewalt. Die EZB und die Regierungen reiten ein totes Pferd.

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      troodon sagte:

      @ Alexander
      D fällt jetzt die Exportlastigkeit auf die Füße. Auftragseingänge aus dem Ausland -6%. Evtl hilft dies endlich auch in der Politik zu erkennen, dass unser ach so toller Exportüberschuss immense Risiken beinhaltet. Ob es zu einem Umsteuern reicht, wage ich zu bezweifeln…
      Gestützt wird die Konjunktur noch vom privaten Verbrauch durch steigende Reallöhne. Hier wären Möglichkeiten vorhanden, durch Steuersenkungen und Umbau der verschiedenen, teilweise die Arbeitstätigkeit behindernden, Sozialleistungen – vorübergehend – für zusätzliche Stabilität zu sorgen.
      Aber auch auf diesem Feld wird es wohl leider zu keinem größeren Wurf kommen…

      Bei einem langfristigen Durchschnittswachstum von NOMINAL 2,5% p.a. beim BIP könnte der Staat ein Defizit von 1,5% p.a. vom BIP tolerieren, ohne dass sich etwas an der Schuldenquote von 60% ändern würde. Mit bis zu 50 Mrd.€ Nettoentlastung bzw. Investitionen könnte man ordentlich gegensteuern. Klar, dieses Jahr werden die 2,5% NOMINAL-Wachstum beim BIP nicht erreicht, aber längerfristig ist dies keine unrealistische Größenordnung. Man muss auch nicht den theoretischen Spielraum komplett ausnutzen…

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        Alexander sagte:

        @ troodon

        Seit dem Schrödersatz „Das ist mein Aufschwung“ vor gut 20 Jahren, hat sich die deutsche Erfolgsgesellschaft konsequent auf Export umgestellt. Wer Erfolg wollte hat sich der Nachfrage angepasst und nicht hinterfragt ob dieser schuldengetragen vielleicht a) endlich und b) ungesund sei.

        Erfolg und Misserfolg hat die Unternehmerschaft schärfer geteilt als es die Spaltung der Meinung seit Grenzaufgabe vermochte.

        Da unser Steuersystem im stöckerschen Sinn wachstumsfreundlich auf Neuverschuldung gekämmt ist und nicht auf Eigenkapitalbildung, müssen die Erfolgreichen auch dann ihren Verbindlichkeiten nachkommen, wenn Umsätze stagnieren (vgl. Autoindustrie output März 19 minus 11.4% zum Vorjahresmonat, Querschüsse). Konzerne mögen das durch Nachverhandlungen im Einkauf verschmerzen, aber nicht die Zulieferer.

        Wer sich in so einer Lage dem Druck von allen Seiten nicht gewachsen sieht, hat keine Möglichkeit seine Anlagen in einen illiquiden Markt abzusetzen (s.o.)

        Besagte steigende Löhne hatten wir natürlich nur in den boomenden Regionen der Republik, deren Unternehmer rasch gezwungen sein dürften ihre Kosten zu senken; insbesondere dann, wenn Berlin signalisiert, dass die schöpferische Zerstörung gewollt ist.

        Hätte man den Unternehmen helfen wollen, hätte man vor mindestens 10 Jahren alle staatlichen Kosten, incl. der Eigenkapitalbildung, international wettbewerbsfähig machen müssen…was ausgeschlossen war, versteht sich.

        Mir ist klar, dass Berlin glaubt man könne mit ein bisschen Freibetragstrickserei und ein paar Steuerbrosamen eine unternehmerische Großoffensive starten….aber Berlin glaubt auch an seine Energiewende und den Erfolg aus Zuwanderung :o)

        Die weniger Erfolgreichen der Gesellschaft haben heute ganz sicher andere Bedürfnisse als vor 20 Jahren. Diese Leute dürften im stöckerschen Sinn viel Lust auf Konsum und keine Lust auf Investition & Arbeit haben, wenn die Aussicht zu verlieren bei 100% liegt bei steuerlicher Unrentabilität von Fleiß (vgl. bto https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-der-staat-die-fleissigen-bestraft/ )

        Ich bin mir nicht sicher ob es schon so weit ist, aber wegen mir:
        „Lasst die Spiele beginnen“

      • Avatar
        Eva Maria Palmer sagte:

        Ja, wenn es keine Target II-Salden gäbe, könnten wir von echten Export-Erfolgen reden, wenn der Steuerzahler nicht am Schluß die Exporte finanzieren muß, wenn der inkompatible und zum Untergang verurteilte Euro crasht.

        Zu den fast 1 Billion € Targetsalden, die nichts anderes sind als zinsfreie, unbesicherte Kredite im Euro-System für den ClubMed, kommen noch einmal fast 3 Billionen € an ungedeckten Staatsanleihen, die niemals zurückgezahlt werden, dazu.

        Wenn man noch die Haftungsrisiken bei den Rettungsschirmen dazuzählt, und das gravierende Politversagen der Schwarz-Roten und ihrer inkompetenten Komplizen, kommt man leicht an die 10 Billionen-Marke, von denen allein die Regierung Merkel und ihre Gefolgschaft mit ca. (Dr.Stelter) 4 Billionen verantwortlich ist.

        Das Euro-System in der Transfer-Union ist weltweit der größte Hedge-Fonds, der seit Menschheitsgedenken aufgelegt wurde, und sein programmierter Crash wird uns alle zu armem Schluckern machen.

        Hoffentlich auch die, die dafür verantwortlich sind.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ EMP
        „wenn es keine Target II-Salden gäbe, könnten wir von echten Export-Erfolgen reden, “
        Auch das ist mir zu einfach. Ohne Target2 Salden der BuBa hätten dann die dt. Banken die Forderungen ggü. dem Ausland. Die Forderungen bekommen Sie beim deutschen Exportüberschuss nicht weg…

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        Michael Stöcker sagte:

        @ Eva Maria Palmer

        Ihre TARGET2 Ausführungen zeigen, dass Sie Prof. Sinn auf den Leim gegangen sind („zinsfreie, unbesicherte Kredite im Euro-System für den ClubMed“). Es ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, dass Sinn mit seiner Analyse in einigen wesentlichen Punkten fundamental falsch lag.

        Der Hedgefonds Vorwurf wird übrigens auch gegenüber der SNB erhoben. Die SNB ist aber weder Teil des Eurosystems noch gibt es bei ihr TARGET-Salden. Insofern sollten Sie den freundlichen Hinweis von troodon ernsthaft durchdenken. Mehr zum Thema TARGET mit zahlreichen weiterführenden Links finden Sie hier: https://zinsfehler.com/2018/07/30/target-und-kein-ende/

        LG Michael Stöcker

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      Starchild sagte:

      @Alexander
      „Der reale Auftragseingang dt. Industrie Feb 19 – 4.2% zum Vormonat und .8.2% zum Vorjahresmonat. (Quelle https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_132_421.html bzw. Querschüsse)“
      Und das sind nur Durchschnittswerte. Bei uns – 30% im März ! Andere Firma -60% wegen Verlust Großkunde aus China. Bestimmt Branchen trifft es immer zuerst. Hab es lange vorhergesagt aber schon im alten Troja wollte man Kassandra nicht glauben.
      Und das ist erst der Anfang, für Investitionen in Digi 4.0 investieren, gibt es nur Schulterklopfen und Mitgliedsgebühren der IHK, aber keine Auftragsgarantien, schon gar nicht von den Chinesen. Wo sollen Aufträge denn herkommen? Doch nicht etwa von DDR-Mutti?
      Tja die ganzen „Magier und Neidhammel“ sind nix weiter als eingesetzt Fakes.
      Schäuble sagte es ja: es muss erst eine richtig große Krise kommen …. und dann akzeptiert das Volk alles … „. Narzisstischer Größenwahn und Machtmissbrauch werden vom Volk als solche nicht mehr wahrgenommen, nicht mal wenn man es ihnen unter die Nase reibt.

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  4. Avatar
    Eva Maria Palmer sagte:

    Sg Herr Dr.Stelter,

    vielen Dank, daß Sie die unrühmliche, mandatsüberschreitende Rolle der EZB mal ins rechte Licht gestellt haben:
    „Die EZB wird Dinge tun, die wir uns heute nicht vorstellen können.
    Nachdem es gekracht hat, dann ist die Legitimation da.“

    Ich kann mir alles vorstellen, nachdem ich das konfuse Geschwurbel des „EZB-Generaldirektors für neue Produkte“ bei einer Diskussion mit Dr.Krall erlebt habe.

    Sein Hinweis, Krall wäre doch ein Neoliberaler, sollte wohl den Gesprächspartner in eine unrühmliche Ecke stellen.

    Ich bin der Meinung, in einem neoliberalen Deutschland, in dem ich lieber leben möchte als im schwarz,rot-grün-links Deutschland mit keynesianischem Geldsozialismus und dem weltgrößten Sozialamt, gäbe es weniger verantwortungslose Schulden-Politiker, die EZB und die Transfer-Union auch nicht, und den „EZB-Generaldirektor“ würden wir als Sparkassen-Angestellten erleben.

    Weiter mit Dr.Stelter:
    „Dann kommt MMT und der Helikopter. Die Manipulatoren des Systems geben lange nicht auf“.

    Klarer gehts wohl kaum.
    Deswegen kann es sein, daß die substanziellen Krall-Prognosen, Bankensterben und Hunderttausende kollabierte Zombie-Unternehemen, später kommen, als angekündigt.

    Im Gegensatz zu den EZB-Dilettanten ist Krall derjenige, der über ein fundertes Wissen über Banken und Risikotragfähigkeits-Systeme verfügt. Bewiesen wird meine Aussage, durch die Tatsache, daß die 4 schlimmsten Banken Italiens den EZB-Stresstest summa cum laude bestanden haben.

    Die Software und die Risiko-Beurteilungsmethode für Kreditgeschäfte nach Basel III wurde von Dr.Krall fast alleine entwickelt und wird heute zu 80% in denBanken Deutschlands eingesetzt.

    Meine Prognose:
    Krall hat recht, der Crash wird kommen, aber von den EZB-Auguren „whatever it takes“ noch eine ganze Weile hinausgeschoben, mit „Helikopter-Einsatz und Dingen, die wir uns heute noch nicht voorstellen können“ (Zitat Dr.Stelter).

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