Aktueller War-Index von Professor Heinsohn

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Nachdem einige Kommentatoren mich schon in der Gefahr sahen, in das Lager der unseriösen Angstmacher abzudriften, die den nächsten Weltkrieg heraufbeschwören, eine kleine Klarstellung. Nein, ich sehe das nicht. Ich hätte bei der Einführung des Beitrages von heute Morgen klarer sagen sollen, dass ich die Parallelen beim Zerfall der globalisierten Ordnung sehen kann.

Bei der Kriegsgefahr bleibe ich bei den Thesen von Gunnar Heinsohn. Es geht um den Anteil der jungen Männer.

Wo es gefährlich wird, zeigt sein aktueller War-Index:

Quelle: Professor Gunnar HeinsohnQuelle: Professor Gunnar Heinsohn

bto: womit klar ist, warum wir wo, welche Konflikte haben.

27 Antworten
  1. Dietmar Tischer says:

    > bto: Womit klar ist, warum wir wo, welche Konflikte haben.>

    Vorsicht mit solchen Schlussfolgerungen.

    Russland liegt mit 0,67 sehr nahe bei uns mit 0,65 – und ist als NATION trotzdem sehr viel KRIEGSAFFINER als Deutschland und andere Nationen, die im Ranking als viel kriegsbereiter erscheinen. Ich verweise hier auf Ukraine/Krim und Syrien.

    Demografie ist ein Aspekt und sicher keine unbedeutender, um die Kriegsgefahr, die von einem Land ausgehen könnte, zu bestimmen. Sie sagt aber überhaupt nichts darüber aus, dass auch aus ANDEREN Gründen ein hohes Kriegsrisiko bestehen kann.

    Heinsohn sieht das auch, wenn er schreibt „If nations in the blue sectors … consider war or intervention they act extremly careful …”

    Wenn ich dabei an die USA und den Irakkrieg denke, ist „extremly careful“ nichts, was mich bezüglich Kriegsgefahren beruhigt.

    Antworten
    • Matthias says:

      Russland ist nicht KRIEGSAFFINER! Der Konflikt in der Ukraine resultiert aus einem Putsch, der vom Westen finanziert und initiiert wurde, und der die Ukraine, mit Hilfe von lokalen Faschisten, aus dem russischen Einflussbereich herauslösen und in den westlichen Einflussbereich überführen sollte. Das ging so weit, dass den Menschen in der Ostukraine und auf der Krim die russische Sprache verboten werden sollte, was die natürlich nicht lustig fanden. Daraufhin kam es zu den Separationsbemühungen (die Russland unterstütze).

      Der Konflikt in Syrien resultierte aus der Weigerung Assads, eine saudisch-katarische Ölpipeline durch das Land legen zu lassen, denn Assad entschied sich für eine alternative iranische Pipeline. Daraufhin sollte Assad „weggemacht werden“, woraufhin Saudi-Arabien, Katar, die Türkei und die USA Terroristen aus aller Welt nach Syrien brachten, sie ausrüsteten und finanzierten und Krieg führen ließen. Da die durch den Westen unterstützten Terroristen immer mehr Einfluss gewannen und die LEGITIME und DEMOKRATISCH GEWÄHLTE Regierung Assads vor dem Untergang stand, hat Russland eingegriffen und die Terroristen entschieden geschwächt.

      Selbst beim Afghanistankrieg wurde Russland von der damaligen legitimen Regierung ins Land geholt, da die dortigen „Freiheitskämpfer/Terroristen“ immer mehr die gewählte afghanische Regierung bedrohten.

      Auch im WKII ist Russland erst in den Krieg eingetreten als es selbst angegriffen wurde.

      Also hören Sie doch bitte auf mit ihrem russophoben Gehetze a la „Russland ist KRIEGSAFFIN“ auf. Vielleicht sollten Sie mal ein paar alternative Medien konsumieren denn sie klingen wie jemand, der von der täglich abgelassenen Hetzpropaganda von SPON/FAZ/ARD/Co. ein weiches Hirn bekommen hat.

      Heinsohn hat schon Recht, dass die Kriegsgefahr in/um Russland sehr gering ist.

      Antworten
      • Dietmar Tischer says:

        Sie verstehen nicht einmal das PROBLEM, um das es hier geht, „wissen“ aber, dass ich „russophobes Gehetze“ betreibe.

        Und lesen können Sie auch nicht!

        Ich habe „kriegsaffiner als Deutschland“ geschrieben, nicht „kriegsaffin“.

        Egal, warum und wieso:

        Russland hat die Kriegsgefahr mit der eindeutig völkerrechtswidrigen Einverleibung der Krim vergrößert und an Kriegen teilgenommen, obwohl dies innerhalb des blauen Sektors nach dem DEMOGRAPHIC WAR INDEX gemessen an Staaten mit einem ähnlichen Index-Wert sehr unwahrscheinlich sein sollte.

        Meine Feststellungen betreffen abseits der FAKTEN zu Russland nur Heinsohn und seinen Index.

        Rüsten Sie ab.

      • Matthias says:

        Der Anschluss der Krim an Russland, durch ein Referendum, war NICHT völkerrechtswidrig („Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker“ nach Art. 1 Nr. 2). Es hat die Verfassung der Ukraine verletzt aber NICHT das Völkerrecht.

        Vielleicht sollten Sie ihr „Wissen“ mal von einem Völkerrechtler auffrischen lassen und nicht aus FAZ/SPON/ARD beziehen.

        Außerdem würde auf der Krim, hätte sie sich nicht Russland angeschlossen, jetzt auch Bürgerkrieg herrschen, es wären viele tausende Tote zu beklagen und die Krim läge in Schutt und Asche (das wäre Ihnen wohl lieber oder?).

        Und warum Deutschland nicht mehr Krieg führt, liegt an der praktisch nicht vorhandenen Armee. Aber wenn man sich die Kriegshetzerei einer Ursula von der Leyen, eines Elmar Broks oder anderen deutscher „Politiker“ anhört, kann man froh darüber sein, denn das, was die von sich geben, hört sich teilweise so an als wenn die liebend gerne einen neuen Russlandfeldzug vom Zaun brechen würden.

        In den ganzen aktuellen Konflikten sind die Russen die einzigen, die sich wie Erwachsene aufführen. Unsere „westlichen Politiker“ wirken dagegen wie die übelsten Kriegstreiber (dass man sie am liebsten in der geschlossenen Psychiatrie sehen würde).

        Mit Russland war alles in Ordnung, besonders in Bezug auf Europa, aber die westlichen Kriegstreiber mussten ja in der Ukraine putschen und die Terroristen in Syrien finanzieren und den russischen Bären bis aufs Blut reizen … und jetzt haben wir „den Salat“.

      • Rob says:

        Eigentlich müsste ich Sie (Matthias) ignorieren. Aber es tut mir leid das ich es sage: ich nehme Sie mit Ihren Ausführungen als Russland-Troll wahr (bezahlt oder nicht, das spielt keine Rolle).

      • Matthias says:

        Ich bin hier schon lange aktiv und kein „Troll“, da können Sie Herrn Stelter direkt fragen. Und es gibt auch keine „Putintrolle aus St. Petersburg“, da das nur auf der Behauptung einer einzigen Dame fußt, die von westlichen NGOs finanziert wurde und wird. Die hat auf ein Gebäude gezeigt, ihre Behauptung ausgesprochen und dann wurde dieser Müll bei Springer, FAZ & Co. verbreitet und Sie „Intelligenzbestie“ plappern das nur nach, was furchtbar traurig ist.

        Übrigens haben die deutschen „Medien“ über ihre Online-Portale umfangreiche Untersuchungen bzgl. der IP-Adressen ihrer angeblichen „Putintrolle aus St. Petersburg“ gemacht aber nichts finden können, daraufhin wurde dann die Kommentarfunktion einfach deaktiviert (Sueddeutsche, bei den meisten FAZ-Artikel und bei entsprechenden Artikeln auf SPON auch).

        Die wollen halt, was ihre russophobe Hetzpropaganda anbelangt, keinen Widerspruch vom „Pack“ hören. Und wenn Sie das alles noch gar nicht bemerkt oder verstanden haben, haben Sie die letzten Jahre wohl tief und fest geschlafen, was nochmals traurig ist.

      • Wahrheitsfinder says:

        In den WK2 ist Russland erst eingetreten, nachdem es selbst angegriffen wurde?

        Noch nichts von der Teilnahme am Überfall auf Polen 1939, vom finnischen Winterkrieg, von der Annektion der baltischen Rebubliken, Bessarabiens und der Bukowina gehört?

        Eigenartiges russophiles Geschichtsbild.

      • Ondoron says:

        Ich jedenfalls danke Matthias sehr für seine Klarstellungen. Die Wahrheit tut den Transatlantikern ein bisschen weh.
        Die Transatlantiker kann ich allerdings nur auffordern, mal jenseits des Mainstreams zu recherchieren. Brzeszinski, Wolfowitz, Barnett… schon mal gelesen? Oder auch hier Bildungslücke?

  2. Bagehot says:

    Mit seiner These von der verhängnisvollen „Youth Bulge“ geht Heinsohn schon seit Jahren hausieren. Zueilen schafft er es damit auch in seriöse Medien wie der FAZ.

    Wahrer wird seine recht abenteuerliche Behauptung dadurch aber nicht.

    Es lässt sich schlichtweg keine statistische Korrelation zwischen demographischen Faktoren wie Zahl der Geburten pro Familie, Bevölkerungswachstum und Anteil männlicher Jugendlicher an der Gesamtbevölkerung auf der einen Seite und Zahl der Kriege, Bürgerkriege und Kriegsopfer auf der anderen Seite feststellen.

    Dietmar Tischer nannte schon das Beispiel Russlands. Das Land hat nicht nur einen sehr, sehr geringen Anteil an jungen Männern. Es ist auch äußerst dünn besiedelt. Wenn Wladimir Putin dennoch laufend blutige Kriege führt oder in Bürgerkriege verwickelt ist – sei es in Syrien, der Ukraine, Georgien oder Tschetschenien –, ist das leitende Motiv offenkundig Imperialismus sowie Sicherung und Ausbau seiner persönlichen Macht.

    Auch westliche Nationen wie Frankreich, die seit Jahrzehnten sehr niedrige Geburtenraten aufweisen, haben seit dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Kriege geführt – insbesondere die hoffnungslosen Kriege in Algerien und Vietnam, mit denen der Zerfall des französisches Kolonialreichs aufgehalten werden sollte.

    Die USA, die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Weltpolizist verstehen, ließen sich auf die Kriege in Korea, Vietnam, Afghanistan und Irak ein, von den zahllosen Militär-Interventionen in Lateinamerika ganz zu schweigen.

    Auch Deutschland warf in den 1990er Jahren das Verbot der Out of Area-Einsätze über Bord und engagierte sich bei Militäreinsätzen auf dem Balkan, in Afghanistan und schließlich in Mali.

    Wie diese Beispiele zeigen, brauchen kriegswillige Länder offenbar keinen riesigen Überschuss an jungen Männern. Im 21. Jahrhundert werden Kriege mit Massenvernichtungswaffen geführt, für die nur relativ wenige Soldaten benötigt werden. Für den Einsatz einer Wasserstoffbombe werden einige wenige Spezialisten benötigt – die Opfer zählen nach Millionen.

    Auf der anderen Seite erlebte Europa im 19. Jahrhundert das stärkste Bevölkerungswachstum seiner Geschichte. Dank der Fortschritte in Medizin und Hygiene überlebten immer mehr Kinder bis ins Erwachsenenalter, so dass sie dann selbst eine Familie gründen konnten.

    Historiker konstatieren, dass die hundert Jahre zwischen dem Wiener Kongress und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu den friedlichsten Perioden der europäischen Geschichte gehören. Lediglich der Krimkrieg und die drei Kriege um die deutsche Einheit trüben das Bild. Doch die Opfer waren, verglichen mit dem Dreißigjährigen Krieg oder gar den beiden Weltkriegen, sehr gering.

    Die in der Tat stark wachsende Zahl junger Männer wurde seinerzeit, vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in West- und Nordeuropa von der rasant voranschreitenden Industrialisierung aufgesogen. Aus Ost- und Südeuropa, wo die Industrialisierung später einsetzte, wanderten Millionen von Menschen in die USA und nach Lateinamerika aus.

    Andererseits ist festzustellen: Der blutigste und grauenvollste Krieg der gesamten Menschheitsgeschichte war der von den Nazis entfesselte Zweite Weltkrieg. Für den Holocaust gibt es keine historische Parallele. Doch schon damals waren die Geburtenraten in Deutschland stark gefallen. Ganz gewiss bildete eine stark wachsende Zahl junger Männer nicht die Ursache für diese zivilisatorische Katastrophe.

    Auf der anderen Seite gibt es Beispiele dafür, dass Länder trotz stark wachsender Bevölkerung eine weitgehend friedliche Politik verfolgen. Heinsohn verweist für seine verwegenen Thesen vor allem auf Afrika und den Nahen Osten, wo die Bevölkerung in der Tat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen hat.

    Doch zu Indien verliert er kein Wort. In diesem Land leben – auf einer viel, viel kleineren Fläche – weit mehr Menschen als in ganz Afrika! Ende der 1940er Jahre gab es auf dem indischen Subkontinente, bedingt vor allem durch einen völlig verfehlten Teilungsplan der scheidenden britischen Kolonialmacht, einen sehr blutigen Bürgerkrieg zwischen Hindus und Muslimen, der Millionen von Opfern forderte.

    Doch dann verlief die Entwicklung in Indien weitest gehend friedlich. Das Land setzt heute auf moderne Technologien wie Software und IT-Services. Diese Branchen erfordern wenig Kapital, das Indien schlicht nicht hat. Benötigt werden stattdessen in sehr großer Zahl hochqualifizierte Fachkräfte, die das hoch entwickelte indische Bildungssystem liefern kann. (Indiens Spitzenuniversitäten brauchen den Vergleich mit Cambridge, Harvard und Oxford nicht zu scheuen.)

    Experten sagen: Gerade weil Indien so viele Menschen hat, die ganz unterschiedlichen ethnischen Gruppen, Religionsgemeinschaften und kulturell-sprachlichen Communities angehören, war das riesige Land mit seinen heute mehr als einer Milliarde Einwohner gezwungen, Strukturen und Verfahren einzuführen, die einen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen gewährleisten. Und das ist – die Demokratie.

    Ich darf verweisen auf die Arbeiten des indischen Ökonomie-Nobelpreisträgers Amartya K. Sen sowie auf die Bücher des indisch-stämmigen Schriftstellers V. S. Naipaul, insbesondere den Reportage-Band „India – A Million Mutinies Now“.

    Um diesen langen Post zusammenzufassen: Heinsohns These, dass die Gefahr von Kriegen umso größer ist, je mehr junge Männer es in einer Gesellschaft gibt, ist grundfalsch. Er befördert damit fatale Vorteile über die Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten.

    Ich würde wirklich gerne wissen, warum solch ein Unfug hier gepostet werden muss.

    Antworten
    • Daniel Stelter
      Daniel Stelter says:

      „Ich würde wirklich gerne wissen, warum solch ein Unfug hier gepostet werden muss.“

      Bis jetzt war meine Philosophie hier Dinge zu posten/kommentieren/schreiben, die ich für interessant halte. Manchmal stimme ich zu, manchmal kritisiere ich. Am besten sind m.E. Beiträge, die auf Resonanz stossen, entweder weil sie viel gelesen werden und/oder eine rege Diskussion auslösen.

      Wie Sie alle sehen, ist bto werbefrei und unentgeltlich. Damit also in sich selber ein Zuschussgeschäft. Da nehme ich mir dann die Freiheit der Auswahl.

      Antworten
      • Dietmar Tischer says:

        Unabhängig davon, welchen Stellenwert der Blog innerhalb Ihres Interessen-Mix für Sie hat:

        Sie unterbreiten mit diesem Blog ein Angebot.

        Wer meint, dass es Unfug anbietet, muss sich damit nicht auseinandersetzen, sondern kann sich den Diskussionsangeboten anderer Blogs zuwenden.

        Was mich betrifft:

        Ich bin an Ihrer Grundthematik interessiert, die perspektivisch übergreifende Entwicklungen analysiert, die Ursachen dafür zu bestimmen sucht und auf alternative Zielsituation verweist.

        Dies mit Referenz zu bedeutenden Stimmen der angelsächsischen Welt, machen Ihre Blogbeiträge attraktiv für mich.

        Ich sehe nichts Vergleichbares in der deutschen Blog-Landschaft.

    • Horst says:

      Vielen Dank für Ihren ausgewogenen Kommentar.

      Hier ist bestimmt der erste Weltkrieg gemeint?

      „Historiker konstatieren, dass die hundert Jahre zwischen dem Wiener Kongress und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu den friedlichsten Perioden der europäischen Geschichte gehören. Lediglich der Krimkrieg und die drei Kriege um die deutsche Einheit trüben das Bild. Doch die Opfer waren, verglichen mit dem Dreißigjährigen Krieg oder gar den beiden Weltkriegen, sehr gering.“

      Antworten
    • Hans-Peter Stumpf says:

      Lieber Herr Stelter,
      ich finde es toll, dass Sie diesen Artikel bringen.
      Gunnar Heinsohn ist m.E: einer der klügsten Köpfe des Landes, der in mehreren Disziplinen punkten Kann (Kriegsdemografie, Eigentumökonomik,etc) und in der Öffentlichkeit nicht ausreichend beachtet wird.
      Das Schaubild ist sehr aussagekräftig, allerdings darf man es nicht monokausal betrachten, sondern als eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für künftiges Ungemach. Hätten Politiker die letzten 50 Jahre zumindest ansatzweise die Hinweise der Demografie ernst genommen, wäre vielleicht der ein oder andere Völkermord, Bürgerkrieg mit vielen Tausenden Toten, der es nicht in die Medien geschafft hat, zu vermeiden gewesen.
      Weiter so!
      Freundliche Grüße

      Antworten
    • Matthias says:

      @ Bagehot
      In Indien herrscht ein Kastensystem, dass rassischster ist, als es die Apartheid in Südafrika jemals war. Wer da, wie Sie, von Demokratie spricht, weiß einfach nicht wovon er redet.

      Und auch die FAZ ist KEIN seriöses Medium! Wer DAS, nach der hetzerischen „Berichterstattung“ in der Ukrainekrise oder beim BREXIT, nach der „Berichterstattung“ in der Flüchtlingskrise und aktuell, zur US-Wahl, behauptet, den kann man leider nur, im besten Falle, als naives Schaf bezeichnen.

      Die FAZ ist zu einem ganz üblen Desinformations- und Hetzblatt mutiert und wer das nicht bemerkt hat ist blind und taub.

      Mehr muss man dazu nicht sagen!

      Antworten
    • Rob says:

      @ Bagehot
      Danke für diesen differenzierten Kommentar. Gleichwohl möchte ich anmerken, dass ich Heinsohn als Ökonom sehr schätze. Er hätte besser betont, seine diesbezügliche Arbeit eindeutig als eine Art Index zur Bürgerkriegsgefahr für die jeweilige Staaten zu verstehen.

      Schwachstellen sind m.E. auch Italien, Griechenland und Spanien. Drei Staaten mit einer sehr beunruhigenden Jugendarbeitslosigkeit. Von dort gewinne ich – leider – den Eindruck, dass man sich von „TINA“ hat einschüchtern lassen. Der Occupy-Effekt. Aber gut, warten wir mal ab.

      Antworten
    • egp says:

      – Heinsohn befördert keine Vorurteile, da er selbige Gedanken auch auf die europäischen Mächte vor den ersten Weltkrieg anwandte.
      – Heinsohn hat nicht behauptet, dass der Überschuß junger Männer die alleinige und unbedingte Voraussetzung für Krieg ist.
      – Indien ist in sich nicht so friedlich und trotz großer Leistungen nur punktuell IT-affin.

      Antworten
  3. Dietmar Tischer says:

    Noch ein Gedanke zu Heinsohn:

    Er schreibt “If nations in der blue sectors … consider war or intervention they act extremely careful because every fallen soldier – being his mother’s only son or only child – will terminate his family line.”

    Ich lasse einmal dahingestellt, ob die Begründung mit dem Ende der Familie trägt.

    Aber selbst wenn es so wäre und für diese Staaten Verluste sehr kritisch für kriegerisches Agieren sind, ist klar, dass gerade sie – Staaten im blauen Sektor – nicht BESONDERS eine Kriegsbeteiligung nicht besonders sorgfältig erwägen müssen, um Verlust zu verhindern.

    Das liegt an den OPTIONEN der Kriegsführung, die diese Staaten aufgrund ihrer Waffentechnologien haben. So können sie sich u. U. ohne Bodentruppen allein mit der Luftwaffe an einem Krieg oder Bürgerkrieg beteiligen und müssen dabei keine hohen Verluste an Menschenleben befürchten. Aktuell bestes Beispiel dafür ist Russland im Krieg in Syrien.

    Damit ist die dem DEMOGRAPHIC WAR INDEX 2017 stillschweigend angenommene HOMOGENITÄT der Kriegsführung nicht mehr gegeben. Afrikanische Staaten führen Kriege anders als die technologisch hochgerüsteten Länder, die daher eine Kriegsaffinität haben, die sich nicht oder nur in geringem Maß an demographischen Sachverhalten orientiert.

    Heinsohn ist sehr suggestiv, aber die Sache mit den Kriegen ist nicht so einfach, wie er sie darstellt.

    Antworten
  4. Johannes says:

    Der „war index“ veranschaulicht im Rahmen seiner „Definition“ wohl recht passend die „Kriegsgefahr“ für den afrikanischen Kontinent und überwiegend für Länder, in denen die Menschen muslimischen Glaubens (auch hier gibt es Ausnahmen) sind.

    Er passt aber offenkundig nicht generell, wie Bagehot und Herr Tischer dargelegt haben.

    Sorros ist pessimistisch:

    „Nun sieht er die Welt einer ganzen Reihe von Risiken ausgesetzt. So traut Soros dem Präsidenten Trump durchaus zu, einen Handelskrieg mit China loszutreten. Und aus einem Handelskrieg könne schnell ein militärischer Krieg werden.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article161343541/George-Soros-prognostiziert-den-grossen-Trump-Crash.html

    Antworten
    • Matthias says:

      Soros hat von Anfang an Clinton unterstützt, er hat die Flüchtlingskrise maßgeblich befeuert, denn seine vom ihm finanzierten NGOs haben die „Flüchtlinge“ entlang den Routen direkt nach Europa geschleust (die „Flüchtlingshandbücher“, die überall verteilt wurden, kamen von Soros) UND er hat eine Milliarde Dollar Verlust gemacht, da er bei der Wahl von Trump auf fallende Kurse setzte, sie aber danach stiegen.

      Soros ist daher, nicht nur was Trump anbelangt, die Unglaubwürdigkeit in Person und diesem „Herrn“ darf man kein einziges Wort glauben.

      Mittlerweile verstehe ich gut warum Soros in Osteuropa (Ungarn, Tschechien und Polen) Staatsfeind Nr 1. ist.

      Antworten
  5. Dietmar Tischer says:

    @ Matthias

    Wenn Sie hier schon den Völkerrechtler spielen wollen, dann gern, aber nicht mit Blindheit geschlagen.

    Russland hat sich im gesamten Prozess des Übergangs der Krim von der Ukraine zu Russland vökerrechtswidrig verhalten und zwar durch seine militärische Präsenz außerhalb seines Pachtgebiets auf der Krim.

    Das ist nicht dadurch wegzuwischen, dass der mehrheitliche Wille der Bevölkerung der Krim, sich Russland anzuschließen, nicht völkerrechtswidrig war.

    Die Fakten, die Russlands Handeln betreffen, machen den Westen natürlich nicht zum Heiligen. Es ist schon klar, dass der Westen in und mit der Ukraine Interessen vertreten hat und immer noch vertritt, die denen Russlands entgegengesetzt sind. Ob dabei immer so gehandelt worden ist, dass Russland dies als nicht gegen sich gerichtet ansehen musste, kann aller Erfahrung nach bezweifelt werden.

    Wenn das Ihre Agenda ist, können Sie diskutieren mit wem Sie wollen – nicht mit mir, denn es ist nicht meine.

    Meine ist hier:

    Russlands kriegsbezogenes HANDELN mit Bezug zu Heinsohn.

    Das ist etwas anderes als die außen liegenden URSACHEN, die Russland zum Handeln veranlasst haben oder haben könnten.

    Antworten
  6. Stefan Ludwig says:

    @Matthias:
    es mag sein, dass Sie mittlerweile ziemlich wütend auf ziemlich viele Organisationen sind. Das ist jedenfalls meine gemutmaßte Erklärung dafür dass Sie einen für mein Empfinden recht aggressiven Schreibstil und Wortwahl verwenden. Solange Sie damit nicht gegen Gesetze verstoßen müssen Sie auch nicht mit Anzeigen rechnen. Ich nehme an dass Sie mit ihren Postings eine Wirkung erzielen möchten. Welche Wirkung möchten Sie erzielen? Das sich andere Diskussionsteilnehmer provoziert oder brüskiert fühlen und sich dann dazu hinreißen lassen ebenfalls aggresiv zu antworten?
    Ich vermute eher Sie wollen Aufklärung bzw. das Überdenken von Positionen und Meinungen erreichen. Dazu ist meiner Meinung nach eine Wortwahl die Dinge klar benennt aber persönliche Bewertungen weglässt besser geeignet. Manches was Sie schreiben hört sich nach echt starkem Tobak an. So stark dass es von einer größeren Anzahl Leuten in die Schublade „Linksradikaler Spinner“ einsortiert wird. Je skandalöser ihre Aussagen sind desto sorgfältiger müssten Sie diese Aussagen mit leicht nachprüfbaren Fakten untermauern. Sonst werden Sie außerhalb des Kreises von Ihnen Gleichgesinnten nicht ernst genommen.

    Wie erreicht man dass der Hass auf – was auch immer – weniger wird? Die Antworten darauf werden je nach Situation und Sache unterschiedlich ausfallen. Ich bin aber der Meinung Aggressivität und persönliches abwerten sind in keinem Fall hilfreich. Man kann (nicht muss!) einen Teil ihrer Aussagen als persönlich abwertend verstehen. Mein Vorschlag lassen Sie das persönliche bewerten weg.

    Noch ein Vorschlag sich in Unvoreingenommenheit zu üben:
    Spulen Sie in dem Video zur Stelle 1:23:20. Ich finde er hat recht.

    https://www.youtube.com/watch?v=EzKL1lYKU34

    viele Grüße

    Stefan Ludwig

    Antworten
  7. Bakwahn says:

    Stefan Ludwig
    warum greifen Sie Matthias persönlich an? Sie halten M. für einen „linksradikalen Spinner“, auch wenn sie das im Konjunktiv formulieren. Matthias operiert mit starken Behauptungen, z.B. daß Soros die „Flüchtlingskrise maßgeblich befeuert“ haben soll, daß er gewisse NGOs finanziert und aufgrund Trumps Wahlsieg eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben soll.
    Ludwig, greifen Sie Matthias‘ Grundlagen seiner Argumentationskette an. Nennen Sie seriöse Quellen, die belegen, daß Matthias‘ Annahmen falsch sind oder höchst bezweifelbar.
    Alles andere ihres Beitrages ist auf einer ‚Metaebene‘ angesiedelt und ist eigentlich off topic, wirkt sehr oberlehrerhaft.

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  8. Bakwahn says:

    Zur Sache: Ich finde Heinsohn klasse.

    Mit den sogenannten Youth bulges lässt sich sicherlich nicht alles erklären, aber alle Erklärungen, die sie schlichtweg ignorieren, greifen zu kurz. Es ist in der Tat so, dass die überschüssigen Söhne, die überzähligen jungen Männer, für die kein Platz in ihren jeweiligen Gesellschaften war, der Motor von Aggressivität und Unruhe waren und sind.
    In der Vergangenheit wurden diese (kriminellen) Energien vergesellschaftet und in staatliche Regie genommen. Kreuzzüge und die Eroberung der Welt ab dem 15. Jahrhundert durch die (süd-)westeuropäischen Staaten verdanken sich ab dieser Zeit in erster Linie dem enormen Bevölkerungswachstum mit einer großen Anzahl an überschüssigen Söhnen, die weder Haus noch Hof noch Handwerksbetrieb und Manufaktur erbten. Diese überschüssigen Söhne, die überzähligen jungen Männer der damaligen Zeit zogen in die Welt, um sich die Chancen zu erobern, die sie zu Hause nicht hatten.
    Wir haben zur Zeit auf dieser Erde mehr als ein Dutzend Kriege, Bürgerkriege, gewalttätige Auseinandersetzungen. Bei (fast) allen dieser Auseinandersetzungen kämpfen dritte und vierte Söhne, um sich über diese kriegerischen Gefechte neue gesellschaftliche Chancen zu erobern.
    Ich will keineswegs damit sagen, dass es immer mit Notwendigkeit zu Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen kommen muss, wenn es einen kräftigen Youth Bulge in einer Gesellschaft gibt. Aber für Entwicklungen dieser Art ist der demographische Zustand bzw. die demographische Entwicklung einer Gesellschaft mit zu berücksichtigen.

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  9. Bakwahn says:

    Eine interessante Auffälligkeit bei Heinsohn:
    Wenn er über die arabisch-muslimischen Staaten und deren Möglichkeiten auf soziale Chancen berichtet, dann verwendet er grundsätzlich das Wort „Positionen“; niemals das Wort „Arbeitsplatz“. Ich glaube alle seine Arbeiten und Aufsätze zu kennen. Da finden sich im besagten Zusammenhang nur Formulierungen wie „soziale Chancen“ und „Positionen“.

    Warum verwendet Heinsohn hartnäckig diese Begrifflichkeit?
    Was veranlaßt ihn dazu? Was könnte der Unterschied sein zwischen einer Position und einem Arbeitsplatz?
    Mir ist das klargeworden vor ein paar Monaten bei der Lektüre eines Artikels in der FAZ. Da wird aus der Hauptstadt eines der kleinen Balkanländer berichtet; und zwar über die dortige akademische Jugend an der einzigen Uni des Landes. Fast alle studierten, um in den öffentlichen Dienst zu kommen. Nein, nicht um ihrem Land zu dienen, um den öffentlichen Dienst und die Verwaltung zu modernisieren, effizienter und bürgernäher zu machen, neue Technologien dort einzuführen etc, Die strebten eine sichere Position an, eine Versorgung, und wollten von ihrem Lieblingscafe der Hauptstadt aus ihre Untergebenen mit Smartphone und Tablet-PC kontrollieren. Das ergaben Befragungen und Recherchen eines verwunderten und entsetzten FAZ-Korrespondenten.
    Ich ärgere mich, daß ich diesen Bericht samt Link nicht aufbewahrt habe.

    Das erinnert ein wenig an das Lied mit dem Titel „Alfons dä Ampmann“, der Fachmann „für Jrundsatzfragen d’r Verwaltungsstruktur“ der Kölner Mundartgruppe „Bläck Fööss“.
    Der kommt morgens ins Büro und frühstückt ausgiebig, dann liest er die Zeitung, Danach macht er einen Rundgang durch die Büros seiner Untergebenen und verteilt die Arbeit, „hä lot die andere höppe“. Er selber macht keinen Handschlag. So vergeht der Arbeitstag Alfons.

    PS: Das mache ich auch bereits seit 4 Wochen bei 30 Grad.
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  10. Lutz Gerwig says:

    Was mir an Heinsohn gefällt, ist, dass er sich traut, selbst Position zu beziehen und diese indikativ zu untermauern. Das ist suggestiv manchmal stärker als es beim Ausdifferenzieren danach rüberkommt. Er ist Bauherr von Streitschriften, die den Diskurs befeuern. Solcher Art Auseinandersetzung ist dringend vonnöten.

    Der Kriegsindex ist ein und nur ein Indikator, ein Anzeiger, ein Wegweiser auf ein weites Feld, nicht einen sicher zu bestimmenden Punkt. Dennoch ist er ähnlich denkfördernd wie der BigMac-Index. In diesen Vergleich würde ich ihn stellen. Ignoranz eines unvollkommenen Indikators wie diesem fördert nicht das Wissen, sondern verhindert Lernen. Das Richtige im Unvollkommenen zu sehen fördert Verständnis.

    Der hier hochgekochte Streitstil zeigt, wie weit Diskurswelten voneinander entfernt sind, wie wenig der Kampf um möglichst passende Erklärungen geführt wird und wie sehr es ums absolute Rechthaben in einer angeblich „nur konstruierten“ Weltwirklichkeit geht. Dabei ist besonders den Vertretern von weniger gesellschaftsfähigen Ansätzen eine größere Pointiertheit nachzusehen, denn sie befinden sich im dauernden Abkanzeln der Machtinhaber und deren Repräsentanten, Profiteuren und Mitläufern.

    Hier könnte man jedoch auf die Fakten unabhängig von den Quellen gucken und gemeinsam lernen. Auch Repräsentanten, Profiteuere (des jetzigen Systems) und Mitläufer (braven Bürgern, die das System am Laufen halten, um eigenen und anderen sozialen Frieden zu wahren), sie alle haben auch ihren Stich zu machen und nicht alles aus dem System kommende ist falsch. Wer eine Quelle an sich verurteilt und mit Ignoranz bestraft, ist genauso ideologisch verblendet, wie der, der einer Quelle der Macht unbesehen glaubt und befürchtet, mit einem dort entdeckten Fehler sei das System bedroht. Auch Herr Stelter hat den Gegenwind aus seiner alten Welt der Eliteberater gespürt, die die Wahrheit der Wirkung von Wahrheit unterordnen wollten, wenn diese Wirkung ihre eigene Nacktheit aufdeckt. Das ist das Gute am frei sein, wenn man schonungslos sein kann gegen leere Behauptungen und haltlose Erwägungen.

    Aufgrund der vorhandenen Nüchternheit bei der Mehrheit aller Kommentatoren und insbesondere bei Daniel Stelter dürfte auch diese Plattform unter dem Strich dazu beitragen, dass sich ein ausgewogenes Bild der Realität ergibt und auch unbezwingbare Wahrheiten, gut (und nicht per demokratischer Akklamation) belegte Fakten einen Platz im Leser finden können.

    Bezug zum Wirtschaften: Krieg steigert irgendwo in der Welt das BIP und Krieg dürfte eine wesentliche Ursache für das kreditfinanzierte Geldsystem an sich sein. Staaten ohne Staatsgewalt sind Luftnummern und jeder Staat kann historisch auf Kriegswurzeln, auf Mord und Totschlag zurückschauen. Geld ohne Staatsgewalt bei der Durchsetzung von Recht auf Geldwert oder dessen Geltung ist nichts. Eigentum ohne Staatsgewalt zum Schutz des Eigentums ist nichts. Krieg ist nicht nur Raub von Leben, sondern auch Zerstörung von Eigentum und Zerstörung von Schuldenbilanzen. Künftiges BIP-Steigern geht immer durch vorherigen Null-Setzen durch Zerstörung und Krieg.

    Die Kriegsaffinität von hoch verschuldeten Staaten wächst mit der Suche nach Nachschuldnern=neuen Märkten in eroberten Staaten. Die Asynchronizität von Opfern der Ein-Kind-Staaten versus derer der Viel-Kind-Staaten ist dramatisch und hat ihre Ursache im Tausch von Menschen gegen Kapital= Kriegsgerät.
    Kinder, Migranten, Masse sind Waffen der Viel-Kind-Staaten, die sich gegen die Kapital=Schulden-Ein-Kind-Staaten so nur „wehren“ können. Kapitalintensiv-Staaten können davon „profitieren“, indem sie Viel-Kind-Staaten-Kriege befördern, auch untereinander. Und beim Wiederaufbau wird genauso wie beim Zerstören der Profit von Kriegs- und Bauindustrie befördert (und die Schulden der Ein-Kind-Staaten werden genauso wie die der Viel-Kind-Staaten so gesteigert.)

    Das wirklich umfangreiche, komplexe Buch von David Graeber, das wohl viele lobten, die es nicht gelesen haben, beschreibt die Vielfalt der Verbindung von Schulden, Gewalt, Ideologie, Staaten, Märkten und damit die Vielfalt von Alternativen, die alle mit Kehrseiten versehen sind.

    Wir haben immer eine Wahl.

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