Inflation wird mittel­fristig zum Problem

Eine Kombination aus Basiseffekten, der erfreulich raschen Erholung vom Corona-Schock und vereinzelten Lieferengpässen hat zu einem Anstieg der Inflationsraten geführt. Schon im kommenden Jahr dürfte dieser Effekt verpuffen. Die Ölpreise dürften nicht weiter steigen, die Probleme Chinas zu geringerem Wachstum führen, was die Rohstoffmärkte entlastet.

Entwarnung ist beim Thema Inflation jedoch nicht angesagt. Im Gegenteil. Pessimisten verweisen auf das starke Wachstum der Geldmengen in Folge der Notenbankeninterventionen und betonen den langfristigen Zusammenhang mit der Inflation. Optimisten verweisen auf die seit Jahren rückläufige Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und den deflationären Druck von Globalisierung und technischem Fortschritt.

Bisher hatten die Optimisten recht, doch einiges spricht für einen Trendwechsel bei wichtigen Einflussfaktoren.

  • Die Globalisierung hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nicht erst seit Corona gibt es zunehmende Bemühungen zur Re-Regionalisierung von Wertschöpfungsketten.
  • Die demografische Entwicklung kippt. Hatten wir über Jahrzehnte einen wachsenden Anteil Erwerbstätiger an der Gesamtbevölkerung in den Industrieländern, Osteuropa und vor allem China, schrumpfen nun die Erwerbsbevölkerungen, während der Anteil der Rentner steigt. Die Zeit der billigen Arbeitskräfte nähert sich dem Ende.
  • Die „Greenflation“ wird von Ökonomen wie dem Präsidenten des DIW, Marcel Fratzscher, ausdrücklich als „willkommen und notwendig“ begrüßt. Die gestiegenen Energiekosten schlagen sich in der gesamten Wirtschaft nieder, so zum Beispiel bei den Lebensmittelpreisen, weil Düngemittel sich überproportional verteuern.

Kein Problem für die Notenbanken?

Diese Umfeldveränderung trifft auf das von den Notenbanken geschaffene monetäre Inflationspotenzial. Die Optimisten erklären, dass es für die Notenbanken gar kein Problem ist, über eine Straffung der Geldpolitik die Inflation zu bekämpfen. Die Optimisten erklären, dass es für die Notenbanken gar kein Problem sei, über eine Straffung der Geldpolitik die Inflation zu bekämpfen.

Halten die Notenbanken die Zinsen trotz anziehender Inflation dann tief, wiederholen sie den Fehler der US-Notenbank aus den 1970er-Jahren, die damals die Einlagenzinsen zu lange unter der Inflationsrate gedeckelt hat. Die Folge war eine Flucht aus dem Geld, was die Inflation erst recht antrieb.

Inflation ist ein psycho-soziales Phänomen, deshalb ist es so schwer, Vorhersagen zu treffen. Klar ist jedoch: Das Risiko ist real und die Politik verstärkt es. Besonders gefährlich ist es für die Deutschen, ein Volk der Sparer mit einer Vorliebe für Sparbuch, Konto und Lebensversicherung.

handelsblatt.com: “Die Inflation wird bald wieder sinken – aber nur vorübergehend”, 22. Oktober 2021

Kommentare (34) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Alexander
    Alexander sagte:

    ifo zum 4ten mal negativ, hat die Lüge von der raschen ökonomischen Erholung entlarvt. Technisch genügen 3 Rückgänge für 1ne Rezession.

    Weiter hat niemand die Absicht 30.000 VW-ler zu entlassen, die Anzahl der übrigen Produktionstage soll gegen 10 gehen – Ende Oktober.

    Zwar werden weiter Neubauten zu Höchstpreisen an verängstigte Rentner zur Rettung ihrer Ersparnisse verhöckert, damit hat sich die Baunachfrage aber weitgehend erschöpft – wenn die Stimmung im Markt sinkt, siehe ifo.

    Steigende Inzidenzzahlen schmelzen die Hoffnung auf ein konsumtivistisches Weihnachten, wie 2020 schon erlebt. Zukunftsängste machen sich in den Premiumindustrien breit, selbst die ganz Schlauen treten kürzer.

    Wie wirken sich eigentlich schwache Umsätze, sinkende Zukunftsperspektiven, steigende Energiekosten (Strom, Gas, Öl) aus die Bonität europäischer Zombieunternehmen aus?

    Derweil steuern deutsche Immobilienkonzerne auf steigende Anleihezinsen zu, den Anlegern kommen allmählich Zweifel ob der Bewertungen, wenn das Potential für Vermögenspreissteigerungen fürs erste ausgelutscht ist…., vgl. Berichterstattung Adler Group.

    Die Wahl ist vorüber, die Stillhaltefrist aus politischen Gründen damit abgelaufen, der Kahlschlag von Überkapazität muss kommen, wenn die Gesellschaft ins grüne Zeitalter aufbrechen will….

    Antworten
  2. Wolfgang Selig
    Wolfgang Selig sagte:

    bto: “Die Optimisten erklären, dass es für die Notenbanken gar kein Problem sei, über eine Straffung der Geldpolitik die Inflation zu bekämpfen.”

    Ist es auch nicht. Das Problem hat nicht die Notenbank, sondern die privaten Banken mit Einlagen und Ausreichungen, Schuldner mit zu nahem Zinsbindungsende und der Staat mit höheren Zinsausgaben für Staatsschulden. Die Notenbank selbst kann sich entspannt zurücklehnen.

    Antworten
    • Susanne Finke-Röpke
      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Herrn Wolfgang Selig:

      Ja, bei den Geschäftsbanken (nicht den Investmentbanken) wird es besonders lustig, wenn die Baudarlehen mit 1,5 % langfristig über 10 oder 15 Jahre ausgereicht sind und die dazugehörigen Einlagen auf Girokonten, Sparbüchern und Festgeldern statt mit “Verwahrentgelt” oder Nullzins auf einmal Geld kosten, weil die Sparer woanders 4 % Guthabenzinsen bekommen…^^

      Und auch der Immobilienbesitzer mit 70 % Restschulden auf seiner Hütte, der statt 1 % jetzt auf einmal 5 oder 6 % Darlehenszinsen zahlen muss, wird feststellen, dass 6 % von 350.000 € mehr Zinszahlungen machen als 1 % von 500.000 €.

      Einfach hat es nur der Staat: Lastenausgleich, Hypothekengewinnabgabe, Progression, Ausgabenkürzungen z.B. bei Investitionen / Entwicklungshilfe / Subventionen / Rentenzuschüssen und fertig ist die Laube. Weniger einfach hat es der dann amtierende Bundeskanzler. :-)

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        >Weniger einfach hat es der dann amtierende Bundeskanzler. :-)>

        Das haben Sie sehr behutsam ausgedrückt.

        Das Szenario deutlich steigender Inflation würde brutal für die Regierung und zwar jede Regierung.

        Auf dem Trip, auf dem die Regierungspolitik bisher war und auf dem sie zukünftige verstärkt sein wird – Stichwort „Bürgergeld“ auf dem Weg zum BGE –, werden die Menschen so KONDITIONIERT, dass sie quasi automatisch nach dem STAAT rufen, noch bevor es wie von Ihnen angedeutet richtig ungemütlich wird.

        Wird es durch steigende Inflation bedingt auf breiter Front wirklich ungemütlich, dann, spätestens, kommt die große Stunde der EZB:

        RETTUNG einer FISKALPOLITIK, die aus dem Ruder läuft.

        Das ist dann eine andere Welt als das Kränkeln der Sparguthaben durch leicht negative Realzinsen.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ s finke-röpke
        >>Weniger einfach hat es der dann amtierende Bundeskanzler. :-)>>

        ich hatte schonlange den eindruck während des wahlkampfes, dass die union garnicht gewinnen wollte.
        sie haben den scherbenhaufen erkannt, welche ihre königin und führerin, angerichtet hat.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        Als Ergänzung, dass die FISKALPOLITIK in Zukunft noch viel entscheidender sein wird:

        https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/esm-fachleute-fuer-100-prozent-als-neue-maastricht-grenze-17601996.html

        Daraus:

        >Ökonomen des in der Sache eigentlich nur am Rande zuständigen Euro-Krisenfonds ESM haben in einem am Montag veröffentlichten Arbeitspapier vorgeschlagen, den Grenzwert für die Staatsverschuldung von 60 auf 100 Prozent des BIP zu erhöhen. Der Referenzwert für die Neuverschuldung von 3 Prozent des BIP soll bestehen bleiben.

        Die ESM-Ökonomen begründen ihre Reformvorschläge vor allem damit, dass das bisherige Regelwerk der ökonomischen Realität nicht mehr gerecht werde. So lasse sich der aktuelle Schuldenstand auch im Durchschnitt nicht mehr unter die 60-Prozent-Marke drücken. Zugleich sei die Schuldentragfähigkeit aller Euro-Staaten angesichts der aktuell niedrigen Zinsen nicht gefährdet. Außerdem müssten die Regeln an die Bedürfnisse der hoch verschuldeten Staaten angepasst werden>

        Ich sage es doch immer wieder:

        Die ökonomische REALITÄT ist entscheidend.

        Verträge sind es nicht, denn die lassen sich flexibel handhaben.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Verträge sind es nicht, denn die lassen sich flexibel handhaben.”

        Außer natürlich der Pariser Klimavertrag, der ist scheinbar unverhandelbar und scheinbar unkündbar – obwohl im Vertrag selbst genau das Gegenteil davon steht.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ tischer 19:45
        >>Die ökonomische REALITÄT ist entscheidend.<<
        ja, diese muss wohl saumäßig sein, sonst wäre nicht das begehren da die verschuldungsgrenzen anzuheben.
        und dies nach so kurzer zeit nach den ESM-rettungsschrimen.
        ist uns denn die größe (Bill €) nicht als "reichlich"verkauft worden?

        da muss wohl feuer unterm dach sein mit der ganzen kojunkturlage in der EU !
        die fliehkräfte werden größer; – hat aber absolut nichts mit diesen exponentialem schuldgeldsystem zu tun. oder doch?

        aus sicht der betriebswirte haben die unternehmen in der vergangenheit richtig gehandelt: rationalisierung, arbeitsteilung, globalisierung etc. usw.

        aber damit ist die gesamte weltwirtschaft extrem anfällig geworden, wie dies aktuell deutlich sichbar ist.
        beizeiten eine entprechende vorsorge zu treffen, ist nahezu unmöglich, da dies die renditen schmälert.
        ein wirtschafts- und geldsystem muss auch daran gemessen werden, ob es krisen nachhaltig überstehen kann.
        und dies ist definitiv nicht der fall.
        denn die vergangenen krisen zb. finanzkrise. wurden nur mit noch mehr kredite gekittet, nicht erfolgreich repariert.

        falls die wirtschaft, die aktuelle krise "überleben sollte, dann nur mit wirklich viel neuen krediten.
        das heisst flicken, nicht reparieren!
        ich vermute, die fliehkräfte werden so groß, dass die heftpflaster nicht mehr kleben bleiben.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Außer natürlich der Pariser Klimavertrag …>

        Ja, er ist de jure für uns Deutsche UNVERHANDELBAR und UNKÜNDBAR.

        Genauso selbstverständlich ist aber:

        Er wird von uns de facto NICHT eingehalten werden.

        Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, auch die FFF-Kids auf der Straße riechen das bereits. Und die Wissenschaft wird es auch feststellen, noch bevor die Tinte unter dem Koalitionsvertrag getrocknet ist.

        Das wissen auch ALLE, die am Koalitionsvertrag mit verhandeln – so dumm kann keiner sein.

        Daher sagte Habeck gestern bei A. Will:

        Das Klimaziel ist das Ziel aller drei Koalitionäre, nicht nur das der Grünen.

        Heißt auf Deutsch:

        Wenn wir scheitern, dann scheitern nicht nur die Grünen, sondern auch die beiden anderen Parteien.

        Das stimmt natürlich.

        Was die Verhandlungsprofis daher mit verhandeln:

        Wie verhindert wird, dass das gesamtheitliche Scheitern nicht als Schuldzuweisung am eigenen Laden hängenbleibt.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Ja, er ist de jure für uns Deutsche UNVERHANDELBAR und UNKÜNDBAR.”

        Nein. Er ist de jure eben nicht unkündbar! Lesen Sie den Vertrag.

        Article 23
        1. At any time after three years from the date on which this Agreement has
        entered into force for a Party, that Party may withdraw from this Agreement by
        giving written notification to the Depositary.
        2. Any such withdrawal shall take effect upon expiry of one year from the date
        of receipt by the Depositary of the notification of withdrawal, or on such later date
        as may be specified in the notification of withdrawal.
        3. Any Party that withdraws from the Convention shall be considered as also
        having withdrawn from this Agreement.

        https://unfccc.int/sites/default/files/english_paris_agreement.pdf

        Der Vertrag ist nach Ablauf von 3 Jahren jederzeit kündbar, die Kündigungsfrist ist dann 1 Jahr. Rechtliche Konsequenzen, die sich aus dem Vertrag heraus dann ergeben: Keine.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Ich bitte Sie:

        Habe ich nicht geschrieben für „uns Deutsche“?

        Verstehen Sie doch, dass WIR das globale Klima retten wollen.

        Da kann man den Vertrag doch nicht kündigen.

        Sie müssen schon warten bis die AfD 50% der Stimmen bei einer Bundestagswahl bekommt.

        Das schließe ich nicht aus, wird möglicherweise schneller der Fall sein, als man sich das heute vorstellen kann, ist aber noch ein ganzes Stück bis dahin.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        “Kann”, aber NICHT “muss”:

        Wir wollen nicht, müssen nicht und WERDEN daher NICHT kündigen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Das, was Sie da beschreiben, nennt man üblicherweise einen “kündbaren” Vertrag.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Warum wollen Sie mich belehren?

        Ich bestreite doch nicht, dass es ein kündbarer Vertrag ist.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Offenbar schon. Erinnern Sie sich?

        “Ja, er ist de jure für uns Deutsche UNVERHANDELBAR und UNKÜNDBAR. ”

        Das ist ganz eindeutig falsch.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        FORMAL haben Sie ja Recht – ich habe mich falsch ausgedrückt.

        Natürlich steht im Vertrag nicht, dass Deutschland ihn nicht kündigen kann.

        Sie hätten davon ausgehend dürfen, dass ich ihr Zitat aus dem Vertrag lesen und VERSTEHEN kann und nicht so dumm bin, ihm zu widersprechen.

        Wenn ich für uns Deutsche sage – FÜR, d. h. dem VERSTÄNDNIS der Deutschen nach – und auch noch eine AfD-Mehrheit im Bundestag als Bedingung für eine Kündigung vorausgesetzt habe, dann hätte Ihnen KLAR sein müssen, was ich MEINE:

        UNSERE Einstellung ZUM Vertrag und NICHT die juristischen Möglichkeiten DES Vertrags.

        Aber schon gut, niemand – auch Sie nicht – MUSS verstehen, was ich meine, wenn ich mich nicht hinreichend klar ausdrücke.

  3. weico
    weico sagte:

    Felix Somary treffend dazu (vor über 60 Jahre):

    “Die wohltönende Phrase, die Sorge um das Vaterland sei wichtiger als die Sorge um den Geldwert, wurde von der politischen Demagogie schon damals bis zum Überdruss wiederholt. […] So wurde der Betrug am Sparer zur patriotischen Maxime und blieb es mit kurzer Unterbrechung die ganze Generation hindurch. Aus der Inflation, das heißt der Enteignung ohne Gesetz und Grenzen, wuchsen der Bolschewismus und der Hitlerismus hervor.”

    https://www.kirner-finanzblog.de/2014/07/02/aus-den-erinnerungen-von-felix-somary/

    Man ersetzte einfach das damalige populistische Modewort “VATERLAND” ……durch das heutige populistische Modewort “KLIMA ” !

    Der nun eingeschlagene Weg kann durchaus in der gleichen Unfreiheit enden, wie die damaligen zentralistischen Systeme “Bolschewismus/Hitlerismus” usw. !

    Der Name der neuen Unfreiheit…. “EU-ZENTRALISMUS” !!

    Antworten
  4. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    Eine kontinuierliche Inflation in niedrigem, akzeptablem Bereich ist GEWÜNSCHT, wenn sie auf Wachstum basiert.

    Wenn es sie zukünftig geben sollte, wird sie allerdings NICHT auf Wachstum beruhen.

    Sie wird ganz wesentlich durch KNAPPHEIT und regulierte VERTEUERUNG entstehen.

    Aktuell ist es anhand steigender Heizkosten die Knappheit von Einkommen, etwa des von Hartz IV-Empfängern.

    Daher fordert Trittin folgerichtig die Erhöhung des Wohngelds.

    Es wird wie andere Sozialleistungen, die ebenfalls zunehmen und vorrangig nach Maßgabe „sozialer Gerechtigkeit“ gewährt werden, letztlich über Staatsverschuldung finanziert werden.

    Erkenntnis:

    Der STAAT und nicht mehr die Privatwirtschaft ist der Inflationstreiber und der „fürsorgend“ die Teuerung ausgleichende Akteur.

    Man wird sehen, wie die Koalition diese Doppelleistung bewältigt.

    Zumindest der zukünftige Bazooka-Kanzler Scholz verfügt diesbezüglich über Kompetenz.

    Was die EZB betrifft, hier eine, wie ich meine, zutreffende Einschätzung:

    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/plus234572760/Inflation-Oekonom-Heinemann-warnt-vor-moeglicher-EZB-Handlungsunfaehigkeit.html

    Daraus:

    >Die EZB hat ja zuerst die Kurzfristzinsen niedrig gehalten, dann die Langfristzinsen, und ist in der Pandemie dazu übergegangen, auch die Zinsaufschläge, also die Bewertungsunterschiede zwischen Anleihen guter und minderer Bonität, niedrig zu halten – extrem niedrig. Das heißt, die Finanzierungsbedingungen hoch verschuldeter Staaten spiegeln gar nicht mehr die unterschiedlichen Risiken wider. Wir erleben eine große Nervosität, ob die Inflationsbekämpfung überhaupt möglich ist, ohne die Refinanzierungsmöglichkeiten von Ländern wie Spanien und Italien zu gefährden.

    Ich fürchte auch, dass wir schon zumindest im hellroten Bereich der fiskalischen Dominanz angelangt sind. Man kann das gut objektivieren, wenn man einfach fragt: Könnte sich ein Land wie Italien mit einer Schuldenquote zur Wirtschaftsleistung von 160 Prozent und einem Potenzialwachstum von null Prozent noch refinanzieren, und wären die Schulden noch tragfähig, wenn die EZB ihre Staatsanleihenkäufe einstellte, keine Spreadsteuerung mehr betriebe und Italien einen risikoadäquaten Zins zahlen müsste? Man würde feststellen, dass sich der Schuldenstand explosiv entwickeln würde und eine italienische Schuldenkrise unvermeidlich würde.>

    Was Deutschland betrifft:

    Wir haben gegenüber anderen erheblichen NACHHOLBEDARF, was die Staatsverschuldung anlangt.

    Mit einer handlungsfähigen EZB im Rücken sollte es kein Problem sein, ihn zu verringern – solange wir einen gewissen Abstand zu den anderen halten.

    Denn:

    Solange uns die Anleger die Anleihen derart aus der Hand reißen, dass wir damit einen LIQUIDITÄTSÜBERSCHUSS erzielen, machen wir ALLES richtig ;)

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Aktuell ist es anhand steigender Heizkosten die Knappheit von Einkommen, etwa des von Hartz IV-Empfängern. Daher fordert Trittin folgerichtig die Erhöhung des Wohngelds. Es wird wie andere Sozialleistungen, die ebenfalls zunehmen und vorrangig nach Maßgabe „sozialer Gerechtigkeit“ gewährt werden, letztlich über Staatsverschuldung finanziert werden.”

      Da bin ich strikt dagegen.

      Was machen denn die Hartz-Haushalte, wenn sie wegen steigender Heizkosten in diesem Winter ein höheres Wohngeld bekommen? Die werden dann natürlich mehr heizen.

      Das hilft uns im Kampf gegen die extrem gefährliche Erderhitzung aber überhaupt nicht weiter. Was soll diese staatliche Förderung von eindeutig klimafeindlichem Verhalten bezwecken?

      Man kann so schöne CO2-neutral produzierte Wollsachen kaufen oder, wenn man arbeitslos ist, auch selber stricken. Im aktuellen Klimanotstand halte ich es für völlig zumutbar, die auch im Winter anzuziehen und dafür das Thermostat ein paar Stufen niedriger zu stellen.

      Antworten
      • TvZH
        TvZH sagte:

        Hoi,

        ganz in diesem Sinne sollten wir uns an den alten Spruch erinnern:
        “Es sind schon viele erfroren aber noch niemand erstunken”.
        Also abschalten der Heizung UND des Warmwassers. Ein Sheltersuit wärmt schliesslich auch und hat den Vorteil dass man die Unterschicht demnächst wieder riechen kann ;-)

        Vorwääärts zum Endsieg der bunten Völker über die Erderwärmung !!!!
        Sheltersuits für ALLE…

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Was machen denn die Hartz-Haushalte, wenn sie wegen steigender Heizkosten in diesem Winter ein höheres Wohngeld bekommen? Die werden dann natürlich mehr heizen.>

        Klar.

        >Das hilft uns im Kampf gegen die extrem gefährliche Erderhitzung aber überhaupt nicht weiter.>

        Doch, das hilft sehr weiter, ist sogar ein Muss, um den Kampf gegen den Klimawandel bestreiten zu können.

        Denn damit wird die LOYALITÄT erhalten, auf die Kämpfer gegen den Klimawandel nicht verzichten können.

        Sie müssen einfach mal die „Logik“ der Klimaretter verstehen:

        Die Transformation zur klimafreundlichen Wirtschaft ist unvermeidbar ein Gewürge voller Widersprüche.

        Da muss man eben durch.

        Das gelingt aber nur, wenn man die Menschen „mitnimmt“.

        Ist das gelobte Land klimaneutraler Energieerzeugung aber ERREICHT – und es muss mit allen und für alle erreicht werden – , gibt es kein derartiges Problem mehr.

        ZIELERREICHUNG ist SEIT JEHER die Vorstellung der Menschen.

        In der Religion ist es nach dem Tod der Hades oder Himmel.

        Bei Marx ist es seiner verweltlichten Religion nach der Sozialismus.

        Und heute ist es die Erreichung des 1,5°-Ziels.

        TRANSZENDENZ bzw. UTOPIE bleiben als Conditio humana, nur die Ziele ändern sich.

      • Jacques
        Jacques sagte:

        @ Richard Ott:
        Die Ratschläge bezüglich “weniger Heizen” seitens bestimmter “Experten” finde ich immer höchst interessant.
        Die haben nämlich keine Ahnung vom Leben.

        Man kann im Herbst und Winter nicht einfach weniger heizen und Pullis anziehen, sonst schimmelt schnell die ganze Wohnung.
        Unfassbar was sich manche politische Akteure und dergleichen manchmal rausnehmen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Sie müssen einfach mal die ‘Logik’ der Klimaretter verstehen:

        Die Transformation zur klimafreundlichen Wirtschaft ist unvermeidbar ein Gewürge voller Widersprüche. Da muss man eben durch. Das gelingt aber nur, wenn man die Menschen ‘mitnimmt’.”

        Wenn man die niedrigsten Einkommensstufen aber nur durch deutlich erhöhte staatliche Transfers “mitnehmen” kann, dann folgt daraus aber auch: Für die Mittelschicht wird diese “Transformation” viel teurer als erwartet – entweder über Steuererhöhungen oder über Inflation oder über das Zusammenstreichen von denjenigen staatlichen Leistungen, von denen sie profitieren (nicht aber die Hartzer) – und die “CO2-Einsparung” wird auch nur von ihr geleistet werden, da in der Unterschicht der erhöhte CO2-Preis ja durch erhöhte Transfers nivelliert wird und die gar nichts an ihrem Verbrauchsverhalten ändern müssen.

        “Ist das gelobte Land klimaneutraler Energieerzeugung aber ERREICHT – und es muss mit allen und für alle erreicht werden – , gibt es kein derartiges Problem mehr.”

        Oh nein. Die “klimaneutrale Energieerzeugung” wird nämlich so teuer sein, dass die Unterschicht auf dauerhaft höhere Transferzahlungen angewiesen sein wird.

        @Jacques

        “Man kann im Herbst und Winter nicht einfach weniger heizen und Pullis anziehen, sonst schimmelt schnell die ganze Wohnung. Unfassbar was sich manche politische Akteure und dergleichen manchmal rausnehmen.”

        Sie müssen, wie sagt man jetzt so schön, “neu denken”: Wenn man einige Zimmer seiner Wohnung in der kalten Jahreshälfte aufgibt und nicht gar mehr betritt, und sie auch nur soweit heizt, dass dort die Leitungen nicht einfrieren, dann hält sich das Schimmelproblem doch in beherrschbaren Grenzen. Nur die Wäsche aufhängen oder Essen kochen sollten Sie dort dann besser nicht… ;)

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Wenn man die niedrigsten Einkommensstufen aber nur durch deutlich erhöhte staatliche Transfers “mitnehmen” kann, dann folgt daraus aber auch: Für die Mittelschicht wird diese “Transformation” viel teurer als erwartet …>

        Ja natürlich.

        Aber die Regierenden müssen auch die Mittelschicht „mitnehmen“.

        Das beginnt damit, dass z. B. in der Automobilindustrie keine Leute entlassen werden.

        Die von den Diess „in den Raum gestellten“ 30.000 weniger Beschäftigte in Wolfsburg wären ein Gau.

        Also Subventionen für die Industrie, wo immer erforderlich.

        Die Erhöhung der eh schon hohen Steuern und Abgaben ist schon jetzt kaum noch durchsetzbar, bei steigender Inflation wäre sie tödlich.

        Daher eher Steuerentlastung, denn hinreichend zunehmende Steuereinnahmen durch Wirtschaftswachstum ist eher Wunschdenken als realistisch.

        Es bleibt nur die direkte oder indirekte RUHIGSTELLUNG weitgehend ALLER durch steigende STAATSVERSCHULDUNG.

        Die künftigen Koalitionäre haben erkannt, dass weitreichende Ruhigstellung erforderlich ist und handeln bereits danach:

        Wegfall nahezu der gesamten EEG-Umlage – dabei soll in die Erzeugung erneuerbarer Energie wie nie zuvor investiert werden.

        Das kostet natürlich richtig Geld, was aber „reingespielt“ wird, weil diese Investitionen sich rechnen, da die schädigende konventionelle Energieerzeugung sowie deren Nutzung teurer wird und über die Verschmutzungszertifikate dem Staat Einnahmen erzeugt – so die Koalitionärslogik.

        Und wer zahlt für die Zertifikate bzw. für die Arbeitslosen, wenn keine abgeschaltet wird, z. B. “idealerweise” schon 2030?

        Ich muss nicht lange nachdenken, um sicher zu sein:

        KONTINUIERLICH wachsende STAATSVERSCHULDUNG ist unvermeidbar, wenn man den „Pfad der Erneuerung“ beschreiten will, wie er angedacht und gepredigt wird.

        Die EZB wird sehr gern tatkräftig mitwirken.

      • troodon
        troodon sagte:

        @Richard Ott
        “Für die Mittelschicht wird diese “Transformation” viel teurer als erwartet”
        So wird es sein.
        Für die unteren/untersten Einkommen inkl. Sozialleistungsbezieher ist die SPD da (z.B Mindestlohn €12,–) und für den oberen Bereich ist es die FDP .
        Die Mitte muss also ran und wer nicht beim Staat beschäftigt ist, wird es spüren. Gerade die untere Mittelschicht ist am Ar…

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        >Die Mitte muss also ran …>

        Ja, das muss sie, weil per MASSE am meisten bei ihr zu holen bzw. abzuladen ist.

        ABER:

        Sie stellt auch die GRÖSSTE, noch weitgehend homogene Wählerschicht, was ihre wirtschaftliche Situation betrifft.

        Die spannende Frage ist, WIE sich die Spaltung der Gesellschaft weiter vollzieht, d. h. wie weit sie in die Mitte reicht und deren Homogenität sprengt.

        Das ist noch nicht sehr klar und es kommt auch darauf an, welche Politik die zukünftige Koalition betreiben wird.

        Ich halte es jedenfalls für vermessen, wenn einige in der CDU, etwa Röttgen, weiterhin davon ausgehen, dass die CDU wieder eine VOLKSPARTEI sein könnte.

        Mein Gefühl sagt mir, dass in Zukunft Bundestagswahlergebnisse von 30% plus für eine Partei eher die Ausnahme denn die Regel sein werden.

        Wenn das so ist, werden wir sehr VOLATILE gesellschaftliche und politische Zustände erleben.

        Wie dann noch eine relativ KONFLIKTFREIE Politik für eine als GEMEINSAM ausgerufene Zielerreichung möglich ist, steht für mich in den Sternen.

  5. Bauer
    Bauer sagte:

    Das mindeste was man sagen kann ist, dass die Situation instabil ist. Da ist die ständige Nabelschau doch überraschend. Als ob es nicht Einflüsse von ausserhalb der Nabelschauzone (die westlichen Industrieländer) gäbe, die zufällig oder gewollt die Situation zum kippen bringen könnten.

    Labiles Gleichgewicht ist dadurch gekennzeichnet, dass es selbst durch kleinste Störkräfte zum Kollaps kommen kann. Wer genügend weit über den Tellerrand schauen kann, wird genügend davon erkennen, auch solche, die mit Finanz nicht unmittelbar etwas zu tun haben.

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  6. foxxly
    foxxly sagte:

    inflation: der geist ist aus der flasche ! dabei kommt die gelddruck-menge kaum beim verbraucher und arbeiter an.

    was hier läuft ist, dass der verbraucher durch die teuerung viel mehr entreichert wird, als dieser durch arbeitseinkommen dazuwächst (zumindest bei den underen und mittleren einkommen)

    dieses potenzial der umverteilung ist ganz im sinne des geldsystems bzw. des großkapitals.

    war corona nur ein vorwand für die umfangreichen lieferengpässe?
    oder steckt hier massive manipulation vor?

    tatsache ist, dass viele händler und unternehmer diese chance nutzen, um endlich die preise anheben zu können, welche jahrelang ziemlich durch konkurrenz gedrückt waren.

    diese teuerung ist kaum noch zurück zufahren, zumal jetzt komischer weise die arbeitskräfte fehlen, welche noch vor “corona” da waren.
    hier hilft auch keine zuwanderung!

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    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @foxxly

      “war corona nur ein vorwand für die umfangreichen lieferengpässe?
      oder steckt hier massive manipulation vor?”

      Die haben je nach Branche und je nach Ort ganz verschiedene Erklärungen. Die USA haben zum Beispiel auch gerade riesige Probleme mit der Transportlogistik, ganz ohne Brexit, und die Erklärungen dafür haben hauptsächlich mit dummen kalifornischen Gutmenschen im Staatsdienst, als Wahlbeamte oder in politischen Ämtern der Demokratischen Partei zu tun, die es geschafft haben, den Transportsektor so weit mit Umwelt- und Arbeitsregulierungen einzuschnüren, dass mittlerweile gar nichts mehr geht.

      Da kommt wohl der Begriff Cali-fornication her, mittlerweile spürt es jeder Supermarktkunde ;)

      https://www.zerohedge.com/political/empty-christmas-stockings-dont-blame-covid-blame-california

      “tatsache ist, dass viele händler und unternehmer diese chance nutzen, um endlich die preise anheben zu können, welche jahrelang ziemlich durch konkurrenz gedrückt waren.”

      Ich bin vielleicht in Ihren Augen nur ein Vertreter des Kleinkapitals oder allerhöchstens untere Mttelklasse, aber glauben Sie mir, dass es überhaupt keinen Spaß macht, alle Preise alle 2 bis 3 Monate neu kalkulieren zu müssen.

      Und meine Wettbewerber haben den gleichen Preisdruck wie ich und leiden unter genau den gleichen extrem langen Lieferzeiten für viele Inputs, das funktioniert ganz anders als Sie sich das vorstellen.

      “diese teuerung ist kaum noch zurück zufahren, zumal jetzt komischer weise die arbeitskräfte fehlen, welche noch vor “corona” da waren.
      hier hilft auch keine zuwanderung!”

      Tja, wer hätte gedacht, dass sich die Leute daran gewöhnen, fürs Nichtstun vom Staat bezahlt zu werden und das jetzt für immer so wollen?

      Und dann gibts noch welche, zum Beispiel in Italien, oder noch verschärfter in bestimmten Sektoren in den USA, die sich einfach nicht impfen lassen wollen und deshalb nicht mehr arbeiten dürfen, obwohl der Staat doch genau weiß, wie gut das Impfen für die Leute ist. ;)

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    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      “was hier läuft ist, dass der verbraucher durch die teuerung viel mehr entreichert wird, als dieser durch arbeitseinkommen dazuwächst (zumindest bei den underen und mittleren einkommen)

      dieses potenzial der umverteilung ist ganz im sinne des geldsystems bzw. des großkapitals.”

      Verbraucher, d.h. Arbeiter und Arbeitnehmer in unteren und mittleren Einkommen trifft die Inflation, weil es wenig Potenzial zur Lohnerhöhung gibt. Beamte trifft die Inflation weniger, da die Gehälter regelmäßig angepasst werden, mit mittelbarer Auswirkung auf die Pensionen, die dadurch mittelbar ansteigen. Da durch die Ökoinvestitionen über den Staat sehr viel umverteilt wird, kann der Beamtenapparat entsprechend ausgebaut werden.

      Das Geldsystem kann für die Ausweitung der Geldmenge durch Corana eigentlich nichts, da dies staatliche Grundlagen betrifft. Das “Großkapital” ist Nutznießer, wenn viele kleine Konkurrenten aufgeben. Dies liegt aber an der Struktur großer Unternehmen, die entsprechende Rücklagen besitzen und Notzeiten auch über Kurzarbeit “Null” überbrücken können.

      Mittelstand und hohe Einkommen sind steuerlich stark belastet. Politisch will dies keiner ändern.

      Wenn Arbeitskräfte fehlen, ist damit meistens gemeint, dass billige, junge Arbeitskräfte fehlen, also ein Scheinargument. In England z.B. sind die günstigen EU-Arbeitnehmer aus dem Land getrieben worden. Nun wundert man sich über Arbeitskräftemangel. Eine Brexit-Induzierte Fehlentscheidung.

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  7. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    bto: “Die „Greenflation“ wird von Ökonomen wie dem Präsidenten des DIW, Marcel Fratzscher, ausdrücklich als „willkommen und notwendig“ begrüßt. Die gestiegenen Energiekosten schlagen sich in der gesamten Wirtschaft nieder, so zum Beispiel bei den Lebensmittelpreisen, weil Düngemittel sich überproportional verteuern.”

    Da freuen sich Fratzscher und die Grünen. Je höher die Energiepreise werden, desto weniger sieht man im Alltag von diesem normalverdienenden und nich einmal beim Staat beschäftigten Pöbel mit seinen rückständigen Ansichten, der besonders in der Urlaubszeit die Flughäfen und Autobahnen verstopft und den Klimasozialisten damit die “klimagerechte Lebensqualität” ruiniert…

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