„Marginal Productivity Of Chinese Debt Goes From Bad To Much Worse“

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Allem Optimismus (siehe Beitrag vom Montag) zum Trotz scheint es in China nicht mehr so rund zu laufen. Die Wachstumsraten, die am Wochenende veröffentlicht wurden, haben die Märkte enttäuscht. Im Oktober sind die Exporte und noch mehr die Importe deutlich gefallen. Die chinesischen Konsumenten kommen der Wirtschaft doch nicht zur Hilfe, so scheint es. Bekanntlich sind das schlechte Nachrichten weit über China hinaus. Doch ist es auch ein Grund für die Fed, die Zinsen nicht zu erhöhen?

Es droht das, was jeder auf Schulden basierten Wirtschaft am Ende passiert. Die Wirkung neuer Kredite auf das Wirtschaftswachstum nimmt immer mehr ab.

Wie Gavekal vorrechnet, nimmt die Produktivität neuer Schulden immer mehr ab. Jeder neue Kredit schafft nur noch rund 0,47 Einheiten BIP. Das ist zwar noch deutlich besser als in der westlichen Welt. Der Trend ist jedoch eindeutig.

 

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Eigentlich müsste das Kreditwachstum abnehmen und die obige Kurve nach oben drehen, wenn das „Rebalancing“ der Wirtschaft erfolgt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Regierung versucht erneut, die Wirtschaft mit mehr Krediten zu beleben. Nachhaltig ist es nicht. Es kauft nur Zeit. Eine Strategie, die – wie bei uns – nicht ewig fortgesetzt werden kann.

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→ Zero Hedge: „Marginal Productivity Of Chinese Debt Goes From Bad To Much Worse“, 7. November 2015

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