DIW: Polit-PR statt Fakten!

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Wer glaubt dem DIW und dessen Vorsitzenden Fratzscher überhaupt noch etwas? Nach der falschen Flüchtlingsstudie, hier ausführlich auseinander genommen:

Der DIW Faktencheck

Nun also das Eingeständnis, dass auch die Mittelstandsstudie „massiert wurde: „Die Angaben einer Studie zur Entwicklung der Mittelschicht in Deutschland, die das Institut vergangene Woche vorgestellt hatte, beruhen auf einem Rechenfehler. Die Forscher korrigierten nun in einer Mitteilung wesentliche Zahlen, die als Ergebnis der Studie präsentiert worden waren. Wie viele andere Medien griff auch n-tv.de die fehlerhafte Studie auf.“

Was alles falsch ist, kann man hier lesen:

n-tv.de: Gravierende Rechenfehler: DIW räumt Pannen bei Mittelstandsstudie ein, 13. Mai 2016

Dabei ist es in Wahrheit noch schlimmer. Ein einfacher mathematischer Mixeffekt wird zum großen Aufreger stilisiert. Wie ich das meine? Gehen wir von einer Bevölkerung von 80 Millionen im Jahr 2000 aus und nehmen eine Verteilung 10/40/50 auf die obersten 10 Prozent, die Mittelschicht und die ärmere Bevölkerungshälfte an. Kommt es aufgrund der demografischen Entwicklung und der Abwanderung vor allem der Leistungsträger der Mittelschicht zu einem Rückgang der Bevölkerung um 15 Prozent, der ausschließlich durch ein Anwachsen in den unteren Einkommensregionen kompensiert wird, sinkt der Anteil der Mittelschicht von ehemals 40 auf nur noch 34 Prozent (ein Rückgang um 15 Prozent wäre dann die Schlagzeile!). Obwohl wir eine unveränderte Bevölkerungszahl haben, ist der Mix ein deutlich anderer.

Und schon kann die Politik vom DIW mit (gefälschter) Munition versorgt, wieder eingreifen und die Umverteilungsmaschine anwerfen.

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