China: Contagion Concerns From First Shadow-Banking Default

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Das chinesische Kreditwachstum hat mich in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Nicht wenige Beobachter sehen darin das größte Risiko für die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahre 2014. Die Schulden wachsen weiterhin doppelt so schnell wie die Wirtschaft. Und allen offiziellen Bemühungen zum Trotz blüht das Schattenbankensystem. Viele Sparer versuchen, außerhalb des Banksystems höhere Zinsen zu erzielen (zur Erinnerung: In China herrscht seit Jahren eine massive finanzielle Repression, weil die Zinsen nachhaltig unter der Inflationsrate liegen.) und investieren im grauen Kapitalmarkt. Dabei gingen sie von einer impliziten Garantie des Staates aus, dass schon nichts passieren wird und wenn, dass dann die Banken entsprechend einspringen werden.
Diese Rechnung scheint jedoch nicht aufzugehen. Eine erste Pleite im Graumarkt schreckt die Sparer auf. Ist es ein Schuss vor den Bug,  um das weitere Wachstum des Kreditmarktes einzudämmen oder ein dauerhafter Politikwechsel? Wenn letzteres der Fall ist,  könnten die Warner recht bekommen. Es wäre nicht der Untergang Chinas und nur eine Pause im Aufholprozess der Volksrepublik.

Dieser Beitrag aus Zero Hedge fasst verschiedene Analysen zu dem Thema anschaulich zusammen:

Zero Hedge: China: Contagion Concerns From First Shadow-Banking Default, 16. Januar 2014

Auch die FT befasst sich regelmäßig mit dem Thema. Hier ein Blick auf den Rückgang der direkten Kreditvergabe am Bankensystem vorbei:

FT (Anmeldung erforderlich): Reversal of fortune in China’s peer-to-peer lending boom, 13. Januar 2014

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