Märkte vor dem Minsky-Moment?

John Plender von der FT ist ein besonders scharfsinniger Beobachter der Märkte. Darum lässt es aufhören, wenn er die Investoren vor einem „Minsky-Moment“ sieht. Definiert ist dieser so (Wikipedia): „A Minsky moment is a sudden, major collapse of asset values which generates a credit cycle or business cycle. The rapid instability occurs because long periods of steady prosperity and investment gains encourage a diminished perception of overall market risk, which promotes the leveraged risk of investing borrowed money instead of cash.“ – bto: also genau unsere Lage heute und das schon lange:

  • „If the maverick economist Hyman Minsky were alive he would almost certainly regard the current economic cycle as a testing ground for his instability hypothesis. This holds that the financial system has an innate tendency to swing from robustness to fragility because periods of financial stability breed complacency and encourage excessive risk-taking in markets.“ – bto: gut zu beobachten wenn man auf die geringen Risikozuschläge für Unternehmensanleihen blickt.
  • Wer schuld ist, ist diesmal völlig klar: „It is historically atypical in that the central banks have been encouraging market participants through quantitative easing to take on more risk to help stave off a perceived deflationary threat. This was, in a sense, a perpetuation of the asymmetric policy pursued by the Federal Reserve before the crisis. The manic search for yield that results from ultra-loose monetary policy guarantees that risk is being mispriced. So it is a worthwhile exercise to ask where complacency might do most damage.“ – bto: Am Ende, denke ich, wird es politisch der größte Schaden sein.
  • „Since 2008 debt has grown notably faster than nominal gross domestic product. This is most obviously the case in the US where public sector debt was on an unsustainable path even before Donald Trump introduced the first pro-cyclical fiscal expansion since Lyndon Johnson’s in the 1960s. (…) Against that background the Fed might have to tighten policy faster than expected. This would expose overborrowed companies and households while disrupting US asset markets and creating problems in the banking system as borrowers default.“ – bto: Da könnte man nun sagen, dass es kein US-Problem alleine ist und zudem die Fed bereits erste Entspannungszeichen sendet.
  • „It would also expose complacency in bond and credit markets where credit quality has been declining markedly. The yield gap between the best and the worst paper has narrowed sharply on the basis of a search for yield regardless of risk. Lending conditions have increasingly been relaxed. The extreme case is the market for leveraged loans where the IMF’s latest Global Financial Stability Report argues — much too tentatively — that markets may be underpricing the deterioration in covenant quality that, according to rating agency Moody’s, is at the lowest level on record.“ – bto: weshalb hier die wirklich größte Gefahr droht.
  • Regulatory curbs on proprietary trading in banks are clearly having an impact. So, too, are many structural changes in the markets including collective investment vehicles that are assumed to be able to liquidate investments if investors seek to pull out in a troubled market. The difficulty is that the search for yield has pushed people into areas such as the corporate bond market that has never been particularly liquid.“ – bto: Szenario: Alle wollen verkaufen und niemand will oder kann kaufen.
  • „And then there are the more esoteric new markets where prices may be tentative or based on computer modelling rather than market data. The IMF detects that liquidity may have become more segmented across different trading platforms and more dependent on high-frequency traders and benchmark-driven institutional investors.“ – bto: Womit wir beim Kernproblem sind. Es sind zu viele Akteure im Markt die pro-zyklisch handeln werden.
  • „Henry Kaufman, an acute observer after nearly 70 years involvement in markets, worries about concentration. Back in 1990, he points out, the 10 largest financial institutions held about 10 per cent of US financial assets. Today the figure is about 80 per cent. When there is a high concentration of investments in relatively few institutions, he adds, the marketability of a large volume of securities is reduced, as is competition among market makers.“ – bto: was nochmals an ein Kino mit nur einem kleinen Ausgang erinnert, in dem Feuer gerufen wird.
  • Liquidity is an elusive quality at the best of times. In a bear market it can disappear in a moment. Rest assured that not all of today’s trading strategies are predicated on that reality.“ – bto: der ideale Treibsatz für die nächste Krise.
  • !“To return to Mr Minsky, the big question around the instability hypothesis now turns on the behaviour of the central banks. In an ever more concentrated financial sector the role of the Fed and other central banks in providing liquidity becomes more important. It is just possible that we have moved into an era of permanent asymmetric monetary policy and central bank hyper-activism — in which case we may need a new, revisionist hypothesis.“ – bto: Wie die These von „this time it is different“ stimmt auch das nicht. Selbst den Notenbanken geht die Puste einmal aus, nämlich dann, wenn das Geld nichts mehr gilt.

→ ft.com (Anmeldung erforderlich): „Complacent investors face prospect of a Minsky moment“, 13.Oktober 2018

Kommentare (14) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    Wolfgang Selig sagte:

    bto: „Selbst den Notenbanken geht die Puste einmal aus, nämlich dann, wenn das Geld nichts mehr gilt.“

    Das würde ich nur eingeschränkt gelten lassen. Geld gilt aus zwei Gründen etwas:

    1. Die Marktteilnehmer GLAUBEN, dass es einen Tauschwert hat.
    2. Der Staat setzt mit seinem Gewaltmonopol einen gewissen relativen (nicht absoluten!) Tauschwert durch.

    Die Geldpolitik kann den ersten Faktor verspielen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass der zweite von der Politik so schnell verspielt wird. Steuern, Gebühren, Sozialversicherungsbeiträge, staatliche Warenlieferungen bzw. Dienstleistungen (z.B. die Miete einer kommunalen Wohnung) können per ordre de mufti währungstechnisch dekretiert werden. Hinzu kommen die Löhne und Gehälter staatlich Bediensteter, die Auftragswährung von Staatsaufträgen (von Straßenbau bis zu Reinigungsaufträgen für ein staatliches Krankenhauses). Wenn man dann noch Parallelwährungen verbietet (z.B. Gold oder diverse Devisen), grenzüberschreitende Devisentransaktionen überwacht oder genehmigungspflichtig macht und die Medien mental oder tatsächlich kontrolliert, verschafft man den Notenbanken weiterhin sehr viel Macht. Schön zu sehen gerade am Beispiel der türkischen Lira.

    Was allerdings schwieriger wird, ist die Kontrolle über die Inflation bzw. über die neu entstehenden Schwarzmärkte. Auch gerade schön zu sehen in der Türkei.

    Das einzige, was wirklich hülfe, wäre mehr gesellschaftliches Bewusstsein. Wenn auf Seite 3 der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel, in der ARD und in der Zeit mal wie hier der Minsky-Moment diskutiert wird und gleichzeitig auf die extreme Abgabenbelastung des Durchschnittsverdieners kritisch eingegangen wird, dann sind wir auf dem Wege der Besserung. Und wenn das dazu führt, dass die Auflage und Reichweite dieser Medien dadurch wieder steigt, weil sich die Leute dafür wirklich interessieren, dann erst kriegen wir die Kurve. Das sehe ich ohne vorherige finanzielle Katastrophe bisher gar nicht; das Bewusstsein der Bevölkerung für die Risiken ist unterirdisch.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Wolfgang Selig

      >Das einzige, was wirklich hülfe, wäre mehr gesellschaftliches Bewusstsein. Wenn auf Seite 3 der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel, in der ARD und in der Zeit mal wie hier der Minsky-Moment diskutiert wird und gleichzeitig auf die extreme Abgabenbelastung des Durchschnittsverdieners kritisch eingegangen wird, dann sind wir auf dem Wege der Besserung.>

      Ich würde sagen:

      Das einzige, was wirklich hülfe … kritisch eingegangen wird SOWIE die das verstehende Menschen zur Einsicht gelangen, dass nicht ALLES in der für JEDEN gewünschten Form zu haben ist, dann sind wir auf dem Wege der Besserung.

      Denn nur mit DIESER Einsicht ist es möglich – und auch nur möglich, noch lange nicht sicher –, dass sich die Menschen über das konstruktiv Machbare in irgendeiner Form EINIGEN.

      Ohne diese Einsicht würden SCHULDIGE gesucht werden z. B. dafür, wer das Verschuldungssystem bis hin zum Minsky-Moment hat laufen lassen etc., etc.

      Und dann kämen sofort andere, die behaupteten:

      Wie kann man denn, wäre uns nie passiert …

      Das nächst Desaster würde so vorbereitet.

      Kurzum, mein Punkt ist:

      Mit dem VERSTÄNDNIS von Mechanismen (hier Verschuldung, Minsky) ist man erst bei der ERKLÄRUNG von Krisen und Katastrophen.

      Der Weg zu einer guten Gesellschaft, die zuerst einmal nur das MINIMAL-Kriterium nachhaltiger STABILITÄT zu erfüllen hätte (und damit m. A. n. schon eine sehr gute wäre), ist es ein langer Weg …

      Abgesehen davon:

      Süddeutsche Zeitung Seite 3, SPIEGEL, ZEIT, ARD nehmen vielleicht 10% der erwachsenen Bevölkerung zur Kenntnis, davon die von Ihnen angesprochenen Themen vielleicht wiederum nur die Hälfte, dann wissen wir, wo wir stehen.

      Mögliche Ursache, die ich für sehr plausibel halte:

      https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845272290-259/was-das-publikum-nicht-kennt-liest-es-nicht-die-redaktionelle-linie-als-institutionalisierte-regel-zwischen-kommunikator-und-rezipient?page=1

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    Dietmar Tischer sagte:

    Immer wieder falsches Denken:

    >The manic search for yield that results from ultra-loose monetary policy guarantees that risk is being mispriced.>

    Richtig ist:

    Der Renditewettbewerb im kapitalistischen System ist bei stagnierendem Wachstum ein Kostenwettbewerb, der systemstabilisierend nur durch die extrem lockere Geldpolitik der Notenbanken aufrecht erhalten werden konnte und, weil so geschehen, zur falschen Bepreisung von Risiken geführt hat.

    Der Rendite- bzw. Kostenwettbewerb bei stagnierendem Wachstum ist die URSACHE für die lockere Geldpolitik.

    Die lockere Geldpolitik ist nicht die Ursache für den Rendite- bzw. Kostenwettbewerb sondern deren FOLGE (wodurch sie den Kostenwettbewerb weiter verschärft hat).

    Daher auch der Fehlschluss:

    >“To return to Mr Minsky, the big question around the instability hypothesis now turns on the behaviour of the central banks. In an ever more concentrated financial sector the role of the Fed and other central banks in providing liquidity becomes more important.>

    “more important” ist richtig, wenn man die Geldpolitik als Ursache der Malaise ansieht:

    Wenn die Notenbanken diese verschuldet hätten, könnten sie die Malaise auch lösen.

    Da die Ursache woanders liegt, können sie es eben nicht.

    Ich bin ganz sicher, dass Minsky das genauso sehen würde:

    Das Problem des Schneeballsystems kann NICHT mit den Mitteln des Schneeballsystems GELÖST werden.

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      SB sagte:

      @Dietmar Tischer:

      „Das Problem des Schneeballsystems kann NICHT mit den Mitteln des Schneeballsystems GELÖST werden.“

      Womit kann das Problem des Schneeballsystems gelöst werden? In dem man es abschafft? Wer hat es eingerichtet und warum? Wer hat die Macht es abzuschaffen? Was wäre ein funktionierendes System ohne Schneeballeffekt?

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        Ingo Wortmann sagte:

        Der Systemwechsel wäre radikal, aber theoretisch möglich: Die Giralgeldschöpfung und das Privatbankensystem abschaffen und durch Helikoptergeld einer Volksnotenbank ersetzen. Diese Währungsreform würde die alte Währung gegen Abschlag nur gegen Nachweis eines mindestens 5jährigen Beitragsstand bei gesetzlichen Krankenkasse in die neue „Sozialvolkswährung“ eintauschen. So ließe sich das inzwischen problematische soziale Ungleichgewicht zu Gunsten des immer mehr ausdünnenden Mittelstands lösen. Helikoptergeld deshalb, weil solch eine Volksnotenbank Geld für Investitionen, Bildung und Forschung Zinsfrei ausschütten würde. Die Sozialbeiträge neu geschaffener Arbeitsplätze würden als Tilgung angerechnet werden. Zu flankieren wäre solch ein System mit einer 100%igen Erbschaftssteuer für alle Erben, die dadurch nicht zu Sozialfällen würden. Rund 1,2 Mio. Arbeitsplätze in der Finanz- und Versicherungsbranche würden natürlich geopfert werden, um den Rest der Arbeitsplätze gegen den Finanzkollaps zu bewahren. Mit einem ähnlichen Konzept hat Hjalmar Schacht Deutschland in den 30iger Jahren wieder wirtschaftlich aufgebaut, und mit diesem Erfolg hatten die Angelsachsen ein größeres Problem als mit dem Holocaust …

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        Michael Stöcker sagte:

        Aufgrund der Komplexität der Problematik bevorzuge ich allerdings eine evolutorische Weiterentwicklung. Die wichtigsten Punkte hierbei sind mAn aktuell:

        1. Linear progressive Eigenkapitalquoten der Banken in Abhängigkeit von ihrer relativen Größe (Bilanzsumme/BIP). Kleine Banken benötigen weniger EK als große. Siehe hierzu insbesondere den Vorschlag von Neel Kashkari von der Minneapolis FED: https://www.minneapolisfed.org/publications/special-studies/endingtbtf

        2. Monetäre Staatsfinanzierung/Bürgerfinanzierung in Höhe von jährlich 2 % des BIP (zinsfreie ewige Schuld)

        3. Striktes Trennbankensystem

        4. Antizyklische Kapitalpuffer

        5. Finanztransaktionssteuer nach dem Wohnsitz-/Residenzprinzip

        LG Michael Stöcker

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        >Womit kann das Problem des Schneeballsystems gelöst werden?>

        Es kann durch den Zusammenbruch des Schneeballsystems „gelöst“ werden.

        Denn wenn es kein Schneeballsystem gibt, dann gibt es auch nicht das Problem eines Schneeballsystems.

        Das ist die Regel.

        Allerdings mit der Regel, dass immer wieder neue Schneeballsysteme entstehen.

        Das Problem könnte – denkbar – dadurch gelöst werden, dass eine ewig wachsende Wirtschaft immer höhere Renditen erwirtschaftet, die als Gewinne des Schneeballsystems ausgezahlt werden.

        Das ist nicht einmal theoretisch möglich, weil eine derartige REALWIRTSCHAFT unmöglich ist.

        Das Problem könnte – denkbar und prinzipiell realisierbar – durch die Umstellung des Geldsystems auf Helikoptergeld @ Ingo Wortmann gelöst werden:

        Die Einzahler ins Schneeballsystem hätten zunehmend immer viel Geld zur Verfügung und wären bereit es einzuzahlen, so dass per Saldo ins System mehr eingezahlt als ausgezahlt würde.

        Oder einfacher:

        Die Notenbank würde DIREKT mit Helikoptergeld immer so viel einzahlen, dass der Saldo von Einzahlungen zu Auszahlungen nie negativ wird.

        Das ist dann allerdings ein ganz anderes Geldsystem.

        >Wer hat es (das Schneeballsystem) eingerichtet und warum?>

        Meine Antwort darauf:

        Das Schneeballsystem wird von Leuten eingerichtet, die dadurch reich werden wollen, dass sie den Unterschied zwischen Menschen, die gierig sind und daher nur vergleichen, aber nicht rechnen und Menschen, die vergleichen und rechnen, betrügerisch ausnützen.

        Menschen, die gierig sind und nur vergleichen, zahlen ins Schneeballsystem ein zwar in das, welches die höchsten Renditen VERSPRICHT.

        Menschen, die vergleichen können legen ihr Geld zwar auch selektiv an, aber NIE dort, wo die höchsten Renditen versprochen werden, weil, wenn sie rechnen, ihnen klar wird, dass die höchsten Renditen nicht nachhaltig erzielt werden können. Sie vergegenwärtigen sich, dass sie daher Geld verlieren werden, wenn die höchsten Renditen nicht erwirtschaftet, sondern mit ihren Einzahlungen „erzielt“, d. h. Auszahlungen an andere auch mit ihren Einzahlungen erfolgen.

        Einsicht:

        Nachhaltigkeit ist nur ORGANISCH zu erzielen mit durchaus ansehnlichen Ergebnissen über die Zeit (Zinseszins), während MANIPULATIVE Ergebniserzielung am Ende in ein Fiasko mündet.

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        Michael Stöcker sagte:

        „Nachhaltigkeit ist nur ORGANISCH zu erzielen mit durchaus ansehnlichen Ergebnissen über die Zeit (Zinseszins)…“

        Das funktioniert insbesondere mit dem Zinseszins jenseits homöopathischer Zinsniveaus natürlich nur bei regelmäßiger Basisvernichtung via Erbschaftssteuer, Krieg oder sonstiger Katastrophen oder aber mit einem Zinssatz der im Zeitverlauf approximativ gegen Null läuft. Dann kann es immer noch zu „ansehnlichen Ergebnissen über die Zeit“ kommen, aber eben nicht zu exponentiellen Wucherungen. Aber wie Sie richtig bemerkt haben, können und/oder wollen nicht alle rechnen und suchen von daher den Schuldigen bei den Zentralbanken.

        LG Michael Stöcker

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        SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Das Schneeballsystem wird von Leuten eingerichtet, die dadurch reich werden wollen, dass sie den Unterschied zwischen Menschen, die gierig sind und daher nur vergleichen, aber nicht rechnen und Menschen, die vergleichen und rechnen, betrügerisch ausnützen.“

        Wieso „betrügersich“? Könnten nicht alle vergleichen UND rechnen, wenn sie denn wollten? Ist das nicht eine Frage des Könnens und Wollens, das jedem selbst obliegt.

        Zum Geldsystem an sich: Hier ist natürlich auch staatlicher Zwang im Spiel: Schließlich kann ich mir als Bürger das Geldsystem, mit dem ich arbeiten und leben muss, nicht aussuchen.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        „betrügerisch“ deshalb, weil VERSPROCHEN wird, dass die überdurchschnittliche Rendite erwirtschaftet wird durch Anlage der Gelder bei besonders profitablen Unternehmen, die als erwirtschaftet ausgeschütteten oder gutgeschriebenen Gelder jedoch Einzahlungen anderer sind.

        Heißt:

        Das Vermögen von Einzahlern wird reduziert, d. h. es werden wissentlich und willentlich nicht vereinbarte Vermögensverluste „produziert“ durch den Betreiber des Schneeballsystems.

        Einzahler müssen nichts wissen, wenn sie einzahlen.

        Es genügt für Betrug, dass auf Kosten ihrer Einzahlungen ausgezahlt wird.

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        SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        Solange sich die Leute drei entscheiden können, in was sie einzahlen (Lebensversicherung, Investmentsfonds etc.), sehe ich die Ursache hauptsächlich bei den „Betrogenen“.

        Solange sich die Leute nicht frei entscheiden können (Rente, Versogungswerke etc.pp.) ist es Betrug. Der größte Betrüger ist der Staat, weil er seinen Vorteil zudem mit Zwang durchsetzt.

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