Enteignung – weil es mit der Inflation nicht klappt?

Dieser Kommentar von mir erschien bei der WirtschaftsWoche Online:  Schulden können nicht ewig schneller wachsen als die Wirtschaft. Um sie loszuwerden, setzen Politik und Notenbanken auf Inflation. Und wenn die nicht kommt auf Enteignung. William White gehört zu jenen, die die Finanzkrise vorhersagten. Der damalige Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel („Notenbank der […]

Tanz auf dem Vulkan

„Buy the rumor, sell the news“ ist eine der bekanntesten Regeln an der Börse. Nach neun Jahren Hausse sind die News allgegenwertig. Zeit zu handeln. Die Börsen der Welt streben neuen Höchstständen entgegen. DOW, NASDAQ und DAX sind ganz vorne mit dabei und unterstreichen, dass die Lage an den Finanzmärkten hervorragend ist. Die Weltwirtschaft wächst […]

QE ist kein Gelddrucken

Dieser Beitrag erschien bereits im Januar 2014 bei bto. Da wir heute Morgen von „perpetual  QE“ gesprochen haben, noch einmal zur Erinnerung: QE ist kein Gelddrucken ‒ was nicht bedeutet, es wäre eine gute Idee. Schadet bekanntlich mehr, als es bringt. Die traditionelle Volkswirtschaftslehre blendet die Wirkung von Zins, Geld und Kredit weitgehend aus. Nicht […]

Lange erwartet: Enteignung für den Schuldenabbau

Was ich bereits vor sechs Jahren prophezeit habe (nicht empfohlen, wie so oft behauptet), nimmt Konturen an: die Enteignung der Bürger zur Lösung der Staatsschuldenkrise, eventuell verbunden mit der Monetarisierung über die EZB-Bilanz (auch dazu habe ich damals schon geschrieben). Hier der Link zu der damaligen Studie „Back to Mesopotamia“, in der ich die Lösung […]

Jetzt warnt Schäuble: Dabei hat er Mitschuld an Eiszeit und kommenden Krisen

Wolfgang Schäuble warnt in der FT von heute vor der nächsten Finanzkrise: „(…) he warned that the world was in danger of  ‚encouraging new bubbles to form‘. Economists all over the world are concerned about the increased risks arising from the accumulation of more and more liquidity and the growth of public and private debt. […]

Von außen sieht man den Niedergang Deutschlands klarer

Meine Sicht auf Deutschland und vor allem auf die Leistung der Regierung der letzten zwölf Jahre ist bekannt. Wohl selten wurde so sehr Raubbau am Wohlstand getrieben. Zuletzt hier zusammengefasst: → Bundestagswahl: Schluss mit der Wohlstandsvernichtung! Diese Sicht bringt mir immer sehr viel Kritik ein. Nur wenige Medien blicken ähnlich kritisch, alle sind vom allgemeinen Wohlfühl-Wunsch […]

Deshalb will Macron Umverteilung: Zeit kaufen mit noch mehr Schulden

Bekanntlich haben wir es mit einer Überschuldungskrise im Euroraum zu tun. Dies ist letztlich die Grundursache der noch immer nicht gelösten Eurokrise. Und nur wer das angeht, kann über eine geordnete Schuldenrestrukturierung und einen Umbau/Auflösung der Eurozone die Probleme in den Griff bekommen. Wie groß die Aufgabe ist, sieht man unter anderem an einer Studie des Centrums […]

Macron geht es nur darum, Deutschland die Schuld am Scheitern zuzuschieben

Zunächst muss man loben, dass Macron wenigstens Visionen hat, wie man den Euro retten könnte. Damit unterscheidet er sich wohltuend von der Politik des Aussitzens unserer Regierung, die zwangsläufig zu einem brutalen finanziellen Desaster für uns führen muss und wird. Lesern von bto ist das alles klar. Andererseits muss man ganz klar sagen: Der Plan […]

Bundestagswahl: Schluss mit der Wohlstandsvernichtung!

Dieser Kommentar erschien bei WirtschaftsWoche Online: Die Politiker tun so, als könnte Deutschland vor Kraft nicht laufen und verteilen im In- und Ausland Wohltaten. Dabei droht schon bald das böse Erwachen aus unserer Wohlstandsillusion. Am Sonntag ist Bundestagswahl und wir können endlich einen Wahlkampf hinter uns lassen, der den Namen nicht verdient. Getragen von der […]

FDP Wahlprogramm – wirklich so schlecht?

Thomas Fricke von SPIEGEL ONLINE knöpft sich das FDP Wahlprogramm vor. Ist o. k., allerdings frage ich mich, ob ein objektiver Blick in die Programme der anderen Parteien wirklich erfreulicher ausfallen würde. Erneut zeigt Fricke auch ein unzureichendes Verständnis für die Ursachen der Krise, bringt es aber so rüber, als bestünden keine Zweifel. Schade. → „Der Euro […]