Platzt die „größte Blase aller Zeiten“?

Im Januar 2021 bin ich auf die Thesen von Jeremy Grantham von GMO eingegangen, der vor der größten Blase und damit auch dem größten Einbruch der Geschichte warnte:

Lasst uns tanzen?

Nun, angesichts der aktuellen Turbulenzen hat John Authers von Bloomberg mit Grantham gesprochen und um eine Einschätzung gebeten:

  • “Grantham noted continuing signs of speculative excess, and the fact that many American investors still had piles of unspent cash burning a hole in their pocket. But standing back to view the bigger picture after Wednesday’s big rally, he could see he was missing the context. ‘This was the biggest decline of the S&P in the first four months of trading since I was one year old, in 1939,’ he said. ‘There’s a huge gap between perception and reality. The reality is that this is about as rapidly as any market comes down. And there are no rallies as spectacular as bear market rallies.’” – bto: Das war mir nicht so bewusst.
  • “Back in the summer of 2007, Grantham warned that the stock market was like a brontosaurus, whose brain and nervous system were so inefficient that it would take a long time to realize that it had been bitten in the tail. Sure enough, subprime lenders began to go bankrupt in early 2007, and the stock market didn’t collapse until the fall of 2008. This time around, sauropod stocks are still taking their time to adjust to rising interest rates and high inflation. But they’re getting there.” – bto: Ich denke an die vielen Beiträge, die betonen, dass Aktien der beste Inflationsschutz seien.
  • “In this century, fear of deflation and malaise came to be seen as the great problem. Now, inflation is back, and sentiment is being driven by the slow and steady brontosaurus-like discovery that it really isn’t very nice. ‘They’re beginning to experience that inflation is a bad idea,’ Grantham said, ‘but it’s taken them six months to get there.’”– bto: Ich erinnere mich auch noch gut an 2007, wo ungeachtet der sehr deutlichen Warnzeichen die Börsen weiter nach oben gingen. Das Problem für die Skeptiker ist, dass sie lange durchhalten müssen.
  • “GMO’s models show that over history, inflation has a greater impact on stocks’ earnings multiples than anything else, and generally, it’s almost instant. This chart, showing the price/earnings ratio of the S&P 500 compared with the inverted inflation rate shows this crudely — when inflation rises, investors require a lower earnings multiple before they buy stocks. This time, p/es began to correct as inflation took off, although much of this was an attempt to unwind the excess caused by the pandemic. If inflation cannot be reeled in quickly, history suggests that multiples will have to fall much further.” – bto: Und wenn die Inflation nur durch eine deutliche Dämpfung der Konjunktur erzielt werden kann, sinken die Gewinne entsprechend.

Quelle: Bloomberg

  • “Where does this end? Grantham is convinced that this is the fifth great bubble of the modern era, following the U.S. in 1929, Japan in 1989, the dot.coms in 2000, and the Global Financial Crisis in 2008. With the exception of 2000, when the economy muddled through initially with only a relatively minor slowdown, all saw an immediate recession. The difference between 2000 and the others was that it was far more concentrated. U.S. tech stocks were absurdly overpriced but much of the economy was still reasonably valued. In the other bubbles, real estate prices were high, as they are now. Proportionate increases in mortgage rates on the scale we are currently witnessing therefore look very dangerous. ‘2000 showed you can just about skate through a stock market event,” said Grantham, “but Japan and 2008 showed you can’t skate through a housing crisis.’” – bto: Und wir wissen, dass es vor allem bei Immobilien die Preise in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sind.

Quelle: Bloomberg

  • “The U.S. isn’t the only place with over-inflated housing prices. Cities like Vancouver, Toronto, Sydney and London all look similarly vulnerable to an increase in rates. On the face of it, the doubling of mortgage rates, and therefore mortgage interest payments for countries like the U.K., where variable-rate mortgages are still popular, makes a very dangerous combination with house prices that are inflating almost as fast as they did before the great U.S. housing bust that started in 2006.” – bto: Das wäre ein massiver deflationärer Impuls und damit – falls die These der “größten Blase” zutrifft – eine gefährliche Situation.
Kommentare (36) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    @ weico

    Ich staune doch, welche Texte Sie hier neuerdings verlinken. Passt so gar nicht in die Rolle, die Sie hier sonst so spielen. Nach dem Mitgründer der GRÜNEN/AL und bekannten Zinskritiker Helmut Creutz nun also Michael Pettis. Chapeau!

    Ich halte beide für lesenswert. Allerdings hat sich das Creutz-Syndrom ja weitgehend selber erledigt (Stichwort ZLB). Wichtiger ist da aktuell Pettis Analyse, den ich hier ja auch schon des Öfteren verlinkt hatte. Pettis kommt übrigens zu den gleichen Einschätzungen wie ich. Hatte ich früher auch die Story vom Dollar-Privileg geglaubt so kam ich vor einem Jahr zu folgender Einschätzung:

    „Anders als in den 60er Jahren sind die Vorteile einer internationalen Reservewährung heute nur noch ein Schatten ihrer selbst. Oder um ein Bonmot des amerikanischen Finanzministers Connally der aktuellen Lage anzupassen: It is our currency, but since 2007 at the latest, it is no longer just your problem, but ours as well.” https://zinsfehler.com/2021/08/31/qe-mythen/

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      Es gibt übrigens große Gemeinsamkeiten zwischen Pettis und Oded Galor (insbesondere eine starke und breite Mittelschicht als conditio sine qua non für eine erfolgreiche Volkswirtschaft), den ich vor einigen Tagen verlinkt hatte und den einer der Kommentatoren als uninteressant einstufte. Das mag daran liegen, dass Galor kein rhetorisches Talent hat. Aber inhaltlich ist er sehr gut. Hier gibt es eine gute Buchkritik in der Wapo: https://www.washingtonpost.com/outlook/2022/04/29/why-wheels-human-history-seemed-turn-faster-some/

      Dort wird dann aber die Frage gestellt:

      „In this case, we have to understand why, beginning in the 11th century, a handful of Italian towns became thriving commercial hubs of Mediterranean trade, laying the foundations for the advances of later centuries that would eventually give birth to capitalism and the Industrial Revolution.”

      Die Antwort hierauf ist übrigens verblüffend einfach: Die Italiener haben die doppelte Buchführung sowie den Wechsel erfunden; also dem Vorläufer der heutigen (Zentral)Banknoten. Damit war Wirtschaften nicht mehr an eine fixe und risikoreiche Goldmenge gebunden sondern die Geldmenge konnte mit den ökonomischen Wünschen der Händler atmen.

      Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Michael Stöcker

      “Ich staune doch, welche Texte Sie hier neuerdings verlinken. Passt so gar nicht in die Rolle, die Sie hier sonst so spielen. Nach dem Mitgründer der GRÜNEN/AL und bekannten Zinskritiker Helmut Creutz nun also Michael Pettis. Chapeau!”

      Sie brauchen nicht zu staunen.

      Die Rolle passt perfekt…. zu einem freisinnig-libertären Aufklärer wie Mir, der den Blickwinkel zur MACHBAREN REALITÄT nie aus den Augen verliert.

      Die meisten Leute, wie Sie, sind ja eher aus dem “Verklärer-Lager” und schauen die Welt aus einem eher THEORETISCHEN Blickwinkel an.

      Man kann , aus vielen dieser theoretischen Quellen/Theorien usw., gute “Einblicke” in eine “verklärte Welt” gewinnen. Ob die Leute nun Marx,Creutz,Gesell,Pettis,Stöcker,Flassbeck usw…..heissen !

      Auch bei Leuten, die ein …Grundeinkommen, Erbschaftssteuern, Klimadiktatur, Grosseuropa, Zentralismus,Kokovorismus usw. ….toll finden, ist die Theorie solcher Ansichten (manchmal) noch recht lesenswert .

      Aber schlussendlich bleiben es halt schlicht THEORIEN , die höchstens im KLEINEN funktionieren könnten bzw. funktionieren . Im grösseren gesellschaftlichen Rahmen bleiben solche Theorien schlicht TOTGEBURTEN.

      Ein verlinken meinerseits, auf solche “verklärte Leute” bzw. Theorien , soll dem Leser nur die bzw.eine andere Sichtweise vermitteln .
      Ob der Leser diese Theorie dann als verklärt oder realistisch erachtet…möge JEDER dann selber entscheiden.
      Für mich persönlich gehört Pettis , der leider ziemlich wenig von von Geopolitik versteht ( wie man aus seinem Buch: “Trade Wars are Class Wars” entnehmen konnte) eindeutig zum “verklärten” Lager .

      Fazit:
      Die “Verklärten” können zwischen THEORIE und GESELLSCHAFTLICH anwendbarer/machbarer REALITÄT …leider nicht unterscheiden !

      Antworten
  2. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    @ Christian Anders, @ Richard Ott

    Danke für Ihre Hinweise.

    Probiere gleich mal, ob es jetzt funktioniert.

    Wundern würde es mich schon, dann ich habe ja regelmäßig „>“ und „<“ genutzt, ohne dass es Verstümmelungen des Texts gegeben hat.

    Also, mein Kommentar, wie ich ihn ursprünglich geschrieben habe:

    “In this century, fear of deflation and malaise came to be seen as the great problem.”

    Richtig.

    DESHALB haben die Notenbanken eine EXTREM akkommodierende Geldpolitik betrieben.

    War natürlich völlig FALSCH, weil es KEINEN Grund für Deflation gab, sondern nur die falsche ANNAHME (Angst!), dass Deflation ein Problem werden würde.

    “Now, inflation is back…”

    Auch das ist falsch.

    Denn wie der Inflationsguru M. Stöcker uns am vorgestrigen Thread hat wissen lassen, gilt:

    „Die Schlussfolgerung daraus, dass es heute EINE Inflation gäbe, ist SCHARLATANERIE.“

    Dass Preissteigerungen GEMESSEN werden, sagt demnach nichts über die Realität aus, sondern ist, wie er anfügt, dem „intellektuellen Zustand der VWL“ geschuldet.😊

    Da stellt sich schon die Frage:

    “Where does this end?“

    Hier eine Antwort:

    "Grantham is convinced that this is the fifth great bubble of the modern era, following the U.S. in 1929, Japan in 1989, the dot.coms in 2000, and the Global Financial Crisis in 2008. With the exception of 2000, when the economy muddled through initially with only a relatively minor slowdown, all saw an immediate recession.”

    Grantham könnte Recht haben.

    Denn, wenn die Realität FALSCH wahrgenommen wird, ist nichts anderes zu erwarten:

    Da die völlig fehlgeleiteten Notenbanken irrsinnigerweise gegen etwas, das es nicht gibt – Inflation – die Wirtschaft abwürgen, wird es eine Rezession geben MÜSSEN.

    Alles klar?

    So geht Ökonomie!!

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      @ Dietmar Tischer

      „Dass Preissteigerungen GEMESSEN werden, sagt demnach nichts über die Realität aus, sondern ist, wie er anfügt, dem „intellektuellen Zustand der VWL“ geschuldet.“

      Ihre Einschätzung zeigt einmal mehr, dass Sie mich nicht verstehen wollen oder aber nicht verstehen können. Vielleicht waren aber auch meine Ausführungen zum Thema Inflation bislang nicht präzise genug.

      Ich gehe mal davon aus, dass Sie mit „Preissteigerungen GEMESSEN werden“ eigentlich meinen, dass ein ALLGEMEINER Anstieg des PreisNIVEAUS gemessen wird; denn Preissteigerungen einzelner Güter sind etwas anderes, als die Steigerung des Preisniveaus. Es geht also um den CPI bzw. den HVPI.

      Ich wähle jetzt mal für ein besseres Verständnis die Analogie zum Thema Klimawandel. Ursächlich hierfür ist die Menge an C02, die zusätzlich/vermehrt freigesetzt wird. Bei der Inflation ist es die zusätzliche/vermehrte Kreditexpansion (=steigende Geldmenge), die für den monetären Klimawandel (= Inflation) verantwortlich ist.

      Nun ist es aber so, dass es neben dem Klimawandel auch WETTERbedingte Sondereinflüsse gibt, die kurzfristig die Temperatur nach oben oder unten treiben können. Überdurchschnittlich heiße Sommer und kalte Winter sind kein Phänomen des Klimawandels, sondern vielmehr Wetterphänomene.

      Wer alle Temperaturerhöhungen auf den CO2-Ausstoß zurückführt, der ist ebenso ein Scharlatan wie diejenigen, dich nicht zwischen monetären sowie sonstigen Ursachen für den Anstieg des Preisniveaus differenzieren.

      Die Inflation in den USA ist signifikant höher als in Euroland. Ursächlich hierfür ist die außergewöhnlich hohe staatliche Kreditexpansion in den USA, die die Nachfrage kurzfristig angetrieben hat. Insofern ist die Ursache monetärer Natur, aber eben nicht über einen längeren Zeitraum, da diese Sonderzahlungen nun ausfallen und nur teilweise durch eine Ausschöpfung des Kreditkartenrahmens kompensiert werden können. Insofern ist die Kreditexpansion und somit das Geldmengenwachstum wieder rückläufig. Dies spiegelt sich in den gesunkenen Wachstumsraten von M3 wider.

      Wer Wetterphänomene und Klimaphänomene vermischt, um gewünschte Aktivitäten zu begründen, der ist ein Scharlatan (ich spare mir die Aufführung der illustren Kommentatoren hier am Blog). Das gleiche gilt für diejenigen, die monetäre Phänomene mit sonstigen Phänomenen vermengen, um damit ebenfalls gewünschte Aktivitäten (höhere Leitzinsen) zu rechtfertigen.

      Das bedeutet nicht, dass ich gegen eine Erhöhung der Einlagefazilität in Euroland auf 0,00 bin; aber eben aus ganz anderen Gründen, da ich einen Negativzins bekanntlich für Kokolores halte; und zwar schon vor seiner Einführung, als wir darüber 2012 im Herdentrieb diskutiert hatten.

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Michael Stöcker

        Danke für Ihre Antwort, die so SUBSTANTIELL ist, dass wir daraufhin ernsthaft diskutieren können.

        „Ich gehe mal davon aus, dass Sie mit „Preissteigerungen GEMESSEN werden“ eigentlich meinen, dass ein ALLGEMEINER Anstieg des PreisNIVEAUS gemessen wird; denn Preissteigerungen einzelner Güter sind etwas anderes, als die Steigerung des Preisniveaus. Es geht also um den CPI bzw. den HVPI.“

        Korrekt, dies meine ich.

        „Die Inflation in den USA ist signifikant höher als in Euroland. Ursächlich hierfür ist die außergewöhnlich hohe staatliche Kreditexpansion in den USA, die die Nachfrage kurzfristig angetrieben hat. Insofern ist die Ursache monetärer Natur, …“

        Sie erkennen also an, dass es Inflation den Messungen nach gibt.

        Die URSACHE, die Sie benennen. halt ich für richtig und habe sie auch schon so benannt.

        Insofern auch kein Dissens.

        Sie weiter:

        „… aber eben nicht über einen längeren Zeitraum, da diese Sonderzahlungen nun ausfallen und nur teilweise durch eine Ausschöpfung des Kreditkartenrahmens kompensiert werden können. Insofern ist die Kreditexpansion und somit das Geldmengenwachstum wieder rückläufig.“

        Erst einmal ist der „längere Zeitraum“ NICHT relevant für die MESSUNGEN, die immer für einen BESTIMMTEN Zeitraum gelten, aber richtig, soweit ich weiß – wie Sie festgestellt hatten – keinen wissenschaftlich DEFINIERTEN, sondern einen als signifikant erachteten, meistens daher den eines Jahres (yty).

        Abgesehen davon:

        Es kann richtig sein, dass die Kreditexpansion und somit das Geldmengenwachstum wieder rückläufig sein werden.

        Ich bestreite NICHT, dass dies der Fall sein kann.

        Wenn alles andere gleichbleibt, c. p. also, dann GAB es zwar eine Inflation, gibt aber zukünftig KEINE mehr.

        Insofern:

        Ja, DIESE Inflation wäre AUSSCHLIESSLICH auf die GELDMENGE zurückzuführen.

        Frage:

        Deckt dieser Fall ALLE Fälle ab, so dass die Geldmenge IMMER ursächlich für die Inflation ist?

        Antwort dazu:

        NEIN mit den Begründungen:

        a) schon KONZEPTIONELL nicht, weil Preisänderungen, also auch höhere Preise nicht nur auf der durch die Geldmenge getriebenen NACHFRAGE beruhen, sondern auch dem ANGEBOT von Gütern und Dienstleistungen, das NICHT notwendigerweise an der Geldmenge hängt

        und

        b) auch FAKTISCH nicht, weil z. Z. VERÄNDERUNGEN auf der Angebotsseite FESTZUSTELLEN sind, die auf praktisch ALLE Güter und Dienstleistungen „durchschlagen“, sei es ihre Herstellung verhindern oder sie verteuern.

        Ich muss Ihnen das nicht en Detail erläutern, denn Sie werden zustimmen, dass die Steigerung der Energiepreise, wenn überhaupt, nur vernachlässigbar auf MONETÄRE Faktoren zurückzuführen sind.

        Die Gaspreise als “PROZESSFAKTOR” sind jedenfalls nicht derart gestiegen wie sie gestiegen sind, weil anhand gestiegener Geldmenge Verbraucher und Industrie die Gashähne wie verrückt aufgedreht haben.

        Es anderes Beispiel sind die Frachtraten für Containerschiffe, hier:

        https://www.vhbs.de/index.php?id=79

        Die Zahlen an der Ordinate geben den Charterpreis/Tag an in Abhängigkeit der Charterdauer.

        Die VERVIELFACHUNG innerhalb von zwei Jahren und auch noch nach dem Höhepunkt der Pandemie hat nichts mit monetären Faktoren zu tun und ist natürlich auch nicht durch die Verkappung von Frachtraum, d. h. der Verschrottung von Containerschiffen zurückzuführen.

        Zur Qualifikation des Faktischen auf der Angebotsseite:

        b) spielt in USA eine deutlich geringere Rolle als in der EU, aber auch eine.

        b) wird sich zurückbilden, siehe z. B. die Charterraten, die gedreht haben.

        Die Frage ist:

        Kann man DESHALB sagen, dass dies SONDEREINFLÜSSE sind, sozusagen „Phänomen“, die Wetterphänomen mit Bezug auf den Klimawandel gleichen.

        NEIN.

        Denn es geht um die Ursachen für GEMESSENE VERÄNDERUNGEN in einem Zeitraum und NICHT um Ursachen für langfristig ANGENOMMENE ENTWICKLUNGEN über Zeiträume, die selbstverständlich OHNE „Phänomene“ hinreichend BEGRÜNDET sein können.

        Das ist der UNTERSCHIED, auf den es ankommt.

        Und das ist der Punkt, wo ich nicht mitgehe:

        Gemessene Veränderungen werden nur dann RICHTIG erklärt, wenn man alle dafür als URSÄCHLICH erkennbaren Faktoren einbezieht und nicht wie Sie es tun, einige durch UMWERTUNG als Phänomen aussortiert.

        Den EINFLUSS von Inflationsfaktoren kann man hinsichtlich ihrer Dauer und damit Bedeutung BEWERTEN, aber man kann Inflationsfaktoren nicht durch UMWERTUNG aus der Betrachtung kegeln, wenn diese auf MESSUNGEN beruht.

        Wenn Sie auf angenommene Entwicklungen über Zeiträume abheben, sind wir vermutlich nicht weit auseinander:

        M. A. n. wird die Geldmenge KONTINUIERLICH steigen und damit der WESENTLICHE Inflationstreiber sein.

        Meine Gründe die EU betreffend sind dafür vor allem die Energiewende, die regulatorisch für Nachfrage sorgt, die mit dem vorhandenen Fachkräftepotential nicht zu befriedigen ist, daher Lohn-/Preis-/Lohnspiralen

        UND

        die Alimentierung des Staats, was den Ausbau des Sozialstaats und damit Staatsverschuldung erfordert.

        Dem unterliegend die demografische Entwicklung, die auch ein Preistreiber sein wird.

  3. Beobachter
    Beobachter sagte:

    Wir sind Schlusslicht bei Eigentumsquote in Europa.
    Die niedrigen Zinsen waren für das Schaffen von Eigentum kein Incentive, weil die Preise entsprechend nach oben angepasst und explodiert sind. Jetzt werden Vermieter die kommenden horrenden Zinsen auf den Mietzins übertragen wollen. Zudem werden die nominellen Preise der Wohnungen zusätzlich hoch inflationiert. Wenn 100 qm bald 1,5 Mio Euro kosten und der Vermieter 5% drauf will, dann ist die Kaltmiete > 6.000 €. / Monat. Wer soll das bezahlen?

    Eigentumsquote

    Deutschland:43,82 %
    • Spanien: 76,3 %
    • Italien: 72,4 %
    • Frankreich: 65,1 %
    • Niederlande: 68,9 %
    • Belgien: 72,7 %
    • EU-28: 69,3 %

    Antworten
    • Wolfgang Selig
      Wolfgang Selig sagte:

      Ihr Ansatz ist logisch hergeleitet, aber falsch. Wenn niemand 6.000 € zahlen kann, sind die 5% Rendite nicht drin. Dass der Neubau dafür einbricht: geschenkt.

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        Was Prinzipielles, zwar Gewagtes, aber Wichtiges dazu: Immobilien sind besondere Güter. Seit der Mensch sesshaft wurde, wurde gehortet, gestohlen und betrogen; es entstand sowas wie Zins usw. Und heute: Das Schlimme an Immobilien ist, dass sie im Gegensatz zu den anderen beiden im Grunde nicht-abnutzbaren Sachwertkategorien (Aktien und Edelmetalle, sprich v.a. Gold) nicht-abnutzbar aber gleichzeitig nutzbar sind (gut: mit Gold kann man sich schmücken, aber das fällt kaum ins Gewicht). Deshalb, und v.a. um die Ungleicheit der Verteilung aufzubrechen, sollte zumindest der Boden zum Allmende-Gut werden (Grundsteuer reicht nicht), auch wenn das auf Kosten der Effizienz geht und planwirtschaftliche Züge trägt. Dies – kombiniert mit der Einführung eines Grundeinkommens – kann den Rest des Kapitalismus retten, ansonsten wird er sich selbst zerstören, so wie Marx es sagte, weil er – und so sind die Menschen im Tiefsten und Kleinsten geworden (emp. Bsp. Ostdeutschland seit der Wende) – zu Betrug, Verantwortungslosigkeit und v.a. absoluter Verdummung durch Entfremdung in der Arbeit führt. Die Allokation wird dann das Internet als unsichtbarer weltumspannender Megacomputer übernehmen (Stichwort: Technopoiese).

        Übrigens ist es das, gegen das sich auch die Russen wehren, nur dass sie jetzt auch schon so verstümmelt von dem System sind, dass sie es garnicht mehr richtig artikulieren und verstehen können (die Chinesen ebenso). Man kann gegen die sinnlose und zum Selbstbetrug führende Pragmatik-Philosophie der Angelsachsen nur gewinnen, wenn man den semantischen Zugang zum Internet erreicht – darum wird sich der Kampf der nächsten Jahrzehnte drehen.

  4. markus
    markus sagte:

    “On the face of it, the doubling of mortgage rates, and therefore mortgage interest payments for countries like the U.K., where variable-rate mortgages are still popular, makes a very dangerous combination with house prices that are inflating almost as fast as they did before the great U.S. housing bust that started in 2006.”

    Das heißt, in D erwischt es vor allem Banken? Inwieweit nutzen andere Euro-Mitglieder variable Raten? Das heißt, in den USA und GB werden die Hauslebensitzer gerettet und bei uns die Banken?

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @markus

      “Das heißt, in D erwischt es vor allem Banken?”

      In D erwischen höhere Zinsen, wenn sie denn irgendwann tatsächlich kommen, erstmal nur ganz wenige, weil hier Immobilienfinanzierungen üblicherweise 10 Jahre oder noch längere Zinsbindungsfristen haben. Da gibts in den USA und in UK viel abenteuerlichere Finanzierungsmodelle, basierend auf dem unerschütterlichen Glauben, dass die Immobilienpreise natürlich immer nur steigen können. Und wenn sie nicht mehr steigen, dafür allerdings die variablen Zinsen, dann bricht der ganze Markt dort natürlich in kürzester Zeit zusammen.

      “Das heißt, in den USA und GB werden die Hauslebensitzer gerettet und bei uns die Banken?”

      Die Häuslebesitzer -egal in welchem Land- werden nie gerettet, die gehen je nach Rechtslage in die Zwangsversteigerung beziehungsweise schicken einfach ihre Hausschlüssel and die Bank zurück, was und ziehen irgendwo anders hin. Rettungspakete gibts nur für die Banken. Das kennen Sie doch alles schon aus 2008 – glauben Sie, irgendwas hat sich seitdem geändert? ;)

      Antworten
  5. Zweifler
    Zweifler sagte:

    “…dass Aktien der beste Inflationsschutz seien…”

    Die Illusion, es gäbe ein Asset, das sicheren Inflationsschutz gewährt, ist weit verbreitet.
    In Wahrheit schützt einmal das eine (Aktien), einmal das andere (Gold, Immobilien) und oft einfach gar nichts. Ein Glaskugelspiel.

    Antworten
    • Wolfgang Selig
      Wolfgang Selig sagte:

      @Zweifler: nicht ganz. 100jährige österreichische Anleihen schützen in den nächsten 6 Monaten garantiert schlechter als eine Dollaranleihe mit einem halben Jahr Restlaufzeit.

      Antworten
  6. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    > “In this century, fear of deflation and malaise came to be seen as the great problem.>

    Richtig.

    DESHALB haben die Notenbanken eine EXTREM akkommodierende Geldpolitik betrieben.

    War natürlich völlig FALSCH, weil es KEINEN Grund für Deflation gab, sondern nur die falsche ANNAHME (Angst!), dass Deflation ein Problem werden würde.

    >Now, inflation is backGrantham is convinced that this is the fifth great bubble of the modern era, following the U.S. in 1929, Japan in 1989, the dot.coms in 2000, and the Global Financial Crisis in 2008. With the exception of 2000, when the economy muddled through initially with only a relatively minor slowdown, all saw an immediate recession.>

    Grantham könnte Recht haben.

    Denn, wenn die Realität FALSCH wahrgenommen wird, ist nichts anderes zu erwarten:

    Da die völlig fehlgeleiteten Notenbanken irrsinnigerweise gegen etwas, das es nicht gibt – Inflation -, die Wirtschaft abwürgen, wird es eine Rezession geben MÜSSEN.

    Alles klar?

    So geht Ökonomie!!

    Antworten
    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      Die Übertragung ist fehlerhaft, weil der Verweis auf die wegweisenden ökonomischen Erkenntnisse von M. Stöcker & Co. unterschlagen wurde – wie kann so etwas nur passieren an diesem Blog! – und dadurch die Pointe meines Kommentars verloren gegangen ist.

      Vollständiger Text:

      War natürlich völlig FALSCH, weil …

      >Now, inflation is backGrantham is convinced…

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        Wieder Auslassungen, der Blog will offensichtlich NICHT, dass M. Stöcker von mir GEWÜRDIGT wird.

        Vielleicht kann ja der Administrator reparieren und den gesamten ursprünglichen Text reinstellen.

        Ich gebe es jedenfalls auf.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Wieder Auslassungen, der Blog will offensichtlich NICHT, dass M. Stöcker von mir GEWÜRDIGT wird.”

        Haben Sie vielleicht einen Ungeimpften oder eines der Bilder von der Panzerhaubitze 2000 bei der obligatorischen “Ich bin kein Roboter”-Abfrage falsch zugeordnet? ;)

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        Ich vermute, es liegt an Ihren Anführungszeichen .

        Evtl. mal eine andere Notation versuchen?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        Es liegt an Ihren dreieckigen Anführungszeichen. Grad getestet. Werden bei mir gekickt und der Kommentar ist jetzt in der Moderationsschlange.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Es liegt an Ihren dreieckigen Anführungszeichen.”

        Sie meinen die Zeichen “>” und “<"?

        Das wird daran liegen, dass die auch für HTML-Tags benutzt werden und wir hier in den Kommentaren vermutlich kein HTML verwenden dürfen weil man damit das komplette Layout der Webseite zerschießen könnte.

        Und soweit ich mich an einen Versuch von mir erinnern kann, reagiert das Kommentarsystem darauf mit dem kompletten Weglöschen von allem, was zwischen [dreieckige Klammer auf] und [dreieckige Klammer zu] geschrieben steht, denn das könnte von der Syntax her ja genauso einer der unerwünschten HTML-Tags sein und kein von Herrn Tischer mit der Hand formatiertes Zitat.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        Vermute ich auch. Ich hatte jetzt nicht die verschiedenen Reihenfolgen durchgetestet.
        Schlussfolgerung aus Ihrem Kommentar: Zwei sich gegenseitig fressende Krokodile lassen nix übrig!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Zwei sich gegenseitig fressende Krokodile lassen nix übrig!”

        Richtig!

        >Deswegen immer die zwei Krokodile so aufstellen, dass ihre Mäuler voneinander wegzeigen.<

    • Tom96
      Tom96 sagte:

      @ Herr Tischer
      Das klingt aber alles ziemlich angespickst, besser die Maske endlich mal absetzen!
      Dann klappt das auch mit Preisveränderungs- und Inflationsmessungserklärungen, bestimmt.

      Antworten
  7. weico
    weico sagte:

    Also die Auswirkungen eines “Blasenplatzen” von Immobilienpreisen oder Aktienmärkten , ist wohl harmlos gegen die Auswirkungen, wenn eine Regierung die steigenden Lebenskosten nicht in den Griff bekommt.

    Zurzeit wird in Sri Lanka, die Regierung so Richtig durchgeschüttelt. Manchmal braucht es halt nur noch einen kleine Auslöser und die Stimmung in der Bevölkerung….. kippt.

    “As oil prices soar during the Russia-Ukraine conflict, Sri Lanka’s fuel stocks are running out. Authorities have announced countrywide power cuts will increase to about four a day because they can’t supply enough fuel to power generating stations.”

    https://thediplomat.com/2022/05/sri-lankan-prime-minister-resigns-after-weeks-of-protests/

    Antworten
  8. weico
    weico sagte:

    @Stoertebekker

    “Ich hab ja nur gesagt, dass er die Weltleitwährung bleibt.”

    Wird er sicherlich noch eine lange Zeit bleiben nur…er kann in Zukunft auch für die USA zu einer Belastung werden… nach der Theorie/Artikel von Michael Pettis .

    Pettis Artikel:

    “Der Dollar stellt kein Privileg, sondern eine exorbitante Belastung für die USA dar”

    “Die Kontrolle über das globale Währungssystem verleiht Washington und Wallstreet zwar enorme geopolitische Macht – aber diese Macht ist mit erheblichen wirtschaftlichen Kosten für die amerikanischen Produzenten, Arbeitnehmer und Landwirte verbunden. «Gut für Wallstreet» bedeutet eben nicht automatisch auch «gut für Main Street».”

    https://themarket.ch/meinung/der-dollar-stellt-kein-privileg-sondern-eine-exorbitante-belastung-fuer-die-usa-dar-ld.6584

    Antworten
  9. Stoertebekker
    Stoertebekker sagte:

    Hier eine Meldung von gestern, in Fortsetzung der Diskussion um Relevanz von Realität vs. lockeres (halb)akademisches Geplauder, ausgelastete/nicht ~ Kapazitäten oder auch steigende Immobilienpreise:

    „Force Majeure von BASF auf Polyole und PUR-Systeme“.

    Weitere Knappheit in diversen Wertschöpfungsketten und auch Preissteigerungen bei Hausneubauten oder Klimasanierungen (hier via Dämmsysteme) zu erwarten.

    PS Glaube nicht, dass die EZB oder die FED irgendetwas damit zu tun haben.

    Antworten
  10. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    @Stoertebekker

    Oh, schauen Sie mal, der zweite Chart illustriert meine Dollar-Abwertungsthese, die Sie so aufregt! Die lilafarbene Linie ist “S&P CoreLogic Case-Shiller 10-City Composite Home Price NSA Index YOY%”, also die Veränderung im Case-Shiller-Hauspreisindex zum Vorjahr in Prozent (zugehörige Skala an der linken Y-Achse).

    Der US-Dollar hat in der letzten Dekade im Schnitt um knapp 10% pro Jahr gegenüber den Hauspreisen in den USA *ABGEWERTET*, im letzten Jahr sogar um fast 20% pro Jahr.

    Für die gleiche Menge Dollars bekommen Sie immer weniger Haus – und gleichzeitig mehr Euros als vor ein paar Jahren. Das ist genau, was ich meine: Der Dollar ist die am wenigsten versiffte Unterhose im stinkenden Wäschehaufen der Weltleitwährungen.

    Antworten
    • Stoertebekker
      Stoertebekker sagte:

      @R Ott

      Sie können den USD ja nennen wie Sie wollen. Ich hab ja nur gesagt, dass er die Weltleitwährung bleibt. Und dass er knapp ist. Und dass er gegen den Euro aufwertet. Und dass ich deswegen gelegentlich Spekutlationsgewinne mitnehmen kann. Und all das stimmt. Bisher jedenfalls.

      Aber ich poste auch gleich noch was zu weiter steigenden Hauspreisen (Neubauten allerdings).

      PS Aufregen ist ein großes Wort. Schauen Sie sich meinen kleinen Dialog mit @D Tischer vom 07. Mai an. Da war ich trotz der ganzen Unlogik nur einmal etwas unwirsch. Als er auf Rechthaber gemacht hat. Und der letzte Satz war nur zum Deckeldraufmachen, weil die Nacht schon wieder kurz zu werden drohte.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Stoertebekker

        “Und dass er knapp ist.”

        Wenn er angeblich so knapp ist, wieso bekommen Sie dann nicht viel höhere Zinsen (und zwar real, nicht nominal), wenn Sie ihn anderen Marktteilnehmern leihen?

        “Und dass ich deswegen gelegentlich Spekutlationsgewinne mitnehmen kann.”

        Aber nur, wenn Sie in Euro rechnen. Das ist ja das Problem. Wie hoch sind Ihre Gewinne in “Haus-Einheiten”?

        “Da war ich trotz der ganzen Unlogik nur einmal etwas unwirsch. Als er auf Rechthaber gemacht hat.”

        Ds ist ja unerhört! Zum Glück halten Sie das alles ganz tapfer aus, auch wenn Sie hier so oft mit Verhaltensweisen konfrontiert sind, die ihnen selbst völlig fern liegen. ;)

      • Stoertebekker
        Stoertebekker sagte:

        @R Ott

        “Wie hoch sind Ihre Gewinne in Hauseinheiten?”

        Was ist das denn? Die nobelpreisnominierte Schwarzenberger Währungswaschmaschine? Abhängig vom eingestellten Waschprogramm bekommen Sie ihre Assets geschrumpft/geweitet/gefärbt?

        Bei uns sind alle Güter des täglichen Bedarfs weiterhin in Euro ausgezeichnet, nicht in Erzgebirger Hauseinheiten.

        PS Die Immobilienpreise sind auch bei uns ganz ordentlich gestiegen. Wenn ich die aber in Harnstoff umrechne, sind sie leider gefallen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Stoertebekker

        “Bei uns sind alle Güter des täglichen Bedarfs weiterhin in Euro ausgezeichnet, nicht in Erzgebirger Hauseinheiten.”

        Tja, letztendlich haben Sie aber einen “täglichen Bedarf” an Gütern und Dienstleistungen, und nicht an Euros. Die können Sie höchstens schreddern und mit unter die “Rügener fischhaltige Paste” (gibts die noch?) mischen, wenn Ihr Magen knurrt und Sie etwas essen müssen.

        “Die Immobilienpreise sind auch bei uns ganz ordentlich gestiegen. Wenn ich die aber in Harnstoff umrechne, sind sie leider gefallen.”

        Wozu Ihr Sich-Dumm-Stellen wenn Sie letztendlich zeigen, dass Sie meine Frage doch sogar verstanden haben? Wollten Sie unbedingt den Waschmaschinen-Witz machen?

      • Stoertebekker
        Stoertebekker sagte:

        @R Ott

        Nee, ich hatte zweimal um die Ecke gedacht.

        Wenn die Harnstoffpreise in einem halben Jahr stärker steigen als die (massiv aufgeblasenen) Immobilienpreise in den letzen 10 Jahren, spätestens dann sollte man darüber nachdenken, ob wir es im Moment mit einem rein monetären Problem zu tun haben.

        PS Rügener fischhaltige Paste erinnere ich nicht. Gab’s aber offenbar. Mir ist Scomber-Mix Erinnerung und Graus zugleich.

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