„Germany’s Economy Will Be Europe’s Problem“

Nein, das ist kein Beitrag von mir. Es ist kein geringerer als Ashoka Mody der hier bei Bloomberg schon mal anfängt, den deutschen Niedergang zu beschreiben. Das Problem ist nur, wenn wir nicht mehr leisten können, ist „game over“ für die Eurozone und wenn es ganz schlimm läuft auch die EU.

Schauen wir mal, wie seine Argumentation zur Märchengeschichte passt:

  • „If (Angela Merkel’s) successor can’t pull the German economy out of its slide toward second-tier status, the union could lose its most important financial supporter.“ – bto: Na, das passt ja schon mal gar nicht zum Märchen, das uns hier immer aufgetischt wird.
  • „Besieged on multiple fronts, the country is struggling to deliver higher standards of living. For nearly half the population, incomes haven’t risen in a generation.“ – bto: Das ist das Problem und nicht die „Armut“, die letztlich nur als Argument dient, die Mittelschicht noch höher zu belasten.
  • „German companies (…) had long excelled in innovation, as measured by the number of patents registered in the U.S. But by 2007, Korean companies had caught up. They now register nearly double the number that their German counterparts do, thanks to huge investments in education and research. China, too, has been gaining ground, joining Korea in staking a claim to global technological leadership.“ – bto: So ist es! Siehe die Mathematikleistungen, die im Sturzflug sind. Hat wichtige Ursache auch in unserer Art der Migration.
  • „As of 2015, Korean and Chinese high-school students were outperforming their German counterparts in science and, especially, in mathematics. While Korean universities have not securely established themselves in the top echelons, the two best Chinese universities rank higher than the best German universities. Indeed, measured by how often their science and technology research is cited, Chinese universities occupy the top two spots globally and four more of the top 15. No European institution is even on that elite list.“ – bto: Ein reiches Land wie Deutschland kann es sich auch leisten, nur noch Sozialwissenschaftler auszubilden – am besten für die Gender-Forschung.
  • „The automotive industry exemplifies how Germany is losing its edge. The country has long enjoyed a formidable reputation for quality, performance and style. (…) In an ever-enlarging scandal, American and European regulators have caught German companies cheating on emission standards in their diesel cars. As they scramble to meet the standards, the country’s automakers are facing a broader regulatory transformation, with municipal authorities banning cars in city centers.“ – bto: weil ein so reiches Land wie Deutschland auch die eigene Schlüsselindustrie platt machen kann.
  • „(…) as electric replaces internal combustion, German manufacturers remain deeply rooted in the old diesel technologyMerkel and her government have sought to ease their pain by delaying tougher emission standards and deferring bans on car use, but this is a losing battle. Germans place a premium on cleaner air. The transition to electric cars will render the technologies used by automakers and their suppliers largely obsolete, causing wide-ranging disruption.“ – bto: Wir setzen den Morgenthau-Plan freiwillig mit 80 Jahren Verspätung um.
  • „Germany’s fabled banks have served the country’s small and medium-size firms well. But the banks suffer from chronically low profitability — particularly in the network of quasi-public institutions, the Sparkassen and Landesbanken, typically owned or controlled by municipalities and state governments. (…) Perhaps Germany’s greatest weakness is Deutsche Bank, whose stock price is still less than a tenth of where in stood in May 2007, ahead of the subprime crisis. In recent years, U.S. and British regulators have fined the bank hundreds of millions of dollars for improper representations and possible money laundering. It’s currently under separate investigations for assisting criminals and Denmark’s Danske Bank in laundering large sums of money. Its business model is evidently not working. If it falters, its size and global systemic connections could place a substantial burden on the government.“ – bto: Ich glaube aber, dass Merkel und Co. darauf setzen, weil sie dann von ihrem Versagen ablenken können und es den Bankern in die Schuhe schieben….
  • „(…) Germany’s farthest-reaching economic policy of the past generation, the labor reforms of Gerhard Schröder, reduced incentives to invest in human capital by making it easier to fire employees. Workers became expendable, inequality increased and the sense of insecurity spread. Climbing the economic ladder became harder. Many discouraged Germans turned to the euroskeptic, anti-immigration Alternative für Deutschland party.“ – bto: Das taten sie aber erst, als man mit Migranten den Lohndruck und die Umverteilung erhöhte.
  • „Germany must shed its narrow reliance on engineering excellence and bank funding, and move toward a more flexible structure where emergent technologies can flourish. This primarily requires the scale of investment in education and curriculum modernization that Merkel (…) did not deliver. Education is twice blessed: It fosters growth and gives hope to those left behind. The government must also consolidate the Sparkassen and Landesbanken into two or three banks, while severing their subsidies. And if Deutsche Bank is not cleaned up and downsized, it will surely become a public liability.“ – bto: Ich denke, das passt, wäre aber zu ergänzen um Reformen des Rentensystems, weniger Abgaben, weniger Exportfokus, …
  • „Germany is in the last phase of its global prominence, a nation unwittingly sliding into the ranks of also-rans. The question is whether it’s too set in its ways, with too many vested interests, to change course.“ – bto: viel zu spät. Das kann man wohl nicht mehr ändern.

→ Bloomberg: „Germany’s Economy Will Be Europe’s Problem“, 7. Dezember 2018

51 Kommentare
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    Alexander sagte:

    „Germany is in the last phase of its global prominence“ – gilt für ganz Europa, dieselbe irre Agenda.

    Eigentlich wollte ich den UN Bericht verlinken, wonach Schweden im Jahr 2030 dritte Welt Niveau erreicht haben wird, aber dann schenkte der Zufall mir diesen Spiegelbericht von 1975…..vom Abstieg der reichen Schweden:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41471269.html

    Deshalb glaube ich auch bei Noah Yuval Harari (Canapé talk mit Chrisitna Lagarde), dass solche Aussagen selbererfüllende Politik sind. Die Verlautbarung zukünftiger Politik. Bei Yuval gilt das Stichwort „useless eaters“.

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        Alexander sagte:

        Erneut würde ich gerne auf das Büchlein von Bazon Brock und Konrad Paul Liesmann – ein optimistischer Blick auf den Pessimismus – hinweisen.

        Der Klappentext:
        Bekennende Optimisten sind genau diejenigen, die tatsächlich kein Interesse an der Veränderung der Welt haben. Aus ihrer Sicht ist alles gut und sie finden es im Prinzip in Ordnung, wenn alles weitergeht wie bisher: Märkte, Technik, soziale Verhältnisse…
        Umgekehrt kann deshalb gefolgert werden, dass nur Pessimisten jene Kraft entwickeln können, tatsächlich Neues hier und heute zu gestalten.
        Die Wurzel des Schöpferischen liegt nicht im blinden Glauben an eine Zukunft, die keiner kennt und die deshalb als Fortsetzung der Gegenwart mit anderen Mitteln gedacht wird, sondern in der Kraft, die aus der Verzweiflung über den Weltzustand erwächst.
        Dass im alltäglichen Gebrauch die Begriffe „Optimismus“ und „Pessimismus“ so gegeläufig verwendet werden, läßt tief blicken. <–

        Richtige Bewertung von Realität ist die Kunst dumme Risiken zu vermeiden und Chancen zu erkennen. Am Ende zählt der Erfolg und niemand frägt wie man es gemacht hat. Was Erfolg ist, definiert das Leben und nicht der Zeitgeist.

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      Dietmar Tischer sagte:

      Schon der Titel des Buchs von H. Rosling produziert Mythen.

      >Denn ich entdeckte das Buch „Factfulness — Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“ von Hans Rosling.>

      Man kann die Welt NICHT so sehen, wie sie wirklich ist.

      Denn es gibt nicht die wirkliche Welt.

      Zwar gibt es Fakten, wie z. B. die Anzahl der Menschen, die auf der Erde zu einem bestimmten Zeitpunkt leben (ein Konsens darüber, was als Mensch gelten soll, vorausgesetzt).

      Derartige Fakten sind nicht uninteressant, aber fallen in der Bedeutung hinter das, was wir unter SACHVERHALTEN verstehen.

      Sachverhalte entstehen durch die Gewinnung von Daten – was bereits eine Vorstellung von Wirklichkeit VORAUSSETZT – und die Nutzung von Daten, was an Interessen gebunden ist.

      Aus beidem ergibt sich die PERSPEKTIVE, aus/mit der wir die Wirklichkeit sehen.

      Man kann hauptsächlich positive Sachverhalte, oder hauptsächlich negative Sachverhalte zur Kenntnis nehmen.

      Davon abhängig kann man zu der Auffassung gelangen, dass es auch Gutes und Schönes in der Welt GIBT.

      Wenn man allerdings fragt, ob die Systemstabilität gewährleistet ist bzw. ob sie aufrecht erhalten werden kann, muss man die Sachverhalte zur Kenntnis nehmen, die etwas über den Mechanismus und die Funktionsbedingungen des Systems aussagen.

      Auch das sind KONSTRUKTE, über die man natürlich streiten kann, aber es sind die relevanten, wenn man sich für die Zukunft interessiert.

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        Thomas M. sagte:

        @Hr. Tischer: Sie haben fundamental recht. Ich hab das Buch nicht gelesen, habe aber einmal kurz über den Link gescrollt.

        Ich denke, es geht in erster Linie darum, überhaupt einmal die zahlreichen kognitiven Verzerrungen mithilfe systematischer und möglichst neutral gesammelter Fakten zu überwinden – dazu die Statistik als Mittel. (Die überwiegende Mehrzahl der Menschen macht ja nicht einmal das und baut sich ihre Weltbilder anhand privater Beobachtungen und passender externer Meinungen zusammen.)

        Dann ist man zumindest schon mal ein Stück weiter.

        Aber auch dann wird es nicht die eine Interpretation geben, denn dann kommen die Bewertungen ins Spiel. Und die sind in allerhöchstem Maße individuell unterschiedlich. Ich schätze, dass ist ihr zweiter Punkt, den Sie mit der Perspektive beschreiben?

        Aber wenn man nicht einmal die gleiche möglichst neutrale Faktenbasis hat, kann man sich ja jedwede Diskussion gleich ganz sparen. Zumindest kann man mit basierend auf den Fakten auch einmal ehrlicher über die persönlichen Bewertungen und Motive sprechen. Wer z.B. denkt, Deutschland steht wirtschaftlich top da und ist „reich“, wird bto-Posts völlig anders bewerten als jemand, der mal ein paar Zahlen gesammelt hat und diese in die Zukunft extrapoliert. Da wird aus dem sorgenvollen Realisten ein pessimistischer Misanthrop und umgekehrt. Wir erleben es ja regelmäßig…

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Thomas M.

        >Aber wenn man nicht einmal die gleiche möglichst neutrale Faktenbasis hat, kann man sich ja jedwede Diskussion gleich ganz sparen.>

        Da jede Erkenntnis auf VORAUSSETZUNGEN beruht, kommt es darauf an, dass diese in jede Diskussion eingebracht, erkannt und bewertet werden (sofern nicht ein Konsens vor der Diskussion besteht, was als richtige bzw. falsche Voraussetzung zu gelten habe).

        Geschieht das rational, kann man zu Klärungen kommen.

        Das ist vom Ansatz her weitgehend relativ mit Blick auf diese oder jene Auffassung.

        Es gibt in aller Regel aber auch die besseren Argumente, so dass sich schon FUNDIERTE Überzeugungen bilden lassen.

        Was zu oft fehlt:

        Die Offenheit, anderen beachtenswerte Auffassungen zu zuerkennen – und selbst über welche zu verfügen.

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    Wolfgang Selig sagte:

    bto: Ich glaube aber, dass Merkel und Co. darauf setzen, weil sie dann von ihrem Versagen ablenken können und es den Bankern in die Schuhe schieben….

    Das glaube ich auch. Einen besseren Sündenbock als die Deutsche Bank kann die Politik nicht finden, man könnte es sich nicht besser ausdenken. Die Deutsche ist seit Jahrzehnten unbeliebt, als systemrelevante Bank zu groß für alles, in der Sündenbockbranche „Finanzen“ tätig, auch noch mit den als gierig verschrienen Investmentbankern besetzt und dann auch noch mit einem ordentlichen Track record an Problemen behaftet. Die Commerzbank wäre da für die Politik nur zweite Wahl. Und die meisten Bürger dieses Landes werden nicht in der Lage sein zu erkennen, dass die Deutsche Bank nur ein Symptom ist und nicht die Ursache der Probleme.

    Klar haben die früheren und aktuellen Führungskräfte dort eine gehörige Portion Mitverantwortung für die individuelle Situation des Unternehmens, aber diese Mitverantwortung erstreckt sich nur minimal auf die Probleme des ganzen Landes und ist nicht ursächlich für das allgemeine Staatsversagen. Das wird die Politiker aber sicher nicht daran hindern, ihr die Schuld zu geben, wenn es rappelt. Und damit werden sie hervorragend von ihrem eigenen Versagen ablenken können, vor allem in den Mainstreammedien.

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    Dietmar Tischer sagte:

    Nichts Neues.

    Aber wie andere auch liegt A. Mody falsch mit der Ursachenzuordnung.

    Merkel ist zwar Verantwortliche wie auch ihr/e Nachfolger/in Verantwortliche sein werden und sich insofern wie sie rechtfertigen müssen.

    Aber Merkel und diejenigen, die nach ihr Verantwortung tragen werden, sind nicht ursächlich für das, was unter ihrer Verantwortung erfolgt in der Art, in der es immer wieder behauptet wird.

    Es sind die Wähler, die mehrheitlich die Richtung vorgeben, INNERHALB derer noch etwas so oder so regiert werden kann.

    Das ist anscheinend schwierig zu begreifen, daher die Analogie:

    Das Wasser, das sich im Rhein befindet, kommt im Flussbett des Rheins ins Meer.

    Es kann nicht im Flussbett der Elbe ins Meer gelangen, was heißt, dass es nicht die ganz ANDERE Politik geben kann.

    Das Wasser kann allerdings etwas näher an dem einen oder anderen Rande des Flussbetts fließen.

    Es verändert damit ein ganz, ganz wenig auch das Flussbett.

    Insoweit, aber NUR insoweit agieren Merkel & Nachfolger/in auch ursächlich verändernd.

    Wer diese an sich banale Erkenntnis aus erster Hand will, hier L. Wittgenstein, der es so gesagt hat („Über Gewissheit“, § 97):

    „ … ich unterscheide zwischen der Bewegung des Wassers im Flussbett und der Verschiebung dieses; obwohl es eine scharfe Trennung der beiden nicht gibt“.

    Das ist insoweit richtig, weil beides – Bewegung des Wassers und Verschiebung des Flussbetts – REAL zu gleicher Zeit stattfindet.

    Die analytische Unterscheidung ist allerdings „scharf“, um verständlich zu machen, dass die Trennung fürs Verstehen erforderlich ist.

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    René Bolliger sagte:

    Angeregt durch den Artikel, habe ich die Statistik mal nach Ländern geordnet.

    University Rankings 2019

    Top 15 Ranks

    UK: 1, 2, 14
    USA: 3-10, 12-15
    Switzerland: 11

    Top 50 Ranks (ohne UK, USA)

    Canada: 21, 37, 44
    China & HK: 22, 31, 36, 41
    Singapore: 23
    Germany: 32, 44, 47
    Australia: 32, 49
    Switzerland: 35
    Sweden: 40
    France: 41
    Belgium: 48

    Nach dem Brexit sieht es so aus

    Europa ohne EU: Plätze 1, 2, 11, 35
    EU alleine: Plätze 32, 40, 41, 44, 47, 48

    Was ist die EU ohne UK? – Wissenschaftliches und Bildungs-Nowhere Land.
    Und da will die EU auch die Schweiz erpressen mit Kündigung der Forschungszusammenarbeit Horizon 2020 (sie sind zwar zurückgekrebst, vielleicht weil sie die Statistik angeschaut haben).

    Die EU schafft sich ab. Es sind nämlich keine Anzeichen von Einsicht erkennbar.

    „Ohne EU lebt sich’s besser“

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      Jacques sagte:

      Diese „Rankings“ können Sie aber getrost in die Tonne kloppen. Jeder der halbwegs im Unibereich tätig ist, weiß, dass die Rankings aus dem angelsächsischen Raum kommen und deshalb natürlich auch die angelsächsischen Unis in den Rankings bevorzugen. Ist ein bisschen wie beim ADAC wo auch die deutschen Hersteller immer alle Preise bekommen haben, obwohl die ausländischen Herstellern in vielen Kategorien besser abschnitten.

      Die amerikanischen Unis stehen deshalb alle an der Spitze, weil sie eben amerikanisch sind. Zudem müssen Sie berücksichtigen welch riesige Lücke zwischen der Ivy League und den „normalen“ Unis in den USA klafft.
      Unterhalten Sie sich doch einfach mal mit amerikanischen Austauschstudenten, sie werden sich wundern für wie anspruchsvoll diese die deutschen Universitäten sehen. Denn in Deutschland gibt es diese Lücke zwischen „Eliteunis“ und dem Rest nicht. Der Standard der Lehre ist in Deutschland hoch, im Durchschnitt höher als in den USA und UK. Das die deutsche Spitze nicht ganz mit den Angelsachsen mithalten kann (bspw. Bibliothek oder Betreuungsverhältnis) liegt vor allem an der finanziellen Ausstattung der dortigen Unis, welche wiederum das Studium dort entsprechend zum Luxusgut erhebt. Wir haben nunmal kostenlose Unis.

      Also bitte erstmal informieren und dann posten.

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    ikkyu sagte:

    Warum die Deutsche Bank der Sündenbock sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Ich denke da eher an die öko-sozialistischen und international-sozialistischen Politiker, welche die politische Bühne gerade dominieren.

    Was sie angerichtet haben, werden Sie erst merken, wenn der Mob vor ihren privaten Häusern steht.

    Die Polizei wird dann aufgrund von Überforderung nicht mehr helfen (können).

    Dazu auf Youtube nach „Montag 3.7.2017“ suchen.

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    Klaus Samer sagte:

    Das Gefasel vom plattmachen der deutschen Autoindustrie wird durch gebetsmühlenartige Wiederholung nicht richtiger. Die deutsche Autoindustrie hat sich durch Betrug selbst platt gemacht und hechelt wie schon so oft dem technologischen Trend, hier der Elektromobilität hinterher.

    Die 25 Milliarden die VW in den USA, zu Recht, an Strafe gezahlt hat hätte es in der Elektromobilität 5 Jahre früher investiert heute deutlich vor Tesla gebracht.

    Und was macht der erzkonservative Wirtschaftsrand der Gesellschaft ? Er nährt die falsche Geschichte vom Tod der deutschen Autoindustrie durch die böse Umweltpolitik,, und schreibt sich die Rettung einer Industrie auf die Fahne die inzwischen selbst schon 2stellige Milliardenbeträge in die Elektromobilität steckt. Gestriger gehts nun wirklich nicht mehr.

    Fahrverbote in Metropolen sind im übrigen keine Erfindungen einer deutschen Ökomafia die die deutsche Autoindustrie zerstören will, sondern es gibt sie in teils deutlich schärferer Form seit Jahren in London, Paris und anderen europäischen Metropolen. In Dänemark, den Niederlanden und weit voran Norwegen ist man bei der Umstellung auf erneuerbare Energien und elektrifizierten Verkehr auch deutlich weiter als hierzulande.

    Und da geistern die Konservativen nicht mit Schaum vorm Mund durch die Öffentlichkeit..

    ich bin kein Muskfan aber dass ein kleiner defizitärer Autobauer aus den USA, die deutsche Premiumindustrie seit Jahren im Segment Elektromobilität vor sich hertreibt, eine Branche die sich zum einhalten von Grenzwerten des Betrugs anstatt der angeblichen Technologieführerschaft bedient hat, ist ein Armutszeugnis für die angeblich so tolle Vorzeigeindustrie.

    Für die deutsche Autoindustrie gilt, wer nicht mit der Zeit geht geht mit der Zeit, das ist eine Konsequenz der hier so hoch gehaltenen lupenreinen Marktwirtschaft. Wer in Zukunft noch Autos verkaufen will kommt nicht umhin sich an die Umweltgesetze Kaliforniens und Chinas zu halten, von den deutschen ganz zu schweigen.

    Das plattmachen der deutschen Autoindustrie durch Umweltgesetze ist schlicht ein rechtes Lügenmärchen, etwas was der konservative Papa seinen Kindern Abends vor dem zu Bett gehen als Gruselgeschichte erzählt, bevor er am nächsten morgen mit seinem 2,5 Tonnen Schummeldiesel SUV versucht nach Frankfurt zu Arbeit zu fahren.

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    Klaus Samer sagte:

    P.S. Trumps Drohungen in Richtung deutscher Autoindustrie wären für diese deutlich folgenreicher als die derzeit gültigen Umweltgesetze. Das wird von den Konservativen in Deutschland die zu Hause einen Trumpschrein haben nur gerne komplett ignoriert. Wie alles andere auch was dieser Vollidiot so verzapft.

    Bei den Republikanern hat offensichtlich die Machtgeilheit komplett das Resthirn zerstört denn mit ehemals republikanischen Werten hat das was Trump treibt absolut garnichts zu tun.

    Die Republikaner profitiern derzeit noch davon das die Demokraten ein ungeordneter Hühnerhaufen mit einer Clinton sind die immer noch von der Präsidentschaft träumt.

    MIttelfristig (die nächsten 2 Jahre) wird die „Poitik“ Trumps den Republikanern schweren Schaden zufügen von dem sich sehr lange zu recht nicht erholen werden.

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      Richard Ott sagte:

      „Trumps Drohungen in Richtung deutscher Autoindustrie wären für diese deutlich folgenreicher als die derzeit gültigen Umweltgesetze. Das wird von den Konservativen in Deutschland die zu Hause einen Trumpschrein haben nur gerne komplett ignoriert.“

      Falsch. Wenn Trump damit droht, die Zölle auf in Deutschland produzierte und in die USA exportierte Autos zu erhöhen, dann wird die deutsche Autoindustrie darauf mit Produktionsverlagerungen aus Deutschland in die USA reagieren.

      Das wird von den Ökosozialisten in Deutschland, die zu Hause einen Habeckschrein haben, nur gerne komplett ignoriert. Wie alles andere auch was etc. pp.

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    ikkyu sagte:

    @ Samer

    Sie liefern hier nur ihre Meinung, ohne Fakten zu nennen (wie im linksgrünen Spektrum üblich).

    Können Sie einmal konkret den Entwicklungsvorsprung von Tesla gegenüber der deutschen Automobilindustrie benennen?

    Der Tesla Akku besteht aus zusammengeschweißten 18650´er Zellen (z.B. 16 x 72P6S-Pack für 85 kWh) aus Asien (Panasonic).

    Elektromotoren kann auch die deutsche Automobilindustrie bauen.
    Dito das BMS für das Akku-Management (Ladung, Entladung, Balancing, Temperaturregelung).

    Die Patente für die Schnell-Ladetechnik hat Tesla freigegeben.

    Bei den Patentanmeldungen zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren taucht Tesla im Gegensatz zu deutschen Firmen (VW, Continental usw.) unter den 10 Besten gar nicht auf.

    Wo ist hier konkret der Rückstand?

    Die europäische Umweltgesetzgebung macht auch nicht die deutsche Automobilindustrie platt, sondern die Arbeiter in den deutschen Fabriken.

    Ohne den staatlichen Zwang über die Umweltgesetzgebung wird sich das Elektroauto am Markt nicht durchsetzen, weil die Technologie gegenüber einem Verbrenner derzeit nicht konkurrenzfähig ist (Preis, Reichweite, Ladezeit, Temperaturabhängigkeit der Akkuleistung usw.).

    Deswegen wird ja auch der Dieselmotor kaputt-gemacht, weil er insgesamt eine bessere Ökobilanz als ein batteriebetriebenes Auto hat

    Die Auswirkung:

    VW plant aktuell den Abbau von 7000 teuren Arbeitsplätzen in Deutschland, begründet mit der Umstellung auf Elektromobilität (=Zukunft).

    Gleichzeitig wird ein Standort für ein neues Werk im billigen Osteuropa für die Produktion der Verbrenner (hohe Wertschöpfung) gesucht.

    Gewerkschaften und Politik schlafen oder jubeln.

    Nur was passiert, wenn sich das Elektroauto am Massenmarkt als Flop entpuppt?

    Dann stehen die deutschen Arbeitnehmer auf der Straße (oder vor den Häusern der Ökosozialisten).

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  9. Avatar
    ikkyu sagte:

    Der Erste Vorsitzende der IG-Metall, Jörg Hofmann, zu den Auswirkungen der Umstellung auf E-Autos:

    „“Wir rechnen ungefähr mit 200.000 Arbeitsplätzen, die in Folge der Elektromobilität nicht mehr in der Branche zur Verfügung stehen.“……………..

    „Gleichzeitig sei die notwendige Strom-Infrastruktur ebenso ungeklärt wie die Frage, ob die Kunden tatsächlich bereit seien, Elektrofahrzeuge zu den dann geltenden Bedingungen zu kaufen, sagte Hofmann. Aktuell steige beispielsweise der Preis für Batterien dramatisch.“…………

    „Die Entscheidungen über den Abbau von Arbeitsplätzen würden jetzt getroffen, warnte Hofmann. Falls es mit der Elektromobilität nicht klappe, kehrten die Jobs sicher nicht zurück. „Es soll keiner glauben, dass man in Deutschland noch einmal zurück investiert in klassische Verbrennertechnologie. Die Arbeitsplätze sind auf Dauer verloren. Es wird Vabanque gespielt mit einem komplett offenen Ausgang.“

    https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5551573/Gewerkschaft-warnt-vor-Folgen-eines-schnellen-EAutoUmstiegs

    Eigentlich müssten sich jetzt die Gewerkschaften massiv gegen die politischen Öko-Vorgaben aus Brüssel und Berlin stellen, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten.

    Ansonsten verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit.

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  10. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    @ikkyu: „Wo ist hier konkret der Rückstand?“
    Tesla hat das erste alltagstaugliche Elektroauto auf den Markt gebracht.
    Man sieht an Ihren Äusserungen, dass Sie wenig Ahnung von E-Mobilität haben.
    Was Sie als Staatlichen Zwang zur Umweltgesetzgebung bezeichnen wird überall auf der Welt eingeführt. Wenn die Deutschen keine E-Autos bauen, dann verlieren Sie eben diese Märkte.
    Wer ernsthaft überlegt, ein solchen Auto kaufen zu wollen, wird bis auf wenige Ausnahmen (BMW i3) bei Deutschen Herstellern nicht fündig.

    „Nur was passiert, wenn sich das Elektroauto am Massenmarkt als Flop entpuppt?“
    Gegenfrage: Was passiert, wenn es ein Erfolg wird und die Deutschen sind nicht dabei?
    Die Deutschen haben lange auf Verbrenner gesetzt und wir haben alle davon profitiert.
    Diese Zeit neigt sich dem Ende zu. Anstatt rumzujammern, sollte die Autoindustrie sich jetzt mal ranhalten.
    Tun Sie sich halt mal einen Gefallen und fahren mal ein E-Auto zur Probe.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  11. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Sie antworten nicht auf meine Frage, wo konkret der technische Vorsprung von Tesla liegt.

    Warum nicht?

    Das dürfte doch für Sie als Technik-Experte kein Problem sein!?

    Auf dem deutschen Markt gibt es bereits viele Elektroautos,
    wie z.B. den

    Renault ZOE LIFE Z.E.40 (240 km Reichweite, Kosten 574,-€ monatlich) oder den

    Opel Ampera-E Plus (340 km Reichweite, Kosten 687 € monatlich)

    Jaguar I-Pace EV 400 S AWD (Reichweite 365 km, Kosten 1107 € monatlich)

    (Kosten inklusive Wertverlust; alle Angaben aus dem ADAC Heft v. November).

    Warum kaufen die Grünjünger diese E-Autos trotz staatlicher Subvention nicht?

    Außerdem:

    Legen Sie doch mal dar, inwiefern beim deutschen Strom-Mix eine signifikante Einsparung von CO2 durch die Elektromobilität gegenüber der sparsamsten Dieseltechnologie möglich ist?

    Wie kann der deutsche Strom-Mix umgebaut werden, damit auch bei Dunkelflaute die Leistung für das Laden der Akkus vorhanden ist?

    Welche zusätzlichen CO2 Emissionen verursacht dieser Umbau?

    Diese Fragen müssen Sie beantworten, damit man die „Klimarettung“ als Grund für die Umstellung auf Elektromobilität anführen kann.

    Abgesehen davon, bin ich der Meinung, dass JEDER Wähler der Altparteien die moralische Pflicht hat, sich ein E-Auto zu kaufen.

    Alles andere wäre ja Heuchelei. :-)

    Nur lassen Sie mir die Freiheit, selber zu entscheiden, welches Auto ich mir kaufe!

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  12. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    erstmal Entschuldigung, der Doppelpost war nicht beabsichtigt.

    @ikkyu:
    „Sie antworten nicht auf meine Frage, wo konkret der technische Vorsprung von Tesla liegt.“
    Anscheinend ist Tesla den Deutschen in Sachen E-Mobilität in wichtigen Punkten voraus, siehe z.B. hier:
    https://www.electrive.net/2018/11/03/tesla-model-3-bereitet-bmw-und-audi-in-den-usa-sorgen

    Der Vorsprung ist halt einfach Fakt, die Deutschen können im Moment nichts ebenbürtiges liefern. Es kann ja sein, dass sich das über die Zeit wieder ändert, das hoffe ich zumindest.
    Muss erst der genaue Grund benannt werden?
    Aber wenn ich Sie recht verstehe, sollten die deutschen Hersteller ja gar nicht auf E-Mobilität setzen, oder?

    Die Autos, die Sie aufgezählt haben, waren bis auf den Ampera, der wiederum ein Clon des amerikanischen Chevrolet Volt ist, alles keine Erzeugnisse deutscher Hersteller.

    Begriffe wie „Grünjünger“ emotionalisieren unnötig und verhindern eine sachliche Diskussion.

    „Legen Sie doch mal dar, inwiefern beim deutschen Strom-Mix eine signifikante Einsparung von CO2 durch die Elektromobilität gegenüber der sparsamsten Dieseltechnologie möglich ist?“
    Da finden sich doch recht einfach diverse Studien:
    https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_klimabilanz_2017_bf.pdf

    Der ADAC:
    https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/studie-oekobilanz-pkw-antriebe-2018/
    Da steht z.B. dass kein Antrieb gegenüber dem anderen klar im Vorteil ist, z.B. sind bei Klein/Kompaktwagen die E-Varianten im Vorteil. Andere Studien kommen zu anderen Ergebnissen.
    Was aber sicher ist: Die Verschiebung des Strommixes hin zu Erneuerbaren verschiebt auch den Vorteil zugunsten der E-Mobilität.

    „Nur lassen Sie mir die Freiheit, selber zu entscheiden, welches Auto ich mir kaufe!“
    Eine Probefahrt (Ich nehme an, das war gemeint) erhöht doch Ihre Auswahl, wie könnte denn dadurch Ihre Freiheit eingeschränkt werden?
    Ich denke doch, wer beim nächsten Autokauf offen und unideologisch vorgeht, kann ja auch mal ein E-Auto testen, so war mein Hinweis gedacht.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  13. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    In dem von Ihnen verlinkten Artikel steht nichts über den technischen Vorsprung von Tesla, sondern nur, dass Tesla aktuell in den USA mehr E-Autos verkauft als die Konkurrenten (also derzeit einen Marktvorsprung hat).

    Dieser Marktvorsprung kann sich schnell ins Gegenteil verkehren, wenn sich z.B. eine andere Akkutechnik (z.B. Stacks mit Bipolarplatten der deutschen Hersteller) durchsetzt oder vermehrt solche „Unfälle“ passieren:

    https://www.youtube.com/watch?v=VYXMFBP6KFs

    Zitat:
    „Aber wenn ich Sie recht verstehe, sollten die deutschen Hersteller ja gar nicht auf E-Mobilität setzen, oder?“

    Ich würde das halt den Automobilherstellern, wie in einer freien Marktwirtschaft üblich, überlassen.
    Oder gibt es einen größeren Motivator für die Produktion eines Produktes als eine überwältigende Nachfrage bei einem profitablen Preis?

    Aber offensichtlich gibt es diese Nachfrage nicht ohne staatliche Repression der Verbrennertechnologie.

    Schlimm finde ich es, wenn dabei mit „fake-Argumenten“ wie dem signifikant niedrigeren CO2-Ausstoß der E-Autos argumentiert wird.

    Für diese angebliche Klimarettung durch E-Autos gibt es, wie von Ihnen verlinkt, natürlich sehr viele Fallstudien mit sehr fragwürdigen Annahmen über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands.

    Ein aktuelles Beispiel ist das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen des Bundestages (Drucksache 19/1100):

    „Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor“

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/011/1901100.pdf

    Auf Seite 87 finden Sie darin eine Grafik, in welcher der Primärenergieverbrauch (!) eines Batterieelektrischen Fahrzeuges mit 15 kWh/100 km angegeben wird.

    Zum Vergleich ziehen die gängigen E-Autos ca. 20 kWh/100 km aus der Steckdose, was einem Primärenergiebedarf von größer 40 kWh/ 100 km entspricht.

    Woher kommt aber diese Fantasiezahl?

    Es wird einfach angenommen, dass zum Laden der gesamten E-Auto-Flotte immer 100% Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht. Also gilt: gezogene Strommenge = Primärenergiebedarf.

    Welche Probleme (Speicher etc.) aber allein bei der Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien entstehen und welche zusätzlichen CO2-Emissionen dadurch entstehen (für alle Leugner des natürlichen Klimawandels), wird komplett verschwiegen.
    (auf die Einhaltung der Frauenquote bei den „Sachverständigen“ wurde hingegen penibel geachtet)

    Daran sehen Sie die unseriöse Methodik, die bei diesen Studien von irgendwelchen Öko-Professoren und Öko-Instituten angewendet wird.
    Mit der physikalischen Realität hat das imo jedenfalls nichts zu tun.

    PS:

    Eigentlich wurde das Thema Elektromobilität und die bevorstehende Klimakatstrophe bereits mehrfach im Stelter-Blog diskutiert.

    z.B. hier:
    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-illusion-der-oekologischen-elektroautos/

    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/umweltschutz-die-co2-theorie-ist-nur-geniale-propaganda/

    Deswegen nachfolgend nur zwei wichtige Links zum Verständnis der Problematik:

    Prof. Sinns Vortrag zum „Zappelstrom“

    https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY

    oder diese Untersuchung:

    http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/NewsId/1168/Beitrag-von-Wind-und-PhotovoltaikAnlagen-zu-einer-gesicherten-Stromversorgung.aspx

    Antworten
  14. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    „Schlimm finde ich es, wenn dabei mit „fake-Argumenten“ wie dem signifikant niedrigeren CO2-Ausstoß der E-Autos argumentiert wird.“
    Warum werden eigentlich immer so emotionalisierte Begriffen wie „fake-Argumente“ verwendet?
    Wer ein Argument für falsch hält, dem steht es ja frei, es zu widerlegen.
    „Fake*“, das ist Trump-Sprech, der eben nicht argumentiert, sondern behauptet, dass seine Gegner mutwillig Fakten erfinden.

    Für diese angebliche Klimarettung durch E-Autos gibt es, wie von Ihnen verlinkt, natürlich sehr viele Fallstudien mit sehr fragwürdigen Annahmen über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands.

    Ein aktuelles Beispiel ist das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen des Bundestages (Drucksache 19/1100):

    „Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor“

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/011/1901100.pdf

    Auf Seite 87 finden Sie darin eine Grafik, in welcher der Primärenergieverbrauch (!) eines Batterieelektrischen Fahrzeuges mit 15 kWh/100 km angegeben wird.

    „Zum Vergleich ziehen die gängigen E-Autos ca. 20 kWh/100 km aus der Steckdose, was einem Primärenergiebedarf von größer 40 kWh/ 100 km entspricht.“

    Wenn man nicht ausschliesslich dem ADAC folgt, sondern z.B. mal bei Spritmonitor.de nachschaut, benötigt der Hyunda ionic 15kWh/100 km, das Tesla Model S 20kWh/100km. Das sind übrigens echte Zahlen und keine „optimierten“ wie bei NEFZ/WLTP.
    Der ionic ist untere Mittelklasse, das Model S ist eine Oberklassenlimousine, das charakterisiert die Bandbreite von Autos ganz gut, nicht? Nimmt man als Wert mal zwischen 15 und 20, liegt man nicht so schlecht.

    „Woher kommt aber diese Fantasiezahl?“
    Ich kann es Ihnen auch nicht sagen, bitte selber recherchieren.

    „Es wird einfach angenommen, dass zum Laden der gesamten E-Auto-Flotte immer 100% Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht. Also gilt: gezogene Strommenge = Primärenergiebedarf.“
    „Welche Probleme (Speicher etc.) aber allein bei der Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien entstehen und welche zusätzlichen CO2-Emissionen dadurch entstehen (für alle Leugner des natürlichen Klimawandels), wird komplett verschwiegen.“
    Dass bei einem Ausbau der Erneuerbaren ab ca. 60% vermehrt Technologien zur Energiespeicherung benötigt werden, ist korrekt.
    Wird das verschwiegen?

    „Eigentlich wurde das Thema Elektromobilität und die bevorstehende Klimakatstrophe bereits mehrfach im Stelter-Blog diskutiert.
    z.B. hier:
    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-illusion-der-oekologischen-elektroautos/

    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/umweltschutz-die-co2-theorie-ist-nur-geniale-propaganda/„
    Die schaue ich mir gerne mal an, da bin ich richtig gespannt.

    Prof. Sinns Vortrag zum „Zappelstrom“
    https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY

    Na ja der Herr Sinn, auf dem Gebiet ist er halt kein Fachmann, hier mal die Aussage von Fachleuten dazu:
    https://www.diw.de/de/diw_01.c.591126.de/presse/diw_aktuell/die_energiewende_wird_nicht_an_stromspeichern_scheitern.html

    Den Begriff „Öko-Professoren“ verstehe ich nicht, was trägt der zu einer sachlichen Diskussion bei?

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  15. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Untersuchung der TU-Wien zum realen Verbrauch von E-Autos im Vergleich zu einem VW-Polo mit Dieselmotor:

    http://unverzerrt.de/elektromobilitaet/energieverbrauch-des-elektroautos/

    Fazit:
    „Vor allem zwei Gründe sind letztlich dafür verantwortlich, dass Theorie und Praxis beim Energieverbrauch der Elektroautos so weit auseinander klaffen:

    1) Die Heizung verbraucht enorm viel zusätzliche Energie, vor allem im Stadtverkehr. Auf sie kann aber schon alleine deshalb nicht verzichtet werden, weil die Scheiben frei von Beschlag und Eis gehalten werden müssen

    2) Das Elektroauto ist nur bei sehr niedrigen Leistungsanforderungen sehr effizient. Mit steigender Leistung nehmen die Verluste im Elektroauto schnell zu, sodass sein Verbrauch mit der Fahrgeschwindigkeit sehr schnell ansteigt.“

    Zitat:
    „Dass bei einem Ausbau der Erneuerbaren ab ca. 60% vermehrt Technologien zur Energiespeicherung benötigt werden, ist korrekt.
    Wird das verschwiegen? “

    Wenn das nicht verschwiegen wird, können Sie mir ja sicher sofort sagen, welche Speichertechnologie in welcher Größenordnung dafür eingesetzt werden soll und welche zusätzlichen CO2-Emissionen dadurch entstehen.
    Die Stromerzeugung mit Photovoltaik und Windkraftanlagen ist ja schon nicht CO2 neutral, da für die Herstellung der Anlagen sehr viel Energie benötigt wird.

    Außerdem sind die Erneuerbaren Energien bei Berücksichtigung der notwendigen Speicher mit einem EROI von kleiner als 7 nicht wirtschaftlich.

    https://festkoerper-kernphysik.de/Weissbach_EROI_preprint.pdf

    Zitat zum Vortrag von Prof. Sinn:
    “ Na ja der Herr Sinn, auf dem Gebiet ist er halt kein Fachmann, hier mal die Aussage von Fachleuten dazu“

    Naja Fachleute?
    Einer der Autoren hat „Technischen Umweltschutz“ studiert aber noch nie im technischen industriellen Bereich gearbeitet, alle anderen haben eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft wie Prof. Sinn.

    Nach meiner Meinung handelt es sich bei dieser Stellungnahme zum Paper von Prof. Sinn um eine klare Themaverfehlung, da nur ein problematischer Punkt -nämlich der Speicherbedarf bei zu hoher Einspeisung der Erneuerbaren Energien- angesprochen wird.

    Deswegen bin ich Ihnen auch sehr dankbar für diesen Link, da hier die Arbeitsweise dieser staatsfinanzierten Öko-Experten sehr gut offenbart wird.

    Zitat:

    „So ließe sich beispielsweise ein Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien von 50 Prozent bei einer Abregelung von nur fünf Prozent der maximalen Stromerzeugung aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Speicherkapazität von knapp 0,02 TWh erreichen – deutlich weniger als die derzeit installierte Pumpspeicherkapazität in Deutschland.“

    Die Lösung bei einer Strom-Überproduktion ist dann also einfach das Abregeln der Anlagen, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen noch mehr verschlechtert. Toll!

    Der Vortrag von Prof. Sinn geht aber hauptsächlich um die notwendige Größenordnung der Speicher zur Gewährleistung einer bedarfsgerechten stabilen Stromversorgung.

    Also z.B. konkret um das Szenario, woher der Strom im Winter (fast kein Sonnenstrom) bei einer
    14 -tägigen Flaute kommen soll und wie groß die notwendige Speicherkapazität zur Überbrückung ist.

    Das Ziel ist ja 100% der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bereitzustellen, wobei das nur 24% des aktuellen Primärenergiebedarfs entspricht.
    Zusätzlich soll noch Automatisiert, Digitalisiert und der ganze Verkehr elektrisiert werden.

    Rechnen Sie doch mal den Speicherbedarf aus? :-)

    Den Experten fällt dazu nur „Smartes Lastmanagement“ ein, was nichts anderes heißt, als dass großen Verbrauchern in der Industrie der Strom abgestellt wird.

    Wir begeben uns damit auf das Niveau von Ländern aus der Dritten Welt, was natürlich auch unseren Wohlstand dementsprechend beeinflussen wird.

    PS:
    Noch ein kleiner Unfall mit einem Tesla:

    Tesla-Fahrer verbrennt in der Schweiz:

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/Tettnanger-in-Elektroauto-verbrannt-Tesla-brennt-aus-Akkus-als-Brandbeschleuniger,tettnanger-tesla-feuerunfall-in-der-schweiz-100.html

    Antworten
  16. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    „Vor allem zwei Gründe sind letztlich dafür verantwortlich, dass Theorie und Praxis beim Energieverbrauch der Elektroautos so weit auseinander klaffen:
    1) Die Heizung verbraucht enorm viel zusätzliche Energie, vor allem im Stadtverkehr. „

    Wenn ich es richtig sehe, ist die zitierte Studie aus dem Jahr 2012, da waren die meisten heutigen E-Autos, z.B. das Model S (kam gerade 2012) und der ionic noch nicht auf dem hiesigen Markt.
    Es ist halt immer schwierig, eine einzige Studie zu zitieren, recherchieren Sie halt mal, da finden sich auch ganz andere Studien, ausser Sie wollen es gar nicht wissen.

    Ich halte mich doch lieber an die Angaben bei Spritmonitor.de

    Zum Thema Heizung: Jetzt suchen Sie selber halt mal nach Zahlen, wieviel Energie ein E-Mobil für die Heizung braucht, ja das verringert die Reichweite im Winter. Deshalb werden in neueren E-Autos Wärmepumpen verwendet. Wo ist das Problem?

    Im E-Mobilitäts-Thread schreiben Sie sinngemäss:
    „Ich bin nicht grundsätzlich gegen E-Autos“
    Wenn man Ihre Posts so liest, fragt man sich, was Sie schreiben würden , wenn Sie „grundsätzlich“ gegen E-Mobilität wären.

    Zitat:
    „Dass bei einem Ausbau der Erneuerbaren ab ca. 60% vermehrt Technologien zur Energiespeicherung benötigt werden, ist korrekt.
    Wird das verschwiegen? “

    „Wenn das nicht verschwiegen wird, können Sie mir ja sicher sofort sagen, welche Speichertechnologie in welcher Größenordnung dafür eingesetzt werden soll und welche zusätzlichen CO2-Emissionen dadurch entstehen.“
    Die Speicher brauchen wir sowieso, wollen wir dekarbonisieren bzw. defossilisieren.
    Das wird eine Generationenaufgabe, wenn wir bis 2050 die 90% Dekarbonisierung schaffen wollen.
    Mein Favorit ist Power2Gas mit Erdgas.
    Dabei wird vermutlich auch CO2 entstehen, aber mit dem belegbaren Ziel, den Gesamtausstoss zu verringern.

    „Die Stromerzeugung mit Photovoltaik und Windkraftanlagen ist ja schon nicht CO2 neutral, da für die Herstellung der Anlagen sehr viel Energie benötigt wird.“
    Das ist geradezu eine Nichtaussage: Was ist bitte viel?

    „Naja Fachleute? Einer der Autoren hat „Technischen Umweltschutz“ studiert aber noch nie im technischen industriellen Bereich gearbeitet, alle anderen haben eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft wie Prof. Sinn.“
    Immerhin arbeiten drei davon in der „Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt DIW Berlin“
    Jedenfalls ist Frau Kempfert eine ausgewiesene Energieexpertin, die ich sehr schätze.

    „Rechnen Sie doch mal den Speicherbedarf aus? :-)“
    Ihre Argumentationsform scheint aus Forderungen („Rechnen Sie doch mal …“, „können Sie mir sofort sagen“) und Suggestivfragen zu bestehen.

    “Tesla-Fahrer verbrennt in der Schweiz“
    Ein schrecklicher Unfall. Was war denn jetzt das Argument?

    Und als letztes:
    Wenn Sie gegen die Energiewende oder gegen E-Mobilität sind, dann sagen Sie das doch einfach klipp und klar, ist doch kein Problem.
    Und an „staatsfinanzierten Öko-Experten“ kann ich nichts Schlimmes finden.

    Und: Ich bin übrigens für die Energiewende, daraus folgt, dass wir unsere Mobilität umstellen müssen.
    Ein Weg kann dabei die E-Mobilität sein, persönlich glaube ich, dass im Bereich Personenverkehr dem E-Auto die Zukunft gehören wird.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  17. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Zitat:
    „Zum Thema Heizung: Jetzt suchen Sie selber halt mal nach Zahlen, wieviel Energie ein E-Mobil für die Heizung braucht, ja das verringert die Reichweite im Winter. Deshalb werden in neueren E-Autos Wärmepumpen verwendet. Wo ist das Problem?“

    Die Effektivität von Wärmepumpen wird von Wärmeangebot und Temperatur einer geeigneten Wärmequelle bestimmt. Letztere steht im Elektroauto jedoch so gut wie gar nicht zur Verfügung. Somit wird nicht nur zur Temperierung des Akkus hochwertige elektrische Energie benötigt, sondern auch zur Beheizung des Fahrgastraums.

    Ich habe damit kein Problem. Sie wollen doch die Welt durch CO2-Einsparung retten!

    Zitat:

    „Die Speicher brauchen wir sowieso, wollen wir dekarbonisieren bzw. defossilisieren.
    Das wird eine Generationenaufgabe, wenn wir bis 2050 die 90% Dekarbonisierung schaffen wollen.
    Mein Favorit ist Power2Gas mit Erdgas.“

    Warum sollten wir dekarbonisieren?

    Bei Ihrem Favoriten „Power2Gas“ entsteht bei der energetischen Umwandlung das starke Treibhausgas H2O.

    Was ist jetzt der Vorteil, wenn man das IR-aktive Gas CO2 durch das stärker IR-aktive Gas H2O ersetzt?

    Könnten Sie das bitte mal erklären?

    Abgesehen davon ist dieses Verfahren nicht effizient und daher auch nicht wirtschaftlich, da bei jedem notwendigen Prozessschritt Wirkungsgradverluste auftreten.

    http://www.et-energie-online.de/Portals/0/Bilder/Ausgabe2014-11/dyllong_abb6_gross.jpg

    Zitat:
    “ Die Stromerzeugung mit Photovoltaik und Windkraftanlagen ist ja schon nicht CO2 neutral, da für die Herstellung der Anlagen sehr viel Energie benötigt wird.“
    Das ist geradezu eine Nichtaussage: Was ist bitte viel?“

    In Deutschland betragen die CO2-Äq. in g/kWh(el.) ohne Speicher:

    für multikristalline Solarzellen: ca. 100 g/kWh bei 20 Jahren Lebensdauer
    (in Spanien ca. 27 g/kWh)

    für Windkraftanlagen: ca. 25 g/kWh

    Die effizienteste Methode zum Speichern von großen Mengen Überschußstrom sind Pumpspeicherkraftwerke, für die es in Deutschland so gut wie keine geologisch geeigneten Standorte mehr gibt.
    Das heißt, es muss sehr viel Erdreich bewegt und betoniert werden um geeignete Bedingungen zu schaffen, was wiederum zu erheblichen CO2 Emissionen führt.
    Diese CO2-Emissionen müssen zu den oben genannten addiert werden, da man ohne Speicher mit Flatterstrom kein Grundlastkraftwerk ersetzen kann.

    Und nun zur Berechnung der notwendigen Größenordnung der Speicher.

    Meine Aufforderung, mal selber zu rechnen, beantworten Sie so:

    „Ihre Argumentationsform scheint aus Forderungen („Rechnen Sie doch mal …“, „können Sie mir sofort sagen“) und Suggestivfragen zu bestehen.“

    und dann berufen Sie sich auf Mutti Kempfert, obwohl die Rechnung beim oben genannten Szenario doch ganz einfach ist. (wie bei den Grünen üblich ersetzt Glauben das Selberdenken)

    Sie schreiben, dass 90% der Stromversorgung dekarbonisiert werden soll.
    (das entspricht übrigens nur knapp 22% des Primärenergiebedarfs von Deutschland. Was ist mit dem Rest?)

    Der Bruttostromverbrauch von Deutschland liegt so ungefähr bei 650 TWh im Jahr, was einem durchschnittlichen Leistungsbedarf von etwa 74 GW entspricht.

    Also wollen Sie 0,9 x 74 GW = 66,6 GW Leistung CO2 neutral erzeugen.

    Nehmen wir an, dass davon nur 50% aus den Speichern eingespeist werden müssen, was schon eine sehr optimistische Annahme ist.

    Dann beträgt die notwendige Speicherkapazität zur Überbrückung einer 14-tägigen Flaute im Winter:

    14 x 24 h x 33,3 GW = 11189 GWh oder ca. 11 TWh

    Ihr Kommentar?

    Zitat:
    “Tesla-Fahrer verbrennt in der Schweiz“
    Ein schrecklicher Unfall. Was war denn jetzt das Argument?

    Sie haben weiter oben geschrieben, dass Tesla einen großen Vorsprung gegenüber der deutschen Automobilindustrie hat.

    Ich habe geantwortet, dass die Art des Tesla-Akkus (7000 zusammengeschweißte 18650´er Becherzellen) problematisch sein kann und sich der Vorsprung von Tesla beim vermehrten Auftreten derartiger Unfälle (dazu der Link) schnell ins Gegenteil verkehren kann.

    Wo ist hier wieder Ihr Verständnisproblem?

    Zur Energiewende:

    Wenn Deutschland das ganze Geld für die Energiewende (mindestens 520 Mrd. € bis 2025) in den Bau und die Entwicklung neuer Kernreaktoren gesteckt hätte, wäre die Energiesicherheit und -bezahlbarkeit in Deutschland gesichert bei einer gleichzeitig massiven CO2 Einsparung.

    Schauen Sie nach Frankreich.
    Dort kann man die Umstellung auf E-mobilität mit der Einsparung von CO2 begründen, in Deutschland dagegen nicht.

    Antworten
  18. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    „Die Effektivität von Wärmepumpen wird von Wärmeangebot und Temperatur einer geeigneten Wärmequelle bestimmt. Letztere steht im Elektroauto jedoch so gut wie gar nicht zur Verfügung. Somit wird nicht nur zur Temperierung des Akkus hochwertige elektrische Energie benötigt, sondern auch zur Beheizung des Fahrgastraums.“
    Alles korrekt, eine Wärmepumpe einzusezten ist auf jeden Fall besser als rein mit Strom zu heizen, da sind wir uns wohl einig?

    „Warum sollten wir dekarbonisieren?“
    Da gibt es doch einige Gründe:
    – Endlichkeit der fossilen Rohstoffe,
    – menschengemachter, durch CO2 und andere klimaaktiven Gase verursachter Klimawandel,
    – Gerechtigkeitsproblem, wenn ca. 10 Milliarden Menschen Zugriff auf die Rohstoffe haben wollen.
    – …

    „Bei Ihrem Favoriten „Power2Gas“ entsteht bei der energetischen Umwandlung das starke Treibhausgas H2O.“
    Recherchieren Sie eigentlich mal kurz, bevor Sie etwas posten?
    Google „wasserdampf klimawandel“, die ersten 3 Links ergeben u.a. das:

    https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-statt-co2-das-wichtigste
    „Beim natürlichen Treibhauseffekt ist der Wasserdampf ausschlaggebend: etwa zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffekts, der seit Jahrmillionen die Erde bewohnbar macht, werden von Wasserdampf verursacht, ein geringerer Teil von CO2. Selbstverständlich beziehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Wirkung des Wasserdampfes in ihren Klimamodellen mit ein, sonst würden die Modelle eine vereiste Erde wiedergeben.

    Warum steht der Wasserdampf nicht stärker im Zentrum der Diskussionen um die anthropogene Klimaänderung? Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt.“

    „Könnten Sie das bitte mal erklären?“
    Bitteschön.

    „Abgesehen davon ist dieses Verfahren nicht effizient und daher auch nicht wirtschaftlich, da bei jedem notwendigen Prozessschritt Wirkungsgradverluste auftreten.“
    Das ist klar, das Verwenden das Verwenden eines Langzeitspeichers geht mit Wirkungsgradverlusten einher.

    „Die effizienteste Methode zum Speichern von großen Mengen Überschußstrom sind Pumpspeicherkraftwerke, für die es in Deutschland so gut wie keine geologisch geeigneten Standorte mehr gibt.“
    Das ist mir klar.
    „Das heißt, es muss sehr viel Erdreich bewegt und betoniert werden um geeignete Bedingungen zu schaffen, was wiederum zu erheblichen CO2 Emissionen führt. Diese CO2-Emissionen müssen zu den oben genannten addiert werden, da man ohne Speicher mit Flatterstrom kein Grundlastkraftwerk ersetzen kann.“
    Darum Power2Gas, das Gas (Methan~Erdgas) kann in (noch zu errichtenden) Kavernen gespeichert werden, so wie es jetzt schon bei der Gasversorgung geschieht.

    „und dann berufen Sie sich auf Mutti Kempfert, obwohl die Rechnung beim oben genannten Szenario doch ganz einfach ist. (wie bei den Grünen üblich ersetzt Glauben das Selberdenken)“
    Welche Rolle spielt jetzt nochmal die Anzahl der Kinder von Frau Kempfert bei Ihrem Argument?
    Man kann immer selber etwas zusammenrechnen, dazu gibt es aber Studien von Profis.

    „Sie schreiben, dass 90% der Stromversorgung dekarbonisiert werden soll.
    (das entspricht übrigens nur knapp 22% des Primärenergiebedarfs von Deutschland. Was ist mit dem Rest?)“
    Das meinte ich Forderungen und Suggestivfragen.

    ‚Ihr Kommentar?“
    Eigene Überschlagsrechnungen bei so einem komplexen Thema kann man machen, sind aber selten zielführend. Lesen Sie halt mal die dazugehörigen Studien, am besten mehrere und nicht nur die von Gegnern der Energiewende. Dann können Sie sich ein ausgewogenes Bild machen. Mein bisheriger Eindruck ist allerdings, dass Sie nicht an einem ausgewogenen Bild interessiert sind.

    Zitat:
    “Tesla-Fahrer verbrennt in der Schweiz“
    Ein schrecklicher Unfall. Was war denn jetzt das Argument?

    „Sie haben weiter oben geschrieben, dass Tesla einen großen Vorsprung gegenüber der deutschen Automobilindustrie hat.“
    Ich habe das geschrieben:
    „Tesla hat das erste alltagstaugliche Elektroauto auf den Markt gebracht.“
    „Anscheinend ist Tesla den Deutschen in Sachen E-Mobilität in wichtigen Punkten voraus, siehe z.B. hier:
    https://www.electrive.net/2018/11/03/tesla-model-3-bereitet-bmw-und-audi-in-den-usa-sorgen
    Der Vorsprung ist halt einfach Fakt, die Deutschen können im Moment nichts ebenbürtiges liefern.“
    Dabei bleibe ich auch.

    „Zur Energiewende:
    Wenn Deutschland das ganze Geld für die Energiewende (mindestens 520 Mrd. € bis 2025) in den Bau und die Entwicklung neuer Kernreaktoren gesteckt hätte, wäre die Energiesicherheit und -bezahlbarkeit in Deutschland gesichert bei einer gleichzeitig massiven CO2 Einsparung.“
    Das ist doch mal eine klare politische Meinung, die ich im Gegensatz zu Polemik respektiere.
    Diese Meinung ist halt bei uns nicht mehrheitsfähig.
    Kurz zu AKWs, da sehe ich 2 Probleme:
    – Versicherung: Kein Versicherer findet sich, das AKWs versichert.
    – Endlagerung: Noch nicht existent.
    Meine Politische Einschätzung zum Thema Eindlagerung: Wenn es darum gehen wird, so ein Lager zu bauen, werden sich die ehemaligen Befürworter einen schlanken Fuss machen und dem Staat die Sache vor die Füsse kippen, was ja z.T. auch schon passiert ist.

    „Schauen Sie nach Frankreich. Dort kann man die Umstellung auf E-mobilität mit der Einsparung von CO2 begründen, in Deutschland dagegen nicht.“
    Ich habe es doch schon mal geschrieben: Dazu gibt es verschiedene Studien, bei einigen kommen die Verbrenner im Punkt CO2 ähnlich weg die die E-Autos, in anderen kommen die E-Autos viel besser weg als Verbrenner. Das ändert sich aber mit jedem Jahr zugunsten der E-Autos.

    Aber wir führen hier Scheindiskussionen:
    Am einfachsten wäre es, Sie würden mir bitte Ihren Standpunkt zu
    – E-Autos
    – Energiewende
    nennen, dann brauchen wir hier keine Schattendiskussionen führen.
    Wenn Sie beides nicht wollen, ist nicht schlimm.

    Ich poste gleich nochmal was im CO2-Thread, da können wir weiterdiskutieren, wenn Sie mögen.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  19. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    „Die Effektivität von Wärmepumpen wird von Wärmeangebot und Temperatur einer geeigneten Wärmequelle bestimmt. Letztere steht im Elektroauto jedoch so gut wie gar nicht zur Verfügung. Somit wird nicht nur zur Temperierung des Akkus hochwertige elektrische Energie benötigt, sondern auch zur Beheizung des Fahrgastraums.“
    Alles korrekt, eine Wärmepumpe einzusezten ist auf jeden Fall besser als rein mit Strom zu heizen, da sind wir uns wohl einig?

    „Warum sollten wir dekarbonisieren?“
    Da gibt es doch einige Gründe:
    – Endlichkeit der fossilen Rohstoffe,
    – menschengemachter, durch CO2 und andere klimaaktiven Gase verursachter Klimawandel,
    – Gerechtigkeitsproblem, wenn ca. 10 Milliarden Menschen Zugriff auf die Rohstoffe haben wollen.
    – …

    „Bei Ihrem Favoriten „Power2Gas“ entsteht bei der energetischen Umwandlung das starke Treibhausgas H2O.“
    Recherchieren Sie eigentlich mal kurz, bevor Sie etwas posten?
    Google „wasserdampf klimawandel“, die ersten 3 Links ergeben das:

    https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-statt-co2-das-wichtigste
    „Beim natürlichen Treibhauseffekt ist der Wasserdampf ausschlaggebend: etwa zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffekts, der seit Jahrmillionen die Erde bewohnbar macht, werden von Wasserdampf verursacht, ein geringerer Teil von CO2. Selbstverständlich beziehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Wirkung des Wasserdampfes in ihren Klimamodellen mit ein, sonst würden die Modelle eine vereiste Erde wiedergeben.

    Warum steht der Wasserdampf nicht stärker im Zentrum der Diskussionen um die anthropogene Klimaänderung? Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt.“

    „Könnten Sie das bitte mal erklären?“
    Bitteschön.

    „Abgesehen davon ist dieses Verfahren nicht effizient und daher auch nicht wirtschaftlich, da bei jedem notwendigen Prozessschritt Wirkungsgradverluste auftreten.“
    Das ist klar, das Verwenden das Verwenden eines Langzeitspeichers geht mit Wirkungsgradverlusten einher.

    „Die effizienteste Methode zum Speichern von großen Mengen Überschußstrom sind Pumpspeicherkraftwerke, für die es in Deutschland so gut wie keine geologisch geeigneten Standorte mehr gibt.“
    Das ist mir klar.
    „Das heißt, es muss sehr viel Erdreich bewegt und betoniert werden um geeignete Bedingungen zu schaffen, was wiederum zu erheblichen CO2 Emissionen führt. Diese CO2-Emissionen müssen zu den oben genannten addiert werden, da man ohne Speicher mit Flatterstrom kein Grundlastkraftwerk ersetzen kann.“
    Darum Power2Gas, das Gas (Methan~Erdgas) kann in (noch zu errichtenden) Kavernen gespeichert werden, so wie es jetzt schon bei der Gasversorgung geschieht.

    „und dann berufen Sie sich auf Mutti Kempfert, obwohl die Rechnung beim oben genannten Szenario doch ganz einfach ist. (wie bei den Grünen üblich ersetzt Glauben das Selberdenken)“
    Welche Rolle spielt jetzt nochmal die Anzahl der Kinder vorn Frau Kempfert bei Ihrem Argument?
    Man kann immer selber etwas zusammenrechnen, dazu gibt es aber Studien von Profis.

    „Sie schreiben, dass 90% der Stromversorgung dekarbonisiert werden soll.
    (das entspricht übrigens nur knapp 22% des Primärenergiebedarfs von Deutschland. Was ist mit dem Rest?)“
    Das meinte ich Forderungen und Suggestivfragen.

    ‚Ihr Kommentar?“
    Eigene Überschlagsrechnungen bei so einem komplexen Thema kann man machen, sind aber selten zielführend. Lesen Sie halt mal die dazugehörigen Studien, am besten mehrere und nicht nur die von Gegnern der Energiewende. Dann können Sie sich ein ausgewogenes Bild machen.

    Zitat:
    “Tesla-Fahrer verbrennt in der Schweiz“
    Ein schrecklicher Unfall. Was war denn jetzt das Argument?

    „Sie haben weiter oben geschrieben, dass Tesla einen großen Vorsprung gegenüber der deutschen Automobilindustrie hat.“
    Ich habe das geschrieben:
    „Tesla hat das erste alltagstaugliche Elektroauto auf den Markt gebracht.“
    „Anscheinend ist Tesla den Deutschen in Sachen E-Mobilität in wichtigen Punkten voraus, siehe z.B. hier:
    https://www.electrive.net/2018/11/03/tesla-model-3-bereitet-bmw-und-audi-in-den-usa-sorgen
    Der Vorsprung ist halt einfach Fakt, die Deutschen können im Moment nichts ebenbürtiges liefern.“
    Dabei bleibe ich auch.

    „Zur Energiewende:
    Wenn Deutschland das ganze Geld für die Energiewende (mindestens 520 Mrd. € bis 2025) in den Bau und die Entwicklung neuer Kernreaktoren gesteckt hätte, wäre die Energiesicherheit und -bezahlbarkeit in Deutschland gesichert bei einer gleichzeitig massiven CO2 Einsparung.“
    Das ist doch mal eine klare politische Meinung, die ich im Gegensatz zu Polemik respektiere.
    Diese Meinung ist halt bei uns nicht mehrheitsfähig.
    Kurz zu AKWs, da sehe ich 2 Probleme:
    – Versicherung: Kein Versicherer findet sich, das AKWs versichert.
    – Endlagerung: Noch nicht existent.
    Meine Politische Einschätzung zum Thema Eindlagerung: Wenn es darum gehen wird, so eine Lager zu bauen, werden sich die ehemaligen Befürworter einen schlanken Fuss machen und dem Staat die Sache vor die Füsse kippen.

    „Schauen Sie nach Frankreich. Dort kann man die Umstellung auf E-mobilität mit der Einsparung von CO2 begründen, in Deutschland dagegen nicht.“
    Ich habe es doch schon mal geschrieben: Dazu gibt es verscheidene Studien, bei einigen kommen die Verbrenner im Punkt CO2 ähnlich weg die die E-Autos, in anderen die E-Autos viel besser weg als Verbrenner. Das ändert sich aber mit jedem Jahr zugunsten der E-Autos.

    Aber wir führen hier Scheindiskussionen:
    Am einfachsten wäre es, Sie würden mir bitte Ihren Standpunkt zu
    – E-Autos
    – Energiewende
    nennen, dann brauchen wir hier keine Schattendiskussionen führen.
    Wenn Sie beides nicht wollen, ist nicht schlimm.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  20. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Zitat:
    Warum steht der Wasserdampf nicht stärker im Zentrum der Diskussionen um die anthropogene Klimaänderung? Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt.“

    Eine Verdoppelung der CO2-Konzentration führt maximal zu einer Erwärmung der globalen Mitteltemperatur (was immer das auch ist) von 1°C (in der Realität ist es weniger, da die Absorptionsbanden von CO2 und H2O teilweise überlappen).

    Eine größere, anthropogen verursachte Erwärmung wird in den Klimasimulationen nur mit der positiven „Wasserdampfrückkopplung“ erreicht, d.h. wenn der Mensch die Wasserdampfkonzentration durch zusätzliche H2O-Emissionen in der Luft erhöht, erhöht sich nach den Klimamodellen auch die Temperatur.

    Wer an die Klimamodelle glaubt, darf daher auch nicht die H2O-Konzentration in der Luft erhöhen, um einer eventuellen CO2 verursachten Erwärmung vorzubeugen.

    Meine persönliche Meinung zu diesen Klimamodellen, findet sich z.B. in diesem Beitrag:

    http://diekaltesonne.de/probleme-beim-klimaproblem/?fbclid=IwAR3iuD5UtPvAzEUSxAttAb4bYhkYCKT8aFaKeYJPU41ZUn_QPul8HWdNMxo

    Außerdem Erhöhen auch sämtliche Erneuerbare Energien die Temperatur, durch Veränderung der Albedo (PV) oder durch Veränderung der Luftdruckverhältnisse und damit der Winde.

    “Climatic Impacts of Wind Power”
    https://www.cell.com/joule/fulltext/S2542-4351(18)30446-X

    Der Nutzen einer Dekarbonisierung der Energieversorgung für das Klima ist deswegen sehr fraglich.

    Zitat:
    „Darum Power2Gas, das Gas (Methan~Erdgas) kann in (noch zu errichtenden) Kavernen gespeichert werden, so wie es jetzt schon bei der Gasversorgung geschieht.“

    Wenn man unendlich reich ist, kann man es sich schon leisten, von erzeugten 4 kWh Strom nur
    1 kWh zurückzugewinnen.
    Ich bezweifle halt, dass Deutschland bei dieser Energiepolitik die finanziellen Ressourcen für eine derartigen Verschwendung in Zukunft noch haben wird.

    Zitat:
    „Eigene Überschlagsrechnungen bei so einem komplexen Thema kann man machen, sind aber selten zielführend. Lesen Sie halt mal die dazugehörigen Studien, am besten mehrere und nicht nur die von Gegnern der Energiewende. Dann können Sie sich ein ausgewogenes Bild machen. Mein bisheriger Eindruck ist allerdings, dass Sie nicht an einem ausgewogenen Bild interessiert sind.“

    Lustig! Wo ist denn konkret mein Rechenfehler?

    Neben Prof. Sinn, gibt es noch andere Experten die sogar mit aktuelleren Einspeisedaten der Windkraft zum gleichen Ergebnis kommen.

    Windenergie in Deutschland und Europa, von VGB PowerTech

    Teil 1 und Teil 2 der Studie als pdf:

    https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil1.html?dfid=93581

    https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil2.html?dfid=93715

    Zitate aus der Studie:

    „Dazu ein beispielhaft-perspektivischer Ausblick auf Deutschland: Allein zur Überbrückung ei¬ner hierzulande nicht seltenen zweiwöchi¬gen Schwachwindphase im Winterhalbjahr („Dunkelflaute“) wären rund 21 TWh zur Deckung des Strombedarfes über ein Back¬up-System bereitzustellen (5).“

    “ Für Deutschland lässt sich im Rückblick auf das letzte Jahr festhalten, dass die zusätzlichen Betriebserfahrungen die im ersten Teil der VGB-Windstudie für Deutschland getroffenen Aussagen bestätigen: Aus Sicht der Versorgungssicherheit hat Windenergie trotz forcierten Ausbaus seit dem Jahr 2010 praktisch keine konventionelle Kraftwerksleistung ersetzt. Darüber hinaus ist Offshore-Windenergie im bisherigen Ausbauzustand ausweislich nicht grundlastfähig und kann konventionelle Kraftwerksleistung nicht ersetzen. Deutschlandweit verteilte Windenergieanlagenstandorte sind keine Lösung für eine zuverlässige und sichere Stromversorgung. Dazu benötigt Windenergie planbare Komplementärtechnologien.

    „Aus der europäischen Perspektive lässt sich vor dem Hintergrund der hier unter-suchten 18 Länder festhalten, dass statistisch signifikante Glättungseffekte zwar zu verzeichnen sind, diese in der Frage der gesicherten Leistung jedoch nur bedingt weiterhelfen: Rechnerische 4 bis 5 % der Nennleistung bedeuten mit Berücksichtigung der unvermeidlichen Netzverluste, dass auch auf europäischer Ebene planbare Backup-Leistung von fast 100 % der Nennleistung sämtlicher europaweit verteilter Windenergieanlagen vorzuhalten ist, solange diese die Jahreshöchstlast in Europa zuzüglich Reserven noch nicht überschritten hat.“

    Oder eine etwas allgemeinere Kritik von Prof. Pelte:

    “ Das wichtige Ergebnis dieser Gegenüberstellung ist, dass erneuerbare Energie eben nicht unsere Umwelt schonen. Dass ihr Einfluss bisher unbemerkt blieb, liegt an der Vorrangstellung der Wasserkraft und daran, dass alle anderen Prozesse z.Z. noch keine große Rolle spielen.
    Erst bei der energetischen Nutzung der Biomasse wird der Öffentlichkeit langsam bewusst, mit welchen Problemen sie sich konfrontiert sieht. ………
    Die Forderung zur Nachhaltigkeit bedeutet daher insbesondere, dass die Wirkungsgrade sowohl der Wandlungsprozesse wie auch der Speicherung und des Transports ihrem physikalischen Limit so nah wie möglich kommen.
    Aber diese Forderung ist nicht revolutionär, an ihrer Realisierung wird seit langem gearbeitet, denn das entspricht dem menschlichen Streben nach Wohlstandsoptimierung.
    Und es ist nicht zu erwarten, dass eine technische Revolution plötzlich und unerwartet aus dem Nichts heraus geschieht.

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie/energie4/start.htm
    (Kapitel „Nachhaltigkeit & Entropie“)

    Zitat von Ihnen:
    Sie schreiben, dass 90% der Stromversorgung dekarbonisiert werden soll.
    (das entspricht übrigens nur knapp 22% des Primärenergiebedarfs von Deutschland. Was ist mit dem Rest?)“
    Das meinte ich Forderungen und Suggestivfragen.

    Warum Suggestivfrage?

    Es ist doch eine berechtigte Frage, auf welche Weise (Technologie) die restlichen 78% des Primärenergiebedarfs dekarbonisiert werden sollen, wenn das schon bei der Stromversorgung nicht wirtschaftlich möglich ist.
    Ein in sich konsistentes Konzept sollte die Frau Kempfert schon präsentieren können, um ernst genommen zu werden.

    Meinen Standpunkt zum E-Auto habe ich Ihnen bereits mitgeteilt:

    Wer eins will, soll sich eins kaufen.
    Aber nicht mit der Begründung einer CO2-Einsparung.
    (Auf die hohen Emissionen bei der Produktion der Li-Ionen Akkus und die Rohstoffproblematik bin ich jetzt noch gar nicht eingegangen)

    Mein Standpunkt zur Energiewende:

    Wenn schon Dekarbonisierung, dann durch den verstärkten Einsatz von grundlastfähiger Kernenergie.

    Das Endlagerproblem wurde in Deutschland von gewissen politischen Kreisen bewusst aufgebauscht, um die öffentliche Meinung gegen die Kernenergie zu lenken.

    Nähere Informationen dazu findet man z.B. hier:

    http://nuklearia.de/2016/04/30/mythos-atommuell/#more-4241

    Antworten
    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Ich teile das jetzt mal ein bisschen auf:
      Zitat: „Wer an die Klimamodelle glaubt, darf daher auch nicht die H2O-Konzentration in der Luft erhöhen, um einer eventuellen CO2 verursachten Erwärmung vorzubeugen.“
      Dieser Link liefert: https://skepticalscience.com/translationblog.php?n=345&l=6
      „Die Menge von Wasserdampf in der Atmosphäre hängt direkt von der Temperatur ab. Wenn man die Temperatur erhöht, verdampft mehr Wasser und wird zu Dampf und umgekehrt.“
      Das Argument oben ist m.E. also nicht korrekt, da die Konzentration von Wasserdampf direkt nur von der Temperatur abhängt und nur indirekt über die Temperatur vom CO2.
      Vor allem, wenn das direkte Einbringen von Wasserdampf ein Problem wäre, dann wären auch alle thermischen Kraftwerke einschliesslich der von Ihnen favorisierten Kernenergie ein Problem, oder?
      Daraus würde aus Ihrem Satz oben folgen: Vorausgesetzt, die Klimamodelle sind korrekt, dann würde Kernenergie uns da auch nichts nützen. Korrekt?

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

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    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Zitat: „Meine persönliche Meinung zu diesen Klimamodellen, findet sich z.B. in diesem Beitrag:
      http://diekaltesonne.de/probleme-beim-klimaproblem/?fbclid=IwAR3iuD5UtPvAzEUSxAttAb4bYhkYCKT8aFaKeYJPU41ZUn_QPul8HWdNMxo
      Vielen Dank für den Link, da haben Sie sich ja ganz schön Arbeit gemacht. Ich bin kein Klimatologe, kann also auch nicht beurteilen, ob das korrekt ist, was Sie schreiben. Sie werden mir aber nachsehen, dass ich im Zweifelsfall eher dem IPPC vertraue als einer einzelnen Webseite.
      Allerdings fällt mir auf: Sie verwenden den Begriff „Klimaoptimum“ so, als ob es für uns wünschenswert wäre, diesen Zustand zu erreichen. Somit erwecken Sie in Ihrer Argumentation den Eindruck, solange wir dieses Optimum nicht überschreiten, wären die von uns hervorgerufenen Klimaänderungen in Ordnung. Das ist m.E. durch nichts gerechtfertigt. Abgesehen von der Frage, wer mit „uns“ gemeint sein soll, ergibt eine kurze Recherche bei Wikipedia:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit
      „Auch der Begriff mittelalterliches Optimum kann leicht fehlinterpretiert werden, denn es handelt sich dabei um eine wertfreie Konvention in der Systematik der Klimaschwankungen und nicht um ein positives Werturteil.“

      Zitat: „Außerdem Erhöhen auch sämtliche Erneuerbare Energien die Temperatur, durch Veränderung der Albedo (PV) oder durch Veränderung der Luftdruckverhältnisse und damit der Winde.“
      Es gibt keine Energieversorgung ohne Eingriffe in die Natur, wer wollte das bestreiten?

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

      Antworten
    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      „Climatic Impacts of Wind Power
      https://www.cell.com/joule/fulltext/S2542-4351(18)30446-X
      Der Nutzen einer Dekarbonisierung der Energieversorgung für das Klima ist deswegen sehr fraglich.“
      Ich frage mich wirklich, wieso Sie solche Studien anführen.

      Ein Windrad mag eine lokale Änderung des Kleinklimas bewirken,
      diese ist aber temporär und verschwindet mit Abschalten der Anlage.
      Die Klimaänderungen durch CO2 sind aber global und wirken über eine für menschliche Verhältnisse sehr langen Zeitraum.

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

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    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Zitat:
      „Eigene Überschlagsrechnungen bei so einem komplexen Thema kann man machen, sind aber selten zielführend. Lesen Sie halt mal die dazugehörigen Studien, am besten mehrere und nicht nur die von Gegnern der Energiewende. Dann können Sie sich ein ausgewogenes Bild machen. Mein bisheriger Eindruck ist allerdings, dass Sie nicht an einem ausgewogenen Bild interessiert sind.
      Lustig! Wo ist denn konkret mein Rechenfehler?“
      Ich habe nichts von einem Rechenfehler geschrieben, sondern von meinem Eindruck, dass Sie Zahlen sehr selektiv und tendenziös verwenden.

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

      Antworten
    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Zitat: „Das Endlagerproblem wurde in Deutschland von gewissen politischen Kreisen bewusst aufgebauscht, um die öffentliche Meinung gegen die Kernenergie zu lenken.
      Nähere Informationen dazu findet man z.B. hier:
      http://nuklearia.de/2016/04/30/mythos-atommuell/#more-4241

      Ja Ja schon klar, das ist alles nur aufgebauscht.
      Mir reicht es schon, dass es noch kein Endlager gibt, und ich befürchte auch in nächster Zeit keines geben wird.
      Weil nämlich die angeblichen Vorteile der Kernergie schon verfrühstückt sind, jetzt geht es aber ans bezahlen.
      Achtung Ironie: „Ich sehe es schon vor mir, wie alle ‚Hier‘ schreien, ich will es bezahlen“
      Und das fällt mir grad‘ so spontan ein:
      Schon deshalb ist mir eine Energieversorgung viel lieber, wo man gleich bezahlt und nicht hunderte (Tausende) Jahre später.

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

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    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Zitat:
      „Sie schreiben, dass 90% der Stromversorgung dekarbonisiert werden soll. (das entspricht übrigens nur knapp 22% des Primärenergiebedarfs von Deutschland. Was ist mit dem Rest?)“
      Das meinte ich Forderungen und Suggestivfragen.
      Warum Suggestivfrage?“
      OK, das war der falsche Begriff, Sie wollen aber immer mit Ihren fordernden Fragen das Thema wechseln und wollen suggerieren, dass es noch andere ungelöste Probleme gäbe.
      Bleiben wir doch noch ein bisschen beim Strom und der Elektromobilität.

      Zitat: „Es ist doch eine berechtigte Frage, auf welche Weise (Technologie) die restlichen 78% des Primärenergiebedarfs dekarbonisiert werden sollen, wenn das schon bei der Stromversorgung nicht wirtschaftlich möglich ist. Ein in sich konsistentes Konzept sollte die Frau Kempfert schon präsentieren können, um ernst genommen zu werden.“
      Das ist eine völlig berechtigte Frage, aber in der Studie ging es ja um die Stromversorgung. Ich bin mir sicher, Frau Kemfert kann auch dazu etwas sagen. Aber, warum stellen Sie die Frage mir? Wenden Sie sich doch bitte direkt an Frau Kemfert.

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

      Antworten
  21. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Ich bin nicht Eike Roth, vertrete aber die gleiche Meinung über die Klimamodelle und die Energiewende.

    Ansonsten gibt es für die Klima- und Energiewendeprotagonisten eh kein zurück mehr.

    D. Tischer hat das nach meiner Meinung im folgenden Post sehr zutreffend beschrieben:

    „Wenn der Mainstream der Überzeugungen so sehr angeschwollen ist, dass er nicht mehr aufzuhalten ist, dann ist die Vernunft ein Rufer in der Wüste.

    An und für sich wäre das nicht weiter tragisch.

    Wenn aber der Mainstream so kostspielig ist, wie er sich im Fall der Energiewende gestaltet UND diese zudem noch so wirkungslos, wie sie sein wird, dann ist das schon tragisch.

    Es ist gleichwohl nicht zu ändern.

    Erst die normative Kraft des Faktischen wird den Mainstream zur Besinnung bringen.

    Dann allerdings ist der Schaden längst angerichtet und nicht mehr rückgängig zu machen.

    Und dann ist der Mainstream schon wieder mit etwas anderem unterwegs …

    Die Gläubigen werden nie aussterben.“

    Mit Gläubigen (vielleicht verstehen Sie jetzt den von mir gewählten Begriff „Grünjünger“) macht eine faktenbasierte Diskussion aber keinen Sinn.

    PS:
    Die von Prof. Pelte thematisierte Entropieproblematik kann mit den Erneuerbaren Energien nicht gelöst werden.
    Im Gegenteil, diese greifen direkt in den Energiehaushalt der Erde ein und treten damit in Konkurrenz zu den natürlichen Prozessen (Biosphäre, Klima), wohingegen fossile Brennstoffe nur vom Menschen genützt werden.
    Das ergibt sich aus den grundlegenden Naturgesetzen (2. Hauptsatz der Thermodynamik) und ist deswegen nicht wegzudiskutieren.

    Antworten
  22. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    Zitat: „Mit Gläubigen (vielleicht verstehen Sie jetzt den von mir gewählten Begriff „Grünjünger“) macht eine faktenbasierte Diskussion aber keinen Sinn.“
    Damit meinen Sie aber jetzt nicht mich?
    Sonst würde ich Sie bitten, wo ich denn ohne Fakten bzw. polemisch argumentiert haben soll.
    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  23. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Zitat:
    „Mir reicht es schon, dass es noch kein Endlager gibt, und ich befürchte auch in nächster Zeit keines geben wird.“

    Für die Actinide braucht man in Zukunft kein Endlager, da diese im schnellen Brüter oder Brenner (je nach Auslagung) gespalten werden können.

    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/schneller-brueter-in-russland-laeuft-jetzt-voller-leistung/

    oder hier:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Integral_fast_reactor

    Das Problem ist nur, dass Deutschland aus der angewandten Kernforschung ausgestiegen ist und die Technologie in Zukunft wahrscheinlich teuer in Russland oder China einkaufen muss.

    Antworten
  24. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz

    Zur positiven Wasserdampfrückkopplung steht in dem von Ihnen dankenswerter Weise verlinkten Artikel:

    „Da Wasserdampf ein Treibhausgas ist, erhöht dieser zusätzliche Wasserdampf die Temperatur noch mehr – eine positive Rückkopplung.“

    Können Sie erklären, warum jetzt der vom Menschen durch das Verbrennen von Wasserstoff oder Erdgas erzeugt zusätzliche Wasserdampf die Temperatur nicht erhöht?

    Wenn Sie brav sind, sage ich Ihnen vielleicht den fundamentalen Unterschied von CO2 und H2O, der die unterschiedliche Klimawirksamkeit verursacht. :-)
    (Tipp: bei Prof. Lindzen nachschauen)

    Antworten
    • Avatar
      Siegfried Kurz sagte:

      Zum Thema Wasser/Wasserdampf habe ich möglicherweise ein bisschen zu voreilig gepostet, gehen wir doch bitte noch mal ein Stück zurück, nämlich hierhin, Zitat:
      „Bei Ihrem Favoriten „Power2Gas“ entsteht bei der energetischen Umwandlung das starke Treibhausgas H2O.
      Was ist jetzt der Vorteil, wenn man das IR-aktive Gas CO2 durch das stärker IR-aktive Gas H2O ersetzt?“
      Ich weiss nicht genau, an welcher Stelle Ihrer Ansicht nach das H2O entsteht, ich bitte um einen kurzen Hinweis.

      Und bitte noch eine kurze Erläuterung zum 2. Hauptsatz (Prof. Gerlich und Dr. Tscheuschner).

      Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

      Antworten
  25. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ S. Kurz:

    Zitat:
    „Ein Windrad mag eine lokale Änderung des Kleinklimas bewirken,
    diese ist aber temporär und verschwindet mit Abschalten der Anlage.“

    Lesen Sie die Publikation noch mal sorgfältig, dann werden Sie sehen, dass es dabei nicht nur um das „Kleinklima“ geht.

    Außerdem:
    Wo kommt denn dann der Strom her, wenn die Windkraftanlagen abgeschaltet werden?

    Antworten
  26. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    Nochmals zu der Studie „Climatic Impacts of Wind Power“:
    Ich habe geschrieben
    „Ein Windrad mag eine lokale Änderung des Kleinklimas bewirken,
    diese ist aber temporär und verschwindet mit Abschalten der Anlage.
    Die Klimaänderungen durch CO2 sind aber global und wirken über eine für menschliche Verhältnisse sehr langen Zeitraum.“
    Das habe ich von hier vielleicht etwas zu frei übersetzt:
    http://www.sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-research-on-climatic-impact-of-wind-power/

    „What this study, and others, suggests is that wind farms can cause localised and regional warming – not global warming. Studies have also shown wind farms can cause cooling further away.
    If you turn the wind turbines off the warming effect will disappear. In contrast, if we turn off fossil fuel plants, the planet will stay warm.“

    Zitat: „Wo kommt denn dann der Strom her, wenn die Windkraftanlagen abgeschaltet werden?“
    Mit dem Abschaltung der Anlage war gemeint, dass die Auswirkungen zeitlich beschränkt sind und nicht anderes. (Im Gegensatz zu den die Auswirkungen von CO2.)

    Zum Wasser/Wasserstoff hatte ich direkt darüber noch etwas geschrieben, bitte darauf antworten.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten
  27. Avatar
    Siegfried Kurz sagte:

    Soso, die Herren Prof. Gerlich und Dr. Tscheuschner haben also den Treibhauseffekt widerlegt.
    Na dann schauen wir mal und lassen abseits der Wissenschaft mal gesunden Menschenverstand und Logik sprechen. Sollte der Treibhauseffekt tatsächlich dem 2.Hauptsatz widersprechen, dann wäre das eine Sensation und alles wäre ganz einfach. Wäre nämlich die Widerlegung gültig, dann würde folgendes passieren:
    – Nobelpreis (zumindest eine Nominierung) und zahlreiche Preise und Ehrungen für die Autoren
    – Auflösung des IPCC
    – Auch die ganzen Webseiten wie http://www.eike-klima-energie.eu und http://kaltesonne.de könnten schliessen, da die Arbeit vollständig getan wäre

    Da dies alles nicht passiert ist, können Sie getrost davon ausgehen, dass die behauptete Widerlegung eben NICHT gültig ist. Ich behaupte mal, so eine Widerlegung ist auch nicht möglich, da der Treibhauseffekt eine mehr oder weniger unmittelbare Folgerung aus den Naturgesetzen ist.
    Hier http://globalklima.blogspot.com/2009/03/wenn-die-fachbegutachtung-scheitert.html wird zu der Arbeit eigentlich alles gesagt, andere Stellungnahmen finden sich im Web.

    Wenn Sie hier nicht mehr antworten, gehe ich übrigens davon aus, dass Sie argumentativ „Die Segel gestrichen haben“.

    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Kurz

    Antworten

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