Das Wachstum des Welthandels war auch eine Folge des Kreditbooms

Eines der Rätsel der letzten zehn Jahre ist, warum sich der Welthandel nicht wieder erholt hat seit der Finanzkrise. Während viele darin ein Zeichen für zunehmenden Protektionismus sehen, kann dies auch andere Gründe haben wie zum Beispiel die fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen:

  • At the start of the previous decade, global trade was growing at almost 8 per cent a year, twice the pace of growth in gross domestic product. This year, however, the World Trade Organization expects trade to rise by a mere 2.6 per cent — the same as projected global GDP growth.“ bto: Nicht wenige sehen in diesem Rückgang einen der Hauptgründe für das geringere Wachstum der Weltwirtschaft. Insofern ist die Frage nach den Ursachen für diese Entwicklung hoch relevant. Ist es der schon vor Trump zunehmende Protektionismus? Oder gibt es andere Gründe für diese Entwicklung?
  • „(…) the slowdown in trade started well before the recent eruption of protectionism. That suggests we cannot blame our current woes on the trade wars alone — although protectionism is, of course, worth fighting against. The issue at stake was set out on Tuesday by Hyun Song Shin, chief economist of the Bank for International Settlements (…).“ – bto: Bekanntlich höre ich besonders aufmerksam zu, wenn sich jemand von der BIZ äußert.
  • Zunächst zur Messung des Welthandels: „(…) the ratio of gross exports to net GDP (…) is particularly revealing right now, since it indicates the activity of cross-border global supply chains, or ‘global value chains’, as economists prefer to say. Complex GVCs generate multiple export ‘sales’ — and the more extensive these chains are, the higher is that gross export number relative to GDP.“ – bto: und desto vernetzter die globale Wirtschaft.
  • „(…) between 2000 and 2008 there was a frenzy of activity in global supply chains. (…) gross exports relative to GDP exploded by a cumulative 16 per cent, due to intense supply chain activity between China and the west. However, when the 2008 financial crisis hit, gross exports crumbled. No surprise there, perhaps.“ – bto: nicht wirklich. Wir hatten es mit dem Auftakt zu einer Großen Depression zu tun, die mit Mühe verhindert wurde. Da war es klar, dass überall Risiko aus dem System genommen wird.
  • „(…) what is more remarkable is that, while gross exports recovered in 2009, they have never returned to anything like the pre-2007 figure. More striking still, since 2011 gross exports have steadily declined relative to GDP (…) Why? One explanation might be that services are becoming more important in the global economy than manufacturing. Another might be technological innovation: automation has cut the cost of western manufacturing, reducing the need to outsource production to low-wage locations such as China.“ – bto: Man könnte sogar behaupten, dass es in Zukunft noch weniger Handel gibt, weil man aus Klimagründen die Transporte einsparen will.
  • „(…) another crucial — and overlooked — factor is finance. Companies need hefty amounts of working capital to run their supply chains (…) During the pre-2007 credit boom it was easy for companies to find working capital and trade finance. But, since then, the crisis banks have reined this in. This is partly because post-crisis regulations have made it more costly for western banks to supply such funding, but also because banks’ resources have been hit by the debilitating impact of ultra-low interest rates and the flattening yield curve.“ – bto: Der Finanzsektor ist eben noch nicht wieder genesen. Auch ein schönes Beispiel für die Negativwirkung der Geldpolitik.
  • „About 80 per cent of trade finance is supplied in dollars, and trade invoicing tends to be dollar-based, too. This means that dollar strength tends to affect the ability of companies in emerging markets to finance supply chains.“ – bto: Und es sieht nicht danach aus, als würde sich an der Dollar-Stärke so rasch wieder etwas ändern.
  • „This (…) has at least three important implications. First, it underscores the importance of studying financial channels in tandem with ‘real’ economic trends if you want to understand the global economy. Second, the research suggests that the pre-2007 credit bubble not only created a house price boom, but also helped create a trade and GVC bubble, too. Third, insofar as this bubble has now burst, it seems unrealistic to expect that the world will recreate that global trade surge anytime soon (…).“ – bto: Da kann ich nur zustimmen. Generell müssen wir die Wirkung des Finanzsektors auf die Realwirtschaft besser verstehen.
14 Kommentare
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    Michael Stöcker sagte:

    @ It’s the credit cycle, stupid!

    Anders als Horst vermutet stammt diese Aussage nicht von Ray Dalio, sondern wurde in Anspielung an Bill Clintons Wahlspruch aus dem Jahre 1992 – It’s the economy, stupid! – von mir angepasst. Diese Aussage findet sich zum ersten Mal in diesem Beitrag aus dem Jahre 2017: https://zinsfehler.com/2017/11/24/keynesianische-revolution-2-0/

    Dietmar Tischer hat zwar mit seiner Analyse grundsätzlich Recht und erwähnt auch völlig korrekt das Zusammenspiel zwischen Wachstum und Geldwirtschaft, aber er ignoriert insbesondere die Konjunkturzyklen, die durch positive und negative Rückkopplungseffekte entstehen. Es sind diese Zyklen, die auch im Zentrum der Geldkritik von F. A. von Hayek stehen.

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      Michael Stöcker sagte:

      Ich empfehle nochmals die 30 Minuten mit Dalio zu investieren, um die Funktionsweise des Kreditzyklus in Gänze zu verstehen; und zwar insbesondere den langfristigen.

      Die Folgen des langfristigen Kreditzyklus müssen gelöst werden. Bislang wurde insbesondere durch die Reaktion der Notenbanken das Schlimmste verhindert. Jetzt muss auch noch die Regierung verstehen, dass es auf das Zusammenspiel von Notenbank und Zentralbank ankommt. Nicht ganz einfach, wenn man jahrelang exakt das Gegenteil verkündet hat und sich unsere Realmystiker immer noch schwer damit tun, wie ein Kreditgeldsystem funktioniert. Dann müsste man auch nicht so fatalistisch wie Alexander auf die Sache schauen und mit Papst Franziskus schlussfolgern, dass der Kapitalismus den Krieg benötigt: https://youtu.be/nCf308GVwB0

      LG Michael Stöcker

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Michael Stöcker

      >… aber er ignoriert insbesondere die Konjunkturzyklen, die durch positive und negative Rückkopplungseffekte entstehen.>

      Nein, ich ignoriere sie nicht.

      Selbstverständlich gibt es sie und man kann sie auch anhand von Daten festmachen.

      Sie sind sehr wohl zu beachten, werden natürlich auch beachtet und können vieles erklären und sogar prognostizieren.

      Konjunkturzyklen stehen hier jedoch NICHT zur Debatte angesichts der Überschrift des Artikels und Teile der Argumentation, denen zufolge behauptet wird „Das Wachstum des Welthandels war auch eine Folge des Kreditbooms“ und folglich auch das abnehmende Wachstum eine Folge des abnehmenden Kreditbooms sein muss.

      Ich habe lediglich gegen die URSÄCHLICHKEIT der KREDITGEWÄHRUNG für den abnehmenden Welthandel abgesprochen.

      Das schließt als Ursache Konjunkturzyklen nicht aus, sondern schließt ganz im Gegenteil ein, dass auch sie eine Ursache für das abnehmende Wachstum des Welthandels sein können.

      Grundsätzlich:

      Ich verneine nicht die Effekte der Geldschöpfung und vor allem auch nicht jene, die auftreten, wenn zu hohe Verschuldung vorliegt.

      Ich verneine jedoch die ultimative Ursächlichkeit von Krediten für den Zustand der Wirtschaft.

      Kredite werde nicht vergeben, weil jemand eine PRÄFERENZ für Verschuldung hat, sondern weil mit Krediten PRÄFERENZEN, das heißt realwirtschaftliche Ziele verfolgt werden.

      Das kann z. B. bei Zombie-Unternehmen die Abwendung einer Pleite sein. Auch das ist ein realwirtschaftliches Ziel.

      Kredite sind MITTEL für etwas – selbstverständlich mit Effekten für die Realwirtschaft (und die Finanzwirtschaft natürlich auch), die aber nichts daran ändern dass sie Mittel sind.

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    Dietmar Tischer sagte:

    Das sehe ich anders:

    Das Wachstum des Welthandels war im Wesentlichen eine Folge vorteilhafterer Produktions- und Absatzbedingungen nach der Beteiligung Chinas am kapitalistischen System und dem Fall des Eisernen Vorhangs.

    Dies erforderte eine Ausweitung der Geldmenge, die damit eine BEDINGUNG für den wachsenden Welthandel war, aber keine Folge.

    Niemand handelt mehr, weil es eine zunehmende Bereitschaft für Kreditgewährung gibt.

    Die Vorteile des Welthandels waren und sind immer noch:

    Geringe Produktionskosten vor allem für eine Vielzahl von Konsumgütern durch niedrige Löhne in den Entwicklungsländern

    und

    wachsende Nachfrage nach Investitionsgütern für die Produktion in den Entwicklungsländern sowie in der Folge dort zunehmender Einkommen auch die wachsende Nachfrage nach dort nicht hergestellten hochwertigen Gebrauchs- oder Luxusgütern (deutsche Autos und französische Spirituosen z. B.).

    Wenn die NACHFRAGE nach diesen Gütern zurückgeht oder geringwertigere Güter gehandelt werden, geht auch der Welthandel zurück.

    Mögliche Erklärungen dafür:

    >One explanation might be that services are becoming more important in the global economy than manufacturing. Another might be technological innovation: automation has cut the cost of western manufacturing, reducing the need to outsource production to low-wage locations such as China.“ – bto: Man könnte sogar behaupten, dass es in Zukunft noch weniger Handel gibt, weil man aus Klimagründen die Transporte einsparen will.>

    Welche die richtige ist bzw. die richtigen sind, ist eine andere Frage.

    Es sind aber mögliche mit realwirtschaftlicher Ursache.

    Eine weitere mögliche:

    >During the pre-2007 credit boom it was easy for companies to find working capital and trade finance. But, since then, the crisis banks have reined this in. This is partly because post-crisis regulations have made it more costly for western banks to supply such funding, but also because banks’ resources have been hit by the debilitating impact of ultra-low interest rates and the flattening yield curve.“>

    Diese Erklärung finde ich nicht überzeugend.

    Viele Unternehmen verfügen über so viel Liquidität, dass diese nicht produktiv einsetzen können, sondern Unternehmen kaufen oder Aktien zurückkaufen. Andere können sich ohne die Banken über Bonds bis hin zu Junk Bonds finanzieren. Der teure US Dollar ist zwar ein Problem, aber auch ein lösbares – die Unternehmen können sich mehr verschulden bis hin in den Zombie-Status.

    Erwartung:

    >Third, insofar as this bubble has now burst, it seems unrealistic to expect that the world will recreate that global trade surge anytime soon (…).“>

    Ich würde es nicht das Platzen einer Blase nennen, wenn der Welthandel von 8% zu Beginn der vorhergehenden Periode auf unter 3% gefallen ist.

    In dem Zeitraum eine starke Anpassung, aber kein Platzen einer Blase, was in deutlich kürzer Zeit erfolgen würde.

    Abgesehen davon:

    Schon richtig, nichts deutet darauf hin, dass der Welthandel wieder so wachsen wird wie in der Vergangenheit.

    Der offensichtlichste Grund:

    Die amerikanische Politik arbeitet mit aller Macht daran und sie wird vermutlich einigen Erfolg haben, weil sie mächtig ist.

    PS:

    Trump wird ein Jahr lang etwas moderater sein, um seine Wiederwahl anhand negativer Folgen für die US-Wirtschaft nicht zu gefährden.

    Sollte er wieder gewählt werden, dann wird er vermutlich richtig loslegen im Handelskrieg.

    Denn ein drittes Mal kann er nicht gewählt werden und hat somit nichts zu verlieren, wohl aber die Chance als „the greates dealmaker of all times“ in die Hall of Fame der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte einzugehen.

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      Alexander sagte:

      @ Dietmar Tischer

      > nach der Beteiligung Chinas am kapitalistischen System

      Wie definiert sich dieses „kapitalistische System“?

      Der Staat als Gewaltmonopolist und bei Bedarf alleiniger Eigentümer (Ex Sozialismus) räumt seinen Bürger Eigentumsrechte gegen ihn ein.

      Aus diesem Eigentumsrecht schöpfen die Bürger durch Verpfändung desselben Geld um ihre Steuerzahlungen zu erwirtschaften. Wer nicht zahlt verliert dieses Recht. (Vermögens- / Erbschaftssteuer würden den Druck erhöhen.)

      Selbstverständlich wirtschaften die Bürger um ihre Familien zu versorgen und ergreifen jeden Freiheit, die man ihnen einräumt.
      Selbstverständlich träumen die Bürger von komfortablem Wohnen, luxuriösem Fortbewegen und weltweitem Reisen.
      Selbstverständlich versuchen die Bürger ihre Arbeitsleistung bei steigenen Einkommen zu reduzieren.
      Selbstverständlich sind nicht alle Bürger so leistungsfähig wie sie denken und fallen Kredite aus, deren Pfänder zur Besicherung des Kredites eingezogen werden müssen.

      China hat die Kapitalisierung seines Reiches über die Staatsunternehmen vollbracht, deren Zuliefer auf kleinbetrieblicher Basis relativ leicht auf privat umgestellt werden konnten. Joint ventures halfen zu lernen, das Reservoir an Arbeitskräften und Inlandsnachfrage ist reich an Phantasie.

      Neben der inl./ausl. Infrastruktur betreibt das Land auch kräftig Rüstung…..alles nichts neues, wenn man sich an das 19. Jahrhundert Europas erinnert.

      Das Problem bleiben faule Kredite und die Angst vor Vollstreckung derselben.

      “ Allein die brachliegende Kapazität in den chinesischen Stahlwerken ist grösser als der gesamte Stahlausstoss aller Hersteller in den USA, Japan und Europa zusammen.
      Allein in den Jahren 2011 und 2012 wurde in China mehr Zement produziert als in den USA im ganzen 20. Jahrhundert..“
      ( http://www.fuw.ch/article/nmtm-walking-dead-china/ )

      Mit dieser Erfolgsgeschichte, geschöpft aus Kredit durch Eigentumsrechte gegen den Gewaltmonopolisten, sprangen die Konjunkturen aller Rohstofflieferanten (Schwellenländer) auch dann an, wenn dort keine Eigentumsökonomik herrscht.

      Obwohl der Staat den Kreditzyklus in Gang setzen kann, darf er seine Entwicklung nicht beherrschen wollen – weil Bürokraten, Planwirtschaftler und Neidhammel keine Preise machen können.

      Preise macht der Markt oder das Kartenhaus stürzt zusammen.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        Dank für die wohlwollende Parteinahme.

        Ich habe mich nicht durch Herrn Stöcker beleidigt gefühlt.

        Ich konnte es auch nicht.

        Denn er hat seinen Kommentar vor meinem geschrieben, kannte daher meinen noch nicht.

        Im Übrigen:

        Seine Auffassung ist falsch.

        Die URSACHE für den nachlassenden Welthandel ist NICHT der bzw. ein Kreditzyklus.

        Änderungen des Kreditvolumens sind ABGELEITET von der NACHFRAGE nach Krediten, die wiederum von realwirtschaftlichen Entscheidungen abhängt.
        Keine Bank der Welt und alle zusammen können nicht das Kreditvolumen bestimmen.

        Denn niemand in dieser durchweg marktwirtschaftlichen Welt kann durch andere GEZWUNGEN werden, einen Kredit aufzunehmen.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Dietmar Tischer

        >Denn niemand in dieser durchweg marktwirtschaftlichen Welt kann durch andere GEZWUNGEN werden, einen Kredit aufzunehmen.

        Hochkulturen wie die unsere haben subtile Formen von Zwang evolutioniert, so dass das Opfer die Investition/Kreditaufnahme mit innigem Vorsatz und gutem Gewissen unterzeichnet.

        Bsp: Die Stadt Tübingen hat eine Photovoltaikpflicht eingeführt.
        Energetische Vorschriften für Vermieter sind ebenso indirekter Zwang, wie Betriebsgenehmigungen/-erlaubnisse.

        Wer „seine“ Imobilien halten will und den Vorschriften genügen – muss sich verschulden -> gilt für die 99%.

        Bei KfZ greifen Abgasvorschriften und steuern Abgaben den Wunsch nach etwas alternativem – auch wenn die alte Möhre noch Jahre halten würde.

        Bei Firmen sind die Zwangsspiele noch einfacher und immer begründet….Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Innovation….

        Ich will damit nicht jeder Vorschrift/Gesetz die Berechtigung absprechen, aber die Gesetzgebungskompetenz ideologisch hochangereicherter Utopisten hat starke Wirkung. Kombiniert mit Föderung ist Verschuldung kein Thema.

        Direkter Zwang ist primitiv, das Opfer zu überzeugen eine „Gretchen“-Frage, besonders wenn nicht alles bewiesen ist.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Alexander

        >Bsp: Die Stadt Tübingen hat eine Photovoltaikpflicht eingeführt.
        Energetische Vorschriften für Vermieter sind ebenso indirekter Zwang, wie Betriebsgenehmigungen/-erlaubnisse.
        Wer „seine“ Imobilien halten will und den Vorschriften genügen – muss sich verschulden -> gilt für die 99%.>

        Wer WILL – ja.

        Aber niemand MUSS wollen.

        Sie müssen sich bitte einmal klar machen, was ZWANG ist.

        Es bedeutet:

        EINSEITIG nach eigenen Vorstellungen das Handeln eines anderen gegen dessen Willen BESTIMMEN zu können.

        Es bedeutet nicht:

        Unter den Umständen, d. h. auch Vorgaben von anderen etwas zu tun statt es zu unterlassen.

        Das geschieht regelmäßig, weil es auf Nutzenerwägungen basiert, die bestimmte Bedingungen einbeziehen (müssen).

        Es ist aber nicht Zwang.

        Nun zum Welthandel:

        Ihrem Beispiel der Stadt Tübingen entsprechend könnte man sagen:

        Gut, es wurde niemand gezwungen Kredite aufzunehmen, aber es wurden dennoch Kredite aufgenommen, weil die Bedingungen so gesetzt wurden, dass nützlich war, welche aufzunehmen.

        Wenn das richtig sein sollte, müssen Sie NACHWEISEN, dass die Bedingungen WELTWEIT in zu GLEICHER Zeit gleichermaßen dahingehend GEÄNDERT wurden, dass mehr Kredite aufgenommen wurden.

        Ich behaupte, dass dies nicht nachzuweisen ist, weil es nicht geschehen ist.

        Vielmehr haben Unternehmen und Konsumenten die Vorteile des Welthandels praktisch ÜBERALL auf der Welt erkannt, so dass NIEMAND, d. h. keine Regierung Hindernisse für den Welthandel aufgebaut hat.

        Es wurden REGELN für den Welthandel festgelegt, aber keine für die Kreditaufnahme.

        Das ist etwas ganz anderes, als die Bedingungen so geändert zu haben, dass Kredite aufgenommen wurden und lediglich DURCH die Kreditaufnahme als Ursache der steigende Welthandel zustande kam.

        Allerdings:

        Durch WILLKÜRLICHE Handelsbeschränkungen, etwa Zölle, können Bedingungen gesetzt werden, die den Welthandel beeinflussen und damit auch das Kreditvolumen, mit dem der Welthandel finanziert wird.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Dietmar Tischer

        Ich verstand was sie ausdrücken wollten – schon beim ersten post.
        Sie verstehen was ich ausdrücken will…

        Wir unterscheiden uns in der Einstellung zum Zwingherrn/Obereigentümer/Gewaltmonopolisten.

        Ich kann ihre Position deshalb so gut nachvollziehen, weil ich das auch „geglaubt“ habe, bis mich die Realität überstimmte.

        Inland:

        Damit jederman WILL ist es vorteilhaft die Willensbildung durch Schule, Studium und Informationsportale dahingehend zu deuten, dass jederman das gute glaubt welches allen Institutionen inne wohnt.

        Wer das heute noch ohne Frage macht wird als „Gutmensch“ tituliert und auch bisschen für blöd gehalten – angesichts der Realität von Eurokrise, Massenzuwanderung, Demographie und weltweiter Kriege.

        Ausland:
        Alle Kriege werden durch die Informationsportale als alternativlos dargestellt.
        Ihre geopolitische Zielsetzung ist Gegenstand von Verschwörungstheorien, auch wenn die „winners of competition“ sogar namentlich bekannt sind.

        Haftungsräume erweitern, Abhängigkeiten neu begründen und Einflussbereiche sichern sind die Hauptargumente für Sanktionen (auch BRdeutsche), Demokratisierung, Menschenrechte und zuletzt Klimaschutz.

        Ich brauche alle die Hintergründe nicht auf zu zählen?

        Den Kriegen folgen die Marketender, Wiederaufbauhilfen, Finanzierungshilfen, NGO´s, erste Investoren…. es werden Medienanstalten gegründet, Schulen eingerichtet, Parteien auf ihrem Weg in die Demokratie unterstützt, Polizei und Militär ausgebildet (Bundeswehr im Irak)….

        Der Krieg als Vater aller Dinge.

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