„China überholt alle – und Europa schaut zu“

Heute Morgen hatte ich die Charts, die mir Herr Professor Heinsohn zugesandt hat, jetzt als Ergänzung sein diesbezüglicher Artikel in der NZZ. Wie immer so einfach und klar, dass man nur zu dem Schluss kommen kann, dass die Politik es nicht wissen will. Die Highlights:

  • „Die besten Schüler leben – erster Raum – bei den 1,75 Milliarden Einwohnern Ostasiens (Chinesen, Japaner, Koreaner, Vietnamesen). Das Mittelmass stellt – zweiter Raum – die europäide Welt mit 1,15 Milliarden Menschen in Nordamerika, Europa, Russland, Israel und Ozeanien. Mit 1,5 bzw. 1,6 Kindern pro Frauenleben kämpfen beide Blöcke mit Schrumpfung und Vergreisung.“  bto: was angesichts der Potenziale der Automatisierung und mit Blick auf den CO2-Footprint, wie es so schön heißt, kein Problem sein muss!
  • „Die übrigen 4,7 Milliarden haben – der dritte und grösste Raum – zwar 2,5 bis 6 Kinder pro Frauenleben, aber die schlechtesten Schüler und nur 1,7 Prozent der global anerkannten Erfindungen (nach dem «Patent Cooperation Treaty»). Mit stetiger Verschiebung zugunsten Ostasiens liegen die beiden ersten Räume bei dieser Mutter aller Ressourcen noch gleichauf.“
  • „Jenseits ihres demografischen Drucks kommen die 4,7 Milliarden Abgeschlagenen auch deshalb in Bewegung, weil sie nicht einfach nur hinten liegen, sondern weiter abrutschen. So gerät Indien (1,35 Milliarden) aus einer 1-zu-1-Parität beim Pro-Kopf-Einkommen mit China im Jahre 1980 derzeit in einen 1-zu-5-Rückstand. Brasilien (210 Millionen) sackt von 4 zu 1 auf 1 zu 1, während der ölreiche Iran (82 Millionen) aus einem 8-zu-1-Triumph in eine 1-zu-2-Niederlage kippt.“ bto: was auch an der Demografie liegt. Es ist schwer bei einer solchen Bevölkerungsexplosion, sich um die Kinder ausreichend zu kümmern.
  • „Alsbald zwei Drittel der Menschheit bleiben unten, wo die Expertise für den Aufbau von Hightech-Branchen fehlt, ohne die es – jenseits von Rohstoffen – keinen Zugang zu den Weltmärkten gibt.“  bto: So ist es und das ist in keiner Hinsicht eine gute Nachricht.
  • „Dass allein aus Subsahara-Afrika gegenwärtig 550 Millionen und 2050 – bei unveränderten Wünschen – fast 1,1 Milliarden Menschen auswandern wollen, kann bei solchen Aussichten nicht verwundern. (…) Gerade ihre bildungsferne Hilflosigkeit beunruhigt, weil sie in modernen Staaten das Recht auf lebenslange Sozialhilfe verleiht. Die Kommenden haben die Uno auf ihrer Seite. Ihr «Global Compact for Migration» will «eine sichere, geordnete und geregelte Migration» und «jederzeit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung» durch internationale Gerichte einschreiten können.“ bto: So kann man weltweit die Ungleichheit natürlich maximieren, weil dann in den Industrieländern immer mehr „länger hier Lebende“ sind.
  • „Die spektakulärste Bewegung gegen unqualifizierte Zuwanderung will die nationalen Grenzen dichtmachen und trägt das Etikett Populismus. Wo sie scheitert, folgen Versuche, ökonomisch noch starke Teilregionen einzuhegen und wenigstens sie kulturell frei und auf den Märkten erfolgreich zu halten. Sie werden als Separatismus bekämpft. Am unauffälligsten, zugleich aber folgenreichsten verläuft der Weggang von Innovativen, die durch das Zahlen für die Neuankömmlinge den Mut verlieren und in Kompetenzfestungen fliehen, die eigene Begabungen binden, fremde Talente anwerben und Bildungsferne abwehren. Diese zumeist angelsächsisch geprägten Fluchtburgen wappnen sie gegen die Konkurrenz aus Fernost.“ bto: So ist es! Für Deutschland dürfte der Zug aber schon abgefahren sein.
  • „Unter 1000 zehnjährigen Ostasiaten gehören 320 bis über 500 in die höchste mathematische Leistungsklasse. In der Türkei, Schweden und Deutschland sind es rund 50, in Frankreich 25. Auf dem Kontinent kommt allein die Schweiz – interpoliert aus ihren 2015er Pisa-Ergebnissen – mit rund 220 Könnern unter 1000 Kindern den Ostasiaten noch am nächsten. Deshalb kann sich das kleine Land 2017 bei PCT-Patenten pro eine Million Bürger vor Nippon setzen, während Deutschland nur 60 Prozent der Japaner schafft.“  bto: Das liegt im Falle der Schweiz aber auch an Zuwanderern bzw. Grenzgängern, was aber die Leistung nicht relativieren soll, sondern zeigen, dass man es besser machen kann!
  • „Wie sehr etwa Deutschland daran scheitert, zeigt sich bei Pisa 2012. Während die hier erzogenen Migrantenkinder (bald 40 Prozent des Gesamtnachwuchses) zu 50 Prozent in Mathematik mangelhaft, ungenügend und noch schlechter abschneiden, scheitern bei den Altdeutschen «nur» 30 Prozent. Bei den Schüler-Mathe-Olympiaden TIMSS geht es vom 12. Platz 2007 über den 16. und 24. in den Jahren 2011 und 2015 bergab.“ bto: Ach, rechnen muss man ja nicht können, Hauptsache die Gefühle sind gut …
  • „Angesichts des deutschen Bildungsfiaskos kann niemand die Ostasiaten davon überzeugen, dass Niveauabsenkung ihre Konkurrenzfähigkeit verbessert. Alle zusammen nehmen jährlich nicht einmal 100 Asylbewerber auf. Weil sie spüren, dass tendenziell Unbeschulbare keinen brauchbaren Ersatz für ihre Rentner liefern, setzen sie auf Roboter und stehen mit über 60 Prozent der installierten Kunstmenschen an der Weltspitze.“  bto: So ist es! Und so sollten wir es auch machen.
  • „Berlins Kernbotschaft an den eigenen Nachwuchs à la «opfert euch für Rentner und arme, hilfsbedürftige Zuwanderer aus Afrika und dem Islambogen» hört man aus Ottawa oder Canberra nicht. Dagegen erklingt laut und unüberhörbar: «Wir lassen euch mehr in der Tasche, wir verhindern Terror, wir dulden keinen Judenhass.» Gerade weil sie Pässe nur an Asse vergeben, werden diese Länder zu Magneten für leistungsfähige Einwanderer aus der übrigen europäiden Welt.“  bto: weshalb die Migranten dort auch in den Schulen besser abschneiden. Ist halt eine Frage der Auswahl an der Grenze. Was natürlich hierzulande keiner sagen darf, stattdessen jammern dann Zeitungen wie die SZ, dass bei uns Migranten in den Schulen „unglücklich“ seien.
  • „Dass trotz dem Verlust von 3 Millionen Strebsamen an die Anglo-Welt das 1,4-Milliarden-Land China – viermal die USA, siebzehnmal Deutschland und hundertsiebzigmal die Schweiz – die übrige Welt mit technischem Fortschritt jagt, liegt an der schieren Masse seiner Ehrgeizigen. Selbst wenn man – gegen 350 in Taiwan – nur 250 Rechenkünstler auf 1000 Kinder ansetzt, gibt es 2015 allein unter den 130 Millionen aus der Generation der 25- bis 29-Jährigen 28 Millionen Begabte.“ bto: Und deshalb gehört ihnen auch die Zukunft, was die USA nur mit einer eigenen Intelligenz-Offensive beantworten können.
  • „Zur künstlichen Intelligenz kommen 43 Prozent der Veröffentlichungen (mit 56 Prozent aller Zitierungen) von Chinesen. Die vier besten Fintech-Firmen arbeiten in China. Schon 2016 gibt es dort fünfzigmal mehr «mobile payments» als in den USA. Während Amazon mit der Ankündigung von Paketdrohnen prahlt, hat der Pekinger Konkurrent JD seit November 2016 bereits 20 000 solcher Lieferungen getätigt.“ bto: Es ist halt Qualität mal Menge. Nicht wie bei uns Quantität statt Qualität.
  • „Für Frankreich und Deutschland sieht die Lage weniger gemütlich aus. Die Bundesrepublik sackt bei der digitalen Zukunftsfähigkeit zwischen 2013 und 2018 vom achten auf den zwanzigsten Platz. Den verbliebenen Talenten winken überall rote Teppiche. Die aus ihren Steuern Versorgten dagegen halten dem Land die Treue.“  bto: Wie man ein Land ruiniert, kann man in Deutschland gut beobachten.
  • „Berlin als Financier Brüssels gerät aber nicht nur durch das Vergraulen der dynamischen EU-Mitglieder ins Abseits. Schwerer wiegt, dass es – anders als die Nuklearmächte Frankreich und Grossbritannien – sich militärisch nicht verteidigen und die Dequalifizierung seiner Bevölkerung nicht stoppen kann. Im Block mit den schlechtesten Schülern stehen 1,7 Milliarden aus 80 Nationen in permanenter Bürgerkriegsgefahr und streben deshalb nach Norden. Sie hoffen darauf, dass (…) Berlin bei seiner Willkommenskultur bleibt.“  bto: Und man kann es dann nicht rückgängig machen. Wir ruinieren uns sehenden Auge selbst. Mit voller Kraft!
  • „(…) einzelne Staaten werden auf die Lockrufe aus Australien oder Kanada mit der Errichtung eigener Kompetenzfestungen reagieren. Denn wer hätte eine bessere Antwort auf den australischen Einwanderungsminister Peter Dutton, der hinausposaunt: «Wer ein so strenges Migrationsprogramm fährt wie wir, bekommt produktive Neubürger, die dem Land wachsenden Wohlstand bescheren, weil sie nicht vom Staat abhängen, sondern fleissig arbeiten»? bto: nein, nicht wir. Wir wollen keine Kompetenzfestung mehr sein. Wir teilen den Wohlstand und bringen damit nicht nur uns, sondern ganz Europa ins Schwanken.

→ nzz.ch: „China überholt alle – und Europa schaut zu“, 9. November 2018

21 Kommentare
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    Ondoron sagte:

    Herr Dr. Stelter, ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, neben den ökonomischen Fragen den geopolitischen Hintergrund auszuleuchten. Lesen Sie doch mal Thomas Barnett – ein amerikanischer Geopolitiker. Dann werden Sie die Punkte finden, die Sie nur zu verbinden brauchen. Und man wird sofort erkennen, dass die Transatlantiker das Problem sind – mit den dazugehörigen Denkfabriken.
    Wer von Merz eine Änderung der Politik erwartet, der wird bitterlich enttäuscht werden.
    Als Spoiler: Barnett beschreibt ziemlich deutlich, welche Rolle Europa aus amerikanischer Sicht bei der zu verteidigenden amerikanischen Vorherrschaft im 21. Jahrhundert spielen soll. Die Migrationsbewegung wird von ihm schon 2007 dezidiert dargestellt. Sind es Verschwörungstheorien, wenn man die Barnett’schen Überlegungen und Forderungen gedankenexperimentierend als Blaupause nimmt und mit der zu beobachtenden Realität abgleicht? Die Schlußfolgerungen wären dann allerdings äußerst deprimierend. Im Ergebnis stimmt das dann natürlich mit Ihren Prognosen, Herr Dr. Stelter, und denen von Prof. Heinsohn passgenau überein. Und dann wird es geradezu ungeheuerlich…

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    Dietmar Tischer sagte:

    Immer wieder die Fakten:

    Deprimierend, nur deprimierend.

    Warum können wir angesichts der Sachverhalte und daraus NICHT zu vermeidender Konsequenzen nicht umsteuern?

    Bei den Ressourcen, die wir NOCH haben, sollte es uns vergleichsweise leichter fallen als z. B. den im Durchschnitt ärmeren Menschen in Südostasien.

    Einfache Antwort:

    Offensichtlich kann man Menschen, die viel haben, keine ANSTRENGUNGEN abverlangen, d. h. zu Konsumverzicht, persönlichem Engagement und Risikoannahme bewegen.

    Wenn alles nahezu bestens ist – ERLEBT im Vergleich mit dem Elend in der Welt – muss man doch nicht auf etwas HINARBEITEN und schon mal gar nicht im eigenen Land bei sich SELBST anfangend etwas grundsätzlich VERÄNDERN – so die vorherrschende Bestandslogik der in Wohlstand Lebenden.

    Daher ist falsch:

    > … man nur zu dem Schluss kommen kann, dass die Politik es nicht wissen will. >

    Warum sollte die Politik nicht wissen, was die NZZ weiß? Natürlich kennt die Politik bis hin zum Türsteher in jedem Ministerium die Sachverhalte.

    Richtig ist daher:

    Man kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Politik NICHT wollen KANN, was sie weiß, da sie in der Demokratie damit rechnen muss, abgewählt zu werden, wenn sie tut, was sie als richtig, weil zukunftssichernd fürs Land erkennt.

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      Ulrich Remmlinger sagte:

      „Man kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Politik NICHT wollen KANN, was sie weiß, da sie in der Demokratie damit rechnen muss, abgewählt zu werden, wenn sie tut, was sie als richtig, weil zukunftssichernd fürs Land erkennt.“

      Herr Tischer, ich halte Ihre Schlußfolgerung für falsch. Unsere Regierung wäre sicher Nicht abgewählt worden, wenn sie 2015 die Grenzen NICHT geöffnet hätte.

      Unsere Regierung lenkt auch permanent die Volksmeinung durch „Nudging“ und zwar in eine (grüne) Richtung, die uns weiter ins Verderben führt. Es ist also nicht so, daß die Regierung es besser wüßte und nur aus Angst vor dem Wähler so handelt wie sie handelt. Die Regierung erreicht genau die Ziele, die sie erreichen will und manipuliert mit Hilfe der Medien die Wähler in ihrem Sinne.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Ulrich Remmlinger

        Es ist völlig in Ordnung meine Schlussfolgerung für falsch halten.

        Sie müssen auch nicht begründen, warum Sie sie für falsch halten.

        Wenn Sie aber eine Begründung präsentieren, dann MUSS sie GEGEN meine Auffassung bzw. Schlussfolgerung gerichtet sein – oder sie ist keine.

        Sie sagen:

        >Unsere Regierung wäre sicher Nicht abgewählt worden, wenn sie 2015 die Grenzen NICHT geöffnet hätte.>

        Sie meinen vermutlich, wenn die Grenzen 2015 geschlossen worden wären.

        Egal, ich hab nicht über Maßnahmen gesprochen, die zu einer Abwahl geführt haben, die ab 2015 auf Bundesebene übrigens nicht stattgefunden hat.

        Ich habe vielmehr darüber gesprochen, dass die Politik(er) nicht WOLLEN können …

        Ihre Begründung richtet sich nicht dagegen.

        Sie ist insoweit wertlos.

        Natürlich können Politiker abgewählt werden, wenn sie sich beim Wollen irren, ihr Wollen nicht hinreichend umsetzen können etc.

        Darauf habe ich weiter unten an diesem Thread @ SB verwiesen.

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    SB sagte:

    @Dietmar Tischer:

    „Warum können wir angesichts der Sachverhalte und daraus NICHT zu vermeidender Konsequenzen nicht umsteuern?“

    Ihre Antwort: „Offensichtlich kann man Menschen, die viel haben, keine ANSTRENGUNGEN abverlangen, d. h. zu Konsumverzicht, persönlichem Engagement und Risikoannahme bewegen.“

    Meine Antwort: Das Umsteuern ist politisch nicht gewollt. Ich denke, man kann die Menschen zu Konsumverzicht, persönlichem Engagement und Risikoannahme motivieren, wenn man ihnen den entsprechenden politischen Rahmen vorgibt, sie also motiviert. Was aber passiert in Schland?:

    „Die Migrationspolitik wird zum Armutsrisiko für Deutschland“
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/oswald-metzger-zur-ordnung/die-migrationspolitik-wird-zum-armutsrisiko-fuer-deutschland/

    Ich verdeutliche noch einmal die Überschrift: Die MigrationsPOLITIK wird zum Armutsrisiko für Deutschland.

    Was soll an einer solchen Politik, die das Land politisch gewollt nach unten reißt, motivierend für „die, die schon länger hier leben“ sein?

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ SB

      >Ich denke, man kann die Menschen zu Konsumverzicht, persönlichem Engagement und Risikoannahme motivieren, wenn man ihnen den entsprechenden politischen Rahmen vorgibt, sie also motiviert.>

      Mit WAS wollen sie die Menschen dafür MOTIVIEREN?

      Der „politische Rahmen“ motiviert sie nicht, er veranlasst sie nur etwas zu tun und zu unterlassen.

      Wenn die Politik will, dass die Menschen mit umsteuern, dann muss sie ihnen etwas UMITTELBAR einsichtig BESSERES aufzeigen, um sie zu motivieren.

      Was kann das sein, wenn es den meisten Leuten weitgehend gut geht?

      Es gibt nichts, was sie motivieren würde, wenn sie ERST einmal VERZICHTEN müssten, was Sie ja auch sehen.

      Natürlich könnte die Politik sagen:

      Die ZUKUNFT wird damit besser sein, als sie ist oder zu werden droht.

      Eine ALTERNDE Gesellschaft setzt nicht auf die Zukunft, da alte Menschen keine Zukunft erleben können.

      JUNGE Menschen, die wie in Asien ihr Leben in Armut starten, muss man nicht motivieren, wenn sie erkennen, dass es Möglichkeiten, etwa durch Bildung, gibt, der Armut zu entkommen.

      Sie entkommen mit IHREM Leben der Armut, weil sie motiviert SIND.

      Denen brauchen sie NUR die Rahmenbedingungen setzen, derartige Möglichkeiten wahrzunehmen.

      Allerdings, aber das ist nicht mein Punkt in dieser Diskussion:

      Wenn es TATSÄCHLICH abwärts geht mit dem Wohlstand – und das als welchem Grund auch immer, selbstverständlich auch der Migration wegen –, dann wird abgewählt und eine ANDERE Politikausrichtig legitimiert. Siehe USA mit Trump.

      Aber auch für die Politiker, die dann an der Macht sind, gilt, was ich zuvor als richtig dargelegt habe.

      Bei Trump allerdings mit der Einschränkung:

      Ich bin mir nicht sicher, ob er WEISS, was die USA zukunftssicher macht.

      Ein Handelskrieg mit dem Rest der Welt macht sie jedenfalls nicht zukunftssicher.

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        SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Was kann das sein, wenn es den meisten Leuten weitgehend gut geht?“

        In Anbetracht des aktuellen Buches von Dr. Stelter wundert mich Ihre These. Ich bin nicht der Auffassung, dass es den meisten Leuten „weitgehend gut geht“ – was auch immer das meint. Auf jeden Fall könnte es Ihnen noch besser gehen, wenn sie nicht permanent per von oben zwangsverordneter „Solidarität“ die Welt verbessern müssten. Und wer möchte nicht, dass es ihm noch besser geht. Da wäre noch viel Luft nach oben.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        >In Anbetracht des aktuellen Buches von Dr. Stelter wundert mich Ihre These. Ich bin nicht der Auffassung, dass es den meisten Leuten „weitgehend gut geht“ – was auch immer das meint.>

        Es kommt hinsichtlich der Diskussion über meine Aussage nicht darauf an, was Sie, ich oder sonst jemand meint und auch nicht darauf, was Dr. Stelter in seinem Buch schreibt, sondern darauf, wie die MEISTEN LEUTE ihre Lage einschätzen – ob richtig oder fälschlich, aus Dummheit, Gläubigkeit oder, von mir aus, auch durch Einflüsterung der Medien.

        Die Umfragen weisen aus, dass die meisten Menschen mit ihrer Lage zufrieden sind – das meine ich mit „weitgehend gut“.

        Außerdem soll lt. Umfrage die Mehrheit dafür sein, dass Merkel bis zum Ende der Legislatur Kanzlerin bleibt.

        Auch insofern kann von Leidensdruck oder dgl. keine Rede sein.

        >Auf jeden Fall könnte es Ihnen noch besser gehen, wenn sie nicht permanent per von oben zwangsverordneter „Solidarität“ die Welt verbessern müssten.>

        Es könnte den Menschen HEUTE besser gehen, wenn in der Vergangenheit eine bessere, d. h. vorausschauendere Politik gemacht worden wäre.

        Es geht den Menschen heute aber nicht so schlecht, dass sie den Aufstand proben oder bei den nächsten Wahlen proben werden. Wenn nicht alles täuscht, wird die Merkel-Partei bei den nächsten Wahlen zum BT wieder stärkste Partei.

        Es geht ihnen aber ihrer Meinung nach nicht mehr so gut, wie sie glauben, dass es ihnen mit einer anderen Politik gehen könnte. Deshalb verlieren die Regierungsparteien Stimmen an der Wahlurne.

        Richtig also:

        >Und wer möchte nicht, dass es ihm noch besser geht.>

        Ja, auf Kosten von anderen und ohne die Kosten durch andere (Einwanderer und, m. A. n mehr und mehr in den Blick rückend die „Rettungskosten“ für EU/Eurozone).

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        SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Die Umfragen weisen aus, dass die meisten Menschen mit ihrer Lage zufrieden sind – das meine ich mit „weitgehend gut“. Außerdem soll lt. Umfrage die Mehrheit dafür sein, dass Merkel bis zum Ende der Legislatur Kanzlerin bleibt. Auch insofern kann von Leidensdruck oder dgl. keine Rede sein.“

        Sie übersehen, dass wir eine von dem linksgrünen Einheitsmedien iVm den linksgrünen Einheitsparteien meinungsgelenkte (Schein-) Demokratie haben. Diese erzeugt in den gewünschten Sachverhalten – gerne auch unter Zuhilfenahme von fragwürdigen Umfragen – je nach Bedarf eine postfaktische Wohlfühlmatrix oder gerne auch ein postfaktische Nichtwohlfühlmatrix. Hier der letzte Beweis: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/tichys-einblick-fand-die-herkunft-des-chemnitz-videos-heraus/
        In dieser Matrix glauben z.B. ganz viele Leute daran, dass Dieselabgase gesundheitsschädlich wären, was defacto nicht der Fall ist: https://www.stern.de/tv/diesel-fahrverbote—die-schadstoffbelastung-in-staedten-ist-voellig-unbedenklich–8444006.html?utm_campaign=&utm_source=facebook&utm_medium=mweb_sharing
        Dabei übersehen diese Leute ganz, dass die Menschen in D seit 1995 durchschnittlich vier Jahre (!!!) älter werden, als bis zu diesem Zeitpunkt. Über diese Tatsache werden sie aber absichtlich auch nicht informiert. Andererseits glauben sie entgegen ihrer Erfahrung, dass „Flüchtlinge“ eine Bereicherung wären und ihre Rente erarbeiten werden. Dazu werden sie absichtlich belogen. Sehr viele Leute haben in diese linksgrünen Lügenmatrix eine Diskrepanz zwischen objektiver Realität und subjektiver Wahrnehmung entwickelt. Sie geben nicht mehr wieder, was sie tatsächlich erleben, sondern was ihnen Politik und Medien vorgeben, was sie angeblich erleben, besser: was sie zu erleben haben. Und so wiederholen viel Leute wie Sprachroboter auch die Sprechblase „Uns geht es doch gut.“, obwohl es ihnen gar nicht (mehr) gut geht.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        >Sie übersehen, dass wir eine von dem linksgrünen Einheitsmedien iVm den linksgrünen Einheitsparteien meinungsgelenkte (Schein-) Demokratie haben. Diese erzeugt in den gewünschten Sachverhalten – gerne auch unter Zuhilfenahme von fragwürdigen Umfragen – je nach Bedarf eine postfaktische Wohlfühlmatrix oder gerne auch ein postfaktische Nichtwohlfühlmatrix.>

        Ich übersehe nichts.

        Sie VERSTEHEN jedoch nicht, dass es für das WOLLEN der Politik letztlich NICHT darauf ankommt, wer – Einheitsmedien oder nicht – den Leuten was erzählt.

        Entscheidend ist, wie die Menschen ihre Lage EINSCHÄTZEN.

        Wenn sie zufrieden sind, wird die Politik sich in aller Regel mit einem Weiter so begnügen.

        Wenn sie unzufrieden sind, werden die Wahlergebnisse schlechter und die Politik wird entweder nach den Ursachen fragen, ihr Programm ändern und Personal auswechseln (anscheinend CDU, ob hinreichend und glaubwürdig bleibt abzuwarten) ODER sie wird trotzig die bisherige Politik intensivieren (anscheinend mehr oder weniger die SPD als Umverteilungspartei).

        Ich bestreite doch nicht, dass die Menschen ihre Lage ANDERS einschätzen würden, wenn sie u. a. das Buch von Dr. Stelter ernsthaft zur Kenntnis nehmen oder sich intensiver mit der Klimapolitik befassen würden.

        Der Politik ist egal, ob dergleichen geschieht.

        Unterm Strich zählt für sie nur:

        Sind die Menschen – jeweils gegenwärtig – zufrieden oder nicht.

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    Wolfgang Selig sagte:

    Für mich stellt sich die Situation relativ einfach dar. Es gibt Nationen mit gesellschaftlich mehrheitsfähigem Größenwahn und solche, die so etwas nicht haben.

    Die west- und mitteleuropäischen Gesellschaften, vor allem die deutsche, gehören zur Kategorie Größenwahn, daneben auch die Schweden und andere. Die Asiaten, aber auch die Neuseeländer und die USA offenbar nicht. Andere wie Großbritannien oder Polen wenden sich gerade ab.

    Unter Größenwahn verstehe ich die Einstellung, dass man sich für so reich und mächtig hält, dass man locker nebenbei ganze Kontinente wie Afrika mit Almosen“entwickeln“ kann und locker auch Millionen Migranten integrieren kann.

    Unübertroffen gut beschrieben von unserem ehemaligem Staatsoberhaupt:

    http://www.spiegel.de/forum/politik/bundespraesident-gauck-unser-herz-ist-weit-aber-unsere-moeglichkeiten-sind-endlich-thread-363007-1.html

    Ein realistischer Bundespräsident würde nur zwei Wörter ändern: unser Herz WAR ZU weit.
    Ich glaube nicht, dass ich noch ein realistisches Staatsoberhaupt erleben werde und werde unseren Kindern die Vorbereitung auf die Auswanderung empfehlen, da dieses Land und bis auf Osteuropa der ganze Kontinent im eigenen Größenwahn gefangen ist.

    Unübertroffen genau, aber leider wohl nicht im Ansatz ironisch gemeint, von unserem Dichter Emanuel Geibels im Jahr 1861 in seinem Gedicht „Deutschlands Beruf“ formuliert:

    „…
    Und es mag am deutschen Wesen
    Einmal noch die Welt genesen.“

    Genau solche Leute haben die leidige verbrecherische Kolonialisierung vorangetrieben und auch an den Kriegen 1870/71, 1914/18 und 1939/45 geistige Mitschuld. Und wir haben immer noch nichts dazu gelernt, außer dass wir statt mit Kanonenbooten mit Vorschriften, Ratschlägen, Entwicklungsgeschenken und Immigrationseinladungen hausieren gehen.

    Ich befürchte, dass dieser missionarische Eifer erst abklingt, wenn genügend Migranten in Deutschland sind, die kommunitaristischer denken. Oder platt formuliert: erst wenn eine große Masse von eingewanderten Kroaten, Türken, Polen und Rumänen mit dann vorhandenem Wahlrecht dafür sorgen, dass nicht halb Afrika zu uns kommt, wird Deutschland die Kurve kriegen. Leider zu spät. Und dann kann man nur hoffen und beten, dass die massiven Kürzungen der Sozialleistungen nicht neue Extremisten produzieren und das Land erstmals seit dem 17.06.1953 in große innere Unruhen gerät. Optimistisch bin ich nicht, wenn ich das Wahlverhalten junger Leute sehe, gerade im Westen.

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      Thomas M. sagte:

      Besonders tragisch finde ich, dass der Umstand:

      „Die Asiaten, aber auch die Neuseeländer und die USA offenbar nicht. Andere wie Großbritannien oder Polen wenden sich gerade ab.“

      einen nennenswerten Teil der Bürger und der Politiker nicht zum Nachdenken anregt, die eigenen Positionen kritisch zu hinterfragen.

      Stattdessen scheint es einen guten Teil der Deutschen eher noch in ihrem Irrglauben zu bestärken. Gemäß der Logik „Trump ist bekloppt und setzt auf Nationalismus, also muss das Gegenteil „No Borders“ absolut richtig sein.“

      Ich hatte zwischendurch mal Hoffnung geschöpft, dass Deutschland sachlich werden könnte und einsieht, dass Zahlen eine Rolle spielen und „alles in Maßen“ in der Regel ein schlaues Vorgehen darstellt; die Hoffnung ist bei mir mittlerweile komplett verflogen. Zumindest kann keiner später sagen: Das konnte man nicht kommen sehen. Dieses Mal ist alles inkl. der öffentlichen Meinung im „Internetarchiv“ irgendwie und irgendwo dokumentiert.

      Es gilt wohl wie so oft: Wer nicht hören will (auf Vernunft), muss fühlen (die Realität).

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      SB sagte:

      @Wolgang Selig:

      „Und es mag am deutschen Wesen
      Einmal noch die Welt genesen.“

      Das konnte gestern Abend bei Illner wieder jeder sehen, der es sich antun wollte: KGE hat wieder völlig durchgedreht, …jenseits aller Fakten. Deutschland müsse allen anderen Ländern ein Vorbild sein. Wer etwas dagegen sagt, wird mit „So ein Quatsch“ abserviert und diffamiert.

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    Thomas sagte:

    Geostrategisch ist das doch so das es jetzt eine Achse gibt USA – Atlantik – Westeuropa. Wir als Aussenposten der Amis und die Chinesen versuchen jetzt eine Achse China – Eurasien – Westeuropa zu installieren mittels der neuen Seidenstrasse. Wir dann als Aussenposten Chinas (mit den Zugverbindungen können und werden neben Gütern auch chinesische Siedler in grosser Zahl nach Europa kommen, so wie es schon langr zig Millionen Auslandschinesen gibt auf der Welt. Das heisst wir würden langfristig islamisiert und chinesifiziert werden. Mir sind die Amis lieber und näher.

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    Thomas sagte:

    Das Problem ist das die Massnahmen die uns retten könnten im Widerspruch zu den in den europäischen Verfassungen kodifizierten Idealen steht. Wenn wir nicht unterscheiden, diskriminieren dh ethnische Deutsche bevorzugen, damit sie wieder mehr Familien gründen werden wir sehr bald eine Minderheit in unserem Land sein. Stattdessen wird die Homoehe eingeführt und eine weitere Säule unserer Zivilisation eingerissen. Wir werden uns entscheiden müssen. Entweder „alle Menschen sind gleich ohne Ansehen der Person“. Dann gehen wir unter und etwas Neues wird das Vakuum füllen oder wie Deutsche/Europäer wollen unsere Länder behalten und anderen den Zugriff auch mit Gewalt verwehren und sehr viele wenn es sein muss auch mit Gewalt wieder vertreiben. Zwei schlechte Möglichkeiten. Da der Konflikt so grundlegend ist und es keinen Kompromiss mehr geben kann gehe ich davon aus das Gewalt entscheiden wird wenn die Worte nicht reichen.

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      Wolfgang Selig sagte:

      @Thomas: Ich sehe das etwas weniger pessimistisch als Sie: Menschenrechte sind nicht gleich Bürgerrechte, auch nicht nach unserem Grundgesetz. Außerdem steht selbst über dem Grundgesetz der grundsätzliche weltweite Rechtssatz der alten Römer:

      ultra posse nemo obligatur (wird sogar von Heribert Prantl von der SZ anerkannt)

      Frei übersetzt: Niemand darf zu etwas jenseits seiner Leistungsfähigkeit gezwungen werden.

      Beispielsweise darf ein Schulleiter nicht einem Lehrer alleine die Aufsichtspflicht über 12 Klassen gleichzeitig im Hallenbad übertragen. Selbst wenn es ein diesbezügliches Gesetz gäbe, widerspräche es der Leistungsfähigkeit des Pädagogen. Ähnlich ist es mit Sozialgesetzen: niemand kann fordern, dass wir 4-5 Mrd. schlechter als uns gestellten Personen auf der Erde Sozialhilfe zahlen, wenn wir selbst nur rd. 80 Mio. Einwohner haben.

      Außerdem müssen wir ethnische Deutsche gar nicht bevorzugen (ich fände das persönlich auch nicht gut). Es würde reichen, wenn wir vor dem Eintritt in unser Land / Sozialsystem gewisse Hürden aufstellen, die erfolgreiche Anstrengungen erfordern, z.B. den Erwerb bestimmter Qualifikationen. Ob das dann ein bestimmtes Schulzeugnis, ein Mangelberuf oder Deutschkenntnisse ab einem bestimmten Level sind, sollten besser qualifizierte Leute als ich beurteilen.

      Alles, was ich fordere, ist eine bessere nationale Selbsteinschätzung (auch wenn das unpopulär ist), da wir gerade die Leistungsfähigkeit Deutschlands überstrapazieren, was zur Schwächung der demokratischen Grundfesten führen wird (wie von Ihnen vorhergesagt). Das wäre etwas anderes, wenn z.B. die Schweiz eine (derzeit nicht anstehenden) Verelendung Liechtensteins abwenden will. Da passen die Größenverhältnisse.

      Aber ein Westeuropa, das neben Süd- und Osteuropa auch noch Afrika, Vorder- und Mittelasien und weiten Teilen Lateinamerikas helfen will, ist ähnlich überheblich wie das Europa der letzten Jahrhunderte, das geglaubt hat, so ziemlich die gleichen außereuropäischen Gebiete als Kolonien nach ihrem Willen formen zu können. Befreiungskriege und anderes war die Folge, nur dass heute die demographischen Verhältnisse sich eindeutig zu Gunsten des Südens verschoben haben.

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    Walter Roth sagte:

    Walter Roth
    sagte:

    Freitag, 16UTCFri, 16 Nov 2018 12:49:43 +0000 16. November 2018 um 12:49

    Tja Herr Stellter……
    …….da hat das blinde Huhn, ich meine die NZZ, mal ein Körnchen gefunden.
    Ich habe eine Chinesin in meiner Familie und bin mit einer Thai verheiratet.
    In China ist das System knallhart. Wer nicht spurt, dem wird schnell erklärt das noch eine Million andere auf seinen Studienplatz scharf sind.
    Das System fördert nicht gerade die Kreativität oder Initiative, aber den Leistungswillen im vorgegebenen engen Rahmen……. das bestimmt.
    Und genau diese härte fehlt bei uns heute fast vollständig.
    Studenten die für die Finanzierung des Studiums …Medikamententests absolvieren, oder wie meine Schwester damals, auch mal 3-4 Wochen von Erdbeeren Quark und Militärschokolade lebten, alles vorbei.

    Trotzdem steht China auf tönernen Füssen……. gerade wegen seiner schieren Massen.

    Übrigens habe ich durch meine Familie in Bangkok auch das Thailändische Schulsystem kennen gelernt. Das sind ja auch Asiaten, doch DEREN SCHULE IST MISERABEL.
    Wer etwas lernen will, muss Privatschulen besuchen und natürlich bezahlen.
    Es braucht mehr wie Abstammung und Kultur um gute Schüler zu erzeugen.
    Kultur haben die Thais, eine negative Königsverblödete, aber sehr oft eine gute Familiäre Buddhistische.

    Die NZZ ist leider kein wirklich gutes Presseerzeugnis mehr, denn sie weiss nicht mehr so recht wohin sie gehören will, welche Linie sie vertreten soll. Halt eben FDP mässig …..wie in Deutschland auch.
    Wischi-Waschi sagt man hierzulande.

    Gerade las ich trotzdem den Artikel zu den Rohingyas, Pardon, es gibt keine Rohingyas, das ist ein Kunstbegriff wie der von den Palästinensern ja auch, erfunden um Propaganda zu betreiben.
    Durch meine Frau kenne ich nun Burmesen die in Bangkok leben und aus Arakan, so nennen es die Burmesen oder eben Rakhine kommen.
    Und deren Geschichte hört sich leider genau so an wie die, welche man hört wenn Taliban ein Land besiedeln. Islam in Rheinkultur, sobald sie in der Mehrheit sind.
    Sobald also genug da sind, werden aus Buddhisten gewöhnliche „Kuffar“ die auf alles und jeden muslimischen Brauch gefälligst Rücksicht zu nehmen haben. Gewalt, Vergewaltigung und Brautraub inklusive.

    Die NZZ schreibt den Stuss und hat wohl nie selber Recherchiert.
    Gottlob haben die noch Autoren von Ausserhalb sonst wären sie nur noch ein Käseblatt.

    Aber der obige Artikel ist gut.
    Für meine Schweiz allerdings mache ich mir kaum noch grosse Hoffnungen.
    Die Demokratie wird ausgehebelt ( Masseneinwanderungs-Initiative und Selbstbestimmungs-Initiative ) und wir lassen Massen an Bildungsfernen in unser Land.
    Kommt es nicht bald zu einer Revolution an der Urne, wird es irgendwann zu einer Revolution auf den Strassen kommen. Und die wird es in sich haben, denn die Schweizer sind „noch“ stark bewaffnet.
    Bildungsmässig….. sinkt auch bei uns die Schule rapid ins Bodenlose, was den Linken „Verführern“ im Moment aber durchaus zudient, warten sie noch 20 Jahre und wir sind wie Deutschland heute. Wir werden dann vielleicht immer noch der Einäugige unter den Blinden sein, aber ist es das was erstrebenswert ist ?

    Tja, ich habe mich schon gefragt wo ich beinen Lebensabend verbringen will.
    Bleibe ich hier und Kämpfe, gehe ich nach Ungarn oder in die Tschechei, oder lebe ich dann wegen der Familie in Bangkok wo ein seniler amoralischer Idiot regiert, und Demokratie nur Fassade ist.
    Immerhin könnte ich das besser ertragen, denn dort müsste ich mir keine Illusionen machen.
    Meine Frau findet es in der Schweiz sehr schön, sie möchte nicht zurück.
    Sie kann nicht verstehen was für Unsinn wir uns ausdenken und dabei das Land von welchem man in Bangkok nur so träumt, zerstört.

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  8. Avatar
    Tobias Weisserth sagte:

    Als jemand, der vor fast drei Jahren in eine angelsächsische Kompetenzfestung ausgewandert ist, kann ich die einzelnen Punkte des Beitrags nur bestätigen.

    Einmal in einer solchen Kompetenzfestung, gibt es keinen Anreiz mehr zur Rückkehr – außer vielleicht Heimweh, Sehnsucht nach alten sozialen Netzwerken (Familie, Freunde).

    Die USA werden ihre Stellung noch lange gegen China halten.

    1. Die Strahlkraft der USA auf die besten aus China und Indien hält an. Die Lebensqualität in den USA ist ungleich höher als in China oder Indien. Diejenigen, die nicht nach Amerika kommen wollen, bleiben in China/Indien und arbeiten dort für amerikanische Branchenriesen. Mein Arbeitgeber hat in Shanghai und Beijing große Niederlassungen für R&D. Am Standort Redmond sind große Teile von R&D geprägt durch Inder und Chinesen, die meisten streben die Annahme der US Staatsbürgerschaft an.

    2. Solange China ein geschlossener Markt bleibt, solange Kapital weiter in die USA fließt, solange sich in Indien keine kaufkräftige Mittelschicht bildet – solange werden auch chinesische Anbieter wie nach den gleichen Regeln auf dem US Markt konkurrieren müssen. Und die haben in den USA gegen Microsoft, Google und Amazon keine Chance.

    3. Gefährlich wird es, wenn die USA als Absatzmarkt abrutschen. Dann wird es weniger Kapitaleinsatz aus dem Ausland geben, der Lebensstandard wird sinken, die Strahlkraft auf die Weltbesten wird sinken. Das ist mittelfristig nicht absehbar.

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  9. Avatar
    Walter Roth sagte:

    Naja, mal ganz ehrlich……………..

    …..was wurde uns nicht alles prophezeit in der Angelegenheit Japan.
    Unser Untergang war nur eine Frage der Zeit denn sie Japaner arbeiten mehr, sind gescheiter, und machen überhaupt alles viel besser……
    Und nun 35 Jahre später……. ist Japan immer noch sehr stark, aber auch ein Teil unseres „Westens“ geworden, hat seine Schwächen und grossen Probleme, gehört aber immer noch zur Spitze. Und weil sie sich ihre Kultur erhalten und nicht mittels Migration verwässern, werden sie das auch noch lange bleiben.
    Nun, untergehen werden wir, aber nicht wegen China sondern wegen der zügellosen Migration aus Arabien und Afrika ……..und ja, auch unserer Wohlstandsverwahrlosung die uns als Gesellschaft die Kraft zur Gegenwehr nimmt.

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