Aufruf zur Aufgabe unseres Wohlstands

Es gibt immer wieder Artikel, bei denen ich vor Wut koche. Dieser gehört dazu. Da versteigt sich ein anerkannter Wirtschaftsjournalist zu der Forderung: Deutschland muss lernen, seinen Wohlstand zu teilen.

Eigentlich müsste ich Herrn Brunowsky ein Exemplar meines Märchenbuches schenken.

  • „Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat vor rund 70 Regierungschefs eine visionäre Rede gehalten, die man im Original hören muss. Kern seiner Rede war der Satz: ‘Nationalismus ist Verrat am Patriotismus.’ Und weiter solle niemand sagen: ‘Unsere Interessen zuerst, und wir sind besser als alle anderen. Das kann keine Nation von sich behaupten: Was uns groß macht, sind die moralischen Werte … Die Lehre kann nicht sein, dass man ein Volk gegen das andere aufbringt.’bto: so weit, so gut. Ich denke, gerade den Deutschen kann man angesichts der Aufgabe der eigenen Interessen innerhalb der EU und der bedingungslosen Öffnung der Grenzen für jeden, der darum bittet, verbunden mit lebenslangem Versorgungsversprechen ohne jegliche Gegenleistung, keinen Vorwurf machen, übermäßig an die eigenen Interessen zu denken.
  • „Macron erinnerte daran, dass die Europäische Union in erster Linie ein Friedensprojekt ist, wie schon Helmut Kohl stets betonte, auch wenn die Motive vieler Teilnehmer eher wirtschaftlicher Natur sind. Europa ist mit seinen 500 Millionen Einwohnern in der Tat der weltweit größte Binnenmarkt, je nach Berechnungsmethode größer als der amerikanische und der chinesische Binnenmarkt.“ – bto: Was Kohl nicht wissen musste, die entscheidende Determinante für Krieg und Gewalt ist die Anzahl der jungen Männer in einer Gesellschaft. So man sie nicht von außen importiert, sind die Gesellschaften Europas einfach deshalb friedlich, weil es keine jungen Männer gibt, die man in den Krieg schicken könnte und möchte. Die EU und vor allem der Euro führen zwar zu mehr Spannungen zwischen den Staaten, Krieg führen werden wir jedoch nicht mehr.
  • „Doch dieser Binnenmarkt, den Großbritannien mit dem Brexit für sich selbst aufs Spiel setzt, verliert seine Wirkung, wenn populistische Neo-Nationalismen Europa politisch spalten. Nichts Besseres kann Trump und Putin passieren als eine neue Zersplitterung Europas und seiner Werte.“ – bto: Das stimmt sicherlich, aber es ist eben keine Frage von Krieg und Frieden.
  • „Frieden und Freiheit können ganz schnell verloren gehen, wenn sie im Bewusstsein der Bevölkerung und der Politiker an Bedeutung verlieren. Wie unwichtig wirken da Parteienstreit, Verteilungskämpfe und die Zweifel am Euro. Christopher Clark hat in seinem Buch „Die Schlafwandler“ aufrüttelnd beschrieben, wie die großen Nationen in diesen Wahnsinnskrieg hineingeschlittert sind – im Grunde, ohne es zu wollen. So etwas kann durchaus wieder passieren.“ – bto: Nein, kann es nicht. Ein Blick auf die demografischen Fakten genügt  Lesern von bto und damit Kennern der Daten von Gunnar Heinsohn schon lange bekannt. Vor allem sollte man mit diesem Argument keine Umverteilung von arm (Deutschland) zu reich (Frankreich, Italien, …) begründen.
  • „Europa braucht einen neuen Anlauf. Wir dürfen diesen großartigen Zusammenschluss nicht durch Egoismen und Nationalismen aufs Spiel setzen. Im Gegenteil, wir müssen die ungeheure wirtschaftliche Stärkenutzen, um die globalen Probleme zu lösen: den Klimawandel, die Armut in unterentwickelten Ländern, die Bekämpfung unheilbarer Krankheiten und Epidemien, um nur einige zu nennen.“ – bto: Ich finde auch, es muss alles von uns besser gemacht werden. Und vor allem die Deutschen sollen einen Beitrag leisten. Aber in welchem Umfang? Und was können wir uns leisten?
  • Ein reiches Land wie Deutschland muss lernen, seinen Wohlstand mit anderen Ländern zu teilen und Innovationen dafür zu nutzen, das Klima zu retten. Andere Länder sollten das nicht ausnutzen, und wir sollten nicht jedes Mal Bedingungen stellen, die dort als Austerity-Knebelung empfunden werden. Das ist keineswegs selbstlos: Je besser es den europäischen Nachbarn geht, desto besser geht es uns als der größten Exportnation.“ – bto: Die ärmsten Haushalte der Eurozone sollen für die Reichen zahlen und dafür gefälligst keine Bedingungen stellen.
  • „Emmanuel Macrons Appell an die Nationen ist eine historische Chance, die Hoffnung macht.“ – bto: Es ist vor allem brillante Rhetorik, die darüber hinwegtäuschen soll, dass es darum geht, an deutsches Geld zu kommen, um Löcher in Frankreich und anderswo zu stopfen. Der IWF rechnet vor, dass eine Transferunion nicht funktionieren kann. Wenn es aber so ist, dass sie nicht funktionieren kann, dann steckt hinter dem Versuch der Umverteilung keine Stabilisierungs- , sondern eine simple Bereicherungsabsicht zulasten der hiesigen Steuerzahler.
  • „Wie eine Welt aussehen könnte, hat übrigens Bodo Wartke in seinem Lied beschrieben: „In was für einem Land ich leben möchte“.“ – bto: Wer in einem solchen Land leben möchte, muss genau das Gegenteil von dem tun, was Macron vorschlägt und willfährige Medien hierzulande propagieren: Schuldenschnitt für Staaten und Sanierung der Banken, finanziert über Schuldentilgungsfonds mit Einbezug der EZB, Konkursrecht für Staaten, Dezentralisierung der EU, wirksamer Grenzschutz, Reduktion der Sozialleistungen für Migranten, … Wer stattdessen den Rufen folgt, ruiniert das Land endgültig.
29 Kommentare
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    Johannes sagte:

    bto: „Es gibt immer wieder Artikel, bei denen ich vor Wut koche.“

    Sie kochen nicht alleine ;-) werter Herr Stelter.

    Je stärker die Stimmen in Deutschland werden, die eine stärkere Besinnung auf deutsche Interessen fordern, desto stärker werden die Stimmen, die dagegen sprechen. Und in der Hand haben diese Stimme allein „Moral“ und „Haltung“ im Verbund mit der beklagenswerten jüngeren deutschen Geschichte.

    Dieses Überstülpen von Gestrigem im Verbund mit „Moral“ und „Haltung“ geht m.E. nicht mehr lange gut. Irgendwann werden die Gelbwesten vor dem Kanzleramt und Bundestag stehen.

    Auch angesichts eines solchen Kasperletheaters…

    „Migrationspakt: er gilt, er gilt nicht, er verpflichtet doch, aber nur andere – der Deutsche Bundestag wird von der GroKo endgültig zum Kasperle-Theater herabgewürdigt – und die Abgeordneten spielen mit. So viel Verachtung von Volk und Parlament ist mir nicht erinnerlich. “

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/un-migrationspakt-kasperle-theater-im-bundestag/

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Johannes

      Ich sehe es nicht als Kasperletheater an, dass der Uno-Migrationspakt vom Parlament mit konkreten Aussagen versehen wird.

      Begründung:

      Ich bin der Meinung, dass weltweite Migrationsströme nicht verhindert werden können und damit die Probleme, die sich dadurch ergeben, nicht auf nationaler Eben oder im EU-Rahmen gelöst werden können (was nicht heißt, dass wir hilflos sind und die Hände in den Schoß legen sollten).

      Es wird nicht ohne Kooperation gehen und es ist daher sinnvoll bis notwendig, sie auf Kooperation einzustellen mit dem Bemühen herauszufinden, WIE sie gestaltet werden könnte, wenn sie denn nicht zu verhindern ist.

      Wenn das so RICHTIG ist, dann ist ein Pakt GRUNDSÄTZLICH förderlich.

      Aber eben nur grundsätzlich und nicht als ANSPRUCH anderer, über unsere nationalen Souveränität zu VERFÜGEN.

      Wenn das ohne Wenn und Aber klar gemacht wird, zuerst unserer Bevölkerung, dann aber auch anderen, die EINSEITIG aus „ wir verpflichten uns“ VORTEILE ziehen wollen, ist das nur gut und hoffentlich hilfreich.

      Außerdem ist es auch ein Signal an JEDE Regierung, die auf dem Gebiet der Migration agiert:

      Nicht irgendetwas versprechen und uns, das Parlament dann NÖTIGEN, zuzustimmen.

      Ich bin nicht blauäugig genug, um zu glauben, dass dies nie geschehen wird.

      Es kann aber auch nicht schaden, das Signal zu senden.

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        Johannes sagte:

        @ DT:Ich sehe es nicht als Kasperletheater an, dass der Uno-Migrationspakt vom Parlament mit konkreten Aussagen versehen wird.“

        Ja, würden es konkrete Aussagen, wäre ich bei Ihnen. Z.B. ein Text von der Qualität, wie ich ihn hier gefunden habe (den Initiatioren der aktuellen Petition):

        https://vera-lengsfeld.de/2018/11/26/initiator-und-unterstuetzer-der-petition-gegen-den-migrationspakt-appellieren-an-union-und-spd/

        „Ein entsprechender Text könnte folgenden Inhalt haben:

        Die Bundesregierung gibt zu dem Pakt folgende Erklärung ab:
        Die Bundesrepublik Deutschland ist völkerrechtlich, auch völkergewohnheitrechtlich, nicht an den Pakt gebunden.
        Die Bundesrepublik Deutschland schließt eine rechtliche Wirkung des Paktes auch nach nationalem Recht aus. Der Begriff der Migration wird nach der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland bestimmt.

        Dem gesamten Pakt kommt keinerlei rechtliche Wirkung in der Bundesrepublik Deutschland zu. Aus ihm lassen sich insbesondere keine Rechtspositionen und rechtlichen Ansprüche, ausdrücklich auch nicht im Rahmen verwaltungsrechtlicher Ermessensentscheidungen, insbesondere des Einzelnen beziehungsweise von Gruppen und Organisationen ableiten. Er hat auch keine sonstige, etwa auch rechtliche, Bindungswirkung für staatlicher Organe, insbesondere nicht im Rahmen einer Selbstbindung der Verwaltung und Gerichte. Der Begriff der Verpflichtung hat keinerlei Rechtswirkung.

        Die Bundesrepublik Deutschland schützt die Meinungsfreiheit und schließt eine Einflussnahme auf diese im Sinne des Paktes aus.
        Die Bundesrepublik Deutschland behält sich die Einrichtung von Sammelunterkünften auch für den Begriff der Migration unterfallende Personen vor. Sie wird solchen Personen grundsätzlich auch keinen, insbesondere gleichberechtigten, Zugang zu ihrem Sozialsystem, ihren Ausbildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie zu dem Arbeitsmarkt gewähren.

        Die Bundesrepublik Deutschland behält sich insbesondere die Ausweisung und Abschiebung auch von dem Begriff der Migration unterfallenden Personen vor.
        Die Bundesrepublik Deutschland erklärt, dass sie den Pakt kündigen wird, wenn ein deutsches oder europäisches Gerichte eine rechtliche Wirkung des Paktes feststellt oder den Pakt in einer Entscheidungsbegründung – ausdrücklich auch im Rahmen verwaltungsrechtlicher Ermessensentscheidungen – als Grundlage der getroffenen gerichtlichen Entscheidung berücksichtigt.

        Die Bundesrepublik Deutschland erklärt, dass sie den Pakt kündigen wird, wenn sie sich durch Umfang und Kosten der Migration überfordert sieht.

        Wenn der Pakt, wie immer von den Befürwortern betont wird, tatsächlich keine rechtlichen Auswirkungen hat, sollte eine solche Protokollerklärung unproblematisch sein.

        Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Nahles, bitte werden Sie Ihrer Verantwortung für die Zukunft dieses Landes gerecht und verhindern Sie, dass dieser Pakt in einem so sensiblen Bereich wie der Migrationspolitik in die nationale Souveränität Deutschlands eingreift.

        Mit freundlichen Grüßen
        Vera Lengsfeld, Dr. Ludwig Englmeier und Alexander Mitsch“

        Werden wir so etwas konkretes und verbindliches lesen?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johannes

        Nein, natürlich wird sich der Bundestag dazu nicht durchringen.

        Aber es wird Interessen wahrende Klarstellungen geben, die es so nicht gegeben hätte, wenn in der Öffentlichkeit das Thema nicht aufgemischt worden wäre.

        Alles nicht so, wie man es sich wünscht, aber wir sind ein Stück weiter.

        Ich will den Fortschritt betonen und kann das natürlich nur, wenn ich auf Positives verweise.

        Wer nur am Wünschenswerten bemisst, der findet nichts Positives.

        Ich halte das nicht für konstruktiv.

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        Johannes sagte:

        @ DT: „Wer nur am Wünschenswerten bemisst, der findet nichts Positives. “

        Werter Herr Tischer,

        ist es nicht so, dass das Wünschenswerte Motor und Antrieb für unser Handeln ist? Im kleinen wie im großen? Ich persönlich denke das.

        Ich verwechsele das Wünschenswerte aber nicht mit dem realistisch Machbaren. Insoweit bin ich mit meinem Leben zufrieden und nehme eine positive Haltung dazu ein. Trotz all der Widrigkeiten, über die wir u.a. hier in diesem Blog diskutieren.

        Beste Grüße,
        Johannes

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johannes

        Ich glaube nicht, dass wir grundsätzlich unüberbrückbar andere Auffassungen vertreten.

        Zum individuell Wünschenswerten widerspreche ich Ihnen jedenfalls nicht und ich finde es auch wichtig für die Entwicklung einer Gesellschaft.

        Mir geht es aber um das GESELLSCHAFTLICHE.

        Die Diskussion, die um den Uno-Migrationspakt stattfindet, ist ein Klärungsprozess, bei dem natürlich Positionen formuliert und vertreten werden können.

        Die von V. Lengsfeld & Co. ist völlig legitim. Dass sie zugleich ein Affront ist denen gegenüber, mit denen verhandelt wurde, ist etwas anderes und steht nicht zu Debatte. Wer diese Position einnimmt, sollte sich vom Pakt distanzieren.

        Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass die Regierung bzw. die Abgeordneten, die insoweit Verantwortung tragen als sie die Regierung stützen, IHRE Auffassung zum Thema darlegen – und das, was immer sie auch sei.

        Damit erfolgt das, was Spahn als erforderlich herausgestellt hat und m. A. n. UNABDINGBAR für eine funktionierende Demokratie ist:

        Das VERTRAUEN der Bevölkerung in Politik an sich.

        Es wiederzugewinnen ist nicht einfach und langwierig.

        Verspielt ist es jedoch schnell, wie etwa mit Merkels Bemerkung zum Uno-Pakt im Vorbeigehen anlässlich ihres Treffens in Warschau:

        Können wir unterschreiben, verpflichtet uns ja rechtlich zu nichts.

        Die Menschen angesichts der Migrationsproblematik so abzuspeisen, ist mehr als fahrlässig.

        Es schädigt zutiefst die Demokratie.

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    welt... sagte:

    Ich würde das auch entspannt sehen, die WELT ist erfrischend heterogen, gerade schreibt der Chefredakteur:
    „Rückkehr eines naiven, tumben Etatismus
    Deutschland schlittert in eine Rezession und hat wenig zu bieten, den Trend zu drehen. Das Land feiert einen Ausgabenrausch – und ein naiver Etatismus ist zurück. Der Staat soll alles jedem garantieren. Die Anti-Hartz-Diskussion? Grotesk!
    Aus Schaden wird man klug, heißt es im deutschen Sprichwort, bei dem Masochismus, protestantischer Ernst und Ehrgeiz fusionieren. Erfolg bedeutet Zwang zur kontinuierlichen Selbstoptimierung. Eigentlich passt das zu den Deutschen. Nach zwei selbst verschuldeten Weltkriegen hat das Land politische Lehren gezogen. Nicht aber aus der ökonomischen Krise Anfang der Nuller-Jahre und auch nicht aus der Staatsschuldenkrise.

    Unvorbereitet schlittert das Land in eine Rezession und hat bis auf die gerade schlappe FDP, den lahmen Wirtschaftsflügel der Union und den wankenden Friedrich Merz wenig zu bieten, um den Trend zu drehen. Das Land feiert einen Ausgabenrausch. Die Steuerquellen sprudeln, gedopt durch das Billiggeld der EZB und die Nullzinspolitik und animiert von den verdienstvollen Hartz-Reformen durch eine rot-grüne (!) Regierung vor 16 Jahren. Behäbig sind viele Bürger geworden, die klügsten Köpfe bibbern mit Bienenvölkern und führen Diskussionen über Feinstaubwerte, deren Schädlichkeit von Experten bezweifelt wird.
    Die Dinge geraten aus der Balance. Es gibt keine Harmonie zwischen Fördern und Fordern, zwischen Ausgeben und Einnehmen, Arbeiten und Genießen. Der Elfenbeinturm verachtet wirtschaftlichen Erfolg und Reichtum, die Hohepriester zivilreligiöser Rituale haben einen regressiven Idealismus neu entdeckt: Ideale und Werte werden ökonomisch entkernt.

    Es wird so getan, als wären gute Konjunkturdaten etwas Selbstverständliches. Die Ahnungslosigkeit um das kleine Einmaleins der Volkswirtschaft ist hierzulande bemerkenswert. Dies wird den Machern, Unternehmern, Managern überlassen. Haben sie Erfolg, wird er ihnen oft genug geneidet – stolpern oder straucheln sie, werden sie verhöhnt.

    Die Jahre megalomaner Haushalte bedeuteten die Rückkehr eines naiven, tumben Etatismus. Der Staat sollte alles jedem garantieren. Nur vor diesem Zeitgeist lässt sich die groteske Anti-Hartz-Diskussion verstehen. Da werden Steuersünder in den Knast gesteckt, während gleichzeitig Arbeitsverweigerer von der „Last“ einer Sanktion verschont werden.
    Beim ökonomischen Sachverstand ist das Land wieder in den 90er-Jahren vor der Reform angekommen. Es hat nichts gelernt aus der Krise und den fünf Millionen Arbeitslosen. Das grenzt an eine Verantwortungslosigkeit, die wir stets den romanischen Ländern andichten. Wir sind in der Konsequenz kaum besser, nur stehen wir auf den Schultern unserer fleißigen Eltern und Großeltern. Wir haben nichts gelernt. Nichts.“

    Könnte so auch von Dr. Stelter sein :-)

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ welt

      Sehe das wie Sie.

      Ich bin ganz sicher, dass wir über kurz oder lang hart aufschlagen werden auf dem Boden der Realitäten.

      Man kann es förmlich riechen, die Automobilindustrie z. B. verliert erkennbar an Momentum.

      Warum soll Deutschland von Werksschließungen wie in USA (GM) verschont bleiben?

      Weil wir keinen D. Trump im Kanzleramt sitzen haben?

      Die heute weit verbreiteten Träume von Umverteilung, Umweltrettung und Alterssicherung
      werden sich in absehbarer Zeit als Wunschdenken herausstellen.

      Darüber muss man nicht einmal diskutieren.

      Die Frage ist lediglich, wie wir als Gesellschaft damit zurechtkommen.

      Und nochmals verschärft formuliert:

      Wie wir damit zurechtkommen, wenn alle um uns herum immer weniger damit zurechtkommen.

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    Dietmar Tischer sagte:

    Ich würde diese Erbauungspredigt nicht zu hoch hängen.

    Meinungsfreiheit eben, die WELT nun mal mit diesen Tönen.

    Die bessere Nachricht heute:

    Auf dem CDU- Parteitag wird über den Uno-Migrationspakt diskutiert.

    Das Thema, das vor kurzer Zeit noch eben mal so an der Öffentlichkeit vorbei gewinkt werden sollte, erhält nun eine weitere Bühne.

    Die Deutschen sind wacher geworden, wenn es um Migration geht.

    Ich hoffe, dass in Zukunft viel mehr als früher hochkochen wird.

    Es wird dabei mehr denn je auf den Spin ankommen, demnächst insbesondere bei diesem Thema:

    Wem wird das Brexit-Desaster angedreht – der arroganten EU/Brüssel, die auf Selbstbestimmung drängende Briten verhungern lassen , oder den starrsinnigen Briten, die eben nicht kapiert haben, das Nationalismus sich nicht auszahlt.

    Ich bin gespannt.

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    troodon sagte:

    Menschen wie Brunowsky leben ganz offensichtlich in ihrer Filterblase, sind ganz offensichtlich überzeugt von dem, was sie schreiben. Denn zumindest bei Brunowsky muss man sich aufgrund seines Alters von 69 Jahren nicht der illusion hingeben, er würde es nur machen, um nicht anzuecken, um noch viele Jahre einen sicheren Job haben zu wollen.
    Brunowsky war mal stv. Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Chefredakteur bei Capital und ist seit 2016 FDP Mitglied. Wenn selbst aus dieser Ecke immer das gleiche Mantra wiederholt wird, kann es um die Zukunft Deutschlands nicht gut bestellt sein.

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    René Bolliger sagte:

    Sie gefallen mir mit Ihrer Empörung immer besser, lieber Herr Stelter. Und ich selbst würde noch heftiger reagieren, wenn ich Deutscher wäre und nicht nur ein allfällig in Mitleidenschaft gezogener Nachbar.
    Dazu fiel mir ein Spruch von Papst Gregor dem Grossen ein, den Georg Schramm so treffend zitiert hat:
    „Die Vernunft kann sich mit gösserer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“

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    Dietmar Tischer sagte:

    >„Macron erinnerte daran, dass die Europäische Union in erster Linie ein Friedensprojekt ist,…>

    Schon wieder das Narrativ, das keinen hinterm Ofen hervorlockt.

    Und dann auch noch, was Deutschland alles MUSS …

    Marcon sollte sich erst einmal bemühen, die Warnfarbe („Gelbwesten“) von den Straßen Frankreichs zu bekommen.

    Wenn er das nicht bald schafft, dürfte es über kurz oder lang mit den großen Reden und der „historischen Chance“ vorbei sein.

    Die Franzosen wissen jedenfalls , wie man mit der Mistgabel und dem Traktor ein Land lahmlegt.

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      Horst sagte:

      „Die Franzosen wissen jedenfalls , wie man mit der Mistgabel und dem Traktor ein Land lahmlegt.“

      Sie werden aber nicht mit Mistgabeln und Traktoren versuchen, Russland zu erobern.

      Diese Aussage hat nichts – aber auch gar nichts – mit der Aussage von Macron zu tun, die einen grenzüberschreitenden Aspekt und nicht mögliche innenpolitische Spannungen hervorhebt.

      „Schon wieder das Narrativ, das keinen hinterm Ofen hervorlockt.“

      Soll es das?

      Feststellbar ist, dass es in Kontinentaleuropa lange nicht mehr eine solche friedliche (im Sinne einer nicht „kriegerischen“ Auseinandersetzung) Epoche gegeben hat.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Horst

        >Diese Aussage hat nichts – aber auch gar nichts – mit der Aussage von Macron zu tun, die einen grenzüberschreitenden Aspekt und nicht mögliche innenpolitische Spannungen hervorhebt.>

        Stimmt, formal hat sie nichts damit zu tun – aber nur formal.

        Materiell ist das anders:

        Die Europäische Union ist NUR dann ein Friedensprojekt, wenn innerhalb der beteiligten Länder Frieden herrscht, i. e. eben nicht dauernd der Aufstand geprobt wird wie z. Z. in Frankreich.

        Es ist ein FEHLSCHLUSS zu glauben, dass das EU-Projekt des Friedenschließens notwendigerweise zu innerstaatlichem Frieden führt, d. h. dieser die Folge von jenem ist.

        Andersherum ist es richtig:

        Nationaler gesellschaftlicher Friede ist die VORAUSSETZUNG für das „EU-Friedensprojekt“.

        Das ist so, weil wir Nationalstaatsbürger SIND, bevor wir Unionsbürger WERDEN.

        >Feststellbar ist, dass es in Kontinentaleuropa lange nicht mehr eine solche friedliche (im Sinne einer nicht „kriegerischen“ Auseinandersetzung) Epoche gegeben hat.>

        Auch das ist richtig und ich bin keineswegs so sicher wie Dr. Stelter, dass die ENTSCHEIDENDE Determinante über Krieg und Frieden die Anzahl der Männer in einer Gesellschaft ist.

        Je mehr der Krieg AUTOMATISIERT wird (als Verfahren), desto weniger ist die Anzahl der Männer die entscheidende Determinante für das Stattfinden von Kriegen sein, würde ich dagegensetzen.

        Das nur nebenbei, beim Friedensargument für die EU geht es um etwas anderes:

        Es soll damit sozusagen die EU bzw. ihre Sinnhaftigkeit begründet werden.

        Das ist nicht zu leisten, wenn die Menschen in Europa nicht an einen Krieg in Europa glauben.

        Sie glauben nicht daran, vor allem die jüngeren, weil es eben seit über 70 Jahren keinen mehr gegeben hat und die Kriegserfahrung längst verblasst bzw. nicht existent ist.

        Wirkungslos – das meine ich mit „lockt keinen mehr hinterm Ofen hervor“.

        Das Defizit, über kein zündendes Narrativ zu verfügen, ist Politikern bewusst.

        Steinbrück hat schon vor Jahren darauf verwiesen.

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      Jacques sagte:

      Könnte mir vorstellen, das die Reform der Grundsteuer hier noch zu größeren Demos führt. Das ist nämlich eine Sache, die wirklich ALLE betrifft und es sieht nicht danach aus das es billiger wird…diese neue Grundsteuer entlarvt die Heuchelei der SPD hinsichtlich „sozialer Gerechtigkeit“. Das Verfassungsgericht sollte diese Steuer an sich als verfassungswidrig erklären. Sollen sie doch stattdessen die Grunderwerbssteuer etwas erhöhen und die Grundsteuer streichen.

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        troodon sagte:

        @Jaques
        „Sollen sie doch stattdessen die Grunderwerbssteuer etwas erhöhen und die Grundsteuer streichen.“
        In einem Land mit einer m.E. zu geringer Eigentümerquote bei Immos, würde ich genau das Gegenteil machen.
        Die Instis umgehen doch mit ihren Modellen sowieso die Grunderwerbssteuer.

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    Wolfgang Selig sagte:

    Brunowsky = Die Welt = Axel Springer SE = Friede Springer = Freundin von Angela Merkel.

    Zitat aus wikipedia: Springer pflegt gute Kontakte zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.[6] Sie nahm für die CDU – als Mitglied der 12., 13., 14., 15. und 16. Bundesversammlung – 2004, 2009, 2010, 2012 und 2017 an der Wahl des Bundespräsidenten teil. Dem siebenköpfigen Kuratorium der Friede Springer Stiftung gehört neben Horst Köhler, Bundespräsident a. D., auch Joachim Sauer, Ehemann von Angela Merkel, an.[7]

    Zur Person:

    https://brunowsky.blogspot.com/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf-Dieter_Brunowsky

    Noch Fragen?

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Wolfgang Selig

      Keine Fragen, sondern nur eine Bemerkung.

      Die WELT hat mit Robin Alexander einen klugen Kopf, der Merkel bezüglich Sept. 2015 nicht aus dem Schwitzkasten lässt.

      BILD hatte zahlreiche Fragen zum Uno-Migrationspakt an die Regierung gestellt, die auch Normalbürgern einleuchten konnten.

      Auch dazu ist der Springer-Verlag fähig.

      Die Spaltung des Landes spiegelt sich in den Rissen der Medienlandschaft.

      Ich vermute, selbst in den Redaktionen ist das so – mehr und öfter als die Welt noch scheinbar in Ordnung war.

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      • Avatar
        Wolfgang Selig sagte:

        @DT: Natürlich hat Springer auch seine Quotenkritiker wie der Spiegel auch, sonstn würden sie ja noch weniger verkaufen. Aber ich gebe Ihnen recht: ein 69jähriger mit diesem Lebenslauf ist wirtschaftlich normalerweise komplett unabhängig. Wenn man seine Veröffentlichungen aus 80ern liest, will er einfach immer noch zu den Guten gehören und kapiert nicht, dass sich das viele Leute heute nicht mehr erlauben können bzw. etliche Fakten eine andere Sprache sprechen. Ein typischer 68er halt, im Guten wie im Schlechten.

        Seine Ideen zur Verknüpfung von Wirtschaft und Umwelt 1984 waren sicher in ihrer Zeit wichtig zu diskutieren. Aber die Auflösung der Verbindung von Zahlung, Verantwortung und Haftung heute sind es nicht.

  8. Avatar
    Wolfgang Selig sagte:

    Ach Herr Dr. Stelter, das ist doch ganz einfach:

    Der Autor schrieb den Beitrag in der überregionalen Zeitung „Di Welt“. „Die Welt“ gehört der Axel Springer SE. Die Axel Springer SE wird maßgeblich dominiert von der Miteigentümerin Friede Springer. Zu Friede Springer sagt wikidedia Folgendes:

    „Springer pflegt gute Kontakte zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.[6] Sie nahm für die CDU – als Mitglied der 12., 13., 14., 15. und 16. Bundesversammlung – 2004, 2009, 2010, 2012 und 2017 an der Wahl des Bundespräsidenten teil. Dem siebenköpfigen Kuratorium der Friede Springer Stiftung gehört neben Horst Köhler, Bundespräsident a. D., auch Joachim Sauer, Ehemann von Angela Merkel, an.[7]“

    Noch Fragen?

    Und wer sich fragt, warum er für die „Welt“ schreibt. Tja, jetzt muss man sich nur noch die Fachkompetenz von Herrn Brunowsky und seine bisherigen Erfolge ansehen:

    https://brunowsky.blogspot.com/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf-Dieter_Brunowsky

    Ich schlage vor, Sie widmen Ihren Blog wieder Persönlichkeiten, deren Aufsätze sich mehr lohnen. Ein weiterer no-borders-no-nations-Vertreter bringt uns nicht über die nächste Krise, sondern verschärft nur die inneren Spannungen in unserem Land. Genau deswegen sind die Mainstreammedien ja wirtschaftlich und auflagentechnisch im Rückwärtsgang.

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    SB sagte:

    Was haben „Die“ bloß mit Leuten wie Brunowsky und wie sie alle heißen gemacht? Wie kann man nur dazu kommen, sich derart in moralinsaurer Selbstüberhöhung zu suhlen und dabei zum Sklaven anderer zu machen. Das ist doch purer (Nazi-Schuldkult-) Masochismus. Und dann immer wieder dieses sozialistische „Wir“, per dem Forderungen an ein ganzes Land gestellt werden, anstatt sich selbst in die Pflicht zu nehmen. Ticken diese Typen noch ganz richtig? So ein Schrott hätte ohne Weiteres auch im „Neuen Deutschland“ Platz gefunden und zwar selbst noch zu DDR-Zeiten. Immerhin hat es Brunowsky, der mal Chefredaktuer von der Finanzzeitschrift CAPITAL war geschafft, kein einziges Mal das Wort (bedingungslose) Solidarität zu gebrauchen, um die es doch in seinem Artikel allein geht.

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    Hansjörg Pfister sagte:

    Aus meinem persönlichen Umfeld heraus schätze ich die Sache so ein:
    Die meisten Leute haben sich in ihrer Biedermeier – Idylle eingerichtet. Ein wirtschaftlicher Schock, der sie unmittelbar trifft, würde sie aus dieser Idylle reissen. Nur weiß ich nicht, was dann passiert. Entweder das politische Denken setzt ein oder sie flippen aus und ruinieren sich vollständig, z.B. in dem sie sozialistischen Rattenfängern hinterherlaufen. Wir leben in interessanten Zeiten und für uns bedeutet das die richtigen Vorbereitungen zu treffen, insbesondere was den Erhalt des eigenen Vermögens anbelangt (was wahrscheinlich nicht klappen wird).

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      Jacques sagte:

      Gab es da nicht mal eine Studie die derartige politischen Bewegungen untersucht hat? Ich meine mich daran zu erinnern, dass besonders die rechten Politikkräfte von derartigen Krisen profitieren. Denn in solchen Fällen denkt man – gerade heutzutage – erstmal an sich und das wäre das eigene Land. Linke Aufrufe nach mehr Geld für Europa sind dann nicht so gefragt…

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        Johann Schwarting sagte:

        @Jacques

        „Ich meine mich daran zu erinnern, dass besonders die rechten Politikkräfte von derartigen Krisen profitieren“.

        Es geht um die psychologische Vorbereitung der Massen – die Instrumentalisierung von Macht und Ohnmacht. Ich erinnere nur an den ARD-Themenabend ‚Saat des Terrors‘, in dem es letztendlich um die Rolle staatlicher Geheimdienste bei der Erzeugung und Ausdehnung von Ängsten in den europäischen Bevölkerungen und weltweit ging. Diese allgemeinen Ängste sind die Triebkraft für eine staatenübergreifende (rechte) Antwort: PESCO (Aufbau einer europäischen Verteidigung)

        Federica Mogherini als ‚Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik‘ in:

        https://www.youtube.com/watch?v=YD6dydYqYrw

        Die gemeinsame Rüstungsindustrie ermöglicht zu guter Letzt ein kreditbasiertes Wachstum der EU unabhängig von einem Brexit, um unsere Wohlstandsillusionen noch eine gewisse Zeit beizubehalten, fortzusetzen und die staatliche Ordnung aus debitistischen und machttheoretischen Gründen aufrechtzuerhalten. D. h., dass eine nach rechts orientierte Politik die beste Grundlage darstellt, um durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Militär und Wirtschaft die Verschuldung, die ja allgemein die Voraussetzung des Wohlstandes ist, durch Aufrüstung im Inneren und Äußeren voranzutreiben.

        Wir werden uns noch wundern, wozu die EU in den nächsten Jahren fähig sein wird.

        Dazu

        „Gab es da nicht mal eine Studie, die derartige politische Bewegungen untersucht hat?“

        gibt es schöne Abhandlungen von Jean Baudrillard z. B. in ‚Die Intelligenz des Bösen‘.

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        Alexander sagte:

        @ Johann Schwarting

        „Die gemeinsame Rüstungsindustrie ermöglicht….unsere Wohlstandsillusionen noch eine gewisse Zeit beizubehalten“

        Ashitaka hat so ähnlich argumentiert und mir wäre wohler er hätte Recht. Die Demographie trifft die Streitkräfte in Europa noch härter als die Restwirtschaft. Geeignetes Personal ist nicht gleich Person + Gewehr.
        Das Ende der Wehrpflicht hatte hauptsächlich mit fehlender Wehrtauglichkeit zu tun, Heute werden ungediente 55 jährige Freiwillige noch für RSU Kompanien genommen, obwohl alle wissen, dass das nichts mehr wird.

        Wie in den USA oder Russland sind europäische Spezialkräfte super ausgestattet, für die Masse könnte man zwar das Geld schöpfen, aber nicht mehr das Personal für Logistik, Instandhaltung, Wartung. Die demographische Mitte ist gekippt, das Niveau fällt so rasant wie die Anforderungen steigen.

        Europa ist als Kriegsmacht bedeutungslos, wie Russland den USA den ersten Rang nehmen. Auch hier fehlt es an Innovation, wie die S300/S400 Abwerhsysteme zeigen, wenn sich Aliierte mit F35 nicht mehr in den syrischen Luftraum wagen….!russische Propaganda: https://www.youtube.com/watch?v=DTovarlzw0Q

        Klar kann man versuchen einen militärisch industriellen Komplex zu starten, aber die Idee sehe ich um 15 Jahre zu spät.

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