Die neue deutsche Planwirtschaft

Mein Kommentar erschien bei Cicero:

Die Maßnahmen der Großen Koalition zum Schutz des Klimas sind vor allem eines: teuer und ineffizient. Wenn es darum geht, sinnvolle Ergebnisse zu erzielen, muss es vielmehr um technologischen Fortschritt gehen.

„Die Planwirtschaft ist eine Wirtschaftsform, deren wichtigstes Merkmal die zentrale Gestaltung und Steuerung sämtlicher Marktprozesse durch ein zentrales staatliches Organ ist. Unternehmen und Konsumenten haben dabei nur wenig bis gar keine Entscheidungsfreiheit über die Art, wie sie an der Wirtschaft teilnehmen wollen, da Preispolitik, Güterzuweisungen, Einstellungen oder Entlassungen von Arbeitskräften, Geldüberweisungen bis hin zu Werbemaßnahmen von der Regierung bestimmt werden. Dabei wird in regelmäßigen Abständen vom Staat ein Plan, meistens ein Fünfjahresplan, aufgestellt der für den entsprechenden Zeitraum die Zielvorgaben setzt.“ (Quelle: Planwirtschaft) Historisches Beispiel für eine solche Wirtschaftsordnung war die DDR.

Wege in die Planwirtschaft

Nein, ganz so weit wie in der offiziellen Definition einer „Planwirtschaft“ sind wir nicht. Aber auf dem besten Wege dahin, wie die jüngsten Entscheidungen der Regierung zum Thema Klimaschutz beweisen. Damit setzt sich die Tradition deutscher Politik in verstärkter Form fort. Ungeachtet der Tatsache, dass die deutsche Politik schon bisher krachend mit ihren Eingriffen in den Markt gescheitert ist, denkt sie – und die Bevölkerung scheint das auch zu denken –, dass sie in der Lage sei, es in Zukunft besser zu machen. Die bisherige Bilanz ist jedenfalls ernüchternd, wie folgende Beispiele zeigen:

  • Die Energiewende, von der Politik als „Erfolgsgeschichte“ verkauft, die weltweit Bewunderung findet, ist in Wahrheit ein abschreckendes Beispiel für andere Staaten. Bei Kosten von bisher rund 200 Milliarden Euro und bis 2025 von atemberaubenden 520 Milliarden Euro – mehr als 6.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung – muss nüchtern konstatiert werden: Der Effekt auf die angestrebte Reduktion des CO2-Gehalts der Luft war null. Beim Thema „Erneuerbare Energien“ sind wir nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums auf Platz 55 abgerutscht. So viel Geld für keine Wirkung dürfte sogar in real existierenden Planwirtschaften selten gewesen sein.
  • Bestes Beispiel ist dabei die Förderung der Solarindustrie mit bisher 82 Milliarden. Daraus ergibt sich eine Einsparung von 19 Millionen Tonnen CO2 in 2017,  was zwei Prozent vom Gesamtausstoß an CO2 in Deutschland entspricht. Da pro Jahr der CO2-Ausstoß weltweit um 2,7 Prozent wächst, ergibt sich aus der Förderung der Solarenergie eine Verlangsamung des Klimawandels um sieben Tage.

Ineffizienter Klimaschutz

Wenn wir in Zukunft beim Klimaschutz so ineffizient vorgehen wie mit der Solarförderung, kostet uns die Realisierung des Ziels von Null-CO2  rund 4.000 Milliarden Euro. Dabei ginge es auch billiger, wie eine Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) vorrechnet. Für immer noch beeindruckende 1.500 Milliarden Euro wäre es demnach möglich, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu senken. Voraussetzung wäre nach Auffassung der Autoren allerdings, „eine ideale Umsetzung unter anderem im Sinne sektorübergreifender Optimierung und ,richtiger Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt‘. Fehlsteuerungen in der Umsetzung – wie zum Beispiel in der Energiewende durch Überförderungen und die Verzögerung des Netzausbaus beobachtbar – können die Kosten und Risiken erheblich steigen oder das Ziel sogar unerreichbar werden lassen.“ Im Klartext heißt dies: Wenn die Politik sich wie in der Vergangenheit planwirtschaftlich verhält, werden wir nicht nur mehr Geld ausgeben als nötig, sondern auch das Ziel verfehlen. Das aber hindert die Politik nicht, den einmal eingeschlagenen Weg der Planwirtschaft mit noch mehr Energie zu beschreiten. So beim Kohleausstieg, der zum einen unnötig viel kostet und zum anderen nichts bringt.

Effektivität und Effizienz

Der Erfolg der Marktwirtschaft basiert aber auf dem Anerkennen der Grundprinzipien der Ökonomie, den Regeln von Effektivität und Effizienz. Damit ist gemeint:

  • Die Maßnahmen, die ergriffen werden, müssen den gewünschten Effekt erzielen, konkret also den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre bremsen oder im besten Fall zu einer Reduktion des CO2-Gehalts führen. Dies unter der Prämisse, dass dieser für den Klimawandel verantwortlich ist.
  • Die Maßnahmen müssen außerdem effizient sein. Dies bedeutet, dass man die Mittel (Geld, Zeit, et cetera) so einsetzt, dass man pro Euro/Stunde das maximale Ergebnis erreicht.

Beim Kohleausstieg hingegen gelten diese Regeln nicht. Er ist weder effizient noch effektiv organisiert. So werden mit insgesamt 40 bis 80 Milliarden Euro rund zwei bis vier Millionen Euro pro Kopf der betroffenen Beschäftigten ausgegeben. Offiziell für „Strukturhilfen“, in Wahrheit aber für ein Sammelsurium an Wohlfühlmaßnahmen, die lediglich zum Ziel haben, die Wähler in den betroffenen Regionen ruhigzustellen. Bezahlt von allen Bürgern Deutschlands mit rund 1.000 Euro pro Kopf.

Fehlgeleitete Effekte

Wer nun hofft, dass es wenigstens dem Klima dient, wird auch enttäuscht. Experten des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung zeigen in einer Untersuchung auf, dass der Kohleausstieg nicht den erhofften Effekt für den Klimaschutz bringt und die Emissionen sogar ansteigen lassen könnte. Nur wenn man zusätzlich einen Preis für CO2 einführen würde und zugleich Emissionszertifikate für 19 Milliarden Euro aufkauft, wäre ein positiver Effekt zu erwarten. Was zur Frage führt: Warum dann 80 Milliarden für den Kohleausstieg?

Wie man es macht, zeigen dagegen die Briten – die traditionell an die Marktwirtschaft glauben. Großbritannien hat den Anteil des Kohlestroms innerhalb von fünf Jahren halbiert, ohne dafür Geld auszugeben. Das Land hat einfach einen Zuschlag auf die Emissionszertifikate eingeführt, weil der Preis aufgrund des zu hohen Angebots gefallen war. Folge: Die Produktion von Kohlestrom fiel drastisch, und der Staat hatte Einnahmen. Das nennt man effizient und effektiv!

Was uns zu den Entscheidungen der Großen Koalition zum Klimaschutz vom Freitag führt. Getrieben von der Panik vor den Wählern, die aufgepeitscht von medialer Dauerbeschallung und Klimastreiks laut Umfragen mehr Klimaschutz fordern, haben sich genau jene zusammengesetzt, die bereits in der Vergangenheit Milliarden verschwendet haben, um noch mehr Milliarden in ineffiziente und in sich inkonsistente Maßnahmen zu stecken. Immer verbunden mit dem Ziel, zugleich die Umverteilung innerhalb der Gesellschaft weiter voranzutreiben.

Zwar wird es nun eine Abgabe für CO2 geben, und die absehbare Erhöhung des Preises für CO2 gibt einen planbaren Rahmen für Haushalte und Unternehmen. Doch statt es dabei zu belassen, haben sich die Koalitionäre zu den obersten Richtern für den „politisch korrekten Klimaschutz“ aufgeschwungen, egal ob es dem Klima nutzt oder nicht.

Beispiele finden sich genug

  • Anhebung der Pendlerpauschale: Will man Menschen dazu anreizen, weniger Benzin oder Diesel zu verbrauchen, ist es naheliegend, den Preis dafür zu erhöhen. Erhöht man im Gegenzug die Pendlerpauschale, ergibt sich nicht der gewünschte Effekt. Letztlich ist es dann nur eine Umverteilung von der linken Tasche in die rechte Tasche. Besser wäre es, allen Bürgern mehr Geld zur freien Verfügung zu lassen. Vielleicht würde ein Pendler sich dann eine Wohnung in der Stadt leisten können und müsste gar nicht mehr pendeln.
  • Begrenzung der Umlagefähigkeit: Die Politik will die gestiegenen Heizkosten nicht einseitig bei den Mietern anfallen lassen, sondern den Vermietern einen Anteil der Kosten übertragen. Vermutlich erfolgt das über eine prozentuale Beteiligung des Vermieters an den Kosten für Öl oder Gas. Was theoretisch einen Anreiz für Investitionen des Vermieters schaffen soll, dürfte sich in der Praxis als Investitionsbremse herausstellen. Denn selbst mit dieser Regelung ist es wirtschaftlich für die meisten Vermieter nicht attraktiv, diese Investitionen zu tätigen. Die Ersparnis ist schlichtweg auf absehbare Zeit noch zu gering. Gepaart mit Mietpreisbremse und Mietendeckel wird es damit für private Vermieter immer unattraktiver, in ihren Bestand zu investieren. Sie werden vielmehr versuchen, durch Einsparungen an anderer Stelle den Einnahmenausfall wettzumachen.
  • Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung: Zwar soll die energetische Erneuerung bei Gebäuden steuerlich gefördert werden und dies sogar „technologieoffen“, doch steht die Förderung in keinerlei Relation zu den erforderlichen Investitionen. Wer beispielsweise für 200.000 Euro die Fenster erneuert, darf – so die Idee – auf drei Jahre verteilt in Summe 40.000 Euro von seiner Steuerschuld abziehen. 160.000 Euro bleiben also das eigene Investment, welches sich auf absehbare Zeit nicht lohnt. Ohnehin dürften die Preise von Fenstern und anderen Materialien wie schon bei früheren ähnlichen staatlichen Programmen um mindestens diese Steuerersparnis steigen, was das Ganze noch unattraktiver macht.
  • Erhöht werden die Zuschüsse für die energetische Sanierung, ohne allerdings etwas an der Tatsache zu ändern, dass wir schon heute „das am stärksten fördern, was am teuersten ist und am wenigsten bringt“, wie Mieterbund und Hauswirtschaft kürzlich in einer gemeinsamen Studie feststellten. Das Gegenteil von effizient und effektiv.
  • Verbot von Ölheizungen: Abgesehen davon, dass sich das Klima wohl nicht so schnell so stark erwärmen dürfte, dass wir nicht mehr heizen müssen, dürfte es nicht möglich sein, überall auf Ölheizungen zu verzichten. Warum sollten wir das auch tun, gibt es doch bereits erfolgversprechende Versuche, mit Algen im Meer völlig klimaneutral synthetische Kraftstoffe herzustellen. Was spräche dagegen, diese zu verwenden? Hier weiß die Politik wieder einmal besser, welche Technologie sich durchsetzt. Doch woher?
  • Elektroauto als Lösung: Sieben bis zehn Millionen Elektroautos sollen bis 2030 auf deutschen Straßen rollen, ungeachtet der ungelösten Frage, woher der Strom kommen soll, und zudem ohne Rücksicht auf die durchaus gegebenen ökologischen Nebenwirkungen dieser Technologie. Steuerlich profitieren vor allem jene davon, die sich dann große Hybridautos kaufen, die im Benzinbetrieb nach Tests deutlich mehr ausstoßen als reine Diesel oder Benziner, auch weil sie deutlich schwerer sind.
  • Batteriefabrik: Passend dazu soll der Aufbau einer eigenen Batterieproduktion gefördert werden. Würde sich das lohnen, hätten die hiesigen Automobilhersteller sicherlich auf eigene Initiative gehandelt. Ein weiteres mögliches Milliardengrab wie bei der Solarindustrie zeichnet sich ab.
  • Stärkung des Schienengüterverkehrs: Ein Beispiel für eine Maßnahme, die die Politik schon seit Jahren hätte angehen können. So haben die Schweizer mit dem Gotthard-Tunnel (in der Zeit und im Budget!) ihre Hausaufgaben für die Route Rotterdam-Genua gemacht, und selbst die Italiener sind schon recht weit. Deutschland hingegen liegt hier Jahrzehnte zurück. Verantwortlich? Richtig, genau jene, die heute das Klima retten wollen.
  • Erhöhung der Luftverkehrsabgabe: Obwohl der innerdeutsche Flugverkehr nur für 0,3 Prozent des CO2-Ausstoßes hierzulande steht, eignet er sich für Symbolpolitik. Denn nur so kann man die Erhöhung der Luftverkehrsabgabe betrachten, ist doch der Effekt garantiert null. Warum? Der Flugverkehr unterliegt schon heute dem europäischen Zertifikatehandel. Die geringere Nachfrage in Deutschland wird den Preis dieser Zertifikate senken, wovon dann vor allem ausländische Fluggesellschaften profitieren. Statt bei uns fallen die Emissionen dann dort an.
  • Kfz-Steuer: Ähnlichen Symbolcharakter hat die Orientierung der Steuer am CO2-Ausstoß von PKW. Eigentlich erfolgt die Beststeuerung schon an der Tankstelle. Aber es muss wohl sein, dass der Käufer eines „Spritfressers“ mehr bezahlt, auch wenn er diesen nur an wenigen Wochenenden benutzt. So soll dann soziale Ausgewogenheit signalisiert werden, in Wahrheit führt es zu unnötiger Bürokratie. Richtiger wäre, die Kfz-Steuer abzuschaffen und die Abgaben nur noch am tatsächlichen Kraftstoffverbrauch auszurichten.

Es gibt auch gute Ansätze

Es gibt auch positive Aspekte im Paket der Regierung: Mehrfach ist von „Technologie“ die Rede, sogar öfters von „Technologieoffenheit“. In der Tat dürften Innovationen die Antwort sein, nicht krampfhafte Versuche, den CO2-Ausstoß um jeden Preis zu senken. Dabei bleibt die Regierung, was die Finanzierung betrifft, jedoch mehr als schwammig.

Besser wäre es, die für den Kohleausstieg angedachten 80 Milliarden in ein mehrjähriges Forschungsprojekt zu stecken, welches durch private Mittel ergänzt wird und Grundlagenforschung ermöglicht. Neben den im Papier der Regierung explizit erwähnten Bereichen Wasserstoff, Batteriezellen und Speicherung/Nutzung von CO2 dürfte es viele Bereiche geben, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Gerade im Bereich der Gebäudeeffizienz sind erhebliche Produktivitätssprünge zu erwarten, weshalb es übrigens aus Sicht der Eigentümer rational ist, Maßnahmen solange aufzuschieben, wie es geht.

Sie glauben nicht an Technologie? Schon vor mehr als 100 Jahren erklärte der damalige Chef des US-Patentamtes, dass alles, was man erfinden könnte, bereits erfunden sei. Ein Irrtum, wie wir heute wissen. Bisher wurden alle Herausforderungen der Menschheit mit Innovation gelöst, und so wird es auch bei diesem Thema sein.

Nicht radikal genug?

Sorge macht, dass der Klimabewegung die Beschlüsse der Bundesregierung nicht radikal genug sind. Ungeachtet der Tatsache, dass wir schon jetzt negative realwirtschaftliche Effekte aus dem Strukturwandel sehen – Stichwort Arbeitsplatzverluste im Automobilsektor –, wird das Thema deshalb hoch auf der Agenda bleiben. Solange die Bevölkerung diese Gefahren nicht erkennt und sich in Umfragen weiter für mehr Klimaschutz selbst zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung ausspricht, bleiben die Politiker Getriebene der Entwicklung.

Die beschlossene jährliche Überprüfung der Fortschritte wird deshalb die Interventionsspirale weiter antreiben, ist es angesichts der entscheidenden Bedeutung der Technologie für die Reduktion des CO2-Ausstoßes doch äußerst wahrscheinlich, dass wir am Anfang weit hinter den gesteckten Zielen zurückbleiben. Immer mehr Eingriffe in die wirtschaftliche Freiheit werden die Folge sein.

Dabei nützt der Umwelt nichts, wenn wir die Basis unseres Wohlstands erodieren, weil wir mit Staatsinterventionismus agieren. Es wäre besser, zu sagen: Wir sichern unseren Wohlstand, indem wir in die Zukunft investieren (Bildung, Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur) und dann diesen Wohlstand dazu mobilisieren, weltweit einen Beitrag zu leisten.

Unser Wohlstand erodiert

Dazu müssten wir aber erst einen Kassensturz machen: Wie viel Geld haben wir eigentlich, und wofür wollen wir es ausgeben? Es muss ein Gesamtbudget gemacht werden: Wie viel wird verwendet für Bildung, Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur, wie viel für Soziales (ich erinnere an die Milliardenlücke in der Altersvorsorge), wie viel für Entwicklungshilfe und wie viel fürs Klima? Das muss zusammen betrachtet werden.

Wenn wir alle Ressourcen nur auf das Thema Klima setzen, erodieren wir nicht nur unseren Wohlstand, sondern verlieren die Fähigkeit, auch in Zukunft auf das Klima zu achten. CO2-Ausstoß und Umweltverschmutzung waren in den Planwirtschaften des Ostens deutlich schlimmer als im kapitalistischen Westen. Das sollte eigentlich als Warnung genügen.

→ cicero.de: „Die neue deutsche Planwirtschaft“, 23. September 2019

Kommentare (59) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    ikkyu sagte:

    In einem vorhergehenden Post habe ich folgende Punkte aufgeführt, die zu einem abrupten Ende des Klimaschutz-Hypes führen sollten.

    1. Die Arbeitslosigkeit steigt in den nächsten Jahren in Deutschland stark an.

    2. Es kommt aufgrund der Verteuerung der Energiepreise zu einer starken Inflation (Stagflation) und für die Bevölkerung wird ein massiver Wohlstandsverlust fühlbar.

    3. Es kommt zu länger anhaltenden Stromausfällen mit hohem volkswirtschaftlichen Schaden und vielen Toten.

    4. Das Klima wird in den nächsten 10 Jahren nicht signifikant wärmer.

    5. Die CO2-versursachte Erwärmung wird durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse entkräftet.

    Um die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, dass mindestens eines der aufgeführten Szenarien eintritt, schätze ich die Eintrittswahrscheinlichkeiten auf jeweils 50%.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Ereignis eintritt, errechnet sich dann aus “eins minus der Wahrscheinlichkeit, dass keines der Szenarien eintritt“, also 1 – 0,5^5

    Daraus folgt, dass der Klima-Hype bei den getroffenen Annahmen mit 96,9% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 10 Jahren zusammenbricht.

    Nimmt man für jedes Szenario nur eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 20% an, beträgt diese Wahrscheinlichkeit immer noch 67%!

    Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass der Klima-Spuk bald wieder vorbei ist (mit allen politischen Konsequenzen).

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ ikkyu

      Auch ohne Mathematik sollte jedem, der auch nur etwas nachdenkt, klar sein:

      Die wesentlichen Determinanten unseres Systems sind so direkt, reaktiv sensibel und wirkmächtig voneinander abhängig, dass schon die kleinste Abweichung von projizierten Pfaden als Krise empfunden wird.

      Nehmen wir nur einmal einen Anstieg der Arbeitslosigkeit – er muss noch nicht einmal besonders stark sein:

      Sofort läuten die Alarmglocken, weil die Steuereinnahmen sinken und die Sozialkosten steigen.

      Denn dadurch wird das fein austarierte System von Finanzierung und Leistung aus dem Lot gebracht.

      ALLE Parteien werden daher sofort Programme in den Ring werfen, um die Arbeitslosigkeit zu „kompensieren“ – Kurzarbeitergeld, Weiterbildungsmaßnahmen etc. etc.

      Das ist es, was sie tun können und müssen, um Erwartungen und Ansprüche nicht zu enttäuschen.

      Und enttäuschen sollten sie diese besser nicht, wenn sie nicht abgestraft werden wollen.

      Wir sollten also die Luft anhalten und uns den Daumen drücken, dass Ereignisse wie spürbare Arbeitslosigkeit nicht eintreten.

      Aber nein, wir stellen mit der Energiewende praktisch alles auf den Kopf.

      Die Zauberformel, auf die dabei gesetzt wird – gerade auch von Marktwirtschaftlern – heißt:

      Wenn konventionelle Technologie und damit verbundene Verfahren nur TEUER genug werden, gibt es die Innovationen, die an ihre Stelle treten.

      Abgesehen davon, dass die Veränderungsfriktionen in diesem Modell nicht eingepreist sind, liegt dem ein völlig falsches Verständnis von der Entstehung von Innovationen zugrunde.

      Grundlegend REVOLUTIONÄRE Innovationen entstehen anders als marginale (an bestehender Technologie) nicht durch Kostensenkung.

      Sie müssen einen deutlich höheren NUTZEN (zu vertretbaren Kosten) bieten.

      Das schafften die „alten“ Technologien hinsichtlich Mobilität (Automobil), Licht (Glühlampe), Kommunikation (analoge Telefonie) etc.

      Wo sind die neuen außer der Digitalisierung?

      Ich sehe da praktisch nichts.

      Vielmehr kann ich nur Nutzenminderung erkennen – das E-Automobil (heutiger Stand) an der Spitze.

      Anhand dieser Betrachtung glaube ich, dass wir einer Fata Morgana erliegen, wenn wir die Energiewende so betreiben, wie wir es tun.

      Ich glaube daher auch, dass der Klimaaktivismus auf politischer Ebene in vermutlich nicht zu langer Zeit vorbei sein wird.

      Allerdings glaube ich auch, dass die Gesellschaft dadurch nicht zu befrieden sein wird.

      Solange das Eis weiter schmilzt, wird es keine Ruhe geben.

      Nicht in erster Linie dafür, aber auch dafür gilt:

      Nicht die Moral, sondern die normative Kraft des Faktischen ist das Bestimmende in der Welt.

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    Christian sagte:

    Der einzige wirkliche Ausweg ist, wie Herr Stelter treffend beschreibt, ist Innovation (und damit Bildung als die Voraussetzung davon). Meine Intuition zielt hier in die Richtung Energiegewinnung aus Fusion, die der Menschheit wohl einige hundert bis tausend Jahre dienen kann. Ich denke mit 200 Milliarden kann man 1000 Startups grosszuegig ausstatten. Natuerlich nicht um 1000 mal den ITER zu bauen, sondern eher 1000 mal so etwas wie TAE Technologies aufzubauen. Ich denke es braucht hier nur genuegend Manpower um auch etwas unkonventionelle Ideen umzusetzen. Sei es z-pinch, Linearbeschleuniger, Inertial Confinement etc. Der Otto und Dieselmotor brauchte wohl auch viele Anlaeufe bis es geklappt hat. Mit der Energie kann man dann auch CO2 aus der Luft filtern und zu Plastik oder Synthetiktreibstoffen umwandeln.

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      ikkyu sagte:

      @ Christian

      Nach der optimistischen Schätzung des MPI ist die Fusionstechnik frühestens im nächsten Jahrhundert einsetzbar.

      Dagegen gibt es fast fertig entwickelte Kernreaktoren der 4. Generation, welche die CO2-freie Energieumwandlung schon jetzt ermöglichen und vergleichsweise niedrige Investitionskosten im einstelligen Mrd.-Bereich benötigen würden.

      Ein Beispiel ist der in Deutschland entwickelte Dual Fluid Reaktor:

      https://dual-fluid-reaktor.de/technical/

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        Dieter Krause sagte:

        @ikkyu
        Dagegen gibt es fast fertig entwickelte Kernreaktoren der 4. Generation, welche die CO2-freie Energieumwandlung schon jetzt ermöglichen und vergleichsweise niedrige Investitionskosten im einstelligen Mrd.-Bereich benötigen würden.

        Sorry – aber Sie sehen hier nicht die politischen Probleme in Deutschland. Ich will sie mal kurz auflisten:

        1.) Atomausstieg rückgängig machen – selbst die CDU, die damals, , im Jahr 2011, nach Fukushima, der promovierten Physikerin Merkel brav mit in einen Sofortausstieg aus der Atomenergie gefolgt ist, wird hier nicht mitmachen wollen! Aber woher sollen dann die politischen Mehrheiten dafür kommen – nur von FDP und AfD, die das heute wohl mit befürworten würden?

        2.) Erneute grüne Massendemos im ganzen Land – denn der Widerstand gegen die Atomkraft gehört zur politischen DNA der Grünen! Viele von denen sind ja sogar gegen eine CO2-Speicherung – die halten das ja fast für eine Art neues Giftgas!

        Kurz – das wird sich kein CDU-Politiker (und auf die käme es hier an) politisch antun wollen! In Schweden und Finnland hat man und baut man problemlos – ohne Großdemos – Atomreaktoren! Aber in Deutschland ist man in dem Punkt einer infantilen politischen Romantik verfallen, die leider immer mehr um sich greift und die das Land bis heute schon schwer geschädigt hat.

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        ikkyu sagte:

        @ D. Krause

        Spätestens wenn die ersten Deutschen als Erntehelfer nach Polen gehen müssen, wird sich die (ver)öffentliche Meinung sehr schnell drehen.

        Die normative Kraft des Faktischen ist das Bestimmende in der Welt.

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        Christian sagte:

        Das mit den Erntehelfern in Polen trifft es ganz gut. Ich bin so ein digitaler Erntehelfer und sitze gerade auf meinem Balkon in Krakau um noch schnell einen Commit fuer die Kollegen in San Francisco vorzubereiten. Mein Team hier in Krakau ist fachlich deutlich besser als der Grossteil der Kollegen in den USA. Ich bin vor 17(!) Jahren nach Krakau gekommen und habe hautnah die Transformation Polens zu einem Hightechland mitbekommen. Ich blicke mit einer Mischung aus Verwunderung, Entsetzen und Bedauern nach Deutschland.

        Ob Fusion oder Fission, beides sind Wege relativ umweltfreundlich Energie im grossen Massstab zu erzeugen. Als Physiker halte ich die Fusion fuer machbar, wie gesagt, 1000 Startups mit 200 Mio USD Finanzierung sollten es hinkriegen. Am Ende wird es ein „Kniff“ sein mit dem man selbst bei kleinen Anlagen Fusionsbedingungen und positive Energieausbeute hinbekommt. Zum Beispiel reicht eine Spannung wie bei einem alten Roehrenfernseher um Deuteriumionen auf Fusionsenergie zu bringen. Was niemand zu bedenken scheint ist, dass die Technologie seit den 50gern unglaublich viel weiter ist. Man kann mittlerweile auf wenige nanometer genau produzieren, auf picosekunden genau steuern. Rechenkapazitaet ist 10^10 mal hoeher um Simulationen zu fahren, die die Anzahl Experimente drastisch minimieren koennten.

        Es fehlen nur die Koepfe diesen Schatz zu heben. Ich habe damals im Studium Anfang der 90ger mitbekommen wie die Nuklearphysik, vorher Stolz der Uni, „abgewickelt“ wurde. Mittlerweile hat man eine Generation an Nuklearphysikern nicht mehr ausgebildet und damit auch keine Ausbilder mehr. Wer will in diesem gruenen Klima auch Nuklearwissenschaftler sein ? Dabei sind es evtl diese die den Karren aus dem Dreck ziehen koennten …

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ ikkyu, Dieter Krause

        Interessante Kontroverse.

        Im Augenblick tendiere ich zu Ihrer Sicht, Dieter Krause.

        Ich glaube aber auch, dass sich die Stimmung drehen kann, wenn man mit dem Rücken an der Wand steht und verzweifelt nach einer Rettung fürs Projekt sucht.

        Allerdings habe ich auch noch nicht erlebt, dass sich ein Volk in großer Mehrheit eingestanden hat, einem Irrtum erlegen zu sein.

        Das müsste es sich aber eingestehen, da die Mehrheit der Bevölkerung schon vor Fukushima gegen Atomenergie war und danach erst recht.

        Merkel hat mit der Entscheidung zum Abschalten den Volkswillen vollstreckt.

  3. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Greta Thunberg vor der UNO:

    „Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum – wie könnt Ihr es wagen?“

    Hallo, Greta, wir reden nicht nur, wir haben verstanden und HANDELN so wie du es von uns wünscht:

    Wir REALISIEREN ein Negativ-Wachstum durch GEWOLLTE Reduzierung unserer Wirtschaftsleistung.

    Versprochen und schon dabei zu liefern:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article200960086/Continental-Wegfall-von-Stellen-offenbart-negative-Folgen-der-E-Mobilitaet.html

    Sei doch mal etwas gnädig mit uns – 7.000 von 62.000 Arbeitsplätzen, die von den „Veränderungen“ betroffen sind bei nur einem Unternehmen, dürfen doch als guter Anfang gelten.

    Und noch etwas:

    Anders als unsere Medien, die von „negativen Folgen“ reden, haben unsere Entscheider voll begriffen, um was es geht.

    Wo in der Welt hat man schon einmal derartig klare Worte von einem CEO gehört:

    „„Die Mobilität der Zukunft schützt das Klima dreifach: das ökologische, das wirtschaftliche und das soziale Klima. Das nennen wir gesunde Mobilität“, sagt Elmar Degenhart.

    Greta, wisch die Tränen ab.

    Denn es ist auch jetzt wieder so, wie es immer war:

    Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

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    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      Am deutschen Klimawesen soll die Welt genesen.

      Es wird auch dieses Mal wieder so enden, wie es immer geendet hat.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Was ich besonders bestürzend finde:

        Continental-Chef Degenhart will mehr als 10% der deutschen Belegschaft entlassen und redet in diesem Zusammenhang von „Die Mobilität der Zukunft SCHÜTZT das soziale Klima“.

        Für ihn scheint zu gelten:

        Leute entlassen – alles bestens.

        Ich frage mich, wo dieser Mensch lebt und ob er überhaupt mitkriegt, was er veranstaltet.

        Wenn Leute wie er derart unreflektiert die fundamentalen Veränderungen schön reden, sollte man sich auf das Schlimmste gefasst machen.

        Es ist unfassbar.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Ja, einer der aufgegebenen Continental-Standorte ist nicht weit weg von hier. Dann sind hier alleine 860 Arbeitsplätze weg, sobald die Entlassungen wirksam werden.

        „Die Mobilität der Zukunft SCHÜTZT das soziale Klima“

        Erinnert in seiner politisch korrekten Entrücktheit an Statements von Kaeser bei Siemens. Der Continental-Chef wird nicht einmal in der Lage sein, zu definieren, was „Die Mobilität der Zukunft“ eigentlich genau ist – obwohl er einen Automobil-Zulieferer führt. Massenentlassungen sind jedenfalls immer schlecht fürs soziale Klima.

        Der Aufschlag wird hart. Und die Milleus der Grünen und ihre Fans in den Medien werden zu allerletzt bemerken dass er kommt.

      • Avatar
        troodon sagte:

        Herr Tischer, Herr Ott,
        Sie sehen das alles zu negativ. Verlassen Sie sich einfach auf Altmaier (von heute):

        „Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik werde ein Strukturwandel von vornherein begleitet und sichergestellt, dass neue Arbeitsplätze entstehen können, bevor die alten Arbeitsplätze wegfallen, sagte Altmaier.“
        https://news.guidants.com/#!Artikel?id=7734820

        Wenn das kein Schutz für das soziale Klima ist.

        Sie müssen nur daran ganz fest glauben ;)

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        Nein, nein, mit dem Kohleausstieg hat das absolut nichts zu tun, der kommt extra noch in der Lausitz obendrauf. „Strukturwandel“ (ein schöner Euphemismus) in der Autoindustrie wird eher den Westen von Sachsen betreffen, hat aber das Potential, noch viel mehr Arbeitsplätze noch viel schneller zu plätten als der Kohleausstieg ab 2038.

        Altmaier: „Ich bin überzeugt: Am Ende des Strukturwandels werden wir nicht weniger, sondern mehr Arbeitsplätze haben.“

        Vielleicht. Aber Staatsangestellte in extra für die Arbeitsbeschaffung in die Lausitz geschobenen Projekten und Ämtern haben eine viel niedrigere Wertschöpfung als Kohlebaggerführer und Kraftwerkstechniker. Aber erklären Sie das mal Altmaier.

        Vielleicht nennt sich die böse PEGIDA in Dresden ja bald in „Mondays for Jobs“ um? ;)

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Richard Ott
        „eine viel niedrigere Wertschöpfung“

        Papperlapapp, „Wertschöpfung“ ist so oldschool, braucht Altmaier nicht für den Schutz des sozialen Klimas. Zu viel Wertschöpfung von einigen könnte außerdem das soziale Klima doch eher belasten, da es zu mehr Ungleichheit führen kann. Lieber gleich arm, als ungleich reich, DAS ist Schutz des sozialen Klimas. So lange das „Märchen vom reichen Land“ für die Mehrheit nicht aufgeflogen ist, kommt man damit noch durch und kann von dem in der Vergangenheit Erwirtschaften zehren.

        Wenn es schon eines Boris Palmer bedarf, der Greta prominent widerspricht, dann können wir uns auf einiges einstellen in der Zukunft.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon, Richard Ott

        Wir sind uns einig:

        Man kann anderes tun, muss vielleicht auch vieles anderes tun.

        Es ist aber UNERTRÄGLICH, wie wir SEHENDEN Auges in nach Quantität und Qualität noch nie dagewesene UMBRÜCHE schlittern und dabei ruhig gestellt werden mit „erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik …“

        Die wohlwollend neutral ausgedrückte Wahrheit ist:

        Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurde ein derartiges kollektives EXPERIMENT eingeleitet.

        Realistischer ist es, von einem bevorstehenden DESASTER zu reden.

        Ich bin wirklich gespannt, ob irgendeiner unserer staatstragenden Sender den Mut aufbringen wird, die Politiker mit der Realität, wie sie Dr. Stelter darlegt, zu konfrontieren.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        „Ich bin wirklich gespannt, ob irgendeiner unserer staatstragenden Sender den Mut aufbringen wird, die Politiker mit der Realität, wie sie Dr. Stelter darlegt, zu konfrontieren.“

        Irgendwann schon. Aber so weit sind wir noch lange nicht, da ist der Leidensdruck noch längst nicht groß genug. Die „Aktuelle Kamera“, also die Hauptnachrichtensendung im DDR-Fernsehen, war noch bis Oktober 1989 vollkommen SED-linientreu.

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    Dieter Krause sagte:

    @ Richard Ott
    Und das Geschrei und das Geheule, was dann kommt (siehe Greta), muss man eine Zeit lang aushalten.

    Greta Thunberg hat jetzt immerhin schon den Alternativen Friedensnobelpreis bekommen – der große, aus Oslo, wird in 14 Tagen folgen! Was machen Sie denn dann, Herr Ott? Ein Altarbild der heiligen Greta im Wohnzimmer aufhängen?

    Alternativer Nobelpreis: Greta – wer sonst?
    https://www.tagesschau.de/ausland/alternativer-nobelpreis-143.html

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Krause

      „Was machen Sie denn dann, Herr Ott? Ein Altarbild der heiligen Greta im Wohnzimmer aufhängen?“

      Ganz sicher nicht. Ich erinnere aber an Barack Obama, der für seine erfolgreiche Polit-PR und seine blumigen Reden auch schon am Anfang seiner ersten Amtszeit den Friedensnobelpreis bekam.

      Später in seiner Amtszeit folgten dann die angebliche „humanitäre Intervention“ in Libyen, der wir die Mittelmeer-Flüchtlingkrise zu verdanken haben; das Aufrüsten der islamistischen Terroristen in Syrien durch die CIA; der Ukraine-Konflikt und 8 Jahre Herumlavieren in Afghanistan ohne den Konflikt dort zu lösen.

      Der Friedensnobelpreis ist ein Muster ohne Wert.

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    asisi1 sagte:

    Das allerbeste für das Klima wäre, wir schicken die 50.000 EU- Politiker nach Hause. Die Vorteile liegen auf der Hand. 50.000 Hin -und Herreisende gibt es dann nicht mehr. Die hohen Gehälter und Pensionen fallen weg und das wichtigste von allem, sie würden uns nicht mehr mit völlig unnötigen Gesetzen drangsalieren!

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    Hans Poser sagte:

    Hallo Daniel, Deine Kritik an der Energiewende und insbesondere der Förderung der Solarindustrie kann ich nicht teilen. Die Solarförderung hatte nicht primär den Zweck, die CO2-Emissionen Deutschlands zu senken. Die Solarförderung war eine Technologieförderung (nachzulesen in der Gesetzesbegründung). Sie sollte der Photovoltaik den Markteintritt ermöglichen und helfen, die unwirtschaftlichen Anfangsjahre zu überbrücken. Dies war ausserordentlich erfolgreich und hat dazu beigetragen, dass weltweit in grossem Massstab, inzwischen oft ganz ohne Förderung, Solaranlagen gebaut werden.

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      Dieter Krause sagte:

      @Hans Poser
      Die Solarförderung hatte nicht primär den Zweck, die CO2-Emissionen Deutschlands zu senken. Die Solarförderung war eine Technologieförderung (nachzulesen in der Gesetzesbegründung).

      Man hätte aber die Förderung früher zurückfahren können oder? Es war doch schon 2003 abzusehen, dass die Chinesen hier den Marktübernehmen oder?

      Antworten
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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Hans Poser

      >Deine Kritik an der Energiewende und insbesondere der Förderung der Solarindustrie kann ich nicht teilen.>

      Zitieren Sie Sätze von Dr. Stelter und weisen Sie nach, dass sie falsch sind.

      Zur Förderung der Solarindustrie schreibt Dr. Stelter hier:

      >Bestes Beispiel ist dabei die Förderung der Solarindustrie mit bisher 82 Milliarden. Daraus ergibt sich eine Einsparung von 19 Millionen Tonnen CO2 in 2017, was zwei Prozent vom Gesamtausstoß an CO2 in Deutschland entspricht. Da pro Jahr der CO2-Ausstoß weltweit um 2,7 Prozent wächst, ergibt sich aus der Förderung der Solarenergie eine Verlangsamung des Klimawandels um sieben Tage.>

      Was ist hier falsch?

      Nichts (vorbehaltlich keines Rechenfehlers, was ich nicht überprüft habe).

      „Ergibt“ ist eine FOLGERUNG mit Blick auf die gegenwärtige Diskussion zur Energiewende.

      Sie liegt thematisch im Kontext der Erörterungen ist damit nicht zu diskreditieren.

      >Die Solarförderung war eine Technologieförderung (nachzulesen in der Gesetzesbegründung). Sie sollte der Photovoltaik den Markteintritt ermöglichen und helfen, die unwirtschaftlichen Anfangsjahre zu überbrücken. Dies war ausserordentlich erfolgreich und hat dazu beigetragen, dass weltweit in grossem Massstab, inzwischen oft ganz ohne Förderung, Solaranlagen gebaut werden.>

      Wenn das so ist, dann frage ich mich:

      WAS war denn UNWIRTSCHAFTLICH in den Anfangsjahren?

      Die Atomkraftanlagen etwa?

      Oder war es die begründete oder unbegründete ANGST vor einem Gau wie in Tschernobyl?

      Und wenn die Unwirtschaftlichkeit überwunden wurde, dann erklären Sie doch bitte einmal, was für Industrie und Verbraucher wirtschaftlich ist, wenn sie in Deutschland nach der „Überwindung“ die mit am HÖCHSTEN Stromkosten zu zahlen haben.

      Außerdem kann ich nicht erkennen, WARUM wir mit 82 Milliarden etwas hätten fördern sollen, das nicht bei uns, sondern woanders hergestellt und installiert wird, ohne dass wir davon profitieren.

      Wenn Solaranlagen woanders in der Welt außerordentlich erfolgreich sind – was durchaus so sein wird in Richtung Äquator und bei anderer Wertschöpfung als bei uns -, dann hätten sie eben woanders gefördert werden müssen statt auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

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      FRK sagte:

      @ Hans Poser / 25. September 2019 um 15:24

      Ach wie schön!!
      Wie groß ist denn weltweit der Beitrag an TWh durch PV in Relation zur gesamten elektr. Erzeugung???

      Wie groß ist der PV-Anteil ohne Förderung in Deutschland???

      Sie sollten die Zahlen nennen, um Ihre Behauptungen zu belegen.

      „Dies war außerordentlich erfolgreich“??? :
      80 Mrd. Technologie-Förderung damit die Chinesen mit der abgekupferten Technologie UNS jetzt die PV-Module verkaufen und bei uns die Arbeitslätze von 133.000 auf 32.000 in diesem Bereich runtergefahren werden mussten. DIES WAR AUSSERORDENTLICH ERFOLGREICH!!!!

      DIESE IMMENSE SUMME, DIE JAHR FÜR JAHR IMMER GRÖSSER WIRD, IST EINE UNGEHEURE FEHLLEITUNG VON KAPITAL!!!!

      Solarstrom, der nachts überhaupt nicht zur Verfügung steht und Anfang Dezember bis Ende Januar fast nichts bringt und deshalb volle verlässliche Reserveleistung erfordert wird …20 JAHRE… lang gefördert, z. B. in 2017 noch mit 29,8, €Cent/kWh über EEG-Umlage, bei einem durchschnittlichen Marktwert von 3,289 €Cent/kWh?????

      Sie sollten Ihre blinde Euphorie durch Rationalität ersetzen!!

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    Dieter Krause sagte:

    Ein Austausch von Ölheizungen ist wohl nicht nur ökonomisch (Förderung des Austausches von Ölheizungen lt. „Klimaschutzprogramm 2030“ mit 40%(!) der Anschaffungskosten des neuen Heizungssystems) sondern auch klimapolitisch ein Witz! Je erzeugte kWh beträgt der CO2-Ausstoß bei Gas nur ca. 10% weniger als bei Öl. Öl kann ich aber – vor allem in ländlichen Gebieten mit meist ohne Anschluß an das Gasnetz – viel besser lagern! – Aber bei diesem „Klimaschutzprogramm 2030“ hat wohl jeder seine Wähler- oder Firmenklientel mit bedienen müssen. Kosten dafür fast egal – brummen wir dem Steuerzahler für einen guten Zweck (Schutz des Klimas) auf!

    Emissionswerte: Brennstoffe im Vergleich (in Gramm CO2-Ausstoß je kWh)

    Braunkohle 6928
    Heizöl 2797
    Erdgas 2392
    Fernwärme 2160

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      Thierry sagte:

      @ Dieter Krause

      Zu Ihrer Tabelle Emissioinswerte im Vergleich bitte ich zu berücksichtigen, dass ein grosser Teil der Fernwärme ursprünglich Abwärme von Öl-/Kohlekraftwerken ist, also nicht eigenständig erzeugt wird sondern den Wirkungsgrad solcher Kraftwerke erhöht. Ob das bei den Angaben für die Kraftwerke berücksichtigt ist, ist nicht ersichtlich.

      Antworten
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        Dieter Krause sagte:

        @ Thierry
        Zu Ihrer Tabelle Emissionswerte im Vergleich bitte ich zu berücksichtigen, dass ein großer Teil der Fernwärme ursprünglich Abwärme von Öl-/Kohlekraftwerken ist, also nicht eigenständig erzeugt wird sondern den Wirkungsgrad solcher Kraftwerke erhöht. Ob das bei den Angaben für die Kraftwerke berücksichtigt ist, ist nicht ersichtlich.

        Ja, mag stimmen! Die Werte haben ich von hier: https://www.kesselheld.de/co2-emission/

        Mit dem Austausch der Ölheizungen im ländlichen Gebiet hätte ich aber bis zuletzt gewartet – der CO2-Einspareffekt ist hier wirklich gering! Viel sinnvoller wäre eine Förderung von stationären Brennstoffzellen (im Austausch gegen alte Gasheizungen) in den Städten gewesen. Die haben einen viel höheren Wirkungsgrad als ältere Gasheizungen – und erzeugen auch noch Strom!

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      Hansjörg Pfister sagte:

      Das ist auch nur die halbe Wahrheit. Ergas hat Verluste von 8 – 12 % durch Leckagen bei Förderung und Transport. Methan (Erdgas) ist aber wesentlich klimasensitiver als CO2 (ich habe schon Werte um den Faktor 80 gelesen). Da kannste auch gleich Braunkohle verbrennen.

      Antworten
    • Avatar
      FRK sagte:

      @ Dieter Krause / 25. September 2019 um 13:40

      Emissionswerte: Brennstoffe im Vergleich (in Gramm CO2-Ausstoß je kWh)
      Braunkohle 6928 ???

      Mannomann!!
      Nicht in GRAMM CO2-Ausstoß je kWh,

      sondern:…. https://www.kesselheld.de/co2-emission/

      CO2-Emmision in KILOGRAMM CO2-Äquivalent pro 8 MWh

      @Hansjörg Pfister / 25. September 2019 um 14:53

      „Da kannste auch gleich Braunkohle verbrennen“

      So ist es @Hansjörg Pfister
      Pro ELEKTRISCHE Kilowattstunde wird z. B. im Braukohlekraftwerk Neurath / Block F/G ca. 950 g Kohlendioxid ausgestoßen, Je THERMISCH (Brennstoff) erzeugter kWh ist dies bedeutend niedriger!!!

      Die (angebliche?) Klimaschädlichkeit von Methan gegenüber CO2 beträgt zwar „nur“ 25.
      Wenn man jedoch die Verluste durch Leckagen und den Transportaufwand bis D berücksichtigt ergibt sich bei der Stromerzeugung folgendes Bild:

      >>Überschlägig berechnet würde ein hochmodernes Gas-Kraftwerk wie Irsching 5, bei 330 Gramm CO2 pro Kilowattstunde plus 123 Gramm vorgelagerter Emissionen und vier Prozent Methanschlupf, eine Gesamtemission von über 900 Gramm CO2-Äquivalent ausstoßen. Das ist nur unwesentlich besser als ein mittelaltes Braunkohlekraftwerk (1.000 g CO2 pro kWh)<<

      Antworten
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    Dieter Krause sagte:

    @ Dr. Stelter
    Warum sollten wir das auch tun, gibt es doch bereits erfolgversprechende Versuche, mit Algen im Meer völlig klimaneutral synthetische Kraftstoffe herzustellen. Was spräche dagegen, diese zu verwenden?

    Das fordert die FDP auch – für die sogenannte E-Fuels! Nur sind die sicherlich die teuerste CO2-freie Antriebsenergie der Zukunft.
    https://www.liberale.de/content/fdp-spricht-sich-fuer-klimaschonende-e-fuels-aus

    Ich glaube, dass sich am Ende stark Wasserstoff – also Fuel Cell Cars – durchsetzen werden! Weil man Brennstoffzellen (mit Wasserstoff betrieben) sowohl im PKW-, im LKW-, bei Bussen, im Bahnbereich- und auch im Schiffsverkehr einsetzen kann! Die reine E-Mobilität (also batteriegetriebene Fahrzeuge) sind im Bus- und LKW-Bereich schlicht zu teuer! Und im Schiffsverkehr schlicht irrelevant. Reine E-Cars wird es dann vor allem im Stadtbereich (für kleinere Fahrstrecken) geben – Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Mittel- und Langstreckenbereich! Im übrigen haben die Chinesen den Schalter auch schon kräftig weg von batteriegetriebenen Fahrzeugen hin zu Brennstoffzellen-PKWs umgelegt! Herr Diess von VW dürfte hier wohl auf das falsche Pferd gesetzt haben. Naja, auch Herr Scheuer blickt hier nicht wirklich durch – er hängt wohl zu oft in Berliner Diskotheken ab!

    China: Die Zukunft gehört der Brennstoffzelle – Subventionen für batteriegetriebene E-Autos um zwei Drittel gekürzt
    https://www.kfz-betrieb.vogel.de/china-die-zukunft-gehoert-der-brennstoffzelle-a-856280/
    https://www.flixbus.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/flixbus-plant-fernbus-mit-brennstoffzellenantrieb
    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/brennstoffzelle-robert-bosch-kuendigt-serienfertigung-fuer-elektroautos-an-a-1264936.html
    https://www.alstom.com/de/press-releases-news/2018/9/weltpremiere-alstoms-wasserstoff-zuege-starten-im-oeffentlichen

    Antworten
  9. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Dieser Artikel ist die ERFOLGREICHE Bewerbung für eine weitere Talkshow-Einladung.

    Hoffen wir, dass es eine problemorientierte sein wird.

    Dennoch einige Bemerkungen:

    >So viel Geld für keine Wirkung dürfte sogar in real existierenden Planwirtschaften selten gewesen sein.>

    Stimmt – man muss es sich leisten können.

    Wenn man eine starke kapitalistische Volkswirtschaft ist – was Planwirtschaften nie sein werden -, kann man auch sehr viel Geld für keine Wirkung ausgeben.

    Der nicht ökonomische Ertrag:

    Das gute Gewissen, etwas getan zu haben.

    Zum Grundsätzlichen m. A. n.:

    Die eine Position ist

    >Wenn wir alle Ressourcen nur auf das Thema Klima setzen, erodieren wir nicht nur unseren Wohlstand, sondern verlieren die Fähigkeit, auch in Zukunft auf das Klima zu achten.>

    Die andere, die der „Straße“, ist

    „Wenn wir nicht alle Ressourcen auf das Thema Klima setzen, werden wir in Zukunft nicht mehr lebenswerte Zustände haben.“

    Wie ist zwischen den beiden Positionen, die UNVEREINBAR sind, zu entscheiden?

    Es gibt keine argumentative Entscheidungsfindung.

    Gibt es eine andere?

    Ja, aber NICHT die folgende:

    >Bisher wurden alle Herausforderungen der Menschheit mit Innovation gelöst, und so wird es auch bei diesem Thema sein.>

    Das ist nicht sicher, sondern ein Glaube:

    Denn die Innovationen haben – bisher jedenfalls – immer auch zu PROBLEMEN geführt (wenn man die Prämisse akzeptiert, dass die Erwärmung auch auf den durch Menschen verursachten CO2-Ausstoß beruht).

    Die Entscheidung zwischen den beiden Positionen wird so gefunden werden:

    Die eingeschlagene Politik wird weitergeführt werden, nach der richtigen Erkenntnis

    >Solange die Bevölkerung …. sich in Umfragen weiter für mehr Klimaschutz selbst zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung ausspricht, bleiben die Politiker Getriebene der Entwicklung.>

    Die getriebene Politik wird wie jede Politik zu ERGEBNISSEN führen.

    Die Ergebnisse werden dann eine BESTÄTIGUNG oder ein UMDENKEN in der Bevölkerung und damit der Politik auslösen.

    Bestätigung oder Umdenken SIND die Entscheidung zwischen den beiden obigen Positionen.

    Es ist eine Entscheidung, die durch die LEBENSPRAXIS der Mehrheit herbeigeführt wird.

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    • Avatar
      Dietmar Tischer sagte:

      Hier ein aktuelles Beispiel, was sich auf der Innovationsschiene alles ereignen kann:

      https://www.it-times.de/news/nio-tesla-kontrahent-kaempft-ums-ueberleben-aktie-voellig-eingebrochen-133109/I

      Das ist doch hässlich, wollen wir doch nicht – oder?

      Wir haben schließlich die SOZIALE MARKTWIRSCHAFT, in der so etwas wie RISIKO nicht vorkommt.

      Immer daran denken:

      Wohlstand für ALLE.

      Eine kompetente Regierung, die den Menschen zuhört, schafft das ; -)

      Antworten
    • Avatar
      Frank Präuner sagte:

      Sehr geehrter Herr Tischer,

      wirklich eine sehr gelungene, realistische und der Wirklichkeit angepasste Argumentation. So wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen, wenn ein mehrheitsfähiger Trend entsteht….

      Antworten
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        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Die eine Position ist

        >Wenn wir alle Ressourcen nur auf das Thema Klima setzen, erodieren wir nicht nur unseren Wohlstand, sondern verlieren die Fähigkeit, auch in Zukunft auf das Klima zu achten.>

        Die andere, die der „Straße“, ist

        >Wenn wir nicht alle Ressourcen auf das Thema Klima setzen, werden wir in Zukunft nicht mehr lebenswerte Zustände haben.>

        Wie ist zwischen den beiden Positionen, die UNVEREINBAR sind, zu entscheiden?“

        Tja, wie überzeugt man jemanden, der an den Weltuntergang glaubt, und deshalb bestimmte Dinge fordert, davon, dass die Welt in Wirklichkeit gar nicht untergehen wird?

        Die Weltuntergangssekte einfach machen lassen, geht hier leider nicht. Unsere Freitags-Kindersekte will ja keinen UFO-Landeplatz bauen um sich noch rechtzeitig von den Außerirdischen abholen zu lassen, sondern sie fordern dass sich die komplette Wirtschaft der Erde an ihre religiösen Regeln zum Ausstoß von Kohlendioxid hält um den Weltuntergang so für alle abzuwenden. Ausweichen unmöglich. Kompromisse auch unmöglich, weil ja laut Sektenglaube der Weltuntergang abgewendet werden muss.

        Das läuft zwingend darauf hinaus, dass der Konflikt eskaliert. Wenn die Sektengläubigen ihre Forderungen nicht erfüllt sehen und dann trotzdem erleben, wie sich die Welt weiterdreht, dann sind die meisten wahrscheinlich geheilt. Aber dazu muss man sich ihren Forderungen konsequent entgegen stellen und ihnen nicht den Kopf tätscheln und Preise verleihen und ihnen sagen wie toll sie doch alles machen und wie wichtig es ist dass sie die Menschheit mit ihrer Botschaft aufrütteln.

        Und das Geschrei und das Geheule, was dann kommt (siehe Greta), muss man eine Zeit lang aushalten.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Das läuft zwingend darauf hinaus, dass der Konflikt eskaliert.>

        REAL eskaliert, nicht nur kommunikativ – das ist ja meine Auffassung.

        Wenn es aufgrund hinreichender Eskalation, d. h. die Lebenswirklichkeit prägender ERGEBNIS-EVIDENZ zu einer Entscheidung kommt, dann – demokratisch – durch Abwahl.

        Wenn die Sektengläubigen und/oder die Energiewendeverweigerer die Entscheidung nicht akzeptieren, sondern nicht nur kommunikativ, sondern MATERIELL Sand ins Getriebe werfen, wird die Entscheidung, von der ich spreche, mit Baseball-Schlägern in den Straßen herbeigeführt werden.

        Was anderes sehe ich nicht, weil Konflikte nicht ewig, sondern nur bis zu einem gewissen Punkt eskalieren können.

  10. Avatar
    Wolfgang Selig sagte:

    Ich denke, der Beitrag von Herrn Dr. Stelter ist gut, geht aber an der politischen Realität vorbei. Die Groko wollte kein echtes Klimaschutzpaket, sondern eines, das einerseits dem Zuwachs der Grünen bei Wahlumfragen und den Forderungen der Medien durch Zeigen von Aktivismus Rechnung trägt und andererseits die Stammwähler nicht zur AFD treibt. Im Endeffekt geht es darum, Zeit zu gewinnen, bis bei der nächsten Bundestagswahl die Karten neu gemischt werden. Die Grünen können jetzt im Bundesrat noch Kleinigkeiten verändern, aber im Großen und Ganzen bleibt in Deutschland alles so wie es ist. Die eigentliche Entscheidung fällt bei den nächsten Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Sind die Grünen in der Regierung, werden die Maßnahmen härter ausfallen. Haben wir bis dahin eine Wirtschaftskrise und eine noch stärkere AFD, eher nicht. Die wirklich Entscheidung naht jetzt beim Parteitag der SPD, ob der linke Flügel dort wirklich die Kraft hat, die Koalition vorzeitig platzen zu lassen. Ich persönlich glaube nicht daran, denn zu viele Abgeordnete der Groko müssen um ihren Wiedereinzug in den Bundestag bangen, vor allem bei der SPD.

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    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Selig

      Ich glaube auch nicht, dass es an der SPD scheitern wird. Die verbliebenenen SPD-Mandatsträger wollen ja zumindest so lange im Amt bleiben, dass es für sie zu einer auskömmlichen Pension reicht. Auch das Parteivermögen reicht noch einige Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte, um die Versorgungsansprüche politisch vor sich hindämmernder Parteikader zu befriedigen. Eine Regierungsbeteiligung mitten in der Legislaturperiode einfach so wegzuwerfen wäre da kontraproduktiv, wer weiß ob die SPD jemals wieder auf Bundesebene so eine Gelegenheit bekommt…

      Ich glaube eher, der Konflikt wird sich innerhalb der CDU am absehbaren Ergebnis der Thüringen-Wahl entzünden. Insbesondere dann, wenn sich die CDU entscheiden muss, ob sie Ramelow als Juniorpartner einer Linke-CDU-Koalition wählt oder in eine Koalition mit der Höcke-AfD geht. Unseren Haltungsjournalisten wäre ersteres sicherlich lieber, aber die CDU-Basis wird dieser Tabubruch richtig aufscheuchen. https://twitter.com/Wahlrecht_de/status/1173607638782947328

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      • Avatar
        Wolfgang Selig sagte:

        @Herrn Ott:

        Die Thüringenwahl wird m.E. gar nichts ändern, da die Bundes-CDU unter AKK und Merkel niemals einer Koalition mit der AFD zustimmen werden, schon gar nicht mit einem Herrn Höcke. Sonst kann sie die Groko mit der SPD gleich vergessen, denn dann werden die Linken auf dem SPD-Parteitag ganz leichtes Spiel haben, wenn sie die Union in die rechte Ecke schieben können. Der Thüringer Landtag ist nicht der Bundestag. Für die Union kommt es bei einer Kooperation mit der Linken zu einem Glaubwürdigkeitsproblem, aber das betrifft erst die Zeit nach der heimlichen Noch-Vorsitzenden Frau Merkel und wird daher ignoriert werden.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Selig

        „Der Thüringer Landtag ist nicht der Bundestag.“

        Politisch gesehen ist eine CDU-Linkspartei-Koalition auch in einem ostdeutschen Bundesland ein absolutes Himmelfahrtskommando. Diese beiden Parteien haben in fast allen politischen Fragen grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen, auch auf Landesebene, wo immerhin über Polizei und Schulen entschieden wird. Da wäre eine CDU-AfD-Koalition viel einfacher weil es viel mehr inhaltliche Übereinstimmungen gäbe, aber schon wer es wagt, diesen ketzerischen Gedanken öffentlich zu formulieren, wird sofort hysterisch gemaßregelt.

        „Für die Union kommt es bei einer Kooperation mit der Linken zu einem Glaubwürdigkeitsproblem“

        Aber was für eines! DDR-Bürger kennen das noch als Einheitsliste der „Nationalen Front“ unter Anerkennung der Führungsrolle der der SED, da war die kleine Ost-CDU auch als Blockpartei mit drin. Die AfD hätte dann die Aussicht auf 50% bei der Landtagswahl 2024 in Thüringen, sie könnte sogar zu Recht sagen, dass alle anderen Parteien miteinander beliebige Koalitionen eingehen und denen alle politischen Inhalte völlig egal sind, Hauptsache die AfD ist in der Opposition. Eine einfachere Ausgangsposition für eine Oppositionspartei kann ich mir gar nicht vorstellen.

        Glauben Sie, dass die CDU diese strategische Weichenstellung ohne parteiinternen Konflikt hinnimmt, so lange nur Merkel den Laden irgendwie als Kanzlerin zusammenhält?

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      Dieter Krause sagte:

      @Wolfgang Selig
      Die Groko wollte kein echtes Klimaschutzpaket, sondern eines, das einerseits dem Zuwachs der Grünen bei Wahlumfragen und den Forderungen der Medien durch Zeigen von Aktivismus Rechnung trägt und andererseits die Stammwähler nicht zur AFD treibt.

      Sehe ich auch so! Das kann man auch gut in jeder Talkshow im Fernsehen zwischen den Zeilen heraushören – insbesondere bei CDU-Politikern! Aber es hat nicht funktioniert: AfD-Wähler halten das alles für Geldvernichtung im Rahmen des Klimaschwindels – und Grüne wollen, da für sie das Klimapaket völlig unzureichend ist, dagegen gleich den Bundesrat aufmarschieren lassen! Und über allem schwebt die Klimakanzlerin! Naja, sie lebt schon lange in ihrer eigenen Welt und denkt nur noch an ihren Eintrag in den Geschichtsbüchern! Wann wird wohl die Erhebung von Angela Merkel zu den Altären erfolgen? Seligensprecheung? Oder doch gleich Heiligensprechung?
      https://www.zeit.de/2018/45/bundeskanzlerin-angela-merkel-staatsfrau-abschied
      https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/zahltag-fuer-den-klimaschutz-viel-geld-wenig-wirkung-sendung-vom-19-september-2019-100.html

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    • Avatar
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Wolfgang Selig

      Stimme Ihrer Analyse zu.

      Ich glaube aber, dass die SPD aus der Groko aussteigen wird.

      Der Grund ist zwingend:

      Egal, was die Partei erreicht hat – und sie hat nicht wenig SPD durchgesetzt –, sie ist während ihrer Zeit in der Groko zur politischen Bedeutungslosigkeit geschrumpft.

      Man kann lange darüber streiten, ob das URSÄCHLICH nicht an einer überholten Programmatik liegt.

      Statt diesen Streit zu führen, wird sich die SPD sehr viel leichter tun, ihren Abstieg der Groko zuzuschreiben.

      Sich an der Korrelation zu orientieren ist parteiintern weniger kostspielig als eine womöglich zerstörerische Ursachenforschung anzustellen.

      Indikator, dass einiges für meine Auffassung spricht:

      Scholz schafft trotz herausragendem Bekanntheitsgrad im Bewerberrennen keinen Durchbruch.

      Antworten
      • Avatar
        Wolfgang Selig sagte:

        @Herrn Tischer:

        Hier bin ich anderer Meinung. Herr Scholz schafft es nicht, weil er schon von Anfang an ein Martin-Schulz-Problem hat. Schulz ist nach der Bundestagswahl 2017 umgefallen, Scholz 2019 schon vorher, da er gesagt hat, Finanzminister und SPD-Chef gleichzeitig geht nicht. Und schwups hat er kurzfristig seine Meinung geändert. Das stört sogar SPD-Funktionäre. Und selbst wenn der neue Parteichef weit links ist, heißt das nicht, dass ihn die Bundestagsfraktion nicht sofort massiv beschädigt, weil ihr die eigenen Pfründe wichtiger sind als die Partei. Und wenn die SPD in Thüringen bei der Landtagswahl einstellig wird, wird die Angst der SPD-Bundestagsabgeordneten vor einer Neuwahl im Bund nicht kleiner, sondern größer. Daher mein Fazit: Egal, wer neuer SPD-Chef wird; die Abgeordneten haben persönlich keine beruflichen Alternativen und sitzen die Legislaturperiode bis zum Ende 2021 aus, egal was die Partei will.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Wolfgang Selig

        Möglich, dass Sie Recht haben – wir werden es sehen.

        Nur:

        Die Abgeordneten der SPD entscheiden nicht über einen Austritt oder ein Verbleiben in der Groko.

        Es sind die Mitglieder, die einen Parteivorstand wählen, der sich POSITIONIERT hat, bevor er gewählt wird.

        Sollte es einer sein, der für Austritt votiert hat, aber von den SPD-Abgeordneten mit Drinbleiben desavouiert wird, wäre das der GAU für die Partei.

        Das kann ich mir nicht vorstellen, nachdem so viele Parteivorsitzende verschlissen wurden.

        Eher wird einer gewählt, der fürs Drinbleiben votiert hat.

        Es müsste aber ein Wunder geschehen, wenn das die SPD befrieden würde.

        Der Druck von Links/Grün wäre jedenfalls extrem hoch.

  11. Avatar
    Dieter Krause sagte:

    Das Klimapaket der Bundesregierung wird so niemals umgesetzt werden! Wenn man sich mal die Vorschläge der Stiftung 2° (eine Stiftung deutscher Unternehmen) näher anschaut, fragt man sich wirklich, ob sich die Politik die man näher angesehen hat. Ich glaube nicht!
    https://www.stiftung2grad.de/

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      https://www.stiftung2grad.de/unternehmen

      Toll, wer da alles dabei ist! Ein paar deutsche Staatskonzerne, Unternehmen aus der Gebäudetechnik- und Dämm-Mafia (die wollen sicher einen neuen sinnlosen Energiespar-Standard für Häuser durchdrücken) und sogar… AIDA Cruises!

      Die machen gaaaanz bestimmt nur Vorschläge, die am Gemeinwohl orientiert sind und nicht nur an den Partikularinteressen von bestimmten Branchen oder Staatsdrohnen. ;)

      Antworten
      • Avatar
        Dieter Krause sagte:

        @Richard Ott
        Sie, Herr Ott – und natürlich die AfD – sind bestimmt die einzigen in Deutschland, die sich ausschließlich am Gemeinwohl und nicht nur an „Privat vor Staaat“ orientieren! Sie sollten bald Bundeskanzler werden – meine Stimme hätten Sie dann schon! Und besser wie Frau Merkel würden Sie es bestimmt auch machen oder?

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Krause

        „Und besser wie Frau Merkel würden Sie es bestimmt auch machen oder?“

        Das ist nun wirklich nicht schwer, das schafft sogar eine Topfpflanze. Ein formschöner Ficus zum Beispiel fällt niemals hirnrissige Spontanentscheidungen in Sachen Atomausstieg oder Grenzöffnung. Und eine positive CO2-Bilanz hat er auch noch!

    • Avatar
      Thierry sagte:

      Wieviel seriöse Naturwissenschaftler oder wenigstens -Studierte gibt es noch in den Chefetagen? Dieses sogenannte Grundsatzpaper nimmt die Klimaerwärmung durch CO2 als Tatsache vorweg, ohne sie zu hinterfragen. Das Programm ist nicht das Papierwert auf dem es gedruckt wurde (wenn überhaupt).

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      Johannes sagte:

      @ Ondoron: „Dies ist ein Beitrag, den jeder lesen sollte:“

      Habe ich und danke Ihnen! Er untermauert meine Sicht, dass das Klimathema ein ganz und gar „künstliches“ ist. Zum Zweck der „Gesellschafts-Steuerung“ durch „weltweites Nudging“

      Habe in den 80er/Anfang der 90er Jahre selbst Einbilck in die Forschungsförderung der Atmosphärenchemie Deutschlands bekommen (bin Chemiker) und bereits damals fiel mir auf, dass es Forschungsgelder nicht für jedes Forschungsgebiet gab. Sondern nur für solche Themen, deren Ergebniss möglichst schreckliche Szenarien „produzierte“ (z.B. bodennahe Ozonbildung durch Fahrzeuge) und natürlich Handlungsempfehlungen für deren Vermeiden gaben. Lustigerweise war es so, dass in den Städten die bodennahen Ozonkonzentrationen sehr gering und in den Reinluftgebieten sehr hoch waren. Müsste auch heute noch so sein. Hintergrund war der Abgasmix der damaligen Motoren, die das bodennahe Ozon sehr schnell chemisch eleminierten. In Reinluftgebieten (z.B. Wälder) gibt es diese chemischen Prozesse nicht und so sind dort die Ozonwerte an SONNENREICHEN Tagen viel höher als in den Städten. Ein Studie, die zu diesem Ergebnis führte, verschwand einfach in der Schublade…

      Es passte nicht in die Denkweise der Auftraggeber (meine es wahr das damaligeBundesverkehrsministerium)

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        Ondoron sagte:

        @Johannes u. Starchild
        Das nennt sich „postnormale Wissenschaft“. Überaus lesenswert dieser Beitrag von 2012: http://www.tabvlarasa.de/45/Koller.php

        Wirklich bedeutsam ist, dass die hiesigen Politiker von postnormalen „Wissenschaftlern“ beraten werden. Was soll dabei herauskommen? Insbesondere bei den meisten Bundestagsabgeordneten? Damit ist der Kollaps programmiert – man nennt so etwas auch Konstruktivismus. Das bedeutet Hybris wie in einem Politbüro.

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      Starchild sagte:

      @Ondoron
      Mit anderen Worten „wenn das Böse die Dreistigkeit hat – muss das Gute den Mut haben“ .
      Dummheit ist leider viel gefährlicher, besonders wenn die Dummen fleissig werden und meinen bedeutende Positionen inne zu haben.
      PS: im Tao gibt es irgendwo einen Satz, dass sich der Weise in solchen Zeiten in die Berge zurückzieht ;)

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      Starchild sagte:

      @Ondoron
      der Kollaps ist nicht vorprogrammiert – denn er ist so geplant und herbeigeführt – siehe google Zitate Rockefeller, Schäuble usw es wird uns ja ganz offen nute die ANse gerieben , man muss nur hinhören „wir brauchen eine ganz große Krise und die Welt wird die neue Weltordnung akzeptieren“ .
      Allerdings gehen im Januar nach 278 Jahren Planeten und Asteroiden eine Konstellation ein, bei welcher Pluto , Icarus, Prometheus wieder an selber Stelle wie vor 278 Jahren stehen als die Bank of England das Gelddrucken begonnen hat und Asteroid Kassandra ist auch dabei …, dh. die werden nicht genau das bekommen was sie erreichen wollen.

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    Muppetworld sagte:

    Eine wie auch immer geartete Klimapolitik wird NICHTS an der Klimaerwärmung ändern. Selbst der menschengemachte Teil wird genauso wenig aufzuhalten sein wie die Verschiebung der Kontinente. Wir können lernen, damit zu leben und unsere Kinder am Freitag dazu zu motivieren, jene Fertigkeiten und Intelligenzen aufzubauen, die zur Erhaltung der Erde in einem lebenswerten Zustand nötig sind. Vielleicht ist eine Technik wie die Kernfusion (die, soweit ich weiß, schon seit den 70er Jahren als alternative Energieversorgung diskutiert wurde) eine Lösung. Diese sollte mit entsprechender Forschung VOR 2050 zum Laufen zu bringen sein. Alle Anregungen von Herrn Dr. Stelter halte ich auf jeden Fall trotzdem für sinnvoll.
    Eine wie auch immer geartete Klimapolitik wird NICHTS ändern. Selbst der menschengemachte Teil wird genauso wenig aufzuhalten sein wie die Verschiebung der Kontinente. Wir können lernen, damit zu leben und unsere Kinder am Freitag dazu zu motivieren, jene Fertigkeiten und Intelligenzen aufzubauen, die zur Erhaltung der Erde in einem lebenswerten Zustand nötig sind. Vielleicht ist eine Technik wie die Kernfusion (die, soweit ich weiß, schon seit den 70er Jahren als Alternative Energieversorgung diskutiert wurde) eine Lösung. Diese sollte mit entsprechender Forschung VOR 2050 zum Laufen zu bringen sein. Alle Anregungen von Herrn Dr. Stelter halte ich auf jeden Fall trotzdem für sinnvoll. Lesenwert, leider für mich nicht wissenschaftlich einschätzbar, ist auch dieser Artikel:
    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

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    Richard Ott sagte:

    bto: „Wie man es macht, zeigen dagegen die Briten – die traditionell an die Marktwirtschaft glauben. Großbritannien hat den Anteil des Kohlestroms innerhalb von fünf Jahren halbiert, ohne dafür Geld auszugeben. Das Land hat einfach einen Zuschlag auf die Emissionszertifikate eingeführt, weil der Preis aufgrund des zu hohen Angebots gefallen war. Folge: Die Produktion von Kohlestrom fiel drastisch, und der Staat hatte Einnahmen. Das nennt man effizient und effektiv!“

    Die Briten für irgendetwas zu loben, ist politisch total unkorrekt. Die machen schließlich auch den Brexit. Pfui!

    Früher wäre mir das als Gag eindeutig zu doof gewesen, aber wie ich vor kurzem zufällig im deutschen Staatsfernsehen sehen durfte, ist das Mitgliedern unserer Regierungsparteien als Argument gut genug. ;)

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