Präsenz in den Medien ist nicht immer Garantie für Qualität (II)

Nun Teil zwei der Gegenüberstellung – nach Marcel Fratzscher Hans-Werner Sinn. In der FINANZ und WIRTSCHAFT mit klaren Analysen und entsprechenden Schlussfolgerungen: „Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss hat sein Spiegelbild freilich in den Defiziten anderer Länder, insbesondere der USA, auf die ein Drittel aller weltweiten Leistungsbilanzdefizite entfällt. Die Defizitländer könnte man mit gleichem Recht auffordern, wettbewerbsfähiger zu […]

Präsenz in den Medien ist nicht immer Garantie für Qualität (I)

Heute machen wir die Gegenüberstellung – der frühere Medien-Marktführer unter den deutschen Ökonomen gegen den heutigen: Hans-Werner Sinn gegen Marcel Fratzscher. Ich gehöre bekanntlich zu den Kritikern der medialen Omnipräsenz des Letzteren, da die Präsenz als Ziel über der Qualität der Inhalte steht, gepaart mit dem unbedingten Wunsch, der SPD zu gefallen. Legendär die haltlose Jubel-Rechnung […]

Galt damals, gilt heute: Gerichte sind die falsche Adresse

Das Bundesverfassungsgericht hat (erneut) eine Klage gegen die EZB-Politik an den EUGH verwiesen, die dort (erneut), so sicher wie das Amen in der Kirche, abgewiesen wird. Was soll das Theater? Gerichte sind die falsche Adresse, schrieb ich schon im Juni 2016. Das gilt auch heute. Deshalb statt eines neuen Beitrags – die Anfragen gab es – die […]

„From Zirp, Nirp, QE, and helicopter money to a better monetary system“

Dieser Beitrag erschien erstmals im März 2016 bei bto und beschäftigt sich mit der Umstellung des Geldwesens unter Nutzung des „Helikopter-Geldes“. Passt zu dem Beitrag von heute Morgen und basiert auch auf den Überlegungen von Thomas Mayer: Thomas Mayer vom Flossbach von Storch Research Institute wirft einen weiteren Blick auf das Helikopter-Geld. Dabei betrachtet er nicht nur […]

Die Suche nach der Lösung: Plan „C“ für den Euro?

Immer wieder, zuletzt in der vergangenen Woche, habe ich bei bto die Zukunftsaussichten der Eurozone diskutiert. Bekanntlich bin ich skeptisch – skeptischer als viele Leser dieser Seiten, die (wohl zurecht) darauf hinweisen, dass gerade Provisorien länger halten, als man denkt und zudem der politische Wille den Euro zu erhalten, koste es, was es wolle, enorm […]

Der Euro kann nicht funktionieren – auch das weiß das Establishment

Dieser Beitrag erschien erstmals im März 2016 bei bto: Die Thesen des früheren englischen Notenbankpräsidenten Marvin King zur Lage in der Eurozone. Nicht neu für Leser von bto. Dennoch die Highlights: „The basic problem with a monetary union among differing nation states is strikingly simple. Starting with differences in expected inflation rates – the result […]

Alle wissen es: „Die Euro-Krise ist noch nicht vorbei“

Die Jubelmeldungen aus der Eurozone nehmen kein Ende. Die Wirtschaft erholt sich, die Arbeitslosigkeit sinkt, der Euro gewinnt an Wert. Seht her, liebe Bürgerinnen und Bürger, ruft da die Politik: Wir haben das Problem gelöst! Und das ist eben nicht zutreffend, wie auf bto schon mehrfach diskutiert. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Probleme […]

„Das größte Ponzi-Schema der Geschichte“

Dieser Beitrag erschien im April 2015 bei manager magazin online: Im Jahre 1920 hat der italienische Einwanderer Charles Ponzi die Bostoner Society um rund 250 Millionen US-Dollar (in heutiger Kaufkraft) betrogen. Er behauptete, durch den Kauf von Postantwortscheinen in Italien und Umtausch in Briefmarken in den USA erhebliche Gewinne zu erzielen. Statt jedoch das Geld […]

„Vor dem nächsten Großbrand“

Dieser Kommentar erschien bei manager magazin online: Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise klopfen sich Notenbanker und Politiker auf die Schultern: Das Schlimmste läge hinter uns und die Erholung sei geschafft. Ein Irrtum. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Krise wieder mit voller Wucht ausbricht. Ihren Platz in den Geschichtsbüchern hat die […]

„Zombie companies keep ECB policymakers awake at night“

Eines der Argumente von Jürgen Stark in dem Beitrag von heute Morgen, war der Anstieg der Zombie-Unternehmen und damit eine strukturelle Schwächung der Wachstumskräfte. Passend dazu eine Analyse der Bank of America, gefunden in der FT: „(…) eye-catching analysis (…) points toward so-called ‚zombie‘ companies, or those that depend on ultra-loose monetary policy for credit […]