Die High­lights vom Oktober

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bto – DER ÖKONOMIE-PODCAST

Themen des wöchentlichen bto-Podcasts im letzten Monat waren:

Geopolitik sticht Klimaschutz – Die Energiewende soll Deutschland unabhängiger machen, schafft jedoch neue Abhängigkeiten bei Technologien, Lieferketten und kritischen Rohstoffen. Versorgungssicherheit und nationale Sicherheitsinteressen dürfen deshalb nicht hinter klimapolitischen Zielen zurückstehen. Wir beleuchteten die Warnungen des ehemaligen MI6-Chefs Sir Richard Dearlove und ihre Konsequenzen für die deutsche Energiepolitik.

Die Hütte brennt – Die deutsche Metall- und Elektroindustrie steht unter massivem Druck. Hohe Kosten, sinkende Investitionen und zunehmender Stellenabbau gefährden die industrielle Basis des Landes. Über die angespannte Lage, den aktuellen Tarifkonflikt und die Zukunft industrieller Beschäftigung sprachen wir mit Oliver Barta, Hauptgeschäftsführer von Südwestmetall.

Falsche Richtung – Europa verliert weiter an Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, während Brüssel vor allem auf mehr Geld und zentrale Steuerung setzt. Dabei liegen erhebliche Wachstumspotenziale in einem funktionierenden Binnenmarkt, weniger Regulierung und besseren Rahmenbedingungen. Welche Reformen Europas Produktivität tatsächlich steigern könnten, besprachen wir mit Dr. João Duarte, Professor an der Nova School of Business and Economics.

Zerstörung eines Marktes – Mietpreisbremsen, staatliche Eingriffe und Enteignungsdrohungen sollen bezahlbaren Wohnraum sichern, können das ohnehin knappe Angebot jedoch weiter verringern. Besonders Wohnungssuchende leiden unter den Folgen einer Politik, die Investitionen und Neubau erschwert. Wie sich Mieter wirksam entlasten lassen, ohne die Wohnungsnot zu verschärfen, erörterten wir mit Dr. Mathias Dolls vom ifo Institut.

Die nächste Folge erscheint am kommenden Sonntag, dem 8. November, um 9 Uhr.

 

bto REFRESH

Ohne bezahlbare Energie keine Industrie – Hohe Energiepreise und eine unsichere Stromversorgung gefährden zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Der bisherige Kurs der Energiewende verfehlt zentrale Ziele und macht einen grundlegenden Richtungswechsel erforderlich. Im Oktober 2024 sprachen wir mit Prof. Dr. Markus J. Löffler von der Westfälischen Hochschule über die technischen Grenzen der Energiewende und die Voraussetzungen einer sicheren Stromversorgung. Seine damalige Analyse verdeutlicht die Dringlichkeit der aktuellen Probleme.

Wegwerfen ist keine Lösung – In Deutschland werden jedes Jahr fabrikneue Waren im Milliardenwert entsorgt, obwohl soziale Einrichtungen sie dringend benötigen. Das gemeinnützige Unternehmen innatura zeigt, wie sich wirtschaftlicher Überfluss sinnvoll nutzen lässt. Im Dezember 2022 sprachen wir mit Dr. Juliane Kronen, Gründerin von innatura, über ihr Geschäftsmodell und die Hürden beim Spenden von Waren. Ihre aktuelle Nominierung für die GOLDENE BILD der FRAU bietet einen besonderen Anlass, dieses Gespräch erneut aufzugreifen.

Erwartungen und Grenzen – Inflationserwartungen beeinflussen die Geldpolitik, doch ihre Aussagekraft und die Steuerungsmöglichkeiten der Notenbanken bleiben umstritten. Geldpolitische Maßnahmen können fehlende Strukturreformen und tragfähige Staatsfinanzen nicht ersetzen. Bereits im Oktober 2021 diskutierten wir mit Prof. Dr. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, über die Selbstüberschätzung der Notenbanken. Seine damaligen Überlegungen liefern wichtige Argumente für die aktuelle Reformdebatte.

Wer zahlt Frankreichs Rechnung? – In Frankreich treffen die Proteste des Jahres 2026 auf hohe Schulden, wachsende Zinslasten und ein schwieriges politisches Ringen um den Haushalt. Die Frage nach der Verteilung finanzieller Lasten gewinnt damit auch für die Stabilität der Eurozone an Bedeutung. Im April 2025 sprachen wir mit dem Historiker Dr. Michael Sonenscher über Staatsverschuldung, Verteilungskonflikte und die Ursprünge der Französischen Revolution. Seine historischen Einordnungen eröffnen eine aufschlussreiche Perspektive auf Frankreichs gegenwärtige Krise.

Die nächste Folge erscheint am kommenden Mittwoch, dem 11. November, um 9 Uhr.

 

HANDELSBLATT-KOLUMNE

Das Nadelöhr in der Energiewende, das Berlin übersieht

„Je mehr erneuerbare Energie wir produzieren, desto weniger sind wir auf andere Länder angewiesen“, erklärte schon der frühere Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck. Finanzminister Lars Klingbeil spricht von „Freiheit vor dem Würgegriff fremder Mächte und geopolitischer Krisen“. Was auf den ersten Blick einleuchtet, hält einer genaueren Betrachtung nicht stand. Im Gegenteil dürfte die Klima- und Energiepolitik der vergangenen Jahre nicht nur die Abhängigkeiten erhöht haben, sondern auch die Anfälligkeit. Beispiel: Diesel.

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Der Kollaps einer Schlüsselindustrie

Bisher hat die Metall- und Elektroindustrie versucht, den Personalabbau zu bremsen und sozialverträglich zu gestalten. Nach Schätzungen sind aber beim aktuellen Niveau der Kapazitätsauslastung weitere 300.000 Arbeitsplätze akut gefährdet. Dass die IG Metall in diesem Umfeld eine Lohnerhöhung von fünf Prozent für zwölf Monate fordert, ergänzt um eine Beschäftigungssicherung, eine soziale Komponente und Gewinnbeteiligungen in gut laufenden Firmen, kann man getrost als völlige Realitätsleugnung bezeichnen.

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Der Nobelpreis legt das Versagen der Politik offen

In der Geldpolitik zeigt sich, dass eine Politik betrieben wird, die die Erwartungen von Unternehmen und Haushalten nachhaltig in die falsche Richtung verschiebt. Die immer höhere Staatsverschuldung in vielen Ländern und die weithin fehlende politische Bereitschaft, die Schulden unter Kontrolle zu bekommen, lassen eine baldige finanzielle Dominanz erwarten. Die Notenbank wird dazu missbraucht werden, die Finanzierung des Staates zu günstigen Zinsen zu sichern, zulasten der Einhaltung des Inflationsziels.

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Rot-Grün-Rot in Berlin – mehr Eingriffe, weniger Wohnungen

Berlin steuert auf eine Regierung zu, die glaubt, durch die Verstaatlichung vorhandener Wohnungen ließe sich das Problem mangelnden Wohnraums und dadurch steigender Mieten beheben. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie schlecht es um das ökonomische Verständnis im Land steht: Hier ist er erbracht. Dabei passen die Pläne des rot-grün-roten Bündnisses in eine Kette politischer Entscheidungen, die das Wohnungsproblem in den letzten 15 Jahren verschärft haben.

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MAKE ECONOMY GREAT AGAIN

>> KANN DEUTSCHLAND SICH KLIMA & MIGRATION NOCH LEISTEN?

>> WARUM AUDI ZU TRUMP FLIEHT

 

ZU GAST BEI Markus Lanz

>> ANSCHAUEN: Das Klein-Klein bringt es nicht mehr

 

ZU GAST IM Jenke.Report

>> ANSCHAUEN: Raus aus Deutschland

 

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