Geld ohne Ende

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Ein weiterer Beitrag zur viel diskutierten „säkularen Stagnation“ von Larry Summers: Thomas Mayer beleuchtet ähnlich wie ich an anderer Stelle das Problem aus einem anderen Blickwinkel. Es ist auch für ihn nicht die Folge von zu viel Ersparnis, sondern vom kreditfinanzierten Boom der Jahre vor 2008, der zu erheblichen Fehlinvestitionen geführt hat. Diese müssen nun bereinigt werden. Doch Notenbanken und Politik versuchen stattdessen, die Kopfschmerzen mit weiteren Drinks zu bekämpfen. Mayer: „Was aber passiert, wenn die Politik den Zins über längere Zeit unter seinem „natürlichen“ Wert belässt, kann man bei Hayek nachlesen: Die notwendige Korrektur der vergangenen Fehlinvestitionen und Preise für Vermögenswerte wird verschleppt, und eine neue Runde an Fehlinvestitionen wird eingeleitet.Willkommen zur nächsten Happy Hour zum Aufblasen von Vermögenspreisen!“

F.A.Z.: Geld ohne Ende, 14. Dezember 2013

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