Deutsch­land sollte seine Rolle in der Schulden­union anpassen

Der Kompromiss gehört zur Politik. Oft führt er zu Ergebnissen, die nicht optimal, aber sinnvoll sind. Häufig geht er allerdings zulasten derer, die nicht mit am Verhandlungstisch sitzen. Der Steuerzahler zum Beispiel, wie zuletzt beim Ampelkompromiss zur Schließung der 17-Milliarden-Haushaltslücke zu beobachten.

Immer öfter werden allerdings Verhandlungsergebnisse erzielt, die nur vordergründig einen Kompromiss darstellen, in Wahrheit aber eine Problemverschleppung unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Kompromisses sind. In Brüssel einigten sich die Finanzminister der EU auf eine Neuordnung des Stabilitäts- und Wachstumspakts, der den Rahmen für die Haushaltspolitik der Mitgliedstaaten festlegen soll.

Die mittlerweile vierte Reform der im Vertrag von Maastricht festgelegten und selten eingehaltenen Regeln verlief entlang der klassischen Frontlinien. Schuldnerländer wie Italien und vor allem Frankreich wollten ungehindert weitere Schulden machen, Deutschland drängte auf eine Begrenzung des Schuldenwachstums.

Herausgekommen ist ein Bekenntnis zum Sparen in ferner Zukunft. Bis 2027 dürfen alle dank allerlei Ausnahmeregelungen fast weitermachen wie bisher. So werden die – deutlich gestiegenen – Zinslasten bei der Berechnung der notwendigen Konsolidierung einfach nicht berücksichtigt, und Schulden für „Investitionen“ bleiben ebenfalls außen vor.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) konnte so den Deutschen erzählen, er habe sich durchgesetzt. Zugleich konnte sein französischer Kollege Bruno Le Maire jubeln, Investitionen würden jetzt nicht mehr zu den Schulden zählen.

Wir haben faktisch eine Schuldenunion

2027 werden beide schon lange nicht mehr im Amt sein, und ihre Nachfolger werden erneut das politische Theaterstück „Streit um den Stabilitätspakt“ aufführen, bei dann nochmals deutlich höheren Schuldenständen.

Wir haben faktisch eine Schuldenunion, denn die Verschuldung der anderen Staaten ist nur so günstig möglich, weil die EZB mit ihren Interventionen die Risiken nivelliert und Deutschland mit seiner noch guten Bonität hinter EU und Euro steht.

Im besten Szenario bleibt es bei einer Vermögensverschiebung aus Deutschland in die hochverschuldeten Euro-Länder in Form von Rettungspaketen, gemeinsamen Schuldenpaketen wie dem sogenannten „Wiederaufbaufonds“ und weiteren Transfers. Hinzu kommt die Gefahr strukturell hoher Inflation und beständigen Abwertungsdrucks gegenüber den führenden Währungen der Welt – nach dem Abbild der italienischen Lira.

Spätestens wenn unser wirtschaftlicher Niedergang aufgrund der demografischen Entwicklung und einer falschen Wirtschaftspolitik unsere Zahlungsfähigkeit für die EU und den Euro einschränkt, drohen Verteilungskonflikte, die im Extremfall bis zum Zerfall der Währungsunion führen können.

Man muss klar feststellen: In einer Schuldenunion zu sparen ist dumm. In einer Schuldenunion zugunsten der Hauptschuldner zu sparen und zugleich das eigene Land wirtschaftlich zu schwächen ist noch dümmer. Für mich ist das der Grund, weshalb wir über eine Reform der hiesigen Schuldenbremse nachdenken sollten.

Harte Reformen sind nötig

Dabei gilt natürlich, dass sich weder die Probleme der EU noch die Deutschlands durch mehr Schulden lösen lassen. Was wir stattdessen brauchen, sind harte Reformen. Die Steigerung der Produktivität, die Verbesserung des Bildungswesens sowie die Förderung von Innovation und Forschung gehören auf Platz eins der Agenda. Die EU und Deutschland müssen vor allem mit Blick auf die unausweichlichen Folgen der Alterung der Gesellschaften alles daransetzen, die Wachstumskräfte zu stärken.

Versprochen wird genau das von der EU seit mehr als 20 Jahren, ohne dass diesen Schwüren die erforderlichen Taten gefolgt wären. Es ist nicht zu erwarten, dass sich an diesem Umstand etwas ändert. Folglich bleibt Bürgern und Unternehmen nur, die Konsequenzen zu ziehen und die eigenen Entscheidungen an der zu erwartenden Zukunft auszurichten. Eine in der Stagflation gefangene EU ist kein guter Ort für Investitionen.

→ handelsblatt.com: „Deutschland sollte nicht sparen, wenn die anderen sich verschulden“, 07. Januar 2024

Kommentare (46) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands gesunken
    – gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent und
    – gegenüber dem November 2023 um 4,8 Prozent

    Fünf Prozent Produktionsrückgang, das ist echt nicht mehr lustig

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      Produktionsrückgang heißt CO2-Emissions-Rückgang. Nur so retten wir die ganze Welt vor der globalen Verglühung.
      :D :D :D

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander
        Nur kündigen mit Schmackes ( Rente oder ” Bürgergeld” ) genügt nicht-
        Über ” Hintermänner-Organisationen”, Davos-Boys/ WEF / black-rock-Merz & Co aufklären , sonst jede Demo verlorenes Spiel. Biedermeier at work.
        Die Arroganz der Macht war und bleibt grenzenlos:
        https://www.youtube.com/watch?v=9p3DzUwxI0o

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @medica

        Davos und WEF s6x workers mangelt es an “Temperatursensoren”,
        mathematische Mittelung simulierter Zustände drücken nur noch Prämissen aus,
        wie sehr alle Institutionen erschüttert sind – ahnen Olaf, Christian und Robert?

        Wunschtitel beim Battalionsappel anlässlich einer Beförderung (2018) mit Kompanieübergabe
        https://www.youtube.com/watch?v=kPMRkQK2szI
        ..schon bei der Rede des später kalt gestellten Battalionschefs änderte der Landrat seinen
        Vortag und bat um Hinweise was er sofort tun könne.

        Die Klauterbachkarte war der letzte Trumpf im Spiel von Berlin,
        bevor alle das Kriegsdesaster einpreisen schwant den Gläubigen von gestern bereits
        wem die Stunde schlägt.

        & Berlin hat den Schuß nicht gehört.

    • Alexander
      Alexander sagte:

      Na, na die Herren,

      wie wollen das politische Gedöns doch nicht erschrecken,
      dass der Preis der PANDEMIE erst JETZT gemacht wird.

      Die KRIEGSKOSTEN folgen mit ZEITVERSATZ,
      die FREIZEIT der WERKTÄTIGEN nimmt immer mehr zu,
      bis alle STRASSEN blockiert sind:

      Binnenschiffer in Blockade
      https://www.youtube.com/shorts/vgEfnkQfHj8

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        Wie GERNE würden die noch ” Regierende” mit Angst-Parolen punkten:
        https://www.youtube.com/watch?v=KQemhii-PHs&t=14s
        Brenzlig wird´s , wenn Protestler entdecken, dass Widerstand lustvoll Spass macht : es fehlt nur noch die passende Musik ( Polka? / Puffmama Leyla? ) , wildes Tanzen auf den Strassen, Hohn und Spott, dann ist Schluss mit Masterplan-Ziel ” social distancing”-
        Traum aller Herrschenden : bleibt gefälligst zittrig zu Hause mit Junk-Frass, Bürgergeld , “faul wie die Waschbären “.
        Werden sie Karneval dieses Jahr ( wieder) verbieten?

    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      Ich muss mich korrigieren:
      Die 5% Rückgang beziehen sich auf den Jahresvergleich November 2023 vs. November 2022.
      Aber trotzdem, mit welchen Gegenposten können wird das reale BIP-Wachstum 2022 auf zumindest null Prozent halten ?
      Mehr Dienstleistungen ?

      Antworten
  2. komol
    komol sagte:

    Sehr richtig – abgesehen von den harten Reformen. Wirtschaft ist ein Teilsystem der Gesellschaft. Mag sein, dass die Gelder unter wirtsch. Effizienzkriterien unrentabel eingesetzt werden. Aber wirt. Effizienz ist eben nicht alles im Leben. Für die anderen Teilsysteme und v.a. fürs Gesamtsystem, wo der Wandel von G3 zu G4 ja letztlich irgendwie vom Staat gemanagt werden muss, ist das eigentlich alternativlos. Heisst, es wird auch so kommen, weil das System sich selbst steuert. Ob es nun Akteur A umsetzt und B dagegen ist, oder C und D dagegen ist, ist alles irrelevant. Man muss sehen und abschätzen wohin das System läuft, alles andere, insb. Forderungen, sind irrelevant. Wir sollten dazu übergehen, abzuschätzen, wohin das System läuft, und nicht nur immer am Rande erwähnen, wie es wahrschl. kommen und wie nicht kommen wird. Somit ist auch insb. der letzte und vorletzte Satz am sinnvollsten. Es wird dann aber nicht gesagt, was daraus folgen könnte. Die Folgen wären, dass sich nicht unerheblich mehr von den Akteuren verabschieden könnten, die wir in G4 sowieso nicht mehr haben wollen, denn sie sind zwar wirt. nützlich, aber ganzheitlich gesehen, also bzgl. aller Funktionssysteme und eben innerhalb des gesamten Netzwerkes der Gesellschaft enorm schädlich. (Und dies am Ende aber, sagen wir mal in 30-50 Jahren, überall weltweit).

    Antworten
    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ komol

      “Wirtschaft ist ein Teilsystem der Gesellschaft”.
      Die Gesellschaft aber ist ein Teil der Raumzeit, der Kugel des Parmenides.
      Der griechische Philosoph wusste, dass die materielle Welt eine “Kugel” ohne Zeit, ohne Bewegung und ohne Wechsel ist.
      Zeit, Bewegung und Wechsel entstehen erst, wenn ein individuelles oder ein kollektives Bewusstsein einen Teilaspekt der materiellen Raumzeit zum Leben erweckt. Dadurch entsteht eine Perspektive. Weil jedes individuelle Bewusstsein beschränkt ist, erlebt der Soziologe eine andere Welt als der Ökonom der österreichischer Schule, der wiederum eine andere Welt als ein Keynesianer. Dehalb lebt ein “Grüner” in einer ganz anderen Welt als ein “Rechter”, deshalb leben “democrats” (kollektives Bewusstsein !) in einer anderen Welt als “republicans”.
      Vater Thiel sieht in seiner Perspektive Deutschland herabsteigen von G4 nach G3 nach G2 …, wo waren eigentlich die Neandertaler, G null ?

      War Parmenides ein Narr ?

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        @Vater Thiel

        Sicher nicht – v.a. nicht in seiner Zeit G2. Es ist aber müssig, hier über ihn zu diskutieren. Ich glaube nicht, dass das was Sie sagen, etwas mit seiner Ist-Ist-Ontologie zu tun hat (im empfehle dazu Popper “die welt des Parmenides”; aber sonst nix von Popper!!).

        Im Unterschied zu damals haben wir heute erkannt, dass es soz. Systeme gibt (Leute wie Popper freilich nicht :-):-)). Das war nicht leicht, weil es ja unsichtbare Sinnsysteme sind (ebenso wie Bewußtseinssysteme). Es kam daher, dass die systemische Biologie in Auseinandersetzung mit der Physik dahin kam, Leben (und damit in Zügen dessen Entstehung; siehe das Hyperzyklusmodell von M. Eigen) bzw. Zellen als erste Form des Lebens zu verstehen und zu erklären. Es sind Systeme. Wir haben quasi das Konzept für das Soziale, also eine bzw. zwei Ebenen höher angewendet. Stellen Sie sich ein Molekül vor, dass nun Teil der Zelle ist. Es ist nicht mehr draussen, sondern drinnen, und damit quasi unfrei, gebunden an die strukt. Regeln, welche das System Zelle ausmacht. Es bewegt sich dort quasi in den Bahnen, die das in-formation-seiende System vorgibt. Und so ist es im sozialen System mit dem Menschen bzw. dessen Bewußtseinssystem analog. Und daher wird die Entwickl. solcher soz. Systeme auch nicht von dem “Willen” (sofern es Leute gibt, die daran noch glauben) und davon ausgehenden autonomen Handlungen seiner Elemente determiniert; es entwickelt sich ganzheitlich selbstorganisiert, sondern andersrum wird der jeweilige “Wille, welcher der Hndlung zugrunde liegt, oder eben die Handlung (weil das mit dem Willen ist ja dadurch quatsch und obsolet) der Elemente an sich wird vom System aus erzeugt. Ja das ist ein Stück weit metaphysisch, aber nicht im altphilosop. Sinne, denn die Biologie selbst ist ja schon im wahrsten Sinne des Wortes metaphysisch. [wer also, wie Ökonomen, soziale Physik betreibt, hängt erkenntnistheoretisch also mind. zweifach hinterher – aber das ist gewollt, denn Ökonomik ist nicht dazu da, Kausalitäten zu erkennen, sie hat als Teil der Gesellschaft (bzw. Teil des Wissenschaftssystems) eine gesamtgsellschaftliche Funktion (wie eine Funktion in der Zelle für die Zelle) in der Phase des Spätkapitalismus (Spätphase von G3): Versuch der Aufrechterhaltung der Ausbeutung].

      • komol
        komol sagte:

        @Vater Thiel

        Vor dem Hintergrund des Übergangs von G3 zu G4, also der Umstrukturierung der Aufbauform der Zelle von funkt. Differenzierung (vormals in G1 segmentäre Diff. und dann in G2 stratifikator. Diff.) zum Netzwerk ist die kurzfr. Entw. in Dtl. eigentlich passender Ausdruck und gesund. Es ist ein Stück weit chaotisch, und das wird noch viel viel mehr (siehe Synergetik H. Haken: Phase der Getriebenheit kurz vorm Strukturbruch und der spont. Entstehung neuer Ordnung), aber der Telos stimmt: mehr Information/Wissensverfügbarkeit und informieren/wissen, mehr Mitreden, mehr Beteiligung, mehr Risiken, mehr kreative Zerstörung, mehr Moral bzw. Diskussion darüber, mehr Ideale, Visionen, mehr Auffallen der A-sozialen, mehr Hinterfragen usw.usf. … mehr Sinnsuche aufgrund von Sinnüberschüssen (!) (wie bei jedem Übergang, bspw. damals bei G2 zu G3) [und auch mehr Ausshakern (also der ganze Müll (alt- und disfunkt. Moleküle) wird hinter die Grenze der AFD gekippt sag ich mal, und damit gesammelt sichtbar markiert von der Zelle .. um das mal klar hervorzuheben, was dort eigentl. passiert] .. und vieles vieles mehr.. das würde jetzt eine konkrete detailgenaue zeitdiagnostische Bestandsaufnahme erfordern, die mir an der Stelle zu müssig ist; mir gehts um die großen Trends, nicht einzelne Ereignisse oder Tatsachen. Aber glauben Sie mir, wir sind hier auf einem guten Weg, und das ist in den USA (aber dort schon weitaus fortgeschritten trotz anderen Ausgangsbed.) und anderswo ebenso. Glauben Sie nicht dass (vorüberg. oder auch nachha.) wirt. Wohlstandsrückgang irgendwas groß dazu aussagt (weil W. ist nur ein Teilsystem), und wenn dann spricht Rückgang im Übergang (oder überhaupt, wer weiß) gerade für Fortkommen des Gesamtsystems; Hochgang spräche eher dagegen (dann wären wir noch nicht kurz vor der Kernphase, so wie es bspw. in den 90ern war, als die Kommerzialisierung der Internettechnologien gerade erst begann));; interessant ist f. mich einzig und allein, warum gerade jetzt das Klimathema da ist bzw. aufpoppt [ich habe dazu ja die proxy-These entwickelt, aber um zu verstehen, warum gerade jetzt so ein signif. Klimawandel real da ist, würde eine über die Entw. der soz. Systeme (also Übergang von G3 zu G4) hinausgehende Analyse des gesamten Konglomerats (also der Welt bzw. desgesamten Seins) aus phys., biol., psych und soz. Systemen erfordern – ich vermute diesbzgl., dass es um etwas noch Größeres geht, als wie nur den vierten Schritt in der Menscheits- und Zivilisationsgeschichte (und dafür spricht auch das KI-Thema.. lesen Sie mal R. Kurzweils “Das Zeitalter spiritueller Maschinen” von 1999 und seiner Erwartung einer Singularität bis 2045.. ich interpretiere das so, dass dies jene Qualität haben könnte, wie die Entstehung der ersten Zelle oder zumindest einen Schritt weiter Organismen mit Geist bzw. Bewußtsein, und dann würden wir nicht mehr von G sondern W (Welt) sprechen, genauer dem Übergang von W2 zu W3]

        Zusammenfassend: ich finde es interessant zu sehen, wie wenig Menschen es gibt, die auch nur ansatzweise sehen oder verstehen, in welcher Zeit sie leben .. aber das liegt v.a. auch daran, dass sie nix von Geschichte wissen

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Wenn die großartigen soziologischen Theorien keinen Bezug zur Realität haben, dann muss irgendetwas mit der Realität nicht stimmen.

      • komol
        komol sagte:

        @ott

        Die luhmannsche Systemtheorie ist die kompletteste, ganzheitlichste und krasseste Theorie, die weltweit existiert. Was sie über ihre Breite, also in der Erfassung aller weltlichen Phänomene, hinaus v.a. adelt, ist, dass sie den Beobachter internalisiert. Und das ist es m.E. auch, was sie so schwer verständlich macht. Und freilich konnte sie nur aus Dtl. kommen bzw. aus dt. Sprache entstehen! Bzgl. Geistes- und Sozialwissenschaften sind und waren wir (und die Franzosen die Gurus), bzgl. NW die Briten und wir. Wir sind also als Einziger in beiden Kategorien dabei. Verstehen sie jetzt was wir sind?! Wir sollten zurück zu vor 33, also zu unseren Wurzeln kommen, dann werden wir auch wieder das, was wir sind – the best! Aber solange wir hier nur unreflektierte Angelsachsenlecker haben (und das ist v.a. in der Ökonomik der Fall), die nicht denken, sondern nur verdienen wollen, werden wir geistig Vasallen bleiben!

      • weico
        weico sagte:

        @komol

        “Und freilich konnte sie nur aus Dtl. kommen bzw. aus dt. Sprache entstehen!”

        Klar kann solch ein faschistisch-kollektiver Gesinnungsschrott nur aus Deutschland kommen .
        Ausser in den SOZIALISTISCH angehauchten Ländern ,die noch der ehemaligen führungsgeleiteten und kollektivistischen Einheitsgesellschaft nachtrauern… wie Deutschland und Italien …wird die Luhmann’sche Systemtheorie ja kaum beachtet.

        Vielleicht liegt es ja daran,dass das NSDSP-Mitglied Luhmann seine Systemtheorie etwas gar fest an das Gedankengut seiner damaligen Jugendzeit festgemacht hat. :-)

        Aber zum Glück gab es ja genug Leute die in der damaligen Zeit schon von dieser Art von kollektivistischem Sozialismus gewarnt haben und solches klar erkannt und benannt haben .
        Ihre Gedanken und Warnungen sind zum Glück auch im Ausland auf fruchtbaren Boden gefallen.

        Das Jahr 2024 fängt zum Glück auch bei “Freiheitsfunken” mit tollen Artikeln an,die vor solchen kollektivistischen Gleichmacherei-Träumereien aufklären.:

        https://freiheitsfunken.info/2024/01/05/21479-weltliteratur-hayeks-warnung-vor-der-knechtschaft

    • PW
      PW sagte:

      @komol, unter uns,

      wie soll der Wandel von G3 zu G4 konkret funktionieren, wenn innerhalb des Systems eine unbrauchbare Kommunikation dominiert?

      Sie sind nicht ansatzweise imstande, auch nur einen einzelnen Gedanken, in einigen prägnanten klaren Sätzen zu vermitteln. Noch nicht einmal auf eine Minimalstruktur der Texttapeten legen Sie den geringsten Wert.

      Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie das folgende Zitat mit etwas Sinn füllen würden:

      „Aber wirt. Effizienz ist eben nicht alles im Leben. Für die anderen Teilsysteme und v.a. fürs Gesamtsystem, wo der Wandel von G3 zu G4 ja letztlich irgendwie vom Staat gemanagt werden muss, ist das eigentlich alternativlos. Heisst, es wird auch so kommen, weil das System sich selbst steuert. Ob es nun Akteur A umsetzt und B dagegen ist, oder C und D dagegen ist, ist alles irrelevant.“

      Ich verstehe da:

      Da ein fragliches System sich selbst steuert, kommt der Wandel von einem ‘G3’ zu einem ‘G4’.
      Der Grund ist ureigen indifferent: da es sich eben selbst steuert, da es zugunsten unbestimmter Anliegen unrentabel und ineffizient agiert, da ‘alternativlos’ mit einer beliebigen Phrase, usw.

      Wenn ein System freilich ‘vor allem ein Gesamtsystem’ ist, muss es irgendwie vom Staat ‘gemanaged’ werden. Wer alles der Staat ist, und wer da wen ‘managen muss’, das ist alles irrelevant. Gemanagte Selbststeuerung ist Irrelevanz, denn ‘es wird auch so’ kommen.🤦‍♀️

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        @PW

        Das führt zwar jetzt doch zu weit, aber ich will die Frage trotzdem beantworten:

        Nur so viel zu sozialen Systemen, also dem gesamten sozialen System Gesellschaft: Intern ist alles, ausser die phys., biol. und psych. Systeme. Das Interface dieser Systeme, also phys., biol., psych., sozial ist der Mensch. Das soz. System ist zurzeit (als G3) primär differenziert in Funktionssysteme wie Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Religion, Erziehung, Sport usw. Die sind strukturell gekoppelt, aber das Interface dieser Systeme ist wiederum das, was wir Staat nennen. Da sich die Diff.form nun ändert, also G4 kommt, fangen die F.systeme an, sich aufzulösen bzw. auf Elementbasis zu vernetzen (was ja Öffnung der informationellen und operativen Schließung dieser FS (aber nat. nicht der Gesamtgesellschaft bzgl. den phys., biol., und psych. Systemen) bedeuten muss, sonst können sich die jew. Elemente ja nicht verbinden). Das fing an mit inneren Turbulenzen, die sich über die strukt. Kopplungen auf andere FS übertragen und zurück (Rückkopplungen); ggseitigen Kontrollprojekten usw. und läuft exponentiell weiter (seit den 00ern war v.a. die W. betroffen (FuWKrise usw.), seit den 10ern dann v.a. auch die Politik, parallel freilich auch Recht, Wissenschaft, Erziehung, Gesundheit, Religion usw.). Die Vernetzung der Elemente läuft v.a. über jenes Interface und wird darüber laufen, an dem sich alle “berühren”, also dem Staat. Grund des Wandels der Diff.form (hin zu einer Netzwerkgesellschaft, G4) bzw. der Turbulenzen in den Funktionssystemen ist das Aufrauchen eines neuen Hauptverbreitungsmediums für Kommunikation (in G1 Sprache, in G2 Schrift, in G3 Buchdruck, und in G4 zunehmend weil da, elektr. Medien, v.a. eben das Internet).

        Also dass das über den Staat läuft ist damit klar. Das kann keiner verhindern, weil sich das System selbst steuert. Ist auch verständlich, oder, denn wenn ich überall Krisen habe, würde man selbst ohne diese Theorie annehmen, dass der Staat tätiger wird als sonst. Bleiben wir in der Normalsprache: Bzgl. der Gelder dafür wird man in so einer Situation weniger als sonst das wirtsch. Effizienzargument auspacken, man wird umgangssprachlich vieles einfach mit Geld zuschütten (und so beobachten wir es ja auch schon seit geraumer Zeit). Theoriesprachlich bedeutet das, dass wirt. Komm., also Geld/Zahlungen, stärker oder überhaupt (also echt und nicht nur über oberflächl. Rechtfertigungsgründe) mit funktionssystemfremden Kommunikationen verbunden wird, also bspw. politischer (Medium: Macht), rechtlicher (Medium: Recht), wissenschaftlicher (Medium: Wahrheit) usw. Zahlungen werden demnach also weniger stark als sonst darauf angelegt, dass daraus weitere Zahlungen folgen bzw. entstehen (die Kommunikation als funktionssystemintern bleibt), sondern mehr als sonst darauf, dass andere Kommunikationsarten anschließen bzw. dadurch in Schwung kommen / bleiben – ja sie werden regelrecht dahinein übersetzt (was wirtschaftsintern, also aus Sicht des Teilsystems Wirtschaft als ineffizient klassifiziert wird). Und das läuft überall zw. den FSen, bspw. auch zw. Erziehung und Religion, Recht und Wissenschaft, Religion und Sport uswusf.

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        Watt für eine redundant ineffiziente reduktionistische “interface” Pampe
        https://www.ibm.com/topics/api
        Lächerlich Menschen und Gemeinschaften damit steuern zu wollen 🤡
        Kosten-Nutzen-Analysen aus dem Nirvana fabulieren – Affentheater…

  3. Alexander
    Alexander sagte:

    Heinsohn v. 2014 auf Malik:
    Einmal mehr zeigt sich die ökonomische Hilflosigkeit von Zentralbanken [und Politik]
    (1) Sie können potentiellen Kunden von Geschäftsbanken kein Eigentum übertragen, damit die daraus das Pfand für ihre Schulden nehmen.
    (2) Sie können solchen Kunden auch keine Patente überlassen, deren Umsetzung ihnen eine Marktführerschaft bescheren würde.
    (3) Sie können ihnen auch keine Könner vermitteln, die mit eigenen Innovationen den Betrieb wieder nach vorne brächten.

    Beide Stufen des Bankensystems jedoch sind angewiesen auf Unternehmen, die den Preis ihres Eigentums verteidigen müssen und für die Umsetzung von – durch die Konkurrenz vorgelegte oder aus dem Eigenen kommende – Innovationen Investitionskredit benötigen. Banken mögen zukunftsfähige Unternehmen erkennen, erschaffen müssen die sich selber.
    Zitat Ende.

    Innovationen kann Politik nicht per Gesetz (Abgasvorschriften) erzwingen oder per politischem Konsum anschieben;
    Konsum von ausländischen Bauleistungen für inländische Infrastruktur (Hoch-Tiefbau) oder weiterer Inflation von Hochschulen der output nur akademische Sackgassen bestätigt, wenn ohne mundgerecht politisch motivierte Studien keine Förderung zu ergattern ist – beim Rattenrennen.

    Mit Geld kann diese Politik ihre Ablösung nicht mehr aufhalten,
    wäre dem so gäbe es keine Proteste.

    Am Ende löst der Bankrott jene Probleme, die man sich weigerte zu lösen.

    Läuft.

    Antworten
  4. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Solange eine der Ampel-Parteien noch an einer Regierung beteiligt ist, ist ein Euro- oder EU-Austritt ganz schlecht !

    Wieso ?
    Weil uns die bald anstehende Diskussion über “die Gefahren unserer exponential ansteigenden Target-Verbindlichkeitenen” entgeht.
    Ausserdem warte ich auf grosszügige “Vermögensverschiebungen aus den hochverschuldeten Euro-Länder nach Deutschland”.
    Oder auf das Angebot Brüssels an Putin, “Deutschland im Austausch gegen die Ukraine und die Krim zu übernehmen.”

    Antworten
  5. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Sich selbst auf Kosten kommender Generationen weiter verschulden, nur weil es die von Anfang an korrupt-verlogene, vertragsbrüchige EU-Administration mit EZB immer weiter treibt ?
    Warum nicht die simple Grundsatzforderung nach unbedingter Vertrags-Treue stellen und den Betrüger-Club so schnell wie möglich verlassen, DEXIT!
    Mit verlogenen, schein-dementen, manipulierenden Politikern ist nie ” Staat ” zu machen.
    ” Räuberbande” , eher würde ich einem Ehrenwort von Mafia-Paten vertrauen.
    Faule Scheinlösungen führen immer ins Nichts, Beispiel:
    Steve Jobs wollte eine einzig erfolgsversprechende, radikalst -chirurische Operation nach Diagnose seines Pankreas-Tumors unbedingt vermeiden, liess sich auf ” alternative” Heilpfuscherei ein- seine Reue kam nur ein paar verdammte Monate zu spät:
    https://www.spiegel.de/panorama/leute/kampf-gegen-die-krankheit-jobs-bereute-alternative-krebstherapie-a-793140.html

    Antworten
  6. Tom96
    Tom96 sagte:

    Zinszahlungen auf Kredite, die nie getilgt werden durch Kredite mit weiteren Zinszahlungen ohne Unterscheidung nach Haftung durch Eigenkapitalien endet mit dem Verzehr der Leistungsfähigkeit, von Leistungswilligkeit nicht zu schreiben.
    Diesen Bankrott durch ständig neue erfundene und konstruierte Notstandslügen fortzuführen, machen nur krankhafte gestörte gespaltene Personen mit:
    https://youtu.be/QaThuh_AM1o?si=Cg473Jq6S1ZBuVCZ
    “Die Reue des Prometheus – Robert Habeck und Peter Sloterdijk über das fossile Zeitalter
    Udo Keller Stiftung Forum Humanum”

    Anschnallen bitte, um vor Lachen nicht aus dem Sessel zu kippen.

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Teile ihre Auffassung voll und ganz, Putin darf nicht an der Macht bleiben und muss beseitigt werden. Abfall zu Abfall oder so. /s

      Antworten
  7. Bakwahn
    Bakwahn sagte:

    „Die mittlerweile vierte Reform der im Vertrag von Maastricht festgelegten und selten eingehaltenen Regeln verlief entlang der klassischen Frontlinien. Schuldnerländer wie Italien und vor allem Frankreich wollten ungehindert weitere Schulden machen, Deutschland drängte auf eine Begrenzung des Schuldenwachstums.“

    hahaha ich lach’ mir ‘nen Ast!
    Nun erkennt auch Stelter, daß alle Verträge, Vereinbarungen, Pakte, Regeln etc. von den mediterranen Ländern inklusive Frankreich nicht einhalten werden.
    Wir haben vor 25 Jahren unsere starke Währung aufgegeben und uns mit traditionellen Weichwährungsländern in ein gemeinsames Währungsbett gelegt und wachen jetzt als Schlappschwänze wieder auf. Ich wiederhole mich:
    Der Historiker Dominik Geppert schrieb bereits ca. 2012 in seinem Buch „Ein Europa, das es nicht gibt“:
    „Eine zentrale Lehre der vergangenen Jahre lautet jedoch, dass man sich auf die Einhaltung auch elementarer Regeln in der EU und in der Eurozone nicht verlassen darf. Weder der Maastricht-Vertrag noch der Stabilitäts- und Wachstumspakt oder der Fiskalpakt haben dafür gesorgt, daß sich die Mitglieder der Währungsunion an die getroffenen Abmachungen hielten. Die Vereinbarungen sind umgedeutet, verbogen und gebrochen worden.“

    Ich zitiere mich:
    Die Rückkehr zu Regeln, die auch wirklich konsequent und verbindlich eingehalten werden, diese Hoffnung ist ein feuchter Mythos, ein Phantasma. Alle, die solch optimistischen Vorschläge unterbreiten, sind Bewohner des Luftschlosses Eurotraum. Gesetze, Vereinbarungen, Regeln, Pakte werden durch den Club Mediterrane immer wieder pulverisiert und im Ground Zero, in einem Schwarzen Loch versenkt.
    Die jeweiligen nationalstaatlichen Politik-, Wirtschafts- und Sozialregimes sind einfach zu unterschiedlich. Der Euro scheitert an völlig unterschiedlichen wirtschaftskulturellen Vorstellungen und Mentalitäten in den Ländern der EU, insbesondere in den südlichen EU-Ländern.
    Die Euro-Zone wird auch die nächsten Jahre mit weiterer massiver Hilfe der EZB in Flickschusterei vor sich hin wursteln. Die Inflation hat uns dabei im festen Griff.
    Die Ampelregierung gleicht sich in ihrem Finanzgebaren dem Club Méditerranée zunehmend an.
    Wir Deutschen müssen uns daran gewöhnen, dass wir zugrunde gerichtet werden, denn das herrschende Altparteienkartell CDU-CSU-SPD-Grüne-Linke-FDP wird bis ans Ende seiner Tage in Nibelungentreue an diesem Einheitseuro festhalten.
    Wir sind in einer Schulden-, Transfer- und Inflationsunion angekommen. Unwiderruflich und fast unumkehrbar.
    Eine deutliche Mehrheit der deutschen Wähler sind offensichtlich mit dieser Währungsmisere einverstanden.

    Es bleibt nur noch der Austritt aus diesem Scheiß-Euro!

    Live vom Hat Tung Wua Laen – Strand – am Golf von Siam – 8. Januar 2024 – 16.25 Uhr Ortszeit
    War heute dreimal baden bei 30 Grad und Sonnenschein. Leichter auflandiger Wind; paradiesisch.
    Felix Haller – nicht erst seit 2013 alternativ

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Sie sind auch so ein Türke der in Berlin lebt und genau weiß was in der Türkei schiefläuft :D

      Zur Sache, ja der Euro ist schlimm und wäre nicht meine Wahl gewesen. Allerdings ist austreten leicht gesagt. Wie lange dauert denn ihrer Meinung nach der Prozess bis Deutschland die Probleme durch den Austritt überwunden hat? Soweit ich weiß, muss man auch aus der EU austreten und kann nicht nur gesondert aus dem Euro austreten. Sehen wir ja an GB wie großartig einfach das alles läuft. Vom Vertrauensschaden mal ganz abgesehen…

      Prof. Sinn teilt übrigens diese Auffassung (“jetzt sind wir drin und müssen damit klarkommen”). Bin allerdings für ihre Lösungsvorschläge offen.

      Dr. Stelter hat es übrigens nicht erst jetzt erkannt, sondern redet bereits seit Jahren über diese Problematik…

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @dobeldo

        “Vom Vertrauensschaden mal ganz abgesehen…”

        Jaja, die EU-Staaten aus dem Schuldensüden vertrauen ganz fest darauf, dass wir ihnen ohne Gegenleistung weiter jedes Jahr Geld schenken beziehungsweise für ihre Schulden haften

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Außer den Südstaaten wird das natürlich niemanden sauer aufstoßen. Richtig Richard, bist Muttis hellster und Einzelkind /s

  8. weico
    weico sagte:

    @bto:”Folglich bleibt Bürgern und Unternehmen nur, die Konsequenzen zu ziehen und die eigenen Entscheidungen an der zu erwartenden Zukunft auszurichten. Eine in der Stagflation gefangene EU ist kein guter Ort für Investitionen.”

    Richtig !

    Auswandern, Standortwechsel oder Dexit….oder man versucht bzw. hat noch die/etwas Hoffnung….das Land/EU “umzumodeln”.

    Jeder wie er kann und will !

    Antworten
  9. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    bto: “Man muss klar feststellen: In einer Schuldenunion zu sparen ist dumm. In einer Schuldenunion zugunsten der Hauptschuldner zu sparen und zugleich das eigene Land wirtschaftlich zu schwächen ist noch dümmer. Für mich ist das der Grund, weshalb wir über eine Reform der hiesigen Schuldenbremse nachdenken sollten.”

    Warum nicht stattdessen über einen EU-Austritt?

    Wir können dazu ja gerne mit allen interessierten europäischen Staaten über die Errichtung einer neuen europäischen Freihandelszone mit gemeinsamem Binnenmarkt verhandeln – aber bitte ohne gemeinsame Währung mit Italien, Frankreich, Griechenland und den anderen Pappenheimern.

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      @Ronny:
      Auch wenn du dein Emma-Abo einfach kündigen kannst, ein EU-Austritt ist deutlich schwieriger.

      Siehe UK, läuft blendend.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @dobeldo

        Leben die Briten eigentlich noch? Es wurde doch von EU-nahen Experten (“Die Wissenschaft”) vorausgesagt, dass die nach dem EU-Austritt alle verhungern werden, weil angeblich keine Lieferungen mit Lebensmitteln mehr in den Supermärkten ankommen sollten…

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Ach so, dass ist die Basis auf der wir uns unterhalten. Dann bitte rege dich nicht mehr auf. In Simbabwe leben auch Menschen und unsere Politiker können noch viel falsch machen bis wir das Niveau von Simbabwe erreichen. Man lebt nicht gut da, aber man lebt.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        was uns helfen könnte, so schnell wie möglich den brics beitreten.

        wiesoo es ein austritt solange dauern soll?

        zahlungen einstellen und gehen!
        denn von unseren guthaben sehen wir keinen cent!

        auch die übrig gebliebenen, kaum brauchbare politiker und wasserträger, bekommen zukünftig nur noch putzfrauen lohn und rente. basta!

      • foxxly
        foxxly sagte:

        auch das niesbrauchsrecht der allierten über deutschand (haager rechstsprechung nach dem wk)
        muss sofort gegkündigt werden, wegen erpressung und verjährung etc. usw.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @fuchsle:
        Die Freihandelsabkommen verhandelst du dann im vorbeigehen auf dem Bierdeckel? Was machst mit den ganzen gemeinsamen Institutionen? Stellst du dafür ein Langzeitarbeitslose ein und die machen dass dann mal schnell?
        UK hat monate/Jahre gebraucht manche Dinge für sich zu regeln waren die einfach zu blöd oder hast du einfach keine Ahnung wovon du redest?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @dobeldo

        Ich hab gerade nachgeschaut, auch fast 4 Jahre nach dem apokalyptischen Brexit ist die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung in UK immer noch knapp 25-mal so hoch wie in Zimbabwe.

        GDP (in USD) per capita by country, IMF estimate 2023
        Germany 52,824
        UK 48,912
        Zimbabwe 2,006

        https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(nominal)_per_capita

        “In Simbabwe leben auch Menschen und unsere Politiker können noch viel falsch machen bis wir das Niveau von Simbabwe erreichen. Man lebt nicht gut da, aber man lebt.”

        Ganz falsches Denken. Unsere Ampel-Regierung muss noch lange dauerhaft grün leuchten, bis wir endlich auch so klimafreundlich und ressourcenschonend leben wie im marxistisch-sozialistischen Sehnsuchtsland Zimbabwe. Denken Sie nur mal daran, wie wenig Energie die dort verbrauchen!

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Ronny:
        Ich würde gern länger mit dir spielen, aber in unserem heruntergewirtschaften in der Rezession steckenden Land, habe ich seit heute einen Job. Ich werde sehr viel arbeiten, damit mehr Waffen in die Ukraine kommen und Putin weint.

        Tut mir Leid, aber ich habe jetzt weniger Zeit für dich. Nimm es nicht so schwer. Vielleicht wechselst du einfach mal die Seite und stänkerst gegen den afd Mainstream? Inhaltlich biste ja nicht so festgelegt. Leider lässt sich von den afdlern hier nur Alexander in längere Gespräche verwickeln. Die anderen rennen schnell weg, weil reflektieren über die eigene Position sie selbst verunsichern könnte.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @dobeldo

        Keine Sorge, ich werde es auch ohne Sie sehr gut aushalten.

        “Ich würde gern länger mit dir spielen, aber in unserem heruntergewirtschaften in der Rezession steckenden Land, habe ich seit heute einen Job. Ich werde sehr viel arbeiten, damit mehr Waffen in die Ukraine kommen und Putin weint.”

        Genau das, was unser heruntergewirtschaftetes und in der Rezession steckendes Land braucht.

        Sind Sie als NATO-Online-Popagandist eigentlich irgendwo fest angestellt oder bekommen Sie bloß Zeilenhonorar?

        “Vielleicht wechselst du einfach mal die Seite und stänkerst gegen den afd Mainstream?”

        Sie verstehen nicht, dass ich nicht gegen den Mainstream “stänkere”, weil er der Mainstream ist, sondern weil er olivgrün ist uns gerade mit seinen Wahnideen ruiniert.

  10. foxxly
    foxxly sagte:

    wir alle haben mehrheitlich diese EU-babage gewählt!
    wenn uns diese sozialistische zentral (diktatur) nicht passt, warum halten wir daran fest?

    diese schuldenunion ist es nicht wert erhalten zu werden!
    ständig wird gigantische arbeitsleistung und kredite zu unseren lasten, umverteilt, damit dieser zentralismus frönen und uns geiseln kann.

    seien wir ehrlich:
    selbst harte reformen, welche selbst von diesen profiteueren umgesetzt würden, gingen nur zur hauptlast gegen D.

    es ist zeit, die reissleine zu ziehen!!

    Antworten
    • Bauer
      Bauer sagte:

      @@ die vorstehenden vier Foristen

      Gut gebrüllt, der Löwe, aber wahrscheinlich zu spät. Die Zeit läuft uns davon.

      Bis sich was Grundlegendes ändern kann, dauert es noch mindestens zwei Jahre bis zur nächsten Volkskammerwahl, eher wahrscheinlich noch sechs bis zur übernächsten. Der weiterlaufende Abstieg ist damit für die gegenwärtig noch aktive Generation vorgezeichnet.

      Ob dann die übernächste Regierung überhaupt noch deutsch spricht, ist schon wieder die nächste dringende Frage.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        “Der weiterlaufende Abstieg ist damit für die gegenwärtig noch aktive Generation vorgezeichnet.”

        Und das ist ganz hervorragend für unsere CO2-Bilanz. :D :D :D

        “Bis sich was Grundlegendes ändern kann, dauert es noch mindestens zwei Jahre bis zur nächsten Volkskammerwahl”

        Naja, die Parlamente der neu zugeschnittenen Bezirke Groß-Karl-Marx-Stadt, Erfurt-Gera-Suhl und Cottbus-Potsdam-Frankfurt, für die es mangels Föderalismus bis 1989 kein direktes DDR1.0-Pendant gibt, werden schon im Herbst neu gewählt.

        Und ich möchte daran erinnern, dass die Bundesländer für Polizei, Schulen und den öffentlich-rechtlichen Propagandarundfunk zuständig sind. In den Bereichen ließen sich schon 2024 grundlegende Änderungen anstoßen, beim Rundfunkstaatsvertrag sogar mit direkten Auswirkungen auf ganz Deutschland.

        “Ob dann die übernächste Regierung überhaupt noch deutsch spricht, ist schon wieder die nächste dringende Frage.”

        Falls nicht, helfen sicherlich staatsfinanzierte Sozialarbeiter beim Übersetzen…

    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      @fuchsle:
      Klar, der Russe steht vor der Tür, Trump wird den Atomschutzschirm von Europa abziehen sollte er Präsident werden und wir zerschlagen jetzt erst einmal die EU.

      Sie sind ein ganz großes Licht.

      Heil Putin /s

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @dobeldo

        “der Russe steht vor der Tür”

        Vielleicht klingelt er ja nur, weil wir nach 10 Jahren endlich aufhören sollen, den schwer erziehbaren ukrainischen Nachbarskindern Artillerie und Raketenwerfer zu schenken, mit denen sie dann Donezk bombardieren?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Der Russe klingelt leider mit seinem Penis und vergewaltigt, da mache ich nicht auf.

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