Crash in New York

Long Covid gibt es nicht nur gesundheitlich, sondern auch in den Immobilienmärkten. So ist der Wert der Büroimmobilien in New York gegenüber der Vor-Corona-Zeit um über 50 Prozent gefallen – ohne Aussicht auf Besserung –, wie eine aktuelle Studie der Columbia University zeigt. Passender Titel: die Arbeit von zu Hause und die Immobilien-Apokalypse.

Doch nicht nur New York ist betroffen, die Ergebnisse lassen sich auf die gesamten USA übertragen. Insgesamt hat die Pandemie laut der Studie 665 Milliarden Dollar an Immobilienwerten in den USA vernichtet. Ein Rückgang um über 46 Prozent. Immobilien in 1a-Lagen verloren etwas weniger, Immobilien in schlechteren Lagen noch deutlich mehr.

Bis jetzt zeigt sich dieser Wertrückgang noch nicht breit in den Transaktionen, weil wenig Immobilien auf den Markt kommen. Die Transaktionen, die jedoch stattfinden, untermauern die Schätzungen der Wissenschaftler. Spätestens aber, wenn die Refinanzierung der Kredite ansteht, werden die Papierverluste real und schmerzvoll.

Die Folgen sind für Immobilieneigentümer und Banken gleichermaßen fatal. Die Dimensionen der Verluste sind gigantisch, wie eine aktuelle Studie führender Finanzprofessoren aus den USA zeigt. Demnach haben US-Banken etwa 2,7 Billionen US-Dollar an gewerblichen Immobilienkrediten vergeben, was etwa einem Viertel der Vermögenswerte einer durchschnittlichen Bank entspricht.

Die Autoren schätzen, dass aufgrund des Zinsanstiegs und des Preisverfalls etwa 14 Prozent aller Kredite und 44 Prozent der Kredite für Büroimmobilien ein „negatives Eigenkapital“ aufweisen – der Wert der Immobilie liegt also unter dem des ausstehenden Kredits.

Problem aus Sicht der Notenbanken

Normalerweise könnten die Banken diese Verluste verkraften, wäre da nicht das kleine Problem, dass sie laut der Studie bereits auf Verlusten von zwei Billionen Dollar sitzen. Ursache dieser Verluste war die Zinswende, die zu einer deutlichen Wertminderung der von den Banken gehaltenen US-Staatsanleihen führte.

Weil die Anleger zugleich ihr Geld abzogen, um von den gestiegenen Zinsen zu profitieren, offenbarte sich ein Loch, welches nicht mehr zu schließen war. Bekannte Namen wie die Silicon Valley Bank oder First Republic wurden mithilfe der US-Notenbank Fed gerettet.

Bereits im April 2023 überstiegen die Verluste bei immerhin 1619 US-Banken das Eigenkapital, wie eine Studie der Stanford University zeigte. Bis zu 300 weitere Banken müssen wegen des Immobiliencrashs zusätzlich auf die Liste jener Banken genommen werden, die eigentlich insolvent sind und deshalb Gefahr laufen, in Schwierigkeiten zu geraten, sobald die Einleger Geld abziehen.

Das Problem aus Sicht der US-Notenbank dürfte sein, dass es einfach ist, Staatsanleihen über dem Marktpreis aufzukaufen und bis zum Ende der Laufzeit zu warten. Etwas Ähnliches ist mit Immobilien nicht zu machen. Natürlich kann man darauf hoffen, dass die Preise sich nominal auf frühere Werte erholen, doch das dürfte Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt dazu kommt.

Die US-Bank Goldman Sachs schätzt, dass über 500 Milliarden Dollar an Darlehen im Gewerbebereich allein in diesem Jahr refinanziert werden müssen. Der durchschnittliche Zins auf früheren Krediten für Büroimmobilien liegt bei 3,97 %, eine Neufinanzierung kostet mit 7,42 % fast das Doppelte. Schwer vorstellbar, dass dies nicht zu erheblichen Verlusten und Bankenpleiten führt.

So gesehen erscheinen die Signale der US-Notenbank bezüglich möglicher Zinssenkungen in einem anderen Licht. Niedrigere Zinsen lösen zwar das strukturelle Problem nicht, dürften aber der einen oder anderen Bank dabei helfen, weiterhin so zu tun, als wäre alles in Ordnung.

→ handelsblatt.com: „So trifft die Pandemie weiterhin den US-Immobilienmarkt“, 21. Januar 2024

Kommentare (187) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    @ Michael Stöcker

    Es geht mir bei Snider nur um die eine Frage:
    Warum soll der beim QE erfolgte Umtausch von liquiden USTs in noch liquidere Fed Funds der Hauptgrund für eine zu schwache internationale Kreditvergabe sein ?

    Mein Beispiel soll verdeutlichen:
    Die “Big Player” am Eurodollarmarkt sind Finanzkonzerne.
    Konglomerate aus Schatten- und Nichtschattenbanken, mit Sitz innerhalb und ausserhalb der USA.
    Diese Finanzkonzerne verfügen seit QE über jede Menge Fed Funds, also USD-M-Null, Guthaben bei der Fed.
    Wer über 10 Mrd. Fed Funds verfügt, braucht auf dem Geldmarkt als Kollateral nicht die 10 Mrd. USTs, die er im Rahmen des QE an die Fed verkauft hat.

    Täglich wechseln auf dem Geldmarkt Hunderte Milliarden Fed Funds den Besitzer, innerhalb der Finanzkonzerne und zwischen den Finanzkonzernen.

    Eurodollars und Fed Funds sind perfekte Substitute.
    Wer als Finanzkonzern über Fed Funds verfügt, kann jederzeit Eurodollars schaffen und umgekehrt.
    Auf dem Eurodollarmarkt gibt es vielleicht formal keine USD-Reserves, aber die Player haben innerhalb ihrer Konzerne jederzeit Zugriff darauf.

    Warum sollte der Graf ausgerechnet auf dem Eurodollarmarkt den Kredit nicht bekommen, den er auf dem US-Dollar-Markt oder auch auf dem heimischen Kreditmarkt problemlos bekommen würde ?

    Übrigens bereits kleine deutsche Schattenbanken (non depository firms) erstellen Konzern- bzw. Gruppenabschlüsse für weit über hundert verbundene Unternehmen.

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      @ Vater Thiel

      „Auf dem Eurodollarmarkt gibt es vielleicht formal keine USD-Reserves, aber die Player haben innerhalb ihrer Konzerne jederzeit Zugriff darauf.“

      Nein, das haben viele eben nicht. Allein auf den Caymans sind ca. 70 % aller Hedgefonds zu finden und über 200.000 Firmen registriert bei einer Einwohnerzahl von ca. 68.000. Die offizielle Anzahl an B-Banken beträgt aktuell 88 (A-Banken 11). 2010 waren es bei den B-Banken noch 247. Diese Banken gäbe es heute noch alle, wenn es denn so funktionieren würde, wie Sie sich das vorstellen.

      „Warum sollte der Graf ausgerechnet auf dem Eurodollarmarkt den Kredit nicht bekommen, den er auf dem US-Dollar-Markt oder auch auf dem heimischen Kreditmarkt problemlos bekommen würde ?“

      Weil die verbliebenen Banken Angst davor haben so zu enden, wie viele ihrer Mitwettbewerber. Von daher benötigen sie mehr und besseres Kollateral (HQLA) als vor 2007/2008. Die Kreditentwicklungsdaten der CIMA sind aufschlussreich, wenn aktuell auch nur von 2017 bis 2021: https://www.cima.ky/banking-statistical-digest (Slides 32 ff).

      Wegen Regulation Q sowie der hohen Anforderungen an Eigenkapital sowie Kollateral hat sich der Eurodollarmarkt bis zum Minsky-Moment die letzten 60 Jahre prima entwickelt (regulatory arbitrage). Die Gewinne waren immens und somit auch die Gefahr der Übertreibung.

      Was im Eurodollarmarkt fehlt, dass ist der internationale lender of last resort. Stattdessen experimentiert die Fed mit allerlei Tools, um das Schlimmste einzuhegen (dealer of last resort, Swap-Lines mit anderen ZBen…).

      „Übrigens bereits kleine deutsche Schattenbanken (non depository firms) erstellen Konzern- bzw. Gruppenabschlüsse für weit über hundert verbundene Unternehmen.“

      Und was hat das mit dem weltweiten Eurodollarmarkt zu tun? Viele Risiken sind zudem in den Bilanzen überhaupt nicht aufgeführt, sondern müssen mühsam aus den Fußnoten erschlossen werden. Da blicken wohl nur noch sehr sehr wenige durch; oder vielleicht noch nicht einmal die.

      LG Michael Stöcker

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      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Michael Stöcker

        “Nein, das haben viele eben nicht.”

        Unbestritten, die grosse Menge / Anzahl der Firmen, die von Ihnen genannten “Cayman-Hedgefonds”, haben wohl keinen Zugriff auf Fed Funds.

        Ich meinte aber die Big Player wie JP Morgan oder HSBC, hier verwischt sich die Unterscheidung Schattenbank / Nicht-Schattenbank und Eurodollar / “Normaler” Dollar. Die brauchen keine USTs als Kollateral, weil sie Zugriff auf einen grossen Teil der seit QE Billionen von M-Null-Dollars haben.

        Ich bin im Beispiel nicht davon ausgegangen, dass der Graf seinen Kredit bei einem Cayman-Hedgefonds aufnimmt, sondern bei einem Big Player.

        Der Hinweis auf die deutschen Schattenbanken sollte verdeutlichen, dass es bei der internationalen Verflechtung generell schwierig ist, zwischen Schatten- und Nichtschattenbanken zu unterscheiden und zwischen Eurodollars und normalen Euros.

        Per Mausklick wird bei einem Big Player aus einem normalen US-Dollar ein Eurodollar und umgekehrt. Im Gesamtaggregat M0 ist das nicht sichtbar, weil der Mausklick bei der Partnerbank meist einen umgekehrten Vorgang auslöst.

        Bei der Implementierung von Risk Management Systemen grosser Bankkonzerne ist eine lästige Herausforderung, die Risikopositionen rauszurechnen, die sich auf Geschäfte im eigenen Konzern beziehen, schwierig auch deshalb, weil sich die Anteilsverhältnisse regelmässig ändern, Firmen hinzugekauft werden und ausscheiden.

        Insofern ist Snider um seine Arbeit da Licht reinzubringen nicht zu beneiden, da braucht man echt Passion dafür.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Michael Stöcker

        “hat sich der Eurodollarmarkt bis zum Minsky-Moment die letzten 60 Jahre prima entwickelt ”

        Bestreite ich nicht. Wenn auf dem Eurodollarmarkt reihenweise (Schatten-)Banken pleite gehen, ist das natürlich höchst bedenklich.

        Nur die These, dass die Weltwirtschaft lahmt wegen mangelnder Liquidität, insbesondere fehlenden USTs als Kollateral, erscheint mir angesichts der gigantischen Geldmengen, auf die die Big Player Zugriff haben, unplausibel.
        Das ist mein einziger Punkt: Wenn ich als Big Player Bank(-Konzern) in M-Null bade, habe ich Kollateral mehr als genug.

        Dass die wiedererstarkte US-Wirtschaft nach unseren Maßstäben grosse gesellschaftliche Ungleichheit befördert, bestreite ich auch nicht.

      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ Vater Thiel

        Ich denke, wir sind uns in vielen Punkten einig. Abschließend möchte ich noch auf diesen Aspekt eingehen:

        „Nur die These, dass die Weltwirtschaft lahmt wegen mangelnder Liquidität, insbesondere fehlenden USTs als Kollateral, erscheint mir angesichts der gigantischen Geldmengen, auf die die Big Player Zugriff haben, unplausibel.“

        Für die Kreditvergabe sind nicht nur die US Primary Dealer verantwortlich („Big banks like big deals“, wusste schon Minsky), sondern eben die vielen kleinen Banken (und auch großen (Ex)Banken, wie die CS), die jenseits der amerikanischen Jurisdiktion Kredite auf Dollarbasis gewähren. Viele von denen sind nun insolvent, und die verbliebenen kleineren Banken ohne Nostro-Konto bei den Primary Dealern müssen nun zusehen, wo sie mehr Kollateral herbekommen. Fed Funds (bzw. Reserven) sind ihnen mangels Zugang zur Fed verwehrt. Und die USTs sind nun mal sehr teuer geworden.

        Die Wirtschaft wird aber nicht nur durch big deals am Laufen gehalten, sondern viel wichtiger sind die vielen kleinen und mittelgroßen Kredite.

        In Summe gibt es zwar grundsätzlich ein Übermaß an Liquidität; es steht nur nicht den kleineren Banken zur Verfügung. Denn in der monetären Krise beginnt der Interbanken-Run und der Collateral-Multiplier tendiert gen Süden; und zwar genau so, wie der sogenannte Geldschöpfungsmultiplikator.

        Das Dilemma mit der überreichlichen Liquidität in den Märkten hatte mich übrigens vor gut 10 Jahren zu diesem Beitrag inspiriert: https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/.

        LG Michael Stöcker

  2. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    @ Vater Thiel

    „Lassen Sie sich ruhig Zeit mit ihrer Antwort…“

    Es ist weniger das „Zeit lassen“, als das Zeit nehmen. Zudem ist die Thematik dermaßen komplex, dass es nicht mit eine paar Sätzen erklärt werden kann.

    „Natürlich ist klar, hätte unser Bankkonzern weder Dollar-Guthaben bei der FED, noch sonstige liquide Mittel, noch Vertrauen bei der HSBC und anderen Partnern auf dem (Eurodollar-)Markt, könnten wir den Kredit nicht geben, aber das meint Snider doch nicht ?“

    Credit Swiss schon vergessen? Die UBS ging übrigens aus dem Scheitern von LTCM hervor: https://www.nzz.ch/finanzen/25-jahre-nach-dem-ltcm-debakel-fuehren-die-strategien-mancher-hedge-funds-erneut-ins-verderben-ld.1758336 .

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    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      Ihr Beispiel ist zudem nur ein kleiner Ausschnitt im komplexen weltweiten System mit Money-Dealern. Bei Ihrem Beispiel braucht es diese Dealer nicht, da die ST UK Bank über ein Nostro-Konto bei der Muttergesellschaft verfügt. Aber wie das Beispiel CS zeigt, können auch einst sichere Kantonisten plötzlich kippen.

      „Welchen Grund könnte es nach der Sniderschen Logik geben, dass wir ihm den Kredit verweigern ?
      Wir gehen davon aus, dass der Graf keine UST als Collateral hat, aber ausreichend Bonität und Sicherheiten in Form seiner Landgüter in MeckPomm.“

      Bis die Landgüter in MeckPomm liquidiert wurden, ist die Bank lange zahlungsunfähig. Gesettelt werden muss HEUTE. Ein zukünftiges Geldsystem, bei dem via Blockchain derartige Objekte transferiert werden können, könnte hier Abhilfe schaffen. Es bleiben allerdings die Bewertungsprobleme. Und die gibt es bei allen Assets mit zunehmenden Abschlägen, je weiter sie in der Geldsystemhierarchie unten stehen. Was uneingeschränkt akzeptiert wird, das ist dasjenige, was alle nutzen (Netzwerkeffekt). Und das sind bis auf weiteres die USTs.

      Unser foxxly ist nun immerhin in der Lage das zu repetieren, was ich hier am Blog vor 8 Jahren zum Besten gegeben habe: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deleveraging-wo/#comment-17038 . Da wurde das Niveau der Diskussion allerdings noch nicht so weit nach unten gezogen, wie das durch das inflationäre Kommentieren der üblichen Verdächtigen nun seit Längerem geschieht.

      Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      PS: Es ist wichtig zu unterscheiden, ob es sich um eine monetäre oder doch nur eine finanzielle Krise handelt. Bei einer Finanzkrise müssen ein paar Deppe Verluste einstecken. Das sind leider nicht selten die Steuerzahler (siehe S&L Krise in den 80ern oder auch jüngst CS).

      Bei einer monetären Krise kommt es zum Stillstand des „Geld-/Kollateralumlaufs“. Assets, die zuvor noch mit geringen Abschlägen als Kollateral akzeptiert wurden, sind plötzlich nur noch zu ruinösen Abschlägen handelbar oder gar nicht mehr. Alle wollen nur noch USTs. Die Nachfrage schießt nach oben und somit auch der Preis. Folge: Die Zinsen fallen rapide und der Dollar wertet auf (Die Flucht ins Zentrum des Geldsystems dominiert die Zinsparität). Wenn dann auch noch die Fed die Zinsen erhöht, dann sinkt auch noch der Wert des letzten verbliebenen Kollaterals. Die Bilanzkapazität des Bankensystems schrumpft ein weiteres Mal.

      „ich schau derweil mal in ihren Link rein, befürchte aber, ich verstehe die Essenz ebenso wenig wie die übrigen Snider Podcasts.“

      Bleiben Sie am Ball. Bei mir hat es auch ein wenig länger gedauert. Es widerspricht einfach in vielen Bereichen unserem antrainierten falschen Denken.

      Und noch etwas: Auch Snyder versteht nicht alles, da es viel zu wenig Daten gibt. Das wusste übrigens schon Klaus Friedrich 1970:

      „One of the most striking aspects of the rapidly growing Euro-dollar literature is the fact that so much has been written on the basis of so few data.” https://alhambrapartners.com/2018/09/24/eurodollar-university-collateral-may-29-we-know-who-it-wasnt/

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ dobeldo

      Seit wann betrachten sie X als Informationskanal. X ist ein Meinungskanal und was die Grünen von Meinungsfreiheit halten, wissen wir ja. Und im Übrigen: Was geht Deutschland an, wofür russische Steuergelder verwendet werden? Warum kümmern sie sich um die russische Bevölkerung, die 1000ende Kilometer weiter weg ist und das größte Land der Erde bewohnt.

      Wir beziehen unsere Infos von Phoenix und den Life-Übertragungen aus dem Reichstagsgebäude. Was die Ampel beschließt lesen wir nach. Wir brauchen hierzu keine Interpretation von “X”.

      Sie tun ja so, als ob Putin der russische Staat wäre.

      Halten sie sich an die Fakten. Putin hat den Einmarsch in die Ukraine befohlen, die Generalität führt in aus und Ukraine und der Westen ist dagegen, ergo Krieg. Nach der Nato-Meinung wird dieser Krieg so lange dauern, bis ein Sieger feststeht. Kriege müssen nicht enden, siehe Nordkorea.

      Und im übrigen ist Moskau ja nicht New York. Was hat also ihr Beitrag überhaupt hier zu suchen?

      Antworten
      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Ich koennte ihre Kritik an meinem offtopic Post irgendwie ernst nehmen wenn sie das auch unter jeglichen anderen Beitrag schreiben wuerden. Machen sie aber nicht. Also sehr durchschaubar, wenn auch weniger dusselig formuliert als Ott und weico.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Gnomae

        Ersetze die DDR Phrase – Sozialismus – mit der BRD Phrase – Demokratie –
        und ersetze “Nazis” mit der dem Ausdruck “Füchse” aus dem Theaterstück “Foxfinder”
        und erkenne wie sich alles reimt:
        Theater Ulm: https://www.youtube.com/watch?v=6rSHEzeUAZQ
        Theater Ingolstadt: youtube.com/watch?v=7egkeD9pB0M
        (beide trailer genügen den Inhalt zu verstehen”

        @dobeldo
        Sie ahnen nicht mal wie die Lösung im Foxfinder ausgeht.
        läuft nicht gut für das politische Gedöns.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @dobeldo

      Genau, wenn der böse Putin keine Desinformation betreiben würde, dann hätten alle Deutschen längst begriffen, welch großartige Arbeit die Ampel-Regierung leistet. :D :D :D

      Ihr Realitätsverlust nimmt ja mittlerweile beängstigende Ausmaße an.

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Ihr Realitätsverlust nimmt ja mittlerweile beängstigende Ausmaße an.”

        Dubeldu folgt doch nur seiner Klimaregierung in Sachen ….Realität !

        Die neuste Meldung ist schon fast eine Parodie usw…. :-)

        “Die Bundesregierung hat voll auf LNG aus den USA gesetzt. Nun hat US-Präsident Joe Biden völlig überraschend einen LNG-Stopp angeordnet – wegen des Klimas.”

        https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/biden-stoppt-lng-woher-bekommt-deutschland-nun-das-fluessigerdgas-li.2180975

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Ach seid ihr wieder dumm. Wenn ihr wenigstens mal genau lesen wuerdet.Joe baut lediglich keine neuen Terminals mehr. Selbst dafuer fehlt es schon wieder mal die Meldung ordentlich zu lesen.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        “Genau, wenn der böse Putin keine Desinformation betreiben würde, dann hätten alle Deutschen längst begriffen, welch großartige Arbeit die Ampel-Regierung leistet. :D :D :D”

        Auch du lieber Bursche musst mal wieder Hyperventielieren um nicht an eigener Bloedheit zu ersticken. Deine Behauptung stimmt nicht, da ich nie schrieb das die Ampel gut arbeitet.

        Ich habe das eigentlich nur gepostet weil du doch vor ein paar Wochen dir ueberhaupt nicht vorstellen konntest das es russischen Internettrolle gibt. Zackbums stehst du wieder mal als Luegner da :D :D :D

    • foxxly
      foxxly sagte:

      ich würde gerne wissen, wer mehr desinformation betreibt; der westen, oder der osten.
      die expansive usa (kapital), oder russland mit seiner im grunde defensiven ausrichtung.

      die große angsmache wird jedenfalls vom westen geschürt. die westlichen hauptmedien sind gleich gerichtet, dessen info-wert damit fragwürdig wird.
      klar ist für mich, dass russland u.a. auch nicht zimperlich sind.

      china wird wahrscheinlich unterschätzt.

      folge dem kapital und du wirst die interessenslage mit hoher wahrscheinlichkeit erkennen!
      frage nach, wer hat etwas von den intentionen etc. und du wirst die interessen erkennen!
      frage nach, was hat jener/wer etc. in der vergangenheit hauptsächlich gemacht und teils mit gewalt durch gesetzt.
      wer hat den eroberungscharakter?
      wer gibt sich als hegemon?
      wer beutet andere aus?

      dann merkst du langsam, wen man noch glauben kann!

      Antworten
      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Den wesentlichen Punkt den sie vergessen haben, ist das die USA uns mit Atombomben schuetzt waehrend Russland uns damit bedroht. Damit haben sie fuer mich schon alle Fragen die sie haben beantwortet.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Das framing müssten sie mir noch zeigen, ansonsten kann ich dem Offtopic Hinweis weniger ernstnehmen da bei allen erdenklich anderen Offtopic Themen nie von ihnen kommt.

  3. weico
    weico sagte:

    Wenn die Klimaregierung endlich das Zeitliche gesegnet hat und der Klimahype in den Medien verblasst und “Rechts” und “Liberal” wieder zur Normalität in der Politik/Leben wird , dann wird man hoffentlich wieder mehr Journalisten vom Schlage eines DonAlphonso lesen.

    Seine Schreibweise ist ein echter Genuss:

    “Das sind alles so Verhaltensweisen, die mich untauglich für den Co-Work-Kult und dessen Umsatzerwartung machen. Das ist so, weil ich nonkonform und leicht egoman wie jeder hier bin, und von der Umgebung erwarte, dass sie sich meinen Wünschen und Erwartungen anpasst und so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Und nicht irgendeine Vorgabe eines Konzerns oder einer politischen Ideologie oder das „How dare you“ eines antisemitischen Schreibratzens. Sehen Sie? Man kann das jetzt ganz offen schreiben, bei der „Zeit“ und bei der „Taz“ traut sich niemand, hier zu widersprechen. Die neue Frontlinie liegt jetzt hinter ihrem Niemandsland des schnellen Vergessens, zwischen dem „Der Migrant meint das mit dem Kopfabschneiden für das Kalifat nur metaphorisch“-Hügel und der löchrigen „Der illegal eingereiste Bürgergeldempfänger wird uns pflegen und die Rente bezahlen“-Schanze, in der man sich mit „Experten und Zivilgesellschaft“ gegen die andersartige Erkenntnis im Volk im Schlamm des milliardenteuren Zweifels eingegraben hat.”

    https://archive.ph/i8R6s

    Noch vor dem Hamas/Israel-Konflikt, wäre wohl eine mediale Empörungswelle über Don Alphonso geschwappt, wenn er die hochgelobte CO2-Seherin als antisemitischen Schreibratz bezeichnet hätte….bzw. es wäre wie beim Fall Luisa Neubaue vs Akif Pirinçci ziemlich teuer geworden.

    Deutschland ändert sich langsam, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf :-)

    Antworten
  4. Namor
    Namor sagte:

    @OTT
    “Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man politische Konfliktparteien überall und zu jeder Zeit sinnvoll in das Rechts-Links-Schema einteilen kann oder dass “rechts” und “links” immer und überall wenigstens das gleiche bedeuten – was Sie womöglich vermuten und deswegen ein bisschen verwirrt sind.”

    Ach Herr Ott; in Ihrer Obsession, jedem ein naives Weltbild zu unterstellen, antizipieren Sie leider oft ungenügend und wohl mit eingeschränkter Ambiguitätstoleranz.

    Soll ich mich erklären, auf ihre Annahme hinsichtlich meiner Annahmen eingehen? Nein, ich glaube Sie brauchen den ungepflegten Austausch zur Emotionsregulation. Den bekommen Sie von anderen ausreichend. Ps. Ich mag Sie trotzdem.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Namor

      “Soll ich mich erklären, auf ihre Annahme hinsichtlich meiner Annahmen eingehen? Nein, ich glaube Sie brauchen den ungepflegten Austausch zur Emotionsregulation.”

      Ja, erklären Sie es bitte.

      Schon dass “die [französische] Revolution an sich links gewesen” sei, würde ich jedenfalls nicht behaupten wollen. Ich verstehe, wie Sie darauf kommen, aber ich glaube, das so zu formulieren, stiftet mehr Verwirrung als Klarheit – besonders wenn es dann um “Linkssein” und “Rechtssein” in ganz verschiedenen Jahrhunderten geht.

      PS: Ich mag Sie auch. Finden Sie unseren Austausch heute schon ungepflegt? Da geht aber noch viel mehr, wenn Sie unbedingt dort hin wollen.

      Antworten
      • Namor
        Namor sagte:

        Entschuldigen Sie mich, ich habe mich gehen lassen.
        Rechts Links beschäftigt mich. Die Begrifflichkeit ist schon lange entkernt und zur politischen Waffe verkommen. Somery wendet die Begriffe auf die Revolutionäre an, das fand ich interessant und natürlich habe ich eine Idee, wie er das meint. Ich stellte eine offene Verständnisfrage, für die ich zwar selbst eine vorläufige Antwort habe, die wollte ich gerne abgleichen.

        Leider komme ich schon wieder nicht zum weiterlesen. Schönen Abend.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Namor

        Kennen Sie diese Klassifikation (Political Compass) schon? Zum Links-Rechts in ökonomischer Hinsicht kommt noch “Oben-Unten” (autoritär vs. libertär). Der Test macht auch Spaß… Manche Statements scheinen mir Banane in ihrer extremen Formulierung, aber vielleicht muss das so sein, um das extreme Spektrum der Bananas-Standpunkte einzufangen ;-)

        https://www.politicalcompass.org/test/de

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Namor

        Entschuldigung akzeptiert – wir sind in diesem Winter ja alle ein bisschen angespannt. Und unsere Sichtweisen scheinen bei dieser Frage doch sehr ähnlich zu sein, da gibt es eigentlich gar keinen Grund für einen handfesten Streit, nur dass ich von meinem Standpunkt natürlich mal wieder viel überzeugter bin und nicht nur eine vorläufige Antwort habe. ;)

        @Thomas M.

        Für die wirklich wichtigen politischen Fragen gibts auch schon viele praktische Zusammenfassungen auf dem “Political Compass” als lustige Bildchen:

        https://knowyourmeme.com/photos/1216571-political-compass

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Ott

        Fantastisch – ich muss gerade herzhaft lachen. Das trifft’s genau – damit kann man einen 2-Fragen-Schnelltest basteln und muss sich nicht mühsam durch sechs Seiten klicken :->

  5. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    @ Vater Thiel

    „Wenn ich die These von Brunnermeier / Snyder / … richtig verstehe, sind zuwenig Eurodollars die (Haupt-)Ursache für die Wachstums-Schwäche ? Ich tue mr schwer, mir einen konkreten Fall vorzustellen, wo ein Unternehmen ein lukratives Geschäft nicht startet, nur weil ihm die Eurodollars fehlen, oder verstehe ich die These falsch ?

    Ja, das ist die These von Snider und jetzt auch von Brunnermeier. Wer ein Geschäft starten will oder ausbauen möchte, der braucht dafür nicht nur gute Ideen, sondern in einer Geldwirtschaft, in der wir nun einmal leben, ZUERST Geld. Oder um mit Kruschwitz zu sprechen: Am Anfang einer jeden Investition steht die Auszahlung.

    „Könnte nicht im Gegenteil ein ZUVIEL an (Euro-)Dollars mit ein Grund sein ?“

    Das war vermutlich mit einer der Gründe für die hohen Inflationsraten in den 70ern. Das Problem mit den Eurodollars: Keiner weiß, wie viele Eurodollars durch das private Bankensystem geschaffen wurden. Insofern sind sämtliche Grafiken zu den Geldmengenaggregaten immer unvollständig.

    „Seit 2008 sind Billionen USD zusätzlich geschaffen worden, sowohl als M-Null als auch als M-einszweidrei.“

    M0 (aka Reserven) ist für die Realwirtschaft – und somit das Wachstum – völlig irrelevant. Der sogenannte Geldschöpfungsmultiplikator ist eine falsche Vorstellung über den Giralgeldschöpfungsprozess.

    M0 spielt erst dann eine Rolle, wenn im heimischen Interbankenmarkt das Vertrauen verloren geht und sich die heimischen Geschäftsbanken nicht mehr über den Interbankenmarkt refinanzieren können.

    Was M0 für den heimischen Interbankenmarkt ist, das sind die Save Assets (USTs) im Eurodollarmarkt, da es dort kein Zentralbankgeld gibt. Diese Funktion übernehmen insbesondere die USTs. Wenn die ZBen nun aber so blöd sind und diese Assets via QE auch noch zusätzlich aus dem Markt ziehen, dann müssen sie halt anschließend wieder mit einem neuen Zauberinstrument auf ihren Unsinn reagieren. Das sind die sogenannten RRPs (reverse repurchase agreement). Den ganzen Unsinn hatte ich in meinem vorläufig letzten Beitrag vom 31. August 2021 thematisiert: „Das fundamentale Missverständnis über Reserven und Liquidität.“

    „Ich will damit sagen, wenn die besten Leute aus der Realwirtschaft in den Finanzsektor abgezogen werden, wundert es dann, dass das reale GDP nicht mehr so stark wächst ?“

    Keine Frage, dass diese Entwicklungen einen negativen Effekt haben. Wurde von mir ebenfalls schon des Öfteren kritisiert. Aber es ist nicht der dominante Faktor in dieser multifaktoriellen Gemengelage. Es geht in aller erster Linie um die Kreditvergabe.

    „Soll heissen, ein solches Unternehmen wird problemlos von einer Bank Geld aus dem Nichts per klassischer Kreditvergabe bekommen.“

    Eben nicht, da die Bilanzkapazität insbesondere der Banken im Eurodollarmarkt infolge der Finanzkrise massiv gesunken ist. Es gibt eben doch kein Geld aus dem Nichts. Es gibt Kreditgewährung/Giralgeldschöpfung durch einen Kreditvertrag. Wer keine ausreichenden sichern Assets/Collateral auf der Aktivseite hat, der ist sehr schnell raus aus dem Geschäft, da ZAHLUNGSUNFÄHIG.

    Falls Sie sich mit Snider noch ein wenig vertrauter machen möchten, dann finden Sie hier eine ganz ordentliche Zusammenfassung und Erläuterung seiner wichtigsten Thesen: https://paymentandbanking.com/die-eurodollar-thesen-von-jeff-snider-einfach-erklaert/ .

    LG Michael Stöcker

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Stöcker
      @Vater Thiel

      “wo ein Unternehmen ein lukratives Geschäft nicht startet”
      &
      “„Ich will damit sagen, wenn die besten Leute aus der Realwirtschaft in den Finanzsektor abgezogen werden, wundert es dann, dass das reale GDP nicht mehr so stark wächst ?“

      Zwei falsche Prämissen/Annahmen.

      Lukrative Geschäfte brauchen Rahmenbedingungen, die in Europa komplett zerstört wurden.
      Kluge Köpfe werden von niemandem abgezogen, sie streben nach dem geringsten Widerstand bei maximaler Rendite – rückblickend eine Sackgasse, die nicht für extreme Klugheit spricht sondern provanen Opportunismus.

      Opportunismus wird an allen Schulen, Hochschulen und Fakultäten gelehrt,
      wobei die Innovationen messbar an Wirkung verlieren obwohl die Abschlüsse immer schillernder glänzen.

      In dieser Lage ist Geld zum Problem geworden, denn das bestehende Geld will verzinst / getilgt werden, für die nächste Refinanzierungsrunde jener Gesellschaften die aus Einnahmen ihre Systeme bestreiten.

      Der crash aus politisch inszeniertem Geschäftsabbruch erzeugt keinen Innovationsdruck, sondern allein Druck mit dieser Politik zu brechen – als Weg des geringsten Widerstandes.

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Alexander

        “Lukrative Geschäfte brauchen Rahmenbedingungen, die in Europa komplett zerstört wurden.”

        Ganz klar, ich wollte nur einen weiteren Versuche starten, Sniders Kernaussagen zu verstehen.

    • foxxly
      foxxly sagte:

      interessant, dass der finanzexperte stöcker nicht erkennt, wo das viele geld landet und wo es nicht ankommt!

      genau, dies ist die hauptverwerfung in diesen schuldgeldsystem (aber das dürfen sie nicht sagen)

      das vielegeld und der neudruck landet im finanzsektor,
      während die realwirtschaft bei der zunehmende teuerung das geld immer knapper wird.

      ursächlich zur teuerung ist das viele, überschüssige geld im finanzsystem.

      wirtschaftswachstum und geldmengenwachstum laufen völlig aus dem gleichgewicht/ruder!
      dabei bleiben die kosten der gesellschaft etc. vollens bei der realwirtschaft hängen, also ein doppeltes negativum. (umverteilung!)

      es kommt letztlich daher, weil das großkapital die politik und medien steuern.

      Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        @foxxly

        Die Verschraenkung von Industrie, wie Siemens, mit Politik ist alternativlos. Ohne bilaterale Vereinbarungen und staatliche Bürgschaften keine Exportindustrie. Ohne Exporte kein Mittelstand, ohne Mittelstand kein Sozialstaat…

        Siemens huldigt den climax kids und foerderte Anna Lena…

        Politik im Bett mit Grossindustrie ist Bedingung fuer Faschismus, sry, vgl. militärisch industrieller USKomplex…

      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ foxxly

        “es kommt letztlich daher, weil das großkapital die politik und medien steuern.”

        Ich würde es mit @ Alexander halten:

        Die Verschränkung von Industrie und Politik ist notwendig.

        Auch der Mittelstand profitiert, eben durch Bürgschaften für Export, Vereinbaren zum Freihandel etc.

        Wer steuert die Medien? Da es viele Medien gibt, kann man sich die für einen passenden selbst aussuchen. Das ist unproblematisch. Zum gesellschaftliche Problem wird erst die Verwechslung eines Tweets (meist reine Meinung) als Nachricht.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @ Medien

        Fuer die BRD gilt nur das Beste, schließlich durfte man die Demokratisierung nach NS Lemurenherrschaft nimmer dem Zufall überlassen.

        Entsprechende Vergabe von Zeitungslizenzen an lupenreine Demokraten… damit die Vorhersagen eines Ihrmaier auch wirklich alle erfahren…

        Wie man die öffentlich rechtlichen finanzierte erklaert den Rest.

        In den USA kontrolliert die Meinungsbildung wer die Masse an Falsch information ueber Gaza richtig stellte, damit die US Bürger weder fake noch hate aufsitzen; identisch mit Klimawahrheit.

        Laeuft,
        dobbelwummsgut.

    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ Michael Stöcker

      Stellen Sie sich vor, ich bin Schüler in ihrer Handelsschule und nerve Sie mit einem Beispiel, weil ich als schlichtes Gemüt komplizierte Sachverhalte nur so verstehen kann.

      Nehmen wir wieder an, unser Kunde Graf Koks braucht 50 Mio Dollar für ein seriöses und solides Projekt in Brasilien, und wir, die ST Stöcker/Thiel Privatbank AG, sind bereit, ihm diesen Kredit zu gewähren.

      Die ST AG hat eine Tochtergesellschaft ST NY Inc. in New York / USA, die das klassische Bankgeschäft betreibt, mit einem Reserve Account bei der FED. Dadurch haben wir Zugriff auf “echte” Dollar-Reserven, echte Fed Funds, echtes USD M-Null.
      Die ST NY hat eine Tochtergesellschaft ST UK in London, über die wir das Eurodollar-Geschäft betreiben.
      Die ST UK ist vielleicht “nur” eine Schattenbank, eine “nondepository financial firm”.

      Wir können dem Grafen einen “echten” Dollarkredit über unsere ST NY geben, oder einen Eurodollarkredit über unsere ST UK.
      Wenn der Graf seinem Kunden in Brasilien dann die 50 Mio auf dessen Eurodollar-Konto bei der HSBC überweist, haben wir natürlich einen negativen Interbanking-Account-Saldo bei der HSBC, den uns die HSBC aber aufgrund des Zugriffs auf unser gut gefülltes Fed Reserve Account (Collateral !) nicht übelnehmen wird, vielleicht hat die ST NY und / oder die ST UK auch noch ein paar USTs im Depot.

      Welchen Grund könnte es nach der Sniderschen Logik geben, dass wir ihm den Kredit verweigern ?
      Wir gehen davon aus, dass der Graf keine UST als Collateral hat, aber ausreichend Bonität und Sicherheiten in Form seiner Landgüter in MeckPomm.

      Natürlich ist klar, hätte unser Bankkonzern weder Dollar-Guthaben bei der FED, noch sonstige liquide Mittel, noch Vertrauen bei der HSBC und anderen Partnern auf dem (Eurodollar-)Markt, könnten wir den Kredit nicht geben, aber das meint Snider doch nicht ?

      Lassen Sie sich ruhig Zeit mit ihrer Antwort, ich schau derweil mal in ihren Link rein, befürchte aber, ich verstehe die Essenz ebenso wenig wie die übrigen Snider Podcasts.

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        Beispiel Teil 2:

        “Wenn die ZBen nun aber so blöd sind und diese Assets via QE auch noch zusätzlich aus dem Markt ziehen, ”

        Wenn unsere ST NY und ST UK am QE beteiligt waren und für 100 Mio Dollar USTs an die Fed verkauft haben, dann haben sie im Gegenzug aber auch Fed Funds (USD M-Null, Excess Reserves) erhalten, die Collateral-Summe unserer Banken bleibt damit durch das QE erst mal unverändert. Wenn wir danach den Verkaufserlös natürlich verzocken, ist die Fed hierfür nicht wirklich verantwortlich.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Genosse Stöcker, Vater Thiel

      “Das Problem mit den Eurodollars: Keiner weiß, wie viele Eurodollars durch das private Bankensystem geschaffen wurden.”

      Aber alle Snideristen wissen, dass wir unbedingt mehr von diesen Eurodollars erschaffen müssen, sonst bricht alles zusammen! :D :D :D

      Das ist einfach nur Gelddrucker- (oder wenn die Staaten gerade nicht ganz so viel sinnlos verballern, dann immer noch Geldschöpfer)-Selbstrechtfertigungslogik.

      Antworten
  6. weico
    weico sagte:

    Herrliches Wort….Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz !

    Deutschland/EU reitet sich immer mehr in den Niedergang…und die Welt lacht sich schlapp.. :-)

    “In der Wirtschaft geht derweil die Furcht vor der nächsten Lieferketten-Verschärfung um. Denn die EU-Kommission plant ein europäisches Gesetz, das weit über die deutsche Regelung hinausgeht. Anders als im deutschen Gesetz will Brüssel durchsetzen, dass die Unternehmen für Menschenrechts- und Umweltverstöße ihrer sämtlichen Lieferanten haftbar gemacht werden können.”

    https://www.welt.de/wirtschaft/article249709590/Industrie-Lieferkettengesetz-Das-laute-Klagen-der-deutschen-Betriebe.html

    Solcher Schwachsinn hilft ja zum Glück wieder den Neuparteien..!

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @weico

      Das zeigt nur, wie dringend ein “Politikerauswahlsorgfaltspflichtengesetz” in der EU nötig wäre, aber dieses Problem wird durch einfache Gesetzgebung nicht lösbar sein.

      Aber im Juni sind dafür ja EU-Parlaments-Wahlen…

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        Wie sich die Zeiten doch gleichen,wenn Regierung und regierungstreue Wähler aka die Mitte des Volkes…gegen die Rechtsextremen demonstrieren

        https://m.youtube.com/watch?v=fwq695Og44U

        Nebenbei:
        Im neuen “Sachsentrend” liegt die Neugründung BSW… ja schon VOR den Linken,SPD und den Grünen! :-)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        “Im neuen “Sachsentrend” liegt die Neugründung BSW… ja schon VOR den Linken,SPD und den Grünen! :-)”

        Ist doch logisch. Niemand in Sachsen wählt freiwillig eine realitätsentrückte urbane linksradikale Homosexuellen-, Migranten- und Transsexuellen-Klientelpartei wenn es stattdessen auch eine Thälmann-Kommunistische Option gibt – oder sie zumindest glaubhaft vorgibt, eine zu sein, und man noch nicht das Gegenteil erkennen kann. Auch die verbliebenen sächsischen Linkspartei-Funktionäre mit mehr als 5 Gramm Hirnmasse werden versuchen, so schnell es geht zur BSW zu wechseln, mit dem identitätspolitischen Programm aus Berlin kommt man höchstens noch in den Ortschaftsrat von Leipzig Connewitz.

        Dass die Original-SED in der Umfrage immer noch auf 4% kommt, kann ich mir nur mit vor sich hin dämmernden Altkadern im Pflegeheim erklären, die von der BSW-Neugründung noch gar nichts mitbekommen haben.

        Auch schön: FDP in Sachsen schon unter “Sonstige”. :D
        https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/politik/landtagswahl/sachsentrend-umfrage-infratest-dimap-100.html

    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @weico
      Die EU-Herrscher in Brüssel müssen sich noch mit Ärger herumschlagen, den sie nicht einplanen konnten :
      LKW-Fahrer, Fischer, ( heimlich: Polizei, Söhne ehm, Bauern) soldarisieren sich ANTI-EU und kein Ende in Sicht. Derweil haben sich gestern ( ! ) die feudalen Parlamentarier mal eben eine Diätenerhöhung ( wg. Inflation ) von 300 Euro gegönnt-weiter entfernt von den Nöten der Bevölkerung geht´s nicht.
      Ab Min. 20, Stimmung im Land:
      https://www.youtube.com/watch?v=-iMWtb07_gg

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      Nach diesem Gesetz wäre die Produktion von E-Autos nicht mehr möglich. Die Produktion der E-Auto-Akkus beruht zum Großteil auf Menschenrechtsverletzungen.

      Antworten
      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @gnomae Nehmen Sie weite Teile des westeuropäischen Baugeschehens noch dazu. Der Zoll fischt an den Großbaustellen bestenfalls Teile des stinken Kopf’s der mafiösen Hydra weg. Ost-West-Sklaven- und Materialhändlerstrukturen erneuern sich schneller, als bundesdeutsche Behörden sie zerschlagen können.

  7. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    OT, aus aktuellem Anlass:
    Gestern frühmorgends fuhr ein PKW mit abgelehnten Asylbewerbern aus Armenien in ein
    mit Strohballen abgesperrtes Lager protestierender Bauern nahe Agen: zwei Todesopfer, Bäuerin ( 35 J ) und deren Tocher ( 14 J) . Jetzt eskaliert die Lage, die EU- Bürokraten- Agrarpolitik im Visir, EU-Fahnen werden verbrannt. Weil der eingeforderte Premierminister Attal sich nicht blicken lässt, wird heute das Präfektur-Gebäude mit Gülle ( 20 Tausend Liter ) eingesprüht, Strohballen und Reifen brennen vor dem Eingang, Polizei und Feuerwehr greifen nicht ein.
    Sender BFMTV berichtet laufend aktuell, die Stimmung kocht hoch, gestern noch ” zahmer Protest” nur mit Schweineinnereine und roter Farbe:
    https://www.youtube.com/shorts/D78Wnuy17YA

    Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Alexander, @ foxxly

        Nach der neuen Theorie hätte es die Dinosaurier überhaupt nicht geben dürfen, weil die Erde “verglüht” wäre.

        Aber: “Zwischen 250 und 100 Millionen Jahren vh. lag der CO2-Gehalt wieder über 1000 ppm. Es war die Zeit der Dinosaurier mit um 8 Grad Celsius wärmeren Temperaturen als heute.” Und die Dinosaurier lebten nicht in wasserlosen Wüsten.

        Es gab auch das Perm-Trias-Ereignis mit über 20 Grad höheren Temperaturen. Mindestens seit 600 Mio. Jahren gibt es zyklische Entwicklungen. (6 x 10 hoch 8; mit solchen Zahlen können Grüne nichts anfangen).

        Daraus folgt klar: Das Pariser Klimaabkommen, das die Erderwärmung begrenzen will, ist schlicht ein Scheingeschäft und damit nichtig.

        Bei einer Erderwärmung werden höher Kräfte freigesetzt und folglich entstehen größere Schäden und der Meeresspiegel steigt. Dann wird es unangenehm für US-Milliardäre, weil ihre Florida-Villen untergehen.

        Daher ist der Wandel des Klimas im Erdzyklus immanent.

        Das verbietet nicht, schädliche Emissionen einzudämmen und die Natur pfleglich zu behandeln.

        Ein System, das doppelte Kapazitäten benötigt, ist zum Scheitern verurteilt.

        KI und die technische Revolution benötigen Energie, 24h, zuverlässig, ohne Unterbrechung. Das heißt nicht, dass Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt werden können. Allerdings ist das für die Großindustrie keine vernünftige Option.

        Das Super-Totschlagargument: Alles rechts, Verschwörung, etc.

        Wie bei Covid: Die Chinesen forschen bereits wieder an einem noch tödlicheren, teilweise künstlichen Virus, mit möglicher Finanzierung unserer Ami-gos.

        Die Griechen haben dies korrekt definiert: Ikarus fliegt zu nahe an die Sonne. Die Folgen sind bekannt.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Gnomae

        “Daraus folgt klar: Das Pariser Klimaabkommen, das die Erderwärmung begrenzen will, ist schlicht ein Scheingeschäft und damit nichtig.”

        Das kann man auch viel einfacher haben und das Pariser Klimaabkommen kündigen beziehungsweise aus ihm austreten, so wie bei jedem anderen internationalen Vertrag auch. Soll ja angeblich sogar mit den EU-Verträgen gehen…

        “Bei einer Erderwärmung werden höher Kräfte freigesetzt und folglich entstehen größere Schäden und der Meeresspiegel steigt. Dann wird es unangenehm für US-Milliardäre, weil ihre Florida-Villen untergehen. ”

        Sicher, aber wie viele Florida-Villen haben Rest-Nutzungszeiträume von mehr als 70 Jahren? Die sind längst verfallen und die aktuellen Besitzer gestorben bevor sie womöglich eines Tages überflutet werden.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Der Verein von Leuten die im echten Leben kaum bis 3 zählen können tritt mal wieder zusammen und widerlegt den Klimawandel. Lustig.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Gnomae

        „Daraus folgt klar: Das Pariser Klimaabkommen, das die Erderwärmung begrenzen will, ist schlicht ein Scheingeschäft und damit nichtig.“

        Was ist ihr konkretes Argument für „Scheingeschäft“? Ich hätte ja eher sinnloses Unterfangen gesagt…

        Es klingt wie „gab es schon immer, kann also nicht am CO2 liegen“. Konkret schreiben Sie es nicht, deshalb die Nachfrage.

        Zu den großen Zyklen, die ständigen Klimawandel erzeugen, entwickelt die Temperatur sich seit etwa 1 Jhdt. antizyklisch.

        „Es war die Zeit der Dinosaurier mit um 8 Grad Celsius wärmeren Temperaturen als heute.” Und die Dinosaurier lebten nicht in wasserlosen Wüsten.“

        Und trotzdem gab es auf der Erde viel mehr Wüste. Bei Interesse hier gucken, ab Min 11:16 :
        https://www.youtube.com/watch?v=ZqA4bDVmBB8

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Und trotzdem gab es auf der Erde viel mehr Wüste.”

        Tja, so ist das eben, wenn die Kontinentalplatten gerade zu einem großen Superkontinent zusammengeschoben sind. Das führt zwangsläufig zu großen Regionen mit aridem Kontinentalklima. Und trotzdem wurde auf der Erde zu dieser Zeit insgesamt so extrem viel Biomasse produziert, dass wir die organischen Reste davon noch heute aus der Erdkruste pumpen und baggern können. Das müssen insgesamt sehr lebensfreundliche Bedingungen gewesen sein.

        Aber könnten vielleicht ein “Pariser Kontinentalschutzabkommen”, eine neue Sondersteuer und noch mehr globale Planwirtschaft und globaler Sozialismus helfen, um die Bewegung der Erdplatten und die absehbare gefährliche Wüstenbildung aufzuhalten, wenn sich Pangäa das nächste Mal zusammenschiebt? ;)

        @zimbodeldo

        “Der Verein von Leuten die im echten Leben kaum bis 3 zählen können ”

        Vielleicht nicht der beste Flex, wenn man selbst mit einer Partei sympathisiert, in der die Mathematik-Granaten Ricarda Lang, Annalena Baerbock und Robert Habeck in Führungspositionen aufsteigen konnten…

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga:
        Wieder die “Ich-weiß-nicht-weiter-ich-schieb-ihn-mal-zu-den-Grünen”-Karte.

        Mensch da lachen alle bei der Höcke-Jugend. Die Milchbubies ohne Bart. xD

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        “Wieder die ‘Ich-weiß-nicht-weiter-ich-schieb-ihn-mal-zu-den-Grünen’-Karte.”

        Ja klar, wohin denn sonst? Für eine Verortung bei einer anderen linksradikalen Partei wie der SPD sind Sie viel zu USA-hörig und Ihnen fehlt zumindest die Grundsympathie für die Palästinenser, die eigentlich Usus ist.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga:
        Deine Demenz mal wieder.
        Wir haben nur einmal über Israel und Gaza gesprochen und dabei ging es darum das du behauptet hast dass Russland zivile Opfer vermeidest. Deine “Gedächtnis” möchte ich echt nicht haben.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga:
        Habe ich dir damals schon beantwortet. Schau nach wenn es dir schon wieder entfallen ist.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        Ich möcht so gerne Ihre aktuelle US-hörige Antwort auf diese Frage hören, es gibt ja täglich neue Nachbarschaften in Gaza, die frisch zerbombt werden.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        „Und trotzdem wurde auf der Erde zu dieser Zeit insgesamt so extrem viel Biomasse produziert, dass wir die organischen Reste davon noch heute aus der Erdkruste pumpen und baggern können. Das müssen insgesamt sehr lebensfreundliche Bedingungen gewesen sein.“

        Ja. Aber auf großen Teilen der Landmasse nicht. Das Argument mit den „lebensfreundlichen Bedingungen“ gilt auch für‘s Meer, da wohnen aber keine Menschen.
        Während der kambrischen Artenexplosion war die Landmasse vollständig unbewohnbar, heißer Fels, es gab nicht mal organisches Substrat. Gemessen an der Lebensvielfalt war es ein Paradies. Unter Wasser halt.

        Außerdem ist das Argument seltsam, auch bei vielen Wüsten gibt es lebenswerte Regionen. Ja. Aber wo und wie viele? Ist für über 8 Mrd. Menschen evtl. kein komplett unwichtiges Detail, wenn Wüsten sich vergrößern, ob es woanders dafür Ersatz gibt. Und v. a., ob es den gleichzeitig gibt.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Ja. Aber auf großen Teilen der Landmasse nicht. Das Argument mit den „lebensfreundlichen Bedingungen“ gilt auch für‘s Meer, da wohnen aber keine Menschen.”

        An der Küste aber schon, sogar sehr viele. Und wenn die Meere viel mehr Biomasse produzieren, könnten sie auch viel mehr Menschen ernähren.

        “Während der kambrischen Artenexplosion war die Landmasse vollständig unbewohnbar, heißer Fels, es gab nicht mal organisches Substrat. Gemessen an der Lebensvielfalt war es ein Paradies. Unter Wasser halt.”

        Das Kambrium war aber 300 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern und auch vor der evolutionären Entwicklung der ersten Landpflanzen und Landtiere. Wollen Sie damit Klimapanik schüren?

        “Außerdem ist das Argument seltsam, auch bei vielen Wüsten gibt es lebenswerte Regionen. Ja. Aber wo und wie viele? Ist für über 8 Mrd. Menschen evtl. kein komplett unwichtiges Detail, wenn Wüsten sich vergrößern, ob es woanders dafür Ersatz gibt. Und v. a., ob es den gleichzeitig gibt.”

        Wieso? Weil wir auf der Erde angeblich ein Platzproblem haben?

        Auf der arabischen Halbinsel und in der Mojave-Wüste (“Viva Las Vegas!”) hat man in die Wüste sogar Großstädte gebaut, die immer weiter wachsen. Mit dem heutigen Stand der Technik kein Problem, solange nicht der Strom und die Wasserversorgung ausfallen und regelmäßig Lebensmittel aus für die Landwirtschaft geeigneteren Regionen angeliefert werden.

      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “Ist für über 8 Mrd. Menschen evtl. kein komplett unwichtiges Detail, wenn Wüsten sich vergrößern, ob es woanders dafür Ersatz gibt.”

        Die Hauptursachen der heutigen Desertifikation sind Überweidung, Übernutzung, Abholzung usw….und nicht die “menschgemachte” Klimerwärmung…. !

        Nebenbei:
        “Wenige Autoren unterscheiden speziell Desertation für natürliche Wüstenbildung (einschließlich durch natürlichen Klimaveränderungen), und Desertifikation für von Menschen verursachte Prozesse.”
        Quelle: wiki

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ c anders,
        die gigantische biomasse zur späteren kohle, ist sicher nicht im meer gewachsen.
        und ein paar kilometer küstenstreifen reichen dazu sich nicht aus.

        ihre zusammenhänge disbezüglich passen nicht zusammen!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @foxxly

        “die gigantische biomasse zur späteren kohle, ist sicher nicht im meer gewachsen.”

        Die für (Stein-)Kohle in der Tat nicht – die für Erdöl aber schon. So viel Biomasse überall, und das trotz einer gefährlich hohen CO2-Konzentration in der Luft während der Zeit der Dinosaurier, ungefähr das fünffache von dem Niveau, bei dem die Grünsozialisten heute durchdrehen.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Richard v. Ott
        @foxxly

        Versuchen Sie beide gerade die Annahmen über Co² verursachte Erderwärmung
        (deren Temperatur man erst 30 Jahre genormt ermittelt),
        mit den Hypothesen über die Entstehung von Erdöl zu widerlegen?

        https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l#Alternative_Hypothesen_zur_Erd%C3%B6l-_und_Erdgasentstehung

        Es könnte nämlich sein, dass sich Wissenschaftler über solch ehrliches Bemühen
        kaputt lachen.

        KI über die Antwort auf die Frage nach dem große Ganzen
        https://www.youtube.com/watch?v=VUWv2GGii4s

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga: Merkst du eigentlich was für einen Unfug du schon wieder redest?

        Es handelt sich um ganz andere Spezien. Das du Echsenmensch natürlich für Erwärmung bist, ist klar. Die meisten von uns aber nicht.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        Dass ich kein Reptiloide bin, sollte nun wirklich offensichtlich sein. Dafür bin ich doch selbst im mitteleuropäischen Winter viel zu kommentarfreudig – wie soll ein Vertreter einer wechselwarmen Spezies das schaffen?

        Und ansonsten: Auch wenn es von Trias bis Kreidezeit noch längst keine Menschen auf der Erde gab, ist die damalige Vielfalt an teils riesig großen Tier- und Pflanzenarten doch ein Beleg dafür, dass dieser Planet auch mit der fünffachen CO2-Konzentration in der Atmosphäre alles andere als lebensfeindlich ist, finden Sie nicht?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga:
        Jeder Echsenmensch würde das abstreiten das er einer ist.

        Auch ist die Festellung der Lebensvielfalt komplett unnützt, denn die Frage der Anpassungsfähikeit wird völlig außer acht gelassen. Die Frage ist können wir und das was wir benötigen und wollen uns schnell genug anpassen. Das ist die Frage, nicht ob es irgendwann mal bei anderem Klima mehr oder weniger Leben gab.

        Gerade euer Dödelverein zeigt doch das es keine schnelle Anpassung gibt. Ihr habt das Ende der Sowjetunion immer noch nicht verarbeitet und wollte diesem vergammelten Entwicklungsland im Osten noch immer die Eier lutschen. Die sind Dreck, klar?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        “Jeder Echsenmensch würde das abstreiten das er einer ist.”

        Ist das wie bei kriegsgeilen linksautoritären Grünen-Sympathisanten?

        “Auch ist die Festellung der Lebensvielfalt komplett unnützt, denn die Frage der Anpassungsfähikeit wird völlig außer acht gelassen. Die Frage ist können wir und das was wir benötigen und wollen uns schnell genug anpassen.”

        Dass wir viel anpassungsfähiger sind als die Dinosaurier und jede andere Spezies, die damals existierte, ist ja wohl offensichtlich. Wir haben mechanisierte Landwirtschaft für die Lebensmittelproduktion und können sogar verschiedene Maschinen bauen, die je nach geforderter Wunschtemperatur ganze Gebäude (hatten die Dinosaurier übrigens auch nicht…) heizen oder kühlen.

        Der einzige große Vorteil, den die Dinosaurier hatten, war, dass es bei ihnen noch keine druchgeknallten grünen “Degrowth”-Kommunisten gab.

        “Gerade euer Dödelverein zeigt doch das es keine schnelle Anpassung gibt. Ihr habt das Ende der Sowjetunion immer noch nicht verarbeitet und wollte diesem vergammelten Entwicklungsland im Osten noch immer die Eier lutschen. Die sind Dreck, klar?”

        Jetzt geht das ja schon wieder los. Können Sie keine Freizeitveranstaltung einer Ihrer präferierten Partei-Nachwuchsorganisationen besuchen, wenn Sie solchen Handlungsdruck spüren?

        Übrigens: Wenn das “vergammelte Entwicklungsland” angeblich so rückständig ist, wieso ist dann die großartige “Sommeroffensive” mit den tollen NATO-Waffensystemen in der Ukaine komplett gescheitert?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Olga:
        Das mit der Sommeroffensive hatten wir auch schon diskutiert.

        Du scheinst ein zustandloses Wesen ohne Festplatte zu sein.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        “Das mit der Sommeroffensive hatten wir auch schon diskutiert.”

        Ja, und Ihre wahnhafte Ideologie liefert keine brauchbare Erklärung für das Scheitern der Sommeroffensive.

        Deswegen ist es mir eine Freude, das Thema regelmäßig wieder in Ihr Gedächtnis zu rufen.

    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @foxxly

      Der Herr im Video erklärt den Mechanismus des Treibhauseffektes falsch. Aus seiner eigenen falschen Erklärung zieht er dann Schlussfolgerungen. Garniert mit Grafiken aus renommierten Veröffentlichungen, die er falsch erklärt, weil er es von Anfang an falsch verstanden hat ( oder richtig verstanden hat und lügt, kann man sich ja aussuchen ).

      Die These im Video ist heute 124 Jahre alt ( Knut Angström, 1900 ), spätestens in 1940ern wurde sie auch empirisch widerlegt.

      Der Fehler ist, zu denken, die Sättigung der Absorptionsbanden vom Boden aus gesehen sei gleichzusetzen mit der Wirkungsgrenze von Treibhausgasen. Der Grund ist simpel: Sättigung heißt hier, dass Photonen nicht von der OBERFLÄCHE in den Weltraum kommen, ohne in der Atmosphäre absorbiert zu werden.
      Was Sättigung hier NICHT zeigen kann, ist, ob Photonen aus z. B. 2km Höhe, die von der Atmosphäre nach oben emittiert werden, nicht ebenfalls vollständig absorbiert werden. Das wäre aber entscheidend: Der Treibhauseffekt hängt von der Höhe in der Atmosphäre ab, ab der Photonen recht ungestört durch die noch weiter darüber liegende Atmosphäre in den Weltraum gelangen können – und diese Höhe hat mit Sättigung vom Boden aus betrachtet nichts zu tun.

      Das ist eine uralte Diskussion, die vor über 120 Jahren aufgemacht und vor 80 Jahren endgültig geklärt wurde – übrigens lange vor irgendeinem Klimalobbyismus.

      @foxxly mal die Frage, wieso Sie alles sofort glauben, was ihre Vorurteile bestätigt, statt sich selbst mal tiefer mit der Materie zu befassen, wenn es doch so wichtig und interessant ist?

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ c anders,
        dem steht entgegen, dass das ipcc falsche daten verwendet, was übrigens schon von der nasa berichtet wurde und dr strehl nicht der erste ist, der dies festgestellt hat.

        und, wenn der wissenschaftliche dienst der regierung diese fakten nicht zurückweist, sind die daten dann trotzdem falsch?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @foxxly

        “und, wenn der wissenschaftliche dienst der regierung diese fakten nicht zurückweist, sind die daten dann trotzdem falsch?”

        Haben Sie nichts aus der Covid-Seuchenzeit gelernt?

        Es ist immer genau das “Fakt”, was die Regierung zum jeweiligen Zeitpunkt zum Fakt erklärt. Von der Regierung bestellte und bezahlte Wissenschaftler liefern gern weiterführende Daten und Erklärungen dazu.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ r ott,
        ja, gerade deswegen müsste dieser dienst den dr strehler zurückweisen, oder?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @foxxly

        Fakt ist: Die hauptsächlichen Absorptionsanden SIND vom Boden aus betrachtet großteils gesättigt (nicht vollständig). Das steht so in den IPCC-Berichten und der wissenschaftliche Dienst des Bundestages schreibt dies auch.

        Nicht der Fakt ist also falsch, folgende SCHLUSSFOLGERUNG aus dem Fakt ist falsch: Dass mehr CO2 fast nicht mehr wirkt, weil die Absorption ja schon gesättigt ist.

        Die Wirkung von Treibhausgasen hat aber mit der vom Boden aus gemessenen Absorption einfach nichts zu tun – diese Fehlannahme führt dann zu einer falschen Analyse bei richtigen Fakten.

        Ganz alter Hut, geklärt lange bevor irgendjemand über Klimaschutz diskutiert hatte.
        Es gab tatsächlich dazu die erste Vollrechnung eines Wissenschaftlers ( O. Hulbert ) in den 1930ern, wurde damals aber nicht beachtet weil noch kein Thema. Das kam 15 Jahre später, das Militär hatte Interesse an Wärmestrahlung in Flughöhen von Kampfjets bekommen.

        Der Vortrag von Strehl fällt hinter die Erkenntnisse Hulberts aus den 1930ern zurück. Und hinter die angewandten Erkenntnisse der militärischen Flugzeugbauer auch.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ c anders,
        sind also die wissenschaftler mit dem eiskern-beweis, ideoten in ihren augen?

        ……. aus den video von weico um 13:00 uhr

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @foxxly

        „sind also die wissenschaftler mit dem eiskern-beweis, ideoten in ihren augen?“

        Gefühlt ja. Rational betrachtet sind Fehler, wie sie von Ihnen gemacht werden, fachlich haarsträubend. Es sind übrigens Fehler, die auch Nichtfachleute erkennen können. Muss man halt wollen.

        Deren Argument geht zusammengefasst so: Wenn wir aus einer kleinen Eiszeit kommen und einzelne Eiskerne große Schwankungen über z. B. 10.000 Jahre zeigen, kann der jetzige Temperaturanstieg ( den sie nicht bezweifeln ) auch eine natürliche Variation sein.

        Das Argument wäre stark, wenn wir nichts über die physikalische Wirkung von Treibhausgasen wüssten und deren Effekt nicht mit Messungen quantifizieren könnten.
        Das geht aber schon lange, und deshalb ist das Argument falsch: Es widerspricht empirischer Evidenz und gesicherter Physik – in erster Linie den Hauptsätzen der Thermodynamik und den Millionen erfolgter Messungen sowohl im Labor als auch im Feld.

        Also ja, für mich fühlt es sich an, als seien solcherlei fachlich falsch argumentierende Naturwissenschaftler Idioten. Mein Kopf sagt mir aber, dass das als Erklärung nicht ausreicht. So resistent gegen Gegenargumente mit Belegen immer denselben Unsinn zu erzählen, muss noch andere Gründe haben.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @foxxly @all

        Total interessantes Timing, S. Hossenfelder hat ein thematisch passendes Video hochgeladen, vor etwas mehr als einer Stunde. Gerade im Abo gefunden.

        https://www.youtube.com/watch?v=J1KGnCj_cfM

        Sie hat auch schon vor einiger Zeit ein Video dazu gemacht, wie der Mechanismus des Treibhauseffektes funktioniert – das ist allerdings länger und deutlich schwieriger. Aber als fachlich korrekte Abgrenzung zum initialen Vortrag vom Herrn aus foxxlys Video sicher nicht verkehrt.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        Mit einem Eiskern aus Grönland die Welt erklären – ist ja fast schon deutsche Hybris.

        Ne, es gibt globale Sätze mit Eiskerndaten, die ein anderes Bild zeigen. Sogar ein Komplettsatz nur für Grönland sieht schon anders aus – übrigens aus einer Studie, bei der ein gewisser Prof Steffensen mitgemacht hat:
        https://www.nature.com/articles/nature08355

        Also, typisches Propagandafilmchen: Ausschnitte ohne Kontext, ein paar zusammengeschnittene Behauptungen und am Ende zeigen sogar Studien mit den benutzten Statisten ein anderes Bild.

        ( Das 1 Eiskern nichts über globale Temperaturänderungen sagen kann, hätte man aber auch ohne Hintergrundwissen merken können? )

      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “( Das 1 Eiskern nichts über globale Temperaturänderungen sagen kann, hätte man aber auch ohne Hintergrundwissen merken können? )”

        Wenn die gemessenen Daten nicht ins eigene zusammengebastelte “globale Klimamodell” passen …. immer gleich das “globale Temperaturänderungssprüchlein” bzw. das “globale Durchschnittstemperatursprüchlein” kommt…. zeichnet wirklich (je)den Potsdam-Religiösen aus !

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @weico

        „Wenn die gemessenen Daten nicht ins eigene zusammengebastelte “globale Klimamodell” passen …. immer gleich das “globale Temperaturänderungssprüchlein” bzw. das “globale Durchschnittstemperatursprüchlein” kommt […]“

        Ähm, welches Sprüchlein sonst? Das Maß der globalen Erderwärmung ist nunmal… global. Krass, aber irgendwie logisch. Dass man das mit keinem einzelnen lokalen Eisbohrkern irgendwie belegen/widerlegen kann ist auch irgendwie… logisch.

        Also ja, auf das ewig gleich falsche Argument „ein lokaler Datenpunkt sieht anders aus als das Gesamtbild“ kommt halt immer dieselbe Korrektur. Welche sonst?

        Sie können mir hier natürlich gerne begründet erläutern, WIE ein lokaler Eisbohrkern ein globales Phänomen abbilden kann.

      • weico
        weico sagte:

        @Alexander

        “Ich darf Dr. Christian Anders zustimmen,
        die Sachen mit den Eisbohrkernen ist eine der vielen wissenschaftlichen Annahmen,
        die dem Publikum so gerne als gesichert verkauft wird.”

        Die Klimawissenschaft hat ja zum Glück so viele “gesicherte Annahmen”…da kann man stetig etwas anderes den Leuten verkaufen.. ! :-)

        https://twitter.com/i/status/1661470097418977281

        Freue mich schon darauf, wenn in 10-20 Jahren die gleichen”Experten” wieder ganz andere Annahmen und “neuste wissenschaftliche” Modelle und Zukunftserwartungen verkünden !

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @weico:
        Man wirklich das du nie eine Universität von innen gesehen hast.

        Wäre traurig wenn sich in 20 Jahren in einem aktiven Forschungsfeld nichts getan hätte.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @weico

        Wer glaubt etwas zu wissen, ist am Ende nur auf irgendwelche Thesen herein gefallen aus (Schul) Büchern die zum Stand seiner Zeit als gesichert angenommen waren.

        de.m.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l
        Alternative Hypothesen zur Entstehung von förderwürdigen Erdgas- und Erdölvorkommen verneinen, dass diese in geologischen Zeiträumen aus sedimentärer Biomasse hervorgegangen sind. Die deshalb auch unter der Bezeichnung abiotische oder abiogenetische Hypothesen zusammengefassten Ansätze gehen überdies davon aus, dass es sich bei Erdöl und Erdgas nicht um fossile Energieträger handelt, sondern um juvenile und regenerative Energieträger.

        Wissenschaftliche Schwätzer amuesieren sich ueber niedere Einwände zurecht.

        Annahmen sind keine Realitaet, wie wenig diese science weis das Geschaeftsgeheimnis moderner Demokratie….

        Vgl, per Anhalter ins All
        https://youtu.be/VUWv2GGii4s?si=MLtyvklBL7dWyA0M

        Defund them all

  8. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Der Trend geht in Europa zurück in das Wirtschaftssystem des Feudalismus, das Marx treffend beschrieb:

    “Hier finden wir jedermann abhängig: Leibeigene und Grundherrn, Vasallen und Lehnsherrn, Laien und Pfaffen.”

    Der Feudalismus 2.0 basiert wie sein Vorgänger auf religiösen Ideen und Glaubensüberzeugungen.

    Wenn die Realwirtschaft einen Kipp-Punkt der Zerstörung erreicht hat, wird der von den Eliten verachtete Pöbel merken, dass man Bürgergeld und KI nicht essen und nicht bewohnen kann, und dann beginnt die Ausbeutung der 95% nicht Privilegierten mit Arbeitspflicht zum Mini-Lohn. Die 5% Privilegierten werden in der Dauer-Angst leben, als Rechts diffarmiert und ausgeschlossen zu werden, die Abhängigkeit der Pfaffen, Grund- und Lehnsherren. Dann wird Europa doch noch zur ummauerten Festung, um die Flucht der Individualisten und Talente in die kapitalistische USA zu verhindern.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      Ja, EU-Feudalismus mit Herzogin Uschi der Barmherzigen, die schon lange den Vasalleneid auf die USA geschworen hat!

      Die Feudalismus-Analogie gefällt mir. Leider krankt sie daran, dass die meisten Leute so klischeehafte Vorstellungen über die Funktionsweise dieses politischen Systems haben, dass das oft mehr verwirrt als erklärt.

      “Hier finden wir jedermann abhängig: Leibeigene und Grundherrn, Vasallen und Lehnsherrn, Laien und Pfaffen.”

      Das Dasein als Grundherr, Lehnsherr oder Pfaffe macht garantiert deutlich mehr Spaß als Leibeigener zu sein…

      “Die 5% Privilegierten werden in der Dauer-Angst leben, als Rechts diffarmiert und ausgeschlossen zu werden, die Abhängigkeit der Pfaffen, Grund- und Lehnsherren.”

      Damit dürfen es der Parteiadel und seine privilegierten Diener aus Klerus, Staatsfunk und “Gegen-Rechts-NGOs” allerdings nicht übertreiben, das Instrument wirkt ja schon jetzt abgenutzt.

      Der Kirchenbann war als Disziplinierungsinstrument im frühen Mittelalter noch viel effektiver als im späten Mittelalter, als die Kirche komplett degeneriert war und es jahrzehntelange (!) Konzilien, Ämterverkauf, perverse Bischöfe und Kardinäle und gleichzeitig mehrere konkurrierende Prätendaten für das heilige Papstamt gab. Wenn der Respekt weg ist, gerät die Ordnung ins Wackeln.

      “Dann wird Europa doch noch zur ummauerten Festung, um die Flucht der Individualisten und Talente in die kapitalistische USA zu verhindern.”

      An dem Punkt werden die USA ihre europäischen Vasallenprovinzen vermutlich in den Zusammenbruch schicken und vorher jedes Talent mitnehmen, das zu ihnen raus will. Erinnern Sie sich noch an die berühmten Bilder mit den Evakuierungs-Hubschraubern in Saigon? ;)

      Antworten
    • Beobachter
      Beobachter sagte:

      @Vater Thiel: Gut erkannt. Leider sind Sie aber in einer Außenseiterposition. Die Deutschen scheinen ausschließlich Angst vor sog. “Nazis” zu haben, nicht aber vor dem was Merkel und Rotgrün angerichtet haben. Zumindest will das der Mainstream einem glauben lassen. Was für ein Popanz. Wer darauf reinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen.

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ beobachter,
        “wie konnte damals das dritte reich entstehen und uns in die katastrophe enden?”
        das ist heute noch die vielfache frage in politik und gesellschaft.

        wer darauf wirklich eine antwort möchte, der kann aktuell, life, erleben und erkennen, wie es zu solchen katastrophalen auswüchsen kommt und führt:

        die blockpartei in D (scharzrotgrüngelb) hat den heutigen zustand herbeigeführt (und in EU aktiv mit gewirkt)
        sie zeigen mit ihren finger auf den politischen konkurrenten zur ablenkung.
        dabei hat die afd absolut keine mitwirkung und schuld an den aktuellen zustand .

        die blockpartei braucht einen feind um selber von ihrer zerstörung abzulenken, ein uraltes prinzip!

        ob, und wann das volk merkt, was hier eigentlich läuft, oder ob wir in den nächsten jahrzehnten “wieder” rätseln: wie es nur soweit kommen konnte????????????

        diesmal kommen die zerstörer in dem “demokratischen gewande” daher!
        faschismus braucht keine farbe, bzw. links oder rechts!

        die ehemaligen pazifisten sind nahzu über nacht kriegs-geil geworden.
        die bürger werden von dem eigenen regieme drangsaliert und beteiligen sich in demos gegen anderen.

        wir haben bereits wieder eine perfekte indoktrinierung: wollt ihr die totale (eigene) zerstörung?
        verteidigt die aufrechten und guten demokraten gegen die, die nicht mitmachen?

        ja, wer die medien beherrscht, der hat die macht!

    • komol
      komol sagte:

      @Vater Thiel

      Ganz ruhig bleiben! Leben in einer Gesellschaft bedeutet immer Abhängigkeit – für jeden; und meist sogar mehr für die, die man (also in der Kommunikation kommuniziert (also das “es wird gesagt und deshalb muss es stimmen”-Ding))) als noch am wenigsten abhängig sieht (dieses Paradox produziert die Gesellschaft intern als Selbstbeschreibung, “damit ja keiner drauf kommt und auszuscheren versucht (also abweichendes Verhalten; v.a. auf Ebenen strukturwichtiger Kommunikation (Stichwort: Eliten))”). Wer nur rein ökonomisch denkt und sich selbst womöglich nur aufgrund höherer Einkommen und Vermögen als unabhängiger begreift als andere, sollte sich mal von Soziologen extern beobachten lassen und sich die Ergebnisse zukommen lassen :-) Schon an Kleidung, Haltung, Mimik, Gestik, Blick, Habitus, vermeintl. Wissen (vermeintl. heisst v.a. kritiklose Anpassung an Teilwissensbestände ohne Ganzheitsbezug – siehe Wissenssoziologie) usw. wird er dann erkennen, wie sehr er Produkt der Gesellschaft bzw. des soz. Systems ist – mat. Reichere oft noch viel mehr als mat. Ärmere (weil sie sich stärker aneinander orientieren (also sie lecken sich auf deutsch gesagt mehr die Ärsche weil die Gier (damit aber eben auch Neid, Hass, Missgunst usw.) stärker ist (meist familiär antrainiert über Generationen))); es sind die größeren Nutzobjekte der Kommunikation und deshalb, und dazu gibts viele sozialpsych. Studien, insg. wesentlich unglücklicher im Leben. Wie gesagt: paradox aber wahr, und eben nur über die Annahme sozialer Systeme plausibel erklärbar (nicht mit RC-Theorie bzw. nicht mit bottom-up-Sozialtheorien (wie auch die Ökonomik eine ist bzw. zumindest sein will – mit solchen Theorien bleibt nur eines übrig: den genannten Fakt bzw. dieses sozialen Tatsachen negieren)).

      Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ komol
        “Schon an Kleidung, Haltung, Mimik, Gestik, Blick, Habitus, vermeintl. Wissen…”

        Dann vergleichen sie die Kleidung vor 2015 und heute in den Großstädten Deutschlands.

        Sie werden erstaunt sein, wie weit das Niveau abgesackt ist.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ komol

        “Leben in einer Gesellschaft bedeutet immer Abhängigkeit”.

        Klar, das hat Marx in dem Zitat ja genau so ausgedrückt.
        Aber er hatte als Ziel die Befreiung des Menschen aus der Abhängigkeit.
        Dass das nur individuell durch Erkenntnis möglich ist, und nicht per Befehl von oben, hat er wohl nicht realisiert.
        Die Grün-Sozialisten heute wollen uns im Gegensatz zu Marx Abhängigkeit, Ausbeutung und Sklaverei als unser größtes Glück verkaufen, weil unsere Ausbeuter dann ja nicht mehr böse Kapitalisten sind, sondern allwissende und allgütige quasireligiöse Führer im Dienste der grossen Transformation.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        “Aber [Marx] hatte als Ziel die Befreiung des Menschen aus der Abhängigkeit. Dass das nur individuell durch Erkenntnis möglich ist, und nicht per Befehl von oben, hat er wohl nicht realisiert.”

        Es funktioniert im kleinen Maßstab auch, wenn man Bettelbriefe an Friedrich Engels schreibt und dann regelmäßig Geld geschickt bekommt. ;)

      • foxxly
        foxxly sagte:

        sozialismus und komunismus, sind “herrschaftsmodelle”, welche kein natürliches verhalten der menschen zu grunde liegt.

        beweise diesbezüglich gab es wirklich genüge, dass diese formen fir die menschen katastrphal sind.

        diese beweise sind bei den praktizierten kapitalismus schon schwieriger, obwohl diese ausbeutung zur selben katastrophe führen!
        auch hier herrschen wenige über die mehrheiten, durch die interessen des großkapitals in realtiv wenigen händen!

  9. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    „Long Covid gibt es nicht nur gesundheitlich, sondern auch in den Immobilienmärkten.“

    Und bei uns gibt es zusätzlich ab diesem Jahr für alle Vermieter auch noch Long Kodig (aka Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz). Leider kein Scherz: https://www.gesetze-im-internet.de/co2kostaufg/CO2KostAufG.pdf

    @ Vater Thiel

    Ich bin nicht ins Lager der “Österreicher” gewechselt, da ich keinem Lager angehöre. Ich bin bemüht, ausschließlich meinem Verstand sowie meinen moralischen Werten zu folgen. Insofern vertrete ich durchaus auch schon mal libertäre oder – Gottseibeiuns – gar marxistische Positionen.

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      Jenseits des immobilen Offensichtlichen (Crash in New York) sollten wir aber nicht das Big Picture beyond the obvious vernachlässigen (Crash in the World Economy): It’s the Eurodollar, stupid. Dieser Sichtweise scheinen nun auch Brunnermeier (war im Juni 2023 bei bto)und Mehrling zu folgen. Brunnermeier startet mit einer Grafik, die doch sehr der „silent depression“ von Kanlinwoski/Snyder ähnelt: https://youtu.be/z94l-G5gz4o?t=416 Und ebenso fokussiert er wie Snyder auf „save assets“.

      Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Michael Stöcker

        Ein großartiges Interview.

        Allein die Finanzkrise 2007 kann m.E. nicht ausschließlich für die Steigungsänderung/Abschwächung der GDP-Kurve verantwortlich sein.

        Deutlich zu sehen, dass die Covid-Delle den langfristigen Trend nicht berührt hat.

        Möglicherweise hat die Abschwächung auch mit dem Trend zur Computerisierung zu tun, mit der Folge, dass die Wertschöpfung doch geringer wird. Daraus schließe ich, dass KI nicht der Schlüssel zum nachhaltigen GDP Wachstum wird.

      • weico
        weico sagte:

        @MS

        “Wie sehr das ganze Thema bto ist, zeigt die Anzahl der Aufrufe dieses exzellenten Interviews mit Perry Mehrling”

        Man lese auch die “begeisterten” Kommentare… :-)

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Genosse Stöcker

      “da ich keinem Lager angehöre. Ich bin bemüht, ausschließlich meinem Verstand sowie meinen moralischen Werten zu folgen.”

      Naja, ob “Opportunismus” wirklich ein moralischer Wert ist?

      Antworten
    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ Michael Stöcker

      Ihr Link könnte (!) mit eine Antwort auf das seit der GFC geringere Wachstum des Real US GDP sein.
      Ein Messproblem, denn das gemessene Real GDP hängt von der unterstellten Inflationsrate ab.
      Nehmen wir wieder ein Extrembeispiel:
      Eine Volkswirtschaft produziert ausschliesslich Gesetzestexte.
      Im Jahr 2007 1 Million Einheiten zu 10 USD / Einheit, das nominelle GDP beträgt 19 Mio USD.
      Nun steigt die reale Produktion um 10%, die Preise fallen aber um 10% p.a.
      Grund: Immer mehr Einheiten werden im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt.
      Nach zehn Jahren ist das reale GDP auf ca. 2,5 Mio Einheiten gestiegen, das nominelle GDP aber auf 9 Mio. USD gefallen.
      Irgendwann werden beliebig viele Einheiten völlig kostenlos zur Verfügung gestellt und nur noch Liebhaber kaufen gedruckte Texte.
      Sind solche Effekte bei der Messung des Real GDP wirklich angemessen berücksichtigt ?

      Antworten
    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ Michael Stöcker

      Ihr Gesetztestext-Link könnte (!) mit EINE Antwort auf das seit der GFC weniger stark wachsende Real US GDP sein.
      Ein Messproblem ? Denn das gemessene Real GDP hängt von der unterstellten Inflationsrate ab.
      Nehmen wir wieder ein Extrembeispiel:
      Eine Volkswirtschaft produziert ausschliesslich Gesetzestexte.
      Im Jahr 2007 1 Million Einheiten zu 10 USD pro Einheit.
      Das nominelle GDP beträgt dann in 2007 10 Mio USD.
      Nun steigt die Produktion in den Folgejahren um 10% p.a., und die Preise sinken um 10% p.a.
      Grund: Immer mehr Gesetzestexte werden im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt.
      Nach zehn Jahren ist das reale GDP auf 2,5 Mio Einheiten gestiegen, das nominelle GDP aber auf 9 Mio USD gesunken.
      Irgendwann kaufen nur noch Liebhaber gedruckte Texte.
      Sind solche Effekte bei der Messung des Real GDP wirklich angemessen berücksichtigt ?
      Ist aufgrund solcher Effekte das echte Real GDP weit höher als offiziell ausgewiesen ?

      Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Vater Thiel

        “Nach zehn Jahren ist das reale GDP auf 2,5 Mio Einheiten gestiegen, das nominelle GDP aber auf 9 Mio USD gesunken.”

        Ein sehr gutes Beispiel. Das meinte ich vorhin. KI / Elektronisierung bewirkt nicht immer eine Steigerung de nominellen GDP. Das wird aber auf Dauer ein Problem für die Menschen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Gnomae

        “Das wird aber auf Dauer ein Problem für die Menschen.”

        Nur für diejenigen, die irgendwelche finanziellen Ansprüche oder Verpflichtungen haben, die in einer Beziehung zum nominellen GDP stehen. Potentiell sehr unangenehm für Bänker, ihre Schergen und ihre hochverschuldeten Kredit-Kunden, aber ich hab damit kein großes Problem. Die Finanzindustrie ist für meinen Geschmack sowieso viel zu groß.

        Gehen wir mal von dem leicht bizarren Gesetzestexte-Beispiel weg – und eine KI-Debatte will ich auch nicht schon wieder anfangen.

        Nehmen wir lieber die Entwicklung von Tonträgern für beziehungsweise mittlerweile die datenträgerlose “Auslieferung” von Unterhaltungsmusik. Die meisten Leute freuen sich bestimmt darüber, dass Musik hören heute viel günstiger und einfacher geht als noch vor 100 Jahren – und das bei trotzdem viel größerer Auswahl. Lebensqualität gestiegen, und dabei ist ihnen egal, ob dadurch nun die Musikindustrie mehr nominelle Wirtschaftsleistung produziert oder nicht.

      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Richard Ott

        ” Die meisten Leute freuen sich bestimmt darüber, dass Musik hören heute viel günstiger und einfacher geht als noch vor 100 Jahren – und das bei trotzdem viel größerer Auswahl.”

        Auch mein alter Kritikpunkt: Die Urheberrechte werden nicht ordnungsgemäß beachtet.

        Da hat die Musikindustrie auch geschlafen.

      • weico
        weico sagte:

        @Gnomar

        “Auch mein alter Kritikpunkt: Die Urheberrechte werden nicht ordnungsgemäß beachtet.”

        Warum sollte man Urheberrechte/”imaginäres Eigentum” auch beachten…außer aus Angst vor dem “Gesetz/Strafe”..??

        Ich beachte solche vermeintlichen “Rechte” weder bei Büchern,Videos usw. aus folgenden Gründen nicht:

        https://xn--imaginreseigentum-vqb.de/de/IE.pdf

    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ Michael Stöcker

      Da ist mir ein Kommentar zweimal durchgegangen …

      Wenn ich die These von Brunnermeier / Snyder / … richtig verstehe, sind zuwenig Eurodollars die (Haupt-)Ursache für die Wachstums-Schwäche ? Ich tue mr schwer, mir einen konkreten Fall vorzustellen, wo ein Unternehmen ein lukratives Geschäft nicht startet, nur weil ihm die Eurodollars fehlen, oder verstehe ich die These falsch ?

      Könnte nicht im Gegenteil ein ZUVIEL an (Euro-)Dollars mit ein Grund sein ?
      Seit 2008 sind Billionen USD zusätzlich geschaffen worden, sowohl als M-Null als auch als M-einszweidrei.
      Das Geld wollte verwendet werden. In der City of London haben in den Zehnerjahren an die eine Million Leute allein im Finanzsektor gearbeitet, viele davon hochqualifiziert. Ein grosser Teil der Geschäfte hat innerhalb des Finanzsektors stattgefunden.
      Heute ist es vermutlich nicht anders.
      Ich will damit sagen, wenn die besten Leute aus der Realwirtschaft in den Finanzsektor abgezogen werden, wundert es dann, dass das reale GDP nicht mehr so stark wächst ?

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        “wo ein Unternehmen ein lukratives Geschäft nicht startet, nur weil ihm die Eurodollars fehlen, …”

        Soll heissen, ein solches Unternehmen wird problemlos von einer Bank Geld aus dem Nichts per klassischer Kreditvergabe bekommen.

  10. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Immer weitere Abgründe tun sich auf, wie die EZB soeben berichtet:

    “Die Analyse von 95 Banken, die drei Viertel der Kredite im Euroraum umfassen, zeigt dass die Kreditportfolios der Geschäftsbanken derzeit nicht mit den Zielen des Pariser Abkommens übereinstimmen, das führt bei ca. 90 Prozent dieser Banken zu erhöhten Übergangsrisiken “. …
    “Es ist deswegen wichtig dass diese Banken besser mit ihren Vertragspartnern zusammenarbeiten (!?), um sicherzustellen, dass die von ihnen finanzierten Unternehmen sie nicht daran hindern, ihre Netto-Null-Verpflichtung zu erfüllen”, so die EZB mahnend.
    Für die Banken könnte das bedeuten, dass es künftig Obergrenzen bei der Kreditvergabe an besonders klima- oder umweltschädliche Akteure geben wird.

    Bedeutet das für den Normal-Unternehmer: Höchste Vorsicht, bei wem und wofür Du einen Kredit aufnimmst ?
    Auf gar keinen Fall einen Kredit für neue Diesel-PKW für Deine Aussendienstleute ?

    Antworten
    • PW
      PW sagte:

      Die EZB sieht den Finanzsektor nicht mehr als Dienstleister, mittlerweile EZB ist in der Lage zwischen guter und schlechter „Finanzialisierung der Welt“ zu unterscheiden.

      Wo der gemeine Souverän mit seiner maladen politischen Steuerung kapituliert, betreibt und repariert sie eine extrasouveräne Wirtschaftspolitik. Was soll da schon schiefgehen. Soll mal einer klagen🤩

      Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Vater Thiel

      EZB unternimmt weitere Schritte,
      um Klimaschutz stärker in ihre geldpolitischen Geschäfte einzubeziehen
      https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2022/html/ecb.pr220704~4f48a72462.de.html

      Zu den laufenden politischen Kosten der grünen Transformation gehört auch,
      dass die old economy gar keinen Kredit mehr bekommen wird – wann immer es den
      politischen Herrschern gefällt.

      Rendite wurde per Nullzins aus dem Geldschöpfungsakt verbannt – vor etwa 20 Jahren.
      Momentan versterben ALLE Unternehmen “nach und nach”, deren Refinanzierungen die
      aktuellen Zinssätze nicht aufbringen können = Entzombifizierung.

      Faszinierend die inszenierten Ausscheidungsrunden,
      Nullzins, lock downs, Gentherapien, Hochzinsen, Sanktionen, Preiserhöhungen, Minuswachstum….

      Orwell im Namen des Klimaschutzes
      ihr useless eaters.

      https://www.youtube.com/shorts/mugHus0bZr8

      Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Vater Thiel

      EZB unternimmt weitere Schritte,
      um Klimaschutz stärker in ihre geldpolitischen Geschäfte einzubeziehen
      ecb.europa.eu/press/pr/date/2022/html/ecb.pr220704~4f48a72462.de.html

      Zu den laufenden politischen Kosten der grünen Transformation gehört auch,
      dass die old economy gar keinen Kredit mehr bekommen wird – wann immer es den
      politischen Herrschern gefällt.

      Rendite wurde per Nullzins aus dem Geldschöpfungsakt verbannt – vor etwa 20 Jahren.
      Momentan versterben ALLE Unternehmen “nach und nach”, deren Refinanzierungen die
      aktuellen Zinssätze nicht aufbringen können = Entzombifizierung.

      Faszinierend die inszenierten Ausscheidungsrunden,
      Nullzins, lock downs, Gentherapien, Hochzinsen, Sanktionen, Preiserhöhungen, Minuswachstum….

      Orwell im Namen des Klimaschutzes
      ihr useless eaters.

      https://www.youtube.com/shorts/mugHus0bZr8

      Antworten
      • PW
        PW sagte:

        „Faszinierend die inszenierten Ausscheidungsrunden,
        Nullzins, lock downs, Gentherapien, Hochzinsen, Sanktionen, Preiserhöhungen, Minuswachstum….“

        Fehlen grüne Minimalzins-Sondervermögen für ESG konforme Waffen- und Munitionsproduktion. Sonst funktioniert damit Zerstörung nicht mehr nachhaltig genug.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        Wenn die EZB tatsächlich so übermächtig ist, was mir bis gestern ehrlich gesagt nicht bewusst war, dann sind unsere Politiker natürlich in einer wenig beneidenswerten Position, ausser einer hat die Nehmerqualitäten eines Donald Trump und betreibt konsequent den Dexit …
        Für den, der unabhängig und jung genug ist, bleibt der Sprung über den grossen Teich

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Vater Thiel

        Ich sehe die ECB, Lagarde https://taz.de/Peinlicher-Brief-der-IWF-Chefin-Lagarde/!5065085/ ,
        als genau so eine Legitimations-Transmission wie die EU Kommission.

        Ein Redner der Bauernproteste meinte als Kreishandwerksmeister er würde entlang der Zuständigkeit verwiesen. Die EU gibt Rahmenbedingungen vor, der Bund verweist an die Länder und die Landtagsabgeordnete meint alles käme aus Brüssel. Schach matt für Entscheidungsfindung von unten, Feuer frei für Gestalter wie die young leaders Macron, Baerbock, Özdemir, Spahn, Aiden, Trudeau, Kurz….

        Totale Macht ohne Haftung und Rechenschaft,
        sehr mittelbar durch irgendwelche Wahlen legitimiert…ist die Welt in der wir leben. ….

        …oder wer glaubt irgendeine KI würde die Vorschläge erarbeiten zur Bargeldabschaffung, Veganismus, transgenderkids, Fleischverzicht, Co² lock downs, open borders, social points, mulitkulti und schwuler Propaganda – wie es sich das politische Gedöns wunscht?

      • komol
        komol sagte:

        @Alexander

        Das ist leider ein übergreifender Trend, er hat etwas mit zivilisationsgeschichtlicher Entwicklung zu tun, man sieht ihn überall, bei jedem Thema; es ist ein hin zu mehr Sozialem (und Achtung: auch wenn manches davon einfach nur liberal wirkt, ist es das aber gerade nicht, ganz im Gegenteil). Man sieht ihn v.a. darin, dass sich zwar so viele dagegen wehren, und daran zeigt sich, wie epochal er ist (Ursache ist v.a. die Existenz des Internets und Letztkonsequenz eine Vollnetzwerkgesellschaft), ihnen aber – und das ist das Entscheidende – die intellektuellen Argumente dagegen fehlen, während die Befürworter nicht mal Argumente bringen müssen, es versteht sich von selbst, und daran sehen Sie, dass der locked-in, als unumkehrbar ist.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Komol

        Ich sehe zwei Wetten,
        a) die eine lebt ihren Trend bis zur Zahlungsunfähigkeit,
        b) die andere übernimmt ab Zahlungsunfähigkeit.

        Deshalb wird sich die Spaltung auch nicht mehr ändern,
        alles positioniert sich zur finalen Abstimmung.

        Läuft.

      • komol
        komol sagte:

        @Alexander

        Das meine ich. Kosten (Effizenz etc.) sind kein intellektuell überzeugendes Argument. Es ist zwar ein starkes, aber leider – und das verstehen v.a. die Ökonomen nicht (deshalb wundern sie sich ja auch so sehr über die Entwicklung und glauben immer noch, dass sich das irgendwie wieder ändern kann) – ist Wirtschaft eben nur ein Teilsystem der Gesellschaft. Mir scheint irgendwie als ob das viele, anscheinend auch Sie, irgendwie schon begreifen (ich meine die Realität spricht ja für sich), aber irgendwie bockig wie ein Kind einfach nicht wollen :-) (weil andere Argumente gibts ja dann nicht mehr.. Sie müssten dann mit dem Urschleim anfangen, also mit Tierreichsanalogie.. Sozialdarwinismus, oder sogar nochmal Religion bemühen usw. .. aber Sie wissen ja dass das gerade eben das ist, was nicht zieht, weil Sie den Telos in der Zivilisationsgeschichte ja auch irgendwie bemerkt haben.. also dass die Menschheitsentwicklung auf eine Abkopplung bzw. Emanzipation von der Natur hinaus läuft (das zeigt Ihnen schon die philosophische Anthropologie (Gehlen, Plessner.. Mensch als Mängelwesen usw. und das ist es am Ende übrigens auch, worauf der Begriff “soziale Systeme” hindeutet)).

        ps: mal ne Frage: Leben Sie in Ihrem privaten Leben eigentlich auch ausschließlich nur nach ökonom. Gesichtspunkten? :-):-) (Sie sind doch hoffentl. nicht das, was H. Macuse mit “eindimensionaler Mensch” meinte, oder gar BWLer, also “BeWußtLos)

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ komol
        Ist lustig, was der Hegelianismus so alles in den Marxismus eingeimpft hat oder es zumindest glaubt, aber selbst die Mathmatik des woher und/oder wohin der Sozialwissenschaft schreit am Ende : ich weiß es nicht.
        Ob Harari mit seinem letzten Gespräch bei Stephen Bartlett (An Urgent Warning They Hope You Ignore. More War Is Coming!)
        oder hier Hossenfelder:
        https://youtu.be/tVxMcmYN0P8?feature=shared
        «Freier Wille – das macht keinen Sinn» | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur Sternstunden

        Besser Sie @ komol lauschen etwas weiter in die Spharenklänge statt in der Wirklichkeit zu buddeln.
        Viel Glück

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander 18:03
        Kompliment für Ihre YT-Fundstücke –
        nur , dass die Interpretation nicht ” Ladehemmung der Waffe” sondern Lade- Schiess- und Drill-Hemmung der jungen Dame in Uniform ist . Zickenrivalität kommt dazu, beide würden vermutlich lieber Heidi Klums
        Sendung ” Germany next Top-model” sehen. Nicht mal ein ” hilf-mir”- Flirt mit dem Uffze klappt, der ganze Aufwand: sinnlos, Kuchenbacken wäre lustiger.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @komol

        Jeder buchhalterischen Insolvenz geht die technische* kulturelle** intellektuelle*** voraus,
        kurz vor dem finalen Ende noch rasch den ehtischen**** Bankrott erklären
        um im Anschluß den Pöbel glauben machen, es ginge noch 1000×10³ Jahre so weiter….
        ….genau mein Humor.

        * vgl. Laufzeiten von abgasoptimierten Verbrennungsmotoren & allgemeine Produktivität
        ** kudlich Uraufführung youtube.com/watch?v=7m0llcSyalA
        *** Massenakademisierung
        **** youtube.com/shorts/e84vB-pRbjM

        Niemand dreht das Rad der Geschichte zurück,
        aber die Zukunft gehört nicht dem Trend der gerade zu Ende geht,
        der Verrat an den followern war der letzte Streich.

        Barbaren, wie ich einer bin, sitzen schon länger draußen
        weil man von da aus den besten Blick darauf hat wenn der Laden einstürzt.

        [Unter den Migranten aller Runden finden sich bessere Deutsche als die Mehrheit
        roter / grüner open borderliner für möglich hielte, reaktionäre erzkonservative :o) ]

        @medica

        “Me gustas tu” IDF Mädchen gefallen,
        aber nicht als Einladung an die Hamas kurzen Prozeß zu machen….
        youtube.com/shorts/Liei3XCjU8g

      • weico
        weico sagte:

        @Alexander

        “Das schlimme ist die Gewöhnung, niemand stört sich.”

        Leider !

        Eine Jugend die am Computer “sozialisiert” wurde und die Freizeit mit Computer-Shootinggames verbracht hat,für die ist Bildschirmkrieg und Zerstörung halt etwas Normales und macht Spass!

        Nach Influenzer ist Drohnenpilot/”Operator” ja ein weiterer Traumjob der Generation Alpha.
        Bis die KI auch diesen Job …effektiver und kostengünstiger…übernimmt.

        Ob der “Operator” sich wirklich noch bewusst ist,dass er kein “Surrogate” bekämpft und es kein Spiel ist..oder ist bereits die KI im Einsatz?!

        Minority report warfare is here:

        https://twitter.com/i/status/1749813361574121850

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “während die Befürworter nicht mal Argumente bringen müssen, es versteht sich von selbst, und daran sehen Sie, dass der locked-in, als unumkehrbar ist”

        Klingt originell, ist aber auch nur ein Neuaufguss von Genosse Lenins berühmtem Zitat: “Die Lehre vom Marxismus -jetzt sogar mit Internet- ist allmächtig, weil sie wahr ist.”

        Und wenns mal wieder schiefgeht, dann war es eben noch nicht “der richtige Kommunismus”. :D :D :D

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ weico

        Es begann mit den Computerspielausstellern bei der CeBit, die technologische Entwicklung brachte die games convention in Leipzig von 2002 bis 2008 und ab dann wurde in Köln die gamescom zum satanistischen Kultevent siehe Promigäste zur Eröffnung 2009 in der Chronik
        https://de.wikipedia.org/wiki/Gamescom
        Dort gab es auch eine Retroaüsstellung zu den echten Ursprüngen der Computerei.

        Eine bewußte Steuerung der Transformation von Kultur der Gesellschaft wurde inszeniert mittels Messemachern.
        Die Hardware wird heute exorbitanten Preisen, die nur Süchtige aufbringen wollen, im Discounter wohlgefeilscht.

        Diese Gehirne und ihre Lernneven aka “Indexneuronen” brauchen keine neuen Festplatten mehr –
        Elektronikschrott Container im Recylinghof der Abfallwirtschaftsgesellschaft, sorry heißt ja jetzt Kreislaufwirtschaftsgesetz…
        Pschologie hat den Anschluß zu dieser Spezie verpaßt bzw. Im militär-pschologischen Geheimdienst operiert.
        Das Ende war vollendet als die Prägung der Menschen über das Elternhaus und die “Blödungsanstalten” die Zwangskinderschaft programmierten.
        Für diese Spielemonsterwesen gibt es keine reale Phantasie nur “Codes”, siehe die Wissenschaftler und -innen hier.

        Game Over

  11. Namor
    Namor sagte:

    @weico
    @tom
    Begeister lese ich trotz Zeitnot Felix Somary. Darf ich Sie beide zu folgender interessanten Passage befragen?
    “So haben wir das Phänomen, daß Tocqueville, der tiefste
    Denker des äußersten rechten Flügels, und Karl Marx, der
    tiefste Denker des äußersten linken Flügels der Revolution”

    Was ist links und rechts in der Revolution? Ich dachte, die Revolution an sich sei links gewesen.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Namor

      Na im Kontext der politischen Verhältnisse in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem europäischen Festland ist die “linke Revolution” eine sozialistische oder kommunistische und die “rechte Revolution” eine liberal-bürgerliche. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass dabei der König entmachtet wird.

      Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Namor

      “So haben wir das Phänomen, daß Tocqueville, der tiefste
      Denker des äußersten rechten Flügels, und Karl Marx, der
      tiefste Denker des äußersten linken Flügels der Revolution”

      “Was ist links und rechts in der Revolution? Ich dachte, die Revolution an sich sei links gewesen.”

      Im Prinzip hat es Hr. Ott schon erklärt.

      Alexis de Tocqueville war ein Verfechter der Freiheit des Einzelnen (nicht zu Verwechseln mit Individualismus !) im Sinne der Eigenen Handlungsfreiheit/”Menschenrechte”.

      Karl Marx war ein Verfechter der Gleichheit . (S)Eine totale und egalitäre “Demokratie” mündet aber zwangsläufig in einer (kommunistischen) Diktatur.

      Somary beschreibt in seinen….DIE ZWANZIG SOZIALGESETZE
      DER VERKEHRTEN PROPORTION…einige Aspekte beider Denkrichtungen und weist auf die Gefahren des Verlustes von Freiheit hin… die durch die Idee der “Gleichheit” entstehen.

      https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=alp-004:1951:19::871

      Antworten
    • Namor
      Namor sagte:

      So hätte ich es auch gelesen. Es wird ja behauptet, links und rechts kommen von DER FRANZ. REVOLUTION. Also das Ancient Regime rechts und die Herausforderer links. Und jetzt sind die Revolutionäre wieder ingeteilt rechts und links.

      Muss ich beizeiten nochmal recherchieren.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Namor

        “Es wird ja behauptet, links und rechts kommen von DER FRANZ. REVOLUTION.”

        Ja, da wurden die Begriffe “links” und “rechts” das erste Mal so benutzt.

        Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man politische Konfliktparteien überall und zu jeder Zeit sinnvoll in das Rechts-Links-Schema einteilen kann oder dass “rechts” und “links” immer und überall wenigstens das gleiche bedeuten – was Sie womöglich vermuten und deswegen ein bisschen verwirrt sind.

        Ein Beispiel: Ein Jahrzehnt vor der französischen Revolution gab es den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und dann die ersten Machtkämpfe zwischen den sich neu formierenden Parteien in den USA. Und der wichtigste innenpolitische Konflikt damals in den frisch gegründeten USA war der zwischen Befürwortern einer starken Zentralisierung der Macht in den USA und einem System mit einer schwachen Zentralregierung und viel Handlungsfreiheit für die einzelnen Bundesstaaten oder noch kleinere Verwaltungseinheiten.

        Welche von den amerikanischen Parteien war damals also “links” und welche “rechts”?

  12. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Ein unheimliches Beispiel für ökonomische Kausallogik, wo es Kausalität TATSÄCHLICH gibt:

    Das Gesetz von Jakob Mierscheid hat sich wieder einmal als prophetisch erwiesen:
    Der historische Tiefstand des SPD-Wählerstimmenanteils ist Folge des historischen Tiefstandes der deutschen Stahlproduktion.
    Nur noch 35,4 Mio Tonnen Stahl sind in 2023 produziert worden, v.a. aufgrund der international nicht mehr wettbewerbsfähigfähigen Strompreise.
    Die SPD schaufelt sich ihr eigenes Grab.
    Die SPD hat das Wissen ihrer Väter verloren und verraten.

    §1: Der Wählerstimmenanteil der SPD ist direkt proportional zum Niveau der deutschen Stahlproduktion
    (“Gesetz von Jakob Mierscheid”, entdeckt am 14. Juli 1983).

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      “Der Wählerstimmenanteil der SPD ist direkt proportional zum Niveau der deutschen Stahlproduktion”

      Könnte sich die SPD vor dem Untergang retten, indem sie die industriefeindliche Grüne Partei verbietet oder wenigstens bekämpft oder allerwenigstens aufhört mit ihr zu koalieren? Und falls ja – will sich die SPD überhaupt retten? ;)

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ Vater Thiel

      Sicherlich ein Beispiel, das verdeutlicht, dass die Industrieproduktion in Deutschland auch durch die SPD sträflich vernachlässigt wurde.

      https://www.stahl-online.de/startseite/stahl-in-deutschland/zahlen-und-fakten/#Deutschland

      Aber die Stahlnachfrage war immer sehr zyklisch. Dann haben Billiganbieter es unterwandert und die EU hat nichts dagegen getan. Aber die EGKS war auch nicht die erfolgreichste Behörde. Es war auch von der EU-Behörde nicht zu erwarten, dass sie erfolgreich agiert. Der Niedergang der europäischen Stahlindustrie war die Folge, weil die ausländische Kohle natürlich sehr viel billiger war, aber nicht zur Verfügung stand. Daraus folgte natürlich ein Kostennachteil.

      Antworten
  13. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    “Weil die Anleger zugleich ihr Geld abzogen, um von den gestiegenen Zinsen zu profitieren, offenbarte sich ein Loch, welches nicht mehr zu schließen war.”

    Was heisst das konkret ?
    Ist das Geld wirklich in einem Loch verschwunden, oder nur von Bank A nach Bank B gewandert ?
    Und wenn ja, warum nicht von Bank B nach Bank A ?

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      Das heißt in den USA konkret, dass die kleineren Banken in den USA Kundeneinlagen verlieren und das Geld dann als Kundeneinlage bei der Großbankenkonkurrenz oder auf dem Geldmarkt in kurzlaufenden Staatsanleihen und ähnlichen Produkten landet.

      “Und wenn ja, warum nicht von Bank B nach Bank A ?”

      “Too big to fail” gibt die Richtung vor.

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ Vater Thiel

      Wenn die Anleger das Geld abziehen (ein Anspruch gegen die Bank), muss es entweder aus der freien Liquidität bedient werden, aus dem Verkauf von Assets oder durch Kreditlinien.

      Wenn freie Liquidität nicht vorhanden ist, verbleibt es beim Verkauf von Assets oder der Kreditlinie. Ohne Kreditlinie wird es dann schwierig. Daher bleibt nur der Verkauf von Assets zu Marktpreisen, was bei langlaufenden Anleihen und steigenden Zinsen zu einem Kursverlust führt (pro Milliarde bei – 20 %: 200 Mio. Verlust). Dieser Verlust läuft gegen das Eigenkapital der Bank. Dies führt zur Verwerfung der Liquiditätskennzahlen. Also muss die Aufsicht eingreifen.

      Wenn Bank A betroffen ist, wandert das Geld zu Bank B.

      Wenn Bank A verpflichtet ist, ihre Positionen market to market zu bewerten, muss es nicht einmal zu einer Geldbewegung kommen. Allein die Abwertung eines großen, langlaufenden Anleiheportfolios kann dann zur Schließung führen.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Gnomae

        “Wenn Bank A verpflichtet ist, ihre Positionen market to market zu bewerten”

        Ist das irgendwo tatsächlich noch so?

        In den USA wurde diese Verpflichtung doch schon kurz nach der Finanzkrise 2008 abgeschafft.

    • Tom96
      Tom96 sagte:

      @ Herr Thiel

      Die Werte in deb Bücher entsprechen nicht der Realisation, weil dieses Prinzip nicht mehr angestzt wurde.
      Es hätte zur Bilanzkürzung geführt und somit geringeren AUfnahmen von Verbindlichkeiten lese @Gnomae.

      Nocheinmal mit der Realisierung der Wertberichtigung auf den geringeren Wert, was ein Tastendruck ist, ist das damit zu fordernde Geld verschwunden, gelöscht deleted.

      Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Tom 96
        “Nocheinmal mit der Realisierung der Wertberichtigung auf den geringeren Wert, was ein Tastendruck ist, ist das damit zu fordernde Geld verschwunden, gelöscht deleted.”

        Bei US-Staatsanleihen ist das Geld nach Wertberichtigung noch nicht endgültig “verschwunden”. Bis zur Endfälligkeit oder Kurserholung klafft jedoch eine Lücke in der Bilanz (Differenz von Einkaufskurs und market to market Bewertung).

        Das kann nur abgemildert werden, wenn die Bank die Staatsanleihen an FED über Repos zu 100 % Kurs transaktionieren kann oder die Anleihen in ein Investment-Portfolio umgebucht werden und dort die Abschreibung nicht vorzunehmen ist.
        Dann bleibt allein kritisch die Liquiditätsposition. Bei hohem Mittelabfluss kann die Bank also illiquide werden und muss “gerettet” werden. Das funktioniert in den USA eigentlich recht gut. Immerhin ist es besser, wenn die Einlagensicherung der übernehmenden Bank eine Garantie gibt, so dass letztendlich nur der Abwicklungsverlust zu tragen ist. Dieser ist bei einer Übernahme sicherlich wesentlich geringer als bei einer Einzelabwicklung, da die Anleihen dann bis zur Endfälligkeit im Portfolio bleiben, also letztendlich nur Refi-Zinsen anfallen und geringer laufende Zinseinnahmen erzielt werden. Bei Staatsanleihen geht also zumindest der Buchverlust bei Tilgung wieder auf Null zurück. Daher war auch die Zwangsübernahme der CS durch die UBS das richtige Mittel, die Sache in den Griff zu bekommen.

      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Richard Ott

        “In den USA wurde diese Verpflichtung doch schon kurz nach der Finanzkrise 2008 abgeschafft.”

        Das hilft aber bei einer benötigten Liquidität nicht mehr, da dann diese beschafft werden muss. Wenn nicht durch Kredit, dann durch Verkauf. Damit muss aber der Wertabschlag realisiert werden.

      • Tom06
        Tom06 sagte:

        @ Gnomae
        Danke für die Buchungstromanalyse der letztlichen Ressortausgeber Staat und private Zentralbanken in überordnender Staatsgarantie, solange diese bestehen.
        Oder um die letzten Absätze vom JP Morgenpapier zu übersetzen:

        “Erwerb eines Loan-to-Own: Investoren, die Erfahrung mit der Umstrukturierung von Vermögenswerten haben, können abgezinste, notleidende Kredite erwerben, um eine Umstrukturierung zu leiten, und so Eigentümer einer Immobilie zu einem stark reduzierten Wert werden.

        Privatisierung von börsennotierten Immobiliengesellschaften oder REITs: In dem Maße, in dem die Volatilität des öffentlichen Aktienmarktes zu einer großen Kluft zwischen den Bewertungen des öffentlichen Marktes und dem fundamentalen Wert führt, können Immobilieninvestoren, die über eine gewisse Größe verfügen, in der Lage sein, ein börsennotiertes Unternehmen zu einem Preis zu privatisieren, der weit unter dem Wert des zugrunde liegenden Immobilienportfolios liegt.

        Kauf von Eigenkapital mit einem Abschlag: Die drohende Fälligkeit von Immobilienkrediten kann dazu führen, dass sich immer mehr motivierte Verkäufer finden, die eine Eigenkapitalinfusion oder den direkten Verkauf von hochwertigen Vermögenswerten mit einem Preisnachlass anstreben. Potenzielle Käufer könnten auf weniger Konkurrenz stoßen, als sie vielleicht erwarten, da Investoren mit unbefristeten Kapitalpools (REITs, offene Core-Immobilienfonds) weniger Kapital zur Verfügung haben. Mit anderen Worten: Immobilienaktieninvestoren mit trockenem Pulver können von Marktverwerfungen erheblich profitieren.

        Der Tag könnte kommen, an dem wir uns entscheiden, in den angeschlagenen US-Büromarkt zu investieren. Aber wir glauben, dass dies noch einige Zeit dauern wird. Bis dahin konzentrieren wir uns auf Sektoren, die eher säkularer Natur sind, insbesondere Wohn- und medizinische Büros. In einem schwierigen Umfeld entdecken wir weiterhin vielfältige Möglichkeiten auf dem gesamten CRE-Markt in den USA – von medizinischen Büros und Mehrfamilienhäusern bis hin zu Rechenzentren und Hotels.”

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ Gnomae

        Danke für die Buchungsstromanalyse!

        Bleibt die Übersetzung (deeple) der letzten Absätze Ihres heutigen Links von JP Morgan

        “Erwerb eines Loan-to-Own: Investoren, die Erfahrung mit der Umstrukturierung von Vermögenswerten haben, können abgezinste, notleidende Kredite erwerben, um eine Umstrukturierung zu leiten, und so Eigentümer einer Immobilie zu einem stark reduzierten Wert werden.

        Privatisierung von börsennotierten Immobiliengesellschaften oder REITs: In dem Maße, in dem die Volatilität des öffentlichen Aktienmarktes zu einer großen Kluft zwischen den Bewertungen des öffentlichen Marktes und dem fundamentalen Wert führt, können Immobilieninvestoren, die über eine gewisse Größe verfügen, in der Lage sein, ein börsennotiertes Unternehmen zu einem Preis zu privatisieren, der weit unter dem Wert des zugrunde liegenden Immobilienportfolios liegt.

        Kauf von Eigenkapital mit einem Abschlag: Die drohende Fälligkeit von Immobilienkrediten kann dazu führen, dass sich immer mehr motivierte Verkäufer finden, die eine Eigenkapitalinfusion oder den direkten Verkauf von hochwertigen Vermögenswerten mit einem Preisnachlass anstreben. Potenzielle Käufer könnten auf weniger Konkurrenz stoßen, als sie vielleicht erwarten, da Investoren mit unbefristeten Kapitalpools (REITs, offene Core-Immobilienfonds) weniger Kapital zur Verfügung haben. Mit anderen Worten: Immobilienaktieninvestoren mit trockenem Pulver können von Marktverwerfungen erheblich profitieren.

        Der Tag könnte kommen, an dem wir uns entscheiden, in den angeschlagenen US-Büromarkt zu investieren. Aber wir glauben, dass dies noch einige Zeit dauern wird. Bis dahin konzentrieren wir uns auf Sektoren, die eher säkularer Natur sind, insbesondere Wohn- und medizinische Büros. In einem schwierigen Umfeld entdecken wir weiterhin vielfältige Möglichkeiten auf dem gesamten CRE-Markt in den USA – von medizinischen Büros und Mehrfamilienhäusern bis hin zu Rechenzentren und Hotels.”

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @tom96 & Gnomae

        Kursverluste der Währungen zu begrenzen erhöhten die Zentralbanken ihre Zinsen.
        Hohe Zinsen sorgen für faule Kredite und Bank./.Schuldner./.Kredit müssen gerettet werden.

        Ab wann verliert das System seine Stabilität, dass man die Löcher jüngster Rettungsrunden nimmer abdichten kann? Rezession + steigende Importkosten + Deindustrialisierung + verlorene Qualifikationen + i.d.Folge verlorene Kriege/Einfluß?

        So viel wie 2024 war noch nie zusammen gekommen,
        bei einem Größtmaß an politischer Kompetenz.

  14. Gnomae
    Gnomae sagte:

    Bei einer Neubewertung von Immobilien liegen auch Chancen für Investoren:

    https://privatebank.jpmorgan.com/nam/en/insights/markets-and-investing/ideas-and-insights/uncovering-opportunities-in-stressed-commercial-real-estate

    Trotz aller Verluste dürfte es nicht zum Crash kommen, da sicherlich neue Investoren gefunden werden können. Wertberichtigungen werden hinzunehmen sein. Aber ein Marktzusammenbruch ist bei der doch relativ stabilen Zinslage nicht zu erwarten.

    Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander
        Abwärts-Spirale läuft auf Hochtouren:
        https://www.usdebtclock.org/world-debt-clock.html

        Herr Flassbeck hämmert grob (Min 38ff) mit dem Argument , Chinas
        Corona- Interventionen seien ” völlig VERRÜCKT – ein Argument, mit das Herr Flassbeck gerne zu arbeiten scheint.
        Abgesehen davon , dass ” Verrücktheit” *** als psychiatrisches Symptom immer eine kreative Ich-Leistung ( wenn auch im Zusammenbruch ) eines Individuums darstellt, die best-mögliche Lösung um die völlige , endgültige Desintegration ( = Suizid, physische Selbst-Zerstörung ) zu vermeiden-
        hat Flassbeck nicht begriffen, dass es der chinesichen Diktatur gelungen ist, mit absoluter Kontrolle über Monate den gesamten genetischen Code aller Einwohner einzusammeln, zu speichern für ewige Zeiten.
        ( Genom mit DNA-Sequenzen, abgenommen durch mehrfache Stäbchen-Abstriche von Mund-und Nasenschleimhaut ) .
        Folglich kann Herr Falssbeck auch die Bedeutung dieser Zwangsmassnahme nicht ermessen, er ahnt nicht einmal die machtpolitischen Optionen, die sich aus dem Besitz lückenloser Genom-Sequenzen ergeben.
        Zusammenarbeit Fauci mit China-Labs : nicht sein Horizont.
        Ein Ökonom mit geschlossenem System, ihm ergeben sich keine Fragen.

        *****Psychosen, die durch synthetische Drogen induziert werden, sind trotz ähnlicher Symtomatik KEINE kreativen Ich-Leistungen, sie beruhen auf irreversibeler , physischer Schädigung neuronaler Hirnstrukturen.
        Prognose: infaust.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @medica

        Flassbeck, H.W.Sinn und Heinsohn haben karrierebedingt schon mal weggesehen:

        Flassbeck kann nicht kritisieren, dass das Haushaltsdefizit der USA (2x Militärhaushalt früher) allein den militärisch industriellen Komplex reicher macht, Konjunkturimpulse via ständigen Krieg generiert werden – die USA nichts gegen ihre Deindustrialisierung machten.

        H.W.Sinn warnt vor Inflation ohne die Buchungssätze benennen zu können, die tatsächlich eine breite gesellschaftliche Inflation auslösen. Ganz nebenbei war er Steigbügelhalter für den Ökonom Edenhofer (PIK), d.h. Sinn hoffte auf Verantwortungsethik seitens Edenhofers – eine grobe Fehleinschätzung (Co² Konto)….

        Heinsohn verrannte sich in Mütter als Kriegsbegrenzer und übersah, dass nur sozialistische Staaten ihr Personal ohne Hemmung opfern. Keine ukrainische Mutter wurde von unseren Medien erwähnt, die Söhne fallen zu hundertausenden. Unsere Medien zeigen auch keine russisch asiatischen Mütter, deren Söhne am gleichen von den USA (Newland) inszenierten Kriegsschauplatz sterben. Nicht einmal israelische Mütter werden zu Wort gelassen, deren Festival-Kinder jener “Hannibal” Doktrin der IDF zum Opfer fielen, nicht wie gemeldet der Hamas. Heinsohn bleibt es erspart dies ein zu ordnen:
        “Israelische Armee hat meinen Sohn «wie in Auschwitz» vergast ”
        https://transition-news.org/mutter-eines-in-gaza-getoteten-israelischen-soldaten-israelische-armee-hat

        Vielleicht meint die progressive Linke deshalb alte weiße Männer seien nicht mehr so wichtig.
        Den Generationswechsel hält niemand auf.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander, Gunnar Heinsohns ” Mütter”-Argument
        De mortuis nihil nisi bonum, Verstorbene sollen nicht kritisiert werden ,
        dennoch war dem geschätzen , verehrten Gunnar Heinsohn gegen Ende seines Lebens vielleicht nicht bewusst, wie gefährlich nahe er sich mit seiner ” Russische Mütter-gegen-Putins-Krieg” in Blut und Boden-Propaganda begab?
        Als ob Väter das Abschlachten ihrer Söhne nicht genau so betrauerten, insofern sie Väter und nicht nur ” Erzeuger ” sind .
        Die Mystifizierung der ” Mutter ” ist tief verlogen, der NS trieb die hinterhältige, Blut- triefende Propaganda auf die Spitze:
        https://duckduckgo.com/?q=M%C3%BCtter+NS-Propaganda&t=newext&atb=v343-1&iax=images&ia=images
        Ausserdem hoffe ich inständig, dass der kriegs-lüsternen FDP mit Frontfrau Stramm-Zimmerflak die Wähler in Schaaren davon laufen werden.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @medica

        Sind vaterlose 68er Halbwaise nicht destiniert dem Marienkult zu verfallen?
        Dekonstruierte man deshalb das Patriarchat mit solcher Lust,
        ohne erlebt zu haben wie abhängig diese Patriarchen selber vom Marienkult waren/sind?

        Überfordert Heinsohn nicht die Marien-Mütter, wie sich Männer immer mehr hinter ihren Fraunen verstecken – weil die mütterliche Rolle “noch” nicht dekonstruiert wurde?
        Kein Tönchen von den Kampflesben in Sachen Silvesterübergriffe, im Gegenteil….

        Wieviel Ironie wir erleben in diesen Tagen,
        wo Krieg wieder eine gute Sache ist und Gerechte die Söhne der Anderen opfern.

        An der Stelle war Heinsohn bei mir sofort fertig,
        Krieg verherrlicht nur wer selber keinen zu erleben fürchtet – unentschuldbar –
        auch posthum nicht.

        Noch unentschuldbarer diese Politik, die den Ukrainekonflikt vorsätzlich schürte in dem Wissen der Abhängigkeit unseres Hegemons von ständigem Krieg einer Raubökonomie, vgl. Rom.

        Frieden ist alternativlos,
        wer keinen Frieden will soll selber kämpfen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Doc Fischer

        “De mortuis nihil nisi bonum, Verstorbene sollen nicht kritisiert werden ,
        dennoch war dem geschätzen , verehrten Gunnar Heinsohn gegen Ende seines Lebens vielleicht nicht bewusst, wie gefährlich nahe er sich mit seiner ” Russische Mütter-gegen-Putins-Krieg” in Blut und Boden-Propaganda begab?”

        Mir egal, was lateinische Sprichwörter über Tote sagen.

        Jedenfalls hat Heinsohn bei dem Ukraine-Thema die NATO-eigene Propaganda für die Realität gehalten. Sowas passiert immer wieder – und dann kommt halt derartiger Blödsinn raus.

        Don’t get high on your own supply. (Bitte jetzt keine Zelenskyjyii-Witze, das ist immer noch eine Anspielung auf den Kokser in dem Film “Scarface”.)

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Richard Ott
        Niemals Negatives über Verstorbene ausssprechen beruht in allen Kulturkreisen ( ethnologisch ) auf der Angst, Tote könnten an Lebenden Rache üben- insofert tief verankerter Aberglaube, der sich hartnäckig hält. Weitere, ( immer aktuell: ” wildes Denken” ) interessante Beispiele in einem meiner Lieblings-Nachschlagewerke:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens

        @Tom 62
        Das Gespräch Max Otte mit Dr. Nehls ist trauriges Beispiel für einen Forscher, der sein gerade ( ganz knapp ) noch kompensiertes, paranoides System vorstellt und ängstlich – missionarisch daran glaubt. Nehls Fixierung auf angeblich ” sterbende ” Index-Neuronen des cerebralen Hippokampus sind mechanistischer Glaubens-Unsinn- im Gesprächsverlauf fallen zunehmend Gedankenflucht und Neologismen auf. Otte versucht ( vergelblich gegen Ende ) seinen Freund zu strukturieren.
        Krisen sind immer Boden irrationaler Theorien und Glaubensgemeindschaften, z. B. konnte Wilhelm Reich ( einer der begabtesten Schüler Sigmund Freuds ) dem psychischen Druck von Nationalsozialismus, Emigration und Vereinsamung nicht stand halten.

  15. Alexander
    Alexander sagte:

    – 44 % der Kredite für Büroimmobilien ein „negatives Eigenkapital“
    – könnten die Banken diese Verluste verkraften…dass sie bereits auf Verlusten von 2 Billionen Dollar sitzen.
    = von den übrigen offenen faulen Krediten (Studenten, Kreditkarten, leasing etc…) in Rezessionszeiten zu schweigen

    Das ganze System wird durch die Preise für Staatsanleihen gestützt, deren letzte Käufer immer Zentralbanken sein müssen um Preisverfälle zu verhindern, denn:

    Zitat Heinsohn 2013, https://www.achgut.com/artikel/0028957 :
    “Der Preissturz der Staatstitel wird deshalb gebremst, weil sie nicht nur im Investment von Banken und
    Unternehmen stecken, sondern auch in deren Eigenkapital sowie in den Pfändern, die von Banken und
    Zentralbanken als Sicherheit für Kredit akzeptiert werden.

    “Denn die “”Verluste””, … durch Anlage in “”Staatspapiere””…, kann man nicht aus einem Eigenkapital glattstellen, das ebenfalls aus Staatspapieren besteht,…”

    Vom Zustand dt. Gewerbeimmobilien, privater Häusledarlehen, gewerblicher Kreditlinien, Konsumentenkrediten darf man angesichts Berliner Zerstörungswut nichts gutes mehr erwarten – sobald ein externes Ereignis den domino day erlöst. …..Kriegsniederlagen z.B.

    Antworten
  16. JürgenP
    JürgenP sagte:

    „Insgesamt hat die Pandemie 665 Milliarden Dollar an Immobilienwerten in den USA vernichtet. Ein Rückgang um über 46 Prozent. Immobilien in 1a-Lagen verloren etwas weniger, Immobilien in schlechteren Lagen noch deutlich mehr“.

    Ein typisches Beispiel für ökonomische Kausallogik, wo es keine Kausalität gibt. Eine Exponentialentwicklung fällt schlicht auf den Ursprungswert zurück. Ein Problem haben nur diejenigen, die zu Höchstständen i.d.R. unter Zuhilfenahme von Billigkrediten eingekauft haben. Die Benkos dieser Welt. Na und, wen interessiert das? Das bereinigt sich und gut ist’s.

    Antworten
    • PW
      PW sagte:

      „Ein typisches Beispiel für ökonomische Kausallogik, wo es keine Kausalität gibt.“

      Pandemie -> Homeoffice -> Homeofficequote perpetuiert -> Büroflächenüberangebot -> … ?
      Ist doch nicht so kompliziert?

      Antworten
      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @PW Ist zu simple. Daher:

        Alternative 1 – Lebenszyklus von Wolkenkratzern in Kurzversion:
        Kleines Grundstück > kleines Bürohaus > Änderung des B-Planes „hoch = besser“ > erstes kleines Hochhaus „Büro für Handelsunternehmen“ > zweites kleines Hochhaus > „nochmal das Gleiche“ > Änderung des B-Planes „noch höher = viel besser“ > drittes Hochhaus „Büro für Versicherung“ > Bürgermeister frohlockt wg. steigender Gewerbeeinnahmen > Änderung des B-Planes „Wolkenkratzer = super > viertes Hochhaus (Wolkenkratzer) „Büro für Investmentbank (Immobilien = Wolkenkratzer in 1a-Lagen“ > nun wollen alle kleine hohe Grundstücke. Ergebnis: Turm an Turm, wenig Sonne, viel schlechte Luft > viele Energieschleudern wg. Klimatisierung auf kleiner Fläche > Überraschung: Energie wird superteuer, außerdem: Angestellte fordern „Gesundheit“ > Firmenchef bestimmt: lieber kleines Bürohaus mit viel „Grün“ drumherum und weniger kranken Angestellten > rausziehen in die Peripherie auf vergleichsweise billige Flächen mit Glasfaserinternet. Außerdem: wer will seinen Jungangestellten schon verkorkste Grundrisse aus dem letzten Jahrhundert und Ekelbahntransport zumuten.

        Alternative 2, siehe Benko-Holding
        Geschäft (Investmentbank für Wolkenkratzer) läuft schlecht wegen verkalkulierter Kreditaufnahme > Pleite, trotz Homeoffice

        Alternative 3 – 999: selbst ausdenken.

        Frage: was hat die Pandemie hier mit Büro-Immo-Wertverlusten zu tun.

        Nix. Fast nix.

      • PW
        PW sagte:

        @JürgenP
        Ganz schön viel Spekulation mit Meinung für so wenig Fakten.

        „Nix. Fast nix.“

        Hörerservice:
        https://think-beyondtheobvious.com/broeckelndes-betongold-in-den-usa/ :

        “Die Studie zum US-Immobilienmarkt finden Sie hier (https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4124698).
        Die Studie zur Auswirkung auf das US-Bankensystem finden Sie hier (https://www.nber.org/papers/w31970).”

        Aus dem ersten Papier: Wir zeigen, dass Remote-Arbeit zu einem starken Rückgang der Mieteinnahmen, der Belegung und der Marktmieten im gewerblichen Bürosektor führte. Wir bewerten Bürogebäude in New York City unter Berücksichtigung des Cashflows und der Auswirkungen dieser Schocks auf den Diskontsatz neu und stellen einen langfristigen Wertverlust von 49 % fest. …

        Bitte mehr Fakten statt eigener 1-999 alternativer Spekulationen zur Kenntnis nehmen.

        Es gab einen konkreten Auslöser für den massiven Ausbau der Remote-Büroarbeit Infrastruktur. Jetzt ist die IT-Infrastruktur erwachsen und belastbar. Für Bürojobs ist IT-Infrastruktur und Rückgriff auf Beistellleistungen des Arbeitnehmers wesentlich billiger als echte Büro M².
        NB: Dabei ist auch für Entscheider der Prestigefaktor eines großartigen Büros zum Gutteil mit untergegangen.

        Reale Praxis: Fahrten zu Besprechungen sind mittlerweile ärgerlich und geisttötend, wenn immer einige doch nur remote dabei sind. Große Besprechungsräume stehen vorwiegend leer. Onlinemeetings sind Alltag. Kaum jemand hat Bedenken, dass ein Onlinemeeting mit 50+ Teilnehmer ein technisches Fiasko wird.

        Das war im Jahr 2019 schlicht weder vorhanden noch allgemein erwünscht.

        Der Wandel der Büroarbeit ist bestimmt ein komplexes Thema mit mehr Grau als Schwarzweiß… Nehmen sie die Pandemie als PoC: beim Thema Büromieten+Nebenkosten pro MA kommen jetzt freilich spröde Zahlen ins Spiel.

    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ JürgenP

      “Beispiel für ökonomische Kausallogik”

      Wenn Schelte und Tadel, dann bitte nicht nur für die armen Ökonomen.
      Haben Sie ein Beispiel für NICHTÖKONOMISCHE Kausallogik ?

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        “Wenn Schelte und Tadel, dann bitte nicht nur für die armen Ökonomen.”

        Also die grüne Plankommission mit den Kinderbuchautoren und Soziolog*innen meldet immer Planübererfüllung, da gibt es gar nichts zu tadeln.

        Deshalb liebt das Volk seine grüne Regierung ja auch so sehr. ;)

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        Klar.

        1 + 1 = 2
        Jeder stimmt zu.

        1 Apfel + 1 Birne = 2 ApfelBirne
        Fast jeder Ökonom stimmt zu, aber kein einziger Obstbauer.

        Ergo: Die simple Formel 1 + 1 = 2 funktioniert per Peano-Axiom nur, wenn man nichts daran hängt.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ JürgenP

        Jeder stimmt zu, ausser dem Philosophen mit dem Hammer:

        “Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist auf Grund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, daß es mehrere gleiche Dinge gebe (aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches), mindestens daß es Dinge gebe (aber es gibt kein “Ding”). …Auf eine Welt, welche nicht unsere Vorstellung ist, sind die Gesetze der Zahlen gänzlich unanwendbar: diese gelten allein in der Menschen-Welt”.

        Unabhängig davon, ist 1 + 1 = 2 eine Aussage, aber Kausal-Logik ?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        “1 Apfel + 1 Birne = 2 ApfelBirne
        Fast jeder Ökonom stimmt zu, aber kein einziger Obstbauer. ”

        Was für ein Schwachsinn.

        Dass “1a + 1b = 2ab” keine wahre Aussage ist, lernt man in Sachsen schon im Mathematikunterricht von Klasse 6 oder 7.

        Aber die wirklich interessanten Fragen für Hamburger Gesinnungslinke lauten wohl eher: Welche Geschlechter haben die beteiligten Obststücke und kann die neue Identität “Apfelbirne” ein eigenes Farbfeld auf der Regenbogen-Gay-Propaganda-Flagge bekommen?

  17. Felix
    Felix sagte:

    Immobilien sind durch die Null- und Negativzinsphase immer noch überteuert. Ich gehe davon aus, dass der Markt noch keine realistischen Preise zeigt. Kauf und Verkauf werden nach Möglichkeit herausgezögert. In Deutschland kommt das Heizungsgesetz hinzu, dass alle Immobilien im Wert um den erforderlichen Aufwand senken würde, wenn dieses Gesetz bestehen bleibt.
    Chancen ergeben sich auf Seite der REITs, Immobilienaktien. Einige Spezialisten sind preislich interessant geworden, die weder mit den etwas erhöhten Zinsen ein Problem haben, noch vom Homeoffice-Trend betroffen sind.

    Antworten
  18. foxxly
    foxxly sagte:

    ein “bewährtes spiel:
    das geld der investoren ist verpufft (am beispiel der gewerbe immobilien usa)
    diese immoblien werden vom großkapital aufgekauft
    die frei werdende fläche wird mit “mittellosen” belegt, – der staat (wir) versogt diese menschen und bringt so wieder neue hohe renditen.

    das haben mit zb. renko in europa auch!

    das ist weitere umverteilung von arbeitsleistung der masse, hin zum großkapital.
    (system schuldgeld!)

    Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ foxxly

      “das geld der investoren ist verpufft (am beispiel der gewerbe immobilien usa)
      diese immoblien werden vom großkapital aufgekauft”

      Seit wann haben sie Mitleid mit professionellen Investoren?
      Wert und der diskontierte Cash-Flows hängen natürlich zusammen. Kritisch wird es, wenn die Erträge die Zinslasten nicht mehr decken können. Dann gehen die Immobilien i.d.R. an die Kreditgeber. Es gibt immerhin noch mehrere Möglichkeiten, Verluste zu minimieren, indem man Fremd- in Eigenkapital umwandelt oder die Immobilie veräußert mit Teilabschreibung der Kredite. Das Eigenkapital der Investoren ist natürlich nicht mehr vorhanden. Das schafft neue Gewinnchancen für andere.

      Es gibt keine Gewinngarantie.

      Zu Lasten der Anleger geht es nur dann, wenn die Banken (z.B. IK*) die Abschreibungen den bisherigen, deutschen Kreditnehmern verweigern, aber die abgeschriebenen Kredite dann mit extremen Wertabschlägen an unsere freundlichen US-Vulture-Funds verkaufen (nicht umsonst heißen diese: Geierfonds).

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Lothar

      Bei den US REITs aus der Branche sieht man es schon sehr schön, aber die sind ja auch nicht “systemrelevant”. Hier ein Beispiel:

      “SL Green Realty Corp ist eine Immobiliengesellschaft mit Fokus auf Büroimmobilien in Manhattan. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die Akquisition, die Verwaltung und die Gewinnmaximierung der Immobilien. Das Unternehmen besitzt 116 Büroimmobilien in Manhattan. Darüber hinaus hat SL Green in Immobilien in Brooklyn, Long Island, Westchester County, Connecticut und New Jersey investiert.”
      https://www.finanzen.net/aktien/sl_green_realty_5-aktie

      Kursverlust über 50% in den letzten 5 Jahren – und da ist der Optimismus in Erwartung einer baldigen amerikanischen Zinswende schon drin.

      Antworten
      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Korrelation und Kausalitaet werden fuer dich ewig ein Raetsel bleiben, oder? Schau dir doch mal die Asian-Reits an: Capitaland China Trust, EC World Reit, Capitaland India Trust, Keppel DC Reit, Parkway Life Reit.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        Haben Sie vielleicht noch einen mongolischen Krankenhaus-REIT für mich, damit ich noch viel besser verstehen kann, was Sie mir gerade über den Markt für Büroimmobilien in New York erklären wollen?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Gnomae

        “Und hier: ein Krankenhaus REIT”

        Ja, aber ohne Mongolei-Bezug ist das einfach nicht das selbe. ;)

        Dafür immerhin -85% Kursverlust auf 3 Jahre (Dividenden nicht eingerechnet), da sehen die leerstehenden New Yorker Bürotürme wieder richtig gut aus…
        “Also durchhalten.”

        Das Durchhalten in so einem Marktabschwung fiele deutlich leichter, wenn die REITs und Immobiliengesellschaften nicht mit so viel Fremdkapital arbeiten würden und dadurch nicht so schnell in Wertberichtigungs- und Liquidationsspiralen kämen.

        Sowas stört mich ganz grundsätzlich an Immobilien-Investments via Aktiengesellschaften oder REITs. Das ist fast immer ein Investment in “Immobilien mit viel Leverage” und nicht einfach in “Immobilien” mit schön viel Eigenkapital – und in Marktsituationen wie jetzt spürt man den Unterschied.

      • Felix
        Felix sagte:

        Medical Properties finde ich spekulativ interessant. Die Dividende ist immer noch interessant, die Finanzierungsstruktur ist -innerhalb der typischen Strukturen der REITs- gesund. Das Problem ist, dass der Hauptmieter nicht zahlen kann und das Management die Dividende senken mußte. Sowas kommt nie gut an. Zugleich werden die Krankenhäuser dank der guten Arbeit der Pharmagang immer wichtiger. Wer glaubt, dass die Krankenhäuser weiter betrieben werden und der Dollar weiter inflationiert wird, kann diese Aktie kaufen.

    • Zweifler
      Zweifler sagte:

      Einer der bekannteren Crashgurus hatte die ultimative Bankenpleitenwelle für Ende 2021 und den Untergang des Euro für Ende 2022 vorausgesagt.
      Einmal mehr glänzend daneben.
      Für die Untergangsfans: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Antworten
      • jobi
        jobi sagte:

        Der Fehler der Crashgurus ist, dass sie noch immer in marktwirtschaftlichen Kategorien denken ..

  19. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    Sehr gut – je mehr Leerstand in den Büroimmobilien, desto mehr illegale Einwanderer kann New York in ihnen behausen und so ein moralisches Vorbild für alle reichen linken Großstädte der USA werden.

    Oder wollen die New Yorker das etwa nicht? ;)

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Wenn du mal aus deinem Erzgebirge mal rauskommst und dich vor Ort mal informierst, dann kannst du dir deine schwachsinnige Frage selbst beantworten.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        “Wenn du mal aus deinem Erzgebirge mal rauskommst”

        Uhh, schon wieder so viel Frust heute.

  20. foxxly
    foxxly sagte:

    …… wir kennen das spiel:
    die banken werden gerettet und der doooofe private zahlt!
    das ist eine weitere umverteilung im schuldgeldsystem.
    die kumulation, hin zum großkapital wird weiter (vorsätzlich ) beschleunigt!

    Antworten

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