Was Macron machen sollte – und was nicht (II)

Heute Morgen haben wir gesehen, dass die FT wirklich daraufsetzt, mit staatlichen Ausgabenprogrammen ließe sich die französische Wirtschaft sanieren. Natürlich muss man so die Reformen begleiten – da bin ich voll dabei – nur sollte man auch realistisch sein, bezüglich der Möglichkeiten mit Reformen die Wirtschaft voranzubringen. Nun geht es um die Überlegungen, was Macron […]

Was Macron machen sollte – und was nicht (I)

Die FT gehört sicherlich zu den intelligentesten Beobachtern der wirtschaftlichen Szene, weshalb ich heute noch mal auf Frankreich und Macron eingehe, nach meiner ersten Beobachtung von gestern. Zunächst spricht sich die Zeitung klar für mehr Staatsausgaben aus. Es sei nicht die Zeit zu sparen (wobei man sich schon fragen darf, wann, wenn nicht im Aufschwung […]

Gedanken zur Frankreich-Wahl

Was wurde nicht schon alles zur Frankreich-Wahl geschrieben. Und was soll da bto noch Sinnvolles beitragen können? Dennoch ein paar Überlegungen meinerseits. Die Kurzfassung ist so: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Macron Frankreich wirklich reformiert bekommt. Es ist noch unwahrscheinlicher, dass sich die Hoffnungen der Europäer, die auf mehr Europa und vor allem mehr Umverteilung […]

Alle Immobilienblasen platzen – irgendwann

Dieser Kommentar erschien bei manager magazin online:  Die Krise des kanadischen Immobilienfinanzierers Home Capital mag andere Gründe haben. Dennoch ruft die Schieflage des Unternehmens, der einsetzende Run der Kunden und das eilig organisierte Rettungspaket von zwei Milliarden US-Dollar ungute Erinnerungen hervor. Auch die Finanzkrise begann vor acht Jahren mit ersten vereinzelten Schieflagen, erinnert sei an […]

„Wie die Demografie-Falle Ihr Vermögen bedroht“

Heute Morgen habe ich mich zu dem Kommentar zu den Folgen der demografischen Entwicklung aus der FT geäußert. Im Oktober 2015 erschien folgender Kommentar von mir zu den Folgen für die Geldanlage bei der WirtschaftsWoche Online. Die alternde Gesellschaft hat erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Vermögenswerte. Schon heute muss man das Portfolio darauf ausrichten.

Demografie doch nicht so relevant?

Bekanntlich halte ich die demografische Entwicklung für einen der bedeutendsten Einflussfaktoren auf Wirtschaft und Kapitalmärkte. Und für den wohl immer am meisten unterschätzten. Die FT kommt zu einer deutlich kritischeren Feststellung. Die Argumentation: Zunächst eine generelle Feststellung, der man nur zustimmen kann: „It would be an understatement to say that economic forecasts are a constant […]

„Weltmeister oder Vampir?“

Heute Morgen habe ich das Thema der deutschen Außenhandelsüberschüsse erneut diskutiert. In diesem Zusammenhang fiel mir ein Beitrag aus dem Jahr 2014 wieder ein: „Weltmeister oder Vampir?“ Tenor: Es liegt an den unzureichenden Investitionen im Inland, dass wir einen Ersparnisüberhang haben, den wir dann im Ausland schlechter anlegen. Schlussfolgerung: Investitionshemmnisse – vor allem die Unsicherheit, […]

„German economists rebut criticism over surplus“

Zweifellos wird der neue französische Präsident den Druck auf den deutschen Außenhandelsüberschuss erhöhen. Wie die FT hofft, vielleicht gemeinsam mit den USA. Regelmäßige Leser von bto wissen, dass ich unsere Überschüsse wegen der damit verbundenen Kapitalexporte (wie dumm ist es, in einer überschuldeten Welt Gläubiger zu sein?) ebenfalls sehr kritisch sehe. Das kümmert deutsche Ökonomen […]

Zur Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen in Europa

Beginnen wir mit einem Zitat aus dem letzten Bericht des IWF: „(…) high debt levels, long-term demographic challenges, and elevated fiscal risks place a premium on sound public financial management. In particular, policies should be anchored within a credible medium-term framework that ensures debt sustainability, manages risks adequately, and encourages countries to build buffers during […]

Highlights vom April

Auch in diesem Monat wieder eine Zusammenfassung der Highlights von beyond the obvious.  Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Daniel Stelter. WELTWIRTSCHAFT Wir machen weiter, als hätte es keine Finanzkrise gegeben. Schulden sollen über das schwache Wachstum hinwegtäuschen. Die Pleite lässt sich mit billigem Geld nicht verhindern, nur verschieben Die Industrieländer sind mit 390 […]