„Der Euro als Subventionsprogramm für die Industrie“

Folgender Auszug aus dem Märchen vom reichen Land erschien bei TICHYS EINBLICK: Nicht nur die weltweit steigende Verschuldung und der auf Pump basierende Boom in China stehen hinter unserem Erfolg. Einen weitaus größeren Anteil dürfte der Euro haben, der viel schwächer ist, als es die Deutsche Mark wäre, und damit die Exporte erleichtert. Stimmt es, […]

Keine Ausrede bei öffentlichen Schulden

Schon vor einigen Tagen habe ich auf eine neue Studie des IWF hingewiesen, die vorrechnet, wie schlecht es in Wahrheit um das „reiche“ Deutschland bestellt ist. Ganz so, als hätten die Autoren meinem Buch noch etwas Rückenwind geben wollen. Nun greift auch die FT das Thema auf. Nach dem Motto, wer sein Vermögen besser managt, […]

Ende der Ära Merkel – endlich Chance für Wohlstandssicherung statt Vernichtung

Endlich. Es gibt die Chance für einen Neustart in Deutschland. Es gibt eine Chance für einen grundlegenden Politikwechsel, weg von Konsum und Wohlstandsvernichtung hin zu Wohlstandssicherung. Ja, ich weiß, es ist angesichts der Stimmung im Land nicht  sicher, dass es wirklich so weit kommt. Die Wahlergebnisse, gerade der Zuspruch für Die Grünen ist nur denkbar, wenn […]

Spieltheorie: Italien – Deutschland 3:1

Dieser Kommentar von mir erschien bei ManagerMagazin Online: „Lasst uns austreten, bevor Italien es tut“ lautete mein Appell an dieser Stelle im Sommer 2015.Was damals vielen als übertrieben und reißerisch erschien, dürfte angesichts der aktuellen Entwicklungen in Italien nicht mehr so von der Hand zu weisen sein. Italiens neue Regierung geht aufs Ganze. Im Verhandlungspoker mit Brüssel […]

Interview: „Italien ist ein reiches Land. Warum sollten wir dafür zahlen?“

Folgendes Interview mit mir erschien bei der WirtschaftsWoche Online: Die EU hat Italiens Haushaltsentwurf abgelehnt. Unternehmensberater und Kolumnist Daniel Stelter glaubt dennoch, dass sich Italien durchsetzen kann – und sieht für Anleger hochriskante Zeiten heraufziehen. Herr Stelter, Italiens Neuverschuldung ist der Zankapfel der Eurozone, das Land hat mit 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts eine doppelt so hohe […]

„How the Merkel Government Makes up Its Statistics“

Mein Kommentar erschien bei the Globalist: In reality, German government debt levels have been going up during Merkel’s 12-year reign – and this despite a booming economy. Since the founding of the Federal Republic in 1949, the German government always used to be known for sound accounting, especially when it came to public finance. No […]

„Bad debt cannot simply be ‚socialized‘“

Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal am 22. Juli 2014 bei bto. Aktuelle Meldung: Die Verschuldung Chinas ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen – 251 Prozent des BIP (von einem Wert von 147 Prozent im Jahr 2008 kommend). Damit liegt China auf einem Niveau mit den westlichen Industrieländern und deutlich über dem Wert anderer Schwellenländer. […]

UK-Ökonom: „Target2 rettet lautlos die Eurozone – noch“

Professor David Blake unterrichtet Finanzwissenschaft an der Cass Business School der City University of London und beschäftigt sich dort und hier bei WirtschaftsWoche Online mit dem Thema Target2. Klar, Lesern von bto wohlbekannt: → Target2-Saldo: Billionen Bombe oder „populärer Irrtum“? → Niemand wird Target2 stoppen → Zur „Target-Hysterie“ → Target2: Es ist und bleibt eine Vermögensverschiebung Nun also der Forscher […]

„The devil is in the detail of Rome’s new budget“

Heute Morgen haben wir gesehen, dass es theoretisch möglich ist, dass Italien aus den Schulden herauswächst. Praktisch, denke ich, ist es zu spät. Die Euro-Zinssenkungsdividende wurde verschwendet und im Unterschied zu Belgien nicht genutzt. Wie groß der Effekt war, zeigt dieses Bild aus den FT: Quelle: FT Die Zeitung kommentiert die Überlegungen der italienischen Regierung wie folgt: […]

Natürlich kann man unter bestimmten Umständen aus den Schulden herauswachsen

Ein Leser wies mich auf einen Beitrag von Gerald Braunberger in F.A.Z.-Blogs hin, der eine eigentlich wenig überraschende Nachricht beinhaltete:  Die Schuldenquote sinkt, wenn man es schafft, das Schuldenwachstum unter die Wachstumsrate der Wirtschaft zu senken. Wow, wer hätte das gedacht? Und es geht auch in der Praxis, wie Braunberger zusammenfasst: „Das in Brüssel ansässige Bruegel-Institut hat […]