Ungesteuerte Migration kann nur solche Folgen haben

Es ist schon erstaunlich, wie uns die Medien immer ein schlechtes Gewissen machen, wie sehr wir bei der Integration der Zuwanderer versagen. So werden die einfachsten Fakten mit einem völlig anderen Spin versehen, nur um von der eigentlichen Ursache der Probleme abzulenken. So betitelt die Süddeutsche Zeitung einen erneut verheerenden Bericht über das Qualifikationsniveau von Zuwanderer-Kindern mit dem Vorwurf: „Viele Kinder mit Migrationshintergrund sind unglücklich an deutschen Schulen„. Und, wer kann dafür nur verantwortlich sein? Natürlich wir, die wir nicht genug unternehmen, um sie „glücklich“ zu machen.

Der richtige Titel des Artikels wäre gewesen: „Wie falsche Zuwanderungspolitik sich über Generationen rächt“. Denn man kann nun mal aus Analphabeten nur in sehr seltenen Fällen Top-Ingenieure machen. Wie ich immer wieder geschrieben habe, kommt es auf die Art der Zuwanderung an!

So einleuchtend: Entscheidend ist die Art der Zuwanderung für den Integrationserfolg

So banal wie einleuchtend: Es kommt auf die Art der Zuwanderung an

Wenn man wie Deutschland keine Auswahl trifft, sondern vor allem Zuwanderung in das Sozialsystem fördert, darf man sich nicht wundern. Man bekommt, was man verdient.

Das will die SZ natürlich nicht wahrhaben und jammert deshalb herum:

  • „Für Jugendliche mit ausländischem Pass ist das Risiko eines Schulabbruchs – ohne zumindest den Hauptschulabschluss zu erreichen – mehr als doppelt so hoch wie für ihre deutschen Mitschüler. Kinder mit Zuwanderungsgeschichte haben es an deutschen Schulen offenbar schwer. Das belegt nun auch eine Sonderauswertung von Daten der Pisa-Studie aus dem Jahr 2015. Demnach erbringen Schüler mit Migrationshintergrund oft schwächere Leistungen als ihre Klassenkameraden und sind unglücklicher in der Schule.“ bto: Das ist natürlich bedauerlich. Könnte es aber nicht mehr mit dem Bildungsniveau der Eltern und der Bildungsaffinität zu tun haben? So wissen wir doch, dass Türken und Zuwanderer aus dem arabischen Raum weltweit geringere Leistungen bringen als zum Beispiel die Zuwanderer aus den Altländern der EU oder gar Asien? Man vergleiche nur mal mit den Vietnamesen.
  • „Mehr als jeder vierte Schüler hat Migrationshintergrund. Etwas mehr als 28 Prozent der 15-jährigen Schüler in Deutschland sind Migranten erster oder zweiter Generation, haben einen aus dem Ausland stammenden Elternteil oder sind im Ausland geboren und nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückgekehrt. (…) Da in den drei Jahren seitdem viele Menschen nach Deutschland gekommen sind und entsprechend auch mehr Kinder mit Zuwanderungsgeschichte die Schulen besuchen, dürfte der Wert aktuell höher liegen.“ bto: und die Leistungen noch schlechter, den Herkunftsländern entsprechend!
  • „Dass Schüler mit Migrationsgeschichte im Durchschnitt schlechtere Noten erzielen als ihre Klassenkameraden, ist keine neue Erkenntnis. (…) In Deutschland ist der Unterschied besonders groß. Anderen Ländern gelingt es sehr viel besser, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund auf ein ähnliches Leistungslevel wie ihre Mitschüler zu heben.“ – bto: WAS FÜR EINE PROPAGANDA! Denn, die SZ zeigt dazu dieses Bild, ohne die Schlussfolgerung zu ziehen!

  • Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Wer geschlossene Grenzen hat und sich seine Zuwanderer selber aussucht, hat in der Schule nicht nur kein Problem, sondern gewinnt sogar noch! Die Zuwanderer sind BESSER als die Einheimischen! Zu Singapur übrigens noch dieser Hinweis: → „Why Singapore’s kids are so good at maths“

Doch die SZ kommt darauf natürlich nicht richtig zu sprechen. Widerspricht ja der Ideologie:

  • „Eine Erklärung für das schwächere Abschneiden der Schüler mit Migrationshintergrund ist in vielen Fällen das vergleichsweise niedrige Bildungsniveau der Eltern und die eher einfachen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, in denen die Schüler aufwachsen. (…) „Es ist alarmierend, dass in der EU Schüler mit Migrationshintergrund deutlich häufiger an grundlegenden Aufgaben in Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik scheitern“, sagt Gabriela Ramos von der OECD.“ bto: Ach, wer muss schon lesen und rechnen können heutzutage?
  • „Insgesamt ist der Anteil besonders leistungsschwacher Kinder in Deutschland unter den Schülern mit Migrationshintergrund etwa zweieinhalb Mal so hoch wie bei Schülern ohne Zuwanderungsgeschichte. Das ist auch insofern bedenklich, als das Verhältnis im Durchschnitt der OECD-Länder bei eins zu 1,7 liegt. Das heißt: In Deutschland fallen Migranten in der Schule stärker zurück und müssten besser gefördert werden.“ bto: Nein, das heißt es nicht. Es heißt, dass wir überproportional viele nicht oder gering Qualifizierte aus bildungsfernen Schichten anlocken. Aber sich an den Interessen der eigenen Wirtschaft und Wohlstandssicherung auszurichten, machen ja nur die anderen Länder. Wir haben das ja nicht nötig …
  • „Laut Studie haben diese Schüler eher das Gefühl, in der Schule nicht dazuzugehören, klagen häufiger über schulbezogene Ängste und sind insgesamt weniger mit ihrem Leben zufrieden als Schüler ohne Migrationshintergrund.“ bto: Da haben wir es wieder. Wir mit unserem inhumanen Leistungsdenken! Wahnsinn.

Der Elefant im Raum ist die ungesteuerte Zuwanderung ungebildeter und nicht an Integration interessierter Menschen. Wer das nicht ändert, soll uns nicht über die Folgen klagen. Schon gar nicht erneut, die gescheiterte Integration dem aufnehmenden Land zuzuschreiben.

SZ: „Viele Kinder mit Migrationshintergrund sind unglücklich an deutschen Schulen“, 19. März 2018

41 Kommentare
  1. Fala sagte:

    „Mehr als jeder vierte Schüler hat Migrationshintergrund. Etwas mehr als 28 Prozent der 15-jährigen Schüler in Deutschland sind Migranten erster oder zweiter Generation, haben einen aus dem Ausland stammenden Elternteil oder sind im Ausland geboren und nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückgekehrt. (…) Da in den drei Jahren seitdem viele Menschen nach Deutschland gekommen sind und entsprechend auch mehr Kinder mit Zuwanderungsgeschichte die Schulen besuchen, dürfte der Wert aktuell höher liegen.“

    Wenn man dann mal weiter rechnet, dann dürften wir es ja in wenigen Generationen geschafft haben mit der Abschaffung Deutschlands (Sarrazin) bzw. dem Selbstmord Europas (Murray) …

    Denk ich an Deutschland in der Nacht, werd ich um den Schlaf gebracht.

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  2. Alexander sagte:

    Bienenvölker sind lehrreiche Mikrokosmen.

    Bienen kennen Migration, dabei muss sich das fremde Insekt „einbetteln“, d.h. unterwürfig am Flugloch mit dem Inhalt des Honigmagens um Aufnahme bitten. Die Tiere tun das so untertänig, dass man es beobachten kann.

    Bienenvölker verteidigen ihre Fluglöcher erbittert. Denn, wer sein Flugloch nicht verteidigen kann verhungert binnen wenigen Wochen. Die fremden Bienen kommen nämlich und holen den Honig Tröpfchen für Tröpfchen, zum Ende immer aggressiver/dreister. Auch das kann man beobachten.

    Europa verteidigt seine Fluglöcher seit mehr als drei Jahren nicht mehr und die Dreistigkeit lässt nicht auf positive Mitarbeit schließen, sondern auf Räuberei (=Imkereibegriff).

    Unwilligkeit zu kämpfen hat bei Bienen zwei Ursachen, Krankheit und Demographie.

    Wer keine Zukunft hat braucht nichts zu verteidigen.

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  3. Dr. Lucie Fischer sagte:

    Die Erkenntnisse der Entwicklungs-Psychologie werden konsequent ausgeblendet:
    dass die ersten Lebensjahre ( 1.-3-LJ) entscheidend und prägend sind ,
    “ frühkindliche Sozialisation“.Hier werden die Grundlagen für für die Fähigkeit gelegt, Freude an eigener Leistung zu empfinden ( Fähigkeit zu Sublimierung durch Trieb-Aufschub, -Verzicht). Mashmallow-Effekt, beschreibt das Gleiche in anderen Begriffen und Methoden.
    Die Ethno-psychoanalytische Feldforschungsarbeit der Schweizer Parin-Morgehthaler hat z.B. untersucht, warum die Stämme der Agni und Dogon in Westafrika nicht in der Lage sind, Kapital zu akkumulieren.
    Es ist eine Illusion anzunehmen, , Sozialarbeit könne den Einfluss frühkindlicher Sozialisation durch “ Integrationsmassnahmen“ ändern.

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    • Bernard sagte:

      Als sich Herr Erdogan „seine Demokratie“ auf den Leib schneiderte und seine Landsleute dazu befragte und selbst 60% der 2. Generation der in Deutschland lebenden Türken ihm zustimmten, konnte man sehr gut erkennen, wieviel Bildung hier zuvor erreichen bzw. nicht erreichen konnte.
      Es war für mich erschreckend, dass eine komplette hier genossene Bildung nicht die elementarsten demokratischen Grundsätze vermittelt hat.
      Zu den Faktoren von Dr. Fischer summieren sich zudem die fehlenden Sprachkenntnisse und die Motivation diese zu erwerben bzw. den eigenen Kindern vermitteln zu lassen. Wer auf dieser Basis eingeschult wird, kann nicht mehr zu den Gewinnern zählen, ganz im Gegenteil.
      Aber beim Geld kriegt man sie alle. In einem vorherigen Post vor über einem Jahr hatte ich schon einmal vorgeschlagen das Kindergeld bei geringem Sprachverständnis ab dem 3. Lebensjahr am verpflichteten Besuch eines Kindergartens zu koppeln. Die Ursache des mangelnden Spracherwerbs ist der geringe Umgang. Wer sich dem Spracherwerb seines Nachwuchses verweigert und angebotene Maßnahmen ablehnt, dem wird das Kindergeld gestrichen. Der Kenntnisstand ließe sich wie vor der Einschulung sehr schnell ermitteln.
      Motivation lässt sich auf verschiedenen Wegen generieren.

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  4. Hansjörg Pfister sagte:

    Wir alle versuchen die Zukunft zu antizipieren, Tendenzen zu erkennen usw. Hier in diesem Blog vor allem hinsichtlich ökonomischen Aspekten und auch den damit verknüpften politischen Dingen. Ich glaube, dass wir auf einen Punkt der politischen Singularität (wie ich das nenne) zulaufen, wo genau diese Antizipation nicht mehr möglich ist und alles weitere unvorhersehbar ist. Erst hinterher wird man dann Kausalzusammenhänge kontruieren…Das Handeln der Akteure (Politiker, Medien) ist derart ideologisch aufgeladen, an der Realität vorbei und auch schlichtweg dumm, dass der zwangsläufig einsetzende massive Vertrauensverlust diese ihrer Handlungs- und Einflussmöglichkeiten beraubt. Genau jene Handlungs- und Einflussmöglichkeiten sind aber die Grundlage, auf denen unsere Antizipierungsbemühungen fußen.

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  5. SB sagte:

    Die linksextreme Systempresse (hier: Alpen-Prawda) steigert den Schuldkult bis ins Unerträgliche und zwar insbesondere deshalb, weil ihre Argumentation (wenn man das überhaupt so bezeichnen will) bar jeder Logik und Vernunft ist. Dafür werden 110 Prozent linksgrüne Ideologie geliefert. Die Dummheit liefert fröhliche Urständ in diesem (shithole-) Land und zwar nicht nur in den obersten Etagen. Rein von der Intensität der Propaganda her, sind wir wieder im Jahr 1933 gelandet. Dieses Mal haben sich die (International-) Sozialisten aber gegen das eigene Volk verschworen und darauf eingeschossen. Die extreme Herangehensweise ist aber genau die Gleiche.

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  6. Jacques sagte:

    Deswegen habe ich mein SZ Abo schon vor Jahren gekündigt.
    Schon in der Euro Krise war die SZ vollkommen „auf Linie“, die illegale Migration hat dann vollends freigelegt welche Ideologie hinter dieser Zeitung steht. Aber deren Auflage sinkt ja auch nicht wegen der Digitalisierung meiner Meinung nach. Sondern weil die zahlungskräftige Kundschaft so einen Unsinn nicht lesen will. Die NZZ ist mittlerweile zur besten deutschen Zeitung mutiert.

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  7. Wolfgang Selig sagte:

    bto: „Der Elefant im Raum ist die ungesteuerte Zuwanderung ungebildeter und nicht an Integration interessierter Menschen. Wer das nicht ändert, soll uns nicht über die Folgen klagen.“

    Sehe ich genauso. Entweder man macht das aus humanitären Gründen, weil man es will und akzeptiert die Folgen im Positiven wie im Negativen. Oder man macht es nicht, weil man die Folgen nicht will. Aber alle reinlassen und dann meckern, dass die Zuwanderer anders sind als man selbst, ist absolut unlogisch und auch unfair. Wer an der Grenze die Worte „Asyl“ in den Mund nimmt, unterschreibt keine Gesinnungsurkunde zur Einstellung gegenüber frühkindlicher Bildung. Die Neigung, die Schulen überfordern zu wollen, ist leider nicht nur bei der SZ sehr stark ausgeprägt.

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  8. Carsten Pabst sagte:

    „Ungesteuerte Migration kann nur solche Folgen haben“.
    Oder solche:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/3902643
    https://www.welt.de/vermischtes/article174957568/Duisburg-Mehr-als-50-Maenner-randalieren-auf-Altmarkt-Polizei-beendet-Treiben.html
    Interessant ist an dem Pressebericht der Polizei, das sich 20- 30 Personen eine Auseinandersetzung liefern, aber insgesamt 50 Personen vorläufig festgenommen werden. Aus welchen Nationen die SCHLÄGER kommen, wird auch nicht erwähnt. Das liebe ich so an diesem Land, in dem ich gut und gerne lebe.
    Freundliche Grüße
    Carsten Pabst

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  9. Johannes sagte:

    bto: „Doch die SZ kommt darauf natürlich nicht richtig zu sprechen. Widerspricht ja der Ideologie:“

    Und das ist der Casus knacksus: Die Ideologie, die dem Autor des SZ-Artikels die Hand führt. Sie führt den Leser – m.E. gezielt – in die falsche Richtung und desinformiert ihn stattdessen. Das ist bestenfalls Propaganda…

    Hier wird das Narrativ gepflegt, dass „die Deutschen“ wieder einmal nicht genug täten. Und dieses Narrativ wird in allen Varianten inzwischen medial zelebriert. Es ist genau dieses Narrativ, dass immer mehr Menschen ablehnen und sich dagegen aussprechen. Und dann wundert sich die Politik in Deutschland über den AfD…

    Fatalerweise besteht die Gegenreaktion der Politik inzwischen aber darin, sich nicht mit der AfD in den Landtagen und dem Bundestag politisch auseinanzusetzten, sondern sich der „Anständigen“ und „Aufrichtigen“, also des „Haltungsbürger zu bemächtigen.

    „“Die sind laut, aber wir sind mehr!“ Hinter Wir sind Kandel steht ein Bündnis aus Politik, Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmerverbänden.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-03/rheinland-pfalz-kandel-gegendemonstration-fluechtlinge-malu-dreyer

    Wer wissen möchte wie die vielen „Haltungsbürger“ nach Kandel kamen, der lese hier nach:

    https://www.achgut.com/artikel/kandel_tours_for_free_mit_spd_und_dgb

    „Weil nun politischer Geländegewinn der AfD drohte, entstand unter Schirmherrschaft der Obrigkeit die Gegenaktion „Wir sind Kandel“, Unterstützer sind beispielsweise Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, ihr Vorgänger Kurt Beck und eine endlose weitere Reihe von Honoratioren des Landes, die alle für sich in Anspruch nehmen, Kandel zu sein. Das kleine Städtchen kann sich vor staatstragenden Neubürgern gar nicht retten.

    „Nun haben die Guten von „Wir sind Kandel“ offenbar ein wenig Sorge, zahlenmäßig ins Hintertreffen zu geraten, weil die Bösen von „Kandel ist überall“ immer mehr werden, schließlich sind die überall. Um dieser Geisterarmee des Faschismus auf Augenhöhe entgegen treten zu können, wurde jetzt ein Joint-Venture von SPD und Deutschem Gewerkschaftsbund aufgelegt, das mit einer Busflotte tapfere Widerstandskämpfer aus Nah und Fern nach Kandel karrt, die dort einheimische Bürger simulieren sollen. Von Koblenz bis Trier und von Saarbrücken bis Worms stehen Busse bereit, um die Kombattanten kostenlos nach Kandel zu transportieren.

    „Zuschüsse aus dem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit für Fahrten zu Gegendemonstrationen bei rechtsextremistischen Aufmärschen“ heißt ein Schriftstück (Drucksache 6/946 vom 21.08.2015), das die Thüringer Landesregierung 2015 zähneknirschend auf eine kleine Anfrage im Landtag hin veröffentlichen musste. Demnach flossen zwischen 2012 und 2015 genau 41.263,20 Euro als staatliche Transport-Zuschüsse an entsprechende Gruppierungen. Der Begriff „gelenkte Demokratie“ bekommt angesichts der Busverschickungen jedenfalls eine ganz neue Bedeutung.

    Staatsaufmärsche für „Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ waren im politischen Arsenal der Bundesrepublik sehr lange Zeit nicht üblich. Angefangen hat damit Gerhard Schröder, der die Massen mit seinem „Aufstand der Anständigen“ in Marsch setzte. Auch sein lupenrein demokratischer Freund Putin lässt ganz gerne Claqueure aufmarschieren. Es wird für die Regierenden hierzulande allmählich schwierig, sich über dessen Methoden zu beschweren.“

    So geschieht das der Tage in Kandel. Und so wird die Gesellschaft gespalten: durch eine Politik, die an die Stelle der politischen Debatte, die Bevölkerung instrumentalisiert.

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  10. Axel sagte:

    Entspricht völlig dem Machtdenken der Politiker: Ich befehle etwas, dann wird es auch so gemacht, wie ich es gesagt habe! Heiß konkrett: Ich mach Geld locker, stelle mehr Pädogogen, Sozialarbeiter, Integrations- und Inklusionshelfer, Sprachleher und Islamgelehrte ein, und Alles nimmt seinen Lauf zum Besseren, inkl. glückselige und auf ewig dankbare Migranten.
    Das Menschen aber einen eigenen Willen haben könnten und sich einen Kehricht um die Gesellschaft oder legalen Lohnerwerb scheren, paßt nicht in das Befehl und Gehorsamsdenken der Machtmenschen. Ebenso widerspricht es dem Gründungsmythos der Linken- und Sozialparteien, demnach jeder Mensch gleich ist, Unterschiede nur auf Grund unterschiedlicher Einkommen existieren und diese Unterschiede mittels Finanztransfers ausgeglichen müßen, um wieder Chancengleicheit zu gewährleisten.

    Leistung von Eltern/Erziehern zu fordern ist demnach Repression, Fremden- und Kulturfeindlich, mindestens aber Diskriminierung.

    Was soll’s…Der Zug ist abgefahren. Lehnen wir uns also mit ungläubigen Staunen entspannt zurück und genießen, wie sich das Volk der dichten Denker in einem gigantischen Sozialexperiment genüßlich selbst demontiert.

    Nebenbei kann ich jetzt viel besser verstehen, wie sich das deutsche Volk in den WK I und WK II geschlafwandelt hat…Die Mächtigen müßen den Menschen nur einflößen, sie wären die Guten und man hat ein leichtes Spiel, die so gebauchpinselten Massen in die Ecke zu manövrieren, in die man sie haben will. Der Inhalt spielt dann keine Rolle mehr:
    Entweder: Du bist der wahre Gläubige (und besser als die Ungläubigen)
    Oder : Du bist der arische Übermensch (und besser als die Unterrassen)
    oder etwa: Du bist der verteidiger des Humanismus, des Christentums, der Nächstenliebe, der Weltoffenheit (und besser als die Rassisten, Nörgler, Dunkeldeutschen, Rückwärtsgewandten…)

    Interessant dabei ist auch mit welchen Begriffen (und damit assozierten Emotionen) für die eigenen Interessen operiert wird und mit welchen die Gegenseite diffamiert wird. Wichtig ist dabei immer, die eigene Position, egal was sich dahinter verbirgt (Gewaltzunahme, Bildungsniveauabsenkung, Sozialkassenbelastung, Islamisierung…) mit einem positiven Etikett zu versehen. Mit einem Begriff, der im internem Bewertungssystem des Einzelnen einen hohen Stellenwert hat.
    In diesem nationalem Feldversuch der Regierung sind m.E. ganze Bevölkerungssschichten hinters Licht gefführt worden, da ihnen suggeriert wurde, sie würden, wenn sie gegen die ungezügelte Einwanderung plädieren, ihren innersten positiven, humanen Wesenskern verraten.
    Ein rethorischer Taschenspielertrick. Perfide, aber erfolgreich…

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    • Thomas sagte:

      Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Werbung für „Psychologie der Massen“, Gustave Le Bon machen. Da steht das alles schön drin. Das Buch ist rund 100 Jahre alt, könnte aber heute geschrieben sein.

      Es hatte mir jedenfalls im letzten Sommer die Augen geöffnet, dass hier keine neuen Mechanismen am Werke sind. Das Buch braucht man auch nicht kaufen; kann man aus Online-Bibliotheken herunterladen.

      Das Kuriosum ist für mich vor allem, dass die tatsächlich oft als Propaganda zu klassifizierende Berichterstattung und mangelnde kritische Objektivität vieler Medien anscheinend (?) von selbst entstehen und es nicht einmal einer Lenkung bedarf. Oder wird eben doch von ganz oben aus den Verlagen gelenkt? Oder liegt es daran, dass es vor allem jüngere und/oder gut- und leichtgläubige Menschen sind, die da online schreiben und sich die Welt so konstruieren, wie sie sie gerne hätten? Man weiß es nicht.

      Ich schauen online mittlerweile gar nicht mehr bei Online-SZ und Online-Zeit und Co vorbei, weil ich die oft sehr naiven Meinungsartikel nicht mehr lesen mag.

      Sind die Print-Ausgaben besser? Hat sich das eigentlich in den vergangenen Jahren geändert? Das wäre mal interessant zu wissen – nur falls einer hierzu eine Meinung hat. Deswegen eine Weile kaufen würde ich die SZ freilich nicht…

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  11. Dietmar Tischer sagte:

    Soweit ich sehe, sind wir alle uns hier auf eine fast schon irritierende Weise einig.

    Das dürfen wir zu recht und müssen es vernünftigerweise auch sein, denn im vorliegenden Fall gibt es KEIN Vertun:

    Wir sind als Gesellschaft MEHRHEITLICH in einem Modus, der sich nur als VERBLENDUNG bezeichnen lässt und der, wie die SZ zeigt, auch noch durch Meinungshoheit geadelt wird.

    Wir orientieren uns am IDEAL eines konfliktfrei zu bewerkstelligen Gesamtoptimums.

    Das ist verheerend, weil nicht nur wie in den Kommentaren dargelegt bar jeder Logik, unbeachtlich aller Ressourcen und der Bedingungen eines friedlichen, konstruktiven Miteinanders, kurzum:

    So abseits jeder REALISTISCHEN Bezugnahme, dass einem nur schaudern kann.

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  12. Timo sagte:

    „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ sagt der Norddeutsche.Wir sind ein Land, in dem ein gewisses Bildungsniveau und eine Affinität zu Bildung, eher hinderlich dabei sind, eine politische Karriere anzustreben. So liest sich die Vita vieler“ beliebter“ Politiker, wie ein Sammelsurium gescheiterter Existenzen : es wimmelt von Schul,- Studienabbrüchen, falschen Doktortiteln, Alkohol, Drogen etc. Sie sind doch der lebende Beweis, dass man, auch ohne lästige Ausbildung, in höchste Ämter gewählt werden kann.Warum sollten sie ein Interesse an qualifiziertem Zuzug haben ? So sehe ich relativ pessimistisch in die „deutsche?“ Zukunft, was die Entwicklung von echten Leistungsträgern angeht. An „Qualifizierten“ für ein politisches Amt dürfte allerdings kein Mangel herrschen.

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  13. drgro sagte:

    Aber was tun?
    (Ich schreibe das inzwischen bei jedem passenden Artikel hier)

    Der Prozess wird sich, berücksichtigt man die aktuellen politischen Mehrheiten, weder stoppen und erst recht nicht umkehren lassen.

    Also Deutschland verlassen und Wohneigentum rechtzeitig verkaufen.
    Aber wohin?

    Ich arbeite zeitweise in der Schweiz, bezweifele aber, dass sich diese Wohlstandsinsel dauerhaft wehren kann, auch wenn die direkte Demokratie dort schnellere und radikalere Entscheidungen gestattet.

    Bayern /Ostdeutschland, und auf eine Sezession hoffen?

    Ideen? Erfahrungen?

    Antworten
    • SB sagte:

      @drgro: „Bayern /Ostdeutschland, und auf eine Sezession hoffen?“

      Also diese Idee wird mir immer sympathischer! Was ließe sich auf beiden Seiten für Kraft sparen, wenn jeder sein Weltbild leben könnte, ohne dass der andere davon „überzeugt“ werden muss. Zumal sich die Ansichten ganz überwiegend unversöhnlich gegenüber stehen.

      Mein neuer Leitspruch: Es muss sich trennen, was nicht zusammengehört.

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    • Hans-Peter Stumpf sagte:

      @ drgro:
      “ Bayern /Ostdeutschland, und auf eine Sezession hoffen?“
      das ist mit das Originellste in der Diskussion, was ich seit langem gehört habe. und lustig zudem.
      Bin schon neugierig, das Wort Volksumsiedlung bekommt dann eine ganz neue Bedeutung. Und ob die Gefängnisse in D ausreichen die ganzen Sezessierer wegzusperren?

      Antworten
  14. Carsten Pabst sagte:

    @drgro: Mir scheint England interessant zu sein, auch wenn die Gazetten etwas anderes hierzulande schreiben:
    -Großbritannien ist der zweitgrößte Wirtschaftsraum in der EU
    -Besitzt Nuklearwaffen (nicht das ich das gutheiße, schreckt aber ungemein ab) und eine funktionierende Armee
    -Hat Nationalstolz, der auch gezeigt und gelebt wird ohne das daraus ein Strick wird
    -Hat eine natürliche Barriere, genannt Ärmelkanal und der ist verdammt kalt
    -Der Engländer ist höflich und drängelt nicht
    -Bestens vernetzt in der Welt
    -Verfügt über Universitäten mit Weltruhm
    -Fruchtbare Ländereien und Wälder
    -Günstige Airlines, falls mal zu kalt und man woanders hin möchte
    -Herrliche Pubs
    -Ist bald aus der EU
    -Und ist der zukünftige Fußballweltmeister
    Was will man mehr!
    Freundliche Grüße
    Carsten Pabst

    Antworten
      • Carsten Pabst sagte:

        @Sehr geehrter Herr Selig,
        ich gebe zu, dass mit dem Weltmeister könnte eng werden. Ich könnte es aber auch umdrehen. Wir sind Weltmeister, besitzen aber viele der anderen Punkte nicht/oder nicht mehr. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Foristen geruhsame Osterfeiertage.
        Mit freundlichen Grüßen
        Carsten Pabst

  15. JM sagte:

    Dieses System besteht nur solange, wie sich Leute finden, die bereits sind, es zu finanzieren. Ich kenne Leute (Akademiker, MINT), die zwar leistungsfähig, aber nicht mehr leistungsbereit sind. Die nicht mehr willens sind, Höchststeuersätze abzuführen, um damit Leute durchzufüttern, die es sich im Sozialstaat bequem machen. Diese Leute backen jetzt kleinere Brötchen, haben mehr Zeit für sich und ihre Hobbies und laufen nicht mehr auf vollen Touren im Hamsterrad.

    Stellen wir uns mal vor, dass diese Beispiele Schule machen. Dass also zahlreiche Leistungsträger ihre Leistungsbereitschaft um, sagen wir, 10% verringern. Etwas weniger Einkommen, weniger Steuern, weniger CO2-Ausstoß, viel weniger Stress. Für den Einzelnen ist das kein allzu großes Opfer.

    Für den Staat (und die herrschenden Politiker) ist das ein Horrorszenario. Es gibt keinen Aufruhr, keinen Generalstreik, nur eine moderate Absenkung des Outputs bei Leuten, auf die es ankommt. Die Wirtschaft verlangsamt sich, weniger Steuereinnahmen, weniger Kuchen im Sozialsystem zu verteilen.

    Mit lamentieren wird nichts erreicht. Eine kleine persönliche Veränderung im Hamsterrad kann allerdings große Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene auslösen. Und die Politik wird darauf reagieren müssen.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      Lassen wir einmal die Untertöne wie „Leute durchfüttern“ und „im Sozialstaat bequem machen“ weg.

      Dann sind wir immer noch bei einem interessanten Experiment:

      Die einen wollen FREIWILLIG weniger haben, die anderen werden ERZWUNGENERMASSEN weniger haben, der gesunkenen Steuern wegen bzw. real, weil jetzt weniger oder kleinere Brötchen gebacken werden.

      Ja, die Politik wird darauf reagieren müssen.

      Wie wird sie reagieren?

      Na klar, sie wird dafür sorgen, dass sich der Staat mehr verschuldet und versuchen damit das Defizit bei denen, die erzwungenermaßen weniger haben, auszugleichen.

      Wie lange das gut geht, kann man sich ausmalen.

      Und dann?

      Vermutlich enorme Konflikte und gesellschaftliche Destabilisierung.

      Übrigens:

      Die „kleine persönliche Veränderung“ muss nicht freiwillig, sondern kann auch erzwungenermaßen erfolgen, etwa durch Rückgang der Exporte, weil nicht mehr so viele Automobile und Maschinen ins Ausland verkauft werden können.

      Das gleiche Ergebnis, d. h. die gleichen Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene, aber MEHR Unzufriedene.

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  16. Harge sagte:

    Zur Propaganda der SZ fällt mir ein aktueller Beitrag von „Journalistenwatch“ ein.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/03/26/wie-george-soros-und-der-guardian-den-facebook-skandal-inszenierten/

    Daraus folgender Absatz:

    „Viele große deutsche Medien gehören zum „Recherche-Netzwerk“ Correct!v, das von George Soros und der SPD-nahen Brost-Stiftung (WAZ-Gruppe) finanziert wird. Correct!v wurde nach dem Vorbild der US-Lobbygruppe Media Matters gegründet, welches Soros und Clinton-Stratege John Podesta 2004 nach der Lewinsky-Affäre ins Leben riefen, um den Nachrichten den richtigen „Spin“ (Linksdrall) zu geben. Zu den Unterstützern von Correct!v gehören die Chefredakteure Giovanni di Lorenzo („Die Zeit“), Klaus Brinkbäumer („Der Spiegel“), Christian Lindner („Rhein-Zeitung“), Mathias Müller von Blumencron („FAZ“) und Wolfgang Krach („Süddeutsche Zeitung“). Die Süddeutsche Zeitung gehört zum internationalen Recherchekollektiv ICIJ, das von Soros finanziert wird, die SZ wiederum betreibt ein umstrittenes Recherchekollektiv mit den SPD-nahen „öffentlichen“ Sendern WDR und NDR.“

    George Soros scheint offenbar überall die Finger drin zu haben, siehe hier:
    http://www.danisch.de/blog/2018/03/27/soros-maas-und-die-spd/#more-22823

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  17. MSt sagte:

    Fangen wir doch mal am Anfang an: würde sich Deutschland und seine Verbündete nicht an blutigen Angriffskriegen beteiligen, würden wir heute nicht über Millionen Migranten aus dem nahen Osten sprechen, sondern könnten die Zuwanderung nach Belieben steuern und gestalten. Ich denke dabei an Bereitstellung militärischer Infrastruktur für US-amerikanischen Überfall auf Irak, der Nährboden für Aufstieg von IS gelegt hat. Ich denke an die Bewaffnung syrischer Rebellen, die zum Entfachen der Tragödie in Syrien geführt hat. Ich denke an die Ermordung von Gaddhafi durch NATO-Partner. Ich denke an unsere enge Freundschaft und Panzerlieferungen an Saudi Arabien. War da was mit Jemen-Krieg? Natürlich ist es reiner Zufall, dass Millionen Migranten aus den betroffenen Ländern zu uns strömen, wenn in diesen Ländern mit unserer Hilfe jede Staatlichkeit zerlegt wird und Schleuserbanden ungestört ihrem Handwerk nachkommen können. Schade, dass selbst die bto-Community die Zusammenhänge nicht sehen will. Es ist schwer vor eigener Tür zu kehren. Und wohl noch schwerer sich bewusst zu machen, welche Verbrechen in unserem Namen begangen werden. also, nicht jammern, sondern anpacken und Integration trotz allem vorantreiben. Wir haben es nicht anders gewollt, wir haben nicht anders gewählt.

    Antworten
    • SB sagte:

      @MSt: Sie sind ein Opfer des linksgrünen Schuldkults. Vergessen Sie das sozialistische „Wir“, das Ihnen aus dieser Ecke permanent vorgehalten wird. Auf diese subtile Weise, sollen Sie, wie auch alle anderen Bürger des Landes, in Haftung für Sachverhalte genommenen werden (und werden es auch), hinsichtlich derer Sie keinerlei Einflussnahme hatten und haben. Ihre Aussage „Wir haben es nicht anders gewollt, wir haben nicht anders gewählt“, zeigt, dass die „Wir“-Gehirnwäsche bei Ihnen hundertprozentig wirkt. Lösen Sie sich unbedingt davon und weisen Versntwortung und Haftung denen zu, bei denen sie liegt. Nicht nur, aber speziell auch in Sachen „Integration“ (wer glaubt denn noch daran?), sollen sich diejenigen kümmern, die den Schlamassel verursacht und (wieder)gewählt haben. Es ist schon schlimm genug, dass alle Bürger dafür in materielle Gesamthaftung genommen werden. Das Geringste, was man dann selbst noch tun kann, ist eine weitergehende Haftung kategorisch zu verweigern und natürlich zudem eine andere, den eigenen Interessen entsprechende Politik, zu wählen.

      Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ MSt , SB

      >Wir haben es nicht anders gewollt, wir haben nicht anders gewählt.>

      Das ist eine undifferenzierte Nebeneinanderstellung von Wollen und Wählen.

      Statt des Kommas könnte auch ein „und“ stehen.

      Damit werden einmal mehr wesentliche Zusammenhänge ausgeblendet und das VERSTÄNDNIS dafür, wer für was VERANTWORTUNG hat, bleibt auf der Strecke.

      >Sie sind ein Opfer des linksgrünen Schuldkults. Vergessen Sie das sozialistische „Wir“, das …>

      Diese Antwort ist auf gleichem Niveau.

      Erst einmal:

      Selbstverständlich gibt es ein „Wir“ und selbstverständlich ist dieses Wir dann SOZIALISTISCH, wenn es sich in der Auch-Bedeutung „gesellschaftlich“ auf das summarische Ergebnis individuellen Entscheidens bezieht. Ob diese Entscheidungen „ideologisch“ beeinflusst wurden, ist unerheblich für diesen SACHVERHALT.

      Kurzum:

      WIR haben etwas GEWOLLT nach den REGELN, die für uns als Staatsbürger des Landes gelten.

      JEDER, der seinen PRÄFERENZEN entsprechend bei Wahlen sein Kreuz gemacht hat, gehört zu diesem die Regeln befolgendem WIR (insoweit auch Nazis, Linksextremisten, Gefährder etc.)

      Die Konsequenz daraus ist eine Regierung, die durch die MEHRHEIT individueller Präferenzen legitimiert ist und DAMIT verbunden – ebenfalls nach geltenden Regeln – „Geschäfte“ für uns, die Bürger des Landes und darüber hinaus auch hier Ansässige, betreiben kann.

      Sie kann z. B. Waffenlieferungen nach Saudi Arabien zulassen, sie aber auch untersagen.

      Soweit gibt es nichts zu diskutieren – ob z. B. Waffenlieferungen nach Saudi Arabien klug, nützlich oder sonst etwas sind, ist ein anderes Thema.

      Zu fragen ist aber, ob WIR – mit Erklärung unserer Präferenzen bei Wahlen – z. B. auch MEHRHEITLICH Waffenlieferungen nach Saudi Arabien GEWOLLT haben.

      Ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass eine Befragung der Menschen, die gewählt haben, ergibt, dass Waffenlieferungen nach Saudi Arabien mehrheitlich NICHT gewollt werden.

      Wenn das so ist, dann haben WIR – im obigen Sinne verstanden – NICHT gewollt, was geschieht, hier: Waffenlieferungen nach Saudi Arabien.

      Der erste Teil des Satzes im ersten Zitat wäre demnach falsch.

      Die nächst Frage ist demnach:

      Haben wir mit unserem Wir-Wollen, d. h. dem Kundtun unserer Präferenzen bei Wahlen, mehrheitlich AUCH etwas gewollt, das wir – eigentlich – nicht wollen, z. B. Waffenlieferungen nach Saudi Arabien?

      Kurzum: Sind wir SCHIZOPHREN bei unserem Wollen?

      Das sind wir nicht, weil wir für uns die Regeln einer REPRÄSENTATIVEN Demokratie gelten lassen.

      Heißt in der Auflösung:

      Wenn WIR mehrheitlich etwas WOLLEN entsprechend unserer Präferenzen, dann schließt dies ein, dass wir im Speziellem DULDEN (müssen) – soweit die Regierung ihre „Geschäftsbefugnisse“ nicht überschreitet –, auch wenn wir das Spezielle, z. B. Waffenlieferungen nach Saudi Arabien, nicht wollen. Mit der Duldung HAFTEN wir LEGITIMERWEISE auch für das, was im Rahmen der Geschäftsbefugnisse der Regierung erfolgt.

      Denn bei legitimer Machtausübung der Regierung ist es nicht möglich, die Regierung zwar gewollt zu haben (mehrheitlich), aber für DEREN Wollen NICHT haften zu wollen.

      Daher muss das erste Zitat lauten:

      „WIR haben nicht anders gewählt und müssen daher DULDEN, was die Regierung im Rahmen legitimer Machtausübung WILL, auch wenn wir es im Einzelnen nicht wollen.

      Dulden ist etwas anderes als Wollen, auch wenn es wie im vorliegenden Fall ein Wollen der Regierung einschließen MUSS und somit PRINZIPIELL auch die HAFTUNG für DEREN Wollen.

      Das ist es auch schon – was das GRUNDSÄTZLICHE betrifft.

      Natürlich kann man zum BVerfG gehen und überprüfen lassen, das Wollen der Regierung bzw. der Gesetzgeber LEGITIME Machtausübung ist oder nicht. Es gibt Beispiele dafür, dass die Regierung und der Gesetzgeber in Schranken gewiesen wurden.

      Und natürlich kann man bei der NÄCHSTEN Wahl auch seine Präferenzen dahingehend ausdrücken, dass z. B. keine Waffen nach Saudi Arabien geliefert werden. Für alle, die nicht wissen, wie das gehen soll: DIE LINKE wählen. Die will das so – ihrem VERSPRECHEN nach.

      Was WIR als Individuen für PRÄFERENZEN haben sollten, ist offen für Diskussionen.

      Was wir (alle) zu AKZEPTIEREN haben, ist es nicht.

      Es spricht nicht für eine aufgeklärte Gesellschaft, wenn beides vermischt wird.

      Antworten
  18. Wir schaffen uns sagte:

    Die Duldung illegaler Migration entgegen der eigenen Rechtslage, was anderswo – beispielsweise in den Herkunftsländern der sog. „Flüchtlinge“ – hart bestraft wird (!), in die letztlich aber niemand flüchten will, sowie das dilettantische Durchwursteln seit 2015 schmälert die Attraktivität des Hochsteuerlandes Deutschland als Arbeitsplatz für tatsächlich gesuchte Fachkräfte und als Lebensmittelpunkt für Kapitalbesitzer.

    Letztlich hat man Europa und und speziell Deutschland durch die Umnachtung der Kanzlerin in 2015 ein gutes Stück schlechter gemacht sowie den Brexit befördert.

    Und dies wegen Problemen, die anderswo (USA, Australien, Kanada) bereits dauerhaft gelöst wurden.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      Respektable Initiatoren, zwar „national-konservativ“ und islamkritisch (soweit ein kurzer Blick auf einige Namen das erkennen lässt), aber auf Rechtstaatlichkeit abhebend, ausdrücklich Hilfe für politisch Verfolgte und von Krieg Bedrohte einschließend und für die Einsetzung einer Kommission votierend, um das bestmöglich durchzusetzen – also nicht schon wieder alles besser wissend und lautstark fordernd.

      Entschieden, aber maßvoll, daher seriös und glaubwürdig – das ist vorbildliches bürgerliches Engagement.

      Kann dem Land nur guttun.

      Habe unterschrieben.

      Hier

      https://erklaerung2018.de/

      (Ich sehe diese Aktion als AUSNAHME an diesem Blog; Dr. Stelter wird sicher noch seine Auffassung dazu darlegen)

      Antworten
  19. Stony sagte:

    Die unmittelbaren Kollateralschäden der ungesteuerten Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem über das Asyl- und Flüchtlingsrecht werden fortlaufend in diesem Blog aus Originalpresseartikeln http://www.politikversagen.net/ aufgelistet, nachdem überregionale große Medien wenn möglich gerne den Mantel des Schweigens über die sich häufenden Gewaltdelikte ausbreiten. Sicherheit und innerer Friede in Deutschland werden dank der Sturheit und Ignoranz der politischen Führung gerade mit rasender Geschwindigkeit demontiert. Die Frage ist, wie lange die autochtone Bevölkerung sich das noch gefallen lässt. Eigentlich wäre es an der Zeit, das Weite zu suchen.

    Antworten
  20. Ulrich Remmlinger sagte:

    Ein niederländischer Thinktank hat ein Berechnungsprogramm zur Bevölkerungsentwicklung entwickelt und validiert. Danach ergibt sich für das Jahr 2060 eine indigen deutsche Bevölkerung von 40 Mio. Hält man die Gesamtbevölkerung durch Migration auf dem Stand von 80 Mio. haben die indigen Deutschen nur noch einen Anteil von 50%. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen. Die UN sprechen explizit von „replacement migration“.
    https://gefira.org/de/2018/03/26/gehoeren-die-deutschen-in-naher-zukunft-noch-zu-deutschland/

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  21. Michael P. sagte:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,

    ich habe Ihre Website durch Zufall entdeckt und obigen Artikel als ersten gelesen. Ich bin sprachlos, wenn nicht gar überwältigt, da ich bis zum heutigen Tag der Meinung war, dass meine vollkommen deckungsgleiche Sichtweise wohl von keinem geteilt wird. Die Presse stößt vollkommen gleichlautend in das merkelsche Horn, ohne auch nur den Ansatz von Kritik zu zeigen oder zuzulassen. In Deutschland hat die Bildung nichts mit dem finanziellen Status des Elternhauses zu tun, sondern – wie Sie richtig beschreiben – mit dem Bildungsstand der Eltern und der damit verbundenen Bildungsaffinität. Ich habe selbst 3 Kinder und wir haben Ihnen die Bedeutung guter Bildung vermitteln können. Sie haben aus einem Eigenantrieb heraus gelernt und werden der Gesellschaft dienlich sein, anstatt sich zufrieden in die soziale Hängematte zu legen. Ihre Website ist jetzt unter den Favoriten gespeichert. Danke.

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