Läutet die SEC das Ende des Kryptobooms ein?

Es gibt einen interessanten E-Mail-Newsletter. Name: Doomberg. Da hätte ich mal draufkommen sollen. Einfach googeln. Noch ist er unentgeltlich. Immer wieder finde ich die Gedanken interessant. So auch diese zum Thema Kryptowährung. Wie immer Highlights mit Kommentierung:

  • DeFi stands for decentralized finance, and it is the crypto world’s attempt to radically transform the entire financial system. It is truly innovative, dynamic, and filled with promise for a better world. It is also a direct threat to the core power base of the global elite – the world is already great for them, remember – and we suspect they won’t go down without a real fight. If we’re correct, that fight begins in earnest soon.” – bto: Es ist unstrittig, dass beim Geld der Spaß aufhört – vor allem mit Blick auf das staatliche Monopol.
  • “When targeting a sector, the SEC playbook calls for three simple steps. First, SEC officials jawbone in public. Second, important policy statements are released on its website. Finally, the SEC cracks its knuckles and sets about the task of punching people in the face – but it tends to target only those who can’t punch back (i.e., most crypto billionaires will be just fine). Last week, it passed from the first to the second step. The trip to the third is usually a short one.” – bto: Wenn sie die Großen laufen lassen und die Masse im Visier haben, kann das nur grundsätzliche Einschränkungen bedeuten.
  • “On November 9, 2021, SEC Commissioner Caroline Crenshaw published what we believe will be seen as a historically important statement on DeFi. (…)  In Part I of the statement, Crenshaw insists that when it comes to DeFi, the word ‘finance’ is just as important as the word ‘decentralized.’ She makes the case that virtually all DeFi programs in existence today fall under the SEC’s jurisdiction.” – bto: Die Aussage ist, es gehört in den Bereich, den die SEC regulieren darf und muss.
  • “In Part II, Crenshaw reminds the public that unregulated markets suffer from structural limitations including corruption, fraud, self-dealing, and substantial information asymmetries among investors.” – bto: Damit ist klar, dass es dringenden Handlungsbedarf für die SEC gibt.
  • “In Part III, Crenshaw drops the hammer. Using language that could not be more clear, she effectively calls virtually all existing DeFi projects illegal. Here’s the key passage: ‘For example, a variety of DeFi participants, activities, and assets fall within the SEC’s jurisdiction as they involve securities and securities-related conduct. But no DeFi participants within the SEC’s jurisdiction have registered with us, though we continue to encourage participants in DeFi to engage with the staff.’” – bto: Auch hier wird Druck aufgebaut. Ich kann nicht beurteilen, ob das so stimmt. Aber es klingt zumindest nachvollziehbar.
  • “Let’s summarize what’s being said here. If your DeFi project has characteristics of securities (almost all do) and it allows US investors to participate (almost all do), you need to register with the SEC (and none have). Failure to register with the SEC in this context is blatantly illegal conduct, and it has the power to stop it.” – bto: Es wäre interessant zu sehen, ob die USA das wirklich machen. Denn letztlich ist es eine Industrie, wo sie die Nase vorn haben und die gerade denen hilft, die in unsicheren Gegenden der Welt leben.
  • “In Part IV of her statement, Crenshaw cuts to the chase: ‘That being said, for non-compliant projects within our jurisdiction, we do have an effective enforcement mechanism.’” – bto: Das kennen wir aus diversen Hollywood-Filmen.
  • “How can existing DeFi projects get right with the law? In Part V, Crenshaw lays out two main concerns: transparency and pseudonymity. DeFi projects need to be far more transparent with investors about governance and operations, anti-dilution rights, and the distribution of benefits across various classes of investors – all the things a typical registration filing would cover. The SEC also objects to the pseudonymous nature of DeFi participants. Currently, transaction volumes can be faked, bots can collude to drive up values, insiders can leverage their information asymmetry without proper disclosure, and money launderers have free reign. According to SEC, all this needs to end.” – bto: Das kann man nur begrüßen.
  • “‘I recognize that in some ways DeFi is synonymous with pseudonymous. The use of alphanumeric strings that obscure real world identity was a core feature of Bitcoin and has been present in essentially all blockchains that have followed. But in the U.S., investors have long been comfortable with a compromise in which they give up some limited degree of privacy by sharing their identity with the entity through which they trade securities. In return, they benefit from regulated markets that are more fair, orderly, and efficient, with less manipulation and fraud.’ But…doesn’t that effectively end DeFi as we know it?” – bto: Zumindest nimmt es vielen Produkten den Reiz, der ihnen zugesprochen wird.

Interessant allemal.

Kommentare (104) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Christian Anders
    Christian Anders sagte:

    @Thomas M.

    „Die Frage ist: Kann gute Kommunikation zu Fakten die Verbreitung des Unfugs stoppen? Oder verbreitet sich der Unfug gut, weil er bei manchen auf fruchtbaren Boden fällt, bestehende Befürchtungen bestätigt und erweitert, während gute Faktenkommunikation dort abgeblockt würde, weil das Gesamtbild schon zu gefestigt ist und der Sender die “Feinderkennung” aktiviert?“

    Eine Spitzenfrage!
    Meine Meinung dazu (war): Es gibt einen erheblichen Anteil verunsicherter Unentschlossener bzw. Misstrauischer, die aber nicht starr und verbohrt nur Muster zu finden versuchen, die alles in den Rahmen ihres Glaubensgebäudes von der diktatorischen Verschwörung pressen.
    Diese kann man erreichen, in dem man Gegengewicht gegen die Schreihälse auf den sozialen Netzwerken herstellt. Das wurde v. a. im Sommer unterlassen – hier hätte tatsächlich der Staat weit mehr Content liefern müssen.
    Zusätzlich wurde extrem schlecht kommuniziert, wie Delta die Marschroute vom Anfang verändert hat. Man hätte klar, deutlich und oft überall hören müssen, dass mit Herdenimmunität jetzt Essig ist und man sinnvollerweise an der Hospitalisierung misst. Mitbekommen habe ich das durch wenige Formate, die oft nur einige 100k Zuseher haben.

    Ein Debakel!

    Allerdings habe ich hier im Thread dazugelernt: Wenn das intuitive, anekdotische, der berühmte Hausverstand also, Vorrang vor wissenschaftlichen Zahlenwerken bekommt, ist alle Kommunikation vergebens.
    Wissenschaft hat sich mit ihrer Methodik je genau deshalb entwickelt, weil der Mensch mit seinem Sensorium, seiner Intuition und seinem Hausverstand eben NICHT in der Lage ist, die Welt und ihre Zusammenhänge zu erfassen. Nur auf eigene Sensorik und Hausverstand bauend müssten wir alle annehmen auf einer flachen Erdscheibe zu leben, Himmelherrgott nochmal. Und für sowas wie die Relativitätstheorie ruft unsere Intuition dann die Leute mit den weißen Jacken.

    Dass ich gegenüber manchen nicht in der Lage bin, diesen Unterschied in der Realitätswahrnehmung als den RICHTIGEREN darzustellen qua Evidenz zeigt, dass meine Meinung über gute Kommunikation wohl doch schwach begründet ist. Oder ich schreibe halt unverständlich, kann ja auch sein.

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      Zitat von hier: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/verfassungslos/

      I.

      Jetzt wissen wir, was Gewaltenteilung bedeutet. Wenn Erste, Zweite, Dritte und Vierte Gewalt eine Gesinnung teilen, die sie für wichtiger halten als das Recht.

      II.

      Endlich Klarheit. Es gibt nur noch ein Grundrecht. Auf dem Boden der epidemisch-moralischen Grundordnung haben Regierungen uneingeschränkt Recht.

      III.

      Die Verfassung der Verfassungsrichter macht Verfassungsfreunde (ver)fassungslos. Es bleibt ihnen ohnehin nur ein Minderheitsvotum. Der Erste Senat hat nicht einmal das, er votierte einstimmig.

      IV.

      Die Unabhängigkeit der Verfassungsrichter ist abhängig von der Verfassung der Regierenden. Das neue Kabinett sieht mit freundlicher Unterstützung einer neuen Virusmutante schon heute so alt aus wie das alte.
      V.

      Sagen wir es so: Herr Lindner ist verhältnismäßig liberal gewesen. Nun hält er den Impfzwang für verhältnismäßig. Damit erweist er sich als unverhältnismäßig illiberal.

      VI.

      Kanzleraspirant Scholz erklärt den Impfzwang zur Gewissensfrage. Damit ersetzt er den Fraktionszwang durch den allgemeinen Konformitätszwang.

      VII.

      Ist doch nur logisch: Um ausnahmslos alle Bürger zu schützen, muss der Einzelne auch vor sich selbst geschützt werden. Kontaktreduktion jedes Einzelnen zu sich selbst wäre nur konsequent.
      VIII.

      Der Infizierte muss nicht erkranken um krank zu sein. Es genügt, dass er nicht mehr als gesund gilt. So viele Gesunde irritieren leider. Deshalb ist es besser, man redet nicht über sie.

      IX.

      Es hat doch jeder die freie Wahl. Er darf genesen sein oder geimpft. Nur eben nicht grundlos gesund.

      X.

      Sterben ist grundsätzlich erlaubt. Nur Sterben an Corona verboten. Du darfst dir nur den Rest geben, den der Staat dir lässt.

      XI.

      Eine freiheitliche Gesellschaft, die Zwang für geboten hält, ist ein Widerspruch in sich selbst. Oder eben nicht freiheitlich. Über den Umerziehungslagern der Zukunft wird stehen: „Angst macht frei“.

      XII.

      Nachschlag: So hätten sie den Bürger gern – als Schalentier aus dem Gefrierregal. Vorgebrüht, geschält, entdarmt und schockgefrostet. In drei Minuten verzehrfertig.

      ———-

      Wissenschaft ist nahtlose Kette von Erkenntnissen über alle Reiche hinweg, immer auf der Seite der Deutungshoheit.

      Antworten
      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ alexander
        …was ist verhältnissmäßig?
        es ist doch ganz einfach:

        diese “corona-maßnahmen” stehen in keinen verhältniss zu einer mittleren bzw. schweren grippe-welle.
        denn die übersterblichkeit bei corona wurde gegenüber der schwern grippe noch lange nicht erreicht!
        die notlagen werden durch bettenabbaus und zweifelhaften test erreicht!

        diese politischen handlungen sind eindeutig gesteuerte interessen; – und nicht die führsorge für die menschen!

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @ Alexander

        Genauso “Wissenschaft ist nahtlose Kette von Erkenntnissen über alle Reiche hinweg, immer auf der Seite der Deutungshoheit.” ist es, weil die Deutungen eben abhängig sind vom Herrschaftssystem.

        Uwe Wesel führt in seiner Abhandlung ‘Zur Entstehung von Recht in frühen Gesellschaften’ aus, dass mit der neolithischen Revolution das Gewohnheitsrecht der Stammesgemeinschaften im Wege der zentralinstanzliche Herrschaft von außen zerstört wurde. Gewohnheitsrecht ist statisch, friedlich, selbstregulierend, im Konsens auf Einigung gerichtet. Ausgehend vom ursprünglichen Laut wird das neue aufgezwungene, gesetzte, steuerbare und hierarchische Recht bewusst mithilfe der Sprache zwecks sanktionsbewehrter Macht von oben den Untertanen aufoktroyiert, um letztendlich die nicht-tilgbare Erstfinanzierung des Staatlichen refinanzierbar in die Zukunft zu schieben.

        Das steht im Einklang mit Ferdinand de Saussures Einsicht, dass sich die inhaltliche Deutung des Zeichens – das Signifikat – nicht vom Gegenstand her denken lässt, sondern sich in einer ausgedehnten und willkürlichen Abfolge der Abgrenzungen des Signifikantes zu allen anderen erschließt. Sie ist für die gegenwärtigen Betrachtungen essenziell. Der Signifikant (= Ausdrucksseite) bildet das Signifikat (= Inhaltsseite) eines Zeichens nie vollständig ab – die Zeichen gehen immer der Körperlichkeit voraus. Die Konkurrenz der Zeichen zu anderen Zeichen führt zu ihrer Relativität. Das bedeutet, dass der Sinn und die Deutungen der Sprache immer instabil bleiben. Es gibt keine eineindeutige Beziehung zwischen einem Zeichen und seinem Inhalt. Die Zeichen haben keine außerhalb ihrer selbst liegenden Bezugspunkte mehr – der endlose Verweis aufeinander formt gemäß Jean Baudrillard die Hyperrealität. Kommunikation erzeugt vielfache Fehldeutungen, weil die Bezugssysteme, die trotzdem gesucht und benötigt werden, unterschiedlich sind – sie ist oftmals ein ‘Aneinander-Vorbeireden’.

        Jean Baudrillards Gedanken in ‘Der symbolische Tausch und der Tod’ (S. 13):

        “Das ist das Schicksal eines jeden Systems, das sich durch seine eigene Logik zur totalen Perfektion und zur totalen Zerrüttung verurteilt, zur absoluten Unfehlbarkeit und also zur unwiderruflichen Ohnmacht: Alle gebundenen Energien zielen auf ihren eigenen Tod. Darum ist die einzige mögliche Strategie katastrophisch, nicht dialektisch. Man muss die Dinge bis zum Äußersten treiben, bis zu jenem Punkt, an dem sie sich von selbst ins Gegenteil verkehren und in sich zusammenstürzen.”

        Die Vertreter der Tauschökonomie – von wegen von ‘gleich auf jetzt’ – können auf der Grundlage ihrer Referenzsysteme von den Anhängern debitistischer Deutungsversuche mit der Machttheorie nur sehr schwer beeindruckt und umgestimmt werden. Das gilt nicht nur für die vielen User und Leser des Blogs, sondern auch für das 44-jährige MdB Dr. Linnemann: “Mir ist jedenfalls kein Beispiel auf diesem Globus bekannt, wo Verschuldung zu Wachstum und Beschäftigung geführt hat. Das Gegenteil ist richtig.”

        “Wer will schon für Entsetzen sorgen und den mit Vorurteilen überladenen Zuhörern und Lesern erklären, dass es kein Problem mit dem System gibt, dass die bevorstehende Gewalt Teil des Systems ist, welches die Rückkehr der formlosen Gewalt nur durch Aufschuldung geschoben hat? Die bevorstehende und zunehmend sichtbare Dysfunktionalität des Systems ist eine dem Zeitablauf (Vorfinanzierungslücke vergrößert sich, Nachschuldnersuche bricht ab, Ende des Machtreislaufes) zu verdankende Systemgrundlage.”

        https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=432042

        Jeder simuliert sich mithilfe der Zeichensysteme die Wirklichkeit zu seiner eigenen Realität, um im Hinblick auf die Deutung ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Phänomene seine eigene innere Ruhe und Gelassenheit zu finden.

        Die ewigen Bestrebungen der gegenseitigen Revision von Ansichten gehen ins Leere. Ich denke, dass Modifikationen der persönlichen Sicht der Dinge nur über das individuelle Erleben von ‘choc’ und ‘punctum’ gelingen können.

    • Joerg
      Joerg sagte:

      Vielleicht ist es so?:

      Jeder glaubt nur das was er WILL.

      Seine Meinung oder Sicht auf die Dinge zu aendern erfordert:
      a) Offenheit die Argumente der Gegenseite zu pruefen
      b) Neugier nach Wahrheit zu suchen
      c) sich zu zwingen, die eigene Begrenztheit/Falschverstehen stets fuer moeglich zu halten
      d) den Mut auszuhalten, im “Nebel” nicht die richtige Orientierung kennen zu koennen
      e) den mit der anderen Meinung moeglichst “hoeher” zu achten als sich selbst?
      manchmal hilft es die Geschichte des anderen zu verstehen und so eigene und Aengste des anderen nachzuvollziehen?
      Bsp: @Alexander hat vermutlich mehr wirtsch. Schaden/freiheitl. Einschraenkungen durch Corona durchlitten als @Herr Anders?
      f) als +/- emotionale Wesen sind 80%? der Menschen kaum mit Argumenten/Fakten erreichbar, es zaehlt eher pers. Peer-Gruppen-Zugehoerigkeit?

      Vielleicht verbindend:
      “Ja Corona ist echt bloed, manche sterben, werden schwer krank, wir werden alle traktiert und eingeschraenkt und vieles laeuft ziemlich schraeg und peinlich.”

      Aber es geht bald vorrueber und dann ist es vorbei ;-) (ja, ich weiss, schreibe ich schon >seit einem Jahr)

      Schoenes Wochenende Joerg

      Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Joerg

        Glauben heißt nicht wissen.

        Unsere Wissenschaft glaubt mehr als 60 Geschlechter wissenschaftlich beweisen zu können und ihre Wissenschaftler erklären 1 Wahrheit in Sachen Pandemie für einzig.

        Einzige Wahrheit ist jetzt Grundlage für Grundrechtsbeschränkungen & zwar für alle, nur ein Schelm denkt er kommt per x.Spritze davon. Dafür ist die Vergangenheit der Entscheider zu schillernd.

        Die «heilige» Triade der Eigentumsökonomik v. Steiger/Heinsohn

        • Eigentum und Recht werden zusammen geschaffen und
        gehen zusammen unter
        • Eigentum und Wirtschaft werden zusammen geschaffen und
        gehen zusammen unter
        • Eigentum und Freiheit werden zusammen geschaffen und
        gehen zusammen unter
        Eigentum bedingt Recht und Wirtschaft und Freiheit

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Joerg

        Glauben galt mal für Dinge, deren Nichtexistenz unbeweisbar ist ( Gott oder Götter, etc. ). Das enthob sich einer Diskussion, weil nicht abschließend klärbar.

        Wenn man wie heuer offenbar modern an Dinge glaubt, die tatsächlich konträr zu vorhandener Evidenz sind, ist man halt einfach auf dem Holzweg. Der Grund dafür ist für diese Feststellung egal. Gründe gibt es für alles.

        Glauben heißt nicht wissen.
        Ich bin Meinungen gegenüber aufgeschlossen, die gut begründet sind. Falsch oder nicht begründetes Rummeinen, weil man es halt darf, führt nicht zu Wissen, sondern nur zu Glauben.

        Und in der Naturwissenschaft gibt es sowas wie einen breiten Meinungskorridor nicht. Sie funktioniert nicht nach den Regeln der freien gesellschaftlichen Debatte, sondern nach anderen. Das muss auch so sein, sonst wäre sie disfunktional.

      • Joerg
        Joerg sagte:

        Danke fuer die Antworten.
        In der Argumentation bin ich naeher bei Herrn Anders.
        Herr Tischer weist daraufhin, das jeder “Ueberzeugungen” (ist nicht so verbrannt wie “Glauben”) anhaengt.
        Diese oft unbewusst/unausgesprochen im Hintergrund vorhandenen Ueberzeugungen gilt es moeglichst als Grundannahmen mit zu beachten?! und von den Argumenten versuchen abzugrenzen.
        Vermutlich oefters einer der Hauptgruende kontroverser Diskussionen?
        Danke erstmal, Joerg

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Joerg

        Aber es geht bald vorrueber und dann ist es vorbei ;-) (ja, ich weiss, schreibe ich schon >seit einem Jahr)

        Das halte ich für einen frommen Wunsch. Es wäre auch das erste Mal, dass Regierungen eine von ihnen neu geschaffene Gängelungs- und Überwachungs-Infrastruktur freiwillig wieder abbauen.

        Die britische Regierung macht schon mal erste rhetorische Lockerungsübungen, der Frosch soll schließlich langsam gekocht werden:

        “Covid will be a threat to the NHS for at least the next five years and testing and vaccines may be needed for a decade or longer, the government’s scientific advisers have said.”

        https://www.thetimes.co.uk/article/nhs-will-be-plagued-by-covid-for-at-least-five-years-7v90l05l6

    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Christian Anders

      Meine Erfahrungen und Überlegungen, warum offensichtlicher Unsinn hartnäckig geglaubt und verbreitet wird, zielen auf die Verfasstheit der Person.
      Erfahrungen und Überlegungen – das ist natürlich anekdotisch und damit nicht DIE Erkenntnis.

      Aber es kann ein Hinweis sein.

      Ich habe mehrere Fächer studiert, u. a. Ökonomie. Damals war der SAMULELSON das Lehrbuch für die Einführung, so um die 1000 Seiten, die in ECO 100 aufzunehmen waren, daran ein Test mit Aufgaben. Der Erkenntnismodus: DAS ist Widerspiegelung der Realität und sie OPERATIONAL zu beherrschen ist VERSTEHEN der Realität. Für durchweg die Studenten, die ich damals kennengelernt habe in diesem Fach, war als Wahrheitsfindung ein ANDERER Erkenntnismodus nicht denkbar.

      In der Philosophie ist das ganz anders. Gute Leute legen begründend dar, nicht dass sie, sondern WIE sie Realität verstehen (auf dem Feld abstrakter Entitäten). Das Geschäft besteht nun darin, die EIGENE Auffassung derartiger Realität (Überzeugung) daran zu MESSEN und die eigene Position zu FINDEN.

      Heißt: Wer in diesem Fach mit „so ist es“ INSISTIERT, scheitert nicht nur, sondern ist FEHL am Platz. Denn wer das Fach ernsthaft betreibt (wissen will, ob und warum er Wissen hat oder nicht), MUSS sich sagen und zeigen lassen, dass er FALSCH liegt mit seinen Auffassungen – falsch deshalb, weil er mit seiner Auffassung „Wahrheiten“ akzeptiert, die einsichtig einfach nur ABSURD sind, wenn man sie zu Ende denkt.

      Wer dazu nicht willens oder fähig ist, ist und bleibt UNBEACHTLICH, weil außerhalb dieses Erkenntnismodus. Man sagt diesen Leuten: Sie wissen bereits, was gewusst werden sollte – vergeuden Sie ihre Zeit nicht mit einem Philosophiestudium.

      Studiert man Philosophie, WIRD man immer wieder AKZEPTIEREN, dass man falsch liegt. Das erträgt man nicht als BELEIDIGUNG, sondern erfährt es bereichernd als KORREKTUR, um besser zu werden, d. h. zu besser begründeten und stärker standhaltenden Auffassungen zu kommen.

      Man bleibt dabei bei Überzeugungen (Glauben), kommt aber dennoch zu einem WISSEN, das bereits vor 2500 Jahren als Sokratisches Wissen erreicht wurde – „ich weiß, dass ich nichts weiß“, ergänzt um:

      Ich habe das Wissen, meine eigenen Auffassungen und die anderer zu hinterfragen und dadurch zu dem Wissen zu kommen, dass meine und ihre NICHT Wissen sind, sondern als falsch gelten MÜSSEN, wenn sie – in den hier diskutierten Fällen z. B. – durch Verweis auf die UNVESTREITBARE Realität widerlegt werden.

      Stelle ich die beiden Fächer der Wissensaneignung gegenüber, sage ich:

      Es gibt Menschen, die NICHT fähig sind, zu ERTRAGEN, dass sie mit ihren Auffassungen falsch liegen und andere, für die es SELBSTVERSTÄNDLICH ist, dass sie auch falsch liegen können und dies auch der Fall IST, wenn es ihnen begründet dargelegt wird.

      Da ich mich peripher auch ein wenig mit der Gehirnforschung beschäftigt habe, meine ich, dass letztlich die Neurologie als empirische Wissenschaft KLÄRUNG leisten, den Unterschied erklärend darlegen muss.

      Ich weiß jedenfalls nicht, wie anders das Problem zu lösen ist, dass Unsinn immer wieder mit Unsinn gefüttert wird.

      Argumentativ ist offensichtlich keine Lösung zu erreichen.

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        „Argumentativ ist offensichtlich keine Lösung zu erreichen.“

        Offensichtlich nicht.

        Allerdings habe ich das Gefühl, dass nichtmal qualitativ verstanden wird, wo die Argumentation mit der naturwissenschaftliche Methode Sinn macht und wo nicht.
        Ich habe das dumpfe Gefühl, dass bei manchen die Haltung besteht, sogar die messbare Realität müsse sich einer Meinung über sie unterordnen – immerhin ist man ja frei und berechtigt alles zu meinen. Da kann nicht einfach die messbare Wirklichkeit dieses Recht durch ihr bloßes Sein Konterkarieren – wo kämen wir da hin?
        Wenn jemand vor einer 9 steht und sagt es sei eine 80, oder das rote Pferd sei ein gelber Hase, argumentiere ich wie?

        Sie haben Recht, am besten gar nicht mehr…

        Ich bin mir der Limitierung des naturwissenschaftliches Ansatzes bewusst. Aber für den durch Naturgesetze determinierten Teil des messbaren Teils der Welt ( ja genau, für einen Teil vom Teil ) ist er DER Ansatz der Erkenntnisgewinnung.
        So wenig, wie man diese Methodik auf gesellschaftliche Wertdebatten übertragen kann, kann man den Mechanismus gesellschaftlichen Diskurses auf die Naturwissenschaften anwenden.

        Aber genau diese Vermischung beobachte ich ständig, samt aller Fehlschlüsse. Und wenn ich naturwissenschaftlich deterministisch argumentiere, weil das Problem nunmal zu eben jenem Teil vom Teil der Welt gehört, die so und nur so erfasst werden sollte ( das ist meine Überzeugung, sollte nicht verwundern ), rede ich scheinbar an manchen Menschen einfach vorbei.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Meine Erfahrungen und Überlegungen, warum offensichtlicher Unsinn hartnäckig geglaubt und verbreitet wird, zielen auf die Verfasstheit der Person.”

        Oft verbreiten allerdings auch Regierungen hartnäckig offensichtlichen Unsinn. (Ob sie ihn auch tatsächlich glauben oder nicht, lassen wir jetzt mal dahingestellt.)

        Was glauben Sie, warum ist das so?

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders, @ Richard Ott

        @ Christian Anders

        Die naturwissenschaftliche Methodik beruht auf MESSUNG, was den Ergebnissen nach heißt:

        So und nicht anders – KEINE Diskussion möglich (wie damit modelliert wird, mal außen vor).

        Das wird als KONFRONTATION von denen empfunden, die andere Ergebnisse für die richtigen halten oder Schlussfolgerungen daraus nicht akzeptieren wollen.

        Folge, genau das was Sie feststellen:

        Die Messung MUSS falsch sein, weil meine Auffassung von dem, was gemessen wird, NICHT falsch sein darf.

        Wer dennoch auf den Ergebnissen der Messung besteht, ist DIKTATOR, dem ich mich nicht unterordnen werde.

        Wie kommen wir davon weg?

        1. mit der Einsicht, die Sie so benenn:

        >Ich bin mir der Limitierung des naturwissenschaftliches Ansatzes bewusst.>

        2. die Limitierung so bestimmen:

        >Aber für den durch Naturgesetze determinierten Teil des messbaren Teils der Welt ( ja genau, für einen Teil vom Teil ) ist er DER Ansatz der Erkenntnisgewinnung.>

        Mit der Konsequenz:

        Über diesen Ansatz der Erkenntnisgewinnung ist NICHT zu verhandeln (nicht zu verwechseln damit, WO WAS gemessen werden kann, denn darüber kann verhandelt werden)

        3. Über ALLES darüber hinaus, kann und muss VERHANDELT werden.

        Genau das, was S. Hossenfelder (eine Wissenschaftlerin!) sagt:

        „Don’t follow the science“, sondern – Schlussfolgerung – verhandle darüber mit andern, welche ZIELE zu setzen und zu erreichen sind mit oder ohne Bezugnahmen auf die Wissenschaft.

        Das schließt ein:

        Individuell eine Meinung zu haben, die nicht durch wissenschaftliche Messung bzw. davon schlüssig abgeleiteten Modellen beruht und solange NICHT als falsch gilt, wie sie wissenschaftlicher Erkenntnis (Messungen und Modellierungen) NICHT widerspricht.

        Das wäre mein Ansatz, aber einer, der wohl nicht zu verwirklichen ist, weil wir nicht mehr im Zustand der „Unschuld des Erkennens“ sind, sondern schon vom Apfel eines verfehlten gesellschaftlichen Erkenntnismodus gegessen haben.

        Konkret:

        Die Wissenschaft spielt HEUTE die Rolle der HERRSCHENDEN Religion (C. F. v. Weizsäcker).

        Heißt:

        Wir haben ein Glaubensfundament lediglich gegen eine anderes getauscht.

        Wie fatal das für einen offenen GESELLSCHAFTLICHEN Verhandlungsmodus ist, sei folgendermaßen dargelegt:

        Wenn wir etwas auf dem Mond landen lassen wollen, sind die Erkenntnisse der Wissenschaft unverzichtbar – daran führt kein Weg vorbei.

        Wenn wir stattdessen Erdbeeren gedeihen lassen wollen, interessiert nicht, ob die Sonne sich um die Erde oder die Erde sich um die Sonne dreht. Es muss nur genügend Sonnenstrahlen (Wärme), genügend Bewässerung, brauchbare Erde und taugliche Erdbeerpflanzen geben. Das ist PRAKTISCHE Erfahrung und nichts weiter als praktische Erfahrung, wenn man den Ertrag nicht optimieren will (mit Wissenschaft).

        So extrem weit die beiden Wollens-Beispiele auch auseinander liegen, sie zeigen, dass es auf unser Wollen ankommt und davon abgeleitet, welche BEDEUTUNG der Wissenschaft daraufhin zukommen MUSS, es aber NICHT heißen kann: Die Wissenschaft MUSS uns sagen, was wir wollen SOLLEN.

        Wir müssen nicht DESHALB auf den Mond landen lassen, nur weil wir es aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnis (und wirtschaftlicher Ressourcen) können.

        Kurzum:

        Es ist die DOMINANZ der Wissenschaft, die den WIDERSTAND gegen die Wissenschaft und damit auch den verfehlten gegen empirische Evidenz bewirkt.

        Auf einer anderen, über unsere Thematik hinausführenden Diskussionsebene ist freilich zu fragen:

        Sind wir in einer wirtschaftlichen Verfassung, in der wir NUR noch mit Wissenschaft die Innovation erzielen können, um den Wohlstand sichern und wir daher denjenigen, die das nicht einsehen vor den Kopf stoßen MÜSSEN?

        Ich bezweifle das, würde aber sagen, dass bei dieser Betrachtung das Gewicht des Glaubens an die Wissenschaft zunimmt.

        @ Richard Ott

        Ich glaube, dass die Regierungen manchmal etwas verbreiten, was nicht den realen Gegebenheiten entspricht, aber sie viel öfter die Wahrheit unterschlagen (womit sie zwar täuschen, aber nicht lügen).

        Warum das so ist?

        Der Grund liegt m. A. n. darin, dass sie vielen unterschiedlichen Interessen gerecht werden müssen, um die Gesellschaft funktionsfähig zu halten und sie dies nur können, wenn genügend Vertrauen in ihre Kompetenz besteht.

        Sie würden es nicht im erforderlichen Maß besitzen, wenn sie auf Defizite verweisen würden, egal ob sie oder die vorherige Regierung dafür verantwortlich wäre.

        Denn eine Gesellschaft wird instabiler, wenn Interessen kommunikativ nicht hinreichend berücksichtigt werden und damit einem Teil der Gesellschaft für ihn erkennbar die Bedienung der Interessen verweigert wird.

        Deshalb MUSS die Rente sicher sein, obgleich das abgegebene Versprechen zukünftig in einem auskömmlichen Maß nicht mehr zu leisten sein wird.

        Auch ein Grund ist natürlich, dass eine Regierung bzw. die sie tragenden Parteien an der Macht bleiben wollen. Darauf würde ich aber nicht alles reduzieren.

        Und natürlich:

        Wenn das DESASTER von Regierungspolitik, alter wie neuer, angesichts der Pandemieentwicklung kommunikativ nicht mehr zu kaschieren ist, sinkt das Vertrauen in die Lösungskompetenz rapide.

        Siehe die Umfragewerte, siehe die vermehrte Spaltung der Gesellschaft, Stichwort Impfpflicht.

      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ d. tischer 15:33
        die messungen der wissenschaften werden als absolut treffend bezeichnet und verteidigt.

        nun, wir wissen alle, dass diese zahlen und ergebnisse auch total falsch sein können.

        sie hängen heutzutage mehr denn je davon ab, welche ergenisse denn erwartet werden.
        ergebnissoffene wissenschaften sind rarer geworden.
        wer finanziert die wissenschaft, – interessensgesteuertes ergebnis wird erwartet, bzw. publiziert.

        dass gegne andere ergebnisse erwarteten, sind doch angsichts der interessensteuerung, nicht verwunderlich.

        jedes ergeniss muss hinterfragt werden dürfen und können.
        wer blockt den hierbei?
        nicht die gegner, sondern die ersteller!

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ foxxly

        >die messungen der wissenschaften werden als absolut treffend bezeichnet und verteidigt.>

        Zu Recht so, weil es Messungen der WISSENSCHAFT sind, d. h. diese ein VERIFIZIERUNGSVERFAHREN befolgt, dass richtig von falsch unterscheiden lässt, nämlich UNABHÄNGIG voneinander NACHMISST und dabei auch die METHODIK des Messens bewertet.

        >nun, wir wissen alle, dass diese zahlen und ergebnisse auch total falsch sein können.>

        Nicht DIESE Messungen, wenn DERART verifiziert wird.

        Sie haben NULL Ahnung von Wissenschaft und reden UNSINN:

        >jedes ergeniss muss hinterfragt werden dürfen und können.
        wer blockt den hierbei?
        nicht die gegner, sondern die ersteller!>

        Wissenschaft ist OFFEN und blockt nicht, weil es WISSENSCHAFT ist.

        Die Erfahrung zeigt:

        Wissenschaftliche Aussagen, d. h. Wahrheitsansprüche sind revidiert worden und das durch die Wissenschaft SELBST, in der die REVISION ihrer Wahrheitsansprüche angelegt ist.

        Und es gibt sogar die Auffassung in der Wissenschaftstheorie, dass die Wissenschaft bestrebt sein MUSS, ihre Ergebnisse als FALSCH nachzuweisen, wenn sie einen harten Anspruch auf ihre Richtigkeit haben will.

      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ d. tischer,
        ich denke, sie verstehem mich und dielage sehr gut, dürfen, oder können aber nichts anderes sagen.
        sie, und wir wissen, dass das sog. wissenschaftliche ergebnis sehr entscheiden von den eingansdaten abhängt, und natürlich von den erwarteten ergebissen.
        oder zb. die auswahl bei umfragen, oder positionierungen von mess-sensoren.

        aber schönn, wenn sie ausschließlich (angebliche) keinen unsinn verbreiten, aber in der kategorie des framing´s etc.ordne ich sie allemal ein!

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @foxxly

        Sie verwechseln Messungen mit Modellierungen. Ihnen täte Selbstreflexion gut.

        Wissenschaft hat sich als Gegensatz zur Lehre der Mächtigen, früher der Kirche entwickelt: Die Erde erst rund zu machen und dann aus dem Zentrum des Universums zu nehmen war ebenso gegen den Willen der Mächtigen wie anatomische Untersuchungen usw.
        Sie heute als Diener zu sehen ist schon bei oberflächlicher Betrachtung falsch: Dinge wie der Klimawandel werden seit den 1960ern vermehrt diskutiert und wurden mehrere Jahrzehnte von den Lobbys der Mächtigen abgewehrt, bis der Wind sich drehte.
        Eigentlich werden neue Erkenntnisse, die gesellschaftliche Umwälzungen mit sich brächten, immer erst bekämpft. Es soll eigentlich lieber alles so bleiben, wie es ist.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Wissenschaft

        Schön wie Sie das herausarbeiten, die Differenz zwischen eingebetteter science und kritischer Wissenschaft. Dasselbe gilt für embededded Journalismus (Seibert, Tagsschau) und kritisch unbequemem Journalismus.

        Beides kann nicht von einer Personengruppe erfüllt werden, auszugrenzen dienen Meinungskorridore der eingebetteten ihre Pfründe verteidigenden.

        Wortbrüche und Leugnung interessieren solange nicht, bis man selber Opfer derselben wird.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @ Christian Anders & @ Alexander

        Ihre Aussage: “Eigentlich werden neue Erkenntnisse, die gesellschaftliche Umwälzungen mit sich brächten, immer erst bekämpft. Es soll eigentlich lieber alles so bleiben, wie es ist.” ist der berühmte ‘Semmelweis-Reflex’.”

        Ignaz Philipp Semmelweis’ Erkenntnisse wurden zu seinen Lebzeiten nicht anerkannt, und von Kollegen, die andere Ursachen vermuteten, als ‘spekulativer Unfug’ abgelehnt. Die Anfeindungen der damaligen Koryphäen der ärztlichen Gynäkologie waren die Folge, denen er sich durch öffentliche Kampfansagen zu erwehren versuchte. Daraufhin wurde er ohne Diagnose von drei Ärzten im Alter von 47 Jahren in die staatliche ‘Landesirrenanstalt Döbling’ bei Wien zwangseingewiesen, in der er laut Sherwin Nuland auf dem Anstaltshof von Pflegern erschlagen wurde.

        Ich denke, dass “…, die Differenz zwischen eingebetteter science und kritischer Wissenschaft.” ein Zeichen des gegenwärtigen Umbruchs ist, und mehr denn je erkannt wird – einerseits im Großen mithilfe der von den Wissenschaften verleugneten Polargeometrie des Ernst Barthel als geometrische Deutung astronomischer Gegebenheiten und im Kleinen mit Hans-Peter Dürrs Erkenntnis gegen Ende seines Lebens:

        “Selbst Heisenbergs Schüler Hans-Peter Dürr wurde am Ende für verrückt erklärt, als er auf seinen Vorträgen zunehmend darauf aufmerksam machte, dass wir noch über gar keine wissenschaftlich sinnvolle Sprache verfügen, um die Wirklichkeit hinter den physikalischen Modellen bewusst zu erfassen. Wie aufrichtig er zu Ernst Barthel und der Hermetik als Schrift einer umfassenderen Sprache stand, hat er ein paar Mal sehr deutlich gemacht. Das hat mich dazu angehalten, den damals hier verlinkten Empfehlungen zu folgen. Ein wahrer intellektueller Schatz, der Ernst Barthel! Sein Vorname ist ein Versprechen, das er einhält!”

        Quelle: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=557423

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Johannes Schwarting

        Sie können aber sehr schlecht Ernst Barthel als gelungenes Beispiel dafür bringen, dass eine „embedded science“ echte kritische Wissenschaft unterdrücken würde.

        Die Schlussfolgerungen aus Barthels Arbeiten zur Geometrie des Universums wurden teils widerlegt, als Raumfahrt und Messtechnik sich nach seinem Tod weit genug entwickelt hatten, einige seiner theoretischen Schlussfolgerungen empirisch zu überprüfen.
        Oder kürzer: Er hatte Unrecht und zwar aus genau jenen Gründen, die seine Kritiker ihm zu Lebzeiten entgegengehalten hatten – egal wie originell und intellektuell komplex sein Ansatz war.

        Disclaimer: Natürlich gibt es „embedded science“, jedoch eher im Bereich der „Sozialphysik“, für den sich die Gesellschaftswissenschaft mittlerweile zu halten scheint.
        Der Grund ist einfach: Naturgesetze interessieren sich nicht dafür, was wir gerne hätten oder von ihnen erwarten. Sie sind, wie sie sind.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Johann Schwarting

        Genau so ist es.

        Das Robert Koch Insititut leitet sich direkt aus den Versuchen Robert Kochs in Afrika ab, nahtloser könnte die Linie zur Rolle während der NS Lemurenherrschaft nicht sein – https://www.blautopf.net/index.php/item/384-vom-rki-lernen
        …Weisungsgebundenheit ist so offenbar, wie im Berich staatlicher Justiz oder Militärs.

        Stichwort Militärs, der link vom Gelben, nice!

        Der Hype um die FAANGTesla Technologien war so eine Blaupause für inszenierte Information von Zukunft. Wäre medial nicht soviel darüber berichtet worden, hätte man die Technniken eingesetzt ohne den Börsenboom zuguunsten der Gründer :o)

        Marktkapitalisierung losgelöst von Markterträgen, dabei ist alles eine show, als ob Einzelhändler ein Interesse an Raumfahrt hätten.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Christian Anders

      “Diese kann man erreichen, in dem man Gegengewicht gegen die Schreihälse auf den sozialen Netzwerken herstellt. Das wurde v. a. im Sommer unterlassen – hier hätte tatsächlich der Staat weit mehr Content liefern müssen.”

      Vergessen Sie es. Der Zug ist abgefahren.

      Das Problem mit der “Kommunikation” ist doch, dass sich eine Menge der angeblichen “Verschwörungstheorien” der von Ihnen so genannten “Schreihälse” mittlerweile als richtig herausgestellt haben.

      Hier ein schönes Beispiel von unserem Sachsen-Pumuckl Kretschmer:

      “So eine Art Impfzwang – ich will mal deutlich sagen: Das ist Unfug. Niemand wird in der Bundesrepublik Deutschland gegen seinen Willen geimpft. Und auch dieses Gerede, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen – aus welchen Gründen auch immer – ihre Grundrechte verlieren sollen, ist genauso großer Unsinn. Das ist eine absurde und bösartige Behauptung.”

      https://www.youtube.com/watch?v=ucGf0sMPMyM
      [das ist ein Videoausschnitt von Kretschmers Instagram-Kanal vom 05. Mai 2020, ich verlinke Ihnen auch gerne die Originalquelle]

      Sie können diese Witzfiguren oder ihre Sprecher in jeder Talkshow und jeder Nachrichtensendung auftreten und “kommunizieren” lassen – wieso sollte ich ihnen noch irgendetwas glauben?

      “Zusätzlich wurde extrem schlecht kommuniziert, wie Delta die Marschroute vom Anfang verändert hat. Man hätte klar, deutlich und oft überall hören müssen, dass mit Herdenimmunität jetzt Essig ist und man sinnvollerweise an der Hospitalisierung misst. Mitbekommen habe ich das durch wenige Formate, die oft nur einige 100k Zuseher haben.”

      Mit der Herdenimmunität war schon Essig als sich herausstellte, dass die Impfungen sowieso keine sterile Immunisierung erzeugen.

      Der entscheidende Fehler war, ein Corona-Regelwerk zu schaffen, das die Ungeimpften gängelt und gleichzeitig mit “2G” große Bewegungsfreiheit für Geimpfte schafft, obwohl die durchaus hochgradig infektiös sein können, wenn sie infiziert sind – was vermutlich vielen Menschen lange Zeit gar nicht bewusst war.

      Genau diesen falschen Eindruck zu suggerieren war allerdings eine entscheidende Werbestrategie für die Erzeugung der neuen Imfgemeinschaft – in Österreich gab es sogar einen Impf-Werbesong einer Krankenkasse mit dem Text “Baby, lass uns impfen, ich und du, wir zwei. Lass uns hier verschwinden, endlich sind wir frei.”

      Total verzockt. Aber nicht bei der Kommunikation sondern ganz grundlegend bei der Strategie.

      Und jetzt soll das Scheitern mit noch mehr Repression kaschiert werden.

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        „obwohl die durchaus hochgradig infektiös sein können, wenn sie infiziert sind – was vermutlich vielen Menschen lange Zeit gar nicht bewusst war.“

        Und wieso war das nicht bewusst? Weil man nach der viel höheren Sterilität ( nicht 100%, ja ) von Alpha diesen Erkenntnisstand nicht offensiv abgeräumt hat. Das halte ich für schlechte Kommunikation.

        Bei Verschwörungstheorien dachte ich jetzt nicht an die Vorhersage einer Impfpflicht, sondern z. B. den breit getretenen Unsinn über die „Drosten PCR“. Damit haben sich einige wie ein Fuellmich finanziell gesund gestoßen, indem sie per Crowdfunding den Leuten Geld aus den Rippen geleihert haben für Klagen, die nie kamen und auch nie Erfolgsaussichten gehabt hätten, weil schon der Klagegegenstand Käse war.

        Widerhall in den sozialen Medien: Sensationell.
        Gegenrede: Klein.
        Verunsicherung: Groß.
        Geld: Weg (ach ne, nur bei wem anders).
        Nährboden für weitere wilde Theorien: Gelegt.

        Und dieser Graphen-Unfug hat auch immer noch viel zu viele Leute, die das für möglich halten. Es ist halt das Upgrade der Nanobots von Bill Gates in allen Kanülen.
        Auch hier fehlte Massivität im Widerspruch m. M. n.

        „Der entscheidende Fehler war, ein Corona-Regelwerk zu schaffen, das die Ungeimpften gängelt und gleichzeitig mit “2G” große Bewegungsfreiheit für Geimpfte schafft, […]“

        Ist das der entscheidende Fehler?
        Wenn die Marschroute, die KH und Intensivstationen nicht volllaufen zu lassen, die ich grundsätzlich richtig finde, daran scheitern kann, dass zu wenig Leute geimpft sind, schlagen Sie welche andere Strategie vor?

        Impfpflicht soll nicht.
        Impfung soll nicht.
        Trotzdem soll das System laufen wie immer?
        Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

        Ich meine: Klar, wir könnten first come first serve machen und mal gucken, wie DAS auf die Bevölkerung wirkt.

        Die Zahlen, die wir haben, zeigen eben leider, dass die Belastung der Intensivstationen immer noch mehr von den Ungeimpften herrührt, OBWOHL sie bereits in der Minderheit sind.

        Sie können natürlich sagen: Fake-News. Dann sind wir wieder, wo ich auch mit Alexander schon war – es führt zu nichts.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Und wieso war das nicht bewusst? Weil man nach der viel höheren Sterilität ( nicht 100%, ja ) von Alpha diesen Erkenntnisstand nicht offensiv abgeräumt hat. Das halte ich für schlechte Kommunikation.”

        War die damals wirklich “viel höher” – und zwar dauerhaft, und nicht nur die ungefähr 4 Monate, die es üblicherweise dauert, bis die Impfstoffe anfangen, ihre Effektivität zu verlieren?

        Belegen lässt es sich anhand des Infektionsgeschehens in Deutschland nicht, denn Delta löste Alpha als dominante Variante in Deutschland genau dann ab (KW 22 bis KW 30) als die Massenimpfkampagne so richtig Fahrt aufnahm.

        Jetzt können Sie sagen, dass lag daran, dass die Impfstoffe so viel effektiver gegen Alpha als gegen Delta waren – aber welchen Sinn hat es dann jetzt, die Booster-Impfung mit genau den gleichen Impfstoffen als neues Allheilmittel gegen Delta zu verkaufen und als Lockmittel mit der weitgehenden Handlungs- und Bewegungsfreiheit für “Geimpfte” (beziehungsweise bald nur noch “für Geboosterte”?) zu winken?

        “Und dieser Graphen-Unfug hat auch immer noch viel zu viele Leute, die das für möglich halten. Es ist halt das Upgrade der Nanobots von Bill Gates in allen Kanülen.
        Auch hier fehlte Massivität im Widerspruch m. M. n.”

        Tja, das ist ein grundlegendes Problem der Kommunikationsstrategie, jeglichen Widerspruch gegen die Regierungslinie gleich als “Verschwörungstheorie” zu framen: Dann steht der wirklich absurde Quatsch wie die Graphen-5G-Theorie auf einer Stufe wie “Die Regierung lügt, wenn sie eine Impfpflicht ausschließt”.

        “Wenn die Marschroute, die KH und Intensivstationen nicht volllaufen zu lassen, die ich grundsätzlich richtig finde, daran scheitern kann, dass zu wenig Leute geimpft sind, schlagen Sie welche andere Strategie vor?”

        1G.

        Alle testen, egal welcher Impfstatus – und den jeweils aktuellen Teststatus als alleiniges Kriterium für Zugangsbeschränkungen machen, wenn man schon welche verhängt.

        Gleichzeitig wäre es sinnvoll, die Krankenhäuser so zu organisieren und auszustatten, dass sie mehr Intensivbetten vorhalten und auch betreiben können, denn die Aktivität von Viren, die Atemwegserkrankungen auslösen, wird auch auf absehbare Zeit in Deutschland weiter saisonale Zyklen haben. Je mehr Kapazität wir haben, und sei es plakativ gesprochen als “Notfall-Reserve” in eingemotteten Intensivstationen, die nur dann hochgefahren werden, wenn die herbstliche Saison losgeht, desto weniger Freiheitsbeschränkungen sind nötig.

        Der limitierende Faktor dabei wird das Personal sein – aber vermutlich wird die Regierung in den nächsten Wochen dieses Problem nochmal verschärfen und mit einer Impfpflicht für Pflegekräfte einen Teil des Personals nachhaltig vergraulen, wodurch die Bettenkapazität weiter sinkt, und dann wird sicher wieder mal auf die Tränendrüse und den Panikknopf gedrückt, um die Lockdown-Regeln zu verschärfen. Die 15-Kilometer-“Corona-Leine” um den Wohnort, wahlweise für Ungeimpfte oder “solidarisch” für alle wäre ja zum Beispiel noch im “Instrumentenkasten”…

        “Impfung soll nicht.”

        Das ist so pauschal formuliert nicht meine Position. Wer unbedingt will, der möge sich impfen lassen – auch wenn das langfristig keines unserer Probleme löst, und darüber hinaus ja völlig unklar ist, wie sich eigentlich die Impfeffektivität nach mehrfacher Boosterung über die Zeit entwickelt.

        Meinen Widerstand provoziert der Staat erst, wenn ich mit unmittelbarem Zwang oder faktisch genauso wirkenden rechtlichen Einschränkungen oder Zwangsgeldern dazu gezwungen werden soll, das auch zu tun und man mir das auch noch als “Akt der Solidarität” verkaufen will – dann allerdings umso heftiger.

        “Die Zahlen, die wir haben, zeigen eben leider, dass die Belastung der Intensivstationen immer noch mehr von den Ungeimpften herrührt, OBWOHL sie bereits in der Minderheit sind.”

        Ja, das ist aktuell immer noch so – zumindest wenn wir diejenigen Fälle betrachten, von denen wir den Impfstatus kennen.

        Selbst wenn fast alle in Deutschland geimpft wären, hätten wir allerdings genau die gleiche Diskussion, mit einer Verzögerung im allgemeinen Hysterie-Level von vielleicht 2 oder 3 Wochen, und natürlich würden die Ungeimpften als nützliche Sündenböcke in so einem Szenario immer mehr wegfallen.

        Schauen Sie sich den aktuellen Stand der tagespolitischen Diskussion in Portugal (Impfquote 88%) an:
        https://www.theportugalnews.com/de/nachrichten/2021-12-02/abriegelung-zu-weihnachten-nicht-ausgeschlossen/63896

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        Nun ja, ich habe den Ausschluss einer Impfpflicht nie auf einer Stufe mit Graphen gesehen.
        Das wurde ja nur deshalb in die Verschwörungstheorien eingebunden, weil die Impfpflicht deshalb kommen werden müsse, da das Zeug (wahlweise Graphen, Überwachungschips, Gendatenbankauslese, etc.) ja in alle Menschen muss.

        Eine Impfpflicht kategorisch auszuschließen für eine Zukunft, die man nicht kennt, ist dämlich. Gelogen oder zu diesem ‚Zeitpunkt selbst geglaubt? Ich weiß es nicht.

        „als “Akt der Solidarität” verkaufen will“

        Das Problem: Wenn es stimmt, dass die Impfung die Hospitalisierungsquote so weit drückt, dass man die KH wieder normal betrieben kann, WÄRE es ein Akt der Solidarität. Denn 1G sehe ich logistisch nicht ( wer soll 80 Mio Deutsche alle 48h beglaubigt testen?) und die Alternative ist dann, dass Geimpfte unter Sanktionen stehen, die v. a. auf freiwillig Ungeimpfte zurück gehen.

      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ ch anders
        >>Die Zahlen, die wir haben, zeigen eben leider, dass die Belastung der Intensivstationen immer noch mehr von den Ungeimpften herrührt, OBWOHL sie bereits in der Minderheit sind.<<

        FOCUS: "Martin Hagen: Wusste Söder, dass die Zahlen, mit denen er seine Politik begründet, manipuliert sind?"
        …………….Die Schieflage kann dabei gravierend sein. So wurden laut einem Behördensprecher beispielsweise für die Woche vor dem 24. November insgesamt 81.782 Corona-Fälle gemeldet – 9641 Infizierte mit vollständigem Impfschutz, 14.652 ohne Impfschutz und 57.489 mit Impfstatus "unbekannt". Diese 57.489 Infizierten wurden dann aber laut LGL der Gruppe der Ungeimpften zugerechnet – mit erheblichen Folgen für den Inzidenzwert für Ungeimpfte……………….

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Nun ja, ich habe den Ausschluss einer Impfpflicht nie auf einer Stufe mit Graphen gesehen.
        Das wurde ja nur deshalb in die Verschwörungstheorien eingebunden, weil die Impfpflicht deshalb kommen werden müsse, da das Zeug (wahlweise Graphen, Überwachungschips, Gendatenbankauslese, etc.) ja in alle Menschen muss.”

        Wie kommen Sie auf die abwegige Idee, dass es “die große vereinigte Verschwörungstheorie” gibt, an die alle in dem von Ihnen so bezeichneten Lager der “Verschwörungstheoretiker” glauben?

        Es gibt genug Leute, die der Regierung unterstellen, die Grundrechte zu schleifen und ein Massenüberwachungs-System (das geht auch ohne Impfchip, fragen Sie mal den “Verschwörungstheoretiker” Edward Snowden) aufbauen zu wollen, ohne gleichzeitig an beispielsweise den Graphen-Blödsinn zu glauben.

        Ich sags nochmal: Das kommt davon, dass alle Skeptiker und Zweifler und Besorgten in einen Sack gesteckt werden, um dann mit dem großen “Verschwörungstheorie”-Knüppel draufzuhauen. So geht Spaltung.

        “Wenn es stimmt, dass die Impfung die Hospitalisierungsquote so weit drückt, dass man die KH wieder normal betrieben kann, WÄRE es ein Akt der Solidarität. ”

        Nur ohne Impfpflicht. “Erzwungene Solidarität” kann es schon aus konzeptionellen Gründen nie geben, das ist orwellianischer Neusprech.

        “Denn 1G sehe ich logistisch nicht ( wer soll 80 Mio Deutsche alle 48h beglaubigt testen?)”

        Da reichen auch schon einfache Antigen-Schnelltests im Selbsttest. Jede Woche 500 Millionen von denen zu produzieren ist sicher deutlich einfacher realisierbar als die nötige Laborkapazität für komplexere Testverfahren aufzubauen.

        Das realistische Ziel ist nicht Zero Covid, sondern die Eindämmung des Infektionsgeschehens im Herbst und Winter, wenn die Belastung sonst absehbar mit Abstand am höchsten wäre. Das heißt, es werden Menschen an Corona sterben, aber das lässt sich bis zum Punkt der tatsächlichen Überlastung der Krankenhäuser (den wir noch nie erreicht haben) mit repressiven Maßnahmen sowieso nicht verhindern, sondern höchstens hinauszögern – oder aber eine andere Erkrankung kommt einer Corona-Infektion bei den Personen aus den Hochrisikogruppen dann zuvor, was von den Corona-Verängstigten vermutlich als Erfolg gefeiert werden würde, aber in Wirklichkeit keiner ist.

        “und die Alternative ist dann, dass Geimpfte unter Sanktionen stehen, die v. a. auf freiwillig Ungeimpfte zurück gehen.”

        Halten Sie die Sanktionsfreiheit für eine gerechte Belohnung des Staates für Gehorsam ihm gegenüber in der Impffrage, egal wie wirksam und wie steril eine Impfung tatsächlich ist?

        Das ist ein bemerkenswerte Auffassung über unsere verfassungsmäßigen Grundrechte.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        Nein, ich denke nicht, dass es EINE übergreifende Verschwörungstheorie gibt.

        Ihr Testkonzept sieht selbstverantwortliche Selbsttests vor? Dass das funktionieren würde, halte ich für eine steile These. Ich setze einen Karton Rieslingsekt auf eine Quote von mindestens 15% Menschen, die gelegentlich bis regelmäßig einfach den Puffer drauftropfen.

        „Halten Sie die Sanktionsfreiheit für eine gerechte Belohnung des Staates für Gehorsam ihm gegenüber in der Impffrage“

        Kleiner als „Gehorsam“ haben Sie es nicht? Wenn der Staat eine Maßnahme für gegeben hält, das ebenfalls verfassungsgemäße Recht auf körperliche Unversehrtheit zu schützen und das auch noch von einer Mehrheit getragen wird, soll er nichts mit Sanktionen belegen können?
        Logisch ist das nicht.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Richard Ott

        Haben Sie´s erkannt, darauf wurde jahrelang hingearbeitet.

        “Die Umwerthung aller Werthe.”

        Der Staat schützt die Meinungsfreiheit durch Verbot dessen was der Staat Hetze nennt. Dank Deutungshoheit.

        Nun schützt der Staat die körperliche Unversehrtheit durch Zwangsmassnahmen einschl. der Verletzung körperlicher Unversehrtheit. Dank Deutungshoheit.

        Als Unternehmer werden ich kriminalisiert bis ich meine steuerliche Unschuld bewiesen habe, für den Moment der Prüfung.

        Ungeimpfte sind toxisch bis sie durch Negativtest ihre augenblickliche Ungefährlichkeit dokumentieren.

        Das Monopol auf Absolution durch ein heiliges Sakrament übt der Staat allein durch Injektion aus, deren Folgen der Unterworfene auf eigenen Wunsch und eigenes Risiko trägt. Folgekosten möglicher Behandlungen trägt die Versichertengemeinschaft.

        Wortbrüche über Zwänge bedeuten nichts.
        Ob sich hinter der Zusicherung von der Gesundheit zuträglich auch ein Wortbruch versteckt…. natürlich nicht.

        Der SPD Parteitag billigt den Koalitionsvertrag mit 98%

        Ernst Jünger im Waldgang:

        “Dagegen würde eine Zahl von ungültigen und Gegenstimmen, die
        sich um zwei Prozent herum bewegt, nicht nur erträglich, sondern auch günstig sein.
        Der Nutzen dieser beiden Stimmen für den Veranstalter ist ein doppelter: sie geben einmal den übrigen achtundneunzig Stimmen Kurs, indem sie bezeugen, daß jeder ihrer Träger sein Votum hätte abgeben können wie jene zwei Prozent. Damit gewinnt sein Ja an Wert, wird echt und vollgültig.
        Den Diktaturen ist der Nachweis wichtig, daß die Freiheit, Nein zu sagen, bei ihnen nicht ausgestorben ist. Darin liegt eines der größten Komplimente, die man der Freiheit machen kann.”

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Nein, ich denke nicht, dass es EINE übergreifende Verschwörungstheorie gibt.”

        Das ist doch schonmal ein vernünftiger Ansatz. Wieso treffen Sie dann Schlussfolgerungen in der Charakterisierung des “Verschwörungs”-Lagers, die darauf beruhen, dass es doch eine gäbe?

        “Ich setze einen Karton Rieslingsekt auf eine Quote von mindestens 15% Menschen, die gelegentlich bis regelmäßig einfach den Puffer drauftropfen.”

        Die Wette müssen Sie jemand anderem anbieten.

        Ich sehe allerdings nicht, was an den aktuell getroffenen Maßnahmen da besser sein sollte. Die “Versagensquote” in einem 2G-Regime aus der Kombination von fehlender Kontrolle der Regeln, der Benutzung gefälschter Impfzertifikate und durch Impfdurchbrüche bei tatsächlich Geimpften wird ungefähr genauso hoch sein wie die durch 1G-Selbsttestschummler, die tatsächlich infiziert sind und dann in der Öffentlichkeit herumlaufen.

        “Wenn der Staat eine Maßnahme für gegeben hält, das ebenfalls verfassungsgemäße Recht auf körperliche Unversehrtheit zu schützen und das auch noch von einer Mehrheit getragen wird, soll er nichts mit Sanktionen belegen können?”

        In einer Diktatur kann der Staat das natürlich.

        In einem demokratischen Rechtsstaat mit in der Verfassung geschützten Grundrechten ist aber nicht maßgeblich, was der Staat für notwendig hält (es könnte ja durchaus sein, dass der Staat zu so einer Einschätzung nur kommt, um eine Rechtfertigung für autoritäre Maßnahmen zu konstruieren, sowas soll es tatsächlich geben…), sondern es sind nur diejenigen Maßnahmen gerechtfertigt, die auch tatsächlich *wirksam* und dazu noch unbedingt erforderlich und angemessen sind.

        Was irgendeine Mehrheit in Meinungsumfragen dazu sagt, spielt überhaupt keine Rolle. Aber man könnte natürlich das Grundgesetz durch eine neue Verfassung ersetzen (die müsste per Volksabstimmung mit einfacher Mehrheit angenommen werden), in dem mit dem Gesundheitsschutz konkurrierende Grundrechte wie das der freien Entfaltung der Persönlichkeit nicht mehr gewährleistet werden. Möchten Sie gerne in so einem Hygienestaat leben?

  2. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    Zum Thema Impfpflicht hatte ich Felix vor zwei Tagen folgendes geantwortet:

    Wir brauchen keine Impfpflicht, sondern eine marktwirtschaftliche Lösung, die die Kosten verursachungsgerecht einpreist. Da die Krankheitsverläufe der Ungeimpften die Krankenhäuser massiv belastet, sollten diese Kosten in den Krankenkassenbeiträgen in Form einer zusätzlichen monatlichen Kopfpauschale berücksichtigt werden. Alternativ könnte man auch das amerikanische Modell wählen und die Behandlungskosten müssten dann im Fall der Fälle von den Ungeimpften selber getragen werden. So käme die individuelle Freiheit nicht unter die staatlichen Zwangsräder. https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/schuldenmachen-ist-richtig-der-weg-ist-falsch/#comment-215558

    LG Michael Stöcker

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Stöcker

      “Da die Krankheitsverläufe der Ungeimpften die Krankenhäuser massiv belastet, sollten diese Kosten in den Krankenkassenbeiträgen in Form einer zusätzlichen monatlichen Kopfpauschale berücksichtigt werden.”

      Auch die Krankheitsverläufe von Fettleibigen belasten Krankenhäuser massiv, nicht nur bei Corona (egal, welchen Impfstatus sie haben) sondern bei einer langen Reihe von Erkrankungen.

      Daher sollten diese Kosten in den Krankenkassenbeiträgen in Form einer zusätzlichen Kopfpauschale berücksichtigt werden. (man könnte auch nach Tonnage abrechnen…)

      Sehen Sie, wohin Ihr Ansatz führt?

      “Alternativ könnte man auch das amerikanische Modell wählen und die Behandlungskosten müssten dann im Fall der Fälle von den Ungeimpften selber getragen werden. So käme die individuelle Freiheit nicht unter die staatlichen Zwangsräder.”

      Die Behandlungskosten der Geimpften sollen die Ungeimpften aber gleichzeitig weiter “solidarisch” mitbezahlen, nicht wahr? ;)

      Es gibt wirklich nicht viel Widerlicheres in der politischen Debatte als autoritäre Kollektivisten, die sich als Liberale ausgeben.

      Antworten
    • Joerg
      Joerg sagte:

      Moin Herr Stoecker,

      zu “Wir brauchen keine Impfpflicht, sondern eine marktwirtschaftliche Lösung, die die Kosten verursachungsgerecht einpreist. Da die Krankheitsverläufe der Ungeimpften die Krankenhäuser massiv belastet, sollten diese Kosten in den Krankenkassenbeiträgen in Form einer zusätzlichen monatlichen Kopfpauschale berücksichtigt werden.”

      Das waere eine kalte und unbarmherzige Gesellschaft, wenn wir nur nach Verursacherprinzip vorgehen (Raucher? Trinker? Drogis? Esssuechtige? Bewegungsmuffel? Raser? Extremsportler?).

      Die Liebe liebt bis zu letzt. Stellen Sie sich ihr leibliches Kind auf Abwegen vor: sie wuerden nach jedem Fall ihm aufhelfen und versuchen zu helfen, es eben zu lieben und hoffen, dass es irgendwann Klick macht und es sein Verhalten aendert, oder?

      Sollte es so nicht auch in unserer Gesellschaft sein?

      LG Joerg

      Antworten
    • @foxxly
      @foxxly sagte:

      @ m. stöcker
      …….. konsequent weiter gedacht: dann müssten sie auch alle versicherungen verbieten, weil viele ein ganzes leben lang einzahlen und diese nicht in anspruch nehmen müssen.

      vielleicht können sie ihre denkweise auch bei den auswüchsen im schuldgeldsystem anwenden ?

      Antworten
    • Thomas M.
      Thomas M. sagte:

      Man kann es auch so sehen: Wir haben aktuell bereits eine sehr weitreichende Impfpflicht.

      Die meisten gesellschaftlichen Orte, bei denen man mit Fremden zusammen kommt, können aktuell ohnehin nur noch mit Impfung besucht werden. Das erstreckt sich nun auch noch auf die eigenen vier Wände.

      Reicht das nicht??? Wozu noch kollektiver Impfzwang?

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        “Reicht das nicht??? Wozu noch kollektiver Impfzwang?”

        Damit auch Sie lernen, zu gehorchen, anstatt andauernd irgendwelche Fragen zu stellen. Das schädigt die Impfgemeinschaft.

  3. Christian Anders
    Christian Anders sagte:

    @R. Ott

    Wieso hat Röhn nicht die Frage gestellt, wieso Bayern es anscheinend anders macht als das RKI. Dort werden unklare Fälle ausgeschlossen und die Aufschlüsselung erfolgt nur über jene, bei denen der Status klar ist:
    „Fälle, für die Angaben zum Impfstatus unvollständig waren bzw. für die eine unvollständige Impfung angegeben wurde, wurden ausgeschlossen.“

    So ist es natürlich richtig – und ich schau jetzt mal nach Bayern.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Christian Anders

      “Wieso hat Röhn nicht die Frage gestellt, wieso Bayern es anscheinend anders macht als das RKI.”

      Der Anlass für die Recherche ist vermutlich, dass Söder und die bayerische Landesregierung mit besonders aggressiver “Pandemie der Ungeimpften”-Propaganda aufgefallen sind, siehe Zitat von Röhn hier:

      https://twitter.com/Tim_Roehn/status/1461599507234369540

      Sachsen produziert übrigens nach genau der gleichen Erfassungsmethode seinen Pandemiedatenmüll, hat aber zumindest seit 20. November die Veröffentlichung der Daten über Inzidenzen bei Geimpften und Ungeimpften auf dem regierungseigenen Corona-Portal “vorerst eingestellt”. ;)

      Das RKI schließt in seinen Auswertungen löblicherweise die Fälle mit Impfstatus “unbekannt” aus, tut aber interessanterweise das gleiche auch mit “Kreuzimpfungen” (also zum Beispiel 1. Dosis Moderna, 2. Dosis Biontech), obwohl doch laut Aussagen der Politik das Kombinieren verschiedener Impfstoffe sehr wirksam sei und ausdrücklich empfohlen wird, wenn bei einem der Impfstoffe gerade Versorgungsengpässe herrschen (Ältere kennen das noch aus der DDR-Werbung):

      “COVID-19-Fälle galten als vollständig geimpft, wenn für sie in den übermittelten Daten mindestens 2 Impfdosen eines COVID-19-Impfstoffes bzw. mindestens 1 Dosis des Janssen-Impfstoffes (Johnson & Johnson) angegeben waren und das Datum der Gabe der letzten Impfdosis mindestens 14 Tage vor Erkrankungsbeginn (bzw. Diagnosedatum bzw.
      Meldedatum) lag. Fälle galten als ungeimpft, wenn für sie übermittelt wurde, dass sie nicht geimpft waren. Fälle, für die Angaben zum Impfstatus unvollständig waren bzw. für die eine unvollständige Impfung angegeben wurde, wurden ausgeschlossen.”
      [Quelle RKI “Wöchentlicher COVID-19-Lagebericht vom 18.11.2021”, Seite 21]

      Nach dem, was wir üblicherweise im Kontext der Corona-Debatte als “Geimpft” verstehen und was auch im Rahmen der 2G- und 3G-Regeln für Einschränkungen und Kontaktbeschränkungen als maßgeblich gilt (also 1 Dosis J&J oder 2 Dosen mit einer Kombination der verschiedenen anderen in Deutschland zugelassenen Impfstoffe, wobei die 2. Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt = “geimpft”) dürften die offiziellen RKI-Auswertungen also die tatsächliche Anzahl der Impfdurchbrüche immer noch deutlich unterschätzen, weil die Kreuzgeimpften ausgeklammert werden.

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Ott

        Wo lesen Sie da denn den Ausschluss von Kreuzimpfungen heraus?

        „eines Impfstoffes“ heißt doch nicht „sortenrein“!?

  4. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    @ Alexander

    >Nie werde ich vergessen als Sie vor ca. 3 Jahren hier auf bto Gedanken zur Euthanasie kommentierten. Heute ist alles anders, gesunde junge Menschen sollen aus Solidarität gesundheitliche Risiken eingehen, damit Alte ihre Leben verlängern?

    Beide Ziele ohne unnötige Risiken zu erreichen – kann unsere Medizin, aber der politische Wille ist so mächtig, dass man jeden gegen jeden hetzt.>

    Sie müssen nichts vergessen, aber auch mal was kapieren.

    Junge Menschen sollen NICHT gesundheitliche Risiken eingehen, DAMIT Alte ihre Leben verlängern.

    Ältere/Alte hätten sich und SOLLEN sich immer noch in hinreichender Zahl hinreichend impfen lassen (oder als nicht hinreichend Geimpfte in hinreichender Zahl freiwillig auf eine hinreichende Zahl von Kontakten verzichten), damit junge Menschen NICHT gesundheitliche Risiken eingehen, d. h. durch Impfung verhindern MÜSSEN, dass sie Ältere/Alte anstecken.

    Ja, unsere Medizin kann das, wenn sie gut organisiert ist.

    Sie war und ist immer noch nicht gut genug organisiert.

    DAS ist der Politik anzukreiden und NICHT, dass sie einen MÄCHTIGEN WILLEN (!) hat„ mit dem sie „jeden gegen jeden hetzt“.

    Was hätte sie davon, wenn sie es täte?

    Nichts.

    Sie reden DUMMES Zeug.

    Und genau dieses GEREDE bestärkt Ältere/Alte darin, sich nicht impfen zu lassen.

    Schlimm.

    Noch schlimmer, dass vor allem auch DADURCH die Politik durch Kontakteinschränkungen ERZWINGEN muss, dass die Inzidenzen und die Anzahl der Toten nicht durch die Decke schießt.

    Am schlimmsten, geradezu fatal und vergiftend, weil DARAUFHIN Leute wie SIE nicht mehr wie heute vom HETZEN reden, sondern von der DIKTATUR.

    Ihr Auftreten ist gekennzeichnet von BORNIERTHEIT und – weil ich sie für hinreichend intelligent halte, sage ich auch – SKRUPELLOSIGKEIT.

    Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @DT

      Skrupellosigkeit hieße Absicht. Hier widerspreche ich.

      Ich kenne genug intelligente Menschen, die partiell bei gewissen Themen völlig unsinnige und auch faktisch unhaltbare Positionen zementiert haben.
      Das liegt nicht an mangelnder Intelligenz und auch nicht an mangelnder Empathie. Es fehlt einfach die Fertigkeit zum Perspektivwechsel. Weder kann man widersprechende Argumente und Fakten verstehen und einbeziehen, noch versucht man, mal die Vogelperspektive einzunehmen und die eigene Position „von außen“ zu verorten und evtl. zu verschieben.

      Diese Fähigkeit scheint mit klassischer Intelligenz nur lose korreliert zu sein – Erfahrungswert, keine validen Daten vorhanden.

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Ja, unsere Medizin kann das, wenn sie gut organisiert ist. Sie war und ist immer noch nicht gut genug organisiert. DAS ist der Politik anzukreiden und NICHT, dass sie einen MÄCHTIGEN WILLEN (!) hat„ mit dem sie „jeden gegen jeden hetzt“. Was hätte sie davon, wenn sie es täte? Nichts.”

      Was die Politik davon hat, Geimpfte und Ungeimpfte gegeneinander aufzuhetzen, ist doch nun wirklich offensichtlich: Sie lenkt damit von ihrem eigenen Versagen ab und zersplittert die Opposition. Für diese Strategie der Exekutive gibt es unzählige historische Beispiele, normalerweise nimmt sie allerdings religiöse oder ethnische oder soziale Unterschiede, das ganze am Impfstatus aufzuhängen ist das wirklich Neue.

      Nützlicher Nebeneffekt: Gleichzeitig unterstützt das die Impfpropaganda-Kampagne und damit auch beispielsweise den Biontech-Aktienkurs. Dort sind dann die Geldkoffer für Kickback-Zahlungen gefüllt und die können sich sogar eine Riege unfähiger Politiker für ihren Aufsichtsrat und ganz viele andere Beiräte leisten. ;)

      “Und genau dieses GEREDE bestärkt Ältere/Alte darin, sich nicht impfen zu lassen. Schlimm.

      Noch schlimmer, dass vor allem auch DADURCH die Politik durch Kontakteinschränkungen ERZWINGEN muss, dass die Inzidenzen und die Anzahl der Toten nicht durch die Decke schießt.”

      War es nicht eher so, dass das andauernde Gerede und auch die dazu passenden politischen Beschlüsse über Einschränkungen für Ungeimpfte bei gleichzeitigen Öffnungen für “2G” (also Genesene und Geimpfte) dazu geführt haben, dass sich die Geimpften in Sicherheit wähnten und auch ihre Kontakte nicht beschränkten, obwohl die so gepriesene Impfung nach ein paar Monaten einen großen Teil ihrer Wirkung verliert?

      “Am schlimmsten, geradezu fatal und vergiftend, weil DARAUFHIN Leute wie SIE nicht mehr wie heute vom HETZEN reden, sondern von der DIKTATUR.”

      Ah, endlich die Vergiftungsmetapher! Na immerhin vergiftet der Alexander nur den Diskurs und nicht auch die Brunnen oder so…

      Würden Sie eigentlich soweit gehen, zu sagen, dass die Ungeimpften unser Unglück sind?

      Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @ Lieber Herr Tischer,

      unser Dissens erstreckt sich über alle Themen so auch die Pandemie, er ist allein der Wahrnehmung von Realität geschuldet – die Sie völlig anders erlebten als ich in >30 Jahren Selbstständigkeit.

      Wie wir das vom mainstream gewohnt sind, machen auch Sie alle Quellangaben runter ohne auszuwerten, was die Quelle eigentlich sagen will. Meist blamieren sich schlechte Quellen von ganz allein.
      Haben Sie von mir 1x eine miese Quelle gesehen? Nein.

      Wie billig war es einem Bhakdi oder Wodarg handwerkliche Fehler nach zu sagen, wähend die eintretenden Ereignisse beide bestätigten.
      Im Gegenteil sind die Diffamierer aus dem Kreis des mainstream weder kompetent noch auf dem Stand der Dinge – ihre ökonomischen Abhängigkeiten dagegen offenbar.

      Nun unterstellen Sie mir Skrupellosigkeit während an Schwangere und Kinder experimentelle Stoffe verspritze werden, deren unerwünschte Wirkungen für ~ 80% Fehlgeburten im ersten Trimester der Schwangerschaft sorgten?

      Es versteht sich, dass die für die Zulassung verantwortlichen Behörden – die im Nachgang die Nebenwirkungen registrieren müssten um entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen – ein Problem mit damit haben eigene Fehlentscheidungen zu korrigieren.

      Es könnte sein, dass “Skrupellose” wie ich richtig liegen und ihre Wahrnehmung falsch ist, dann sollten Sie sich um ihre Dinge kümmern und nicht anderen handwerkliche Fehler unterstellen.

      Bisher waren mir haltlose Diffamierungen egal, wenn am Ende jeder nach seiner Fasson leben darf. Nun steht eine Pflicht an, die meine körperliche Unversehrtheit in Frage stellt. Was glauben Sie wird passieren, wenn Eigentumsökonomen nicht einmal ihren Körper schützen können?

      JA es ist eine Diktatur
      NEIN meine Grundrechte sind icht verhandelbar.

      https://www.bitchute.com/video/10vp4jFj0WUq/

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        Sie nehmen Realität nicht anders wahr. Sie verweigern sich ihr partiell und sind auch von Empirie nicht zu überzeugen. Sie drehen sogar Studien, die Ihnen widersprechen, so hin, dass Sie Ihnen zustimmen und verlinken das dann auch noch. Siehe unten.

        Das mit den 80% Fehlgeburten ist lange aufgeflogene Fehlannahme der Medien, die – wie Sie sowas auch machen – eine CDC Studie falsch verstanden haben. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmoa2104983

        Die echte Quote lag in jener CDC Studie bei ca. 9%, ähnliche Studien in anderen Ländern fanden ebenfalls keinen Zusammenhang.

        Sie nehmen nicht wahr, was nicht sein darf: Alles, was Ihrem längst gefällten Vorurteil widerspricht:
        „JA es ist eine Diktatur“

        Es bliebt bei dem, was ich über Bullshit sagte: Er ist leichter produziert als widerlegt. Eine falsche Fehlgeburtsquote von 80% kann jeder ins Internet rotzen, samt der impliziten böswilligen Unterstellungen, die daran hängen. Und wenn es falsch ist? Macht ja nix, ist ja Meinungsfreiheit oder was?

        Sich dann auch noch über jene zu erheben, die so einen Mist dauernd wegräumen müssen mit den Worten:
        „Im Gegenteil sind die Diffamierer aus dem Kreis des mainstream weder kompetent noch auf dem Stand der Dinge“

        Die „Diffamierer“ werden von Ihnen als solche diffamiert. Sie haben Bhakdi und Wodarg keine handwerklichen Fehler bloß nachgesagt, sondern nachgewiesen. Weil sie eben doch Kompetenzen auf diesen Gebieten haben. Meinen Sie, die beiden lonesome Cowboys seien die letzten Kompetenten, weil Ihnen deren Lesart besser gefällt?

        Und Sie selbst begehen solche Fehler auch ständig, z. B. beim Lesen von Studien. Ein Blick in die CDC-Studie und Sie können den Unsinn mit den 80% selbst widerlegen.

        Wieso glauben Sie eigentlich, wenn es die 80% wirklich gäbe, könnte man das verbergen bei der Menge an früh geimpften Schwangeren? Alle sind nicht kompetent, aber die hyperkomplexen Geheimhaltungen von allem Möglichen kriegen sie zwischen Morgentoilette und Morgenmüsli gewuppt?

        Wirklich, Sie nehmen nicht die Realität anders war, sondern eine andere Realität.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Sie leugnen die Opfer, deren Zahl täglich steigt.

        Wenn sich gesellschaftliche Gruppen weder auf eine gemeinsame Realität noch auf gemeinsame Quellen einigen können und man nicht bereit ist sich zu unterwefen, stellen Sie sich welche Lösung für das Zusammenleben vor?

        Bußgeldbescheide,
        dratische Beitragserhöhungen,
        Verlust der Krankenversicherung,
        Verlust des Sorgerechts,
        Verlust der Bürgerrechte,
        Entmündigungen,
        Internierungslager,
        Zwangsinjektionen,
        Zwangssterilisationen,
        Euthanasie Ungeimpfter

        Wobei der Kreis der Betroffenen mit jedem Quartal steigt, nach dessen Ablauf Freiheitsrechte verfallen gemäß der Billigung des DEUTSCHEN VERFASSUNGSGERICHTS, wenn man nicht einer experimentellen Injektion unter Haftungsausschluß zustimmt.

        Nie war Mehrheit leichter.

        Schüchtert mich das ein?

        Nein.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        Unsinn. Corona erzeugt weit mehr Opfer als die Impfung gegen Corona.

        „Wenn sich gesellschaftliche Gruppen weder auf eine gemeinsame Realität noch auf gemeinsame Quellen einigen können“

        Auf Fakten „einigt“ man sich nicht. Es gibt sie oder nicht. Und zu den Quellen: IHRE eigenen Quellen zeigen nicht das, was sie denken, dass sie zeigen. Sie können einfach keine Tabellen oder Diagramme lesen, wenn Sie aus einer 9%igen eine 80%ige Quote machen.

        „Euthanasie Ungeimpfter“
        Durch was?

        „Schüchtert mich das ein?
        Nein.“

        Und das zeigen Sie dadurch, dass Sie auf evidentem Unsinn bestehen? Das ist aber Widerstand gegen Einschüchterung, sondern Starrsinn. Das ist was anderes.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        “9% und 80%”

        80% Fehlgeburten im ersten Trimester. Auf 9 Schwangerschaftsmonate hochgerechnet verwässert sich die Zahl auf 9% das Werk der CDC.

        So werden in dieser Pandemie Zahlen umgedeutet und scheinbare Fakten geschaffen.

        Genau auf diese Weise erreichen wir nichts, weil mir 9% der Fehlgeburten auch zuviele sind.

        Die Relation zwischen Immunisierungsschäden und Opfern der Pandemie haben Sie ins Spiel gebracht; war für mich kein Thema.

        Schwangere Frauen und unbeborene bzw. minderjährige Kinder dem Risiko einer experimentellen Behandlung zu unterwerfen halte ich für skrupellos. Beides keine Risikogruppen und konventionell zu behandeln – wie bisher auch.

        Die Agenden könnten offenbarer nicht sein.
        Zur Abtreibung gehört mein Körper mir,
        in Sachen Gesundheit jedoch der Gemeinschaft.

        Es gibt Zusammenhänge die ich immer mehr befürworte, aber keinen Konsens mit Leuten wie Ihnen.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        NEIN.
        9% in 3 Trimestern kann nur kleiner oder gleich dieselbe Zahl im ersten Trimester ergeben, nie mehr. Wir sind jetzt bei Mathe Klasse 10 angekommen.

        Hören Sie auf zu desinformieren. Es gibt einfach keine 80% Fehlgeburten im ersten Trimester. In der verlinkten Studie zu sehen, in anderen ebenso.

        Die 9% entsprechen der Quote auch ohne Impfung. Nicht 9% zusätzlich durch die Impfungen. Statistische Wirkung der Impfung auf Anzahl Fehlgeburten: NULL in allen Studien.

        Und nein, da ist kein Interpretationsspielraum bei den Daten. Das ist simple Prozentrechnung.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Dieser 80-9% Vergleich wird schon stimmen, weil die Impfkampagne für alle erst im Frühjahr 2021 begann und alle ungeimpft Gesundgeburten erst abgebaut sein müssen, bevor die Zahl der geimpft Mütter ihre experimentellen Erfahrungen macht.

        Die Zahl der Fehlgeburten ging in UK und Israel sofort bei Beginn der Kampagne hoch, wie man einen peak auf euromomo sehen konnte als Israel seine erste Herzinfarktwelle heimsuchte.

        Ärzte, wie mein Hausarzt, die ihre Patienten ungefragt aggressiv impfen wollen – werden im Nachgang einen Scheiß unternehmen mögliche Schäden ursächlich zu klären.

        Die Buschtrommeln unter den Weibern funktionieren viel besser als Behörden, frägt man sich durch wird von zahlreichen Abgängen berichtet. Die Zusammenhänge stellt jede für sich her.

        Sich wegen Kinderwunsch nicht impfen zu lassen eine weit verbreitete Entscheidung junger Frauen in der Pflege, Service etc.

        Erst heute nachmittag hat mich ein früherer Schüler besucht und über Wasser in der Lunge des Fötus berichtet, dessen Mutter sich eigens immunisieren ließ….der wollte sich versichern ob er schon spinnt oder der Rest seiner Umgebung. Dass Rettungswagen für Ungeimpfte nicht mehr kommen . …. überrascht ?

        Haarausfall, Unterleibsblutungen, Aneurysmen, Schlaganfälle, Herzinfarkte ….durch zufällige Gespräche in meinem erweiterten Bekanntenkreis….. meist wird aus beruflichen Gründen entschieden.

        Egal was sie mir nachsagen, was ist hier los?

        Anstelle Probleme zu lösen und der Gesellschaft größtmögliche Funktion zu ermöglichen wird eine Hatz auf “Ungeimpfte” veranstaltet und alle machen mit.

        Hier bahnt sich großes an, denn nicht nur Lieferketten werden gestresst – sondern alle Beziehungen zwischen Lieferanten, Kunden, Mitarbeitern, Fremddienstleistern bis in die Familien über Generationen werden gerade zum Bruch vorbereitet.

        Das ist kein Spaß, ökonomische Zombies führen den Feitstanz an und alle ehrlichen Kaufleute ziehen sich ins Private zurück.

        Dyfsunktion voraus.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        „Dieser 80-9% Vergleich wird schon stimmen, weil die Impfkampagne für alle erst im Frühjahr 2021 begann und alle ungeimpft Gesundgeburten erst abgebaut sein müssen, bevor die Zahl der geimpft Mütter ihre experimentellen Erfahrungen macht.“

        Wie können Sie sagen, das „wird schon stimmen“, wenn es mathematisch nicht stimmen kann? Wo bin ich gelandet?
        Meinen Sie eigentlich, die Studie wäre an ungeimpften Müttern durchgeführt worden? Wieso schauen Sie nicht einfach mal in die Daten rein?

        Und nein, es müssen sich keine ungeimpft Gesundgeburten abbauen, um so etwas zu untersuchen. Wieso auch, die Bezugsgröße von ungeimpften Fehlgeburtsquoten gibt es von vorher.

        Dass man als Frau einen Grund für einen Schicksalsschlag wie eine Fehlgeburt lokalisieren WILL, verstehe ich sofort. Deshalb ist anekdotische Evidenz auch wertlos, wenn es statistische Validität gibt. Um genau solche – voll verständlichen – individuellen Denkfehler zu korrigieren.

        Genau dafür gibt es die wissenschaftliche Methodik: Weil individuelle Intuition oft falsch ist in solchen Fragen.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Genau wie Sie Schicksale mit Anekdoten gleich setzen, darf das dümmliche Publikum solchen Studien und Statistiken misstrauen.

        Als Prof. Ioannidis / Stanford aus den staatlichen Zahlen Überlebensraten von 99.85% errechnete, hatte staatliche Wissenschaft nichts besseres zu tun als Ioannidis unter Druck zu setzen und im Sommer das Injizieren für Schwangere frei zu geben.

        Seit Sommer ist noch keine Schwangerschaft vollendet also können erfolgreiche Geburten noch gar nicht gezählt werden.

        Seit Sommer ist das erste Trimester zählbar und dafür kommen die Auswertungen ungewohnt schnell, bedenkt man das Tempo über die Anerkennung von Schadensmeldungen. Dunkelziffern und das Schweigen der behandelnden Ärzte gibt es nicht….Amputationen von Gliedmaßen nach Trombosen, Leistungsverluste von Spitzensportlern und Nervenleiden (vgl. Schweden Scheinegrippe) stammen aus dem Auenland, klar.

        Atemberaubend schnell die Freigabe der Säfte nun ab 5 Jahren, während Sie beredt das Lancet relativieren, wonach Geimpfte am Infektionsgeschehen zunehmend teilnehmen. Geimpfte nach Risikogruppen bevorzugt geschützt – nicht jedermann mit eventl. geringerem Todesrisiko wie Kinder…deren Immunsystem ganz andere Anforderungen hat als bei Palliativpatienten.

        Das Narrativ der Mutationen bei Ungeimpften führte in Australien zu Keulung bedeutender Hundebestände, sowie zur Impfung von Zoobeständen, weil Atemwegsviren bei allen Säugern mutieren.

        Dass es > 100 weitere Viren von Sars-Cov Format gibt, stört die Anhänger dieser Politik nicht.

        Opfer relativiert man nicht, bisher wurden solche Kampagnen bei wenigen Schadensmeldungen gestoppt. Nun zum ersten mal mit Gewalt fortgesetzt – cui bono? Die Alten natürlich!

        Bei bestätigter nachlassender Wirksamkeit geschehen jetzt unter Hochdruck (30 Mio bis Weihnachten, Scholz) Kreuzimpfungen, damit man im Schadensfall 100% sicher NICHT sagen kann wo die Ursachen der Komplikationen herrühren.
        Verträge und Schriftverkehr zwischen Politik und Pharma in den USA / Europa unter strenger Geheimhaltung, bei fortwährendem Haftungsausschluß.

        Dabei ist das Leben so einfach, den Anderen das Denken überlassen – dafür ist Wissenschaft schließlich da.

        Also sehe ich meine Dummheit ein und suche nächste Woche im Impfzentrum einen Termin nach – der Freiheit wegen.

    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Christian Anders, @ Richard Ott, @ Alexander

      @ Christian Anders

      >Es fehlt einfach die Fertigkeit zum Perspektivwechsel.>

      Sie meinen FÄHIGKEIT zum Perspektivwechsel, d. h. eine diesen Menschen GRUNDSÄTZLICH nicht erfassbare Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln, bzw. in vorliegenden Fall die Realität zu erkennen und einzuordnen.

      Das gibt es, da hilft auch kein Diskustieren, es wäre vergebens.

      Man müsste die Behauptung vom gegeneinander hetzen nur kommentarlos zur Kenntnis nehmen.

      Bei Alexander liegt der Fall anders.

      Er könnte die FERTIGKEIT zum Perspektivwechsel ERLANGEN.

      Denn er reagiert zwar viel zu wenig, aber hin und wieder AUF Entgegnungen.

      Da auch Sie mit ihm diskutiert haben, GLAUBEN Sie zumindest, dass er die Fertigkeit erlangen könnte.

      Daher halte ich meine Begrifflichkeit aufrecht.

      Aber natürlich lasse ich mir auch sagen, von Ihnen jedenfalls allemal:

      Dass ich zu den gerade noch intelligenten Menschen gehöre, die im VORLIEGENDEN Fall der BEURTEILUNG einer Behauptung eine unhaltbare Position zementiert haben.

      Ich habe jedenfalls keine validen Daten, mit denen ich mich dagegen wehren könnte.

      @ Richard Ott

      >Was die Politik davon hat, Geimpfte und Ungeimpfte gegeneinander aufzuhetzen, ist doch nun wirklich offensichtlich: Sie lenkt damit von ihrem eigenen Versagen ab und zersplittert die Opposition. Für diese Strategie der Exekutive gibt es unzählige historische Beispiele, …>

      Sie reden sich mit „Strategie“ raus, statt sich folgender Frage zu stellen und sie zu beantworten anhand der FAKTISCHEN Gegebenheit:

      Hetzt die Politik in der gegenwärtigen Lage jeden gegen jeden?

      Ja oder nein?

      Ich sehe sehr wohl ein Versagen praktisch der GESAMTEN Politik und eine Verbissenheit, dem jeweils anderen die Verantwortung dafür zuzuweisen:

      Die den Bund Regierenden beschuldigen die Länderregierungen, den Instrumentenkasten nicht ausgepackt zu haben und die Länderregierungen die den Bund regierenden, nicht genügend Instrument zur Verfügung gestellt zu bekommen.

      Das ist aber NICHT die MENSCHEN, jeden gegen jeden zu hetzen.

      >Würden Sie eigentlich soweit gehen, zu sagen, dass die Ungeimpften unser Unglück sind?>

      Sie lesen doch mit, was ich sage und wissen daher, was meine Position ist.

      Ich habe gesagt, dass die Ungeimpften, d. h. jene, die sich nicht impfen lassen, das selbstverständlich tun können und zwar OHNE sich dafür rechtfertigen zu MÜSSEN.

      Sie haben aber dann nach Lage der Dinge auch die PFLICHT, ihre Kontakte stark zu beschränken.

      Tun sie es nicht, was in zu großer Zahl der Fall ist, MUSS der Staat die DADURCH Gefährdeten schützen können mit geeigneten Maßnahmen, die auf Verhältnismäßigkeit befunden worden sind.

      KONTAKTVERBOTE sind dafür geeignet und – über die Verhältnismäßigkeit kann man wie immer streiten – dem Umfang nach m. A. n. auch GERECHTFERTIGT.

      Wo soll da ein Unglück sein?

      @ Alexander
      I
      ch habe auch mehr als 30 Jahre Selbständigkeit hinter mir.

      Es geht nicht um Quellenangaben, sondern um die ERKENNTNIS von Realität, die Sie so gut wie ich wahrnehmen können.

      Sie tun es nicht.

      Sie tun es auch in Ihrer letzten Entgegnung nicht:

      >… während an Schwangere und Kinder experimentelle Stoffe verspritze werden, …>

      Das ist FALSCHE Wahrnehmung der Realität.

      Es wird NICHTS an Schwangere und Kinder verspritzt.

      Es wird Schwangeren und den Eltern ANGEBOTEN, sich bzw. die Kinder impfen zu lassen.

      Diese Erwachsenen können sich darüber INFORMIEREN unter anderem bei ihrem Arzt, der nicht Josef Mengele heißt und ist.

      Und sie können die Impfung ABLEHNEN, ohne mit Sanktionen belegt zu werden.

      Warum BLENDEN Sie das aus?

      Sie, der hier als gebildeter Mensch auftritt und Ernst Jünger zitiert?

      Sie blenden es aus, weil Sie unbeirrbar zu wissen GLAUBEN, dass wir in einer DIKTATUR leben.

      Statt einmal darüber nachzudenken, behaupten Sie es immer WIEDER, sich dabei aller FREIHEITEN bedienend, die Ihnen diese „Diktatur“ gewährt.

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Dietmar Tischer

        Ich mache mir die Mühe der substanziellen, wenn auch manchmal unsachlich scharfen Entgegnung v. a. wegen der Mitleser.
        ( Es folgt unsachliche Polemik )

        Dieser enorme Unfug hat sich auch deshalb so verbreitet, weil es zu wenig gute Kommunikation gab und gibt, die ihm beständig entgegen tritt.
        Es hat sich eine Blase des Blödsinns gebildet, in der Deutschland eine Diktatur ist, Schwangeren die Föten weggespritzt werden, die Bevölkerung mithilfe von Graphen durch‘s 5G-Netz gegrillt werden soll, all das natürlich als vorbereitende Populationskontrolle für den Great Great Great Reset, auf den die auf allen anderen Feldern völlig Inkompetenten dieser Welt in perfekter Choreografie hinarbeiten.
        Eventuell gesteuert von den Restnazis in der Hohlerde, wer weiß das schon?

        Dass das völlig unplausibel ist und inkompatibel mit vorhandener Evidenz interessiert da überhaupt nicht, denn Evidenz ist immer dann sicher Fake wenn sie nicht ins Weltbild passt, ist doch klar?

        Ich weiß genau so wenig, ob meine Einschätzung stimmt, wie Ihre. Das Eingeständnis vorab eines möglichen Fehlurteils haben wir jedenfalls den Blasenbewohnern voraus.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        >Dieser enorme Unfug hat sich auch deshalb so verbreitet, weil es zu wenig gute Kommunikation gab und gibt, die ihm beständig entgegen tritt.

        Die Frage ist: Kann gute Kommunikation zu Fakten die Verbreitung des Unfugs stoppen? Oder verbreitet sich der Unfug gut, weil er bei manchen auf fruchtbaren Boden fällt, bestehende Befürchtungen bestätigt und erweitert, während gute Faktenkommunikation dort abgeblockt würde, weil das Gesamtbild schon zu gefestigt ist und der Sender die “Feinderkennung” aktiviert?

        Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und Berichterstattung hierüber sind jedenfalls nicht förderlich für die geistige Gesundheit. Wenn 24/7 Untergang gesendet wird, darf man sich über einen Anstieg von Angststörungen und Wahn nicht wundern. Die Betroffenen artikulieren sich im Internet und steigern sich gegenseitig weiter rein – und stecken andere mit den Memes noch an! Ihnen kann man mit bloßen Argumenten nicht helfen. Man sollte das Phänomen des grassierenden Unfugs auch aus dieser Perspektive sehen.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dietmar Tischer

        Ja, die experimentellen Stoffe werden nur auf Wunsch verspritzt, nachdem der Kanditat per Unterschrift auf Haftung verzichtete.

        Wenn die Beratung so mager ausfällt, wie von Ihnen bei einem Ihrer Durchgänge beschrieben – ist das Risiko für den Willigen ein persönliches.

        Tatsächlich können Ärzte über experimentelle Stoffe nur solche Aussagen treffen, die bis zum Tag verfügbar waren, was die Aussage von Kanzler Scholz über Versuchskaninchen bestätigt.

        Wenn Kanzler Schröder auf der Basis dieses Massenexperimentes eine Impfpflicht für alle durch den Bundestag abstimmen lässt, wandelt sich das Land in ein Regime – ein Ausdruck den Kanzler Scholz schon gebraucht hat.

        Mittlerweile sind Schlampereien über die Daten für das Notzulassungsverfahren an die Öffentlichkeit gekommen; was Wirksamkeiten und unerwünschte Effekte betrifft…die Liste der Nebenwirkungen für den Haftungsausschluß wird behördenkonform immer wieder nachgebessert, vgl. Stiko Aussagen über Herzmuskelentzündungen.

        Falls sich die BRD dazu entschließt eine Pflicht für so ein Experiment zu installieren und man über Sanktionen de facto Zwänge ausübt, hat das Land für lange Zeit seinen Frieden verloren.

        Gestorben wird schon.

  5. JürgenP
    JürgenP sagte:

    @DT 1. Dezember 2021, 21:19
    „Ohne mehr als begründete Plausibilität anführen zu können, würde ich sagen:
    Die in erster Linie, aber natürlich nicht ausschließlich REALWIRTSCHAFTLICHE globale Vernetzung bedingt eine Einbeziehung von ausdifferenzierten Interessen, die Parlamente derart überfordern, dass sie nicht mehr ENTSCHEIDER wie früher sein können und daher das demokratische System EXECUTIVLASTIG wird“.

    „Exekutivlastig“ als Folge einer Überforderung der Instanzen (hier: Parlamente), deren formelle Aufgabe das Entscheiden ist, deutet auf ein massives Managementproblem hin.
    Die wahrnehmbare Zuwendung zur Zentralisierung von Entscheidungen bietet zwar eine kurzfristige Entlastung der Entscheidungs-Instanzen. Gleichzeitig schwächt sie aber die Handlungsfähigkeit des Systems (nennen wir es Gesellschaft & Wirtschaft), dass deren Lebensfähigkeit mehr und mehr schwindet bis zum Zusammenbruch.

    Der Grund ist, dass sich die Umgebungsbedingungen infolge von Komplexitätsentwicklung nicht gleichermaßen „vereinfacht“ haben, sondern genau das Gegenteil > es entsteht laufend noch mehr Varietät.

    Heute kann eine winzige Mikrobe hochentwickelte Entscheidungssysteme auseinander nehmen, weil diese seiner Varietät (Veränderbarkeit, Flexibilität …) nicht gewachsen sind. Es bedarf daher einer Managementlösung für Entscheidungssysteme, die der zunehmenden Varietät gerecht wird, bevor alle anderen (Folge-)Probleme gelöst werden können.

    Zur aktuellen Entscheidungslage: Lösungsansätze für die „Corona-Pandemie“ sind in den System- und Komplexitätswissenschaften zu suchen, nicht in der Virologie, die mit immer brachialerem Aufwand immer weniger erreicht > ein typischer Effekt für „exekutivlastiges“ Management in späteren Prozessphasen.

    Oder will jemand behaupten, dass das Coronavirus uns nicht schon im nächsten Jahr die nächsten drei Varianten beschert, gegen die dann wieder zig-millionenfach “geimpft” werden muss?

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Jürgen P
      “Oder will jemand behaupten, dass das Coronavirus uns nicht schon im nächsten Jahr die nächsten drei Varianten beschert, gegen die dann wieder zig-millionenfach “geimpft” werden muss?”

      Eigentlich biologisches -Grundwissen ,Bio-Unterricht Mittelstufe:
      Viren mutieren und verändern sich jede Sekunde,
      aber derzeit hat das Land den schwarzen Peter , ( wie gerade Südafrika ) das als ersters irgend eine Variante findet sequenziert.
      Panik wäre bei vorhandenem biologischem Grundwissen nicht zu erzeugen ( wo bleiben kritische Stimmen von Biologie-Hochschul-Dozenten/ Lehrern? ) , die Politik kann ungestört weiter Mutanten-Varianten Ängste schüren .
      Perspektive keine Freiheit, sondern:
      ” Nach der Pandemie ist VOR der Pandemie” , O-Ton Bundeskanzlerin.

      Frederic Vester in: Die Kunst, vernetzt zu denken:
      ( Bericht an den Club of Rome 2019, S. 136 ) / Das menschliche Genom, vernetzt gesehen:
      ” …diese Vorsicht gilt erst recht, wenn man auf Basis der Gen-Kartierung versucht, mit Hilfe von Viren ( als Transporter ) Gene einzuschleusen und damit Menschen zu heilen.
      Eine Gen-Behandlung wird dann zum russischen Roulette.
      Nachdem hier auch schon die ersten Todesfälle zu beklagen sind, halten Kritiker die Gentherapie zur Reparatur von defektem Erbgut oder den Ersatz durch ein intaktes Gen für zu riskant, bestenfalls für wirkungslos. …gezielte Verbesserung des Genmaterials ist nicht möglich….”
      ” Impfung” als getarnte Gentherapie , es ist vollkommen klar, dass unter dieser Nummer bei mit Sicherheit jederzeit entdeckbaren Mutation neue Injektionen erforderlich sein werden. Impf-Abo unter strengster, Kontrolle.
      Vor Risiken warnten Kritiker wie Dr. Wolfgang Wodarg et.al.
      Derweil stehen Menschenmassen ergeben in Warteschlangen für den ” Pieks” vor Massenimpfzentren, erinnert an geduldige Massen- Warteschlagen beim Einchecken an Flughäfen für Reisen in Urlaubs- Paradiese:
      https://www.google.com/search?sxsrf=AOaemvKE3hIcOE6aKlGrVYF3vv3Qw65ooA:1638433401253&source=univ&tbm=isch&q=Bild+Warteschlagen+vor+Impfzentren&client=firefox-b-d&fir=_TaAUnf0LpIlAM%252CJlrQnnavoGMhCM%252C_%253BM7Lodn2VIJeHxM%252CFNSiHUJK2e4sbM%252C_%253BvpPwUgVz2BaSpM%252ChzzFFfRpo04UDM%252C_%253BD_4PphelV49BcM%252C6g3SD2oSdPEn4M%252C_%253BAln51pFEEYx6RM%252C-VXweuqHM13R9M%252C_%253BvQmFKLC0TaXEMM%252C480Mucr_nKm4IM%252C_%253BeF4L_HBw7JDuQM%252CP7wk84YcXYnB2M%252C_%253BR8IlzpIByf848M%252CTiVXU-t3u3VIdM%252C_%253BnqhwMv7XyYrYxM%252Czp9sRV3yHEHiaM%252C_%253BmsUBGkQTQlmclM%252CnNoGapuD2NzY7M%252C_&usg=AI4_-kQitHBasxkSFEBMQV8bYCMiS6MDPw&sa=X&ved=2ahUKEwjNjPqG2MT0AhWlyoUKHVp8CT8Q7Al6BAgCEA8&biw=1320&bih=653&dpr=1.09

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ dr l. fischer
        starke Vermutung: vielleicht geht es garnicht um den Impfstoff selbst?
        Neben den Daten -Gewinn werden bei jder dieser neuen Impfung zunehmend Graphenoxide verabreicht.
        Mit der Boosterung natürlich noch mehr. Wenn genügendend Graphenoxide (wurde in einen Beitrag bestätigt, dass diese im Impfstoff sind), dann besteht mit der 5G – Funknetz ein erhebliche Gefahr für unsere Gesundheit.
        Die Energie dieser Funkwellen können die Grapfenoxide stark aufheizen, evtl zum Platzen bringen. Damit würden Unmengen an Blutgefäße zerstört werden; – was eine innere Verblutung zur Folge haben dürfte.
        Dieser Vorgang könnte übereinstimmen mit der Absicht die Weltbevölkerung zu reduzieren.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @foxxly
        Vorsicht mit diesen Graphen-Mythen, geht in Richtung Paranoia und lenkt nur ab vom noch NIE erprobten Experiment von m-RNA-Injektionen .
        Es lohnt sich wirklich, die basics von Genetik zu studieren, dann entwickelt sich Verständnis und tiefe Demut vor der Komplexität von Evolutions-Dynamiken, die Pfizer-Bion-Tech gerade ” umprogrammieren ” wollen.
        Abgesehen von inhaltlicher Kritik an fehlender Impfstoff-Langzeit-Testung ( üblich waren/ relativ sicher sind – Testphasen von 10-15 Jahren ) widerspricht die nur ( wegen Massentauglichkeit ) von der WHO empfohlene intramuskuläre Injektionstechnik OHNE Aspiration gegen jede ärztliche Sorgfaltspflicht. ( very simply! )
        Massenabfertigung ohne gründliche individuelle Anamnese und ( ! ) körperliche Untersuchung ist ausserdem gegen alle ärztlicher Qualitäts-Standards.
        Die Ärzte, die sich ( dennoch ) an solchen Aktionen beteiligen, kassieren horrende Honorare. Heraus kommt dass Herr Lindner fordern kann, dass jeder,
        ” der nur eine Spritze halten könne” jetzt impfen soll.
        Und: Apotheker, Zahnärzte sollen zusätzlich Spritze setzten, warum nicht auch Tierärzte?
        Eigentlich könnte die Pharmaindustrie doch gleich ihre eigenen, freundlichen Pharma-Vertreter schulen um die segensreichen Spritzen zu setzten?
        Mit der kritiklosen Kollaboration haben sich Ärzte in Massen-Zentren selbst so gut wie überflüssig gemacht.

        https://www.rtl.de/cms/lindner-bei-anne-will-jeder-der-eine-spritze-halten-kann-soll-das-tun-4874387.html
        Rote oder blaue Pille?
        Wer sich als an diesem Massen- Experiment beteiligen möchte , kann das ja machen, wer Respekt vor der Komplexität von biologischen Immunsystems hat, wird derzeit offen diskriminiert.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr. Lucie Fischer

        Dritter Weg @foxxly hat gerade alles an Dreck aufgewirbelt, was die Szene der Bekloppten hergibt und den Strang zerstört.

        Wenn Sie lesen, wie sich die verdursteten Gerechten sich auf solche Vorlagen stürzen um ihrer Hypermoral und Angst als Versuchskaninchen (vgl. Kanzler Scholz) zu fröhnen, darf man dem @foxxly einfach Danke sagen.

        Bitte lieber @foxxly streng dich bei deiner Trollerei in Zukunft besser an – “beyond the obvious” hätte das verdient.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ dr l. fischer
        >>Viren mutieren und verändern sich jede Sekunde,<<

        derstandard.at/story/2000131552482/faktencheck-warum-mutationen-nicht-wegen-impfungen-entstehen

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ alexander
        … ich nehme gerne in kauf, kein liniar-denker zu sein.
        liniar-denker bringen die welt nicht vorwärts! das gegenteil ist der fall. die meisten forscher dürften keine liniar-denker sein!

    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @Dr Lucie Fischer @foxxly

      Das Argument mit den Mutationen verstehe ich nicht. Es ist Allgemeinwissen, dass Viren mutieren. Welche Schlussfolgerung ist daraus für die Gefährlichkeit einer spezifischen Mutation zu ziehen? Ich sehe keine. Außer man sagt, man könne das mit dem Impfen gleich lassen, weil man nie wissen kann, was die Zukunft alles bringt.

      Zum vernetzten Denken: Vernetztes Denken alleine ist noch kein Wert an sich. Es müssen Dinge wie Plausibilität, logische Konsistenz, Empirie und Selbstreflexion (know your biases!) miteinfließen, um daraus wirklich auch kluge Gedanken zu entwickeln.

      Sonst kommt sowas raus:
      „Neben den Daten -Gewinn werden bei jder dieser neuen Impfung zunehmend Graphenoxide verabreicht.
      Mit der Boosterung natürlich noch mehr. Wenn genügendend Graphenoxide (wurde in einen Beitrag bestätigt, dass diese im Impfstoff sind), dann besteht mit der 5G – Funknetz ein erhebliche Gefahr für unsere Gesundheit.
      Die Energie dieser Funkwellen können die Grapfenoxide stark aufheizen, evtl zum Platzen bringen. Damit würden Unmengen an Blutgefäße zerstört werden; – was eine innere Verblutung zur Folge haben dürfte.
      Dieser Vorgang könnte übereinstimmen mit der Absicht die Weltbevölkerung zu reduzieren.“

      Jeder darf gerne die Plausibilitätslücken selber suchen, oder auch mal Empirie zum Funknetz oder sich überlegen, welche biases hier am Werk sind.
      Selber Denken kommt halt nicht zwangsläufig zu sinnvollen Ergebnissen, bloß weil man es selber war und weil es vernetzt stattfand.

      Und ja: Das gilt in verschiedenen Maßen für ALLE – auch mich.

      Antworten
      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        >Graphenoxide

        (Sarkasmus on)
        Super Masterplan der versklavenden Schattenregierung: Alle folgsamen Impflinge gehen hops und übrig sind die Freiheitsliebenden, Sperrigen und Querdenkenden. Ne, is klar 🙄
        (Sarkasmus off)

        Zu den Mutationen: Was Mutationen *bedeuten* ist – denke ich – kein Allgemeinwissen. Vielleicht hat die breite Öffentlichkeit das schon einmal gehört, aber ich denke nicht, dass sie weiß, was dabei vor sich geht und was das mit Blick auf Erkrankung, Immunsystem und Impfung für Konsequenzen hat.

        Was mich nervt, ist die mediale Panikmache hierzu. Zumindest kann ich mich nicht dran erinnern, in den Vorjahren immer wieder was von mutierenden Grippeviren in den Medien gehört zu haben und den dann nicht gut funktionierenden Impfstoffen. Da hatten sich die Gesundheitsämter im Stillen mit beschäftigt.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        >Selber Denken kommt halt nicht zwangsläufig zu sinnvollen Ergebnissen, bloß weil man es selber war und weil es vernetzt stattfand.>

        Muss man sich IMMER wieder klar machen – auch für SICH selbst.

        Dabei würde helfen, wenn die ANDEREN im Diskurs auf die jeweilige Thematik eingehend mit IHREM Denken – DENKEN und nicht nur aus dem Netz herbeigeschleppten Links – dargelegtes Denken HERAUSFORDERN würden.

        Ist leider viel zu wenig der Fall.

        Ohne jede Arroganz und mir meiner beschränkten Erkenntnisfähigkeit sehr wohl bewusst seiend stelle ich fest:

        Viel zu OFT muss man UNSINN abwehren, statt sein Denken überprüfen zu müssen.

      • Joerg
        Joerg sagte:

        @Warum die konzertierte Corona-Panik?

        Wird doch wirklich langsam seltsam, oder? Die Zahlen sinken, die Panik steigt?

        Thesen:
        a) ehrliche Angst (Problem ueberwiegend alter und vorerkrankter Entscheidungstraeger in allen Entscheidungsgremien) (10%)
        b) opperative Hektik (“man muss doch etwas tun?!”) 20%
        c) Brandschutz-Theorem (“organisierte Verantwortlosigkeit: “Sicherheit geht vor”, noch so monstroese Vorsichtsmassnahmen werden im Brandschutz nur akkumuliert, nie mehr deeskaliert die Risikoeinschaetzung in Korridoren fehlt) 20%
        d) Wirtschaftskrieg (Chinas Sollbruchstelle: Immo-Blase, wird mit einem ploetzlich “virus-bedingten” Herunterfahren der Weltwirtschaft flankiert) 50%
        Vorteile: “wer war’s?” “das Virus war’s!” ;-)

        Was fehlt hier an Thesen? (wie sind die % dann verteilt?)

        LG Joerg

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Thomas M @Dietmar Tischer @Joerg

        „Was Mutationen *bedeuten* ist – denke ich – kein Allgemeinwissen. […]
        Was mich nervt, ist die mediale Panikmache hierzu. Zumindest kann ich mich nicht dran erinnern, in den Vorjahren immer wieder was von mutierenden Grippeviren in den Medien gehört zu haben und den dann nicht gut funktionierenden Impfstoffen.“

        Zu wissen, dass „mutieren“ bedeutet, dass ein Impfstoff unterschiedlich wirksam gegen Mutationen desselben Virenstamms sein kann, wäre leider der Schlüssel dazu gewesen, überhaupt zu verstehen wieso der Impfstoff jetzt zwar wirksam ist, aber eben nicht so wie anfangs gedacht.
        Diese Erkenntnis fegt gleich ganze Argumentationsstränge hinweg – leider weiß ich noch nicht, auf was genau Dr. L. Fischer mit diesem Faktum abzielt.

        Die Kommunikation darüber war auf der Oberfläche unseres Informationssees schlicht ein Debakel.
        Wer gelernt hat selber unter die Oberfläche zu tauchen, konnte durchaus alles öffentlich und frei finden. Aber viele (die meisten?) informieren sich halt durch Betrachtung der Oberfläche und was auf dieser seitens der Politik gezeigt wurde und wird, ist desaströs m. A. n. .
        Dort findet die gewohnte Erregungsbewirtschaftung statt, die bei solchen Themen zum Gegenteil von Aufklärung führt. Deshalb d‘Accord zur Panikmache.

        „Viel zu OFT muss man UNSINN abwehren, statt sein Denken überprüfen zu müssen.“

        Und Unsinn abzuwehren kostet mehr, als ihn zu produzieren.
        Allerdings sehen wir auch hier am Blog wie äußerst intelligente Leute die Selbstüberprüfung rundheraus ablehnen, wenn sie sich stellt. Mein Lieblingsunwort der letzten Zeit war deshalb „Seelenhygiene“.

        „Was fehlt hier an Thesen?“

        Die banalste: Angst vor dem worst case, bei dem BILD mit Bildern von Triagen auf Straßen und zwischengelagerten Leichen in irgendwelchen Eissporthallen in D aufmacht und alle es den Regierenden in die Schuhe schieben ( wo es sogar hingehört ).
        Zusätzlich würde dann der Kern der Abwägungsdiskussion unweigerlich auf den Punkt kommen müssen: Bei jeder erfolgenden/unterlassenen Maßnahme wägen wir implizit ab, wie viel Schaden und Tote uns das statistische Ergebnis wert wäre. Machen wir im Straßenverkehr seit je her. Sagt nur explizit kaum jemand.

        „Impfpflicht wegen NUR(!) 100.000 zusätzlicher Tote: Muss das sein?“
        als Schlagzeile wäre mal ein Diskursstarter… Freiheiten gibt es nicht gratis.

        Und 100.000 auf 80 Mio. ist relativ gesehen tatsächlich wenig. Ist so. Aber welchen Schluss legt das nahe. Ab wann wird aus wenig zu viel?
        Who knows…

      • Joerg
        Joerg sagte:

        @Herr Anders, danke fuer die These:
        “Die banalste: Angst vor dem worst case, bei dem BILD mit Bildern von Triagen auf Straßen und zwischengelagerten Leichen in irgendwelchen Eissporthallen in D aufmacht und alle es den Regierenden in die Schuhe schieben ( wo es sogar hingehört ).”

        Hi, hi, das erinnert mich an einen gewissen Herrn Montgloomery?

        Bei Ebola waere es so, aber bei Corona??? – ich dachte, die haben schon wissenschaftliche Berater?

        Trotzdem danke fuer die Antwort!
        LG Joerg

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        > Zusätzlich würde dann der Kern der Abwägungsdiskussion unweigerlich auf den Punkt kommen müssen: Bei jeder erfolgenden/unterlassenen Maßnahme wägen wir implizit ab, wie viel Schaden und Tote uns das statistische Ergebnis wert wäre.>

        Das wäre das Prozedere in einer RATIONAL „durchseuchten“ Gesellschaft.

        Da sie das aber nicht ist, muss wohl sein, was ist:

        Wir haben einen weitgehend geteilten GLAUBEN, oder weltlich ausgedrückt mehrheitliche ÜBERZEUGUNGEN, an denen wir uns inkl. die Politik sozusagen stillschweigend orientieren und zwar auch DANN noch, wenn wir wie jetzt mit der Pandemie in Situationen kommen, die eine Abwägungsdiskussion erfordern.

        Da wir im vorliegenden Krisenfall von diesen Überzeugungen nicht durch Diskussion wegkommen, müssen wir es anders versuchen, nämlich die Überzeugungen FAKTISCH ad ABSURDUM führen und zwar am besten wie Sie es sagen:

        >“Was fehlt hier an Thesen?“

        Die banalste: Angst vor dem worst case, bei dem BILD mit Bildern von Triagen auf Straßen und zwischengelagerten Leichen in irgendwelchen Eissporthallen in D aufmacht und alle es den Regierenden in die Schuhe schieben ( wo es sogar hingehört ).>

        Das würde zwar keine Abwägungsdiskussion ersetzen, sie aber erst einmal weitgehend überflüssig machen.

        Ich bin jedenfalls überzeugt, dass schon die Aufnahmen aus den Intensivstationen, noch vergleichsweise milde Bilder, eine erhebliche Anzahl von Leuten nicht nur zur Auffrischungsimpfung, sondern zu einer Erstimpfung veranlassen.

        Wenn so, würde die Überzeugung, dass jeder Mensch, der vor dem Tod bewahrt werden kann, auch bewahrt werden muss, zwar nicht abgelegt werden, aber an praktischer Relevanz verlieren.

        Bilder sind keine Argumente, können aber Anstöße für Verhaltensänderungen sein, die anders nicht zu erreichen sind.

        Verhaltensänderungen sind dringend erforderlich, würden vor Schäden schützen und Tote vermeiden, erst einmal jedenfalls.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        “(Sarkasmus on)
        Super Masterplan der versklavenden Schattenregierung: Alle folgsamen Impflinge gehen hops und übrig sind die Freiheitsliebenden, Sperrigen und Querdenkenden. Ne, is klar 🙄
        (Sarkasmus off)”

        Na offensichtlich kann der perfide Masterplan nur dann funktionieren, wenn vorher der allgemeine Impfzwang durchgesetzt wird.

        Da sehe ich aber im Zusammenhang mit der Energiewende ein viel grundsätzlicheres Problem: Wo soll der ganze Strom herkommen, mit dem die Sendeleistung der 5G-Masten so weit erhöht werden kann, und zwar auch noch global gleichzeitig, das man die Geimpften dank Graphenoxid dann so von innen heraus zerkochen kann wie einen Hamster in der Mikrowelle? ;)

        Es ist doch immer das selbe Phänomen: Die Leute haben einfach keine Vorstellungen davon, wie viel Strom bestimmte technische Anwendungen brauchen. :D

      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ folgende
        wer bitte kann das erklären?

        report24.news/impferfolg-als-farce-portugal-muss-wieder-in-den-lockdown/?feed_id=8512

        portugal: trotz fast 100% impfquote, steigen die inzidenzen und sie werden in den lockdown gehen müssen.

        impfung ist für uns, für die katz,
        aber gut für andere interssen?

        wie war das nomals?
        so manche vermeintliche verschwörungstheorien, stellten sich später als richtig und wahr heraus!

    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ JürgenP

      >Der Grund ist, dass sich die Umgebungsbedingungen infolge von Komplexitätsentwicklung nicht gleichermaßen „vereinfacht“ haben, sondern genau das Gegenteil > es entsteht laufend noch mehr Varietät.>

      Richtig.

      Wie eine sich vergrößernde Komplexität, d. h. die Anzahl interagierender Variablen erhöht, und damit ein die Anforderungen qualitativ und quantitativ steigen, um das GESAMTSYSTEM stabil zu halten, ist leicht einsehbar:

      Wenn ein Unternehmen einem Standort weitere hinzufügt, möglicherweise in anderen Wirtschaftsräumen, dann ist doch klar, dass der Aufwand, den VERBUND zu managen, ein erheblich größerer und anderer ist, als nur den EINEN Standort am Laufen zu halten – und das selbst dann, wenn die hinzukommenden Standorte nur Reproduktionen des ursprünglichen sind, was wohl nur in den seltensten Fällen so sein wird.

      Nehmen wir nur das Finanzwesen:

      Ressourcen, Konfiguration und Kompetenzen sind andere als diejenigen, die für nur den einen ursprünglichen Standort zuständig waren. Man denke an die Besteuerung.

      Es ist völlig klar, dass eine Fachkraft, die nur das deutsche Steuerrecht beherrscht, ungeeignet ist, um das erweiterte Unternehmen steuerlich zu optimieren.

      Natürlich entstehen mit der Internationalisierung von Unternehmen auch globale Netzwerke für Beratungsdienstleistungen, die Einfluss ausüben, aber die ENTSCHEIDUNGEN bleiben beim Unternehmen.

      Antworten
      • Anna Nuema
        Anna Nuema sagte:

        Bin immer wieder neu fasziniert, was für ein Unfug hier zum Teil eingetragen wird und wie gelassen dann darauf reagiert wird. Das ist ganz großes Tennis!

  6. Stoertebekker
    Stoertebekker sagte:

    Grundsätzlich dürfte die Einschätzung der SEC stimmen. Als Kunde all dieser DeFi Kasinos muss ich allerdings auch heute schon KYC ausfüllen, also meine Identität preisgeben. Schützt mich natürlich nicht vor Totalverlust.

    Da die Idee von DeFi aber Effizienzverbesserung und Erweiterung (neue Assetklassen) von Finanztransaktionen ist, wird das nicht gestoppt. So wie Coinbase defacto illegal angefangen und jetzt börsennotiert ist, geht das weiter.

    Warum hier aber der Tenor aufkommt, dass die USA das Feld beherrschen 🤷‍♂️ Groß geworden ist das in Asien. Da hat China im Moment die Hand drauf, aber wir werden sehen. Und im Schatten der beiden Großregionen, schleicht sich Europa uU heimlich vorbei: MiCA-Regulierung. (Markets in Crypto Assets)

    Bleibt spannend.

    Antworten
  7. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    >… transaction volumes can be faked, bots can collude to drive up values, insiders can leverage their information asymmetry without proper disclosure, and money launderers have free reign. According to SEC, all this needs to end.>

    Schön und gut.

    Wie sieht es denn unter den SEC-Regeln aus?

    Gibt es da keine Insider, Manipulation etc.?

    Hinter der hier vorgetragenen Argumentation der SEC scheint mir die Besorgnis durchzuschimmern, dass mit dem Kryptoboom EINFLUSS und BUSINESS verloren gehen.

    Antworten
  8. Gnomae
    Gnomae sagte:

    “But no DeFi participants within the SEC’s jurisdiction have registered with us, though we continue to encourage participants in DeFi to engage with the staff.’”

    Im Grunde genommen bedeutet diese Aussage, dass die gesamte Kryptowelt, bezogen auf US-Bürger und Aktivitäten in den USA, dem Regulierungsbereich der SEC, illegal ist.

    Daraus folgen nur zwei Handlungsalternativen:

    Kommt man zu dem Schluß, dass die USA auf dem Gebiet eine weltweite Technologieführerschaft innehaben, wird man im Wege einer freiwilligen Registrierung oder Regulierung der ausgebenden Firmen diesen ermöglichen, das Geschäft fort zu führen.

    Wird die Gefahrenlage als zu groß eingeschätzt für die Volkswirtschaft, könnte auch ein Verbot der Kryptonbieter mit zwangsweiser Abwicklung die Folge sein.

    Es bleibt abzuwarten, bis der erste Massenunfall auf diesem Gebiet eintritt.

    Antworten
  9. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    “Crenshaw reminds the public that unregulated markets suffer from structural limitations including corruption, fraud, self-dealing, and substantial information asymmetries among investors.”

    Das ist ja genau wie an den sogenannten “regulierten” Finanzmärkten, für deren Aufsicht die SEC schon länger zuständig ist. Schockierend!

    Für mich klingt das eher so, als ob die SEC mehr Schmiergeld will, um im Gegenzug mit dem Nerven aufzuhören. Beziehungsweise die legale Version davon, also Frühstücksdirektoren-Pöstchen oder “Berater”-Mandate für ehemalige SEC-Mitarbeiter in der DeFi-Branche nach deren Ausscheiden aus der SEC.

    Alles schon seit Jahrzehnten so üblich: https://www.rollingstone.com/politics/politics-news/is-the-sec-covering-up-wall-street-crimes-242741/ (der Artikel ist aus dem Jahr 2011)

    Antworten
    • Johann Schwarting
      Johann Schwarting sagte:

      @ Richard Ott

      “Schockierend!” Warum?

      Es geht darum, dieses “And it’s worse now.” als Teil des debitistischen Systems selbst zu erkennen.

      Die vorherrschende ökonomische Lehre und die Eigentumsökonomie beginnen ihre Überlegungen und Erklärungen in der Mitte des Weltgeschehens selbst, ohne in die Tiefe der Geschichte, Archäologie, Anthropologie, Ethnologie usw. abzusteigen. Uwe Wesel zeigt in ‘Zur Entstehung von Recht in frühen Gesellschaften’, dass im Gegensatz zu frühen selbsttätigen und selbstregulierenden Gemeinschaften vor der neolithischen Revolution, zivilisatorische Gesellschaften zentralinstanzlich auf der Basis gesetzten Rechts gesteuert werden. Das natürliche gemeinschaftliche Gewohnheitsrecht wird bewusst durch das Recht der Zentralmacht, die die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabepflicht als Basis des Staatlichen erzwingt, durch Gewalt, Raub und Angst mithilfe des zentralen Lautes ersetzt. Die abgabenpflichtigen Untertanen sind gegenüber der Zentralmacht in einer Position der Ohnmacht – nur jene Potenziale sind abrufbar, die von der Zentralmacht verliehen werden. Wesels Ausführungen stehen im Einklang mit Martins Debitismus und Machttheorie.

      “Wir können nichts gegen ein System unternehmen, durch welches all unsere Handlungen erst ermöglicht werden. Das durch den Laut der einzelnen Menschen sich nicht entfalten könnende Potential wird zwangsläufig wiedervereint (zentralisiert) werden, egal durch wessen Laut. Die Korruption ist in Bezug auf das System eine Illusion. Das System funktioniert tadellos, bis es nicht mehr funktioniert. Mehr ist nicht möglich, denn mehr Potential wird nicht greifbar sein.” … “Wir sitzen und warten mit den Freuden des durch die Zentralmacht verliehenen Potentials. Niemand steht. Wir sind gefangen in einem System, dass all unsere Ängste und Hoffnungen zugleich erweckt.” … “Unsere Handlungen basieren allesamt auf zentral verliehenem Potential, damit zugleich auf Begrenzungen unserer Potentiale. Wir können nicht einfach, sondern wir ‘dürfen’, sofern wir befugt sind. Und das auf unvorstellbar vielen Ebenen unseres Bewusstseins.”

      Quelle: https://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=439230

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ John Schwarting

        >Das natürliche gemeinschaftliche Gewohnheitsrecht wird bewusst durch das Recht der Zentralmacht, die die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabepflicht als Basis des Staatlichen erzwingt…>

        Soweit richtig.

        >… durch Gewalt, Raub und Angst mithilfe des zentralen Lautes ersetzt.>

        „durch“ gibt es zwar und gibt es immer wieder, aber NICHT notwendigerweise.

        Weiter:

        >Die abgabenpflichtigen Untertanen sind gegenüber der Zentralmacht in einer Position der Ohnmacht – nur jene Potenziale sind abrufbar, die von der Zentralmacht verliehen werden.>

        Das ist in der Generalisierung FALSCH.

        Erstens:

        Wenn abgabepflichtige Untertanen – gewollt FALSCHE Begriffswahl für die heutige Zeit, um die argumentative Leerstelle zu kaschieren – u. a. durch ihr Wahlverhalten EINVERSTANDEN damit sind, dass sie immer mehr an den Staat abführen müssen, dann kann von Gewalt und Raub KEINE Rede sein.

        Denn Gewalt und Raub bedeuten:

        GEGEN den Willen, nicht mit dem Willen.

        Zweitens:

        Es sind nicht nur jene „Potenziale abrufbar, die von der Zentralmacht verliehen werden“, sondern auch jene, die in die Zentralmacht EINGREIFEN.

        Ich sage nicht, die Zentralmacht abschaffen – das ist sinnvollerweise nicht möglich.

        Aber Eingriffe sind derart möglich, dass von Gewalt und Raum auch von daher keine Rede sein kann.

        Martin und Anhänger wie Sie BELASTEN eine m. A. n. weitgehend richtige Analyse der Verschuldung als figurative SYSTEMKOFUNKTION mit der BINDUNG bzw. URSÄCHLICHEN Zuordnung an EIN Element des Systems – den Staat.

        >Das System funktioniert tadellos, bis es nicht mehr funktioniert.>

        So richtig wie nur was.

        Aber es funktioniert so lange wie es funktioniert NICHT, weil der Staat solange Gewalt und Raum gegenüber seinen „Untertanen“ ausüben kann.

        Das Funktionsende des Systems hängt AUCH von den „Untertanen“ ab, die der Staat zumindest in Demokratien NICHT totalitär konditionieren kann.

        Denn FALSCH ist:

        >Unsere Handlungen basieren allesamt auf zentral verliehenem Potential,>

        Unser Potential wird dumm, schädigend etc. eingesetzt, ist aber KEIN nur „verliehenes Potenzial“.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @ Dietmar Tischer

        “Wenn abgabepflichtige Untertanen – gewollt FALSCHE Begriffswahl für die heutige Zeit, um die argumentative Leerstelle zu kaschieren – u. a. durch ihr Wahlverhalten EINVERSTANDEN damit sind, dass sie immer mehr an den Staat abführen müssen, dann kann von Gewalt und Raub KEINE Rede sein.”

        Die Entscheidungen werden heute in den globalen Beraternetzwerken gefällt – nicht in den
        Parlamenten:

        “Die Rolle, die Merkel und allgemein die Politiker gerade heute noch spielen können, sollte wirklich hinterfragt werden. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat sich in der Dokumentation „Mensch, Macht, Demokratie“, die leider nicht mehr online ist, schon vor einigen Jahren offenbart – in gerade einmal zweieinhalb Minuten: „Es ist ein klassischer Fall objektiver Unmöglichkeit, alles zu lesen und dann auch noch gedanklich zu durchdringen, was man als Abgeordneter an Vorlagen an Ausschussdrucksachen bekommt und deswegen muss man sich ja gerade in vielen Fällen auf diejenigen verlassen, die die Detailkenntnisse haben müssen, weil es deren Thematik ist.“” Quelle: In bto 23 April 2018 19:00:06

        und nicht in den Ministerien:

        “Der Tagesspiegel wartet am 11. März 2021, 07:17 Uhr, mit der Schlagzeile auf: ‚Kostenexplosion bei Olaf Scholz – Ausgaben für Berater um 600 Prozent gestiegen‘. Satte 646.000 Euro zahlte der Bundesfinanzminister in den Jahren 2018 und 2019 für einen einzigen Projektleiter, um endlich eine Datenbank der ‚Finanzkontrolle Schwarzarbeit‘ funktionsfähig zu machen. Levin Holle (*1967) – ehemaliger Leiter der Abteilung VII -Finanzmarktpolitik- im Bundesfinanzministerium – ist umgekehrt am 1. Februar 2020 in den Vorstand für Finanzen und Controlling bei der Deutschen Bundesbahn gewechselt. Warum wohl?” Quelle: In bto16. MÄRZ 2021, 18:58

        “Demokratie dient der Herrschaftslegitimation.” … “Wenn ich eines von Wesel gelernt habe, dann die Tatsache, dass demokratische Prozesse das einzige Mittel und zugleich Übel gegen die durch das debitistische System systematisch vorprogrammierte, im Falle des Stillstandes sofort eingeforderte, Gewaltherrschaft (Militärdiktatur) ist.” … “Und diese gewissen Kräfte sind nach meiner Erkenntnis hunderttausende Berater aus zahlreichen international tätigen Großkanzleinen/Beratungsgesellschaften mit unterschiedlichsten Kompetenzbereichen (in der EU Linklaters und Freshfields mit tausenden Mitarbeitern / Dienstleistern seit vielen Jahrzehnten).”

        https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=529854

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ John Schwarting

        >Die Entscheidungen werden heute in den globalen Beraternetzwerken gefällt – nicht in den Parlamenten:>

        Das ist NICHT richtig.

        Vertreten kann man die Behauptung, dass sie NICHT in den Parlamenten gefällt werden.

        Aber von dieser Aussage zu SCHLIESSEN, dass sie in den globalen Netzwerken gefällt werden ist durch NICHTS belegt.

        Die Zitate, die Sie hier aufführen, belegen jedenfalls NICHT, dass sie in den Beraternetzwerken gefällt werden.

        Sie fallen zu oft bei der EXECUTIVE, also den Regierungen, und die Parlamente winken dann durch, was diese fordert.

        Dass die Regierungen sich vermehrt Expertise holen – und mitunter auch vorrangig so von Lobbyisten – heißt NICHT, dass Beraternetzwerke die Entscheidungen fällen.

        Die Entscheidungen bleiben bei der beratenen Executive.

        Ohne mehr als begründete Plausibilität anführen zu können, würde ich sagen:

        Die in erster Linie, aber natürlich nicht ausschließlich REALWIRTSCHAFTLICHE globale Vernetzung bedingt eine Einbeziehung von ausdifferenzierten Interessen, die Parlamente derart überfordern, dass sie nicht mehr ENTSCHEIDER wie früher sein können und daher das demokratische System EXECUTIVLASTIG wird.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Die in erster Linie, aber natürlich nicht ausschließlich REALWIRTSCHAFTLICHE globale Vernetzung bedingt eine Einbeziehung von ausdifferenzierten Interessen, die Parlamente derart überfordern, dass sie nicht mehr ENTSCHEIDER wie früher sein können und daher das demokratische System EXECUTIVLASTIG wird.”

        So wie zum Beispiel letztes Jahr beim Bestellen von medizinischen Masken, was offenbar so extrem kompliziert war, dass es nur mit ganz vielen externen “Beratern” abgewickelt werden konnte? ;)

        Manchmal ist eine Zigarre einfach nur eine Zigarre und Korruption einfach nur Korruption.

        Und ich glaube auch nicht, @Johann Schwarting, dass das eine zwingende Folge aus dem Fortschreiten des Debitismus ist.

        Niemand zwingt die SEC-Mitarbeiter dazu, durch die Drehtüre zu gehen und die Banken zu beraten – oder außer Dienst gestellte Generäle aus der US-Armee dazu, Aufsichtsratsmandate bei der US-Rüstungsindustrie anzunehmen. Alle diese Leute könnten mit ihrem Verdienst in ihren Beamten- oder beamtenähnlichen Anstellungsverhältnis auch ein sorgenfreies Leben und einen angenehmen Ruhestand haben.

        Sie machen es aber trotzdem. Auf die wahrscheinliche Motivation dafür kommen sie selbst.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dietmar Tischer

        Beim Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA waren es Konzerne, die ihre mulitlateralen Vereinbarungen auf nationaler Ebene im Rang von Gesetzen ein zu führen versuchten.

        Aktuell ist zu beobachten, welche Macht den Pharmariesen zukommt, wenn Virusmutationen Staaten auf dem falschen Fuß treffen, zuletzt south africa:
        https://www.armstrongeconomics.com/international-news/africa/is-big-pharma-punishing-south-africa/

        Parlamentarier wird man nur als williges Werkzeug seiner Partei, Hinterbänkler sind sie alle, das Niveau beleidigend…wer das nicht bemerkt ist krank oder noch nicht geboostert.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Alexander

        >… wer das nicht bemerkt ist krank oder noch nicht geboostert.>

        Das ist die Charakterisierung, weil ich Ihre Auffassung nicht teilt – haben Sie überhaupt eine Vorstellung, wie sich damit qualifizieren in dieser Debatte?

        Ihre Verweise auf das Freihandelsabkommen und die Pharmaindustrie sind keine Widerlegung, sondern eine Bestätigung meiner Position.

        Denn es ist zum einen nahezu selbstverständlich, dass Unternehmen, die INTERESSEN (u. a. für die Ausschüttungen an ihre Eigner) und VERANTWORTUNG (u. a. für die Beschäftigten) haben, auch auf die entsprechenden Entscheidungen Einfluss nehmen wollen.

        Das ist systemimmanent so.

        Daraus wird ein Determinismus gemacht:

        Wer Einfluss nimmt, entscheidet.

        Das ist einfach nur falsch.

        Zum anderen beziehen die Regierungen diese Unternehmen aus gutem Grund auch freiwillig ein in ihre Entscheidungen.

        Ich lese, dass die Ampelkoalition und insbesondere Frau Baerbock China gegenüber härter auftreten wollen.

        Was ist denn, wenn daraufhin z. B. VW in China weniger Automobile verkaufen wird?

        Ich sage es Ihnen:

        Die Koalition hat umgehend die Probleme auf dem Tisch, die dadurch in Wolfsburg entstehen.

        Die Regierenden sind daher gut beraten, die Interessen von Unternehmen ernst zu nehmen, bevor sie Entscheidungen treffen.

        Noch etwas, das hier ausgeblendet wird:

        Regierungen, zumindest in den großen demokratischen Ländern, kommen durch die Wahl ihrer Bürger und NICHT durch Entscheidungen in globalen Netzwerken an die Macht.

        Ob mit oder ohne Beiträge welcher Art auch immer durch Unternehmen und sonstige Entscheider, sie werden sich mit IHREN Entscheidungen an den Belangen der Bürger zu orientieren haben, wenn sie als Entscheider nicht abgewählt werden wollen.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dietmar Tischer

        Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben nicht nur bei pointen, sondern auch bei der Injektionen. Also Qualifizierungen für das Ende aufheben.

        Seinerzeit empfand ich für das Freihandelsabkommen bis ich bei einer Veranstaltung im bayrischen Landtag die Flugblätter von bayr. Richtern zu lesen bekam – und wie Konzernrecht nationales Recht zu überflügeln versucht. Die Aktion war sehr zum Missfallen des Gastgebers der CSU Landtagsfraktion.

        Tischer bricht Lanze für Anna Lena – zum Totlachen.
        Volkswagen China will Kfz nach der BRD liefern während Wolfsburg Arbeitsplätze abbaut. So sieht die Lage dem Renditegefälle nach aus. Ansonsten hat China fertig, der Sozialismus hat gesiegt: https://youtu.be/w2zFo171jTY

        Zu Zeiten der Deutschland AG waren Ihre Ansichten und Thesen folgerichtig und die Wirkmechanismen zwischen Wirtschaft / Politik / Wählern kurzgeschlossen.

        Die Deutschland AG verstarb mit der Maueröffnung vor 30 Jahren, sämtliche Konzerne sind internationalisiert / ausverkauft und die staatlichen Systeme werden ausgebeutet, entsprechend den Führungskräfteprogrammen denen ein Friedrich Merz genauso entsprang wie Chem Özdemir / Gutenberg oder Anna Lena. Dazu durfte ich Friedirch Merz im selben Landtag als Vorstandsmitglied der Atlantikbrücke e.V. lauschen….

        Sie würden darüber nur zustimmend nicken und lagen s.o. vor 30 Jahre damit richtig.

        Die Spitze diese Woiche als das Verfassungsgericht den Gesellschaftsvertrag zugunsten der Ermächtigung dieser Regierenden brach. Die BRD stirbt gerade, die Abstimmung läuft, entweder die Verweigerer (gemäß Spahn) oder die Freiwilligen, in jedem Fall ihre Institutionen an den Widersprüchen die nur Blinden nicht ins Auge springen.

        Uli Gellermann dürfte für Sie links genug sein, er schäumt:
        apolut.net/general-gegen-das-virus/

        Sei es drum. Mehr Grundrechte, mehr Demokratie und weniger Lobbyismus schadeten noch keiner Gesellschaft. In freien Gesellschaften wird niemandem ein Fetisch aufgezwungen….

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @Aexander
        Das fatale an der Generation Winterkorn, der in alle Kategorien der globalistischen Netzwerke zu verorten ist, diese tiefe verachtende Überlegenheit der westlichen Stakeholdermentalität bis in den Nordosten Chinas unter dem Deckmantel des Gutmenschentums den Aktionären und dem Volk vormachen zu müssen, Umerziehungslager für Systemkorruptionsverweigerer wie die Uiguren als Geschäftsmodell des demokratischen globalen Seehandelsrechtes auf der Dividendenabrechnung schmackhaft zu halten.
        Diese Blindheit für Betrug und Lügen wird immer zu eigenen Untergang führen, weil die realen Verhältnisse und Begründungszusammenhänge von jedem aufgeschlossenen Menschen sofort beobachtet werden und dieses Menschenbild der bedingungslosen Ausbeutung des Lebens all die positiven und liebenswerten Eigenschaften des Einzelnen Wesens und seiner friedlichen gemienschaftlichen Gesellschaftsstrukturen erliegt.
        Das erleben wir alle, wie der Schleier der Verblendung und des eigenen inneren Gefängnisse zerrissen wurde und bis zur Selbstzerstörung abläuft. Am Ende bleibt der Kern des menschenverachtenden Bösen – heute im Zapfenstreich vor gespenstisch martialischer Kulisse der nackten Niedertracht von Gewaltausübung der “Verabschiedung” dieses körperlichen und seelischen Wracks von Angela Merkel, der Repräsentantin dieser untergehenden Korruptionsveranstaltung.
        Als Teilnehmer eines öffentlichen Gelöbnis sind mir die dynamischen gruppenpsychologischen Prozesse immer noch jederzeit präsent.
        Niemand ehrliches wird diese Form des Umgangs jemals wieder als freiheitlich, demokratisch sowie als Grundordnung empfinden.
        Die Gewaltentrennungsaufhebung ist längst erfolgt und das “höchste” Gericht hat sich mutiert zu einen Haufen Mittäter, die nicht einmal mehr den Mut und die Aufrichtigkeit aufbringen, sich persönlich und öffentlich der Urteilsbegründung zu stellen. Es gibt kein deutlicheres remonstrieren des eigenen Versagens an von Ansprüchen der Modernität.
        ABPFIFF …

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dietmar Tischer & Tom96

        44% Impfdurchbrüche bereits vor drei Wochen; Quelle ein immunisierter (darauf verstörter) Oberstleutnant Kreisverbindungskommando territoriale Aufgaben…, aller am regionalen Klinikum hospitalisierten Covidpatienten.

        CovidIdioten setzen sich nicht nur aus fakenews Konsumenten wie mir zusammen, sondern zu meinem Erschrecken nun zunehmend aus den Angehörigen der Opfer unerwünschter Wirkungen.
        Enkel, die das Leid ihrer Schlaganfallgroßelern sehen wissen um Vorerkrankungen und zählen 1 + 1 zusammen. Plötzliche Tode mit Herz-Kreislaufzusammenhang besonders von sportlichen Vereinskameraden verstören mehr, als ein Helge Braun auf WeltTV relativieren kann.

        Die Sicherheit der Wirkstoffe nimmt nicht mit der Größe des Experiments zu, auch wenn die Hersteller in Geheimhaltung die Zusammensetzung mit jeder Charge nachbessern dürfen.

        Nie werde ich vergessen als Sie vor ca. 3 Jahren hier auf bto Gedanken zur Euthanasie kommentierten. Heute ist alles anders, gesunde junge Menschen sollen aus Solidarität gesundheitliche Risiken eingehen, damit Alte ihre Leben verlängern?

        Beide Ziele ohne unnötige Risiken zu erreichen – kann unsere Medizin, aber der politische Wille ist so mächtig, dass man jeden gegen jeden hetzt.

        @Tom96

        Der große Zapfenstreich für eine Person, die der Republik mehr Schaden zugefügt hat als irgend jemand zuvor. Das markiert auch einen Tiefpunkt für das Militär, welches zum Schutz der Republik seinen Eid auf das GG leistete.

        Ich fühle mich nicht mehr an mein Gelöbnis gebunden. Bei dienstlichen Veranstaltungen zukünftig keine Uniform und schon gar keine Dienstgradabzeichen.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @ Tom96

        Vielen Danke für ihren Link. Andrea Komlosys (Satz S. 8):

        “Die Diskussion um lange Wellen ist im Kern eine Erzählung, die die Weltwirtschaft aus einer eurozentrisch-westlichen Perspektive begreift, die seit ihrem Aufstieg zu einem führenden Industrieland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert auch die USA umfasst.” Ihre Ausführungen zeigen, dass sie die Wellen als realökonomisches Phänomen begreift. Die realökonomischen Wellen lassen sich aber nicht ohne die vorgeschalteten finanzökonomischen Wellen verstehen. Nur auf der Seite 24 schreibt sie: “Dazu kam, dass die Finanzialisierung der Weltwirtschaft in den 1990er und 2000er Jahren erst so richtig in die Gänge kam, sodass die für Depressionsphasen charakteristische Flucht ins Finanzgeschäft anhielt.” Sie ist in debitistischen Betrachtungsweisen nicht bewandert.

        Es ist zu verstehen, dass ein Staat ohne Vorfinanzierung seiner Staatlichkeit – und damit ohne Erstverschuldung – nicht definierbar ist! Das wird von Martin zum Beispiel auf den Seiten 28 bis 30 in der ‚Real-Enzyklopädie (28): Macht, Zins, Inflation (III)‘ ausgeführt. Der Machtkreislauf des Geldes – die Ökonomie – dient dazu, die nicht-tilgbare Erstverschuldung, die aus der (Vor)finanzierung der Macht wegen des Vorher-Nachher-Problems wachsen muss, bedienbar zu halten – bis es wegen Überschuldung nicht mehr funktioniert. Oder äquivalent, um den Übergang von statischen zu funktionalen Betrachtungsweisen zu betonen, die Restfinanzierung refinanzierbar zu halten. “Die Essenz des Kapitalismus ist der Kredit.” Die Ökonomie ist ein Derivat der Macht. Das System ist aus formloser Gewalt hervorgegangen, ruht dann auf formeller/formaler rechtlicher Herrschaft und endet dann wieder in formloser Gewalt – geht unter oder wird von einem erfolgreicheren System aufgesogen.

        Die heutige Gewissheit in die zukünftige Verschuldungsfähigkeit des Staates ist die Besicherung derjenigen zukünftigen Staatsanleihen die die heutige zum zukünftigen Termin ablösen – oder in @ Rybezahls Worten: “Die Besicherung besteht aus dem Versprechen auf die zukünftige Mehrverschuldung des Steuerzahlers – also dessen, der sich besichern lässt!”

        Martins Debitismus ist die Bewusstwerdung des ‚perfekten Verbrechens’ in einer auf der widernatürlichen Herrschaft des Menschen über den Menschen gegründeten Zivilisation. Die zwangsläufige und karzinogene Zunahme von Willen und Macht im System führt wegen des Vorher-Nachher-Problems zur Implosion eines debitistischen Durchganges und seines anschließenden Neustartes.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        Zu Ihrem Nachtrag: Wenn Sie jetzt noch erklären würden, was die Grafik der Studie zeigt und vor allem was NICHT?

        Nein?

        Ich helfe gerne: Wir sehen, wie bis zum Start der Welle im Herbst Impfquote und Anteil Geimpfter an Infizierten (Alter 60+) sich im Gleichschritt entwickeln. Dann kommt die Welle, die Inzidenz geht hoch und mit ihr auch die Quote bei den Geimpften, die zu der Zeit in erdrückender Mehrzahl sind in jener Altersgruppe.

        Überrascht das? Mich nicht.

        Was genau wollten Sie mit der Studie sagen?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Wir sehen, wie bis zum Start der Welle im Herbst Impfquote und Anteil Geimpfter an Infizierten (Alter 60+) sich im Gleichschritt entwickeln. Dann kommt die Welle, die Inzidenz geht hoch und mit ihr auch die Quote bei den Geimpften, die zu der Zeit in erdrückender Mehrzahl sind in jener Altersgruppe.”

        Das ist die scheinbare Lagebeschreibung, wenn Sie ignorieren, wie hoch der Anteil derjenigen positiv Getesteten ist, von denen der Impfstatus “unbekannt” ist – und das wird gern verschleiert, um die staatliche Impfpropagandakampagne am Laufen zu halten.

        Hier ein Beispiel mit konkreten Zahlen vom Landesamt für Gesundheit in Bayern, die ein Journalist dem Amt aus der Nase ziehen musste:

        übermittelte Positiv-Fälle innerhalb der vorhergehenden 7 Tage, Stand: 24.11.21, 08:00 Uhr
        definitiv geimpft: 9641
        definitiv ungeimpft: 14652
        Impfstatus “unbekannt”: 57489

        https://twitter.com/Tim_Roehn/status/1466428014397378571

        Das bedeutet, bei 70% aller positiven Fälle ist der Impfstatus gar nicht bekannt.

        Trotzdem sagt das Landesamt für Gesundheit: “Als ungeimpfte COVID-19 Fälle werden Personen gezählt, die zum Zeitpunkt der Infektion keine Impfung erhalten hatten oder bei denen keine Angabe dazu vorliegt.”

        Eine nicht besonders tolle Datenbasis für die angeblich immer so “evidenzbasiert” argumentierenden Impf-Fans, nicht wahr?

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Einem Überflieger wie Ihnen nötigt “the lancet” keinen Respekt ab, woran mag das liegen?

        “The Lancet ist eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt”
        wikipedia.org/wiki/The_Lancet

        Nun geht folgende Information aus dem Artikel hervor, dessen Graphik Sie neu interpretieren zu dürfen glauben:

        “In Germany, the rate of symptomatic COVID-19 cases among the fully vaccinated (“breakthrough infections”) is reported weekly since 21. July 2021 and was 16.9% at that time among patients of 60 years and older [[2]. This proportion is increasing week by week and was 58.9% on 27. October 2021 (Figure 1) providing clear evidence of the increasing relevance of the fully vaccinated as a possible source of transmission. ”

        Wenn die Bedeutung vollständig geimpfter Menschen am Infektionsgeschehen zunimmt, bringt das Wunderwasser genau was? – Nichts.

        Setzen. 6.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        Ich habe IHNEN eine Frage gestellt, nicht dem Lancet. Ich habe mit der Studie kein Problem, nicht mal mit dem Fazit der Autoren.
        SIE jedoch übersetzen (scheinbar) falsch: 16,9% ist der Anteil an Impfdurchbrüchen unter SÄMTLICHEN gemeldeten Fällen, nicht der Anteil unter allen Geimpften. Und der steigt mit erfolgten Impfungen. Er wäre 100%, wären alle geimpft.
        Über Fallzahlen und Hospitalisierungen wissen Sie dann: Noch nichts. War auch nicht das Ziel der von Ihnen verlinkten Studie.

        Ihre Schlussfolgerung ist entsprechend falsch.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        “16,9% ist der Anteil an Impfdurchbrüchen unter SÄMTLICHEN gemeldeten Fällen, nicht der Anteil unter allen Geimpften”

        War der Anteil im JULI, dann stieg der Anteil auf 58.9% im OKTOBER.

        Alle veröffentlichten Zahlen gelten nicht einmal für alle getesteten Menschen, denn das RKI rechnet die Fallzahlen statistisch hoch, die Berechnungsmethoden sind statistisch nicht korrekt – solange die negativen Testergebnisse an der Gesamtzahl der Tests nicht ebenso gewertet werden.

        It´s fake und SIE bist ein Teil davon.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        Ja. Die Welle begann und gleichzeitig hatte die Durchimpfung dieser Gruppe stark zugenommen. Also hat auch eben jener Anteil stark zugenommen. Das bedingt sich gegenseitig – wo ist das Problem? Das ist einfach logisch.

        Was Sie mit den negativ Getesteten in einer Statistik über ausschließlich Infizierte wollen, erschließt sich mir nicht.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Für die Hochrechnung der Inzidenz macht es beim RKI keinen Unterschied ob 1 Mio Tests für x Positive erforderlich waren oder 32 Mio.
        Steigert man die Zahl der Testungen 3G erhält man automatisch eine höhere Inzidenz ohne Berücksichtigung des realen Verhältnisses in der Bevölkerung.

        Über die Senisibilität des PCR hat die WHO selbst schon Einschränkungen gemacht, die Anzahl der Testzyklen ist nicht gestzlich verbindlich definiert.

        Tatsächlich wird die Gruppe der Geimpften nicht so durchgestestet, wie die Gruppe der Ungeimpften – weil man die Gefährdung ausschließlich den Ungeimpften zuspricht.

        Da nun das Lancet publiziert, dass die Gruppe der Geimpften einen steigenden Anteil am Infektionsgeschehen ausübt, wenn die Durchbrüche nach Erkrankung durch Tests belegt werden….hieße das Testpflicht für alle unter Hinweis keiner Wirksamkeit des Zaubertranks gegen Ansteckung – wie vom Rki bestätigt.

        Im Sommer noch druckte unser Käseblättchen einen Artikel (pdf habe ich), dass die Zahl der Antikörper im Blut hoch und jene an den Schleimhäuten zu gering sei – man benötige zusätzlichen Impfstoff für die Schleimhäute….die alte Erkenntnis vom Schwurbler und Stiko Vorsitzenden a.D Prof. Zastrow über die Desinfektion derselben.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Alexander

        „Steigert man die Zahl der Testungen 3G erhält man automatisch eine höhere Inzidenz ohne Berücksichtigung des realen Verhältnisses in der Bevölkerung.“

        Weshalb man die auch schon von mir verlinkten Hospitalisierungsraten heranzieht. Diese beziehen sich einfach nur auf alle Positiven und sind die Stichproben groß genug ( was sie sind ), ist das von Ihnen genannte Problem keins mehr.

        „Über die Senisibilität des PCR hat die WHO selbst schon Einschränkungen gemacht, die Anzahl der Testzyklen ist nicht gestzlich verbindlich definiert.“

        Kann man auch nicht gesetzlich definieren, da vom Gerät und vom mitlaufenden Standard abhängig. Beides gibt es in mehrfacher Ausführung. Was die PCR kann und was nicht, ist weithin unverstanden – dank einer massiven Desinformationskampagne mit Falschaussagen zur sogenannten „Drosten-PCR“.

        „Da nun das Lancet publiziert, dass die Gruppe der Geimpften einen steigenden Anteil am Infektionsgeschehen ausübt, wenn die Durchbrüche nach Erkrankung durch Tests belegt werden….hieße das Testpflicht für alle unter Hinweis keiner Wirksamkeit des Zaubertranks gegen Ansteckung – wie vom Rki bestätigt.“

        Dazu einfach nochmal auf Abb. 17 auf S.21 hier gucken: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-12-02.pdf?__blob=publicationFile

        Da ist die Wirksamkeit.

        „die alte Erkenntnis“

        Wer hindert Sie, ihre Schleimhäute zu desinfizieren? Wenn das eine Infektion verhindert prima, wenn nicht hätten Sie gerne auch Antikörper im Blut.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Christian Anders

        Jede Krankenhausaufnahme wird getestet, auch Unfallverletzungen wie meine vom Sommer.

        Bei positiv Testergebnis + unaufschiebbarer Ursache (z.B. Geburt) bekommt das Krankenhaus für den Covid-Fall autmatisch eine höhere Vergütung als für den ursächlichen Aufenthalt. Nicht alle gezählten Hospitalisierungen sind Covid-Patienten….

        Krankenhäuser, denen aufgrund der Pandemie Routineeingriffe untersagt sind müssen jetzt möglichst viele Covid-Fälle zählen um die Umsatzausfälle zu kompensieren. Die Schärfe der PCR Teste kann entsprechend den Anforderungen erhöht werden…

        Der finanzielle Druck auf das Gesundheitssystem wird durch die Massnahmen weiter erhöht, das Personal zusätzlich drangsaliert – zuletzt mit dem Vorwurf als ungeimpfte “Todesengel” (Austria) Patienen zu gefährden.

        Ich möchte keine durch Injektion angeregten Antikörper im Blut haben und verzichte per Patientenverfügung auf jede stationäre Medizin im Covidfall + und suche erst gar keinen Arzt im Krankheitsfall auf – wie bisher schon.

        Die Desinfektion der Kontaktstellen des Virus vor Erkrankung ist Schutz vor Ansteckung und Verbreitung des Erregers. Konsequent angewandt benötigt niemand gentechnisch induzierte Antikörper im Blut, schon gar durch staatlichen Zwang.

        Das RKI veröffentlicht Daten, deren Entstehung nicht transparent gehandhabt werden. Hochrechnungen beinhalten nachgewiesene Statistikfehler – wie in den vorangegangenen Wellen ein Ergebnis zwangsweiser Tests.

        Covid mutiert auch bei Tieren weiter, das Virus ist nicht ausrottbar und ohne natürliche Immunität werden alle Bürger regelmäßig nicht vollständig geprüfte Stoffe verspritzt bekommen…

        Wunderbare neue Welt.

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