Elektromobilität als Killer des Standortes D

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Schon vor Wochen habe ich an dieser Stelle die Bedrohung des Standortes D durch den Vormarsch der Elektromobilität diskutiert. Nicht alle Leser waren mit mir einer Meinung und haben gute technische Anmerkungen gebracht, die doch noch Hoffnung geben, es käme langsamer/später und die deutsche Industrie könnte sich noch anpassen. Hoffen wir es mal!

Dennoch setzen sich die Mahnungen fort. So schätzt Morgan Stanley, dass im Jahre 2050 70 Prozent des europäischen Automarktes von Elektrofahrzeugen bedient wird. Das ist zwar deutlich weniger als die Aussage von Tony Seba, der das völlige Ende des Verbrennungsmotors schon für das Jahr 2025 ausgerufen hat. Richtig gut ist das Szenario für die deutsche Industrie dennoch nicht. Zunächst der Telegraph und dann die Welt zu einer Studie, die die Idee einer Bad Bank für die kaputte deutsche Zulieferindustrie ins Spiel bringt …:

  • Global banks in London and New York are no longer debating whether the switch-over will occur. Research reports have shifted to granular analysis over what this means for large swathes of the economy, and who will be the winners and losers as the old edifice crumbles.“ bto: Wenn es wirklich zu diesem Umbruch kommt, sind die Folgen erheblich. Alte Industrien und Unternehmen werden zerstört.
  • „A report from (…) Morgan Stanley says (…) It is becoming more costly each year to develop petrol and diesel cars that comply with tightening rules on emissions of CO2 and particulates (NOx), yet the cost of EV batteries keeps falling. The crossover point will arrive in the mid-2020s.“bto: Folgendes Chart unterstreicht das eindrücklich:

Quelle: Telegraph

  • „A widely-cited report by Tony Seba and James Arbib at RethinkX argues that it will make no sense to manufacture fossil-driven cars, trucks, buses, or tractors within a decade.“ bto: Den Report habe ich auf bto ausführlich besprochen.
  • „(In) China (…) under the latest draft proposals from the industry ministry, all car companies will have to reach an EV quota of 8pc of sales from next year, 10pc by 2019, and 12pc by 2020. Morgan Stanley said it would be very difficult for Volkswagen, BMW, and Mercedes to comply with this. They will hit a sales cap in China.“ bto: Und damit würden die deutschen Hersteller ihren Cash-Pool verlieren. Schwächere Profitabilität, technologischer Bruch und überflüssige/falsche Kapazitäten sind ein explosives Gemisch.
  • „A parallel battle for mastery over electrification is underway among power companies, each eyeing control of ultra-fast charging points in the way that US railroad barons sought to snap up lands in late 19th Century. Even more money will be made from the ‘big data’ networks that underpin EV technology.“ bto: Das sind alles Kompetenzen, die nicht in Deutschland liegen.
  • „Morgan Stanley says electrification will break the existing system over time. Utility companies should have no trouble over the next decade but the extra power required to recharge a European fleet of 150m cars in 2050 would be equivalent to an “another Germany’ springing into being.“ bto: was eine Marktchance darstellt. Die Frage ist, wer die Technologie liefert, um das umzusetzen.

Fazit Telegraph: „Everything is up in the air. All we know is that vast sums are at stake and vested interests that fail to adapt in time will be wiped out.“

bto: Wie wahr diese Einschätzung ist, zeigt ein Beitrag aus der Welt, die eine aktuelle Studie des Center Automotive Research (CAR) zu den Zukunftsaussichten der deutschen Automobilzulieferer zusammenfasst:

  • Den deutschen Autozulieferern drohen laut einer neuen Studie große Schwierigkeiten durch die Umstellung vom Verbrennungsmotor auf den Elektroantrieb. Allein bei den vier größten deutschen Zulieferern Bosch, Continental, Schaeffler und ZF sind 29 Prozent der Gesamtumsätze vom Verbrennungsmotor abhängig und damit im Zuge des technologischen Wandels gefährdet.“ – bto: Die 29 Prozent wirken harmlos. Verlieren die Hauptkunden, weil sie den technischen Wandel verpennt haben, an Marktanteil, sind die Verluste für die Zulieferer deutlich höher.
  • Besonders gefährdet ist laut der Studie Schaeffler, wo die Hälfte des Umsatzes von Teilen abhängt, die nicht mehr benötigt werden, wenn es nur noch vollelektrische Autos geben sollte. Betrachtet man nur den Umsatz, den Schaeffler im Automobilgeschäft macht, liegt der gefährdete Anteil sogar bei 66 Prozent. Das entspricht rund 6,6 Milliarden Euro.“ – bto: was dann die Frage aufwirft, ob es wirklich die richtige Strategie war, mit riskanten Akquisitionen auf diese Karte zu setzen.
  • Bei Bosch kommen die Forscher auf einen Umsatz von 18,9 Milliarden Euro, die noch am Verbrennungsmotor hängen, das entspricht etwa 27 Prozent der Gesamtumsätze des Stuttgarter Zulieferers.bto: was – wie gesagt – das Risiko unterschätzt.
  • Für die größten deutschen Zulieferer könnte der Wandel zur Elektromobilität vor allem dann ein Problem werden, wenn er zu schnell passiert, schreiben die Forscher.“ – bto: Da ist man versucht zu sagen: „Ach nein, wie kommen die denn darauf?“ Das ist doch glasklar und erklärt das Versagen der Industrie. Weil sie auf (im schlimmsten Fall schnell) wertlosen Assets sitzt, bremst sie den Wandel. Das Ergebnis wird sein, dass es andere/neue Wettbewerber schaffen, den Markt zu erobern. So genannte „Incumbents“ können sich nicht anpassen. Sie sterben. (Ausnahmen bestätigen die Regel).
  • Für das Auto-Land Deutschland ist das durchaus eine bedrohliche Entwicklung. (…) Laut Statistischem Bundesamt sind in der Zulieferindustrie allein mehr als 302.000 Menschen in fast 700 Unternehmen beschäftigt.“
  • Die CAR-Forscher machen daher einen radikalen Vorschlag: Damit sich die Lieferanten besser auf die Zukunftsfelder einstellen können, sollten sie nach dem Vorbild der „Bad Banks“ oder den Unternehmen aus der Energiebranche ganze Unternehmenssparten abspalten, die durch den technologischen Wandel wegfallen.“ – bto: Ja, genau das müssen sie machen! Problem ist nur, dass es sich um erhebliche Unternehmensteile handelt. Deshalb machen sie es nicht. Zudem ist der Zeitpunkt zum Verkauf vorbei. Wer kauft das noch? Ich denke an die Filmhersteller, die auch dachten mit einer Konsolidierung noch das alte Geschäft zu retten. Lang, lang ist’s her.

bto: Im schlimmsten Fall steht Deutschland vor dem Verlust der nächsten traditionellen Industriebranche aus dem Kaiserreich – nach Foto, Unterhaltungselektronik, Pharma …

The Telegraph: „Scramble begins for the vast financial prize of electric vehicles“, 20. Juni 2017

WELT.de: „Bad Banks sollen Geschäft deutscher Autozulieferer retten“, 21. Juni 2017

25 Antworten
  1. Wolfgang Selig says:

    Die Abspaltung von schlechten Betriebsteilen ist prinzipiell eine gute Idee, damit die Befürworter der alten Technik die „neuen“ bei internen Debatten nicht blockieren. Wer die alten Teile noch kauft, fragen Sie? Die üblichen Heuschrecken mit erheblichen Abschlägen, d.h. die Hersteller müssen Sonderabschreibungen einkalkulieren. Das heißt aber für die alten Teile auch, es kommt dann zur Kündigung von Tarifverträgen, Austritten aus dem Arbeitgeberverband, Einsparungen bei Dienstreisen, Dienstwägen u.ä. Zuckerstückchen, die die Automobilbranche derzeit noch gewährt. Teilweise auch Standortverlagerungen zum Abbau von Arbeitsplätzen. Das größte Thema erwähnt der Bericht aber nicht: Wo kommen die Batterien für die deutschen Hersteller künftig her? Und wo werden sie gebaut? Und können das die Deutschen noch selbst? Hier wäre es sinnvoll, wenn die deutschen Premiumhersteller so wie beim Kartendienst „Here“ über eine Kooperation bzw. eine gemeinsame Tochtergesellschaft nachdenken, falls das Kartellamt hier nicht übereifrig reagiert. Später könnte die Tochter dann auch Dritte belieferen und die Hersteller langsam an einen Exit denken. Aber als Starthilfe braucht man Kapital, politische Unterstützung, Know-how und Absatzchancen. Nur leider hört man in dieser Hinsicht derzeit gar nichts. Also importieren wir künftig wohl alles aus Asien und Nordamerika.

    Antworten
    • mg says:

      > Wo kommen die Batterien für die deutschen Hersteller künftig her?

      Das wird m.E. die alles entscheidende Frage werden. Die deutsche Autoindustrie kann Autos bauen und die Kapazitäten für Elektromotoren schnell geschaffen. Aber wo kommen die Akkus her? So wie es aussieht aus Asien und Nevada.

      Antworten
      • mg says:

        Korrektur: [..] und die Kapazitäten für Elektromotoren _sind_ schnell geschaffen [..]

        Tony Seba nimmt es in einem seiner Vorträge ( https://youtu.be/Kxryv2XrnqM?t=6m54s ) übrigens nicht so genau mit den Zahlen:

        Eine Verdopplung der Leistung alle 2 Jahre entspricht nicht einer Ver-1000-Fachung der Leistung alle 10 Jahre. 2 hoch 5 (also 5 Verdoppelungen in 10 Jahren) ist gleich 32. 2 hoch 10 ist gleich 1024 (32 mal 32). Eine Ver-1000-Fachung der Leistung benötigt also etwa 20 Jahre, wenn man für Moore’s Law einen Zeitraum von 2 Jahren zu Grunde legt. Trotzdem halte ich seine zeitlichen Vorhersagen („it’s over in 13 years“) für ziemlich valide. Die Akkus für EVs werden schon in wenigen Jahren 700 statt 350 Wh pro kg Kapazität besitzen. Es ist allerhöchste Zeit für die deutsche Autoindustrie in Akkutechnologie zu investieren. Sonst ist in ein paar Jahre Ende Gelände.

  2. mg says:

    Die Schweden scheinen sich entschieden zu haben:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volvo-ab-2019-neue-modelle-nur-noch-mit-e-motor-a-1155999.html

    Renault und Peugeot bieten auch schon einige Modelle an. In Norwegen ist bereits jedes 5 neuzugelassene Fahrzeug ein EV. Tesla kommt mit der Produktion nicht hinterher, aber das Superchargernetz und die Gigafactory (Number 1) markieren einen Entwicklungsvorsprung, den die übrigen Hersteller erst noch einholen müssen.

    Man kann nur hoffen, dass die deutsche Autoindustrie sich auf die Hinterbeine stellt. VWs Autogas-Initiative halte ich da eher für ein schlechte Zeichen:
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-erdgas-ist-der-neue-diesel-a-1153381.html

    Antworten
  3. Ulrich Remmlinger says:

    Zur Situation in China:
    die E-Autos in China dienen ausschließlich dazu, die Schadstoffemission aus den Innenstädten (Smog) an den Kraftwerksstandort zu verlagern. In Beijing werden 98% und in Shanghai 88% des Stroms aus Kohle erzeugt. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken, geht in China z.Zt. alle 2 Tage ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. (http://climateactiontracker.org/assets/publications/briefing_papers/CAT_Coal_Gap_Briefing_COP21.pdf)
    Nach einer Studie der renommierten Universität von Tsinghua erhöht sich die gesamte Schadstoffbelastung durch die E-Autos um den Faktor 3-5 im Vergleich zu benzingetriebenen Fahrzeugen (http://www.reuters.com/article/us-china-pollution-autos-idUSKCN0V51BH).
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein solcher Zubau von Kraftwerken in D genehmigt würde. Die Alternative, daß man sein Auto nur aufladen kann, wenn die Sonne scheint, erscheint mir auch nicht durchsetzbar.
    Grüße Uli

    Antworten
  4. Dietmar Tischer says:

    Die Umbrüche werden gewaltig sein.

    Auf der Anbieterseite:

    Nachdem anscheinend der Elektroantrieb präferiert wird, ist die Batterie entscheidend, denn das Automobil drum herum kann praktisch jeder Seiteneinsteiger bauen. Heißt: Akkumulierte Erfahrung im konventionellen Fahrzeugbau wird weitgehend wertlos. So auch beim Vertrieb, wenn online beraten und verkauft wird. Beim Service kann man natürlich regulativ die Schraube anziehen, aber das schafft nicht viele Arbeitsplätze.

    Die Energieversorgung ist ein großes Problem. Für MASSENHAFTE Umstellung steht die Infrastruktur der Ladestationen noch lange nicht. Und die Generierung der Energie birgt weitere Probleme: Schon JETZT werden wir im Winter wahrscheinlich Strom zukaufen müssen aus dem Ausland, weil die Sonne und Wind nur UNZUVERLÄSSIG liefern.

    Dann die Verlierer: Es sind die Mineralölkonzerne und vor allem die Fördernationen. Der Nahe Osten wird aller Voraussicht nach ein Dauerkrisenherd sein mit erheblichen Kosten auch für uns.

    Auf der Nachfrageseite:

    Hier wird überhaupt nicht darauf eingegangen, wie sich die Nachfrage entwickeln wird – UNABHÄNGIG von der spezifischen Antriebsart. Ich glaube, dass durch die Verstädterung der Welt nachhaltig Bedingungen geschaffen werden, die den Besitz eines Automobils für eine Mehrzahl potenzieller Käufer relativ unattraktiv werden lassen. Das E-Automobil ändert daran nichts. Die Automobilhersteller sollten sich vielleicht auch einmal mit dem E-Fahrrad befassen. Hier sind, soweit ich sehe, Bastler auf der Überholspur.

    Für die Gesellschaft bzw. den Staat:

    Die Kosten werden enorm sein, angefangen mit der Subventionierung der Infrastruktur und der kriselnden Autohersteller bis zu den Sozialleistungen, die bei unvermeidlich steigender Arbeitslosigkeit gerade in Ballungszentren erheblich zunehmen werden.

    Alles kein Problem, denn wir haben bei einer Staatsverschuldung von unter 70% des BIP einen riesigen Nachholbedarf, um beim Verschuldungsniveau auf Augenhöhe mit vergleichbaren anderen Staaten zu gelangen.

    Von den Zukunftsproblemen – den Eliten in Politik und Wirtschaft sicher bekannt – zu den aktuellen Schwierigkeiten.

    Hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/stellenabbau-in-us-autoindustrie-konsumenten-kaufen-weniger-15091990.html

    Daraus:

    „Fachleute argumentieren, dass höhere Zinsen und teurer gewordene Autokredite Konsumenten zunehmend zurückhaltender werden ließen. „Höhere Zinsen und Unsicherheit über die Fiskalpolitik werden das Wirtschaftswachstum abschwächen und könnten Gegenwind für die Autoverkäufe werden“, zitiert die Zeitung Charlie Chesbrough, Ökonom des Forschungsunternehmens Cox Automotive.“

    Heißt im Umkehrschluss, dass die Geld- und Fiskalpolitik das Problem beheben könnten.

    Nur mal zu:

    Noch mehr Autokredite für Geringverdiener und Arbeitslose.

    Wenigstens das beherrscht die Branche in USA.

    Antworten
  5. Ralph klages says:

    „Und damit würden die deutschen Hersteller ihren Cash-Pool verlieren. Schwächere Profitabilität, technologischer Bruch und überflüssige/falsche Kapazitäten sind ein explosives Gemisch.“ Ja, es kann so kommen, aber unwahrscheinlich: Es gibt noch eine Vielzahl ungelöster techn. Probleme, hauptsächlich bei den Akkus. Tesla z.B. setzt auf LiFePo mit gewaltigem Investment. Was ist, wenn Morgen eine neue Entwicklung Publik wird? Mit einem Akku, der kaum was in der Herstellung kostet, irre kurze Lagezeiten hat und beinahe 50 Jahreszyklen verspricht ? Hier ist noch komplett offenes Feld und es ist nicht ausgeschlossen, ja sogar wahrscheinlich, dass ein neuer Bill Gates gerade jetzt in irgendeiner Garage genau DIE Entwicklung macht und das als Patent anmeldet. Dann hat Tesla mit seinem Investment definitiv ausgedient und kann dichtmachen. Genau in diesem Schwebezustand befindet sich die Elektromobilität derzeit, denn wohin die Reise geht, kann noch niemand vorhersagen. Man stelle sich vor, VW-Müller würde nun vorschnell auch auf LiFePo4 setzen und derartige Akkus in D fertigen: Die Fehlinvestition wäre gigantisch und es bliebe dann wirklich kein Platz mehr – für ihn UND den Konzern.
    Und damit kommt man schon zum zweiten Aspekt: Das Beharrungsvermögen der Etablierten. Natürlich schauen die schon aufmerksam in Richtung E. Musk – und blenden ihn nur zu gern aus: Denn die Entwicklungskosten der Verbrenner waren und sind nicht ohne und haben sich noch nicht gerechnet. Warum also wechseln?
    Zurück zu den Akkus: Renault bietet 400km an! Wow! Ja und? Im Sommer sind es auf der Autobahn real gerade 200km, ähem, im Winter käme ich als Vielfahrer nicht mehr nach Hause, weniger als 120km. Und dann mit 22kW – was mehr kostet als mein LPG. Das ist die augenblickliche Realität. Volvo spinnt, wenn sie nur noch auf Stromer setzen.
    Bleibt ein ganz wichtiger Aspekt, und der hat es in sich: Elektromotoren sind beinahe verschleißfrei und halten viele Jahrzehnte, meine Heizungspumpe ist schon seit über 20 Jahren verbaut. Will sagen: Solche Elektrokarren halten ewig, vor allem, weil sie, wie das Tesla S-Modell, nur 18 Bauteile haben, gegenüber einem Müller-Auto mit über 1.800 Teilen. Darin liegt die eigentliche Brisanz: Was ist, wenn die Stromer ein Vielfaches heutiger Kisten halten? Ü30 und mehr? DAS ist die Billionenfrage ! LG

    Antworten
    • kyle broflovski says:

      Schöner und klarer Kommentarbeitrag zu einem wiederum brisanten Beitrag von Herrn Stelter. Hier aus Laiensicht eine weitere Ergänzung: Ich habe vor einigen Monaten in ft.com einen Werbebeitrag über die Entwicklung der wasserstoffbasierten Brennstoffzelle für PKWs in Japan gelesen. Dort war zu erfahren, dass in Japan gerade ein Alltags-Grossversuch mit der Brennstoffzelle durchgeführt wird; m. W. unter der Ägide von Toyota.

      Das bedeutet, dass die Brennstoffzellentechnologie noch schwer im Rennen ist und es voreilig wäre, diese abzuschreiben (never ever underestimate the Japanese).

      D. h., es wäre interessant zu erfahren, wie sich ein skalenbasierter Durchbruch der Brennstoffzelle auswirken könnte – insbesondere in D., wo ja nach meinem Eindruck in wirklich allen Politikfeldern massiv versagt wird.

      Also, was meinen die Profis hier zur Brennstoffzellentechnologie und ihren möglichen Folgen?

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    • Dietmar Tischer says:

      >… denn wohin die Reise geht, kann noch niemand vorhersagen.>

      Das muss auch niemand – darum geht es nicht.

      >Das Beharrungsvermögen der Etablierten>

      Haben Sie, müssen Sie auch haben, weil sie getätigte Investitionen rechtfertigen und für Beschäftigung sorgen müssen. Aber sie treten nicht nur auf der Stelle.

      Entscheidend ist, WO die Gleise VERLEGT werden.

      Es ist nicht bei uns.

      Daimler will eine BATTERIEFABRIK in China bauen.

      Hier:

      http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/airbus-china-bestellt-flieger-fuer-fast-20-milliarden-euro/20021402.html

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      • Ralph Klages says:

        Sollen sie nach China gehen, meinetwegen können sie ihr Geld dort verbrennen. Werden sie letztlich nicht tun, aber die Ankündigung hat ihre eigene Dynamik: Werbung und pol. Druck, daneben wird der Betriebsrat diszipliniert. Natürlich ist es wichtig zu checken, was die Konkurrenz so treibt, auch in China. Gleichermaßen stellt sich die Frage, woher denn die Hochpräzisionsmaschinen zur Herstellung von massentauglichen Lithiumakkus kommen? Doch wohl eher aus Deutschland. (Die Deutschen sind auch noch so blöd und lassen den Nachbau zu, darin liegt der wirkliche Skandal. Merkel sagt es zwar, tut aber nichts, wie immer.) Abgesehen davon ist die Herstellung von Akkus kaum arbeitsintensiv, sondern hochgradig kapitalträchtig, bringt also sowieso keine Massenarbeitsplätze.
        Übrigens Mercedes ist groß in der Brennstoffzelle, eben wg. der hohen Reichweite für ihre schweren Karossen. Hochleistungsakkus und Smart, das passt. Mehr nicht. LG

  6. Straus says:

    http://www.motor-kritik.de/node/1372
    Ein guter und gut lesbarer Überblick über die Pros und Contras für Elektromobilität. Guter Überblick vor allem deswegen, weil er nicht von irgendwelchen Finanzwichteln, sondern von einem Kenner der Automobilindustrie ist. Daran halte ich mich lieber, als was diese Zahlendreher approximieren.

    Antworten
    • mg says:

      Ihre Sichtweise in allen Ehren. Damit befinden Sie sich in guter Gesellschaft.

      Steve Ballmer on the iPhone:
      https://youtu.be/eywi0h_Y5_U

      Robert Lutz on Tesla Cars:
      https://youtu.be/ie0XiOzs5Qc

      Sehr schön auch Paul Krugman über die zukünftige Bedeutung des Internets:
      http://www.creativeconstruction.de/wp-content/uploads/2015/12/digitale-transformation.jpg

      Und ein kleiner Performancevergleich für Autoliebhaber:
      https://youtu.be/5Rj4Av2ddsY
      https://youtu.be/WvHCtaIrkEs
      https://youtu.be/nIV9nb9w_Hw?t=29s

      Meine gewagte Prognose dazu: in fünf (!) Jahren will „niemand“ (<10%) mehr ein Neuwagen mit Verbrennungsmotor kaufen.

      Antworten
      • Wolfgang Selig says:

        Wunderschön, diese links. Dazu passt die erste Absatzprognose von Mercedes, die noch vor dem 1.Weltkrieg erstellt wurde:“Der deutsche Absatzmarkt für Automobile umfasst höchstens 5.000 Fahrzeuge. Der begrenzende Faktor ist der Arbeitsmarkt für Chauffeure…“

      • Straus says:

        Der Cargolifter war DAS Ding der Zukunft. Heute: Tropical Island. Es ist doch ganz simpel: entscheidend in einer Marktwirtschaft ist, ob der Kunde das Produkt kauft.
        Politisch kann man natürlich alles durchsetzen, in der Regel mit einer gewaltigen Fehlallokation von Ressourcen. Das hat in der Sowjetunion ja hervorragend funktioniert, „Überholen ohne Einzuholen“.
        Dass niemand mehr auf die Marktwirtschaft vertraut, finde ich einfach verwunderlich. Es wird, vor allem in Deutschland, geglaubt, dass Beamte und Politiker besser wissen, was der Kunde will, Stichwort Nudging.

      • mg says:

        Das EV wird sich über den Preis durchsetzen. Ebenso die Photovoltaik. Sie werden mehr Leistung für Ihr Geld bekommen als Verbrennungsmotoren und Ölwirtschaft Ihnen jemals bieten können.

        Weiter oben habe ich Tony Sebas Umgang mit Zahlen kritisch betrachtet, trotzdem möchte ich seine Vorträge (auf Youtube zum Nachschauen) ausdrücklich empfehlen.

        Und machen Sie mal mit einen Tesla eine Probefahrt. Oder einem Renault Zoe. Um sich ein Bild zu machen, was uns in den nächsten Jahren bevorsteht. Die Beschleunigung eines EV möchte ich ehrlich gesagt nicht in/an jedermanns Hand/Fuss sehen. ;-)

        https://youtu.be/LpaLgF1uLB8

  7. Dietmar Tischer says:

    @ Ralph Klages

    > Natürlich ist es wichtig zu checken, was die Konkurrenz so treibt, auch in China.>

    Ja, auch das.

    Aber viel wichtiger:

    Die Unternehmen wollen der Konkurrenz keinen MARKT überlassen, am allerwenigsten einen GROSSEN, WACHSENDEN wie China einer ist.

    Das ist das Handlungskriterium, wenn die Nachfrage überall sonst kaum noch wächst.

    Was die Arbeitskosten betrifft, verliert China zunehmend; wenn es um die Märkte geht, ist China der Magnet schlechthin.

    Das ist die einfache Logik, nach der China nahezu diktieren kann, wie es will.

    Antworten
  8. Straus says:

    „Das EV wird sich über den Preis durchsetzen.“ Allgemein: Selbst die Denkfabrik Agora Energiewende GmbH (Ökolobbyisten ersten Ranges) kommt in einer Studie zu dem Schluß, dass im Jahre 2050 (!) konventionelle Energien günstiger sind. Nur durch eine massive Besteuerung können erneuerbare Energien günstiger werden. Über den Preis wird sich also gar nichts durchsetzen.
    Es ist und bleibt Staatszwang, der erneuerbare Energien und Elektromobilität durchsetzen kann. Hier von Markt zu sprechen, ist Hohn.

    Antworten
      • mg says:

        Na, wenn selbst die Denkfabrik „Agora Energiewende GmbH“ so skeptisch ist… erklärt das ja auch, warum die „Agora Energiewende GmbH“ trotz Fabrik keine EVs, Powerwalls oder Solarpanels baut. ;-)

        https://www.tesla.com/de_CH/energy

        Tesla ist keine Wohltätigkeitsorganisation. Das Unternehmen expandiert so aggressiv unter Inkaufnahme von vorübergehenden Verlusten, weil es beabsichtigt Weltmarktführer für Electric Vehicals, Energiespeicher und Solarpanels zu werden und um dann mit diesen Produkten sehr lange, sehr viel Überschuss zu erwirtschaften.

        Dass die Konkurrenz spottet und schimpft, ist ein Zeichen von Schwäche. Im Grunde verspüren die alten Betonköpfe ganz genau, dass sie eigentlich schon zum alten Eisen gehören (und vielleicht immer schon gehört haben). Und die dynamischeren Querköpfe müssen sich mit Widerständen in den eigenen Reihen rumschlagen bis ihre Unternehmungen das Schicksal von AGFA, Quelle und Nokia teilen.

        https://perspicacity.xyz/2017/05/24/this-is-how-big-oil-will-die/
        http://www.schipholtaxi.nl/en/

        Als die deutsche Autoindustrie sich gegen die Einführung des Katalysators gewehrt hat, hat Klaus Töpfer (siehe Agora Energiewende GmbH) Daimler und Co. gezwungen ihn einzuführen. Angeblich haben sie die Technik dazu innerhalb eines halben Jahres aus dem Hut gezaubert. Zweifel, dass ihnen so ein Zauberkunststück beim EV wieder gelingt, sind angebracht. Es ist allerhöchste Zeit auf den Zug aufzuspringen.

  9. Ralf Richter says:

    Hallo in die Runde.

    Ich habe mit Interesse die rege und ausführliche Diskussion zur E-Mobilität gelesen. Ich selbst bin Entwickler in diesem Bereich und zudem beschäftige ich mich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen.
    Prinzipiell sehe ich das Thema EV eher für Städte und insbesondere Megacities relevant. E-Scooter, Lieferverkehr und öffentliche Transport. Deutschland hat prinziell eher keinen all zu großen Druck auf den E-Antrieb flächendeckend umzustellen, übrigens auch die USA nicht. Für China sieht das schon anders aus. China hat seine Megacities und der Staat versucht meiner Meinung nach eine Industrie zu fördern, die den etablierten Industriestaaten die Stirn bietet. D. h. nur Staaten wie China haben aktuell großes Interesse daran E-Fahrzeuge zu fördern. Für Deutschland ist das nicht wirklich interessant. Meiner Meinung nach wird der Verbrenner und der E-Antrieb noch länger nebeneinander existieren. Ich glaube nicht, dass wir in 10 Jahren alle elektrisch fahren. Auch von den Produktions- und Entwicklungskspazitäten ist das gar nicht zu leisten. Von der Infrastruktur möchte ich erst gar nicht sprechen. Es gibt auch eine sehr starke Öl und Automobillobby. Hier in Deutschland, aber auch z. Bsp. in den USA. Meist haben gut organisierte Gruppen einen sehr starken Machteinfluss bzw. Blockadeeingluss.
    Meiner Meinung nach würde auch der Schwenk komplett hin zum E-Antrieb am stärksten die US-Autoindustrie treffen. Die großen Firmen haben ja jetzt schon jede Menge Probleme und bekommen ihre Fahrzeuge nur mit starken Rabatten los. Auch das Image der Markrn ist dort nicht sonderlich hoch.
    Was das Thema Brennstoffzelle bzw. Wasserstoff betrifft, so bleibt zu sagen, dass Daimler oder BMW Antriebstechnologien in der Schublade liegen haben. Japan ist da nicht unbedingt der Vorreiter. Es macht aktuell keinen Sinn am Wasserszoff weiter zu entwickeln, da Wasserstoff nur ein viertel der Energiedichte zu herkömmlichen Brennstoffen besitzt. D. h. man braucht vier mal so viel Platz für den Tank. Zusätzlich ist Wasserstoff das kleinste Atom, was demzufolge durch Tankmaterialien jeglicher Art durchdiffundiert. Also würde nach einer Woche Parken der Fahrzeugbesitzer einen leeren Tank vorfinden.
    Es gibt auch noch einen dritten Nachteil (aktuell). Wasserstoff macht aus zuvor beschriebener energetischer Sichtweise nur Sinn, wenn man ihn regenerativ erzeugt und nicht wie teilweise zuletzt aus Methangas erzeugt. Es macht keinen Sinn einen höherwertigen Energieträger in einen niederen umzuwandrln und dann zu nutzen. Nur z. Bsp. per Sonnenlicht erzeugter Wasserstoff macht Sinn.

    Antworten
  10. Hans Kolpak says:

    Die Lineardenker scheitern. Deshalb verlängern sie ihre Kurven. Punkt aus

    In drei Artikeln habe ich mich ausgelassen auf dem Hintergrund meiner Pressearbeit für den Stromverbraucherschutz NAEB und dem Pressetext „Elektroautos – ein Flop“:
    Vom Wahnsinn der Elektromobilität
    Elektroautos sind grober Unfug
    Die Verschwendung der Elektroträumer

    Antworten
  11. Walter Roth says:

    Der Artikel tut irgendwie so, als ob alles nur eine Frage des Wollens und Planens sei.
    Der Verbrennungsmotor wird uns meiner Meinung nach noch sehr viel länger begleiten.

    Ich möchte mal aufzeigen mit was wir es da rein praktisch zu tun bekommen.
    Also hiermit einige Dinge die man meist vergisst.

    Im Haus braucht es Ladestationen die ( ZOE aktuell 22 Kilowatt ) bis 22 oder zukünftig vielleicht 40-50 Kilowatt Ladestrom verdauen können.
    Sehr viele Hausinstallationen sind dazu nicht in der Lage, brauchen neue Leitungen und Haupt-Haus-Zuleitungen.
    Alleine eine Ladestation, also das Endgerät vor dem Auto, sagen wir von ENZO, kostet aktuell ca. 3500 Franken. Was die Hausinstallationen sonst noch Kosten werden ???

    Punkt 2.
    Weil schon einige Träumer mich darauf ansprachen……
    Dachinstallationen von Fotovoltaikanlagen können ein Elektromobil nicht laden, denn der Strom der dort fliesst ist viel zu schwach, ergo würde das eine viel zu lange Ladezeit benötigen und oder die Fläche der Anlage würde viel zu gross. Was das Kosten würde……
    Zudem, wollte man den Tagesstrom der da ja eben nur am Tag anfällt, speichern um das Auto dann Nachts zu laden ….wenn es nicht gefahren wird, bräuchte man dazu eine zweite teure und umweltschädliche Haus-Batterie von der dann nachts das Auto geladen werden könnte.
    Beim Zoe ist eine Auto-Batterie teuer, beim Tesla unglaublich teuer, da kostet eine neue satte 44`000 Franken. Der Tesla schafft übrigens mit der superteuren Batterie gerade mal 430 km und sie mach den Tesla 2 Tonnen schwer.
    Eine Speicherbatterie wäre wohl annähernd so teuer und man müsste auch noch einen Platz dafür haben, es sei denn man nähme dazu alte Modelle, also Bleibatterien usw. = Umweltschutz ade…..
    Bleibatterien halten nur einige Jahre und müssen dann ausgetauscht werden.
    Bei den Batteriepaketen der Notstromversorgung unseres Serverraumes geht man von 3-4 Jahren aus.
    Das sich das Ganze im Winter erst recht nicht machen lässt…….. muss ich wohl kaum weiter darlegen.

    Also die Batterien.
    Um hier gleich mal weiteren Träumereien entgegenzutreten….
    Neue wirklich durchschlagende Entwicklungen für Batterien sind überhaupt nirgends in Sichtweite.
    Alles was man sehen kann sind kleine Schrittchen.
    Braucht ein Elektroauto während seines Lebens eine zweite Batterie, ist es weit von der Umweltfreundlichkeit eines Dieselmotors entfernt. Bei „einer“ Batterie die „15“ Jahre hält, ist er in etwa gleichauf wie ein Diesel. Denn der Strom kommt ja kaum von der Windkraft denn diese ist unzuverlässig und muss selber mit 100% Redundanz abgesichert werden ……durch Kohlekraft, AKWs oder in der Schweiz durch Wasserkraft. Man baut wegen der Windkraft also 2 Kapazitäten auf, dafür das man EINE davon aus Umweltschutzgründen benutzen will….. = Umweltfreundlich ?

    Die seltenen Erden die man für die Batterien braucht, die kommen aktuell zu 97% aus China, der Rest aus dem Kongo und ein wenig aus Südamerika. Es sind nur wenige Lagerstätten bekannt, man wird also auf China angewiesen bleiben. Diese „seltenen Erden“ haben ihren Namen ja nicht umsonst.
    Lithium ist in seinen Vorkommen meist mit Thorium verschwistert, einem radioaktiven Element und muss zuerst aufwendig getrennt werden. Deren Förderung ist dadurch sehr Umweltbelastend.
    Was in China gerade passiert mit dem vielen Thorium, stellen sie es einfach nach draussen….?
    China hat einen Eigen und Nachholbedarf an Industrialisierung und Individualverkehr von unerhörtem Ausmass.
    Alleine Autos mit E-Antrieb dürften in den nächsten Jahrzehnten 2-300 Millionen gebaut werden.

    Wird uns Monopol-China ihre seltenen Erden, oder eher die ganzen Batterien für unseren Luxus-Umweltschutz dann noch liefern ……..und zu welchem Preis ?

    Die Praxis :
    Rein praktisch ist es Bspw. mit dem ZOE von Renault so.
    Im Sommer hat er 120 km Reichweite. Im Winter aber nur noch 75 km, ……wenn die Batterien neu sind, dass immer vorausgesetzt, den Batterien altern.
    Wird dann fleissig geheizt und ist es noch Nacht dazu, gehen von den 75 km nochmals ca. 10 km weg.
    Leistungsverluste von 30-45% sind Realität, bei neuer Batterie.

    Wie kann man ein Auto benutzen welches nur gerade 65 km sichere Einsatzreichweite hat ?
    Zudem, ein Navi dürfte sehr wichtig werden, denn man muss die Route planen und auch die Ladestationen finden, dort dann bei 22 Kilowatt mindestens eine 3/4 Stunde aufladen bevor es weitergeht.
    Zukünftig sind vielleicht noch wesentlich höhere Ladeströme möglich mit denen so eine Batterie vielleicht innert 10 Minuten aufgeladen werden kann, aber die verkürzen die Batterie-Lebensdauer und benötigen sehr grosse Kabel-Querschnitte. Kann auch sein, dass das Ladekabel, die Ladestation und die Autobatterie dann sogar aktiv gekühlt werden müssen.
    Das alles geht von der Umweltfreundlichkeit ab, denn es braucht Material usw.
    Die Benzin / Diesel-Infrastruktur ist aber schon vorhanden, vergesst das nicht.
    So einige 100-tausend Ladestationen mit Kupferkabeln, bauliche Massnahmen an 100-tausenden von Häusern……. usw. usf.
    Das Ladekabel könnte da durchaus 3-4 cm Durchmesser bekommen und ist im Handling kaum noch benutzbar, so steif ist es. Ob man es dann noch im Kofferraum mitführen kann oder so ein Hochleister-Kabel in flexibler Ausführung dann auch nochmals 2000 Franken kostet….?

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