„Rettet die Deutsche Bank!“

Dieser Kommentar von mir erschien vor einigen Wochen bei cicero.de:

Nie hätte ich mir träumen lassen, die Deutsche Bank öffentlich in Schutz zu nehmen. Doch heute ist es an der Zeit. Unsere Politiker sind drauf und dran, erneut dem Standort Deutschland zu schaden.

Martin Schulz, gelernter Buchhändler und Berufspolitiker weiß es mal wieder besser:

„Überall schließen Bankfilialen, Kunden verlieren ihre Berater, Berater ihre Jobs. Wenn in dieser Situation Boni in Höhe von einer Milliarde Euro ausgeschüttet werden, dann verliert ein Unternehmen nicht nur an Ansehen. Das schadet insgesamt unserer Solidargemeinschaft.“

So ließ sich der SPD-Vorsitzende in der BILD-Zeitung zitieren. Klar, Schulz selber angeschlagener Chef einer Partei, die Gefahr läuft, in Kürze so viele Stimmen wie die Grünen oder die AfD zu bekommen, sucht verzweifelt nach einem Gewinnerthema. Und was bietet sich in Deutschland besser an, als den Neid zu befeuern?

Das Problem mit dem Verhalten von Schulz (und allen anderen Politikern, die auf denselben Zug gesprungen sind) ist, dass dies nicht nur der Deutschen Bank schadet, sondern dem Standort insgesamt. Wenig tröstlich, dass es in das Bild einer Politikerkaste passt, die sich schon lange am vermeintlichen „Reichtum“ unseres Landes begeistert, ohne das geringste dafür zu tun, diesen Reichtum zu sichern.

Boni trotz Verlust? – Natürlich!

Zunächst mal die Klärung der Frage, weshalb es absolut richtig ist, Boni für Mitarbeiter auszuzahlen, obwohl das Unternehmen insgesamt Verlust gemacht hat. Zunächst erscheint das wirklich ungehörig. Doch man muss genauer hinsehen.

Da ist zunächst die Frage nach der Quelle der Verluste. Die Verluste sind die Folge von Sünden der Vergangenheit – in Form von Gerichtsprozessen und Strafzahlungen – und der veränderten Steuergesetze in den USA. Dortige Verlustvorträge aus den vergangenen Jahren werden weniger Steuerersparung bringen, weil die Steuersätze gesunken sind. Dies alles hat herzlich wenig mit den Aktivitäten im abgelaufenen Jahr zu tun. Vor allem ist es nicht von den Mitarbeitern zu vertreten, die jetzt die Bonuszahlungen erhalten.

Vergleichen könnte man es mit einem Feuerwehrteam, das versucht ein Wohnhaus zu löschen, dabei aber nicht verhindern kann, dass einige Wohnungen ausbrennen. Würde man den Feuerwehrleuten deshalb das Gehalt kürzen? Natürlich nicht.

Sind Boni überhaupt gerechtfertigt?

Womit wir uns der Frage stellen müssen, ob denn die Mitarbeiter einer Bank so viel Geld verdienen müssen. Schließlich geht es um rekordhohe Gehälter, anders als im Beispiel der Feuerwehrleute. Die klare Antwort darauf lautet: nein. Die Mitarbeiter im Investmentbanking leisten überwiegend keinen Beitrag zum Wachstum von Volkswirtschaften. Im Gegenteil ist ein Teil der Aktivitäten so gefährlich, dass sie das weltweite Finanzgefüge zum Einsturz bringen können – siehe Finanzkrise.

Problematisch ist jedoch, dass Investmentbanker wie nur wenige Berufsgruppen international mobil sind. Wie Söldner ziehen sie zu dem jeweils am besten bezahlenden Anbieter. Will man als Bank an dem Spiel mitmachen, so bleibt einem keine andere Wahl als bei den Gehältern mitzumachen. Gewinn hin oder her.

Solange also die Deutsche Bank an dem Spiel der großen mitspielen will, muss sie auch diese Gehälter zahlen. Gerade in den USA verdienen die Banken nach erfolgreicher Sanierung und Neuausrichtung wieder richtig Geld und locken entsprechend die besten Mitarbeiter an. Richtig unter Druck dürften die Gehälter der Banker erst in der nächsten Krise kommen, die nur eine Frage der Zeit ist.

Muss die Deutsche Bank denn mitspielen?

Natürlich könnte man argumentieren, die Deutsche Bank sollte sich aus diesen Geschäftsaktivitäten zurückziehen. Immerhin hat der IWF ausgerechnet der Deutschen Bank den Titel der gefährlichsten Bank der Welt verliehen. Ein geradezu ungeheuerlicher Vorgang in einer Branche, die von nichts so sehr abhängt wie von Vertrauen. Das Problem damit ist, dass die deutsche, exportorientierte Industrie sehr wohl einen Partner braucht, der die eigenen Firmen weltweit unterstützt.

Viele der Aktivitäten der Investmentbanker haben einen im Kern wichtigen Nutzen für diese Unternehmen und damit die ganze deutsche Volkswirtschaft. Dass dieser Nutzen überlagert wird von Zocker-Aktivitäten darf über diese volkswirtschaftlich wichtige Rolle nicht hinwegtäuschen.

Die Deutsche Bank muss also mitspielen. Doch muss sie das deutlich besser tun als in der Vergangenheit. Niedrigere Kosten, mehr Transparenz, keine kriminellen Aktivitäten mehr. Die Hausaufgabenliste ist lang und es wäre an den Politikern, diesen Wandel zu begleiten, statt dem Image des Instituts zusätzlich zu schaden.

Zinsumfeld könnte helfen

Wie angesprochen, sind die US-amerikanischen Wettbewerber signifikant profitabler als die Deutsche Bank. Neben hausgemachten Problemen hat das auch mit der unglücklichen Rolle der Politiker im Zuge der Finanzkrise zu tun. Statt wie in den USA die Banken zwangsweise neu zu kapitalisieren – ein übrigens gutes Geschäft für den amerikanischen Steuerzahler – wurde in der Eurozone auf Krisenverschleppung gesetzt.

Immer noch sitzen europäische Banken auf Bergen fauler Kredite, was den Markt gesamthaft belastet und ein wesentlicher Grund für die Tiefzinspolitik der EZB ist. Letztere wiederum untergräbt die Profitabilität der europäischen Banken und eben auch der Deutschen Bank. Sollten die Zinsen nun steigen, dürfte auch die Deutsche Bank wieder mehr Gewinn machen. Damit wäre Zeit gewonnen für den weiteren Umbau.

Zersplitterte deutsche Bankenlandschaft

Während andere Länder – wie die USA aber auch Frankreich – einige nationale Champions im Bankwesen haben, ist der deutsche Bankenmarkt stark zersplittert. Dies ist aus Sicht der Kunden gut, führt allerdings zu geringeren Gewinnen der Banken, was sie wiederum anfälliger für Krisen macht. Nun kann man – und ich würde das eigentlich tun – dafür plädieren, dass kleinere Banken kein Erpressungspotenzial für die Politik haben und deshalb zu einem stabileren Bankensystem führen. Solange aber in anderen Ländern auf Größe gesetzt wird, sollten und müssen wir in diesem Spiel mitmachen. Was immer getan werden kann, um der Deutschen Bank dabei zu helfen, sollten wir tun.

Filialen schneller schließen

Unsere Banken – nicht nur die Deutsche Bank – passen sich viel zu langsam an den technologischen Wandel an. Neue Technologien ermöglichen es Zahlungsverkehr, Kreditvergabe und Vermögensverwaltung deutlich kostengünstiger abzuwickeln, als dies derzeit bei den Banken der Fall ist.

Wer braucht schon noch eine pompöse Bankenfiliale, die mit ihren Säulen an die Wechselstuben in den Tempeln des Altertums erinnert? Wer will schon Cappuccino und Kekse, wenn er den gleichen Anlageerfolg deutlich günstiger über einen Internetanbieter realisieren kann? Die Banken mit ihren erheblichen Überkapazitäten und veralteten Geschäftsmodellen trifft das hart. Wie schon in anderen Branchen dürften auch hier die Verteidiger des Alten gegenüber den neuen Angreifern den Kürzeren ziehen. Die Banken können gar nicht schnell genug ihre Kostenbasis und Struktur an die neue Welt anpassen.

Insofern ist Martin Schulz ein konsequenter Politiker: früher für die Kohlekumpel, heute für den Bankberater. Letztere wird es auch bald nicht mehr geben. Wollen wir, dass unsere Banken in der Zukunft noch existieren, fördern wir den Wandel, statt zu jammern.

Plädoyer für eine starke Deutsche Bank

So nehme ich die Deutsche Bank in Schutz. Natürlich ist es nicht klug, in einer Welt mit zu vielen Schulden und einem völlig überdehnten Finanzsektor ein großes Rad zu drehen. Natürlich ist es nicht klug, den Titel als „gefährlichste Bank“ zu führen. Natürlich hätte die Bank schneller und gründlicher die Altlasten bereinigen müssen. Natürlich gehen die Kostensenkungen viel zu langsam vonstatten. Natürlich ist es ein kommunikatives Desaster, Milliardenboni und Verluste zugleich zu kommunizieren.

Doch nichts wäre schlimmer, als wenn das einzige deutsche Bankinstitut von internationalem Rang von einem Ausländer aufgekauft wird. Die chinesische HNA Group ist bereits Großaktionär. Käme es zu einem Ausverkauf an Ausländer, dürften die Kapazitätsanpassungen – also die Entlassungen – in Deutschland deutlich schneller erfolgen. Sicherlich wird ein Martin Schulz – sollte ihm überhaupt noch jemand zuhören – dann wieder laut jammern. Dabei hätte ausgerechnet er mit seiner unnötigen Neiddiskussion dazu beigetragen.

→ cicero.de: „Rettet die Deutsche Bank!“, 5. Februar 2018

8 Kommentare
  1. jobi sagte:

    „Die Deutsche Bank muss also mitspielen. Doch muss sie das deutlich besser tun als in der Vergangenheit. Niedrigere Kosten, mehr Transparenz, keine kriminellen Aktivitäten mehr. Die Hausaufgabenliste ist lang und es wäre an den Politikern, diesen Wandel zu begleiten, statt dem Image des Instituts zusätzlich zu schaden“

    Milliarden-Boni, Kosten sparen UND Eigenkapital erhöhen !? Ich denke, Sie wissen selbst – im Umfeld von Negativzins und künstlich gedrückter Zinskurve (ergo Ertragslage) KANN das gar nicht funktionieren. Statt die Banken tonnenweise mit neuen Vorschriften zuzuschütten, die im Ergebnis kaum etwas bewirken, hätte man dem amerikanischen Beispiel folgen sollen.
    Vielleicht ist aber die Zwangskapitalisierung sogar heute noch das geeignete Mittel, angesichts drohender Kreditausfälle und Zombie-Pleiten in der kommenden Rezession.
    Natürlich wäre es wichtig, ein Kreditinstitut von internationalem Rang zu haben, aber Mitleid mit der Deutschen Bank einzufordern empfinde ich als Zumutung.

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  2. Michael Stöcker sagte:

    Es stimmt noch immer die zentrale Aussage von Mervin King: If a bank had been allowed to get so large that it was too big to fail, then it was too big.

    Von daher konsequente Umsetzung des Vorschlags von Neel Kashkari: Kleine Banken kleine Eigenkapitalanforderungen, große Banken große Eigenkapitalanforderungen (bis zu 25 %). Und das geht wohl im Moment nur auf Basis von Gewinnthesaurierungen. Dafür muss es aber zuerst einmal Gewinne geben. Und Boni gehen nun mal zu Lasten der Gewinne.

    Die geringeren Gewinne aufgrund der „Kleinteiligkeit“ kann man eindeutig durch eine solch einfache Maßnahme korrigieren. Denn es sind gerade die kleinen Banken, die unter dem ganzen regulatorischen Vorschriften leiden (Stichwort Fixkostendegression).

    Zudem stellt sich die ganz grundsätzliche Frage, wozu wir überhaupt noch solche Banken benötigen: http://www.batz.ch/2018/02/7998/.

    LG Michael Stöcker

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  3. Johann Schwarting sagte:

    Genauso

    „Das Problem damit ist, dass die deutsche, exportorientierte Industrie sehr wohl einen Partner braucht, der die eigenen Firmen weltweit unterstützt.“

    ist es.

    Die deutsche Ökonomie ist im internationalen Vergleich sehr stark auf den Mittelstand ausgerichtet und durch ihn überragend geprägt, wie die Zahlen belegen – was gleichzeitig ihren Erfolg mit geringer Krisenanfälligkeit ausmacht. Im Jahr 2015 galt für die KMU: Sie erwirtschafteten 35% des gesamten Umsatzes deutscher Unternehmen, beschäftigten 60% aller Sozialversicherungspflichtigen, bildeten 82% aller Azubis in Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigte aus. Sie werden lokal finanziert von Banken – Sparkassen, Volksbanken, Raiffeisenbanken, usw. –, die eben nicht global tätig sind. Vor allem in der Vergangenheit erzeugte die örtliche Gebundenheit in der ehemaligen mittlerweile billig verscherbelten ‚Deutschland-AG‘ auch Vertrauen – von face to face – und verdeckte gleichzeitig den systemisch-debitistischen Zwang. Gleichzeitig stehen sie für fast 20% des Exportumsatzes.

    Wie sieht es jetzt mit der Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs der ‚Hidden Champions‘ aus? Ich denke, dass es eine in Deutschland verwurzelte Bank geben muss, die für die KMU den gesamten Zahlungsverkehr im In- und Ausland abwickeln kann, Anbindung an alle wichtigen Zahlungsverkehrssysteme und breite Vernetzung mit ausländischen Korrespondenzbanken hat. Das ‚Global Transaction Banking‘ ist für die Deutsche Bank als Globaler Vollanbieter – neben Citigroup, HSCB und J.P. Morgan – weltweit von zunehmender Wichtigkeit. John Cryan: „GTB ist das Rückgrat der Deutschen Bank.“

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  4. Bateman sagte:

    Ist es an der Stelle nicht auch wichtig zu erwähnen, ob die Boni aufgrund von persönlichen- oder Firmenzielen ausgezahlt werden? M.E. spielt das sowohl rechtlich als auch moralisch eine Rolle. Ich bin sicherlich kein Freund von Investbanke(r)n, aber wenn jemand seine persönlichen, vertraglich garantierten Ziele erreicht, der Rest der Firma aber Mist baut, darf man dieser Person dann seinen Bonus vorenthalten? Sicherlich ist das nicht bei allen DB Ibankern der Fall, es zu erwähnen hilft aber, das Ganze etwas ruhiger zu diskutieren.

    Übrigens wieder so ein verlogener Akt eines Salonkommunisten: Als Eurokrat konnte es Herrn Schulz gar nicht schnell genug mit TTIP gehen. Im Fall DB (wie auch schon im Wahlkampf) geriert er such dann aber als Kämpfer des kleinen Mannes. Nein, man kann wahrlich froh sein, wenn die SPD endgültig von der Landkarte verschwindet

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  5. Gibson sagte:

    Mit dem Wettbewerbsargument kann man im Endeffekt alles rechtfertigen. Die weltweite Finanzmarktstabilität ist in Teilen ein Public Goods Game, ähnlich wie bei der Energiewende und der Flüchtlingskrise geht Deutschland mit gutem Beispiel voran. Nur weil andere nicht folgen, sollte man sich nicht vom Pfad der Tugend abbringen lassen. Dass auch bei uns nicht immer konsequent gehandelt wird, ist nun einmal dem Wesen der Demokratie geschuldet. Martin Schulz ist ein gutes Beispiel eines solchen Störfaktors. Filialschließungen zu kritisieren ist natürlich genauso unsinnig wie staatliche Versuche, das Institut zu alter Größe aufzupäppeln.

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  6. MFK sagte:

    Fragen der Entlohnung der Mitarbeiter zu entscheiden ist Sache der Unternehmen und nicht der Politik. Nun äußert sich auch die Deutsche Bank zu politischen Fragen sehr meinungsstark, so insbesondere zu Fragen der Zuwanderung, sie braucht sich deshalb über Grenzverschiebungen nicht zu beklagen. Nun sollte man politisches Geplapper nicht überbewerten aber die eigentliche Frage die sich stellt, ist, ob es einem antifragilen Bankensystem hilft, wenn es einen national champion gibt. Insbesondere stellt sich die Frage, ob sich keinere und mittlere Banken wirklich nur teurer refinanzieren können, wenn es keine to big to fail Regel gibt. Sie haben nämlich ein viel geringeres systemisches Risiko. Das rating der Banken orientiert sich aber immer noch an der Vermutung im Krisenfall würden die großen player gerettet.

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  7. Vertrauen ist der Anfang von allem sagte:

    Was gibt es heute im Null- und Niedrigzinszeitalter noch für (Bank-)Geschäfte, an denen Finanzinstitute auskömmlich verdienen können (ohne spätere Schadenersatz- und Regreßforderungen)?

    Der Privatkunde findet heute vielfach preiswerteres im Internet, das früher renditeträchtige Investmentbanking (weshalb in der Vergangenheit das Privatkundengeschäft vernachlässigt wurde) bedarf heute ebenfalls keiner Banken mehr:

    https://www.nzz.ch/finanzen/junge-unternehmen-wollen-beim-gang-an-die-boerse-das-ipo-und-die-investmentbanken-weglassen-ld.1363993

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  8. Dietmar Tischer sagte:

    Zum einen:

    Man sollte nichts dagegen haben, dass auch ein gelernter Buchhändler etwas zur größten deutschen Bank sagt. Größte Vorsicht ist aber geboten, wenn einer, der zu allem eine Meinung hat, wieder einmal weiß, was wem schadet.

    Wenn die Solidargemeinschaft meint, dass eine Milliarde Boni nicht angebracht sind, sollen deren Mitglieder eben die Bank wechseln.

    Das ist nicht der schlechteste Weg, die DB von der Milliarde Boni runter zu holen.

    Zum anderen:

    >“Rettet die Deutsche Bank!“>

    und

    >Solange aber in anderen Ländern auf Größe gesetzt wird, sollten und müssen wir in diesem Spiel mitmachen. Was immer getan werden kann, um der Deutschen Bank dabei zu helfen, sollten wir tun.>

    Wer soll ihr den helfen – wer ist „wir“?

    Die Anteilseigner, der Staat, irgendein Unternehmen, aber selbstverständlich (?) kein chinesisches?

    Und soll ALLES getan werden können, um ihr zu helfen?

    Ich setze da ein ganz, ganz GROSSES Fragezeichen, auch wenn ich wie bto. der Meinung bin, dass Deutschland eine starke, international hinreichend vertretene Bank braucht – und eigentlich mehr als eine.

    Zumindest wenn Hilfe wieder zur Rettung wird, dann wird Öl in das Feuer gegossen, das Schulz und andere fortwährend anfachen.

    Das ist kein guter Gedanke, finde ich.

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