Das Klima­problem lässt sich nicht mit Wachstums­verzicht lösen

Deutschland wächst nicht mehr. Vielen bereitet das Sorgen, andere sehen im Verzicht auf Wachstum einen Beitrag zum Klimaschutz. Anhänger des sogenannten „De-Growth“, Wachstumsverzichts, finden sich im Wirtschaftsministerium und in der EU-Kommission. Der Journalistin Ulrike Herrmann gelang mit ihrer buchgewordenen Forderung nach der Reduktion des hiesigen Wohlstands auf das Niveau der 1970er Jahre – realisiert nach dem Vorbild der britischen Wirtschaft im Zweiten Weltkrieg – ein Bestseller. Die Vorstellung, nur so ließe sich das Weltklima retten, ist weit verbreitet.

Doch wie groß wären die Effekte und Nebenwirkungen eines Wachstumsverzichts? Der Ökonom Jonathan Moyer vom Pardee Center for International Futures an der Universität Denver ist dieser Frage mit einer im September veröffentlichten Modellierung nachgegangen.

Würden die reichen Staaten ab sofort dem deutschen Vorbild folgen und auf Wachstum verzichten, wäre der gesamte CO2-Ausstoß dieser Länder gegenüber einer Fortschreibung der Trends bis 2050 um 15,3 Prozent niedriger. Da der CO2-Ausstoß in den anderen Regionen deutlich wächst, wäre der globale Rückgang mit 3,6 Prozent gering. Selbst unter der Annahme eines jährlichen Rückgangs der Wirtschaftsleistung um ein Prozent in den reichen Staaten wäre die Reduktion der globalen Emissionen mit zusammen 6,3 Prozent bis 2050 und 10,5 Prozent bis 2100 gering.

Die Nebenwirkungen einer solchen Politik wären laut der Modellrechnung erheblich. Nicht nur wäre sie nur unter massiver Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte umsetzbar, sondern würde auch zu erheblichen Wohlfahrtsverlusten führen: Die Staaten hätten weniger Mittel für die Versorgung der Älteren, für Gesundheit und Bildung. In der Folge stiege die Anzahl der Menschen in extremer Armut entgegen dem bisherigen Trend, während die Lebenserwartung sinkt.

Die UN hat sich bekanntlich 17 Nachhaltigkeitsziele gegeben, und der Klimaschutz ist nur eines davon. Verfolgt man ausschließlich das Klimaschutzziel auf dem Wege des Wachstumsverzichts, verfehlt man alle anderen.

Besonders deutlich wird das im Szenario eines globalen Wachstumsverzichts, bei dem also auch die Schwellenländer und armen Länder kein Wachstum mehr aufweisen. Dieser würde der Modellrechnung zufolge die gesamten CO2-Emissionen bis 2100 um 29 Prozent reduzieren. 2050 müssten dann – kaufkraftbereinigt – zwei Milliarden mehr Menschen von weniger als 1,90 US-Dollar leben als bei Fortschreibung des Trends. Die Lebenserwartung in den reichen Ländern würde um 1,2 Jahre sinken und in den armen Ländern um drei Jahre.

Ursachen für die Nebenwirkungen

Die Ursache für diese Nebenwirkungen ist die Tatsache, dass reiche Länder weniger Mittel hätten für den Umbau der Energieversorgung und für Transfers in die ärmeren Regionen. Die Verteilungskonflikte dürften zudem den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Stabilität gefährden, worauf wir bereits heute einen Vorgeschmack bekommen.

Eine Agenda des De-Growth ist damit nicht nur nutzlos, sondern auch inhuman. Sie kommt letztlich einer Komplettverweigerung gleich, einen gerechten Beitrag zur Lösung der weltweiten Herausforderungen zu leisten. Wie müsste dieser aussehen? Offensichtlich geht es um Maßnahmen, die sowohl dem Klimaschutz dienen wie auch der Erreichung der 16 anderen Ziele der UN. Letztlich waren es immer Innovationen, die Fortschritt für Mensch und Umwelt gebracht haben. Genauso werden wir auch die Herausforderung des Klimawandels meistern.

Jene, die unter dem Slogan „Wir haben für Innovation keine Zeit“ De-Growth als einzige mögliche Lösung propagieren, verkennen, dass ihre Strategie nur eines sicherstellt: die komplette Verfehlung des Ziels.

→ handelsblatt.com: „Das Klimaproblem lässt sich nicht mit Wachstumsverzicht lösen“, 25. Februar 2024

Kommentare (82) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Genosse Stöcker

      Och, jetzt nicht beleidigt Anwaltsvideos verlinken.

      Wenn Sie fordern, dass andere Leute nicht auf Ihre Kosten leben sollen, dann wäre das viel überzeugender, wenn gleichezeitig *Sie* nicht selbst vom Staat bezahlt werden würden, oder?

      Antworten
      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ Genosse Ott

        Keine Ahnung, woraus Sie mal wieder ableiten, ich sei beleidigt; es sagt allerdings eine Menge über Sie selber aus.

        Ansonsten erstaunt es mich doch sehr, dass grade Sie der irrigen Meinung sind, dass Lehrer auf Kosten anderer leben. Oder verschenken Sie Ihre Arbeitskraft am Markt?

        Bezahlt werde ich übrigens von einer privaten Schule, für die die Schüler ein Schulgeld zu entrichten haben, um die finanzielle Diskriminierung der Privatschulen durch den Freistaat zu kompensieren. Hier haben Sie Gelegenheit, sich ein wenig einzulesen: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/oeffentliche-freie-schulen-fragen-antworten-100.html

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Genosse Stöcker

        Ich kenn Sie doch mittlerweile, und ich bin sehr sensibel, was Ihre emotionalen Signale angeht.

        “Ansonsten erstaunt es mich doch sehr, dass grade Sie der irrigen Meinung sind, dass Lehrer auf Kosten anderer leben. Oder verschenken Sie Ihre Arbeitskraft am Markt?”

        Nein, leider nicht, aber in Relation zu mit ihren immer kläglicher werdenden Leistungen werden sie vom Staat (oder vom mehrheitlich staatlich finanzierten Schulträger – siehe unten) äußerst üppig bezahlt. Vielleicht, weil in Wirklichkeit ideologische Propaganda damit vergütet werden soll – und die produzieren Sie ja am laufenden Band? ;)

        “Bezahlt werde ich übrigens von einer privaten Schule, für die die Schüler ein Schulgeld zu entrichten haben, um die finanzielle Diskriminierung der Privatschulen durch den Freistaat zu kompensieren.”

        Netter Irreführungsversuch, da fallen sicher einige drauf rein, wenn nicht nachgehakt wird:

        Woher bekommt Ihre private Schule ihr Budget? Wie viel Prozent werden aus der Staatskasse finanziert und wie viel Prozent über Schulgeld?

      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ Genosse Ott

        „Ich kenn Sie doch mittlerweile, und ich bin sehr sensibel, was Ihre emotionalen Signale angeht.“

        Über Ihre „sensible“ Seite möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ich bleibe von daher lieber bei den Fakten.

        „und die produzieren Sie ja am laufenden Band?“

        Haben Sie sich etwa vertippt? Oder stellen Sie neuerdings Ihre eigenen ad hominem Unterstellungen – ich kann mich nicht erinnern, dass Sie meinem Unterricht jemals beiwohnten – in Frage?

        „Woher bekommt Ihre private Schule ihr Budget?“

        90% Vom Freistaat Sachsen. Das nennt man FINANZIERUNG (= Mittelherkunft). Die restlichen 10 % werden durch die Eltern finanziert. Stand übrigens so auch im verlinkten Text. BEZAHLT werde ich durch den Schulträger, nicht durch das Kumi. Sie führen sich mal wieder selber in die Irre.

        Merke: Bezahlung findet mittels eines Aktivums statt, Finanzierung betrifft hingegen die Passivseite einer Bilanz.

        Nun aber genug der kostenlosen Aufklärung. Es gilt jetzt auch für Sie, was ich weico weiter unten geantwortet habe.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Genosse Stöcker

        “ich kann mich nicht erinnern, dass Sie meinem Unterricht jemals beiwohnten”

        Ist Ihr Unterricht etwa so viel besser als Ihre Kommentare hier? Kann ich mir ja kaum vorstellen…

        “BEZAHLT werde ich durch den Schulträger, nicht durch das Kumi.”

        Ja, genau – und der Schulträger kriegt sein Geld zu 90 Prozent vom Land Sachsen. Daran sieht man eindeutig, wie staatsfern Sie sind. ;)

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        „Nein, leider nicht, aber in Relation zu mit ihren immer kläglicher werdenden Leistungen […]“

        Da muss ich aber ein Veto einlegen.
        Meinem Eindruck nach leisten Lehrer mehr als früher. Sie müssen viel mehr Erziehungsarbeit mitübernehmen, weil Eltern immer öfter ausfallen oder sehr originelle Ideen über (Nicht)erziehung haben. Gleichzeitig stellt Migration auch an Schulen ein Arbeitplus zu früher dar.

        Dass das Ergebnis mit der Arbeit nicht mitsteigt, liegt also an einer enorm veränderten Gesellschaft mit völlig anderen Ansprüchen und deutlich anderen Kindern verglichen mit früher.

        Dass Lehrer ANDERS arbeiten müssten, das sogar wissen, könnten und wollten ficht die Dienstherren, die sagen, was man zu tun habe, ja nicht an.

        Das hat nichts damit zu tun, ob Lehrer zu viel oder zu wenig Geld bekommen. Ich weiß es nicht.
        Es geht er darum, dass die Leistung bei der Arbeit mit dem Material Mensch nicht so quantifizierbar ist wie Produktion.

        ( und ich habe jetzt keine Ahnung, ob das auf M. Stöcker zutrifft. War er nicht in der Erwachsenenbildung? )

    • weico
      weico sagte:

      @MS

      “Einmal mehr demonstrieren die üblichen Verdächtigen ihre Unfähigkeit zum rationalen Diskurs.”

      Die üblichen Verdächtigen zeigen doch nur den Nichtverdächtigen ihren sozialistischen Wischi-Waschi-“Gerechtigkeitssinn” auf.

      Aber sie können ja gerne den Nichtverdächtigen nochmals erklären,warum eine hohe Erbschaftssteuer gerecht wäre,solange Sie selber …nach “Recht und Gesetz””….noch “optimieren” können und damit faktisch nicht betroffen sind.

      Antworten
      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ weico

        Sie wollen und/oder können es einfach nicht begreifen. Mein Argument ist weniger Gerechtigkeit (äußerst subjektiv) als vielmehr gesellschaftliche Funktionalität. Die Argumente hierzu kennen alle Unverdächtigen hier am Blog. Newbies mit Interesse werden diese schon selber finden. Ihr ad hominem Strohmann ist zudem mal wieder absolut off topic.

        Wer den Link zum Vortrag von Richard Vague verpasst haben sollten; voilà: https://youtu.be/wuonrlKefRM

        Falls nichts Substantielles mehr zum eigentlichen Thema kommen sollte, dann war’s das von meiner Seite.

      • weico
        weico sagte:

        @MS

        “Mein Argument ist weniger Gerechtigkeit (äußerst subjektiv) als vielmehr gesellschaftliche Funktionalität.”

        Solche Sprüche kennt man ja noch von früheren “sozialistischen Experimenten”.

        Wie sie ja bei Götz Aly (oder Tim Schanetzky usw.) nachlesen können, ging es den NationalSOZIALISTEN ebenfalls um die gesellschaftliche Funktionalität.

        Der selektive Raub war damals übrigens …um diese gesellschaftliche Funktionalität zu erreichen… ja fast schon Volkssport und wurde vom Staat stark gefördert.

        https://www.deutschlandfunk.de/goetz-aly-hitlers-volksstaat-raub-rassenkrieg-und-100.html

    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Michael Stöcker

      So liest sich jemand, der vor Jahren den Realitätsanschluß verlor,
      Kinder/Jugendliche mit Noten dominieren ist auch eine Form von Totalitarismus*.

      (* Auffällig viele Kriegsdienstverweigerer tummeln sich unter dem Markenzeichen,
      sobald ihre Position unter Beschuß kommt = überforderte Geister)

      Antworten
  1. Alexander
    Alexander sagte:

    @Michael Stöcker – Deindustrialisierung

    Lohnnebenkosten sind KEIN Thema “mehr”,
    weil die betroffenen global unterlegenen Unternehmen ALLE das Land verließen – bis 2019.
    Deshalb verstummte auch das Gejammer der Verbände Aparatschicks.

    Heute verliert die BRD ihre Wertschöpfung aus der Industrie 3.0 ab BTW 2021,
    wegen der absurden Energie* und Co²** Preise, Löhne nachgeordnet wg. Automatisierung*+**.
    Die Aparatschicks heulen nur noch um Subvention, vgl. Bauern.

    Alle gemeinschaftlichen Sozialversicherungen leben davon persönliche Risiken zu sozialisieren,
    und zwar damit Michael Stöcker per Beitrag die absurden Preise, ausgehandelt zwischen Lobbyisten
    (Klauterbach) und der Gesundheitsindustrie, bezahlt; denn wenn Individuen ihre Krankheitskosten nicht berappen könnten, sie einfach verrecken – for free lebt nur der Bürgergeldempfänger…..
    Das betrifft besonders alle Impfopfer, deren Schäden per Vertrag nicht regressfähig sind und die sich Krankenkassenleistungen durch falsche Krankheitsdiagnosen erlügen müssen.
    Die Preise für die experimentellen shots vereinbarte Ursula v. d. Leyen per SMS, ohne dass Inzidenzraten je gesunken wären.

    Als Lehrer wissen Sie, dass man die Verquickung von Großindustrie (Subvention, Staatsaufträge) und Berufspolitik allgemein Faschismus nennt? Bildungslücken oder blinde Flecken ihrer Logik?

    Dagegen äußern Sie sich gegen die Opfer diverser Plünderungsrunden, die sich aus Perspektivlosigkeit irgendeiner Sucht hingeben (fressen, saufen, spritzen, inhalieren, sporteln) – als ob Sie eine Stunde mehr arbeiten müssten, deren Schäden zu begleichen.

    Und Ihre Meinung zählt bei Flassbeck?

    Ja, genau, diese BRD hat fertig.

    Lachgas, der letzte Schrei für teenager
    https://www.youtube.com/shorts/aim1Qe8xpz0

    Antworten
  2. Alexander
    Alexander sagte:

    @Michael Stoecker

    “Schadensfolgeindustrie (aka Pfizer & Co). Das wäre mal ein echter Beitrag zur Senkung der selbstverschuldeten hohen LOHNNEBENKOSTEN”

    Sie verorten die junk food Industrie als Ursache hoher Lohnnebenkisten?

    Ignoranz und Leugnung entspringen gern dem Lehrkoerper, solche verpassen alle reale Entwicklung und traeumen von glücklichen Kindern in Uniform am Schulhof das Kollektiv besingen…

    Schadensfolge waere in Sachen Pfizer der richtige Ansatz gewesen….

    + Die Klimahysterie quillt aus den Schulen, weit ab davon wissenschaftlich zu sein, vgl. H. W. Sinn ueber seinen Studenten Edenhofer…

    https://youtube.com/shorts/VjnkYYj0ADc?si=7W41_pwbFs0tZe7X

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      @ Alexander

      „Sie verorten die junk food Industrie als Ursache hoher Lohnnebenkisten?“

      Sie müssen schon richtig lesen, was ich schreibe;

      „ein echter Beitrag zur Senkung der selbstverschuldeten hohen LOHNNEBENKOSTEN“

      Die Ursachen hoher Lohnnebenkosten sind vielfältig. Mir ging es hier „lediglich“ um Prävention durch gesunde Lebensführung. Wer dies aus welchen Gründen auch immer nicht macht, der leidet eher unter Adipositas, Fettleber, Bluthochdruck, Diabetes, neuropathischen Schmerzen und oftmals auch Depressionen (aka Wohlstandskrankheiten bzw. mAn Wohlstandsverwahrlosungskrankheiten).

      Die Folge: Weniger Leistungsfähigkeit, häufiger Arbeitsausfall durch Krankheit (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aka U1), häufigere Arztbesuche, mehr Medikamente, vermehrte OPs (Stents, Amputationen, Organtransplantationen…), Frühverrentung, vorzeitiger Pflegefall. Beim Nikotinkonsum haben wie die externen Kosten weitgehend internalisiert, bei Zucker & Co. noch lange nicht.

      Nicht, dass Sie mich missverstehen: Jeder sollte sein Leben so führen, wie er es möchte (die drei klassischen männlichen Fs); aber bitte nicht auf meine Kosten. Zudem sollte sich jeder vorher informieren und nicht später jammern: „Warum hat mir das keiner gesagt?“ Dr. Weigel ist hier einschlägig: https://youtu.be/Rl6K8duAojQ.

      Statt „Lebensmittel“ hätte Dr. Weigel aber korrekterweise von „Nahrungsmittel“ sprechen müssen. Den Leben ist in diesen fünf Nahrungsmitteln garantiert keines mehr drin.

      „Ignoranz und Leugnung entspringen gern dem Lehrkoerper, solche verpassen alle reale Entwicklung und traeumen von glücklichen Kindern in Uniform am Schulhof das Kollektiv besingen…“

      Das trifft doch eher auf das Reich von Wladimir und Kim zu. Aber ja, auch ich kenne verirrte Kollegen. Die sind aber statistisch sehr gleich verteilt. Zudem: Vorbilder sind immer noch in aller erster Linie Eltern und Großeltern.

      „Schadensfolge waere in Sachen Pfizer der richtige Ansatz gewesen….“

      Damit kann ich durchaus leben, sehe aber nicht den Unterschied, da Pharma per definitionem zum industriellen Sektor gehört.

      „+ Die Klimahysterie quillt aus den Schulen, weit ab davon wissenschaftlich zu sein, vgl. H. W. Sinn ueber seinen Studenten Edenhofer…“

      Was dem einen die „Klimahysterie“, das ist dem anderen die „Nazihysterie“. Die Faktenlage ist doch ein wenig differenzierter.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        “Nicht, dass Sie mich missverstehen: Jeder sollte sein Leben so führen, wie er es möchte (die drei klassischen männlichen Fs); aber bitte nicht auf meine Kosten. ”

        Lustiger wirds heute nicht mehr: Aussgerechnet ein staatstreuer Lehrer fordert, das andere Leute nicht auf seine Kosten leben…

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Lustiger wirds heute nicht mehr: Aussgerechnet ein staatstreuer Lehrer fordert, das andere Leute nicht auf seine Kosten leben…”

        ..dafür ,um den parasitären Staat weiter am laufen zu halten, sollen ja die “wirklich” Vermögenden eine Erbschaftssteuer zahlen.
        Selektiver Staatsdiebstahl wird von Sozialisten immer als gerecht empfunden…und durch “Recht/Gesetz” dann gefördert. :-)

        Die NazionalSOZIALISTEN hatte sich dafür ja eine ganz bestimmte Gruppe ausgesucht.

        Der Neid ..konzentrierte sich damals auf die “reichen Juden”..!

        https://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-des-neids-100.html

        “Mangels” Juden ,konzentriert sich der Neid der Grünen/Sozialisten nun einfach direkt auf die “Reichen”.

  3. foxxly
    foxxly sagte:

    “”Das Klima­problem lässt sich nicht mit Wachstums­verzicht lösen””

    vielleicht doch:

    eine regierung, welche gigantische verschuldung, verwaltung, gesetze, verordnungen etc. produziert, sowie sanktionen zur selbstvernichtung trägt, gelder ins ausland hinausschleudert usw.
    und damit letztlich für die infaltion im lande verantwortlich ist.
    dann als folge eine teuerung entsteht und sich die bürger das leben nicht mehr leisten können,
    kaufen weniger…….. industrie produziert weniger, oder geht ganz flöten…..

    ziel der co2-reduktion erreicht……… wir haben eine weisse weste….. allein auf dieser welt!

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @foxxly

      Nein. Wir Deutsche lösen mit unserem selbstmörderischen Kurs garantiert gar kein globales Problem.

      “wir haben eine weisse weste….. allein auf dieser welt!”

      Da Deutschland aber nur 1% der Weltbevölkerung leben und -zumindest bis jetzt noch- 1,75% der Weltwirtschaftsleistung produziert werden, hat das auf die globale Durchschnittstemperatur nur einen vernachlässigbar kleinen Einfluss.

      Unseren Grünen Khmer gefällt diese Darstellung aber natürlich überhaupt nicht, denn sie betreiben die Politik der Massenverarmung in Deutschland schon um ihrer selbst willen, auch wenn sie die globale Durchschnittstemperatur kaum beeinflussen kann.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @foxxly

        Naja, vielleicht sind sie einfach nur bösartig oder wahnsinnig oder haben schlicht angefangen, ernsthaft an ihren eigenen Parteipropaganda-Müll zu glauben.

        Aber es nützt natürlich all denjenigen, die gerne den Produktionsstandort Deutschland als Konkurrenten loswerden möchten. God save America!

    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @foxxly
      Ob eine Regierung überhaupt in irgend einem Punkt reformfähig ist, deren Handeln auf gesellschaftlichen Destruktionskurs hinweist?
      Niemand sollte den ” Probelauf Corona” vergessen mit Gleichschaltung von Justiz , Medien , Verfolgung , Diffamierung von Kritikern . Geplanter WHO-Vertrag, digitales Zentralbankgeld, Kriegs-Propaganda .
      Es geht nicht nur um Vermögens-Einbussen/ verkraftbar mit Kreativität und Intelligenz / es geht um ” Freiheit oder Untergang”, Buchtitel Dr. Markus Krall
      Die Zeit nutzen für Vorsorge , Netzwerke mit echten Freunden, vor allem:
      Empfehlungen von Paul C. Martin befolgen-
      er rät u.a. zur Fähigkeit ” unsichtbar ” werden zu können.
      Biographie von Houdini ( der alle Fesseln bezwang ) 2024 erschienen:
      https://www.youtube.com/watch?v=Jq-Mrc5WCtQ

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ dr l fischer,
        ganz richtig!

        womit ich wieder bei der ursächlichkeit bin: der weg mit dem schuldgeldsystem u. wachstumszwang, ins verderben!
        weiter in die totale herrschaft des kapitals!

        und alle führungskräfte der welt treten aufs gas, statt auf die bremse

    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @foxxly
      N.N.Taleb
      erlebte als Jugendlicher den Bürgerkrieg im Libanon ( beschrieben in seinem Buch ” der schwarze Schwan” ) . Die langen, angstvollen Nächte in Luftschutzräumen , tagelange Stromausfälle habe er nur mit realen Büchern (KEINE ! e-books ) überstanden, für ihn sind Bücher ( und Wissen um die Dynamik von Gefahr ) Trost und Wegweiser für Lösungstrategieen.
      Ich find´s typisch, dass der kompetenteste Analyst des fiat-money-Falschgeldsytems nur noch antiquarisch erhältlich ist:
      seine Bücher sind buchstäblich ” Gold / Überleben/ -Wert”, alle ausnahmslos zuu empfehlen( Ich verschenke sie an gute Freunde )
      https://www.buecher.de/ni/search_search/quick_search/q/cXVlcnk9UGF1bCtDK01hcnRpbiZyZXN1bHRzPTE1/#pid_25141209

      Antworten
  4. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    @ Christian Anders

    Gläubige werden Sie mit rationalen Argumenten niemals überzeugen können. Der Glaube beginnt dort, wo das Wissen endet; bei vielen leider schon sehr frühzeitig. Und was Hänschen nicht lernt…

    Aber vielleicht können wir uns ja hier am Blog darauf einigen, dass es aktuell völlig sinnfrei ist, als Deutsche das Klima alleine retten zu wollen. Das würde nur bei einer globalen Strategie etwas bewirken. Da eine solche globale Strategie sehr unwahrscheinlich ist (der „Klimaclub“ ist mit Trump sofort am Ende), wird der Klimawandel seinen Lauf nehmen (sorry, Herr Naumer).

    Von daher frage ich mich, warum manche aus Angst vor dem Klimatod jetzt schon (ökonomischen) Selbstmord begehen wollen.

    Jüngst hatte sich der ideologisch doch sehr unverdächtige Gerd Ganteför nochmals dem menschengemachten Klimawandel gewidmet: https://youtu.be/S_hMZc-n2XA

    Es gibt also allen Grund, die deutsche Position scharf zu kritisieren; und zwar auch dann, wenn man vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist. Wenn das in den Köpfen ankommt, dann können sich die Klimaaktivisten den anderen wichtigen Themen dieser Gesellschaft widmen; und zwar solchen, auf die sie tatsächlich einen relevanten Einfluss haben können.

    Degrowth gehört sicherlich nicht dazu; es sei denn, wir verzichten auf Überkonsum von Zucker und industriellen Nahrungsmitteln. Dort führt ein Schrumpfen zu einem qualitativen Wachstum bei Wohlbefinden und einem quantitativen Schrumpfen bei McDonald‘s, HARIBO & Co. Und somit auch letztlich im Gesundheits- und Pflegesektor sowie der Schadensfolgeindustrie (aka Pfizer & Co). Das wäre mal ein echter Beitrag zur Senkung der selbstverschuldeten hohen Lohnnebenkosten.

    Da werden die Zuckerrübenbauerverbände aber unisonso mit HARIBO und Red Bull das Loblied auf die „Segnungen“ des Zuckers anstimmen; und befinden sich somit auf einer geistigen Ebene mit den Klimaleugnern.

    LG Michael Stöcker

    Antworten
    • foxxly
      foxxly sagte:

      @ m stöcker,
      “”Von daher frage ich mich, warum manche aus Angst vor dem Klimatod jetzt schon (ökonomischen) Selbstmord begehen wollen.””

      ist doch klar:
      die grün-linke ampel braucht jetzt den ökonomischen tod,
      denn sonst kommt am ende noch heraus, dass diese politik von der eigenen idologie und fantasie kommt, und nicht vom menschen gemachten.

      es wäre schon saublöd, wenn am ende so niederschmetternd blamiert würde.
      da passt einfach die klimahisterie in deren narrativ.

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Genosse Stöcker

      Eine der seltenen Situationen, wo wir uns mal wieder einig sind.

      “Aber vielleicht können wir uns ja hier am Blog darauf einigen, dass es aktuell völlig sinnfrei ist, als Deutsche das Klima alleine retten zu wollen. Das würde nur bei einer globalen Strategie etwas bewirken. Da eine solche globale Strategie sehr unwahrscheinlich ist (der „Klimaclub“ ist mit Trump sofort am Ende), wird der Klimawandel seinen Lauf nehmen (sorry, Herr Naumer).”

      Das ist allerdings nicht nur “aktuell” so, sondern wird auch mindestens auf Jahrzehnte hinaus so bleiben.

      Oder können Sie sich irgendeine über diesen Zeithorizont realistische politische Konstellation vorstellen, in der China, Indien, Indonesien, Pakistan, Nigeria, Brasilien, Bangladesch und Russland freiwilig beim “Klimaclub” mitmachen?

      Diese Länder zusammen repräsentieren schon 50% der globalen Bevölkerung.

      Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @M. Stöcker

      „Aber vielleicht können wir uns ja hier am Blog darauf einigen, dass es aktuell völlig sinnfrei ist, als Deutsche das Klima alleine retten zu wollen. Das würde nur bei einer globalen Strategie etwas bewirken. Da eine solche globale Strategie sehr unwahrscheinlich ist (der „Klimaclub“ ist mit Trump sofort am Ende), wird der Klimawandel seinen Lauf nehmen (sorry, Herr Naumer).“

      Nicht falsch, aber m. E. unpräzise:

      – den Klimawandel hat D noch nie alleine irgendwie aufhalten können

      – der Klimawandel wird nicht „seinen“ Lauf nehmen, sondern „einen“ Lauf, bei dem freilich die Ziele +1,5°C sowie + 2,0°C verfehlt werden.
      „Sein“ Lauf wäre der, den er ohne jede Gegenmaßnahme genommen hätte. Wir werden „einen“ anderen, langsameren Verlauf mit tieferer Endtemperatur sehen, die dennoch über den gesetzten Zielen liegt.

      Antworten
      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ Christian Anders

        „– den Klimawandel hat D noch nie alleine irgendwie aufhalten können“

        Da sind wir uns vollkommen einig. Von daher schrieb ich ja „wollen“ und nicht „können“.

        Wille und Vermögen liegen auch hier am Blog bei den einschlägigen Zeitgenossen oftmals weit auseinander; und das nicht nur beim Thema Klima. Da hilft nur stoische Ignoranz.

        LG Michael Stöcker

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “– der Klimawandel wird nicht „seinen“ Lauf nehmen, sondern „einen“ Lauf, bei dem freilich die Ziele +1,5°C sowie + 2,0°C verfehlt werden.
        „Sein“ Lauf wäre der, den er ohne jede Gegenmaßnahme genommen hätte. Wir werden „einen“ anderen, langsameren Verlauf mit tieferer Endtemperatur sehen, die dennoch über den gesetzten Zielen liegt.”

        Wie groß wäre denn der Einfluss Deutschlands, wenn gemäß Ihrer Computerorakel optimale Gegenmaßnahmen getroffen werden würden? Vielleicht 1% aufs Gesamtergebnis? Oder doch sogar beeindruckende 2%?

    • weico
      weico sagte:

      @MS

      “Aber vielleicht können wir uns ja hier am Blog darauf einigen, dass es aktuell völlig sinnfrei ist, als Deutsche das Klima alleine retten zu wollen.”

      Erklären sie solche simple Sachen mal der Ampelregierung bzw. auf deren …auf gleicher geistreichen Ebene ..fungierenden Wählerschaft.. :-)

      “Es gibt also allen Grund, die deutsche Position scharf zu kritisieren; und zwar auch dann, wenn man vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist.”

      Richtig.

      Wenn kritisieren und wählen in Eier Parteienoligarchie aber als aussichtslos empfunden werden,um die Probleme zu lösen,dann stimmt man …ganz der EIGENverantwortung verpflichtet…halt mit den Füssen ab.

      https://archive.md/q7Dc0

      Antworten
  5. JürgenP
    JürgenP sagte:

    @Christian Anders 27. FEBRUAR 2024, 05:36 Stichwort “Wachstums­verzicht”. Die Kontrahenten sind nach Ihrem “Anschub” wieder einmal scheinargumentativ über sich hinausgewachsen. Sind Sie nun endlich niedergekämpft, das wurde ja auch mal Zeit? Dann sind alle Problemen mit “Klima”, die es angeblich nicht gibt, endlich gelöst. Schön, wie einfach das geht. Die Bauern an den natürlich entstandenen Badeseen in Teilen von Niedersachsen wird’s freuen. Allerdings trauen sie nicht immer den “alternativen” Lösungen. Man hört, dass sie in Regionen links und rechts der Weser kräftig in Kuhstalldammbalken, alternativ Stallungen mit Fluchtoberschoss (wie auf den Halligen) investieren.

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      Jürgen P & friends
      Mich erstaunt immer wieder, dass ” Klima”-Warner stets nur prospektiv -alarmierend warnen.
      Nie ( vielleicht mein bescheidener Horizont ) werden von den Klima-Warnern
      einleuchtende Retro-spektive Erklärungen gegeben-
      Also: Warum gab es früher Kalt-und Warmzeigen ?
      Beispiel :
      Sahara noch vor 5000 Jahren grüne Savanne, Römer bauten in N-Afrika ihren Weizen an.
      Noch interessanter: Zu-gefrorene Behring-Strasse. hier wanderten Nomaden nach Nordamerika, Historiker beweisen mit Genetischen Befunden
      Genealogien, spannende Thematik.
      Bei Klima-Alarmisten beobachte ich ausserdem desaströs- beängstigende Anlage-Strategieen.
      Höflichkeit verbietet dazu kritische Kommentare. ( Greta-Gläubige.)
      Jede Entscheidung hat Konsequenzen, mal früher, mal später.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Kaltzeit#/media/Datei:SaaleWeichsel_x.png

      Antworten
      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Doc Fischer

        „Nie ( vielleicht mein bescheidener Horizont ) werden von den Klima-Warnern
        einleuchtende Retro-spektive Erklärungen gegeben“

        ???

        Das von einigen hier am Blog als Mutterland des Klimaalarmismus gesehen PIK macht doch genau das. Das Forschungsgebiet heißt Paläoklimatologie. Eigentlich besteht grob die Hälfte der Klimaforschung aus genau dem hier:

        „einleuchtende Retro-spektive Erklärungen“

        Für die Sahara-Begrünung finden Sie eine solche Erklärung z. B. hier: https://www.spektrum.de/magazin/wie-die-sahara-zur-wueste-wurde/826065

        Was ich nicht verstehe ist, wie man drauf kommt, NIE ( oder wenigstens „kaum“ ) würden solche Erklärungen gesucht, erforscht, untersucht, modelliert.
        Das Gegenteil ist der Fall, das ist das Rückgrat der ganzen Klimaforschung.

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @Doc Fischer

        zu “Mich erstaunt immer wieder, dass ” Klima”-Warner stets nur prospektiv -alarmierend warnen”: Warnungen haben den Wert, vor Eintritt eines Ereignis zu Handlungen zu führen, die Folgen nach dessen Eintritt eventuell erträglicher machen. Nehmen wir als Beispiel den Alarm eines Feuermelders, auch wenn – wie sich später herausstellte – nur der Hering in der Pfanne gebraten wird. Ignorieren ist auch in solchen Fällen keine gute Alternative. Außerdem: was bringt hinterher warnen? Nichts.

        zu “… noch vor 5000 Jahren grüne Savanne …” >> eines der berüchtigten Scheinargumente. Ziel: gewinnen von Flughöhe für irrelevante Argumentationsketten.

      • jobi
        jobi sagte:

        @JürgenP

        “Warnungen haben den Wert, vor Eintritt eines Ereignis zu Handlungen zu führen, die Folgen nach dessen Eintritt eventuell erträglicher machen.”

        Hysterischer Daueralarm dagegen bewirkt meistens das Gegenteil ..

        Entspannen Sie und bleiben Sie positiv: Die Dürre ist vorbei !

        https://www.ufz.de/index.php?de=37937

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Christian Anders 17:41
        Danke für den interessanten Spektrum-Artikel.
        Ich ergänze ( wird zu oft vergessen) :
        Überweidung ( die schlauen Ziegen / Afrika/ sind die schlimmsten Umweltzerstörer, weil sie Pflanzen bis zur Wurzeln abfressen) geht meist mit Überbevölkerung einher, ” Almende”-Problem.
        Menschen neigen zu “Anthropozentrismus”, Artenvielfalt interessiert die wenigsten, schon weil sie eher Mode-Designer-Vielfalt als Pflanzen und Tiere kennen.
        Menschliche Destruktivität kann nur durch Bildung, Demut und Zivilisation gebändigt werden,
        Kulturen zerbrechen an der Problematik Verdrängung des ” Bösen” :
        https://www.sueddeutsche.de/wissen/antike-sieger-ueber-die-natur-1.910765

    • weico
      weico sagte:

      @JürgenP

      ‘Man hört, dass sie in Regionen links und rechts der Weser kräftig in Kuhstalldammbalken, alternativ Stallungen mit Fluchtoberschoss (wie auf den Halligen) investieren.”

      Die Leute sind klug und wissen sich halt zu helfen und kennen wohl die uralten aufgezeichneten Geschichte der unzähligen Weserüberschwemmungen .

      Das Land scheint ja einiges zu bieten,wenn trotz Überschwemmungen sich im Wesereinzugsgebiet …seit Jahrhunderten…immer mehr Menschen angesiedelt haben. :-)

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weser

      Antworten
  6. Dr. Dominic Behle
    Dr. Dominic Behle sagte:

    ewiges Wachstum ist nicht möglich (Platz…), De-Growth ein schwieriges Konzept. Warum konzentrieren wir uns nicht darauf, die realistischen Wege auszuloten (und das Zauberwort heißt bewusster persönlicher Konsum, damit lässt sich viel erreichen)? Klar, es ist unbequem, weil ich zu meiner persönlichen Verantwortung stehen muss. Aber nur Bequemlichkeit bringt keinen Fortschritt. Wer ist bereit seine Komfortzone zu verlassen?

    Antworten
  7. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Ich lass jetzt mal den Zyniker raus:
    Das nächste grosse Degrowth-Programm könnte Frankreichs Präsident starten, der den Einsatz seiner Bodentruppen in der Ukraine nicht mehr ausschliesst.
    Jetzt erscheint auch die grosszügige Einwanderung junger Männer aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten in einem ganz anderen Licht: Ist das die neue Fremdenlegion, mit denen er als Nachfolger Napoleons das vollendet, woran Bonaparte und der grösste Feldherr aller Zeiten gescheitert sind ?

    Ich fürchte aber, um in @komols Worten zu sprechen, das führt in Europa zu einem Pfad von G3 zurück nach G2, G1 oder gar G-null …

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      “Ist das die neue Fremdenlegion, mit denen er als Nachfolger Napoleons das vollendet, woran Bonaparte und der grösste Feldherr aller Zeiten gescheitert sind ?”

      Bei so tollen strategischen Ideen wird Marcon vielleicht eher der Nachfolger von Marie Antoinette und endet wie sie…

      “Für die Klimawissenschaftler bedeutet das den Einbau von ‘Russland-Feldzug-Variablen’ in ihre Modelle”

      Zum Glück gehen die CO2-Emissionen durch Kriegsführung nicht in die offiziellen Statistiken ein. Wenn sie es doch täten, müssten sich die Grünen ja von mindestens einem ihrer wichtigsten Herzensanliegen trennen. ;)

      Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Vater Thiel
      Wieder gilt: Es gibt kein Macht-Vacuum!
      Die beklagenswerte Demenz des US-Präsidenten lässt sich ( auch mit noch so vielen Hormon-Boostern ) nicht mehr verbergen, D. Trump muss sich durch juristische Schikanen durchkämpfen-
      schon sieht sich M. Macron als Wiedergeburt Napoleons ( dessen bebende Nüstern er gerne kopiert incl. dramatisch- militär. Körperhaltung)
      Blöd nur, dass Macron letzten Samstag den Salon d´acriculture in Paris nur unter Miltärschutz ,abgeschirmt von wütensten Bauern durchstehen konnte.
      Sehr fraglich, ob sich französisches Miltiär für transatlantische Grossmachtsträume verheizen lässt , aber M. spricht aber für ” Europa”.
      Gefährlichster Analyst & Macron-Kritiker :
      https://www.youtube.com/watch?v=yA6G4yH8lF0&t=79s

      Antworten
    • jobi
      jobi sagte:

      @Vater Thiel

      Bonaparte II – man muss es ihm lassen – der Mann hat Visionen, auch wenn er derzeit einen Kampf gegen Mistgabeln führen muss.
      Und Optionen. Was man von unserem Bundes-Olaf nicht behaupten kann.
      Glücklicherweise.

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      Könnte die französische Fremdenlegion eigentlich auch eine Expeditionsarmee aus “geflüchteten” ukrainischen Männern aufstellen, die sich schon längere Zeit mit üppigen Sozialleitungen versorgt in der EU aufhalten?

      Oder sind diese Fachkräfte viel zu wertvoll, um sie als Soldaten an der Ostfront zu verheizen?

      Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      DeGrowth? Ich bitte sie, dass russische Reichswirtschaftsministerium verkündet doch blühende Landschaft und starkes Wachstum. Man sollte die Erfolgsrezepte aus dem Ausland auch kopieren und nicht immer denken das man es besser weiß.

      Ständig hört man doch auch hier in der Kommentarspalte das Russland durch die Sanktionen gestärkt wird. Lügen die etwa?

      /s

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @dobeldo

        “Ständig hört man doch auch hier in der Kommentarspalte das Russland durch die Sanktionen gestärkt wird. Lügen die etwa?”

        Zahlen lügen doch nicht…besonders wenn der Westen sie verbreitet…oder ? ;-)

        “Und es stimmt ja: Die Weltbank-Prognose, die für Russland im Jahr 2023 eine schrumpfende Wirtschaft vorhergesagt hat, ist nicht eingetreten. Das Bruttoinlandsprodukt legte sogar um satte 3,6 Prozent zu, wie der staatliche Statistikdienst Rosstat vor kurzem mitteilte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 2,6 Prozent steigen wird – deutlich mehr als in der letzten IWF-Prognose im Herbst. Zum Vergleich: In Deutschland ging es 2023 um 0,3 Prozent zurück. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit 0,2 Prozent Wachstum.”

        https://www.focus.de/finanzen/news/mutige-budgetplanung-russlands-wirtschaft-waechst-munter-treffen-die-sanktionen-vor-allem-uns-selbst_id_259700365.html#:~:text=Der%20Internationale%20Währungsfonds%20(IWF)%20erwartet,um%200%2C3%20Prozent%20zurück.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Kriegswirtschaft braucht Schwerindustrie als Basis, der BRD fehlt es dazu nicht nur an Soldaten sondern eben auch Maenner fuer Maenner Berufe…

        @Richard von Ott

        Kanonenfutter braucht keine Fähigkeiten, unter den Rockzipfel von Anna Lena Gefluechtete braucht niemand, kein Wirtschaftseinwanderer braucht den woken Heldentod.

        Game over
        und das ist gut so.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        “Ich bitte sie, dass russische Reichswirtschaftsministerium verkündet doch blühende Landschaft und starkes Wachstum.”

        Tja, die Russen haben halt keine selbstmörderischen Klimapaniker als relevante politische Bewegung in ihrem Land. Die wirklich spannende Frage ist, warum das eigentlich so ist. Haben Sie da eine Theorie?

        Kommunisten gibts dort hingegen schon, die sind oft die stärkste Oppositionspartei. Aber die russischen Kommunisten sind ja auch immer noch welche von der ganz altmodischen Sorte, die mit planwirtschaftlichen Methoden ihre Volkswirtschaft *entwickeln* und nicht degrowth-mäßig *abwracken* wollen…

        “Ständig hört man doch auch hier in der Kommentarspalte das Russland durch die Sanktionen gestärkt wird. Lügen die etwa?”

        Der böse Russe (Putin!) lügt immer, schon weil er böse ist, sogar dann, wenn er dabei die Wahrheit sagt.

        Alles richtig so? ;)

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Ich weiß gar nicht warum sie 3 schon wieder stänkern. Ich will auch 3,6% Wachstum und deshalb schließe ich Soldaten auf ukrainischen Boden nicht aus. Wirtschaftsvordenker Putin hat hier eine Goldgrube für grenzenloses Wachstum gefunden. Ihm nach!!!

        /s

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbodeldo

        Psst, wenn man den Krieg verliert, zum Beispiel weil man nur in irgendwelche Schwachsinnsprojekte wie den schwangerengerechten Kampfpanzer oder biologisch abbaubare Kabelhüllen für die Militärtechnik investiert hat, dann funktioniert die Strategie nicht…

        “Ich will auch 3,6% Wachstum und deshalb schließe ich Soldaten auf ukrainischen Boden nicht aus. Wirtschaftsvordenker Putin hat hier eine Goldgrube für grenzenloses Wachstum gefunden. Ihm nach!!!”

        Gehen Sie voran und inspirieren Sie uns mit Ihrem heldenhaften Kampf für Freiheit, Demokratie und Homoehe in der Ukraine. ;)

  8. Ralf Schmidt
    Ralf Schmidt sagte:

    Man kann keine Lösung für ein Problem finden das nicht existiert.
    Es gibt kein Klimaproblem, daher auch keine Lösung des “Klimaproblems”.
    Es gibt Wetter. Hier hilft nur die richtige (nicht schlechte) Kleidung.

    Letztendlich möchten einige nur möglichst viel Geld abgreifen , ohne wirklich etwas tun zu müssen.
    (Auch wenn es nur FIAT-Geld ist)

    Einige möchten auch nur die volle Kontrolle.
    Kontrolle ist in einem chaotischem System wie dem Universum allerdings nur eine Illusion.

    Vielleicht hat auch nur die Cannabis-Freigabe etwas damit zu tun. (Alles so schön bunt hier) ???

    Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @Ralf Schmidt

      Was konkret heißt das:

      „Man kann keine Lösung für ein Problem finden das nicht existiert.
      […]
      Es gibt Wetter.“

      Heißt das es gibt gar kein gemitteltes Wetter ( = Klima )?

      Heißt das, es gibt zwar Klima, dieses wird aber nicht wärmer?

      Heißt das, das Klima wird wärmer, dies ist aber kein Problem?

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “Heißt das es gibt gar kein gemitteltes Wetter ( = Klima )?”

        Muss ein gemitteltes Wetter einen lokalen Bewohner interessieren?

        “Heißt das, es gibt zwar Klima, dieses wird aber nicht wärmer?”

        …muss man gegen eine minimale Ewärmung etwas unternehmen bzw. ist eine solche per se schlecht?

        “Heißt das, das Klima wird wärmer, dies ist aber kein Problem?”

        ..wo soll das Problem sein,wenn das Klima minim wärmer wird..bzw. warum gehen Leute so gerne in südliche Gefilde in die Ferien..oder genießen sogar vermehrt den (Vor)Ruhestand dort?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @weico

        „..wo soll das Problem sein, wenn das Klima minim wärmer wird […]“

        Minimal wärmer, also z. B. + 1%, wären hier an Land z. B. etwa 5°C mehr. Das bedeutet: Andere Vegetation, andere Landwirtschaft, anderes Wetter mit insgesamt weniger Niederschlag aber mehr Starkniederschlägen, mehr Hitzetote im Sommer oder deutlich mehr klimatisierte Wohneinheiten.
        Wenn Ähnliches in ärmeren Ländern passiert, gehen viele Menschen von dort irgendwo anders hin, wo aber auch schon Menschen sind.

        Sind das Probleme, oder keine?

        „warum gehen Leute so gerne in südliche Gefilde in die Ferien..oder genießen sogar vermehrt den (Vor)Ruhestand dort?“

        Weil Sie nichts vom o. g. dort erfahren müssen, sondern nur die Vorteile mitnehmen. Bei Urlaub fährt man nach drei Wochen einfach wieder weg.
        Und „gerne“ in Gefilde mit regelmäßig über 40°C im Sommer gehen auch eher wenige dauerhaft. Es geht meist darum, wärmere und sonnigere Winter zu haben. Genau das kriegt man mit einer „minimalen“ Erwärmung aber dort auch nicht, wo die Winter jetzt nicht so sind.

        „Muss ein gemitteltes Wetter einen lokalen Bewohner interessieren?
        […]
        …muss man gegen eine minimale Ewärmung etwas unternehmen bzw. ist eine solche per se schlecht?“

        Müssen? Ich muss mich für gar nichts interessieren. Die Realität wird sich irgendwann aufzwingen, egal, wie sehr ich mich dafür interessiert habe. Ein Sommer mit einer Woche mit Tageshöchsttemperaturen von 45°C, wo es das vorher nicht gab, WIRD interessieren. Ob es jemanden interessiert, dass dies direkte Folge gemittelten Weltwetters ist, interessiert wiederum dafür nicht.

        Oder auch lokal: Wenn ich an einem flachen Flussdelta wohne, WIRD der globale Meeresspiegelanstieg sich irgendwann automatisch interessant machen, völlig egal, was mich vorher alles nicht interessiert hat.
        Die Lokalität namens Holland interessiert das wohl jetzt schon. Verrückt,

      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “Die Realität wird sich irgendwann aufzwingen, egal, wie sehr ich mich dafür interessiert habe.”

        EXAKT DARUM geht es !

        Ob die Klima-Modellrechnungen bzw. “Prognosen” nun eintreffen oder auch nicht…man muss sich auf die jeweilige LOKALE REALITÄT einstellen.

        Da lokale Veränderungen …warm/kalt/trocken/nass usw. …langsam kommen,hat man genug Zeit auf solche zu reagieren.

        Zudem sind viele Probleme der oft erwähnten “heissen” Länder SELBST verursacht (hohe Geburtenrate,Abholzung,Überweidung,mangelnder technologischer Einsatz,politisches System usw.) und haben mit weiteren “Temperatursteigerungen” nur wenig zutun.

        Solche lokale Klima-Probleme mussten Menschen übrigens schon immer bewältigen,als man noch nicht von Menschgemacht diskutierte.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        Oh mein Gott, wir werden alle sterben! Um uns zu schützen, müssen wir ganz schnell die Klimaplanwirtschaft einführen!

        “Minimal wärmer, also z. B. + 1%, wären hier an Land z. B. etwa 5°C mehr. Das bedeutet: (…) mehr Hitzetote im Sommer” (…) “Weil Sie nichts vom o. g. dort erfahren müssen, sondern nur die Vorteile mitnehmen. Bei Urlaub fährt man nach drei Wochen einfach wieder weg.”

        Wer kennt sie nicht, die beliebten Urlaubsländer, in denen im Sommer allerdings die Hitzetoten auf der Straße liegen, über die deutsche Touristen dann drübersteigen müssen? ;)

        Aber wie erklären Sie sich in Ihrer irren Weltuntergangshysterie dann, dass die deutschen Urlauber oft auch noch genau in den heißesten Monaten des Jahres dort hin reisen?

        “(…) oder deutlich mehr klimatisierte Wohneinheiten.”

        Ist doch super, die grüne Partei will sowieso, dass jede Wohneinheit mit einer Wärmepumpe ausgestattet wird. Und ich habe von den grünen Heizungsgesetz-Experten gelernt, dass die einfach per Definition immer mit grünem Strom arbeitet, sogar dann, wenn gerade kaum welcher ins Netz eingespeist wird. Einfach genial.

        Oder finden Sie das etwa zu aufwendig oder zu teuer? :)

        “Müssen? Ich muss mich für gar nichts interessieren.”

        Naja, für Planwirtschaft und Verarmung interessieren Sie sich schon, und sind jederzeit bereit, Hysterie zu schüren um diesen Zielen näher zu kommen.

        “Oder auch lokal: Wenn ich an einem flachen Flussdelta wohne, WIRD der globale Meeresspiegelanstieg sich irgendwann automatisch interessant machen, völlig egal, was mich vorher alles nicht interessiert hat. Die Lokalität namens Holland interessiert das wohl jetzt schon. Verrückt,”

        Die Holländer ziehen dann ihre Deiche höher und machen trotzdem in Holland weiter anstatt massenhaft abzuwandern. Total crazy!

        PS: Würden Sie eigentlich gern für alle Länder auf der Erde für jeden einzelnen Tag diktieren können, wie das Wetter ist und haben Sie eine Vorstellung davon, wie zu jeder Zeit und an jedem Ort das jeweils optimale Wetter beschaffen sein soll?

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr. Christian Anders

        Temperatur ist nicht gleich Wetter ist nicht gleich Klima.

        Falsche Temperaturmessung wird durch Mittelwerte nicht genau.

        Verantwortung ist nicht gleich Gesinnung.

        Annahmen sind nicht gleich Realitaet.

        Natur und Immunsystem wollen nicht simuliert werden, sondern mit Ehrfurcht gepflegt.

        Den falsche Leuten Legitimation spenden endet im Desaster, egal wie laut das Gedoens der Berufslosen schreit.

    • Dr.Lucie Fischer
      Dr.Lucie Fischer sagte:

      @Foxxly @Ralf Schmidt
      Was in der ( dürren ) Berichtsterstattung über Bauernproteste von Medien tunlichst verschwiegen wird:
      EU-Herrscher behandeln die Ukraine seit Kriegsbeginn wie einen Mitgliedsstaat: ohne Zollauflagen werden seither massenhaft ukrainische Produkte ( bes. Weizen, Geflügel ) importiert, deren Qualität
      ( Pestizid- Antibiotikabelastung ) europäischen Normen nicht entspricht. Preisdumping, die EU denkt überhaupt nicht daran,eigene Verträge einzuhalten, das haben europäische Bauern kapiert, Polen voran.
      Schon lange geht es nicht mehr um ” Agrar-Diesel”, den Funktonäre der Bauernorganisatoren gelingt die EU-Besänftigung ihre Mitglieder nicht mehr . Realität toppt Klima-Propaganda, Bauern fordern Rückkehr zu nationaler Politik , Marktpreise,keine EU-Subventionen. Gegen Mercosur-und andere EU-globalistische Freihandelsabkommen, die Brüssel in aller Heimlichkeit ( mit Brüssel-Scheinparlament ) beschliesst.
      Besser Agrar-Nachrichten lesen als FAZ ( = Zeitenwende )
      https://www.agrarheute.com/politik/heftige-bauernproteste-bruessel-traenengas-wasserwerfer-617032

      Antworten
      • jobi
        jobi sagte:

        @ Doc Fischer

        Hinweise, die belegen, dass es EU-Herrschaft in erster Linie um die Durchsetzung ihrer globalistischen Agenda geht.

        Degrowth-Gerede dient allenfalls dazu, Klimajünger marxistischer Prägung bei der Stange zu halten.

  9. Lothar
    Lothar sagte:

    Außerdem nimmt man das Klimaproblem weltweit sehr unterschiedlich wahr, was ich gestern von meiner, vor einem Jahr nach Florida ausgewanderten Nichte erfahren habe. Große Familienfeier, Plastiktischdecke, Plastikbecher, -besteck, usw. Nach der Feier wickelte man einfach alles auf dem Tisch in die Plastiktischdecke und warf es in den Abfall. Meine Nichte fragte dann eine ältere Dame, ob sie sich in den USA keine Gedanken wegen Klima und Umwelt machen. Die ältere Dame antwortete, sie hätte schon gehört, dass wir in Deutschland so große Probleme mit der Umwelt und dem Klima haben, aber Kindchen, jetzt bist du ja in den USA und damit in Sicherheit.

    Antworten
  10. Lothar
    Lothar sagte:

    bto: “Die Verteilungskonflikte dürften zudem den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Stabilität gefährden, worauf wir bereits heute einen Vorgeschmack bekommen.”
    Die Kipppunkte des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der politischen Stabilität scheinen mir wesentlich realistischer als die des Klimas und sie kommen bei einem De-Growth-Szenario sicher um Jahrhunderte früher als die angenommenen und unbewiesenen Klimakipppunkte, und sie könnten leicht mit Bürgerkriegen oder Kriegen einhergehen, welche wieder erwiesenermaßen sehr schlecht für das Klima sind. Nicht nur wegen direkter Immissionen von solchen Auseinandersetzungen, sondern auch weil dann CO2-Preise und sonstige Regularien schlagartig unwichtig werden. Hat man das in irgendeinem Modell mit eingerechnet? Wahrscheinlich nicht. Vernünftige Menschen bekämpfen kurzfristige Gefahren kurzfristig und langfristige Gefahren langfristig, und bei der Bekämpfung der langfristigen Gefahren, achten sie darauf, dass sie dadurch keine kurzfristigen Gefahren schaffen.

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      Der nun reichste Deutsche …Klaus-Michael Kühne…hat ja ,wie viele Andere auch, seinen Wohn-und Geschäftssitz in der liberalen Schweiz.

      Er gibt sein Geld z.B. lieber für Sponsoring (HSV) und Dinge die er Selber bestimmen will aus , als es dem deutschen Staat zu geben.

      Seine Worte:
      “Ich habe nichts gegen Steuern. Ich hätte nur gern das Gefühl, dass sie für die richtigen Dinge ausgegeben werden.” :-)

      Antworten
  11. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    bto: “Anhänger des sogenannten ‘De-Growth’, Wachstumsverzichts, finden sich im Wirtschaftsministerium und in der EU-Kommission. Der Journalistin Ulrike Herrmann gelang mit ihrer buchgewordenen Forderung nach der Reduktion des hiesigen Wohlstands auf das Niveau der 1970er Jahre – realisiert nach dem Vorbild der britischen Wirtschaft im Zweiten Weltkrieg – ein Bestseller.”

    Was viele gar nicht wissen: Dieser Mega-Bestseller von Ulrike Herrmann über die verheißungsvollen Lebensbedingungen in der zukünftigen grünen Wachstumsverzichtsgesellschaft mit klimaschützender Energie- und Lebensmittel-Rationierung wurde sogar schon als Fernsehserie adaptiert. Allerdings nicht im öffentlich-rechtlichen Staatsfunk, sondern von RTL mit dem Titel “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”.

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Richard Ott
      Vereinzelt murrender Protest ****wird ( leider ) nicht helfen, die Degrowth-Organisatoren agieren global, anonym, verdeckt, mit allen zur Verfügung stehenden Framingtaktiken . ( List-Strategeme ) .
      Die Vorstellung, der WEF-destruktiven Agenda durch ” Auswandern” zu entkommen ist reine Illusion.
      B . Obama, er meinte es ernst, wörtlich nehmen: ” there is no save haven”.
      Französische Bauern fordern ( weil real & akuk existenzbedroht durch EU-Freihandelsverträge: zollfreier EU-Import für Ukraine-Weizen , Hühnerfleisch )
      ” Frexit”. Wer wagt es, ” Dexit” für Deutschland zu fordern ?
      ****https://www.youtube.com/watch?v=aIVzO_HtHIw

      Antworten
      • Tom96
        Tom96 sagte:

        “In einem späteren Artikel ging de Roover auf seine Forschungen zur scholastischen Theorie des gerechten Preises ein. Er stellte fest, dass die orthodoxe Auffassung des gerechten Preises als ein Preis, der sich nach den Produktionskosten richtet, fast ausschließlich auf den Ansichten des Wiener Scholastikers Heinrich von Langenstein aus dem 14. Jahrhundert. Langenstein, so de Roover, war jedoch ein Anhänger der Minderheitsauffassungen von Wilhelm von Ockham und stand außerhalb der vorherrschenden thomistischen Tradition; Langenstein wurde von späteren scholastischen Schriftstellern nur selten zitiert. Während einige ihrer Passagen eine widersprüchliche Interpretation zulassen, zeigte de Roover, dass Albertus Magnus (1193-1280) und sein großer Schüler Thomas von Aquin (1226-74) den gerechten Preis als Marktpreis ansahen. Aquin betrachtete den Fall eines Händlers, der Weizen in ein Land bringt, in dem es eine große Knappheit gibt; der Händler weiß zufällig, dass mehr Weizen unterwegs ist. Darf er seinen Weizen zum bestehenden Preis verkaufen, oder muss er allen die baldige Ankunft neuer Lieferungen ankündigen und einen Preisverfall hinnehmen? Aquin antwortet unmissverständlich, dass er den Weizen zu Recht zum aktuellen Marktpreis verkaufen darf, auch wenn er im Nachhinein hinzufügt, dass es tugendhafter wäre, die Käufer zu informieren.
        Darüber hinaus verwies de Roover auf die Zusammenfassung der Position von Aquin durch seinen bedeutendsten Kommentator, den Scholastiker Thomas de Vio, Kardinal Cajetan (1468-1534), aus dem späten fünfzehnten Jahrhundert. Cajetan kam zu dem Schluss, dass für Aquin der gerechte Preis “derjenige ist, der zu einem bestimmten Zeitpunkt von den Käufern bei allgemeiner Kenntnis und in Abwesenheit von jeglichem Betrug und Zwang erzielt werden kann”.16″

        aus
        https://oll.libertyfund.org/pages/rothbard-on-the-prehistory-of-the-austrian-school

    • komol
      komol sagte:

      @ott

      Der Erfolg des von Ihnen angesprochenen Buches bzw. des thematischen Bereichs, mit dem es spielt, basiert gar nicht ganz so sehr auf der Auseinandersetzung mit dem Inhalt, wie Sie denken. Bzgl. der Kommunikation um das Buch bzw. den ganzen Themenbereich, mit dem es spielt, ist wesentlich einschlägiger, wie jene Leute, die sich als Gegner auftun bzw. eben öffentl. zeigen, argumentieren bzw. kommunizieren. Und das heisst auch stark nonverbal – also wie sie aussehen, mit welchem Habitus, Mimik, Gestik usw. sie auftreten. Das Publikum erkennt in weiten Teilen, dass es thematisch genau darum geht – die Gegner repräsentieren genau das, was abgeschafft werden soll (schauen Sie sich mal den L. Feld an, als er von Herrmann hört, dass das Tauschparadigma, auf welchem die ganze ökon. Theorie laut Herrmann fusst (stimmt in zweiter Instanz!; davor liegt aber noch das Konstrukt des methodol. Individualismus), guggt .. und dann nur noch sagen kann: nein das ist nicht so :-):-)). Und so fällt es vielen, u.a. eben auch Frau Herrmann sehr sehr leicht, mit nur ein oder zwei netten Sätzen gleich mal eine ganze Riege von Ökonomen und Unternehmern auf der Gegenbank kommunikativ, also vor dem Auge des Drittbeobachters, auszuknocken. Das halten wir Soziologen für sehr sehr erstaunlich, aber es erklärt eben den G4-Trend (und andere Erklärungen dafür gibt es nicht; das müssen sogar die Gegner zugeben, wenn sie ehrlich wären (wenn zu sich selbst, dann würden sie sogar auch aufgeben und einpacken, aber manche könns einfach nicht lassen, sich selbst die Schlinge zu legen). Es zeigt, wie weit die Sache schon gekommen ist. Ich nehme an, dass man in 10 Jahren gegen solche Gegner wahrscheinlich sogar völlig absurde Argumente, wie bspw. dass sie Hunde essen o.ä., kommunikativ durchsetzen kann, weil diese Leute einfach nicht begriffen haben, wie Kommunikation funktioniert – oder anders gesagt: eben von der Kommunikation regelrecht exkludiert, ja irgendwann eben exkommuniziert werden. Es ist so: Wenn sie in G4 kommunikativ erfolgreich sein wollen, müssen sie mit Haut und Haaren das sein, was sie repräsentieren wollen – sprich: echt. Denn in einer Vollnetzwerkgesellschaft wird das Beobachten 2ter Ordnung, sprich Gegen- und Gegengegenbeobachten, aus denen sich dann erst stabilie Beobachtertrajektorien auf Makroebene ergeben, zentral!

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      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Komol – Ausgrenzung von Kommunikation

        Beim Tauschparadigma II.Ordnung haben Sie den Faden verloren, mir scheint Sie haben Ihren Faust nicht gelesen…

        Ausgrenzung und vertikale Deutungshoheit sind alte Herrschaftsinstrumente, die immer dann scheitern, wenn ihre Nutzer alle ökonomischen Grundlagen hinreichend zerstört haben; internationale Ausgrenzung endet immer mit Kriegen in deren Verlauf diverse Kommunikateure ausgetauscht werden, bis man wieder auf Augenhöhe kommuniziert.

        Wir erleben gerade totale Niederlagen an allen Fronten, daheim + außwärts. Nicht einmal die Mondlandung diverser Bundeswehrkompanien könnten davon ablenken…

        Läuft.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “Der Erfolg des von Ihnen angesprochenen Buches bzw. des thematischen Bereichs, mit dem es spielt, basiert gar nicht ganz so sehr auf der Auseinandersetzung mit dem Inhalt, wie Sie denken.”

        Natürlich nicht, der Inhalt des Buches besteht ja darin, eine schwachsinnige Strategie vorzuschlagen, die nicht funktionieren kann und die auch im Vorbildland Großbritannien politisch nach 10 Jahren am Ende war, was im Buch aber verblüffenderweise nie erwähnt wird. Wenn sich die Leute damit tatsächlich inhaltlich auseinandersetzen würden, könnte man das Buch nur noch zur Abscheckung gegen solche durchgeknallten taz-Kommunistinnen einsetzen.

        “Bzgl. der Kommunikation um das Buch bzw. den ganzen Themenbereich, mit dem es spielt, ist wesentlich einschlägiger, wie jene Leute, die sich als Gegner auftun bzw. eben öffentl. zeigen, argumentieren bzw. kommunizieren. Und das heisst auch stark nonverbal – also wie sie aussehen, mit welchem Habitus, Mimik, Gestik usw. sie auftreten. (…) Das halten wir Soziologen für sehr sehr erstaunlich”

        Ich halte es für sehr erstaunlich, dass Sie der Meta-Diskurs über das Buch viel mehr interessiert als der Inhalt selbst.

        Würden Sie Soziologen auch mit Anlauf und in Hurra-Geschrei in einen tiefen Abgrund springen, wenn man Ihnen nur schön und authentisch genug, vielleicht mit einer echten lebensmüden Verrückten, “kommuniziert”, was für eine tolle Idee das angeblich ist?

      • Felix
        Felix sagte:

        Der Erfolg des besagten “Buches” (ich nenne es Umweltverschmutzung) beruht auf zwei Hauptsäulen:

        1. Die Deutschen haben kein gutes Verständnis von Wirtschaft.
        2. Die kommunistische Unterwandung aller westlicher Bildungsinstitutionen führt seit etwa 40 Jahren dazu, dass jeder Bullshit veröffentlich und gekauft wird, wenn er nur “links” scheint.

  12. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Degrowth auf´s Niveau von 1970-
    Ulrike Herrmann & friends sollten ehrlicherweise zur Forderung immer Zusatz-Info liefern-
    die Anzahl Erdbewohner 1970 : es waren 3 696 186 000
    http://www.pdwb.de/nd02.htm
    Degrowth-Plan wird gefordert , De-Population Ziel verschwiegen. ( Moralische Verlogenheit )

    Antworten
  13. foxxly
    foxxly sagte:

    es ist richtig und sehr wichtig, dass wir mit unseren ressourcen schonend/sparend umgehen.
    das alleine wäre schon ein guter fortschritt für unsere umwelt.

    und wenn wir es schaffen wachstum ohne der kreditspirale zu generieren, dann haben wir alles, was die gesellschaft und natur braucht um nachhaltig zu werden.

    dies ist möglich, in dem unsere arbeitsleistung nicht als kreditschuld uns weiter belastet.
    dann haben wir alle ein niedrigeres, aber gesundes wachstum.

    ansonsten drehen wir uns in der spirale immer höher und schneller dem unausweichlichen zusammenbruch entgegen.

    es ist ein irrtum, mit viel investition und wachstum das klimaproblem und alles andere probleme lösen zu können.
    da helfen auch keine neue erfindungen und sonstwas; …… es geht schlicht nicht mit diesen schuldgeldsystem, denn
    bevor wir ein mögliches ziel von null-co2 erreichen werden, werden wir pleite sein und verarmt sein, was dann?
    dann ist co2 wurscht/egal !
    dann haben wir ganz andere probleme!

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Wachstumswahn

      entspringt dem politischen Versprechen auf mehr Wohlstand zur vorangegangenen Generation, wobei mehr Wohlstand in Schuldgeldvermoegen gemessen wird.

      Niemand, auch nicht Ulrike, lehrt seine Kinder aus alten Fehlern zu lernen und es zukünftig BESSER zu MACHEN.

      Weniger Krieg,
      weniger Politik,
      weniger Unzufriedenheit.
      weniger Konsum,
      weniger Population
      stellt ausgerechnet das Geschaeftsmodell dieser Demokratie selbst in Frage….

      Degrowth und Grenzoeffnung,
      Cui Bono?

      Antworten
  14. Alexander
    Alexander sagte:

    Degrowth nur fuer die Privaten,
    gruene Staatswesen wachsen dagegen noch schneller, die Transformation überwachend.

    Mit dem Ende von Grund- und Freiheitsrechten diskutiert man ernsthaft die Lebenserwartung? Als ob der naechste Schritt nicht schon öffentlich enttabuisiert waere…

    Diese Leute werden sich nicht abwählen lassen, die Demokratie vor Wahlen schützen….

    Von gescheiterten Existenzen wie der Ulrike Herrmann oder Yuval Noah Harari lernt man nur was NICHT zu tun ist.

    Antworten

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