Best of 2021 – Klimaschutzgesetz: Wir brauchen Effizienz statt Planwirtschaft

Dieser Kommentar erschien im Mai bei manager magazin:

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz zeichnet ein verstörend statisches, vor allem technikfeindliches Bild unserer höchsten Richter. Es passt zu einem immer planwirtschaftlicheren Vorgehen der politischen Akteure.

manager-magazin.de: „Klimaschutzgesetz: Wir brauchen Effizienz statt Planwirtschaft“, 4. Mai 2021

Kommentare (52) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    @ Johann Schwarting

    Sie behaupten:

    >Am Anfang steht die Vorfinanzierung der Gewalt …>

    Was heißt das?

    a) Ist die Vorfinanzierung der Gewalt etwas EXISTIERENDES, das es UNABHÄNGIG davon, dass Paul C. Martin oder wer immer es entdeckt hat, GIBTG

    oder

    b) ist DIESES Existierende erst DURCH die Entdeckung von Paul C. Martin oder eines anderen ein Existierendes GEWORDEN?

    Wenn Sie antworten wollen, erwarte ich von Ihnen

    a), WEIL ….

    oder

    b), WEIL ….

    Kommen Sie mir bitte nicht, mit

    >Jeder simuliert sich die Wirklichkeit mit seiner Sprache, den Texten und der ‘Erweiterten Realität’ zu seiner persönlich wahrgenommenen individuellen und subjektiven – nur im Gehirn stattfindenden – Realität…>

    Das ist NICHT das Thema.

    Denn NIEMAND bestreitet, dass jeder im Gehirn ein Bild, eine Vorstellung bzw. ein Bewusstsein von „DER Wirklichkeit“ oder ein ausschnittsweises VON ihr hat.

    Was immer im Gehirn derart als – von mir aus – SIMULIERTES ist, es ist EINE Wirklichkeit der Gesamtwirklichkeit oder eines Ausschnitts von ihr, aber nicht DIE Wirklichkeit, die sie im Zitat dem Gehirn unterjubeln.

    Was Sie hier zum Besten geben, ist im Grunde die Nummer, die schon Bischof Berkeley vor mehr als 300 Jahren serviert hat (Zitat aus „Of the Principles of Human Knowledge“):

    „ … as to what is said of the absolute existence of unthinking things without any relation to their being perceived, that seems perfectly unintelligible. Their ESSE is PERCIPI, nor is it possible they should have any existence, out of the minds or thinking things which perceive them”.

    Das war zwar ansehnlich für einen 25jährigen, aber zugleich Zeugnis einer ÜBERHEBLICHKEIT von „Wissen“, die heute mitunter dadurch gewürdigt wird, dass man Philosophiestudenten, die sich damit überhaupt noch abgeben, die Aufgabe stellt, ihre intellektuellen Fähigkeiten zu demonstrieren.

    ERNSTHAFT geglaubt wird dieser ideengeschichtliche Verirrung längst nicht mehr.

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Dietmar Tischer

      Staatliche Gewalt zum Schutz von privaten Eigentumsrechten muss vorfinanziert werden. Der erste Buchungssatz lautet Staatsschuld als Pfand gegen Zahlungsmittel für den Staat, der damit seine Verbindlichkeiten an seine Staatsdiener bezahlt. Später folgen Einnahmen aus Steuern / Zöllen / Beiträgen, welche für Zinszahlungen, Prolongationen oder Tilgung verwendet werden können.

      Johann Schwarting wird missverstanden, er ist mit seinen Überlegungen uneinholbar weit entfernt.

      @Johann Schwarting
      Danke für Geduld und Verständnis.

      Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Alexander:
      Es wird überhaupt ganz gewaltig Ärger geben , Menschen wittern Willkür und Missbrauch von chronisch -“besorgten- Experten”. Tanzen, flirten, feiern , alles verboten. Tristesse.
      Aktuell: Auch in Frankreich wurde der Verkauf von ” Petards”( Feuerwerkskörper) verboten, um Krankenhäuser wegen ” Corona” nicht zu überlasten.
      Erschrockene Reporter-Reaktion auf die Antwort eines maskierten Jugendlichen, der bemerkte, dass auch PKW´s sauber in die Luft gehen und knallen, Grillanzünder fast ausverkauft.
      Feuerwerk ( Volkskundliches Grundwissen ) soll böse Geister und Ängste vertreiben, diese Abwehr-Riten werden kreativ beibehalten. Der ( Verbots) -Schuss geht ” nach hinten” los. Obwohl: über tausende abgefackelte PKW´s in der Sylvesternacht berichten Medien nicht. Was nicht sein soll, existiert nicht.
      “Läuft”

      Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr. Lucie Fischer

        Wissenschaftliche Daten des RKI belegen, dass
        tichyseinblick.de/daili-es-sentials/omikron-rki-impfung/
        …..95 Prozent der Omikron-Fälle vollständig geimpft sind.

        Wolfgang Wodarg frägt daher zurecht, “wer hat Oma umgebracht”
        https://www.bitchute.com/video/pWRQrRBNItqw/

        Was stören da ein paar Naturwissenschaflter mit entzündlichen Experimenten in Banlieues….

        Läuft.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Dr. Lucie Fischer

        “Es wird überhaupt ganz gewaltig Ärger geben, Menschen wittern Willkür und Missbrauch von chronisch -“besorgten- Experten”.”

        Es wird keinen gewaltigen Ärger geben, weil die Menschen letztendlich der Zentralmacht gegenüber immer in einer Ohnmachtsposition verharren und ihr ausgeliefert sind: Arabischer Frühling von Marokko bis Pakistan, China mit den Tian’anmen-Ereignissen und Honkong, Proteste in Belarus ab 2020, Russische Zentralmacht, usw. Das gilt auch in den europäischen Staaten – ihre (Vor)Finanzierungen sind aus debitistischen Gründen nur noch in den VSE zu gewährleisten.

        Natürlichen Kollektive der Stämme beruhen auf der Grundlage der solidarischen Gemeinschaft – Positionen der gemeinschaftlichen Ohnmacht sind nur im Verhältnis zur Natur zu erkennen. Es gibt keine Aufschuldung, sondern nur interne erfüllbare Versprechen.

        Die natürlichen ursprünglichen gemeinschaftlichen Potenziale werden von Zwingherren geraubt und in Kollektiven jenseits der Dunbar-Zahl mittels der ordnenden Worte (und weniger der Gewalt) durch zentralinstanzliche Potenziale ersetzt – aus solidarischen egalitären Gemeinschaften werden hierarchische auf Gewalt ruhende Gesellschaften. Der Einzelne befindet sich gegenüber der Zwingmacht jetzt zusätzlich in einer Position der permanenten Ohnmacht. Die Versprechen (=Redistributionen) der Zwingmacht – die Refinanzierbarkeit der Erstfinanzierung allen Staatlichen – unterliegen den debitistischen Gesetzmäßigkeiten – entweder verschwindet die Zentralmacht oder fusioniert mit einer erfolgreicheren. Jede zentralinstanzielle Gefolgschaft basiert auf Raub – dem ‘Perfekten Verbrechen’.

        “Wenn wir uns über das Potential aus einer die Macht- und Ohnmachtspositionen umarmenden Perspektive Gedanken machen (so wie du es bereits vorgeschlagen hast), erlangen wir vielleicht das Bewusstsein, dass – über die Zeit – mit jeder Machtposition (Potentialverleihung) zugleich eine wachsende Ohnmachtsposition (Potentialhingabe) eingenommen wird. Der Potentialraum (so auch das Zentralmachtsystem) ist ein in zeitlicher Hinsicht nur durch Schwingungsgrade begründeter Raum. Mit jeder Auslenkung wird zugleich die Amplitude (der höchste Umkehrpunkt) begründet.”

        http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=478353

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        An dem journalistischen Beitrag ist alles zu dick aufgetragen.
        Bertelsmann Niveau & Crossgender.
        +
        Fake news weil das Führern einer Schreckschußwaffe auch mit WBK verboten bleibt und Angriffe auf kurze Distanz niemals verhindert werden könnten. Auf Distanz macht eine Tränengaswolke keinen Sinn – sie verpufft wie Viren.

        “Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Famiienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.”
        (Ernst Jünger, der Waldgang)

        Zum Jahreswechsel 2015/16 Cora Stephan in der:
        nzz.ch/meinung/der-postheroische-mann-1.18687259

        @Johann Schwarting
        China implodiert gerade, ZDF mit vorgekauten Infohäppchen für die Erwartungshaltung konditionierter Konsumenten,

        Bsp.:
        How the duplicate banknotes would impact the Chinese financial system/The new level of corruption?
        https://youtu.be/jmgBpRAB8B4

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander, 14.42
        Ich kann´s irgendwie nicht leiden, wenn man mich/ Frauenpower allgemein/ unterschätzt.
        Wenn Familien-gerechte Frühstücks-Morgen-magagzin-Version nicht reicht- das:
        https://www.youtube.com/watch?v=gVSnQxl8NU8
        ( Allem Voraus geht immer genaue Analyse, wer die Sprache der Tiere versteht, gewinnt)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        Wissen Sie warum die rote Armee im II Wk Frauen in Scharfschützenkompanien verwendete wie kurdische Kräfte in Syrien zuletzt? Weil Frauen auf Distanz nicht wegen körperlicher Nachteilen fallen, Landwale nicht mobil genug sind…..
        Syria https://youtu.be/MSemK7u5Rck

        Die Transfauen aus Hollywood sind ein Beispiel für gar nichts als den Zielkonflikt weiblicher Propagandaopfer, wenn man sich dabei überfordert alles und nichts zu erreichen.

        Alles was “ich” nicht erleiden muss sollte “mich” froh machen. Kampfhandlungen zuerst, quälende Jahre in abhängigen Arbeitsverhältnissen sind nicht besser…..Konsum der Zahlungsmittel adäquater Ersatz für Lebenszeit?

        Wenn Sie Beispiele für Feuerkraft westlicher Frauen wollen, dann – 3 gun – offensiv, defensiv, self defense youtu.be/pSGcWAFt8vY

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ John Schwarting

        >Es wird keinen gewaltigen Ärger geben, weil die Menschen letztendlich der Zentralmacht gegenüber immer in einer Ohnmachtsposition verharren und ihr ausgeliefert sind…>

        IMMER in einer Ohnmachtsposition?

        Die Französische Revolution und die Russische haben für Sie offensichtlich NICHT stattgefunden.

        Schon klar, es darf sie nicht geben.

        Denn gäbe es dergleichen, fiele die UNIVERSALISTISCH geltende Theorie von der Allmacht des Staats in sich zusammen.

        Ich sehe die gegenwärtige Lage zumindest in den westlichen Demokratien so als tendenziell richtig beschrieben an:

        Die STAATSGEWALT ist gewachsen, die Möglichkeiten gewaltsamen Vorgehens gegen die Bevölkerung damit auch.

        Andererseits wächst das GEWALTSAME Aufbegehren der BEVÖLERUNGEN.

        Ja, Sturm auf das Capitol in Washington anfangs des Jahres lässt sich als Jux und Tollerei von ein paar aufgestachelten Enttäuschten und eher als punktuelles Versagen des Staats darlegen. Die teilweise folkloristischen Szenen bestätigen dies.

        Für die Gelbwesten in Frankreich gilt das nicht.

        Macron – INHABER der Staatsmacht – musste sich bei den Widerständlern ENTSCHULDIGEN ihnen mit RÜCKNAHME von Maßnahmen entgegenkommen statt sie mit Gewalt ruhigzustellen.

        Und was die gegenwärtige Lage in Deutschland betrifft:

        Es gibt Demonstrationen gegen die Pandemiepolitik, die RECHTSWIDRIG, d. h. ENTEGEGEN staatlicher Anordnung stattfinden, und NICHT mit staatlicher Macht aufgelöst werden.

        Warum so?

        Es nehmen zu VIELE Menschen daran teil und die Regierenden VERSAGEN es sich, die Spaltung der Gesellschaft mit GEWALT auf den Straßen zu BESTÄTIGEN.

        Wir sind, gegenwärtig und vermutlich aus weiterhin jedenfalls in einem Eskalationsmodus.

        Theorien können ihn zwar ausblenden, aber nicht beenden.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander @all
        Die Phantasieen zum Jahresende konzentrieren auch hier Ängste und Gefahren.
        Die Grenzen sind scharf überschritten, seit Kinder staatlich- beschlossene genmanipulative Injektionen erhalten . ( ” kindgerechtes Ambiente”= Heimtücke pur) .
        Überleben beginnt mit Eltern, die nicht bereit zu faulen Kompromissen sind.
        Wehrhaftigkeit und Widerstand beginnt im Kopf.
        ” Wenn ein Blatt sich bewegt, kann der Baum erzittern”.
        https://www.youtube.com/watch?v=v0VYkSJ3VO4

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Dietmar Tischer

        “Die Französische Revolution und …

        Nach dem Beginn der Französischen Revolution 1789 und der vollständigen Beseitigung des bankrotten Ancien Régime wurde am 21. September 1792 die Erste Republik in Frankreich als neue Zentralmachtordnung ausgerufen.

        … die Russische haben für Sie offensichtlich NICHT stattgefunden.”

        Angeheizt durch die Verluste im Ersten Weltkrieg kam es 1917 zur Februarrevolution, in deren Folge Nikolaus II. gezwungen wurde, abzudanken, und das Ende der Zarenzeit besiegelt. Die Sowjetunion als neuer Zentralmachtordnung begann mit der Oktoberrevolution der Bolschewiki im Jahr 1917 unter Führung von Wladimir Iljitsch Lenin und endete mit der Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991 während der Amtszeit von Michail Gorbatschow.

        Die Wiedervereinigung war eine Übernahme der bankrotten DDR durch die BRD – von wegen Selbstbestimmung der Ostdeutschen und so.

        “Schon klar, es darf sie nicht geben.” Have existed at all times.

        “Die Welt läuft viel simpler ab als manche glauben. Bei der Macht entscheidet nicht die Ausübung derselben, sondern deren Beibehaltung. Dies bedeutet automatisch Expansion. Die Amerikaner haben da ordentliche Arbeit geleistet. Wer hätte vor 5 Jahren gedacht, dass sie jemals in Innerasien stehen würden? Der kritische Punkt – und zugleich ein Novum der Geschichte – ist der: Rundum überlegene Waffen zu haben, sie aber nicht einsetzen, nicht mal damit drohen zu können. Das haben Nordkorea und der Iran längst geschnallt, China sowieso. Das Endgame der Mächte wird also schwierig und der Ablauf überhaupt nicht kalkulierbar. Möglich: Ein umgekehrter “Däubler-Gmelin”-Effekt. Man erweitert seine Macht nicht nach außen (um von inneren Problemen abzulenken), sondern expandiert nach innen. Daran arbeiten die Staatsmächte tüchtig, vgl. Bundeswehreinsatz in “Inneren” und vieles andere in anderen Staaten mehr. Nach der Demokratie kommen Plutokratie, Ochlokratie und schließlich wieder die altbewährte Tyrannis. Das hatten die Alten (Polybios und so) schon klar erkannt (Varianten jederzeit). Auch Machiavelli hat darüber tüchtig nachgedacht.”

        Eine der vielen Quellen: https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=326743

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johann Schwarting

        >Nach dem Beginn der Französischen Revolution 1789 und der vollständigen Beseitigung des bankrotten Ancien Régime wurde am 21. September 1792 die Erste Republik in Frankreich als neue Zentralmachtordnung ausgerufen…

        … Die Sowjetunion als neuer Zentralmachtordnung …>

        Habe ich mich nicht KLAR genug ausgedrückt?

        Wenn ich Ihrem „Menschen immer in einer Ohnmachtsposition “ entgegenhalte, dass es KEIN immer gibt und Sie mir mit Bezug und Nennung („Französische Revolution“ und „Oktoberrevolution“) RECHT geben, kommen Sie gleich danach mit NACH und NEU, um zu retten, was NICHT zu retten ist.

        Es steht NICHT zur Debatte, dass es NACH Revolutionen wieder eine Staatsmacht gibt. Ich habe es nicht bezweifelt und kenne auch niemanden, der es bezweifelt.

        Was Sie hier betreiben ist RECHTHABEREI statt Einsicht, dass Sie FALSCH liegen mit „immer“ und somit die Theorie von der ALLMACHT des Staates nicht haltbar ist.

        Sie argumentieren nicht, sondern sind ein Märchenerzähler.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        „Märchenerzähler“

        Wie jeder jemals, der GESCHLOSSENE Narrative für gesellschaftliche Entwicklungen angeboten hat.

        Verfängt wegen seiner Attraktivität. Versagt wegen seiner Inkompatibilität mit Evidenz.

        Für mich als Ausgebildeter in der Wissenschaft allgemeintgültiger Regeln ist die wichtigste Erkenntnis historischer Verläufe, dass es DORT keine allgemeingültigen Regeln gibt.

        Der Grund dafür ist lachhaft banal. Und doch oft übersehen.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        Lachhaft banaler Grund:

        Ich verstehe nicht, warum Leute, die zumindest ein Abitur bestanden haben, den nicht in die Birne kriegen.

        Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel, einen fallenden Stein. Mit welcher Masse wo immer in Erdnähe er auch fällt, er fällt IMMER gleichförmig nach den Newtonschen Gesetzen (auf PRAXISRELEVANTER metrischer Messebene, von Reibung, nicht exakt kugelförmiger Erde etc. abgesehen).

        Warum ist das so und warum erkennen wir derartigem Fallen nach allgemeingültigen Regeln eine Gesetzmäßigkeit zu?

        Einfach gesagt und einfach zu verstehen:

        Derartig fallende Steine ÄNDERN nicht die BEDINGUNGEN ihres Fallens.

        Denn sie entscheiden und handeln nicht – sind nur Objekte, nicht auch Subjekte.

        In SOZIALEN Systemen und damit in der GESCHICHTE der Menschheit ist dies NICHT der Fall.

        Selbst bei KONSTANTEN menschlichen Verhaltensmustern, z. B. mehr von etwas Erwünschtem zu erlangen suchen, ist das der Fall, weil sich das Erwünschte ändern kann – von den jungen Jahren zu den alten allemal, aber auch kollektiv, wenn „Gerechtigkeit“ wichtiger wird als materieller Wohlstand.

        Daher kann man zwar im gesellschaftlichen Kontext von WIRKMECHANISMEN reden, aber NICHT von GESETZEN mit einem „immer“ wie in den Naturwissenschaften.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        Man kann auch falsch überbildet werden. Dann versucht man seine Intelligenz dafür einzusetzen, Modelle und Muster mit Anspruch der Allgemeingültigkeit zur Erklärung von einfach allem einzusetzen.

        Ich bin kein Ökonom, aber nachdem was ich glaube über Ökonomie verstanden zu haben, krankt exakt daran diese Disziplin.

        Nötig wäre eine flexible, fast schon fluide Denkweise, die sich ändernde Umstände integrieren kann und sich mit diesen mitändert. Im einfachsten Fall wäre das eine Konjunkturtheorie, die Rückkopplungen miteinschließt und so dynamisiert ist. Zwangsläufig ein nichtgeschlossener Ansatz.

        Gibt es sowas? Bis auf Schumpeter, der Ansätze dazu geliefert hat, hat die gesamte Disziplin genau NICHTS dazu geleistet – soweit meine unbedarfte Recherche bisher ergab. Man mag mich korrigieren.
        Das wäre unendlich arm für genau jene Disziplin, die uns eigentlich die Welt erklären will und auf deren Aussagen praktische Politik fußt.

        Und bei dieser Erkenntnissuche liefert auch der Debitismus nichts – sich immer wieder auf ihn zu berufen ohne Relevantes zu konkreten Fragen sagen zu können, ist intellektuelle Selbstbefriedigung.

        Mir ist das alles zu wenig.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Christian Anders

        “Und doch oft übersehen.”

        Was oft jenseits der heutigen ‘Orgien der Kommunikation’ (J. Baudrillard) und des ‘Spektakels’ (G. Debord) übersehen wird, ist, dass gilt: “Tiefere und grundlegende Hinterfragungen der Ursachen und Zusammenhänge unserer Logik sind solange unmöglich, wie die Zeichen nicht genutzt werden, um einen Konflikt der Signifikate (Vorstellungen) zu entfachen.” aus dem Posting ‘Wenn aus Gegensätzen Entsprechungen werden’ mit Verweis aufhttps://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=328349als Antwort auf meinen Beitrag ‘Byzanz und das Coronavirus’:

        “Gäbe es das Virus ohne unsere Bilder und Sprache überhaupt?
        Ich erkenne in dem Bild eines Forschers, der durch sein Mikroskop das Virus betrachtet, die Bilderverehrer von Byzanz wieder. Sie gaben vor, Gott um seinen Ruhm willen bildlich darzustellen, aber gerade dadurch wurde das Problem seiner Existenz verschleiert. Gott wurde nur in Bildern simuliert – er war nicht tot, er war schlicht verschwunden. Das gleiche Problem haben wir in der Quantenmechanik: die Interpretationen ihrer Gleichungen in der Makrowelt führten zu der Ansicht, die mikroskopische Welt sei als grundsätzlich fremd und sonderbar anzusehen. Das ist aber nicht richtig. Die Mikrowelt ist so, wie sie ist und die Makrowelt hat sich auf sie einzustellen, um sie zu verstehen – das Geheimnis des Verstehens liegt in der Makrowelt. Nicht das mikroskopische Virus als Teil von uns hat sich zu ändern, sondern wir müssen in der Makrowelt unsere Art der Wahrnehmung (Kausalität, Identität usw.) hinterfragen.”

        https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=527192

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Johann Schwarting

        Sie illustrieren, was ich mit falscher Überbildung meine.

        Sie adressieren kein Problem, Sie werden nicht konkret, Sie bauen einen Wortnebel auf, dem man fast nach Belieben Sinn oder Unsinn entnehmen kann.

        Die einzige konkrete Frage, die Sie adressieren ist: „Gäbe es das Virus ohne unsere Bilder und Sprache überhaupt?“
        und Sie lassen offen, ob Sie das rhetorisch meinen wie einst Einstein mit der Frage, ob der Mond existiere, wenn man Ihn nicht anschaue. Oder ob Sie das ernst meinen.

        Dabei ist die Antwort einfach: Die Molekülansammlung, die wir Virus NENNEN, samt ihrer Wirkweise auf unseren Organismus, würde AUCH DANN existieren, samt eben jener Wirkweise. Punkt.
        Ob man sie durch ein Mikroskop betrachtet oder nicht, sie benannt hat oder nicht, eine Vorstellung oder ein Bild von ihr hat oder nicht – all das ist für ihre Existenz und die mit dieser Existenz verknüpften Wirkung unerheblich.

        Daran ändert auch keine noch so klug klingende private Metaphysik etwas.

        An Wundstarrkrampf starben schon auf dieselbe Weise Menschen wie heute, als es noch keine Bilder, keine Vorstellungen von und kein Wissen über Mikrobiologie und die Benennung „Tetanus“ gab. Warum? Weil es für die Wirkung von Materie auf dieser Ebene völlig unerheblich ist, was wir über sie wissen, denken, meinen oder eben auch: nicht wissen, nicht denken, nicht meinen. Samt sprachlicher und visueller Aufbereitung.

        So, wie man in einer Flut auch dann ertrinkt, wenn man nie den Mond angeschaut und sich seiner Existenz qua privater Metaphysik verweigert hat. Er ist da und und wirkt, wie er wirkt.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        Johann Schwarting:

        >… wie die Zeichen nicht genutzt werden, um einen Konflikt der Signifikate (Vorstellungen) zu entfachen.”>

        Sie:

        >… klug klingende private Metaphysik>

        Wenn die NUTZUNG der Zeichen WILLKÜRLICH ist – aus Überbildung oder welcher Einsicht, Eingebung oder Einbildung heraus auch immer −, dann ist auch die „Erkenntnis“ der Wirklichkeit eine WILLKÜRLICHE und mitunter eine FALSCHE bis ABSURD falsche.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Tom96

        Und da steht drin, ob die Existenz eines Virus davon abhängt, ob wir diesen beobachten oder beschreiben?

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Tom96

        Aus Ihrem Link:

        >Die Hauptaussage ihrer Arbeit liest sich in sozialkonstruktivistischer Tradition. Sie gehen davon aus, dass es sich bei der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit um eine soziale Konstruktion handelt bei deren Konstruktion jedes Mitglied der Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielt.>

        Die SOZIALE Wirklichkeit ist eine KONSTRUIERTE Wirklichkeit an der jedes Mitglied der Gesellschaft mehr oder weniger beteiligt ist, egal, ob ihm bewusst ist oder nicht, dass er mit konstruiert – das glaube ich auch.

        Nur:

        Hier geht es um ERKENNEN der Wirklichkeit NACHDEM anerkannt ist, dass es die Wirklichkeit GIBT, auch wenn wir sie nicht erkenn wollen oder können (siehe @ Christian Anders).

        Kurzum:

        Erkennen schafft NICHT die Wirklichkeit.

        Vielmehr:

        Erkennen schafft eine Wirklichkeit des VERSTEHENS, die wiederum ein Teil der GESAMTEN sozialen Wirklichkeit ist.

        Und das heißt dann:

        Mit WELCHER Methodik ERKENNEN wir die Wirklichkeit, um sie WIE zu verstehen?

        Darauf gibt es keine einfache Antwort, aber klar ist, dass die Methodik NICHT einfach sein kann:

        >wir müssen in der Makrowelt unsere Art der Wahrnehmung (Kausalität, Identität usw.) hinterfragen.”>

        Wir gehen IMMER von einem Vorverständnis – welcher Art auch immer – aus und müssen es ÜBERPRÜFEN anhand der die Wirklichkeit mehr oder weniger umfänglich und genau abbildenden Erkenntnisse, die mit der ebenfalls zu überprüfenden Erkenntnismethodik gewonnen werden.

        Es ist ein iterativer Prozess, der sich mit seiner „Produktion“ von Erkenntnissen als ein der Wirklichkeit ENTSPRECHENDES Verstehen ausweist.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Christian Anders

        “Und da steht drin, ob die Existenz eines Virus davon abhängt, ob wir diesen beobachten oder beschreiben?”

        Ja

        Hans-Peter Dürr war Nachfolger von Werner Heisenberg auf dessen Lehrstuhl für Physik in München.

        In dem Abschnitt ‘Eine Evolution nach festem Plan’ des Interviews ‘Das Geistige ist die treibende Kraft’ sagt Dürr:

        “Die moderne Physik zeigt aber hier einen Ausweg, dass wir feststellen, es gar kein Unabhängiges, dass miteinanderspielt, sondern alles ist von Anfang an miteinander verknüpft und deshalb ist auch das Spiel, dass die Natur uns vorspielt und vormacht ist nicht ein Würfelspiel, sondern es ist eigentlich mehr ein Spiel eines Kindes, das schon sagen wir Mal mit einer gewissen Vorahnung, was es spielen will, spielt. Nicht dass es ein spezielles Ziel im Auge hat, aber es wird in einem gewissen Kontext gespielt. Dann erreichen wir sehr viel schneller, was wir eigentlich haben wollen. Der Grund ist immer wieder, dass die moderne Physik sagt, dass die Grundlage der Physik nicht die Materie ist – also Wirklichkeit ist nicht Realität, Realität im Sinne dinglicher Wirklichkeit – sondern, dass im Hintergrund etwas ist, dass wir in der Physik Potenzialität nennen, d.h. es ist die Möglichkeit, sich in jedem Augenblick zu realisieren, nur die Möglichkeit, es ist etwas, was in der Luft hängt.”

        https://www.youtube.com/watch?v=lrgQakHPRP8

        Jeder simuliert sich die Wirklichkeit mit seiner Sprache, den Texten und der ‘Erweiterten Realität’ zu seiner persönlich wahrgenommenen individuellen und subjektiven – nur im Gehirn stattfindenden – Realität, die sich nur nach einem selbst erlebten Riss in Verbindung mit einem ‘choc’ (einem ‘punctum’) verstehbar ist und verändern lässt. Roland Barthes sagt: “Das ‘punctum’ einer Photographie, das ist jenes Zufällige an ihr, das mich besticht (mich aber auch verwundet, trifft).”

        Jean Baudrillard: “Die Realität ist Simulation.”

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Christian Anders

        @Ashitaka: Es gibt keine ökonomische Wirklichkeit, sondern nur eine ökonomische Simulation.

        “Die Wirtschafts- und Rechtswissenschaft sind Hoffnung schenken sollende Kinder des Debitismus. Sie täuschen uns. Der auf Zentralmachtsystemen bzw. anfänglich auf Zentralinstanzen beruhende Ast des Debitismus (hier: Schuldverhältnisse kraft Unterdrückung durch zentrale Macht-/Gewaltmonopole, keine Urschulden) kann durch keinen Juristen, geschweige denn einen Wirtschaftswissenschaftler beschrieben bzw. beeinflusst werden. Am Anfang steht die Vorfinanzierung der Gewalt, am Ende steht ihre schonungslose Wiederkehr (Paul C. Martin: Militärdiktatur im Wartezustand).”

        Quelle: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=432042

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Johann Schwarting

        Dürr wendet sich gegen die Theorie des Superdeterminismus, den viele Physiker aus der Quantenmechanik abgeleitet haben und die Folge, dass die Sprache dieser Disziplin oft benutzt wird, um einfach alles und jeden zu beschreiben – auch an Stellen, wo sie ungeeignet ist.

        Dürr sagt NICHT, dass Sprache und Abbild die materielle Wirklichkeit verändern könnten, ohne dass wir Hand anlegen, eher sagt er explizit das Gegenteil: https://www.youtube.com/watch?v=RKma6xCTIBE&t=1s
        ( Min 23:51 – 24:20 )

        Übertragen Sie das mal auf ein Virus!

        Und werden Sie endlich konkret: Ist die Existenz eines Virus und seine Wirkung jetzt abhängig davon, ob wir es beobachten, beschreiben, abbilden und über es nachdenken, oder nicht?

        Und direkt vorweg: Damit meine ich die materielle Existenz und die direkte Wirkung auf Wirtskörper. In der indirekten Wirkung qua gesellschaftlicher Reaktion auf es brauchen Sie sich gar nicht erst verlieren, diese Torpfostenverschiebung sieht meine Glaskugel nämlich voraus.

        Also: EXISTIERT und WIRKT ein Virus auch dann, wenn wir es nicht angucken, nicht abbilden, nicht darüber sprechen?

        JA, weil… NEIN, weil… sind hier mögliche, KONKRETE Satzanfänge.

      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Christian Anders

        “Also: EXISTIERT und WIRKT ein Virus auch dann, wenn wir es nicht angucken, nicht abbilden, nicht darüber sprechen?”

        Ihre Frage ist meinem Fehler geschuldet, meinen Beitrag mit dem Wort aus den zwei Buchstaben zu beginnen.

        Ich habe mich von Beginn an, von den Orgien der gegensätzlichen medizinischen Diskussionen der sich berufen fühlenden Autoren in allen Medien ferngehalten, die nur die Angst und vorgefertigten Meinungen der Zuschauer zu bestätigen trachteten. Das Wesen dieser Erkrankung interessieren mich weniger, der ursächliche Grund im Hinblick auf die Zukunft umso mehr.

        Ich vermag mich in dieser Gesellschaft des Spektakels, der allseits verängstigenden zivilisatorischen Erwartungen, und dem Bling-Bling (Kitsch) zu entziehen – es fällt mir leicht, nicht Glied von Erkrankungsketten zu werden. Paul C. Martins Debitismus hat mich gelehrt, Angst zu überwinden, und mich im 2. Viertel meines 8. Lebensjahrzehntes nicht mehr verbessern zu müssen. Ich schaffe mir meine eigene Realität, die ja Teil der Wirklichkeit ist – Orgien der irren Kommunikation und des Spektakels sind nicht meine Welt.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Johann Schwarting

        „Ihre Frage ist meinem Fehler geschuldet, meinen Beitrag mit dem Wort aus den zwei Buchstaben zu beginnen.“

        Das ist doppelt falsch.
        Erstens war jenes „Ja“ Ihre einzige konkrete Antwort auf eine konkrete Frage und bietet somit inhaltlich mehr als der ganze Rest des Kommentars.
        Zweitens war es nicht Ihr Fehler, sondern meiner: Ich ging davon aus, jemand mit Ihren Fähigkeiten kann Ja/Nein Fragen beantworten, die nur einen winzigen, konkreten, klar umrissenen Ausriss der Welt betreffen.

        Sie machen stattdessen, was ich wohl eher hätte erwarten sollen: Sie nehmen Ihre private Metaphysik als sensorischen Filter für einfach alles, wodurch Sie einen erheblichen Teil der Wirklichkeit ausblenden.
        Möglicherweise, weil er nicht in die Schemata passt, die das Fundament Ihrer Weltsicht bilden und Sie sich die Unbequemlichkeit, an diesem zu bauen, nicht (mehr) antun wollen.

        Sie sagen selber:

        „Paul C. Martins Debitismus hat mich gelehrt, Angst zu überwinden, und mich im 2. Viertel meines 8. Lebensjahrzehntes nicht mehr verbessern zu müssen.“

        Das liest sich von außen wie das Gegenteil von Angstüberwindung: Sie haben gelernt, Angst gar nicht erst ertragen zu müssen, indem Sie selektive Wahrnehmung betreiben, die Sie ängstigende Elemente ausblenden ( jene, die Gewissheiten in Frage stellen, die von wem auch immer gelernt wurden ).

        Das ist Verdrängung, keine Überwindung.
        Es passt aber in die bekannte Psychologie, nach der die allermeisten Menschen funktionieren ( ich auch ). Unser Gehirn ist ein Filter- und Verdrängungskünstler, etwas, an dem man bewusst arbeiten muss, möchte man es mindern.

        Wenn man es aber so weit treibt, dass man nicht mal recht einfache Fragen mehr beantworten kann, trotzdem aber als Reaktion auf Sie zur großen Welterklärung der Realitätswahrnehmung als Ganzes ausholen muss ( um zwangsläufig immer bei P. C. Martin zu landen ), wandelt man den Pfad der Religiösität, bloß mit einem anderen heiligen Buch.

        ( Ich habe versucht, im letzten Absatz auch mal gewollt bildungshuberisch zu klingen. Wie war ich? )

  2. Michael Bodenheimer
    Michael Bodenheimer sagte:

    Egal ob Energiepolitik, Geldpolitik, EURO, Rentenversicherung, Europäische Union, Migration, Bevölkerungsaustausch oder Islamisierung, überall haben uns die Altparteien Zeitbomben hinterlassen, die in den nächsten Jahren hochgehen werden…

    Wenn eine ausländische Macht die Zerstörung Deutschlands und seiner Werte erzielen wollte, würde Sie besser eine solche zersetzende Politik mit allen geheimdienstlichen Mitteln und Wegen fördern anstatt offen zu agieren; die Politiker der Altparteien sind seit Jahrzehnten deren willige Helfer und Vollstrecker – ist aber natürlich alles nur krude Verschwörungstheorie!

    Antworten
  3. JürgenP
    JürgenP sagte:

    @ DS „Es passt zu einem immer planwirtschaftlicheren Vorgehen der politischen Akteure“.

    Den Satz kann man leicht missverstehen mit „immer planvolleren“ Vorgehen der politischen Akteure. Das tun die auch, jedoch mit den falschen Vorsätzen und Grundlagen.

    Planwirtschaft, so wie es mit Bezug auf „Klima“ beschrieben wird, ist jedoch „zentral“ organisierte Wirtschaft nach einem vorher festgelegten Wirtschaftsplan mit darin festgelegten Zielstellungen. Diejenigen, die so vorgehen, sind offenbar überzeugt von der Richtigkeit der Zielstellungen für „Klimaschutz bis 2050“ und dem eingeschlagenen Weg zum Erreichen von gesetzten Zielen.

    Man darf unterstellen, dass „politische Akteure“, die so denken und handeln auch positive Erfahrungen mit der gewählten Methode des planwirtschaftlichen Zentralismus haben und davon überzeugt sind, dass es keine bessere gibt – oder sie haben keine Denkalternative.

    Die Frage ist, ob es bessere Methode(n) gäbe.

    Dr. Stelter unterstellt mit Verweis auf „Effizienz“, dass es bessere Methoden gibt, um im von ihm beschriebenen Kontext richtig (= effektiv) zu handeln, d.h.
    1. qualifizierte Ziele zu setzen,
    2. qualifizierte Prozesse zum Erreichen von Zielen aufzusetzen,
    3. notwendige Lern- und Umsetzungsprozesse (Innovation & Invention) zu organisieren
    und schließlich richtiges richtig zu tun (= effizient), d.h.
    4. unnötige Umwege zu vermeiden.

    Letztlich kommt er zum Schluss, dass es aufgrund einer falschen Methodenwahl zu „Ineffizienz und Ineffektivität mit einem unnötig hohen Ressourcenverbrauch“ kommen wird und falsche Schwerpunkte (symbolträchtige Einsparungsmaßnahmen) gesetzt werden.

    Als „eigentliche Lösung“ wird von ihm gesehen: „Technik und Innovation“.

    Der Verweis auf eine falsche Methodengrundlage („Zentralismus / Planwirtschaft“) ist richtig.

    Der Schluss ist jedoch falsch. Nicht „Technik und Innovation“ sind die Lösung des benannten Problems („Klimaschutz“), sondern der Einsatz der richtigen Methoden um zu „Technik und Innovation“ zu gelangen. Dabei sind Randbedingungen zu beachten, unter denen innoviert werden soll.

    Allein der Zeitfaktor der gesetzten Ziele (2030/2050) bedingt, dass alles andere als zentralistisch organisiert werden darf. Diese Erkenntnis hat jeder Projektleiter, der erfolgreich unter hohem Zeitdruck weitaus simplere Probleme als „Klimaschutz“ zu lösen hatte.

    Welcher der „politischen Akteure“ hat eine qualifizierte Managementausbildung und/oder -erfahrung, um diesen Engpass aus dem Bauch heraus, ohne herumschwatzende Berater, erkennen zu können und DIESEM Problem entsprechend zu richtig (effektiv) handeln.

    Olaf Scholz vielleicht? Ein Rechtsanwalt lernt so etwas … ?

    Die Diskussion um die Wahl der richtigen Methode(n), d.h. richtiges Management für Zieldefinitionen und Prozessorganisation findet weder hier im Blog, noch in den Parteiprogrammen, noch in dem Koalitionsvertrag oder gar in Klimaschutzdebatten statt.

    Dass die neu gewählten „politischen Akteure“ diese Diskussion führen, darf getrost bezweifelt werden, so lange keine Alternative zum planwirtschaftlichen Aktionismus aufgezeigt und umgesetzt wird.

    Antworten
    • @foxxly
      @foxxly sagte:

      @ jürgen p.
      ….. wir sind bereits mitten drinn in den gewaltigen umwälzungen; – ausgehend von den finanz-industriellen komplexen.
      >> sondern der Einsatz der richtigen Methoden um zu „Technik und Innovation“ zu gelangen.<<
      …….. wird nicht vom volke, oder der politik bestimmt werden, sondern vom gewinnwachstum des finanzindustriellen komplexes.

      https://youtu.be/zj3CO5kXqGM

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @JürgenP

      “Den Satz kann man leicht missverstehen mit ‘immer planvolleren’ Vorgehen der politischen Akteure. Das tun die auch, jedoch mit den falschen Vorsätzen und Grundlagen.”

      Dass der Staat “planvoll” vorgeht wenn er “Planwirtschaft” betreibt, und diese Pläne auch noch sinnvoll sind, kann nur jemand glauben, der nie in einer real existierenden Planwirtschaft gelebt hat.

      Da sind die Ostdeutschen den Westdeutschen ein paar Lernschritte voraus.

      Bauer hat schon recht – kaufen Sie besser Kerzen, solange es noch welche gibt.

      Antworten
  4. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    >Annahme 8: Klima ist alles>

    Was das URTEIL des BVerfG betrifft, ist das so.

    Denn es hatte NUR über das Klima zu urteilen.

    >Ungeachtet der Tatsache, dass wir selbst beim besten Willen nur einen unbedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten können, wird auf diesem Gebiet aus den internationalen Verträgen – Pariser Klimaschutzabkommen – ein Handlungszwang abgeleitet. Es wird festgestellt, dass eine Vereinbarung künftige Lasten bedeutet und diese umso höher sind, je weniger wir heute bereit sind, anders zu handeln.

    Richtig.

    Die internationalen Verträge, die wir UNTERZEICHNET haben UND deren ZIELSETZUNG wir mit nationaler POLITIK erreichen wollen ist die VORAUSSETZUNG, an die das Urteil des BVerfG GEBUNDEN ist.

    >Doch warum gilt das nur beim Thema Klima?>

    Weil es NUR beim Klima eine SPEZIFISCHE Zielsetzung gibt.

    Es gibt sie nicht bei Wohlstand, Gesundheit, Wachstum der Bevölkerung etc.

    >Ist es nicht so, dass alle heutigen Entscheidungen für die künftige Generationen Auswirkungen hat?>

    Selbstverständlich ist das so.

    Aber KEINE hat das Gewicht der Entscheidungen, die im Namen der Erreichung des Klimaziels getroffen werden.

    Dem 1,5-Grad-Ziel MUSS alles untergeordnet werden, WENN es das mehrheitlich GEWOLLTE Ziel ist.

    Wenn dieses Ziel deutlich geändert wird, wird es auch ein anderes Urteil des BVerfG geben.

    Daher FALSCH, weil die Ursachenzuordnung FALSCH ist:

    >Das Urteil zeichnet ein verstörend statisches, unökonomisches und vor allem technikfeindliches Bild unserer höchsten Richter.>

    Richtig ist vielmehr:

    Das Urteil zeigt ein verstörendes Bild einer in hohen Graden VERBLENDETEN Gesellschaft, die der Politik die Aufgabe ZUGEWIESEN hat, ein MASSLOS überhöhte Ziel auch dann zu erreichen zu suchen, wenn es die Gesellschaft ZERSTÖRT.

    Die Richter des BVerG sind in diese Angelegenheit letztlich nur diejenigen, die für rechtliche Klarheit im Verzug sorgen.

    Antworten
      • Stoertebekker
        Stoertebekker sagte:

        @Bauer

        Der Rübenkeller hat ausgedient 😉 Die Zuckermonopolisten verteilen Saatgut und Aufkaufmengen, Rübenkraut kann keiner mehr kochen und Rübenfresser wie Karnickel, Schafe o.ä. hat auch kaum noch einer im Hof. Und falls doch, werden die mit Namen bedacht statt mit Gewürzen gekocht.

        Macht aber nix, da bei so viel irrlichternden Gestalten ohnehin kaum noch Kerzen 🕯 übrig bleiben…

  5. Alexander
    Alexander sagte:

    Dieses Urteil des BVerfG schloß den Marsch durch die Institutionen der Republik ab, fragt sich nur wer Politik, Medien, Wissenschaft und Industrie auf diesen Kurs gebracht hat. Nihilusmus frohlockt.

    Zweifelsfrei sind die ganz Linken – wie Sarah Wagenknecht – jetzt gaanz räächts.
    Junge werden gegen Alte ausgespielt u. umgekehrt, von der Umweltsau bis zum Todesengel.Relativ reiche gegen relative arme, wobei die Schleusen der
    Um-fair-teilung mit Grenzöffnung entgrenzt wurden.

    Wer sich orientierungslos fühlt darf sich ganz der deutschen Greta – Karl Lauterbach – anvertrauen, alle wollen nur unser bestes.

    Das beste was uns passieren kann ist ein Stromausfall, ohne GEz Erklärbären mal wieder eigene Gedanken machen.

    Läuft.

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Alexander
      Wie teilnahmslos und desinteressiert Wähler gravierende Einschränkungen von Recht und Gesetz hinnahmen . Wie passiv die Garde der hochstudierten Juristen bleibt, oder rühren sich Anwälte, Uni- Lehrstuhlinhaber ?
      Wie einfach funktioniert Gleichschaltung, und das Werkzeug-Kästchen der Macht hat noch einige Lego-Steine für Angst, Konfusion , immun-suppressiven Dauerstress:
      Ich gehe von- bereits angekündigten- Lieferengpässen bei Grundnahrungsmitteln aus, Einkaufen ohne Nachweis von booster-Injektionen nur noch gegen Geschäfts-Schluss,nix-mehr-da-, selbst schuld, ihr Covidioten, ihr hättet euch ( gratis ) boostern lassen können.
      Wer hat noch ausreichend Vorräte für Wochen , wie frühere Generationen, die noch Angst von Notzeiten kannten?
      Zermürbungstaktik , Blackout zum Schluss,
      Wer bereit ist, Kinder Pharma-Versprechungen und politischem Druck auszuliefern, ist am Ende, Kita- und Grippen-Verfrachtungen zeigten Abstumpfung, Bequemlichkeit und Gefühllosigkeiten mit langem Vorlauf.

      Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        Neben Schuldgefühlen sind es diffuse Ängste mit denen man die Gleichschaltung aller Institutionen erreichte; begonnnen hat es mir den AltLinken geboren aus dem Wunsch nach sozialer Sicherheit.

        Verfassungsrichter schützen sich neuerdings mit 2G++, weil sie dem Schwindel ebenso aufsitzen wie dem Weltuntergang dank Co².

        Greta und Lauterbach aus dem Weg lachen, müsste man sie über die Anmaßung nicht züchtigen. https://www.youtube.com/watch?v=Cr-DG-SJLlg

        Die Verweigerung der Angst als ersten Schritt die selbstverschuldete Unmündigkeit zu überwinden.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander
        “Die Verweigerung der Angst als ersten Schritt die selbstverschuldete Unmündigkeit zu überwinden.”
        Ob auch Regierende Angst haben, ist schwer zu sagen, aber zu beobachten ist:
        Druck und Anspannung zeigte sich z.b. während der PK 22. 12. 21 von Gesundheitsminister KL( nicht Karl Lagerfeld, nein, der nicht ) mit kurzer Bewusstlosigkeit . ( YT-Video bei Kim Kellner 23. 12. 21)
        Vermutlich pyknoleptischer Sekunden -Anfall, nicht so auffällig wie fokale
        ” Zitteranfälle” vor Bundeswehr-Paraden einer Ex- Regierenden.
        Konfusion = eine alte Kriegstaktik, den Gegner desorientieren ( dass er nicht mehr weiss, ob Männlein oder Weiblein oder beides oder divers oder total sexless ). Unzählige Psycho-WAR-Kriegs-Mutanten-Varianten-Tricks, wir studieren aktuell fast das ganze Programm , und die Herde hofft sehnsüchtig auf “Ausgang” und auf TUI- Sommerferien , lebt ohne soziale Kontakte von Staats- fiat money, gnädig gewährt als Existenzhilfe. Fürchte die Keime aller, Gefahr in jeder Ecke, überall, an jedem Ort.
        Lieber Sicherheit als Freiheit. Sauberkeit:
        https://www.youtube.com/watch?v=BZ-92gXoi7o
        Angst mach dumm, immer.
        ( Wer-sich-nicht-in-Gefahr-begibt-kommt-darin-um) .

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        Regierende haben allen Grund Angst zu haben, sie verärgern zunehmend jene Teile der Gesellschaft die aus diversen Gründen, eventl. nach Kampfhandlungen, ihre Ängste überwunden haben.

        https://t.me/SoldatenGrundgesetz/29

        Das Schlachtfeld der Ökonomie befreit seine Überlebenden auch von Ängsten aller Art. Wer die Gefahr kennt – lernt mit ihr umzugehen….denn das Leben ist lebensgefährlich.

      • Rolf Peter
        Rolf Peter sagte:

        @Alexander 13:12
        Dieser OFW wird hoffentlich aus dem Dienst entfernt unter Wegfall aller aufgelaufenen Pensionsansprüche.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Rolf Peter

        Bestimmt und viele, viele andere auch.

        Wussten Sie, dass die alle ihren Eid nie auf das Infektionsschutzgesetz leisteten? Die Pflicht zur Befehlsverweigerung dagegen ist im Soldatengesetz klar geregelt.
        Lesen bildet Akademiker auch später noch.

        Gewöhnen Sie sich schon mal daran Ihre illegalen Kriege selber zu führen, als Gefreiter neben OG Dr. trans Naturwissenschaftler:in irgendwo in Zentralafrika zum Wohle des dt. Volkes.

        Ganz nebenbei wird die versammelte Impflinggemeinde auf Urlaube verzichten, weil man Angehörige windelt um Betten frei zu halten…..wenn die Omicronwelle erst so richtig wirkt.

        https://sciencefiles.org/2021/12/29/sie-wollen-sich-mit-sars-cov-2-omikron-infizieren-lassen-sie-sich-boostern-daten-aus-dem-uk/

        Läuft.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        Rolf Peter, 16:17
        Ich kenne mich in Bundeswehrangelegenheiten nicht aus, allerdings befremdet es mich, dass Frauen als Verteidigungs-Ministerinnen vereidigt werden, die noch nie eine Waffe in der Hand / gedient hatten. Das ist absurd und anmassend, etwa so, als würde man einen Metzger**in zum leitenden Hirnchirurgen** einer Spezialklinik berufen-
        Warum lassen sich Soldaten und Offiziere solche Berufungen überhaupt bieten?
        Zu Ihrem Kommentar fand ich klärende Hintergründe von Betroffenen, die immerhin in Einsätzen ihr Leben riskieren ###Afghanistan###:
        https://reitschuster.de/post/bundesweite-proteste-gegen-impf-duldungspflicht-geplant/

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ Rolf Peter
        Sie klingen ja wie der neue Aldi ” “Bewußt wie” Prospekt
        https://magazine.aldi-nord.de/aldi-nord/aldi-bewusst-wie/?page=10
        Nur, daß gemäß Seite zehn die Tier gerechte Haltung, in der zukünftig präferierten globlistischen Form mit EU Öko-Zeichen, drei und vier Futter ohne Gentechnik verwerdet – ganz im Gegensatz zum Menschen, der weiterhin Genfood sowie Geninjektionen verkauft bekommen soll :
        “Du, Du, Du hast Nein gesagt …” zur Freiheit und Menschenwürde der Eigenverantwortung und Souveränität.
        Komponanie : Aufgelöst !!!
        Der Krieg durch Zensur und Manipulation, wie in “Die Welt” Online, ist bereits gescheitert, weil die offene und ehrliche Gesellschaft den US Geld- und Anteilseignern (Kravitz und Co.) aus Gier und Geltungssucht übereignet wurde – nun ist das Ende der Fahnenstange lange überschritten.

  6. @foxxly
    @foxxly sagte:

    bto:
    das narrativ, – “der menschengemachte klimawandel”, bestimmt die politik.
    die politik wird wiederum von den finanzwirtschaftlichen interessen bestimmt.
    dazu kommen noch links-ideologisch fanatische interessen.

    diese gemengenlage lässt keine saubere trennung zwischen realen bedürfnissen/notwendigkeiten etc., und anderen interessenslagen, zu.

    demokratische entscheidungen sind dadurch entsprechend stark beeinflusst und spiegeln nicht die reale lage und notweniges handeln wieder.

    dieser mechanismus läuft gerade exemplarisch bei den corona-maßnahmen.

    es kommt noch hinzu, dass das deutsche wesen und der charakter, sehr zu übertreibungen und übersteuerungen neigt. dadurch auch jeden mist bis zum endsieg durchzieht. die auswirkungen sind dabei nicht wichtig, hauptsache ist das umsetzen des narratives und dieses wird als gute leistung verstanden, egal wie es ausgeht!

    das klimawandel-narrativ setzt viel geld in bewegung und neudruck, welches vom steuerzahlern zu bezahlen ist und man ohne diesen narrativ nicht locker machen kann u. konnte.

    hauptgewinner dieser narrative zb. klimawandel und corona-maßnahmen, sind die gelddrucker-banken.
    diese billionen sind nochmals ein turbo in der umverteilung von arbeitsleistung bzw.geld , von der masse hin zu wenigeren händen.
    diese wenigere hände haben auch die mechanismen in der hand um diese narative zu steuern bzw. die menschen entsprechend gefügig zu machen.

    die menschen werden zunehmend total verwirrt und letztlich politik-apathisch. das macht es wiederum leichter die interessen aus den finanziellen-industriellen komplex durch zusetzen.
    ……… ein automatismus ……… ein “ließender reset” …… transormation zur willensloser gesellschaft und ein leben mit geringen wohlstand für die masse.

    dieser komplex steuert aktuell bereits mehr, als wir wahrnehmen.
    er wird in wenigen jahren in dikatorischer form komplett unser leben bestimmen und nicht mehr politik und demokratie!

    Antworten
    • Hans Severin
      Hans Severin sagte:

      @ foxxly diese gemengenlage lässt keine saubere trennung zwischen realen bedürfnissen/notwendigkeiten etc.,

      Ich habe mal als Schularbeitszirkelleiter in einer Kita in Berlin-Spandau gearbeitet. Ohne körperliches Eingreifen wie Ohrenlangziehen etc. lief da nichts. Der Leiter und die Angestellten hockten in den Pausen in einem kleinen, fensterlosen Verlies und rauchten Kette. Der Leiter war Jesus-„freak“. Half alles nichts, ab und an musste die Polizei anrücken.

      Einem Schüler habe ich auch zu Hause Nachhilfeunterricht gegeben. Er hatte für die damalige Zeit „alles“, inkl. eigenem Fernseher, nur keine Liebe, die Mutter hatte einen Managerjob und verdiente sehr gut, und daher zu wenig Zeit für ihr Kind.

      Wenn die Menschen alles haben außer innerer Zufriedenheit führt das wohin?

      „Wohlstand ohne Frieden führt zu totalem Chaos.“

      Die Kinder haben damals halt das Mobiliar zerdeppert, wir jetzt unsere Infrastruktur.

      Die richtige Technik, die richtigen Managementmethoden – alles egal , wenn der gesunde Menschenverstand sich verabschiedet hat. Und der verschwindet, wenn der Mensch nicht mehr weiß, wer er ist, keine “Verbindung” zu sich / seinem Selbst hat.

      Die Weihnachtszeit ist ja schon vorbei, dennoch und obwohl ich nicht religiös bin, finde ich es schon erschreckend, dass jeder Bezug zu etwas was über das materielle Dasein hinausgeht heutzutage immer mehr zu fehlen scheint.

      Antworten
      • @foxxly
        @foxxly sagte:

        @ h.severin … zustimmung!

        ich denke, dass dieser systemische wachstumszwang die denke, moral und seele der menschen verändert.

        es ist eine irr-rationale zeit. die menschen sind trotz höchsten schul-/bildungsabschluss nicht mehr fähig zu denken, was gut ist und was nicht.
        sie ergeben sich den vorgaben einer gesteuerten regierung. sie kann uns mittlerweile ALLES verkaufen und wir verteidigen es noch.

        sind die menschen verbildet, oder was?

  7. Dr. Max Gutbrod
    Dr. Max Gutbrod sagte:

    Dem Gedankengang des Bundesverfassungsgerichts folgend müsste man die Verschuldung im Zusammenhang mit dem Klima prüfen: Je mehr Reserven bestehen, desto mehr kann verschmutzt werden. Das Bundesverfassungsgericht schwingt sich wieder einmal zur Superregierung mit kleinlichen Argumenten auf.

    Antworten
  8. Bauer
    Bauer sagte:

    Wenn’s nicht so traurig wäre, ist es zumindest lächerlich.

    Soll man dafür seine Zeit verschwenden? In 10 Jahren wird sowieso niemand mehr vom Klima reden.

    Antworten

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