Best of 2021 – EU-Impf­strategie als schlechtes Omen für die Klimapolitik

Dieser Kommentar erschien im Januar 2021 bei manager magazin und FOCUS:

Wer das Versagen der EU bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus ökonomisch greifbar machen will, benötigt nicht viel mehr als einen Taschenrechner. Besonders fatal: Beim womöglich noch größeren Problem des Klimawandels agiert Brüssel ähnlich unbeholfen.

Wir haben es mit einer einfachen Sache zu tun: Das Corona-Virus bedroht Leben und Gesundheit von Millionen und der Kampf gegen das Virus führt zu enormen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Schäden. Allein für Deutschland beziffern führende Wirtschaftsforschungsinstitute wie das Institut für Weltwirtschaft in Kiel den Schaden auf gut 400 Milliarden Euro. Je länger die Krise anhält, desto größer ist der Schaden.

Die Antwort auf diese Herausforderung ist ebenso simpel:

  • Je früher man hart eingreift, desto eher bekommt man das Virus unter Kontrolle (siehe China).
  • Je mehr man testet, desto eher bekommt man das Virus unter Kontrolle (Korea).
  • Je besser man verfolgen kann, wie sich das Virus verbreitet, zum Beispiel mit einer funktionsfähigen App, desto besser bekommt man das Virus unter Kontrolle (Taiwan).
  • Je besser man die Risikogruppen schützt, desto weniger Tote hat man zu beklagen und je geringer ist die Belastung des Gesundheitssystems. (Tübingen)
  • Je früher man einen Impfstoff hat, desto weniger Menschen müssen erkranken und desto früher kann sich die Wirtschaft wieder erholen.

Nachdem wir in Deutschland und der EU eher schlecht als Recht die ersten vier Punkte der Liste bearbeitet haben, liegt nun die Hoffnung auf dem letzten Punkt: die möglichst rasche Impfung möglichst vieler Menschen.

Man könnte annehmen, dass dies absolute Priorität für die Politik in Europa hat. Wir wissen aber nicht erst seit diesem Wochenende, dass dies nicht der Fall ist. Die EU-Kommission hat – ob nun aus Rücksicht auf französische Interessen wie der SPIEGEL insinuiert – oder aus falsch verstandener Sparsamkeit, wie andere vermuten, auf die falschen Impfstoffe gesetzt und von den richtigen zu wenige gekauft. Der französische Lieferant Sanofi dürfte seine 300 Millionen Dosen, wenn überhaupt, erst im Oktober liefern können. Zusätzlich angebotene Mengen von Biontech/Pfizer wurden im November abgelehnt.

Impfen ist keine Kostenfrage

Verstehen kann man das nicht. Denn der gesundheitliche und wirtschaftliche Nutzen ist offensichtlich. Nehmen wir das Beispiel Deutschland: Der wirtschaftliche Schaden von 400 Milliarden Euro entspricht über einem Zeitraum von zwei Jahren überschlägig gerechnet rund vier Milliarden Euro pro Woche – wenn man annimmt, dass der Schaden gleich verteilt ist. Viel spricht aber dafür, dass der Schaden mit der Dauer der Beschränkungen ansteigt. Wenn beispielsweise Geschäfte, Hotels und Restaurants noch länger geschlossen bleiben müssen, gehen immer mehr Konkurs. Man sieht, das Verkürzen dieser Frist ist entscheidend. Jede Woche, die wir früher zur Normalität zurückkehren können, hat also allein für Deutschland einen Wert von vier Milliarden Euro.

Machen wir die Rechnung auf:

  • Wenn wir pro Woche 250.000 Menschen impfen, dauert es 100 Wochen, bis wir die 25 Millionen besonders Gefährdeten geimpft haben und rund 200 Wochen bis zur „Herdenimmunität“.
  • Wenn wir hingegen wie in Israel 150.000 Menschen pro Tag impfen würden, wären wir in 24 bzw. 48 Wochen durch.
  • Genügt die Impfung der 25 Millionen besonders Gefährdeten, um weitgehend zur wirtschaftlichen Normalität zurückkehren zu können, reduziert der israelische Weg in Deutschland den wirtschaftlichen Schaden um rund 300 Milliarden Euro (76 Wochen mal 4 Milliarden Euro). Selbst wenn man den Schaden für die wärmeren Monate auf null setzt, kommen wir auf einen Nutzen von rund 150 Milliarden Euro.
  • Theoretisch könnten wir – allein in Deutschland! – bis zu 150 Milliarden Euro für eine schnelle Impfung ausgeben und es wäre immer noch ein Geschäft.

Von derartigen Impfkosten sind wir jedoch weit entfernt! Selbst die teuerste Impfung – jene von Biontech/Pfizer kostet pro Dose weniger als 15 Euro – macht bei zwei erforderlichen Impfungen 30 Euro. Rechnet man noch die Kosten der Impfung selbst hinzu, liegen wir weit unter 100 Euro pro Kopf, macht 2,5 Milliarden Euro für die 25 Millionen besonders Gefährdeten.

Ganz offensichtlich ist Impfen eine Investition mit einer enormen Rendite. Wenn wir alle Bürgerinnen und Bürger impften, entsprächen nach dieser Rechnung die Kosten dem wirtschaftlichen Schaden von zwei Wochen. Diese Berechnung gilt analog für die ganze EU. Einfach die Zahlen mal 5,5 nehmen (448 Millionen Einwohner versus 82 Millionen in Deutschland).

Alle kaufen

Und die Rechnung geht noch weiter. Man muss als Einkäufer der Impfstoffe nicht einmal wissen, welcher dieser Impfstoffe wann zur Verfügung steht. Es spielt angesichts der Preise, die zwischen 1,78 Euro (AstraZeneca) und 14,70 Euro (Biontech/Pfizer) liegen, keine Rolle. Man kann einfach bei allen Anbietern so viel kaufen, dass es für jeden Bürger reicht. Es rechnet sich angesichts der enormen wirtschaftlichen Kosten immer.

Die EU hätte beim Preis verhandeln sollen, aber eben nicht mit den Mengen taktieren. Als wüssten Bürokraten in Brüssel besser, welcher Anbieter wann mit einem wie gut wirkenden Impfstoff auf den Markt kommt. Sanofi ist das beste Beispiel. Ein unstrittig gutes Unternehmen hatte wohl einfach Pech. Passiert in der Forschung nun mal. Beim nächsten Mal klappt es besser.

Was man als Einkäufer hingegen in einem solchen Fall macht, ist, eine Versicherung abzugeben für die Kosten der Produktionskapazitäten aufzukommen: in Form einer Garantie den vereinbarten Umsatz abzüglich eines Abschlags, je nachdem zu welchem Zeitpunkt das Projekt scheitert, auf jeden Fall zu bezahlen. Denn die Produktionskapazität ist entscheidend für den Zeitpunkt, ab dem der Impfstoff auch verfügbar ist. So brüstet sich die EU heute, mehr Biontech-Impfstoff pro Kopf als Großbritannien bestellt zu haben, verschweigt aber, dass die Briten ihre Bestellung viel früher bekommen und schon fleißig impfen.

Intelligenter Einkauf bedeutet im Fall der Impfstoffe angesichts der enormen Rendite also: bei allen Anbietern für jeden Bürger kaufen und eine Kostengarantie für die Produktionskapazitäten zu geben. Die Kosten lägen immer noch bei unter 100 Euro pro Bürger, im Falle Deutschlands bei rund 8 Milliarden, in der EU bei 40 Milliarden. So hoch die Beträge scheinen mögen, so lächerlich sind sie angesichts der 750 Milliarden, die allein für den sogenannten „Wiederaufbaufonds“ angedacht sind. Es wäre für Deutschland übrigens billiger gewesen, der EU die 40 Milliarden für eine ordentliche Impfstrategie zu schenken, als in eine unbegrenzte Schulden- und Transferunion einzusteigen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wäre das „unsolidarisch“?

Kritiker dieser Sicht wenden ein, dass eine solche Vorgehensweise unsolidarisch wäre und die EU damit „ärmeren Ländern“ Impfstoffe vorenthalten würde. Ein Blick auf die Länder, die vor uns liegen bei den Impfungen – Bahrain, Israel, USA, Großbritannien … – genügt, um festzustellen, dass dem nicht so ist. Viel entscheidender ist etwas anderes: Mit einer intelligenten Einkaufsstrategie hätte die EU so viel sichere Nachfrage geschaffen, dass die Produktionskapazitäten schneller ausgeweitet worden wären. Denn bekanntlich führt hohe Nachfrage auch zu höherem Angebot. Wir hätten also nicht nur uns geholfen, sondern auch der Welt.

Ebenso wenden Kritiker ein, was denn passiert, wenn mehr als ein Impfstoff wirkt und die EU doch nur einen braucht. In diesem erfreulichen Fall könnte die EU nicht benötigte Chargen (mit Gewinn!) reichen Länder verkaufen oder aber an nicht so reiche Länder verschenken. Mehr Solidarität kann man sich schwer vorstellen.

Israel kann rechnen

Wir müssen also feststellen, dass die EU in Sachen Impfstrategie mehr als schlecht dasteht. Mit Blick auf Israel wenden sodann Verteidiger der EU ein, dass Israel ja auch viel mehr für den Impfstoff bezahlen würde. Nach dem Motto, „die sind so dumm und zahlen 30 Dollar pro Dose, wir nur 18“. Angesichts der Tatsache, dass Israel schon im Februar eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität anstrebt, kann man über diesen Mangel an grundlegender Mathematik nur den Kopf schütteln. Es ist auch bei 30 Dollar noch ein gigantisches Geschäft und Israel dürfte nicht nur im Tourismus massiv profitieren.

Die EU hingegen knausert und maßt sich an, Gewinner im Rennen, um den Impfstoff auszuwählen, was in diesem dynamischen Umfeld nicht möglich ist. Folge ist, dass wir wohl noch in einem Jahr mit dem Virus zu tun haben.

Corona ist Peanuts, verglichen mit dem Klima

Bei der Bekämpfung von Corona geht es um eine unmittelbare Gefahr für Gesundheit und Wirtschaft. Wir wissen, wie groß der Schaden ist und wir wissen, dass sich Impfen zum Beenden der Pandemie in jedem Fall rechnet.

Bei der anderen großen Herausforderung, dem Kampf gegen den Klimawandel, ist die Problemlage anders. Der wirtschaftliche Schaden aufgrund des Klimawandels ist zweifellos groß, aber unbestimmt. Vor allem fällt er erst in Jahren und Jahrzehnten an, trifft die einzelnen Staaten und Regionen unterschiedlich. Der wirtschaftliche Nutzen durch Verlangsamen des Klimawandels ist demzufolge unsicher. Wir wissen auch noch nicht, welche Technologien wir benötigen, um den Klimawandel zu bremsen und vor allem nicht, welche Technologie den größten Nutzen zum geringsten Preis bringt.

Die politische Antwort auf diese beiden sehr unterschiedlichen Problemlagen liegt deshalb auf der Hand:

  • Im Umfeld hoher Sicherheit über Kosten und Nutzen von Maßnahmen handelt man direkt. Konkret: Man kauft Impfstoffe.
  • Im Umfeld hoher Unsicherheit über Kosten und Nutzen von Maßnahmen handelt man indirekt. Konkret: Man gibt keine Einzelmaßnahmen und Ziele vor (Verbot Verbrennungsmotoren etc.), sondern schafft einen regulatorischen Rahmen wie einen Preis für CO2 und hält sich sonst aus dem Thema raus.

Die EU hingegen macht es genau umgekehrt. Beim einfachen Thema schaut man aufs Geld. Beim großen Thema tut man so, als würde Geld keine Rolle spielen. Und beide Male glaubt man in Brüssel, besser zu wissen, welche Technologie funktioniert. Es kann nur in einem noch größeren Desaster enden.

manager-magazin.de: “EU-Impfstrategie als schlechtes Omen für die Klimapolitik”, 5. Januar 2021

Kommentare (66) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Quintus
    Quintus sagte:

    Ein Freund und Mitarbeiter eines großen deutschen Lebensversicherers hat mich auf diesen diesen Artikel hingewiesen:

    Indiana 40% Mehr Todesfälle zwischen 18 und 64

    Der Chef des in Indianapolis ansässigen Versicherungsunternehmens OneAmerica berichtete, dass die Sterblichkeitsrate bei Menschen im erwerbsfähigen Alter im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um erstaunliche 40 % gestiegen ist, wie in US-Medien zu lesen ist.

    „Wir erleben derzeit die höchsten Todesraten, die wir in der Geschichte dieser Branche je gesehen haben – nicht nur bei OneAmerica“, sagte Scott Davison, CEO des Unternehmens, während einer Online-Pressekonferenz vorige Woche. „Die Daten sind für alle Akteure in diesem Geschäft konsistent“.

    OneAmerica ist ein 100-Milliarden-Dollar-Versicherungsunternehmen, das seinen Hauptsitz seit 1877 in Indianapolis hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter und verkauft Lebensversicherungen, einschließlich Gruppenlebensversicherungen, an Arbeitgeber in diesem Bundesstaat.

    Davison sagte, dass der Anstieg der Todesfälle eine „riesige, riesige Zahl“ darstellt und dass es nicht ältere Menschen sind, die sterben, sondern „hauptsächlich Menschen im arbeitsfähigen Alter von 18 bis 64″, die Angestellte von Unternehmen sind, die Gruppenlebensversicherungen über OneAmerica haben.

    „Und was wir gerade im dritten Quartal gesehen haben und was sich im vierten Quartal fortsetzt, ist, dass die Sterberaten um 40 % höher sind als vor der Pandemie. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie schlimm das ist, würde eine Katastrophe, die nur einmal in 200 Jahren auftritt, einen Anstieg von 10 % gegenüber der Zeit vor der Pandemie bedeuten. Also sind 40 % einfach unerhört.“

    https://web.archive.org/web/20220103114835/https://www.thecentersquare.com/indiana/indiana-life-insurance-ceo-says-deaths-are-up-40-among-people-ages-18-64/article_71473b12-6b1e-11ec-8641-5b2c06725e2c.html

    https://tkp.at/2022/01/03/ceo-der-us-lebensversicherung-oneamerica-berichtet-ueber-40-uebersterblichkeit-update-mit-videostatement/

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Quintus
      Danke für Ihre Quellen, die mehr als verstörende Informationen bieten.
      Die von Politik global forcierte Angst vor tödlichen Krankheitsverläufen verbunden mit unfähigem ” Experten”- Vorgehen auf allen Ebenen seit Beginn-
      diese Konfusion spiegelt sich in gesellschaftlich paralysiert- oft ratlos-konfuser Reaktion und Diskussionen wieder, auch z.T. hier im Blog.
      Insofern sind Beiträge in Dr. Stelters Blog weder sinnlos noch zufällig, sondern diagnostisch zu werten als Reaktion auf :
      Verlust von Grundrechten, angebliche Alternativlosigkeiten, Abtauchen des obersten Verfassungsgerichtes, drohenden Injektionszwängen, wirtschaflicher Eiszeit/ Stagflation, signum mali ominis.
      Heute Abend, 20: 15 auf dem Sender NTV:
      ( sehenswert, da zu Unrecht kaum bekannt: )
      ” Die Krankenakte Adolf Hitlers” und im Anschluss:
      Familiengeheimnisse Adolf Hitlers ( Inzestuöse Dynamik) .
      https://www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/inside-hitler-geheime-krankenakten,61b8453d8189656e357afe37.html

      Dass erfolgreich- politisch massen-manipulative Politiker schwerste Psychopathologische Strukturen aufwiesen ist im Detail immer noch zu wenig bekannt.
      Beide Filme deuten viel an ( lassen auch viel offen ) , aber die Bedeutung von Ärzten und Medizinern im Leben des Massenmörders geben zu denken- ich finde Details/ Injektionen / subjektiv brand-aktuell .
      ( Entmystifizierung von Halbgöttern in Weiss , hynotisch-suggestive Wunsch nach
      ” Heil”, what-ever-it-takes. )

      Antworten
      • Quintus
        Quintus sagte:

        @Dr.Lucie Fischer
        Ich möchte noch auf diese Gesetzesändeung aus dem Herbst 2019 hinweisen:

        Monatliche Zahlungen an Geschädigte und Hinterbliebene:
        Das neue 14. Buch Sozialgesetzbuch (SGB XIV) regelt die Entschädigung von schädigungsbedingten Bedarfen von Opfern einer Gewalttat, von auch künftig noch möglichen Opfern der beiden Weltkriege, die eine gesundheitliche Schädigung und eine daraus resultierende Schädigungsfolge beispielsweise durch nicht entdeckte Kampfmittel erleiden, von Personen, die durch Ereignisse im Zusammenhang mit der Ableistung des Zivildienstes eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben sowie von Personen, die durch eine Schutzimpfung oder sonstige Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe nach dem Infektionsschutzgesetz, eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben.

        https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw45-de-entschaedigungsrecht-664940

  2. Johann Schwarting
    Johann Schwarting sagte:

    @all

    “Es kann nur in einem noch größeren Desaster enden.”

    RED PILL OR BLUE PILL? VARIANTS, INFLATION, AND THE CONTROLLED DEMOLITION OF SOCIETY BY FABIO VIGHI

    “Wenn wir den kommenden Tsunami der sozialen Barbarei vermeiden wollen, müssen wir irgendwann in naher Zukunft die Beziehung zwischen Arbeit, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Reichtum jenseits ihrer kapitalistischen Bedeutung neu definieren. Dazu müssen wir eine dritte Pille schlucken, die jedoch erst verfügbar sein wird, wenn wir einen sinnvollen Volkswiderstand gegen die sozioökonomische Tyrannei organisieren, die durch den ‘Notfallkapitalismus’ legitimiert ist.”

    Kann dieser kommende totalitäre Kapitalismus als noch größeres Desaster wirklich vermieden werden?

    https://dasgelbeforum.net/index.php?id=592716

    Antworten
    • Johann Schwarting
      Johann Schwarting sagte:

      FABIO VIGHI: “Wie ich in einem kürzlich erschienenen Artikel dargelegt habe, wurden die Gegenmaßnahmen gegen eine drohende Kernschmelze bereits Monate im Voraus geplant.”

      “15.-16. September 2019: Der Abschwung wird offiziell durch einen plötzlichen Anstieg der Repo-Sätze (von 2% auf 10,5%) eingeleitet. ‘Repo’ ist die Abkürzung für ‘Rückkaufvertrag’, einen Vertrag, bei dem Investmentfonds Geld gegen Sicherheiten (in der Regel Staatsanleihen) verleihen. Zum Zeitpunkt des Austauschs verpflichten sich die Finanzbetreiber (Banken), die Vermögenswerte zu einem höheren Preis zurückzukaufen, in der Regel über Nacht. Kurz gesagt, Repos sind kurzfristige besicherte Kredite. Sie sind die Hauptfinanzierungsquelle für Händler in den meisten Märkten, insbesondere in der Derivate-Galaxie. Ein Mangel an Liquidität im Repo-Markt kann einen verheerenden Dominoeffekt auf alle wichtigen Finanzsektoren haben.”

      https://childrenshealthdefense.eu/eu-issues/a-self-fulfilling-prophecy-systemic-collapse-and-pandemic-simulation/

      Antworten
      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ Johann Schwarting
        in dem verlinkten Artikel wird auch Catherine Austin Fitts genannt, die in ihrem Solari Report im vierten Teil die Agenda 2030

        https://home.solari.com/alert-2030-psychological-agenda-obedience-training-for-prek-adults-already-global-with-billions-in-funding-for-full-control-part-4-wef-vision-for-global-education-system/

        der treibenden Protagonisten dekonstruiert.
        Die Masken und Injektionen der Kinder sind der grundlegende Baustein zur Eliminierung der Psyche von Kindesatem an.
        Gewalt vom ersten Augenblick der Existenz des Lebewesens, Kontrolle über das Ich und Sein.
        Zu erkennen, was dann mit Gesellschaft passiert, ist Ureigenart jedes Menschenwesens.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Johann Schwarting

        “Kann dieser kommende totalitäre Kapitalismus als noch größeres Desaster wirklich vermieden werden?”

        So wie die Dinge jetzt stehen, haben Bürger kein anderes Recht mehr als zu allem Einwilligung zu zeichnen. Wünschenswert war das nie, Stallfreiheit ist verführerisch.

        Aus politischer Sicht schränken sich die Handlungsspielräume weiter ein, der Preisauftrieb bei Lebensmitteln hat geopolitische Dimension, man erntet jetzt die Folgen einer globalisierter Zentralbankinterventionen – wenn Preisfindung nicht mehr vom Markt bestimmt wird, sondern durch Entscheidungen der KP, z.B.

        China hoards over half the world’s grain, pushing up global prices/Prepares for famine?
        https://www.youtube.com/watch?v=_VNibWsCjxo

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander 20:15
        Einmal durch Pestizid-Herbizid – Bodenverdichtung unfruchtbar gewordenes Land bleibt wie ausgebombt, infertil. Humus entstand durch Generationen individueller Bauernarbeit, das gilt global. Industrielle Landwirtschaft funktioniert nur, so lange Puffer an fruchtbarem Ackerboden Gewalt-Bewirtschftungen abfedern konnte .
        Zusammenbruch von Bodenfruchtbarkeit zu sehen in Europa mit Monokulturen, z.B. Maisanbau für Biosprit – Biogas , sinnlos subventioniert von EU-Politik.
        ( global verbunden mit Verlust von Tier-und Pflanzendiversität) .
        Alles soll causal mit ” Klima”-Wandel begründet werden, dabei bleibt tabu Populationsdruck- er wird in letzter Sekunde indirekt angegangen , wer kapiert Zusammenhänge?
        Altes Testament, die magischen Träume von ” 7 fetten und 7 mageren Jahren” :
        ernst genommen mit Geboten Vorratshaltung:
        https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/GEN.41/1.-Mose-41

        But this time it´s all different.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        So ist es.

        Das Problem war schon vor Keynes erkannt, durch Fürsten die überzählige Söhne verkauften oder in Kriegen dynastischem Ehrgeiz opferten.
        Mit Keynes Philosophie des Löcher grabens gegen money aus dem Nichts, hat sich die sozialdemokratistische Population derart vervielfältigt, dass es schon einen Virus braucht das Treiben zu beenden. Den angeschlossenen 2ten / 3ten und shithole Welten droht im Schlepp dasselbe.

        Inzwischen grübeln einzige Kinder geriatrischer Schwangerschaften über das eine Geschlecht der 62, welches ihnen angemessen erscheint. Man quält sich mit Co² Fussabdrücken und den ganzen Ressourcen peaks, bis der durch Transpornoindustrie zum Sodomismus konditionierte Mann seiner Vasektomie zustimmt, genauso beworben durch Sternchen wie schmutzigste Familienauflösungen mit programmierter Altersarmut….zur Erschaffung disfunktionaler Gesellschaften.
        https://youtu.be/FcFrJ5ZizQ8

        Allabendlich den eigenen Untergang lachend konsumieren meldet man sich zuletzt freiwillig auf eigene Haftung für Experimente, die früher einmal Nagetieren vorbehalten waren – in Erwartung des ewigen Lebens …

        …läuft.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @alle als Anschauungsmaterial

        „zum Sodomismus konditionierte Mann“

        Wichtig ist: Falls Sie auch mal so austeilen wollen, müssen Sie dafür jedes Mal, wenn es was einzustecken gibt, rumjammern und sich ungerecht behandelt fühlen, geradezu beschämt.

        Sonst sind Sie einfach nicht qualifiziert, auf Schlipse zu treten, die Ihnen niemand vor die Füße gelegt hat.

        Ekelig!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        Na, Sie haben wohl mittlerweile einen Narren an Alexander gefressen?

        Hören Sie mit dem Herumnölen auf, wer es hier länger als nur ein paar Tage aushält, kann auf jeden Fall sowohl austeilen wie auch einstecken.

        “Ekelig!”

        Naja, wenn die Sodomisten alle geimpft und geboostert sind und auch die neuartigen Rassenquoten alle eingehalten werden, warum dann eigentlich nicht? :D

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        Ich habe wahrscheinlich qua Alter noch zu wenig gesehen und bin deshalb von den laufend verbesserten Negativrekorden getriggert. Wären die Nehmerqualitäten nicht einige Zehnerpotenzen unter den Geberqualitäten, wäre das evtl. anders? Weiß ich auch nicht.

        Mit Ihrem Humor kann ich wesentlich mehr anfangen als mit der ernsthaften Implikation, Homosexualität sei was Anerziehbares ( und so auch was Aberziehbares ).
        Oder es mit Pädophilie in einen Topf zu rühren.

        Aber gut: Die Gedanken sind frei und der ein oder andere frei von Gedanken.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Mit Ihrem Humor kann ich wesentlich mehr anfangen als mit der ernsthaften Implikation, Homosexualität sei was Anerziehbares ( und so auch was Aberziehbares ).”

        Das ist es doch auch. Das abzustreiten ist altes und heteronormatives Denken.

        Jeder kann heute sein Geschlecht völlig frei wählen, und daraus folgt, dass es auch eine persönliche Entscheidung ist, ob man als Homosexueller oder als heterosexuelle Transperson durchs Leben geht – wobei es dann natürlich wieder transphobe Homosexuelle gibt, gerade bei diesen fiesen neofeministischen radikalen Lesben (TERFs), die einfach nicht mit einer “Frau mit Penis” Sex haben wollen…

        Aber es gibt ja noch viel mehr Spielarten der Sodomie. Glauben Sie zum Beispiel ernsthaft nicht, dass die Leute mehr Lust auf Sex mit Tieren hätten wenn ihnen während der ganzen Kindergarten- und Schulzeit, am Arbeitsplatz (sofern der unter direkter staatlicher Kontrolle steht), von ihren Lieblingsstars und natürlich in den Medien dauernd von Sex mit Tieren erzählt werden würde? Spätestens wenn Günther Jauch bei der offiziellen Werbekampagne mitmacht, gehört das dann zum guten gesellschaftlichen Ton und man wird schief angeguckt, wenn man keinen Tiersex haben will.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        Ja, gehört mittlerweile zum NIVEAU dieses Blogs.

        Ich bin ja für fehlerhafte Prognosen bekannt und darf daher wieder einmal eine wagen:

        Der Inhaber dieses Blog wird sich derartige Kommentare nicht mehr lange ansehen und den Laden schließen.

        Warum sollte er sich antun, dass seine thematischen Bemühungen derart MISSBRAUCHT werden und ihm am Schluss noch dieser Dreck angehangen wird.

        Jeder hat in diesem Land u. a. das Recht, sich zu schützen.

        Dr. Stelter kennt es und weiß sicher, was es wert ist.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        Als jemand, der schon auf Foren getippt hat, bevor es das Internet für Privatleute gab (Fido, anyone?) kann ich zumindest beruhigen, dass sich das Niveau nicht verschlechtert hat. Es war schon immer so.

        Als wir vor ein paar Jahren eine Newsplattform für die Firma gemacht haben, war es für mich ein “No-Brainer”, die öffentliche Kommentarfunktion der Software zu deaktivieren, weil das in jedem Fall imageschädlich geworden wäre. Entweder, weil keiner kommentiert oder aber weil kommentiert wird mit entsprechendem Niveau.

        Die Kommentare in einem Nischenformat wie BTO unter den eigentlichen Beiträgen färben die Gesamtwahrnehmung; da muss man sich nichts vormachen. (Im nächsten Schritt könnte man aber auch die Frage stellen, ob sich Leute, die sich davon negativ beeinflussen lassen, überhaupt die Beiträge sachlich aufnehmen können.)

        Anyway, ich les hier einige immer wieder sehr gerne und tippe auch ab und an gerne mit. Vielleicht wäre noch ein Mittelweg, die Kommentarsektion klar von den inhaltlichen Posts zu trennen, so dass man durch Anklicken in der Navi – vielleicht noch etwas versteckt – in einen entsprechenden Wild-West-Bereich kommt? Dann wäre die Publikationsseite “clean” und unter der Kontrolle des Autors.

      • weico
        weico sagte:

        @DT

        “Jeder hat in diesem Land u. a. das Recht, sich zu schützen.

        Dr. Stelter kennt es und weiß sicher, was es wert ist.”

        Hr. Stelter kennt sicherlich auch den WERT der FREIHEIT bzw. der freien Meinungsäusserung. Er war ja lange genug in der Schweiz !

        Nebenbei:
        Nicht umsonst hat “The world’s largest ebook library” ihre Internet-Adresse geändert und eine riesige Zahl von ( z.T. “verbotener und “unerwünschter” ) Literatur ist jetzt FREI ERHÄLTLICH unter einer freiheitlichen CH-Domain :

        https://1lib.ch

      • jobi
        jobi sagte:

        @M.Stöcker

        Die maßgeblichen Akteuere an den Anleihemärkten sind neben den Notenbanken private Investoren, die schon längst nicht mehr frei sind in ihren Entscheidungen, ob und wieviele Staatsanleihen sie halten.
        Von daher hat Ihre (und Snider’s) Fixierung auf die Wirkung von Notenbankpolitik schon fast etwas Amüsantes.

        Es geht einzig noch darum, die Solvenzillusion aufrecht zu erhalten. Und dafür wird am Ende jedes Mittel recht sein.

        Auffassungen darüber, wie das Endspiel genau aussehen wird, unterscheiden sich nur noch in Nuancen:

        https://youtu.be/ArRvXMrQxwc

    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Lieber Johannes Schwarting,
      Die Metapher ” red-pill/ blue-pill” stammt aus dem Kult-Film “Matrix” , ich fand die angebotene Alternative selbst immer irreführend.
      KEINE der beiden ” Pillen” sollte gewählt werden.
      Verzicht auf Pharma-Drogen, , Mittelmeerdiät. Bewegung, Schlaf, Lachen, Grosszügigkeit, Flirten, Tanzen, Freundlichkeit, Resistance:
      die ” Via-negativa”-Route weist den Weg.
      ( Wie riet Jil Sander? weg-lassen, weg-lassen, weg-lassen, das bedeutet Stil) .

      Antworten
    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Johann Schwarting

      Sie wollen BEZIEHUNGEN neu DEFINIEREN.

      Sie wollen einen SINNVOLLEN Volksaufstand gegen die soziökonomische Tyrannei ORGANISIEREN.

      Ich schlage vor, dass Sie mit einem Oberseminar zur Sinnhaftigkeit beginnen.

      Dann sollte eines zu Definieren folgen.

      Wenn Sie das geschafft haben, dann wechseln Sie die Fakultät und machen sich schlau, wie das mit dem Organisieren funktioniert.

      Köstlich, einfach nur köstlich.

      Der „totalitäre Kapitalismus“ lacht sich kaputt.

      So scheitert er dann vielleicht doch noch.

      Antworten
      • Johann Schwarting
        Johann Schwarting sagte:

        @Dietmar Tischer

        Ihr Satz: “… dann wechseln Sie die Fakultät …” in der Folge von @Michael Stöckers abwertende Bemerkung: “Immerhin wurde dieser Schmarrn dort veröffentlicht, wo er auch hingehört: im Philosophischen Salon.” zeigt ihrer beiden Unwissenheit.

        Karl Theodor Wilhelm Weierstraß (1815 – 1897) studierte auf Wunsch seines Vaters von 1834 bis 1838 Rechtswissenschaft und Finanzwesen an der ‘Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn’, um sich auf eine Laufbahn als preußischer Verwaltungsbeamter vorzubereiten. Nebenbei las er die mathematischen Werke von Laplace, Abel und Jacobi, was ihn in seiner Hinwendung zur Mathematik bestärkte. Nachdem er 1838 die Universität Bonn ohne Abschluss verlassen hatte, ließ sich sein aufgebrachter Vater überzeugen, ihn von 1838 bis 1840 an der Akademie Münster Mathematik und Physik studieren zu lassen. Während seiner Zeit als Lehrer in Münster entwickelte er auch die Grundlagen seiner späteren Theorie komplexer Funktionen – veröffentlichte aber nichts.

        Ab Ostern 1843 war er in Deutsch Krone in Westpreußen und seit 1848 in Braunsberg am ‘Lyceum Hosianum’ tätig. In völliger Isolation von der mathematischen Welt arbeitete er intensiv an seiner Theorie der ‘abelschen Funktionen’ – den unmittelbaren Verallgemeinerungen der elliptischen Funktionen – und publizierte IN DER ZEITSCHRIFT seiner Schule!!!

        Nach einer ausführlichen Arbeit über ‘Zur Theorie der Abelschen Funktionen’ aus dem Jahr 1856 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der ‘Albertus-Universität Königsberg’ verliehen und auf Geheiß der führenden Berliner Mathematiker Peter Gustav Lejeune Dirichlet und Ernst Eduard Kummer im selben Jahr Professor an der ‘Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin’. Die Einführung der ‘Weierstraßschen Strenge’ in der logisch korrekten Fundierung der Analysis und der Entwicklung der Funktionentheorie auf der Basis der ‘Potenzreihenentwicklungen’ sind sein Vermächtnis. Er hatte damals schon 150 Hörer in seinen Vorlesungen. Weierstraß Ansatz ist äquivalent zu Georg Friedrich Bernhard Riemanns Vorgehen über die Differential- und Integralrechnung.

        @Ashitaka: “Bitte Argumente auf den Tisch. Das ist hier doch kein politisches Forum.”

        “Dottore hat keine Ideologie entwickelt, sondern alle Ideologien, von Marx, Smith, Keynes und Kollegen, als nicht vollständig durchdachte Systembetrachtung offenbart und diese Lücke, das Loch um die Schulden und Forderungen, in den Fokus gestellt. Denn sie alle tun (unbewusst) so, als sei der Überschuss von Natur gegeben, als sei der Überschuss schon vor dem Verlassen der häuslichen Produktionsweise (Subsistenzbedarfsdeckung) einfach mal so da gewesen. So als gäbe es große Truhen mit Metall, Lagerstätten für Nahrung und Stoffe, sowie prall gefüllte Hinterstuben, die dem Homo Ökonomikus seine Erstausstattung in die Wiege gelegt hätten, um damit Kontrakte eingehen zu können und die Abgabenschuld gegenüber den Zwingherren zum Termin liefern zu können. Und Eigentum und Haftungsräume gibts obendrein völlig gewaltfrei, weil man sich darauf verständigt hat. ” … “Er hat eine intellektuell weit- und tiefgründig durchdachte Erkenntnisreise mit tausenden von Lesern und Forenmitgliedern geteilt. Die Auseinandersetzungen im ALTEN FORUM, die ihn bis zur ‘Machtheorie’ brachten, sind nach dem Buch ‘Kapitalismus’, das stärkste, was man an rücksichtslosen Vervollständigungen der bekannten Theorien durch neuere Erkenntnisse und Fragestellungen (Vorfinanzierungsfrage) im deutschsprachigen Raum geboten bekommt.”

        Quelle: https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=313233

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johann Schwarting

        Ich kann nicht für M. Stöcker sprechen, sondern nur für mich:

        SELBSTVERSTÄNDLICH bin ich unwissend.

        Diese Selbsterkenntnis kreide ich mir hoch an, weil sie mich veranlasst NACHZUDENKEN, statt irgendeinen Quatsch rauzuhauen wie jene, die hier „wissend“ sind.

        Damit komme ich zu der Erkenntnis, dass Sätze wie die beiden folgenden von Ihnen zitierten der reinste Schwachsinn sind:

        >“Wenn wir den kommenden Tsunami der sozialen Barbarei vermeiden wollen, müssen wir irgendwann in naher Zukunft die Beziehung zwischen Arbeit, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Reichtum jenseits ihrer kapitalistischen Bedeutung neu definieren. Dazu müssen wir eine dritte Pille schlucken, die jedoch erst verfügbar sein wird, wenn wir einen sinnvollen Volkswiderstand gegen die sozioökonomische Tyrannei organisieren, die durch den ‘Notfallkapitalismus’ legitimiert ist.”<

        Da Sie unfähig sind, dies zu begreifen, warten Sie mit Erzählungen zu einem Karl Theodor Wilhelm Weierstraß auf und irrlichtern herum, um mit einer „logisch korrekten Fundierung der Analysis der und Entwicklung der Funktionstheorie“ dem zitierten Schwachsinn einen Wahrheitsbezug zu geben.

        Der Kapitalismus, den wir kennen, wird verschwinden.

        Aber er wird nicht durch schwachsinnige Phantastereien über die dafür erforderlichen Bedingungen verschwinden.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Johann Schwarting

        Ich bin mir sicher, dass Sie über historische Zusammenhänge, Historie von Theorien und bestimmte Theorien und ihre Verfasser mehr wissen als Dietmar Tischer, Michael Stöcker oder ich.

        Es verstellt Ihnen leider den Blick auf was Entscheidendes: Dass es innerhalb der Zusammenhänge von allem mit allem immer noch Unterabteilungen gibt, in den KONKRETE Fragestellungen zu beantworten sind.

        Und das tun Sie einfach nie, egal wie präzise die Fragestellung war. Alles wird in eine Proseminar über die Zusammenhänge der Welt verwandelt, die eigentliche Frage geht verloren und Sie nutzen Ihre rhetorische Kraft, um nach zwei bis drei Wendungen wieder bei Ihrem Lieblingsthema zu sein.

        Oder viel kürzer: Sie verfehlen oft das Thema. Ich weiß aus leidvoller eigener Erfahrung, wovon ich spreche.

        Ich zitiere (frei nach Gedächtnis) mal aus einem von mir geschätzten literarischen Werk:

        In der deutschen Übersetzung vom „Herrn der Ringe“ sagt Gandalf in der „Rückkehr des Königs“ in Minas Tirith:
        „Holt jemanden von weniger Belesenheit, aber größerer Weisheit“.

        Warum das? Der Zauberer hatte das KONKRETE Problem zu lösen, ein bestimmtes Heilkraut zu finden in den ihm unbekannte Bergen rund um die Stadt.
        Er fragte den Stadtgelehrten genau danach und erhielt einen Exkurs in der historischen Namensgenese des Krauts und wer was wann damit mal gemacht haben sollte. Nur die erfragte Information, die erhielt er: Nicht.

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ Johann Schwarting
        Danke für die Erinnerung an die Laplace Gleichungen die bereits Keynes für die Zinstheoremnachweise benutzte, was @ Alexander in seiner Rekursion in die Bretton-Woods / Keynes Vorlagen des Zentralbankgeldwesens aufgeworfen hat.
        Es ist exzellent wichtig die verlorenen Zauberregeln offenzulegen
        https://leselebenszeichen.wordpress.com/2022/01/06/die-verlorenen-zauberspruche/#like-23117
        Als ich das Martin/Lüftl Buch “Die Formeln für den Staatsbankrott (Am Beispiel des finanziellen Endes der Republik Österreich)”, aus einen Wiener Antiquariat geliefert, aufschlug, offenbarte sich folgende handschriftliche Widmung:
        “Herrn Bundeskanzler Dr. Klaus mit Respekt und Verehrung vom Verfasser 9.3.84 Martin”
        Das Leben ist voller wundersamen Verknüpfungen.

    • Felix
      Felix sagte:

      @ Johann Schwarting

      Das, was Sie hier zitieren, erscheint mir wie eine sprachlich etwas, hm, romantische Beschreibung dessen, was man derzeit bei Finanzfachleuten rund um den Globus hören und lesen kann: Die uns bekannte Welt ist im Begriff unterzugehen. Wir können nicht so weiter machen.

      Es ist logisch, dass Menschen die sehr stark in einer Denkweise gefangen sind, auch weil sie darin gut sind (wie einige der Foristen hier), dies immer als letzte merken. Das ist ausdrücklich nicht als Kritik gemeint, es ist schlicht ein Fakt, mit dem man immer wieder umgehen muss.

      Antworten
  3. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    >Die EU hingegen macht es genau umgekehrt. Beim einfachen Thema schaut man aufs Geld. Beim großen Thema tut man so, als würde Geld keine Rolle spielen.>

    Ist doch logisch.

    Wenn man beim großen Thema aufs Geld schauen würde, käme beim großen Thema nie etwas zustande.

    Da das große Thema vorangetrieben werden muss, schaut man nicht aufs Geld.

    Und man MUSS auch NICHT darauf schauen.

    Denn das große Geld ist ja VERFÜGBAR mittels der neuen, dauerhaft nutzbaren EU-Verschuldungsfazilität sowie steigenden Einnahmen durch die Verschmutzungszertifikate.

    Und da ist ja auch noch die EZB, die es hochverschuldeten Staaten ermöglicht, sich kostengünstig zu verschulden.

    >Und beide Male glaubt man in Brüssel, besser zu wissen, welche Technologie funktioniert.>

    Brüssel weiß NICHTS besser, sondern setzt lediglich um, was im KONSENS nationaler Interessen umsetzbar ist.

    Das genügt vollkommen, um dieser Aussage viel abzugewinnen:

    >Es kann nur in einem noch größeren Desaster enden.>

    Antworten
  4. markus
    markus sagte:

    Die Impfstoffe werden überbewertet. Man hätte alles daran setzen sollen, Riskogruppen zu schützen. Per früher Boosterung. Akzeptieren, dass die Todesfallraten völlig unterschiedlich sind je Altersgruppe. Akzeptieren, dass das Virus mittelfristig endemisch wird. Auch sollte man den Riskogruppen nicht suggerieren, alles wäre alles ok mit der Impfung. Es ist völlig kontraproduktiv 2G Parties zu forcieren und gleichzeitig (bzw. kurz davor) Schulen für ca. ein halbes Jahr zu schließen. Mittel- bis langfristig bei einer älter werdenden Bevölkerung nicht WIRKLICH das Gesundheitswesen verbessern (was natürlich etwas kostet) wird sich auch als sehr nachteilig erweisen, da bin ich überzeugt. Kurzum, es wird, wie immer, alles erdenkliche kurzfristige getan. Langfristig nichts. Aber vielleicht ist das ja auch so gewünscht um später “TINA” sagen zu können.

    Ich verfolge auf jeden Fall interessiert die Corona-Toten pro Million Einwohner über die gesamte Pandemie. Hier hat Österreich schon Schweden überholt. Und Deutschland wird es vermutlich auch noch.

    Antworten
    • Namor
      Namor sagte:

      “Indiana life insurance CEO says deaths are up 40% among people ages 18-64”

      archive.is/VIzFv

      Vergessen Sie die alternde Gesellschaft. Warum sterben nach einem unauffälligem Jahr 2020, in 2021 die jungen Menschen trotz der heilsbringenden 3-fach Gentherapie?

      Sie glauben an Unfähigkeit? Ich nicht.

      Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @markus

      Interessant zu verfolgen sind des weiteren Angaben zur Übersterblichkeit im Vergleich pre Pandemie ohne Zusammenhang mit dem tödlichen Virus oder seinen Mutanten.

      Indiana life insurance CEO says deaths are up 40% among people ages 18-64 https://web.archive.org/web/20220103114835/https://www.thecentersquare.com/indiana/indiana-life-insurance-ceo-says-deaths-are-up-40-among-people-ages-18-64/article_71473b12-6b1e-11ec-8641-5b2c06725e2c.html

      dito.
      REPORT: 79,000 People! – The government now ADMITS to severe vaccine side effects. – Offering some victims over $600,000 in cash and compensation. – Australia.
      twitter.com/NewGranada1979/status/1476926692505505795

      &
      bloomberg.com/news/articles/2021-11-16/australia-faces-compensation-bill-for-vaccine-side-effects-smh

      Zu betonen bleibt enorme Schutzfunktion (Ü100%) vor schwersten Verläufen bei wissenschaftlich evidenter Verträglichkeit aller Personengruppen, Altersklassen, Geschlechterspezifikation OHNE Vorbehalt von Vorerkrankungen, Allergien – allein genetische Veranlagung könnte in seltenen Fällen zu Komplikationen führen.

      “It´s your fault, stupid.”

      Läuft.

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander
        Bescheidener Hinweis von noch bescheidener Landärztin mit klinischer Erfahrung:
        Schwächung des Immunsystems mit nach-folgendem Versagen manifestiert sich zuerst in ” Wundheilungs-Störungen”.
        Ohne aufwendige Labordiagnostik kann dies von gläubigen Impflingen selbst festgestellt werden.
        ( “Keep-it-simple, stupid”-, sagt Patient zum Facharzt für Hypochondrie, KL,
        und : ” impf- dich – doch -selbst -ins Knie”.)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        Man kann > 2 800 000 bei der WHO gespeicherte unerwünschte Wirkungen von experimentellen Kreuz-Injektionen als anekdotischen Schwachsinn abtun, blöd wirkt es erst sobald Angehörige unter komischen Symptomen leiden.

        Allein dem Ausmaß der Erkranungen wegen, vgl. Lebensversicherer s.o., sollte die finanzierende Gesellschaft einen Moment inne halten um zukünftige Kosten zu kalkulieren – wenn der Politik das Leben der Betroffenen auch sonst schnurz ist.

        Offensichtlich hat man auch diese Entscheidung bereits abgegeben, die CDU im Freitod.
        https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/maassen-reagiert-auf-parteiausschluss-forderung-impfung/

        Den Stellenwert von bescheidenen Landärzten wissen wir seit den “handwerklichen Fehlern” von Bhakid, gar nich genug zu schätzen – überall Geisterfahrer nur nicht bei Apparatschicks.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander 15:16
        Ärzte unterlagen schon immer der Versuchung, sich als ” Götter-in Weiss” idealisieren zu lassen. Jetzt springen auf den ” Injektions-Zug” Virologen auf, die meist über schmale klinische Erfahrung verfügen, da helfen Harvard-Diplome nicht. Labormediziner, die selten am Geruch eines Ohnmächtigen sorfort wüssten, was zu tun wäre: Azeton-Geruch= Ketoazidose , Notfall. Oder ” akuter Bauch”, bloss keine Analgetika, da müssen Chirurgen= Handwerker ran. subito.
        Jede Sekunde zählt. Patienten kommen heute fast automatisch ins CT, gründliche neurologische Untersuchungen könnten Strahlenbelastungen vermeiden, werden aber mies honoriert: also ab in die Maschine, Strahlenbelastung kumuliert und es gibt keinen ” harmlosen” Grenzwert,für Schwangere schon überhaupt gar nicht!
        Schwangere sind tabu.
        Sogar der erfolgreiche Mathematiker, Trader, einstige ( seufz,-Abschiedsschmerz! ) Lieblingsautor N.N.Taleb fühlt sich berufen, WHO-Richtlinien zu propagieren:
        https://www.youtube.com/watch?v=gAlHjWctpLw&t=5s
        Medizin ist keine Wissenschaft wie Mathematik oder Physik.
        Vorsicht ist geboten bei Innovationen, Zeit ist immer endgültige Richterin und sie ist selten auf der Seite von wild-entschlossenen, turbo- Smarten Pharma-Lobbyisten.
        Am Toxischsten ist die Mischung von Pharma-Lobbyisten und Politik.
        Cave. Alle konnten sich informieren und waren gewarnt.
        Sehr traurig, was da ” läuft”.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr.Lucie Fischer

        Solange Frank Walter Steinmeier als Krisenmanager bei Opel z.B. für Konsum warb um per Psychologie die Wirtschaft wieder anzukurbeln, hatte ich eingechränktes Verständnis. Das Zeichen sich gleich selbst einen Opel mitzunehmen wollte er nicht setzen.

        Exemplarisch die Animierung der Bevölkerungen durch Würdenträger staatlicher Institutionen sind ökonomisch zu engagieren, wenn die Lage Solidarität erfordert.

        Später sollten es VW Fox sein gefördert durch die Abwrackprämie.

        Natürlich nahm die Bevölkerung jede Förderung an und warf sich ins Zeug. Man renovierte und investierte im Glauben an eine bessere “grüne” Zukunft, selbstverständlich auch Unternehmen und Unternehmer. Das billige Geld war zusätzlich gewichtiges Argument einer nie abreißenden Konjunktur.

        Im Schock der Pandemie verzichtete man sofort auf Umsätze um wieder einmal zu helfen. Selbstverständlich krämpelte man auch seinen Ärmel hoch wenn Injektion das Ende der Attacke herbeiführt.

        Jordan Peterson in Canada twittert nun “stupid me” und die Frage über den Verrat guten Glaubens erstreckt sich über alle ökonomischen Felder, in denen persönliche Risiken eingegangen wurden – wie bei der Injektion.
        Bekomme nach der Bratwurst genug Umsätze meine Kredite zu bedienen, die Mitarbeiter zu beschäftigen, meine privaten Leasingkosten zu bezahlen….oder eher nicht?

        Im Gegenteil verlängert diese Politik den Ausnahmezustand und drückt immer mehr von jenen unter Wasser, welche dieser Politik ihr Vertrauen schenkten. …

        In der Haut penetrant injizierender Hausärzte möchte ich nicht stecken, die Haftungskette ist kurz – man kennt sich. dito. Kommunalpolitik, Landespolitik, Bundespolitik.

        Schon länger Ausgegrenzte haben gut lachen,
        Ausgrenzung schützt.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @markus

      “Ich verfolge auf jeden Fall interessiert die Corona-Toten pro Million Einwohner über die gesamte Pandemie. Hier hat Österreich schon Schweden überholt. Und Deutschland wird es vermutlich auch noch.”

      Das schaue ich mir auch regelmäßig an! Hier als tagesaktuelle Karte: https://kachelmannwetter.com/de/corona-virus/europa/covid19-todesfaelle-per-mio/20220105-0000z.html

      Ja, man hört auch gar nichts mehr in den deutschen Staatsmedien darüber, wie schlecht und verantwortungslos die Strategie der Schweden doch angeblich war und dass man unbedingt alle Leute einsperren muss um “Leben zu schützen”.

      Vermutlich haben demographisch und klimatisch ähnliche Staaten immer ungefähr das gleiche Gesamtpotential an Corona-Toten, und durchs Einsperren der Bevölkerung lassen sich die Todesfälle höchstens aufschieben aber nicht verhindern. (Und dazu kommt dann natürlich noch, dass ein Land zusätzliche Todesfälle produzieren kann, wenn es sich ganz außergewöhnlich dumm anstellt und die allgemeine Infrastruktur tatsächlich zusammenbricht, was allerdings bisher noch nirgendwo geschah.)

      Antworten
      • markus
        markus sagte:

        Genau. Es sind zwar alle medizinischen Maßnahmen aufschiebend (letztlich sterben wir alle), aber bei Corona, denke ich auch, dass wir uns die Verschiebung bei älteren Mitbürgern um ein paar Monate im Schnitt (wenn überhaupt) sehr teuer erkauft haben mit schlechter Schulbildung, wirtschaftlichen Problemen und evtl. sogar einer Absenkung der Lebenserwartung der restlichen Bevölkerung (sei es später und indirekt über Fettleibigkeit, Sucht o.ä.) oder sogar direkt, wie der Kommentar des CEO dieses amerikanischen Lebensversicherers suggeriert.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ markus

        Sie machen eine Bilanz auf, die gesamtheitlich weiter greift als die vorherrschende Fixierung auf die Todesfälle.

        Insofern finden Sie ansatzweise meine Zustimmung.

        Nur ansatzweise, weil auch sie einseitig ist, wenn auch in einem größeren Rahmen.

        Denn es geht nicht NUR um die als positiv anzusetzende Verschiebung der Lebenszeit von Älteren um wieviel Monate auch immer durch medizinische Maßnahmen, die ins Verhältnis zu den Kosten, die Sie benennen, gesetzt werden kann.

        Es geht bei der Verschiebung der Lebenserwartung AUCH um die ABSENKUNG der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, die durch NICHT erfolgte medizinisch Maßnahmen an der „restlichen Bevölkerung“ zu verzeichnen ist, i. e. um Organschädigungen durch das Virus von Erkrankten und danach Genesenen.

        Studien dazu gibt es, hier z. B.

        https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(21)01383-0

        Ich bewerte diese Studie nicht, kann sie auch nicht bewerten und sage daher nicht, dass sie meine Aussage stützt.

        Ich sage nur, dass methodisch sauber verifizierte Erkenntnisse solcher Studien in ein UMFASSENDE Bewertung einbezogen werden müssten, wenn wir EHRLICH saldieren wollen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “die als positiv anzusetzende Verschiebung der Lebenszeit von Älteren um wieviel Monate auch immer durch medizinische Maßnahmen”

        Ist das so, dass die immer “als positiv anzusetzen” ist?

        Glauben Sie, alle Menschen wollen immer so lange leben wie nur irgendwie möglich, auch dann, wenn das zum Beispiel bedeutet, dass sie monatelang in einem Pflegeheim eingesperrt sind und keinen Besuch empfangen dürfen?

        Psychopathen wie Lauterbach wollen uns das natürlich suggerieren, weil sie persönlich davon profitieren und aus der Verhängung möglichst autoritärer Einsperrmaßnahmen Aufmerksamkeit für sich und einen Machtzuwachs gewinnen, aber ich glaube, die meisten Leute wollen nur dann leben, wenn sie ihr Leben auch als lebenswert empfinden.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Richard Ott, 7:57
        “Glauben Sie, alle Menschen wollen immer so lange leben wie nur irgendwie möglich, auch dann, wenn das zum Beispiel bedeutet, dass sie monatelang in einem Pflegeheim eingesperrt sind und keinen Besuch empfangen dürfen? ”

        Unterbringung in einem Pflegeheim ,ohne Besuch von Freunden empfangen zu können kommt grober seelischer Grausamkeit und Freiheitsberaubung gleich.
        Schon die Verpflegung der Senioren in diesen Institutionen ist gegen alle Erkenntnis von Fitness im höheren Lebensalter: leere Kohlehydrate, Zuckerzeug, Thermomix-Frass.
        Dazu Musik von Frank Sinatra , Helene Fischer oder Zillertaler, Depressionen garaniert.
        Ich pädiere dafür, für ein Jahr befristet junge Menschen mit 5000 Euro steuerfreiem Einkommen ( unter Supervision, klar ) einzustellen, die Kreativität, Schwung, Bewegung in die derzeitigen Sterbe-Warte-Heime zu bringen. Beste Ideen würden extra honoriert.
        Zeitlich befristet deshalb, weil das Erleben von Hinfälligkeit, Sterben und Tod psychisch belastet und oft genug ( derzeit unerkannte ) sadistische ” Pflegemassnahmen” bewirkt wie z.B. : ” Ruhig-Stellen” mit Psychopharmaka.
        ” Duzen” von Senioren bedeutete Sofortiges: ” you-are-fired”/ Abpfiff.
        Persönlich würde ich zu jeder Zeit jeden Wisch unterschreiben, der intensivmedizinisch-maschinelle Beatmung mit Tracheotomie im Falle von ” Corona” ausschliesst. ( Erfahrungen als studentische Nachtwache auf Intensivstationen)
        Zu Hause Nasensonde mit Sauerstoff und pulver-trockenem Champagner ( perlt die Lungenbläschen ) , Freiheit = die beste Medizin. ” Experten” würde ich den Zutritt zu meinem Krankenlager mit allen Mitteln verweigern:
        Panther-Philosopie, ,Eigenverantwortung .

      • Markus
        Markus sagte:

        @DT:

        Ich gehe völlig mit Ihnen konform: man kann die negativen Aspekte der Corona-Maßnahmen noch wesentlich weiter fassen. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, je weiter gefasst und komplexer die Argumentation, desto weniger Zuspruch. Insofern schienen mir die Argumente, die ich genannt hatte, ein sinnvoller Kompromiss.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Glauben Sie, alle Menschen wollen immer so lange leben wie nur irgendwie möglich, …>

        Ob ich das glaube oder nicht, steht nicht zur Debatte.

        >Psychopathen wie Lauterbach wollen uns das natürlich suggerieren, …>

        Abgesehen davon, dass Lauterbach KEIN Psychopath ist:

        Er versteht die meisten Leute BESSER als Sie, der Sie behaupten
        >… ich glaube, die meisten Leute wollen nur dann leben, wenn sie ihr Leben auch als lebenswert empfinden.>

        Lauterbach dürfte glauben, dass die meisten Leute ihr Leben als Behandelte auf der Intensivstation NICHT als lebenswert empfinden.

        DAHER handelt er, wie er handelt.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Ob ich das glaube oder nicht, steht nicht zur Debatte.”

        Doch! Sie waren derjenige, der behauptet hat, dass die Verlängerung der Lebenszeit der Älteren immer als positiv anzusetzen ist.

        Also ersparen Sie mir Ihre Ausflüchte und antworten Sie mir.

        “Lauterbach dürfte glauben, dass die meisten Leute ihr Leben als Behandelte auf der Intensivstation NICHT als lebenswert empfinden. DAHER handelt er, wie er handelt.”

        Lauterbach handelt, wie er handelt, weil er eine verkrachte Existenz mit diversen Wahnvorstellungen und korrupten Verbindungen zur Pharmaindustrie ist und genau dann auf dem Höhepunkt seines gesellschaftlichen Ansehens und seines wirtschaftlichen Erfolgs ist, wenn er den Leuten schön viel Angst vor einem bösen Virus machen kann, das natürlich nur ER effektiv bekämpfen kann.

        Solange der Minister ist, wird die Coronapropaganda nie aufhören – egal ob die 7-Tage-Inzidenz bei 10 oder bei 10000 liegt. Lauterbach wird immer warnen und gängeln und bei Lanz ins Mikrofon nuscheln und einsperren und immer wieder noch einen Booster “als unsere letzte Patrone zur Bekämpfung der Pandemie” fordern.

        Warten Sie den Sommer ab, Sie werden es wieder erleben, wenn Sie die Lauterbach-Panikshow aus dem Sommer 2021 noch nicht überzeugt hat. Erinnern Sie sich wirklich nicht mehr, wie das damals lief?

        https://www.fr.de/sport/fussball/em-2021-karl-lauterbach-corona-uefa-tod-menschen-wembley-england-deutschland-schottland-90833950.html

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Sie reden mal wieder UNSINN.

        Ich habe von „der Lebenszeit VON Älteren“ gesprochen.

        Sie machen daraus:

        >Glauben Sie, ALLE Menschen wollen immer …>

        Und zuletzt:

        >Sie waren derjenige, der behauptet hat, dass die Verlängerung der Lebenszeit der Älteren immer als positiv anzusetzen ist.>

        Auch „DER Älteren“ habe ich nicht gesagt und auch nicht „IMMER positiv“.

        Jetzt gehen Sie mal wieder zurück in die Klippschule und lassen sich den Unterschied zwischen „von Älteren“ und „alle Menschen“ erklären.

        Wenn Sie das begriffe haben, können Sie sich gern wieder bei mir melden.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Ich muss mich leider gleich wieder bei Ihnen melden, auch wenn Sie das nervt. Sie hatten geschrieben:

        “Denn es geht nicht NUR um die als positiv anzusetzende Verschiebung der Lebenszeit von Älteren um wieviel Monate auch immer durch medizinische Maßnahmen, die ins Verhältnis zu den Kosten, die Sie benennen, gesetzt werden kann.”

        Wie ist ihr Satz denn sonst zu verstehen wenn nicht so, dass Sie es immer positiv werten, wenn durch irgendwelche “Maßnahmen” die Lebenszeit von Älteren auch nur um einen Monat verlängert wird, egal welche Lebensqualität die dabei haben?

        Vielleicht war die “Klippschule”, auf die ich ging, einfach nicht kollektivistisch-autoritär genug, um ihrem Gedankengang folgen zu können?

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Sie erscheinen schon wieder auf der Bildfläche, ohne in der Klippschule etwas dazugelernt zu haben.

        Wie ist mein Satz, den Sie zitieren, zu verstehen?

        Ich sage um was es nicht NUR geht, nämlich um positiv anzusetzende Verschiebung der Lebenszeit von Älteren aufgrund von medizinischen Maßnahmen.

        Wo steht hier etwas von IMMER?

        Nichts steht da, Sie PHANTASIEREN es hinein in den Satz.

        Wenn es nicht NUR darum geht, dann muss es doch m. A. n. auch um etwas ANDERES gehen. Wäre es nicht so, ergäbe der Satz keinen vollständigen Sinn.

        Um welches Andere geht es?

        Um das, was ich dem zitierten Satz direkt habe folgen lassen und mit “AUCH” angebunden habe:

        >Es geht bei der Verschiebung der Lebenserwartung AUCH um die ABSENKUNG der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität, die durch NICHT erfolgte medizinisch Maßnahmen an der „restlichen Bevölkerung“ zu verzeichnen ist, i. e. um Organschädigungen durch das Virus von Erkrankten und danach Genesenen.>

        Warum haben Sie in DIESEM Satz nicht die Antwort gefunden statt mit FALSCHEN Deutungen mir nicht Gesagtes zu unterstellen?

        Ist doch klar:

        NICHT erfolgte medizinische Maßnahmen, i. e. NICHTIMPFEN kann zu KEINER Absenkung der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität führen, weil es Ihrer Auffassung nach KEINE Organschäden bei durch das Virus Erkrankten und danach Genesenen geben KANN.

        Markus konnte meiner Auffassung zustimmen, Sie nicht.

        Fragen Sie sich einfach mal, warum das so ist, statt meine Aussagen immer wieder MISSZUVERSTEHEN.

  5. @foxxly
    @foxxly sagte:

    @ bto:
    hier wird unterstellt, dass der (gen-) impfstoff einen schutz bietet.

    das scheint zunehmend NICHT der fall zu sein:
    die älteren geimpften menschen mit einen höheren schutzbedarf, haben die höchsten todesfallzahlen.

    weiter wird vermutet, dass die starke verbreitung von omikron haupsächlich dadurch entsteht, weil die geimpften eine deutlich verringerte abwehrkarft durch die vorherige coronaimpfungen, haben.

    die gesundheitlichen und wirtschaftlichen folgeschäden durch diese gen-impfung, werden unübersehbar groß sein!
    die puzzel ergeben ein bild, dass dieser corona-maßnahmen-verlauf, längst geplant war.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @foxxly

      Wenn Sie den Leuten damals im Januar 2021 erzählt hätten, dass der Impfschutz der neu entwickelten mRNA-“Impfstoffe” so kurzlebig ist, dass Sie sich ab jetzt regelmäßig alle 3 Monate “boostern” müssen und ansonsten wieder als “ungeimpft” gelten, hätte Sie jeder für einen verrückten “Verschwörungstheoretiker” gehalten…

      Antworten
    • Bauer
      Bauer sagte:

      @ Freund foxxly

      Du bist auf der richtigen Spur. Hierzu gibt es eine hochinteressante Stellungnahme vom 30.12.2021 des Dr. J.-M- Sabatier, directeur de recherche au CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique), der höchsten staatlichen Forschungsstelle in Frankreich. Link:

      https://www.francesoir.fr/opinions-entretiens/jean-marc-sabatier-partie-3

      Du musst sehen, wie Du mit dem französischen Text zurande kommst. Ich speche zwar fliessend französisch, bin aber kein Arzt und wage mich nicht an eine kompetente Übersetzung, obwohl ich ihn völlig verstehe.

      Dieser Dr. Sabatier ist kein emeritus, den man als Spinner beiseite schieben kann. Er ist noch relativ jung und hat den zweiten Teil seiner Karriere noch vor sich. Er würde sich nie soweit aus dem Fenster lehnen, wenn er nicht die Daten und das Wissen über die tatsächliche Situation hätte. Es ist ein Alarmruf, weil auch in F die Gehirnwäsche schon über Hand genommen hat, selbst in Regierungskreisen.

      Ich habe einen hohen französischen Regierungsbeamten (kein Arzt, aber im Gesundheitsdienst) dazu befragt. Er hat den Artikel als “complotiste” gleich “verschwörerisch”” bezeichnet. Soweit sind wir schon.

      Antworten
      • Markus
        Markus sagte:

        @Bauer:
        “Directeur de Recherche” ist eine Stellenbezeichnung. Ich würde sagen, so etwas wie ordentlicher Professor. In Frankreich gibt es nämlich auch noch “Chargé de Recherche”, das ist dann quasi der Mittelbau, den es in D ja faktisch fast nicht mehr gibt.

        Das CNRS ist so etwas wie ein riesiges Max Plank Institut, das nicht nur Naturwissenschaften beherbergt mit ca. 11000 Angestellten.

        Nichtsdestotrotz: herzlichen Dank für den Link! Den werde ich aufmerksam durchlesen.

    • Markus
      Markus sagte:

      @foxxly

      Es macht auf jeden Fall definitiv keinen Sinn junge Menschen und Kinder von nun an vierteljährlich zu boostern.

      Die Briten mit dem frühen Impfstoffbezug und der Erhöhung der Genesenenquote im Sommer unter hauptsächlich ungefährdeten Bevölkerungsgruppen haben es auf jeden Fall nicht sooo schlecht gemacht.

      Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      „die älteren geimpften menschen mit einen höheren schutzbedarf, haben die höchsten todesfallzahlen.“

      Logisch, es sind ja auch die meisten geimpft? (knapp 90%)

      Wird denn RELATIV mehr an Corona gestorben in dieser Altersgruppe, wenn man geimpft ist verglichen mit ungeimpft?

      Antwort ganz klar: Nein. Sondern umgekehrt.

      Die Aussage vom Nichtschutz ist somit validierter Käse.

      Antworten
      • markus
        markus sagte:

        Klar ist der Schutz gegeben.

        Es stellt sich allerdings die Frage, ob es sinnvoll ist, die jüngere Bevölkerung durch Impfabos abhängig von eigentlich nicht benötigten Impfstoffen (für diese Bevölkerungsgruppe!) zu machen.

        Und ob das langfristig überhaupt Sinn macht. Ist die 8. Impfung noch so wirkungsvoll wie die dritte? Und hat das ständige Fokussieren des Immunsystems auf _einen_ Erreger wirklich so sinnvoll? Selbst wenn man Nebenwirkungen komplett ausblendet: es gibt bestimmt einen Grund, warum die Antikörperlevels im Immunsystem nicht für alle Erreger ständig auf höchstem Niveau verbleiben.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @markus

        „Klar ist Schutz gegeben“ wurde ja in Abrede gestellt.

        Ansonsten ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit nicht wissenschaftlich zu beantworten. Deshalb hat man objektive Kriterien wie Belastung von Intensivstationen und Todesfälle herangezogen, um einen Sinn zu stiften.

        Die Gesellschaft hätte auch sagen können: Dann ist das halt so, muss das System halt resilienter werden und 0,x% Tote stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand, diese Zahl um 2/3 runterzubringen.

        Das ist ein grundsätzliches Problem: Wir diskutieren solche Kosten/Nutzen-Abwägungen nie offen, wenn auf der Nutzenseite direkt sichtbar Leben stehen. Müssten wir aber, sonst überlassen wir die Sinnsuche den Zahlenwerken wie o. g.

        Dass man solches ablehnt, verstehe ich. Dass man es mit fake-Facts macht, macht es unseriös.

        „es gibt bestimmt einen Grund, warum die Antikörperlevels im Immunsystem nicht für alle Erreger ständig auf höchstem Niveau verbleiben.“

        Ohne Arzt zu sein, vermute ich das Prinzip des energetischen Minimums am Werk: Wieso Energie dauerhaft für etwas einsetzen, was nicht akut gebraucht wird? Im Bedarfsfall die Maschinen hochfahren, klingt viel effizienter.
        Kann natürlich Quatsch sein.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        >Und hat das ständige Fokussieren des Immunsystems auf _einen_ Erreger wirklich so sinnvoll? Selbst wenn man Nebenwirkungen komplett ausblendet: es gibt bestimmt einen Grund, warum die Antikörperlevels im Immunsystem nicht für alle Erreger ständig auf höchstem Niveau verbleiben.

        und

        >Ohne Arzt zu sein, vermute ich das Prinzip des energetischen Minimums am Werk: Wieso Energie dauerhaft für etwas einsetzen, was nicht akut gebraucht wird? Im Bedarfsfall die Maschinen hochfahren, klingt viel effizienter.
        Kann natürlich Quatsch sein.

        Die Gedächtniszellen haben sich evolutionär sicherlich nicht ohne triftigen Grund entwickelt. Energetische Optimierung ist plausibel das eine, aber auch Verhindern von zu viel ungebrauchten Antikörpern, was Probleme mit sich bringen könnte, das andere. (Die Antikörper gegen verschiedene Fremdeiweiße würden sich ja sonst laufend addieren und in Massen zirkulieren.) Aber das ist nur meine Interpretation basierend auf dem allgemeinen Verständnis, wie der Körper Zellen aufbaut und abbaut; hab das nicht recherchiert.

        Es gibt übrigens Studien, die sich die Anti-Körper- und Gedächtniszellen-Zahlen (präzise: circulating resting memory B cells directed against SARS-CoV-2) nach Infektion und Impfung angucken. Da wurde auch geguckt, ob die Gedächtniszellen wieder aktiv werden und das wurden sie; es werden dann neue Antikörper produziert.

        Die Anti-Körper nehmen sukzessive über die Monate nach Impfung ab, aber die “trainierten” Gedächtniszellen blieben. (Hab zwei Paper dazu quer-gelesen, die sich das 6 Monate nach Impfung und Infektion vs. Kontrolle angeguckt haben). Wie sich das über längeren Zeitraum entwickelt, muss man schauen.

        Der oben verlinkte französische Zeitungsartikel (hab ihn auto-übersetzen lassen) ist übrigens keine Verschwörungskiste, sondern der Interviewpartner thematisiert, dass man im Neuland unterwegs ist und nicht weiß, welche Nebenwirkungen das (wiederholte) Produzieren von Spike-Proteinen durch die Impfung haben könnte. Er sagt, es wäre unverantwortlich, gesunde junge Menschen und Kinder dem auszusetzen abwägend gegenüber den fast nicht vorhandenen Folgen einer Covid-Infektion für diese. Wer’s lesen will: deepl macht das halbwegs gut, so dass man es versteht.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        Nachtrag, bevor einer falsch ableitet:

        “[…] wie der Körper Zellen aufbaut und abbaut [..]”

        Antikörper sind keine Zellen. Mein Hinweis bezog sich ganz allgemein auf den Körper (wobei Fettzellen auch definitiv eine Ausnahme von dem Prinzip darstellen – es ist kompliziert ;)

      • Markus
        Markus sagte:

        @CA:

        Ich bin wie Sie Physiker und vermute ähnliches. Ob man das Energie nennen kann, sei dahingestellt. Nennen wir es eine Erhaltungsgröße :).

      • Felix
        Felix sagte:

        Sie könnten in der Verfolgung naturwissenschaftlicher Genauigkeit etwas vom Wesentlichen abgekommen sein:

        Anfang 2021 im direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Gen-Impfung hatten wir eine um 20% erhöhte Sterblichkeit.

        Für diese Sterblichkeit gibt es keine plausible Erklärung, außer der, dass die Gen-Impfung (Schutz oder nicht und egal in welchem Umfang) insgesamt gefährlicher ist als die Krankheit.

        Plausibel ist kein Beweis. Aber Grund genug für Untersuchungen. Prof Schirmacher hat damit angefangen und geurteilt: 40% der untersuchten Todesfälle waren durch die Gen-Impfung verursacht. Korrekterweise hat er mehr Untersuchung gefordert und dass diese eben nicht gemacht werden, ist für mich sprechend genug.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Felix

        *seufz*

        Wieso gucken Sie nicht einfach 10 Minuten nach, ob sein kann, was sie vermuten?
        Hätten Sie recht mit ihrer Vermutung, müssten wir eine Korrelation von Impfzahl pro Woche und gleichzeitigen oder nachlaufenden Sterbefällen pro Woche sehen. Checken wir das mal:

        Sie gucken auf Destatis nach dem Verlauf der Sterbefälle in 2021 hier https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

        Dort sehen Sie auch den Buckel Anfang 2021, von dem Sie sprechen.

        Sie vergleichen mit dem Verlauf der Impfungen im selben Jahr hier:
        de.statista.com/themen/7343/impfgeschehen/#dossierKeyfigures ( ein https:/ ) davorsetzen.

        Wäre Ihre Aussage richtig oder auch nur möglich, müssten wir etwas anderes sehen, als wir da sehen.

        „Plausibel ist kein Beweis.“

        Richtig. Ich hoffe die Daten, auf die ich verweise zeigen Ihnen, dass es nicht mal plausibel ist.

        „40% der untersuchten Todesfälle waren durch die Gen-Impfung verursacht.“

        Wie 40% von dieser zeitweilig hohen Übersterblichkeit durch etwas verursacht werden können, dass zu genau jener Zeit noch gar nicht in so großer Zahl gemacht wurde, erklärt der Herr Professor wie?

        Wieso die Sterblichkeit abnahm, während dasjenige, dass sie angeblich befeuert stark zunahm, erklärt der Herr Professor wie?

        Keine rhetorischen Fragen, sondern ernst.

      • Namor
        Namor sagte:

        @anders
        “Erklärt der Herr Professor wie?” ist schlechter Stil.
        https://www.researchgate.net/publication/355581860_COVID_vaccination_and_age-stratified_all-cause_mortality_risk

        Selber hab ich das Lesen der Studie noch nicht geschafft.

        Bei solchen Zeitreihen gibt es viele Störvariablen, zuerst wurden viele Risikogruppen geimpft,später jeder der wollte, dann irgendwann Jugendliche, jetzt Kinder, Anfang des Jahres gab es massive Übersterblichkeit (geschwächte Personen sind also temporär dezimiert; “vorgezogene Sterblichkeit”), der Sommer 2021 war mild (weniger Tote), generell nimmt die Bevölkerungszahl und das durchschnittliche Alter zu (mehr Tote pro Jahr), demgenüber steigt die Lebenserwartung, etc.

        Ohne Studie taugt das alles nichts. Und eine Studie muss erst mal gut gemacht sein. Unterschiedliche politische Regionen zu vergleichen ist sicher ein guter Ansatz, da der “Impffortschritt” einzelner Regionen eine unabhängige Variable ist. Die (bereinigte) Übersterblichkeit die abhängige Variable.

        In Anbetracht der Unsicherheiten ist das “Erzwingen” der Impfung doch moralisch nicht haltbar.

        Gerne würde ich noch auf die “öffentliche Diskussion der Abwägung Kosten” eingehen. Schaff ich nicht. Wie schwierig sowas wird, erahnt man wenn man zb Kotchoubey bei Novo Argumente liest; “Auf der Suche nach den verlorenen Jahren”.

        Es geht hier doch nicht um Recht haben, sondern um die eigene Gesundheit und die seiner Liebsten. Ich will diese Impfung nicht für mich, meine Frau und nicht für meine Kinder. Nicht weil ich, faul, geizig, sadistisch oder sonstwas bin, sondern weil mir das Risiko/Ungewisse zu hoch ist.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Namor

        Nein, eine ernst gemeinte Frage.
        Ich habe dem aber hinterherrecherchiert. Schirmacher stellt keine Verbindung her zwischen einer Übersterblichkeit zu Beginn 2021 und Dunkelziffern von Impftoten.

        Den Zusammenhang habe ich bei Felix herausgelesen gehabt, es gibt ihn aber nicht. Das habe ich falsch verstanden.
        Konkret: Ich verstand, von den 20% „überzähligen“ Sterbefällen gingen 40% auf die Impfung.

        Schirmacher hatte rund 40 Tote auf dem Tisch, die alle bis 14 Tage nach einer Impfung starben und bei denen sagt er das mit den 40%. Das ist durch die Vorselektion der Fälle natürlich was anderes als eine Stichprobe aus allen Geimpften.
        Eine fachliche Veröffentlichung habe ich dazu nicht gefunden.

      • Joerg
        Joerg sagte:

        @namor (bzw Roman?)

        der entscheidende Satz fuer Sie im von ihnen verlinkten Paper:
        “the risks of COVID vaccines and boosters outweigh the benefits in children, young adults and older adults with low occupational risk or previous coronavirus exposure.”

        Also ganz normal, was der gesunde Menschenverstand schon stets aus all den bekannten Zahlen zu altersgruppen-aufbereiteten Hospitalisierungen/Sterberaten zeigt und auch bei jeder Impfbelehrung (jedenfalls bei der, die ich erfahren hatte) angefuehrt wird: “waegen Sie selber das Risiko einer Impfung gegenueber dem Risiko einer schweren Erkrankung ab”.

        Also, wenn Sie weder jung noch gesund sind, beruflich viel mit Corona-Patienten zu tun haben oder noch kein Corona hatten: lassen sie sich lieber impfen ;-)

        LG und gute Gesundheit, Joerg

      • markus
        markus sagte:

        @Joerg:

        Danke für das Zitat. Das entspricht grob meinem statistisch etwas unterfütterten Bauchgefühl.

        Ich hatte Männern über 40 und Frauen über 45 Jahren zur Impfung geraten. Und Menschen unter 20 eher abgeraten.

        Es wäre auch interessant, ob die STIKO die Impfempfehlung für Kinder angesichts von Omikron nicht revidieren sollte.

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