Die Lehren aus 700 Jahren Zins-Geschichte

Dieser Beitrag erschien erstmals im November 2017 bei bto. Die Wiederholung lohnt sich mit Blick auf den Beitrag von heute Morgen. Die Studie ist zudem zeitlos interessant:  Hoch spannend bleibt die Frage, ob das derzeitige Zinsumfeld Bestand hat. Können die Zinsen nicht steigen, weil sie nicht dürfen? Können die Zinsen nicht steigen, weil es zu […]

Zum Szenario steigender Zinsen

Der Ausblick für die Zinsen ist regelmäßig Gegenstand der Diskussionen bei bto. Ich erinnere an: → Warum sind die Zinsen so tief? → Säkulare Stagnation als Grund für tiefe Zinsen? → „Tiefe Zinsen, bis der Ketchup spritzt“ → Niedrigzinsen: Die Badewannen-Theorie springt zu kurz und natürlich: → Das Blutbad steigender Zinsen Der Telegraph greift das Thema erneut auf und verbindet […]

Sehen wir 666 im S&P je wieder?

Dieser Kommentar von mir erschien bei der WirtschaftsWoche: Den Finanzkrisen-Crash von 2009 haben Anleger längst verdaut. Neue Analysen zeigen jedoch, dass China und die Notenbanken die Weltwirtschaft zu früh retteten. Warum neue Tiefpunkte an der Börse noch immer möglich sind. In der kommenden Woche nähert sich ein denkwürdiges Jubiläum. Am 6. März 2009 erreichte der S&P […]

Bereitet IWF Goldverbot vor?

Wir nähern uns dem Ende eines gigantischen Schuldenzyklus. Unangenehm sind folgende Faktoren: Die Wirkung neuer Schulden auf die Realwirtschaft nimmt ab. Das Fluten mit Liquidität treibt nur noch die Assetpreise (und macht damit die Reichen reicher). Die Zinsen müssen immer tiefer werden, damit der Schuldenturm nicht einstürzt. Deshalb wird der Turm immer höher und das […]

„Eine Zukunft mit Zinsen tief im Minus“

Heute Morgen habe ich nochmals auf die nächste Phase geblickt: Helikopter begründet mit MMT und anderen denkbaren Begründungen. Dabei mehren sich auch andere Stimmen, die erklären, weshalb die Zinsen tief bleiben (müssen). „Ökonomen vermuten, dass das Zinsniveau mit demografischen Trends zusammenhängt.“ – bto: Das habe ich auch hier diskutiert: → „Die Sandwich-Generation“ „Ökonomen der Bank of Japan […]

„Albert Edwards: Negative Rates, 15% Budget Deficits And Helicopter Money“

Vor zwei Wochen habe ich die Modern Monetary Theory besprochen: → Die Theorie für die Helikopter: „Geld ist zum Schöpfen da“ – na dann los! Auch andere greifen die Idee auf und beschäftigen sich damit, weshalb genau dieses Thema heute aufkommt: mit Blick auf hohe Schulden, tiefe Zinsen und den Ausblick auf nachhaltig tiefes Wachstum. Irgendwie muss […]

Das Märchen vom reichen Land – Konsequenzen für die Geldanlage

Ein Leser von bto hat mich auf den Finanzblog von Professor Walz hingewiesen und angeregt, wir beide sollten doch mal etwas zu den finanziellen Konsequenzen für jeden Einzelnen von uns aus meinen Thesen im „Märchen vom reichen Land“ schreiben. Quelle: privat Prof. Dr. Hartmut Walz ist Entscheidungsexperte – sein Kerngebiet ist die Schnittstelle zwischen Ökonomie und […]

„Wall Street: Eine Blase, die platzt?“

Dieser Kommentar von mir erschien bei der WirtschaftsWoche: Ein neues Modell hilft, Blasen an den Finanzmärkten zu erkennen und ergibt ein eindeutiges Signal: Die Performance der Wall Street 2018 war eine Blase. Schon mit dem Titel der heutigen Kolumne dürfte ich zweifachen Protest auslösen: Ist es überhaupt berechtigt, mit Blick auf die US-Börse von „Blase“ zu […]

Gedanken zur Brexit-Diskussion bei phoenix heute 22.15 Uhr

Heute um 22:15 Uhr diskutiere ich bei phoenix erneut über den Brexit. Titel der Sendung: „Der Nervenkrieg geht weiter – Wann kommt der Brexit?“ Mit dabei sind Tanit Koch (Journalistin, ehemals BILD), Bob Ross (schottischer Musiker) und Gisela Stuart (ehemalige Labour-Abgeordnete, Leiterin der britischen Kampagne zum EU-Austritt „Vote Leave“). Meine Haltung zum Thema ist hinlänglich bekannt: Für Deutschland ist der Brexit […]

GMO bleibt dabei: Renditen versprechen vor allem die Schwellenländer

Immer wieder habe ich bei bto aus Studien des angesehen Bostoner Vermögensverwalters GMO zitiert. Bekannt sind die jährlichen Berechnungen zu den künftig zu erwartenden Renditen. Dabei geht GMO davon aus, dass sich die Bewertungen der Assets über Zeit dem langfristigen Durchschnitt nähern. Was also teuer ist, wird über Zeit billiger und umgekehrt – eine Einschätzung, für die […]