Die Highlights vom Juli
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bto – DER ÖKONOMIE-PODCAST
Die Lüge vom Wachstumsverzicht – Die Forderung nach Degrowth als Klimastrategie gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit – doch wie fundiert sind die wissenschaftlichen Grundlagen dahinter? Gemeinsam mit den Wirtschaftswissenschaftlern Prof. Ivan Savin und Prof. Jeroen van den Bergh, den Autoren einer umfassenden Metastudie, gingen wir der Frage nach, inwieweit die gängigen Degrowth-Studien tatsächlich belastbare Analysen liefern oder doch überwiegend auf Meinungen beruhen.
Rüstungsmilliarden allein genügen nicht – Europa investierte in den vergangenen Jahren massiv in Verteidigung, doch höhere Ausgaben allein schaffen noch keine Sicherheit. Gemeinsam mit Prof. Guntram Wolff von der Solvay Brussels School sprachen wir über die strukturellen Schwächen im europäischen Rüstungswesen, die Ineffizienz bei der Beschaffung und die Voraussetzungen für eine wirklich strategische und zukunftsfähige Verteidigungsfähigkeit.
Globaler Wirtschaftskrieg – Der globale Wirtschaftskrieg ist längst Realität – Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und Machtkonkurrenz bestimmen zunehmend das weltwirtschaftliche Geschehen. Mit Dr. Werner Plumpe, emeritiertem Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt, sprachen wir darüber, warum wirtschaftliche Rivalität historisch die Regel war, Kooperation hingegen stets die Ausnahme blieb.
Auf Kernkraft gegründet – Der deutsche Atomausstieg folgt weniger sachlichen Notwendigkeiten als einem identitätsprägenden Narrativ, das tief in der Geschichte der Grünen verwurzelt ist. Mit dem Politikwissenschaftler Dr. Thomas Kestler, Privatdozent an der Universität Würzburg, beleuchteten wir die ideologischen Grundlagen dieses Sonderwegs, seine politischen Folgen und die Frage, ob eine energiepolitische Kurskorrektur überhaupt noch möglich ist.
Die nächste Folge erscheint am kommenden Sonntag, dem 10. August, um 9 Uhr.
bto REFRESH
Kurzsichtiges Spiel mit der Geldpolitik – In der ersten Episode von bto REFRESH warfen wir erneut einen Blick auf die Bedeutung der Unabhängigkeit der Notenbanken. Denn jetzt wird das Thema wieder brisant: Vor allem Donald Trump macht deutlich, dass die politische Einflussnahme auf die Notenbanken zunimmt.
Stumpfes Schwert – Sanktionen sollten Russlands wirtschaftliche und finanzielle Möglichkeiten, den Krieg fortzusetzen, stark einschränken. Im Mai 2022 warnte Prof. Dr. Rolf J. Langhammer vom Kiel Institut für Weltwirtschaft bei bto vor zu hohen Erwartungen und der Hoffnung auf kurzfristige Auswirkungen auf den Kriegsverlauf. Inzwischen befindet sich der Feldzug gegen die Ukraine bereits im vierten Jahr. Zeit, das Thema erneut zu beleuchten.
Brutal wie ein heißer Krieg – Vor drei Jahren noch Schwarzmalerei, mittlerweile bittere Realität: Der globale Wettbewerb ist einem offenen Fight gewichen. Wir erleben den Konflikt zwischen dem Westen einerseits und einer Allianz von China, Russland und weiteren Staaten andererseits. In dieser Episode sprachen wir über die enormen Herausforderungen, vor denen die westliche Welt steht.
Pyrrhussieg gegen Kernkraft – Deutschland ist als einziges Industrieland aus der Atomenergie ausgestiegen und versucht seither vergeblich, die entstandene Lücke durch Erneuerbare Energien zu ersetzen. Der Verzicht auf Kernenergie bedingt nun den Einsatz fossiler Brennstoffe wie Kohle, russischem Gas oder LNG aus dem ungeliebten Fracking. Damit haben die GRÜNEN letztlich dem Klima und der hiesigen Wirtschaft gleichermaßen massiv geschadet. Dr. Anna Veronika Wendland erklärte die Zusammenhänge erstmals im Juli 2022 bei bto. Zeit für ein REFRESH!
Die nächste Folge erscheint am kommenden Mittwoch, dem 13. August, um 9 Uhr.
HANDELSBLATT-KOLUMNE
Wachstumsverzicht ist Wunschdenken statt Wissenschaft
Degrowth ist keine wissenschaftlich fundierte Strategie. Die ökologische Transformation gelingt nicht durch die Rückkehr zu einer Art Kriegswirtschaft, sondern durch marktwirtschaftliche Instrumente, technologische Innovation und eine Politik, die auf Anreize statt auf Verbote setzt.
Europas teure Aufrüstungsillusion
Deutschland will seine Verteidigungsausgaben bis 2029 auf 152,8 Milliarden Euro nahezu verdreifachen. Die Nato hat ihr Ausgabenziel von zwei auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht. Die EU mobilisiert 800 Milliarden Euro für die Wiederaufrüstung. Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt allerdings, dass Geld allein keine Sicherheit bringt.
Wirtschaftskriege sind die Regel, nicht die Ausnahme
Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und Sanktionen bestimmen das Geschehen und die Schlagzeilen. Sie kennzeichnen die neue Normalität in einer Welt, in der die Auseinandersetzung zwischen den USA und China alles überstrahlt. Selbst ein spektakulärer Kompromiss im aktuellen Zollstreit würde höchstens Zeit kaufen. Die Ursachen aber würden bleiben.
Grüne Identität ist schwere Hypothek für rationale Energiepolitik
Obwohl die Mehrheit der Bürger mittlerweile eine Rolle der Kernenergie befürwortet, findet sich dafür keine Mehrheit im Bundestag. Bei diesem Thema ist wohl die Angst vor dem Mobilisierungspotenzial der Grünen bei Union und SPD zu groß. Ob zu Recht, darf bezweifelt werden. Und selbst wenn: Dass mit Blick auf den Klimawandel die Kernenergie ein wichtiger Bestandteil der Lösung sein kann, wissen auch die grünen Parteien in anderen Ländern.
MAKE ECONOMY GREAT AGAIN
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ZU GAST BEI Welt TV
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