Die High­lights vom Januar

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bto – DER ÖKONOMIE-PODCAST

Themen des wöchentlichen bto-Podcasts im letzten Monat waren:

Deutschland? Keine gute Aktie! – KI und Plattformökonomie verschärfen die „Winner-takes-most“-Logik, während Staaten ihre Schulden zunehmend durch finanzielle Repression entwerten wollen. In der Eurozone wird die Lage besonders heikel, weil Frankreichs strukturelle Schwächen durch den Euro kaschiert werden und Deutschland als fiskalischer Anker selbst an Stabilität verliert. Was das für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und politische Handlungsfähigkeit bedeutet, ordneten wir mit dem Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, Prof. Thomas Mayer, ein.

Der Euro ist eine Last – Die Eurokrise ist nicht gelöst, sondern politisch und geldpolitisch überdeckt. Die Währungsunion entwickelt sich immer stärker zur Haftungs- und Transferunion – mit Deutschland in der Rolle des Finanziers. Gleichzeitig bleiben wirtschaftlich erfolgreiche Länder wie Polen und Tschechien außen vor, während neue Mitglieder beitreten. Ob Deutschland den Euro verlassen müsste, um Europa wieder handlungsfähig zu machen, diskutierten wir mit Robin Brooks von der Brookings Institution.

Finanzkrise reloaded – Die nächste Krise könnte nicht aus Banken, sondern aus Staatsanleihemärkten kommen: Schuldenquoten steigen, während neue Risiken durch hoch gehebelte Nichtbanken-Finanzakteure entstehen. Die Notenbanken haben zugleich weniger Spielraum als früher, klassische Auswege wirken immer schwächer. Warum die „Schuldenbombe“ zur Finanzkrise 2.0 werden könnte, besprachen wir mit Christian Schütte vom manager magazin.

Willkommen in der Kriegswirtschaft – Im neuen Kalten Krieg entscheidet nicht mehr der Markt, sondern die Kontrolle über Produktionsengpässe und kritische Rohstoffe. China hat sich systematisch strategische Abhängigkeiten gesichert, während die USA unter Trump zunehmend mit Zöllen und Machtpolitik reagieren. Grönland steht dabei nicht für Symbolik, sondern für Ressourcen und industrielle Schlüsselpositionen. Über diese neue Logik einer Kriegswirtschaft sprachen wir mit David Baverez, Autor von Welcome to the War Economy!

Die nächste Folge erscheint am kommenden Sonntag, dem 8. Februar, um 9 Uhr.

 

bto REFRESH

Kontrollverlust im Gesundheitswesen – Die Kosten im deutschen Gesundheitssystem steigen rasant, obwohl der demografische Druck erst noch zunimmt. Statt Reformen umzusetzen, sucht die Politik vor allem neue Einnahmequellen für ein ineffizientes System. Wo die Probleme liegen und was sich ändern müsste, erklärte TK-Chef Jens Baas in Folge 282. Angesichts drastischer Beitragssteigerungen in diesen Wochen war es höchste Zeit für ein bto REFRESH.

Wendepunkt für die Eurozone – Die EU-Staats- und Regierungschefs entschieden im Dezember 2025, dass nicht russisches Vermögen für die weitere Ukraine-Hilfe mobilisiert wird, sondern die deutschen Steuerzahler. Dabei wurde doch versprochen, der “Wiederaufbaufonds” sei eine absolute Ausnahme und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht hat sich dieser Auffassung angeschlossen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu beleuchten, wie kritisch das BVerfG-Urteil aus dem Jahr 2022 zu sehen ist. Im Mittelpunkt der Episode: ein Interview mit Prof. em. Bruno Schönfelder. Er erläuterte, warum selbst diese erneute Überschreitung der eigentlich gesetzten Grenzen dem Euro nur Zeit kaufen kann.

Staatlich erzeugte Wohnungsnot – Wohnungsnot ist das Ergebnis politischer Fehlsteuerung: ungesteuerte Migration, überreguliertes Bauen und ein blockierter Wohnungsmarkt. Statt Lösungen zu schaffen, setzt die Politik auf noch mehr Eingriffe. Welche marktwirtschaftlichen Alternativen helfen könnten, erläuterte Prof. Dr. Steffen Sebastian bereits in Folge 187. Angesichts der Not war es Zeit für ein bto REFRESH.

Europa und die neue Sicherheitsökonomie – Im Zeitalter der „Kriegswirtschaft“ entscheidet Geoökonomie über Macht: Abhängigkeiten, Handel und kritische Ressourcen werden zu strategischen Waffen. Europa muss lernen, wirtschaftspolitisch deutlich härter und vorausschauender zu denken. Welche Lehren sich aus Albert O. Hirschmans Ansatz ergeben, erklärte Prof. Jesse Schreger in Folge 290. Angesichts der atemberaubenden geopolitischen Veränderungen war es Zeit für ein bto REFRESH.

Die nächste Folge erscheint am kommenden Mittwoch, dem 4. Februar, um 9 Uhr.

 

HANDELSBLATT-KOLUMNE

Die Bundesregierung könnte den Absturz noch verhindern

Wo ist die Bundesregierung, die den Absturz nicht nur erkennt, sondern auch noch dazu bereit ist, entsprechend zu handeln? Anfang 2026 müssen wir nüchtern anerkennen, dass der aktuellen Bundesregierung scheinbar jegliches Bewusstsein für den Ernst der Lage fehlt. Ansonsten wären die letzten sieben Monate anders verlaufen.

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Gefährliches Tabu: Der Euro ist eine Last

Die Euro-Zone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte –, wie Tom Bugdalle vom Flossbach von Storch Research Institute in einer Studie darlegt: Die Fiskalregeln sind unglaubwürdig, weil Regelbrüche nie ernsthaft verfolgt wurden, die Nicht-Beistandsklausel (No-Bailout) ist nach den vielen Rettungsaktionen und -mechanismen tot, und trotz Verschuldungsverbot nimmt die EU immer mehr Schulden auf und dies mit allerlei rechtlichen Tricks.

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Die nächste Finanzkrise geht von den Staatsschulden aus

Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen – selbst unter der optimistischen Annahme, dass die Zinsen dauerhaft unter den Wachstumsraten liegen.

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Kriegswirtschaft ist die neue Realität – auch für Europa

Die Europäer zeigen erneut, dass sie noch nicht im Ansatz verstanden haben, worum es geht. Während wir grüne Environment-, Social-, Governance-Standards (ESG) schreiben, über Diversität sprechen und das Mercosur-Abkommen nach mehr als 25 Jahren nochmals torpedieren, investiert China in kritische Technologien und erobert ehemalige Schlüsselmärkte der Europäer.

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>> DIESE SOZIALSTAATSKIRCHE MUSS ENTWEIHT WERDEN

 

ZU GAST BEI zdf heute

>> ANSEHEN: Wir haben uns in einer Traumwelt bewegt

 

ZU GAST BEI Volk & Partner

>> ANSEHEN: „Es ist schlimmer gekommen, als ich es erwartet hatte“

 

ZU GAST IM Cicero Podcast

>> ANSEHEN: Wir haben die Grundlagen unserer Wirtschaft systematisch zerstört

 

ZU GAST BEI WeLT TV

>> ANSEHEN: Weniger Bundesländer? Lieber 20 Prozent der Gesetze streichen!

>> ANSEHEN: Die Europäer gehen untrainiert in einen Boxring mit Trump

 

ZU GAST BEI Meinungsfreiheit

>> ANSEHEN: Die Chinesen lachen über uns, weil wir Weltmoral-Weltmeister sind

 

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