Einträge von Daniel Stelter

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Insolvenz oder Vermögensabgabe – was ist besser?

Malte Fischer – der Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche – ist einer der schärfsten und klarsichtigsten Analysten der wirtschaftlichen Situation. In seiner Kolumne warnt er regelmäßig vor den Folgen der Schuldenkrise und der ungezügelten Geldpolitik. Über seine Bezeichnung der EZB als neuer Banca d`Italia mit Sitz in Frankfurt hat sogar die Financial Times berichtet. Entsprechend interessant ist sein […]

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Geld ist privat – Vollgeld Monopol und Privateigentum vereinbar?

In Eigentumsökonomik III haben wir erklärt, wie es von Schulden zu Geld kam. Geld ist folglich nichts anderes als umlauffähig gemachte Schulden. Nun könnte man meinen, dies sei Gemeingut. Doch weit gefehlt. Sogar der FT war es einen Beitrag wert (Anmeldung erforderlich) zu erklären, dass Geld eben nicht dem Tausch dient oder sich nur auf […]

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Vom Zins zu Geld und Banken – Eigentumsökonomik III

In den letzten zwei Wochen haben wir die Dynamik unseres Wirtschaftssystems mit Privateigentum, Schulden und Zinsen erklärt, basierend auf der Theorie der Eigentumsökonomik der Professoren Heinsohn und Steiger. Heute nun der Blick auf Geld und Banken. Mit zunehmender Kreditvergabe stieg das Bedürfnis nach Dokumentation und Beurkundung durch einen neutralen Dritten, eine Aufgabe, die meist den […]

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Fatal für Schuldner: Produktivität der Weltwirtschaft sinkt

Langfristig wird wirtschaftliches Wachstum von zwei Faktoren getrieben: der Erwerbsbevölkerung und der Produktivität pro Kopf. Kurzfristig kann das Wachstum abweichen, zum Beispiel wenn auf Kredit Konsum vorgezogen wird. Angesichts des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung kommt dem Produktivitätszuwachs in Zukunft eine überragende Rolle zu, um wirtschaftliches Wachstum zu generieren. Sonst droht aus diesem Grunde eine säkulare Stagnation, […]

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Warum investieren wir nicht?

Die Aktienmärkte boomen, der Anteil der Gewinne am BIP ist in den USA, aber auch in vielen Ländern Europas, auf Höchstniveau. Dennoch investieren die Unternehmen nicht, sondern erhöhen Dividenden, Aktienrückkäufe und Bargeldbestände. Die FT (Anmeldung erforderlich) vermeldet „US capex to grow at slowest rate in four years“ , und aus Davos kommt die ernüchternde Nachricht […]

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Gold: schauen wir auf die falschen Märkte?

Letzte Wochen haben wir bezugnehmend auf einen Artikel in der F.A.Z. die Hintergründe des Goldpreisrückgangs diskutiert. Neben einigen fundamentalen Gründen – wie der Stabilisierung des Finanzsystems und rückläufigen Inflationserwartungen – haben wir auch die Indikationen für Manipulationsversuche am Goldpreis angesprochen. Vielleicht ist es doch viel einfacher? Gold spielt vor allem als Schutz vor Inflation eine […]

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Vom Kredit zum Zins – Eigentumsökonomik II

Letzte Woche habe ich im ersten Teil meiner kleinen Serie zur Eigentumsökonomik die Bedeutung von Privateigentum und Schulden in unserem Wirtschaftssystem beleuchtet. Heute wollen wir uns anschauen, weshalb es überhaupt Zinsen gibt. Der Kreditgeber bekommt doch Sicherheiten für sein Darlehen. Wozu also noch Zinsen? Das liegt daran, dass er für die Dauer des Kredits nicht […]

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Schulden sind gut – Eigentumsökonomik I

Dieser Blog beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Folgen zu hoher Verschuldung. Wie verschiedentlich dargelegt, sind die Schulden von Staaten, privaten Haushalten und Nichtfinanzunternehmen in der westlichen Welt von 1980 bis 2012 von 180 Prozent des BIP auf rund 340 Prozent des BIP gestiegen. Real, also bereinigt um die Inflation, haben die Unternehmen mehr als drei-, […]

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Mit Vollgeld aus der Krise: das neue Geldsystem als Lösung?

Der IWF fordert eine Kombination aus finanzieller Repression, Inflation, Schuldenrestrukturierungen und Vermögensabgaben. Renommierte Kommentatoren stimmen laut in die Forderungen ein. Es wird immer deutlicher: Schmerzlos und heimlich kommen wir aus der Misere nicht mehr heraus. Nicht verwunderlich also, dass immer weitgehendere Vorschläge breiteres Gehör finden. So auch die Idee der Einführung von Vollgeld. Was ist […]

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Lunte am Pulverfass

Ich habe Wirkung und Nebenwirkung der aggressiven Geldpolitik der letzten Jahre mehrfach thematisiert. Eine wesentliche Folge ist die zunehmende Konzentration von Vermögen.  beyond the obvious hat keinerlei Probleme mit Wohlstand und Reichtum. Die meisten haben für ihr Vermögen Entsprechendes geleistet, sei es als Unternehmer oder Erfinder. Auf der anderen Seite können von einer Geldpolitik, die […]