Steigt der Euro auf 2:1 zum Dollar?

In einem der letzten Artikel, die ich aus der FINANCIAL TIMES (FT) zitierte, kam ein mir bis dato unbekannter Währungsanalyst zu Wort, der nicht nur betonte, dass die Wall Street massiv überbewertet sei und deshalb vor einer langen Baisse stünde, sondern auch die Aussage traf, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro circa 25 Prozent überbewertet sei.

Grund genug, mal auf der Webpage zu stöbern. Dabei bin ich auf das unten angehängte Paper gestoßen, in dem argumentiert wird, dass der Dollar vor einer nachhaltigen Schwäche stünde (kann ich mir denken), in deren Zug der Euro bis auf zu zwei US-Dollar steigt. Letzteres übersteigt meine Fantasie, weil ich mir schwer vorstellen kann, wie die Eurozone so einen Wechselkurs übersteht. Andererseits wissen wir ja, dass den Akteuren keine Wohlstandsvernichtung scheuen, um das politische Projekt „Euro“ am Leben zu erhalten.

Schauen wir uns die Argumentation an:

Es basiert auf einer „Zyklustheorie“ der Wechselkurse, so würde ich es beschreiben. Demnach gibt es rund 15-jährige Grundtrends steigender oder fallender Dollarkurse. Natürlich schwankt der Dollar dabei, aber es gibt eben einen stabilen Trend. Hier kommt die Analyse zu dem Schluss, dass wir Anfang letzten Jahres mit einem neuen, diesmal abwärts gewandten Trend begonnen haben.

Abbildung: Drei 15-Jahres Zyklen im Dollar seit 1971-2016.

Quelle: A.G. Bisset Associates

  • Dazu schreiben sie: A new 15-year cycle began in the dollar in January 2017. (…)the cycle can be projected to be as large as the prior three 15-year cycles. In those cycles, the dollar fell for an average of 8 years and its declines averaged 53% against the euro. That’s equal to the euro rising 114% against the dollar (Chart 1). The DM, which preceded the euro, rose 110% against the dollar in the first cycle; 145% in the second cycle, and the euro then rose 87% against the dollar in the third cycle.” – bto: Für Spekulanten ist das nicht so relevant, für Investoren schon, ist doch der Währungsmix gerade in Zeiten von Null- und Negativzins entscheidend für den Anlageerfolg.  
  • „It should not be a surprise that cycles exist and repeat in the dollar. (…) These cycles are driven by economic fundamentals and investor behavior that cause the cycles to repeat. Those that drive the dollar include purchasing power parity, mean reversion, and global commodity production.” – bto: Ja, das leuchtet mir ein und ich halte solche Analysen durchaus für höchstrelevant. Vor allem weil auch immer mehr Menschen daran glauben.
  • „A new cycle has just begun as shown in Chart 2, in which the start of each cycle is indexed at 100. The cycle that began in 2017 can be projected to peak in the area shaded blue. Rising from $1.05 at the start of 2017, it means the euro could peak near $2.00 in 2024.“ – bto: Hier bleibt mir als altem Euroskeptiker natürlich die Spucke weg. Denn ich kann mir, wie schon gesagt, kein Szenario vorstellen, indem der Euro mit einem so festen Wechselkurs überlebt.
  • „Currencies repeatedly become over and undervalued when measured by purchasing power parity against the dollar. As they become expensive or cheap, investors, companies and governments change their behavior to profit from and to counter the effects of high and low valuations, just as they change how they behave when interest rates rise and fall cyclically. Purchasing power parity is like a P/E for equities. When it is high, it is time to sell. When it is low, it is time to buy.“ – bto: Auch da kann ich nur zustimmen, allerdings muss man dazu einen langen Atem haben. Und mit Blick auf den Schweizer Franken lehrt die Geschichte, dass es auch anders funktionieren kann, nämlich indem sich die Kaufkraftparität dem Kurs nähert, der Franken also nicht groß verliert. So zumindest mein Eindruck.  
  • „The euro was cheap and undervalued against the dollar on a purchasing power parity basis when new 15- year cycles started in 1985, 2001 and 2017. It was overvalued when the cycles peaked in the 1990s and in 2008. (…) Today’s undervaluation of the euro, sterling and the yen against the dollar indicates that the 15-year cycle that started in 2017 will continue to unfold. These currencies must now rise significantly to eliminate their large under- valuation and to become expensive and over- valued. This process will take several years.“ – bto: Beim Pfund glaube ich das sofort. Allein auch, weil es eine nahe liegende Fluchtwährung aus dem Euro sein wird.
  • Mean reversion is a strong and persistent force in the financial markets. It exists and persists because investors seek cheap assets to buy and expensive assets to sell. It is true for currencies as well. (…) Since purchasing power parity has stood the test of time and mean reversion is a recurring and powerful force, both will continue to drive the dollar’s 15-year cycle. Simply put, a cork pushed under water will rise to the surface and pop above it.“ – bto: So ist es in allen Vermögensmärkten, insofern ist meine Schlussfolgerung, strategisch eine Position im Pfund aufzubauen.
  • “ (…) the currency cycle is driven by the global economy and global forces that a single government has limited powers to change. (…) Terms-of-trade measures relative export prices over import prices and links the dollar to trends in oil and commodities since they are traded in dollars. As oil and commodity prices rise on increased demand, commodity exporting countries receive more dollars, as do sovereign wealth funds. They sell dollars for other currencies to import goods from around the world while wealth funds sell dollars to diversify their investments globally. As commodity prices and oil prices rise, foreign currencies rise with them.“ – bto: Umgekehrt bedeutet das, das Vermuten eines stärkeren Dollars geht mit der Annahme steigender Rohstoffpreise einher (was ein eher inflationäres Szenario wäre, in dem dann wirklich der Euro zur Stärke neigen könnte, wenn es der EZB nicht gelingt, entsprechend Inflation zu erzeugen).
  • „The start of the new cycle in 2017, the cycle’s long duration, and the coming acceleration of the trend, coupled with the high level of investment assets diversified globally, have made the investment climate for the coming two to three years particularly risky.“ – bto: Das ist klar und dient dazu, Kunden zu gewinnen. Für uns Normalinvestoren bedeutet das, wir gehen von der Währungsseite zusätzliche Risiken ein, was unangenehm ist, sind wir doch angesichts der Misswirtschaft in der Eurozone (und gerade auch in Deutschland!) dazu verdammt, unser Geld woanders anzulegen.

→ A.G. Bisset Associates: „What Drives the 15-Year Cycle in the Dollar?“, August 2019

15 Kommentare
  1. Avatar
    Lenz sagte:

    Naja, man könnte Deutschland fix wieder halbwegs auf die Beine stellen.

    „War is over“ in Syrien – Bitte reisen Sie zurück in die Heimat. Entlastung der Ausgaben beim Staat, Mieten runter, leerere Klassen, …

    Anwendung der Asylgesetze; ausschauen eines Landes in Afrika, welches Kriegsflüchtlinge gegen geringe Bezahlung aufnimmt.

    Staat Hartz IV gibt es nur das Recht, sich dies Geld, die rund 1.000 € „beim Staat“ erarbeiten zu dürfen. Zu einem schlechten h-Lohn. Müll aufsammeln, Pflege der Grünanlage, Rentner im Pflegeheim vorlesen (unter Aufsicht), …
    1.000 € – so viel ist es incl. Wohngeld & Krankenversicherung.

    Auch hier hätten wir dann viele „abreisende“, weil die in der Heimat weniger Geld zum leben benötigen und da meistens wenig heizen müssen.
    Und auch manch Einheimischer würde sich dann eine Arbeit suchen, mit der er schneller seine 1000 € zusammen hat.

    „Hartz IV“ Eltern sollte man dann intensiver auf die Finger schauen, vielleicht statt Arbeit die Pflicht sich zu bilden. Allein die Tatsache, dass die dann am Tage nicht vor der Glotze abhängen und sich und ihre Kinder mit dem TV-Müll vollstopfen, wäre sehr wirksam gegen die Verblödung.

    Also gehen tut einiges und mit einer Immo-Umlage auf die „Dank Eurozins Immo-Gewinner“ könnte man sogar die Staatsfinanzen aufpäppeln.
    Danach wäre ja sogar eine Normalisierung der Zinsen möglich.

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      Shong09 sagte:

      Genau das gleiche sag ich auch immer. Der Satz ist sogar noch etwas höher, in der RV wird meines Wissens auch noch eingezahlt. Und RV und GKV-sätze, welche der Staat überweist, sind zu niedrig und werden zu gunsten von den dort nicht Versicherten von den Versicherten in diesen beiden Systemen subventioniert.
      Lebensmittel bei der Tafel gibt es dann auch noch. Damit kann man schon ganz gut leben, insbesondere wenn man Kinder hat. Es gibt nur eine Bedingung, und die gilt eben genauso wenn die Leute arbeiten gehen: Entweder sie können mit Geld umgehen oder eben nicht. Das Thema wird in der Schule und in der Erziehung oftmals vermieden

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ assets4all

      >Solange nicht klar ist, warum es diese Zyklen überhaupt gibt, ist das alles nur Kaffeesatzleserei.>

      Ich verstehe nicht, wie Sie zu dieser Aussage kommen können.

      Ich habe den Autor bereits zuvor zitiert und tue es noch einmal, speziell für Sie:

      “ (…) the currency cycle is driven by the global economy and global forces that a single government has limited powers to change. (…)

      Mit dieser Benennung von Ursachen („driven by“) ist klar, warum es diese Zyklen gibt.

      Wenn man etwas einwenden will, dann dies:

      „global economy“ und „global forces“ sind Leerstellen und daher nicht so konkret, dass man daraus PROGNOSTIZIEREN könnte, zu welchem Zeitpunkt zwischen dem Anfang 2018 und dem Ende 2023 der Dollar welchen Wert im Verhältnis zum Euro haben würde.

      Der Autor müsste zustimmen und würde antworten, dass er den Kurvenverlauf im Feld Cycle 4 deshalb auch nur PROJEKTION nenne – nicht die Tendenz der Kurve, aber jede Zacke der Kurve sei in der Abbildung willkürlich eingetragen.

      Das mag für Sie unbefriedigend sein und Sie bezeichnen daher die in der Abbildung dargelegten Kurven als Kaffeesatzleserei.

      Das können Sie natürlich.

      Es kann aber keine Kritik an den Darlegungen des Autors sein.

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        assets4all sagte:

        @DT
        „Mit dieser Benennung von Ursachen („driven by“) ist klar, warum es diese Zyklen gibt.“

        Das ist eine absolut nichtssagende Pseudoerklärung. Eine echte Erklärung müsste auch erklären, warum ein Zyklus ca. 15 Jahre dauert.
        Ich denke, das ist alles nur Zufall und es wird keinen weiteren Zyklus geben.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ assets4all

        Sie haben bezogen auf eine ERKLÄRUNG mit „nichtssagend“ Recht, weil der Autor NICHTS dazu sagt, warum der Zyklus so und nicht anders verläuft, z. B. immer höherer Umkehrpunkte aufweist, also in einem aufwärts weisenden Trendkanal verläuft.

        Seine UrsachenBESTIMMUNG ist, soweit überhaupt vorhanden, daher sehr schwach bis nicht vorhanden.

        Selbstverständlich können Sie annehmen, dass der aufgezeigte Verlauf der Wechselkurse NUR Zufall ist. Das ist kein Unsinn oder Widerspruch.

        Jedoch verbinden Sie damit– unausgesprochen – auch eine Aussage über Ursachen, nämlich die:

        Es gibt für DIESEN Kurvenverlauf KEINE Ursache/n.

        Da der Kurvenverlauf die Realität widerspiegelt, d. h. nicht der Phantasie entspringt (glaube ich, ohne es geprüft zu haben) und eine spezielle Regelmäßigkeit aufweist, ist diese Aussage genauso viel oder so wenig wert wie die des Autors.

        Wenn der projizierte 4. Zyklus vollendet wird, stärkt dies die Auffassung des Autors und schwächt ihre.

        Wenn er nicht vollendet wird und der Euro besteht weiter, ist es umgekehrt.

        Wenn er nicht vollendet wird, WEIL der Euro vorher zerfallen ist, besagt dies, dass dieser Zyklus, also einer für den Wechselkurs Euro/Dollar so wenig nachhaltig ist wie es der Euro war.

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    Susanne Finke-Röpke sagte:

    Ich halte jetzt mal ketzerisch dagegen:

    Der erste Anstieg war m.E. eine Folge des für die USA wirtschaftlich schädlichen Vietnamkriegs und der Verlust der massiven technologischen Führerschaft gegenüber Japan und Europa nach dem zweiten Weltkrieg.

    Der zweite Anstieg war die Folge von Reaganomics und Aufrüstung, was die Europäer größtenteils nicht mitgemacht haben, weswegen Geld für Investitionen da war.

    Der dritte Anstieg war das Platzen der Dotcomblase, die in Europa längst nicht so stark vertreten war – bis zur Finanzkrise, die die Schwächen des Euro erstmals offengelegt hat.

    Der vierte Anstieg könnte kommen, wenn die Europäer gegenüber den USA vergleichsweise viel richtig machen bzw. diese das Falsche tun. Tun Sie das? Brexit ohne Deal? Bankenkrise? Zunehmende Staatseingriffe in der EU? Klimawende (nur in Europa)? Ungefilterte Migration? Target-Salden? Stärkere politische Ränder mit sozialistischen Ideen (national oder international)?

    Im Gegenzug verschärft Trump in den letzten Jahren die Möglichkeit unqualifizierter Immigration, vereinfacht die Steuerbelastung und die Bankenregulierung, schafft Umweltauflagen ab und vermeidet teure außenpolitische Abenteuer wie im Irak. Meine Meinung zu dem prognostiziertem Anstieg des Wechselkurses ist: Sorry, aber das glaube ich nicht.

    Die Wellenbewegungen fortzuschreiben, ohne deren Ursachen zu analysieren (und hier muss ich nicht richtig liegen), erinnert mich an einem amerikanischen Truthahn: Der Bauer kommt seit langer Zeit jeden Tag bei Sonnenaufgang, um die Futterschale aufzufüllen, die dann bis Abend wieder geleert ist. Das wird natürlich auch übermorgen an Erntedank so sein, was denn sonst…?

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Susanne Finke-Röpke

      >Die Wellenbewegungen fortzuschreiben, ohne deren Ursachen zu analysieren (und hier muss ich nicht richtig liegen), erinnert mich an einem amerikanischen Truthahn …>

      Schon richtig.

      Aber auch richtig, dass der Autor zwar nicht die Ursachen durchgängig analysiert, aber er sagt auch nicht, dass man die Zyklen fortschreiben könne, WEIL es Zyklen gibt, wie Ihr Verweis auf den Truthan suggeriert.

      Er sagt vielmehr:

      >These cycles are driven by economic fundamentals and investor behavior that cause the cycles to repeat. Those that drive the dollar include purchasing power parity, mean reversion, and global commodity production.”>

      Etwas spezieller wird er mit:

      >„Currencies repeatedly become over and undervalued when measured by purchasing power parity against the dollar. As they become expensive or cheap, investors, companies and governments change their behavior to profit from and to counter the effects of high and low valuations, just as they change how they behave when interest rates rise and fall cyclically.>

      Niemand weiß, welche Verhaltensänderungen es geben wird in der Zeit von 2017 bis 2024 den nächsten Zyklus betreffend.

      Was sich daher sagen lässt:

      Wenn man daran GLAUBT, dass es einen nächsten Zyklus geben wird, dann muss es der Auffassung des Autors und Ihrer folgend auch Verhaltensursachen dafür geben.

      Man kann welche suchen und sie gegen andere abwägen.

      Oder man ist der Meinung von Dr. Stelter, der ich mich angeschlossen habe:

      Es gibt diesen Zyklus nicht, weil die Eurozone bei dieser zyklischer Entwicklung zerfallen würde.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        Ich habe mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt.

        Deshalb der Versuch, meine Kritik an Ihrer Auffassung (so wie ich sie verstanden habe) genauer zu fassen.

        Richtig, der AUTOR erwartet einen neuen Zyklus.

        Das habe ich auch nicht bestritten.

        Er kann auch Recht damit haben, dass dieser sozusagen anläuft, sich zu entwickeln beginnt – mit welchen Ursachen auch immer.

        Er kann auch Recht damit haben, dass die Entwicklung in einem vollständigen Zyklus endet. Ein sich vollendender Zyklus ist nur schwerlich vorstellbar, aber absolut ausgeschlossen ist es auch nicht.

        Der Punkt, auf den ich hinaus wollte mit meiner Antwort an Sie:

        Er sagt NICHT, dass es einen neuen Zyklus geben wird , WEIL es ZUVOR welche gab.

        Es zu glauben und zu sagen, wäre die Auffassung des Truthahns. Denn dieser KENNT keine Ursachen, sonder ERFÄHRT nur die Wiederkehr des Gleichen.

        Der Autor sagt vielmehr, dass es einen neuen Zyklus geben werde, WEIL es REALWIRTSCHAFTLICHE Gründe dafür gibt.

        Das ist eine andere Begründung, wenngleich sie nichts an der Erwartung ändert und der des Truthahns gleicht.

        Dagegen steht die Meinung, dass es diesen neueren Zyklus nicht geben wird, weil er SELBSTZERSTÖRERISCH wäre, was heißt:

        Welche Ursachen auch immer es sind, den Euro gegen den US Dollar so aufzuwerten, sie werden die Eurozone zerstören, so dass es diesen Zyklus als einen sich vollendenden nicht geben wird.

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    Dietmar Tischer sagte:

    Am Schaubild ist mehr als irritierend, dass ein Zyklus für „Euro vs. Dollar“ in der Zeiträumen von 1970 bis ca. 1985 ausgewiesen wird und auch einen danach bis ca. 2001.

    Es gab im Zeitraum des ersten Zyklus den Euro nicht und in dem des zweiten nur am Ende.

    Dass im Text unter dem Schaubild erklärt wird, dass sich die Werte dieser beiden Zyklen auf die DM beziehen, heilt den Fehler nicht.

    Denn die DM war nie der Euro und der Euro ist nicht mit der DM gleichzusetzen.

    Damit will ich nicht sagen, dass es keine Zyklen gibt.

    Etwas anderes ist m. A. n. aber zu beachten:

    Wenn sich das Wirtschaftsgewicht bzw. das Wirtschaftswachstum in der Welt kontinuierlich nach Asien verlagern, erscheint es zumindest fraglich, dem Verhältnis Euro vs. Dollar die maßgebende Bedeutung einzuräumen.

    Zum anderen:

    Wenn man sie ihr dennoch einräumt, dann kann sich die Eurozone als Wirtschafts- und Währungsraum verabschieden.

    An der Spitze dieser Entwicklung wird ganz sicher Deutschland mit seiner Exportorientierung stehen.

    Einen Trump braucht es dann nicht mehr, um das Desaster herbeizuführen und bis 2024 wird man nicht warten müssen, um es zu besichtigen.

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