Gaza, Terror, Migrationsdruck und Demografie

SPIEGEL ONLINE gestern: „Anlässlich der Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem gab es massive Palästinenserproteste an der Grenze zu Israel, zu der die Hamas ermutigt hatte. Das Gesundheitsministerium des Gazastreifens sprach von 41 Todesopfern. Rund 1700 weitere Menschen sind demnach verletzt worden. Es ist damit der Tag mit den meisten Todesopfern seit dem Gazakrieg 2014.“
Um es klar zu sagen: Es ist schade um jedes Menschenleben. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen, bevor man zu schnellen Schlussfolgerungen kommt.
Ich war vor zwei Wochen in Ramallah und Israel. Ich habe auch den Gazastreifen mit eigenen Augen gesehen (von einer Anhöhe in Israel aus). Wenn man diese Gegend bereist und mit Politikern, NGOs und Wirtschaftsführern spricht (auf beiden Seiten), dann lernt man, dass es viel komplizierter ist, als wir es uns hier denken und wie es hier gerne von den Medien suggeriert wird.
Eine Lösung weiß ich auch nicht. Allerdings habe ich nochmals erkannt, wie bedeutend die demografische Entwicklung ist. Der Gazastreifen ist eine der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt. Niemand, der bei Verstand ist, setzt in diesem Gebiet, in dem Perspektivlosigkeit herrscht und das auch niemand verlassen kann, Kinder auf die Welt. Und schon gar nicht in dem Maße, wie es hier erfolgt. Seit 1950 hat sich die Bevölkerung verzehnfacht. Wenn wir das in Deutschland gemacht hätten, hätten wir heute über 680 Millionen Einwohner (1950: 68,7 Mio.)
Das ist nur dank umfassender „humanitärer“ Hilfe möglich. Die dort Lebenden und vor allem die herrschende Hamas wissen, dass die UN und vor allem die EU ihnen schon helfen. Da wir aber nur Ernährung sichern können und keine Perspektive geben, ist die Konsequenz klar: Wir nähren damit ein hoch aggressives Terror- und Kriegspotenzial.
Dann ist es auch kein Problem zur Produktion entsprechender Bilder in der Weltöffentlichkeit ein paar Dutzend oder auch Hunderte Menschen an der Grenze zu Israel in den Tod zu schicken.
Die Konsequenz ist klar: Wir sollten die Hilfe daran knüpfen, dass die Hamas eine Ein-Kind-Politik durchsetzt. Sonst finanzieren wir Krieg und Terror.
Das sieht übrigens die UN ähnlich: „Dem Bericht zufolge wird sich die Bevölkerung im Westjordanland und im Gazastreifen bis zum Jahr 2050 auf 9,5 Millionen verdoppeln. (…) Infolge des Bevölkerungswachstums könnten der Zulauf zu militanten Gruppen in der Region und die Arbeitslosigkeit zunehmen. Bis zum Jahr 2030 seien laut dem Bericht eine Million neuer Arbeitsstellen nötig, um die Arbeitslosenquote auf dem jetzigen Stand zu halten. Im Gazastreifen liegt diese aktuell bei 43, im Westjordanland bei 18 ProzentUm das Bevölkerungswachstum einzudämmen, empfiehlt die Studie, in den Autonomiegebieten stärker für Verhütungsmittel zu werben. Zudem sollten Paare aufgefordert werden, sich zwischen einzelnen Schwangerschaften mehr Zeit zu lassen. Viele von ihnen haben sehr jung geheiratet, fünf bis sechs Kinder sind nicht ungewöhnlich.“
Es ist aber auch keine Lösung, diese Menschen bei uns aufzunehmen, einfach weil sie in unserer Industriegesellschaft, die zudem vor einem massiven Automatisierungs- und Digitalisierungsschub steht, keine Arbeit finden. Wir holen uns damit die Probleme, die Israel mit dem Grenzzaun aussperrt, direkt ins Land. Die Antwort muss heißen, Beschränkung des Bevölkerungswachstums und Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.
Ich höre den Aufschrei. Deshalb heute ein Stück von Gunnar Heinsohn. Zunächst sein Blick auf den Jemen. Morgen Nachmittag dann mit mehr Ländern und Zahlen:
  • „Jemen hatte 1978 sieben Millionen Einwohner. Bis heute sind 22 Millionen hinzugekommen. Ebenfalls 22 Millionen leben momentan als interne und externe Flüchtlinge oder nur noch prekär Versorgte. Seit 1948 durchsteht das Land den 18. Krieg. Mindestens 250.000 Menschen kamen dabei zu Tode.“ – bto: Es ist eine demografisch bedingte humanitäre Katastrophe.
  • „Das sind fast zwanzigmal mehr als im selben Zeitraum in den Scharmützeln zwischen Israelis und Palästinensern. Gleichwohl stehen nach jedem Waffengang mehr zornige junge Männer bereit als je zuvor. 1978 gab es nicht einmal eine halbe Million junger Männer im Kampfalter von 20 bis 29 Jahren. 2018 sind es 2,7 Millionen.“ – bto: Und da ist klar, was kommt: Es wird in Zukunft noch mehr Mord und Totschlag geben.
  • „Spendet für Jemen, rufen Rotes Kreuz und Roter Halbmond in die Welt. Aktuell sammelt die UNO drei Milliarden Dollar als Minimum für das Allernötigste.“ – bto: Im Klartext wird zu Spenden aufgerufen, die dazu dienen, mehr Menschen am Leben zu erhalten (richtig!), die dann aber später noch mehr Konfliktpotenzial bedingen (schlecht!).
  • „Demografisch ist Jemen – neben Gaza – König unter den Arabern. Alle zusammen vermehren sich zwischen 1950 und heute von 70 auf 400 Millionen, bleiben also unter dem Faktor 6. Jemen dagegen erreicht fast Faktor 7, während Gaza sogar mit dem Faktor 10 prunken kann.“ – bto: Das scheint eine bewusste demografische Hochrüstung zu sein, die, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, auch noch von der EU unterstützt wird.
  • „Schon 2035 will Jemen die 40-Millionen-Marke passieren. Für 2050 hat man 50 Millionen im Visier. Die Hochzeit für Massaker und Almosenforderungen ist noch nicht erreicht. Deutschland muss sich fragen lassen, warum es 600.000 Syrer auf Hartz IV rundum versorgt, aber nicht zusätzlich auch noch eine Million Jemeniten nimmt, was für ein 39-Millionen-Volk gegenüber einem 22-Millionen-Volk der gerechte Anteil am hiesigen Sozialkuchen wäre.“ – bto: Aber die sind doch „wertvoller als Gold“, meinen unsere Politiker.
  • „Die „Jugend Allahs“, wie Osama bin Laden (1958-2011) – einer von 24 Brüdern – seine hitzigen Landsleute liebevoll nannte, wird noch viele das Fürchten lehren. Kriegsmüdigkeit kommt bekanntlich nicht von zu vielen Kriegen, sondern von fehlendem Personal für weitere Siege oder Heldentode. Mit einem Kriegsindex von 5.4 heute (Syrien 4.0) und immer noch üppigen 4.4 (Syrien 2.7) im Jahre 2030 bleibt das malerische Land hochbrisant. Um 1.000 Posten von Rentennahen zwischen 55 und 59 Jahren kämpfen aktuell 5.400 Jünglinge zwischen 15 und 19 Jahren, und immer noch 4.400 im Jahre 2030. In Deutschland sind es lediglich 650 bzw. 750, weil 2030 der Rentnerberg ein Stück weit geschwunden sein wird.“ – bto: Was ist unsere Antwort? Die Israelis kompensieren mengenmäßige Unterlegenheit mit besserer Ausbildung, Ausrüstung und Intelligenz. Es müssen immer Relationen erzielt werden, wo ein einzelner Gefallener auf unserer Seite, Tausenden auf der anderen entspricht. Das passt zu Recht nicht zu unseren Werten, was es so problematisch macht.
  • „Bei Jemens Cognitive Ability von nur noch 69 auf der 2018er Rindermann-Tabelle – Syrien erreicht immerhin 82, Weltmeister Singapur 105– wird das Land noch auf Jahrzehnte die bittere Medizin extremer Kampfbereitschaft und fehlender Konkurrenzfähigkeit schlucken müssen. Es steht damit bespielhaft für 65 weitere Nationen, die – mit dann 2,2 Milliarden Einwohnern – auch 2030 noch unter einem Kriegsindex zwischen 2.5 und 6 keuchen, wobei 25 noch über Jemen rangieren.“ – bto: Das bedeutet Krieg, Terror und Migrationsdruck.
  • „Da Ostasien sich hermetisch abschottet, erwarten sie Hilfe oder Unterbringung vom Westen. Der wiederum ringt heftiger denn je mit Vergreisung und Kompetenzverlust. Schon heute haben Zuwanderer nach Deutschland und Österreich nur noch eine Cognitive Ability von 92 gegen 99 bei den Einheimischen, während die Schweiz mit 95:102 länger in der globalen Spitze bleibt. Alle müssen für die absehbare Zukunft zwischen offener Grenze und Erhalt der Leistungskraft wählen.“ – bto: Wir haben den Niedergang gewählt, weil wir entschieden haben, auf keinen Fall auf unsere eigenen Interessen bei der Auswahl der Zuwanderer zu schauen.

 Hier die Daten der Cognitive Ability für jene, die sich einen raschen Überblick verschaffen wollen, Link zur Quelle unten:

 

zeit.de: „UN warnen vor starkem Bevölkerungswachstum“, 21. Dezember 2016

tichyseinblick.de: „Jemen als Muster für Flucht-Staaten“, 9. Mai 2018

tu-chemnitz.de: Cognitive Ability Measures, Rindermann

38 Kommentare
  1. Alexander sagte:

    Gerne würde ich die Information um dieses Zitat von hier ( http://www.achgut.com/artikel/musse_ohne_ende_fuer_das_tunnelgraben_fuer_das_bauen_und_fuer_das_zuenden_d ) ergänzen:

    –>Die Bundesrepublik ist kein Gaza, sondern lebt ..in ..entspannenden Vergreisung, weil nach 1945 den Deutschen niemand versprochen hat, dass sie und alle ihre Nachkommen auf unvorhersehbare Zeiten von der Weltgemeinschaft als Flüchtlinge behaust, beschult, ernährt und entlohnt würden. Doch für Gaza wird diese Garantie aus Berlin und Washington oder aus Stockholm und Den Haag regelmäßig erneuert. <–

    Europa bedient sich also absichtlich der demographischen Waffe im Nahen Osten, mittels der UNWRA? https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfswerk_der_Vereinten_Nationen_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina-Fl%C3%BCchtlinge_im_Nahen_Osten …aber der Schuss ging nach hinten los.

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  2. SB sagte:

    bto:“Da wir aber nur Ernährung sichern können und keine Perspektive geben, ist die Konsequenz klar: Wir nähren damit ein hoch aggressives Terror- und Kriegspotenzial.“

    Und dieses mit riesigen Summen an Hilfsgeldern erzeugte, hoch aggressive Terror- und Kriegspotenzial wird dann wiederum von Merkel und linksgrün-internationalsozialistischen Konsorten nach Deutschland eingeladen. Also viel kranker geht’s echt nicht. Wozu um Gottes Willen soll das gut sein? Verbessert man so die Welt? Anders gefragt: Warum und wozu ernähren wir diese Leute zuerst dort und dann hier? Weil „wir“ dem ewigen Schuldkomplex frönen und bzw. oder die „moralisch Überlegenen“ sein wollen?

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    • Wolfgang Selig sagte:

      @SB: Nein, es ist recht einfach. Weil Gutmenschen weder rechnen wollen noch können und sich schon vor Begriffen wie „Humankapital“ genieren, ohne zu sagen, wie sie ein Problem sonst sachlich diskutieren wollen. Exponentielle Funktionen wie Bevölkerungsexplosionen sind schon gar nicht in geistiger Reichweite dieser Leute.

      Das Grundproblem ist, dass sich kaum einer traut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen oder zu fordern. Viele trauen sich noch nicht einmal, über solche Wahrheiten nachzudenken und amüsieren sich lieber mit ihren Hobbies.

      Als Beispiel seien die Menschenrechte genannt, die in Deutschland (derzeit noch) keine Partei in den Parlamenten in Frage stellt:

      Ein Auszug:

      “ Artikel 16)
      Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen.“

      Das klingt sehr hübsch und das würden wohl über 98 % der Deutschen heute gedankenlos unterschreiben, auch wenn wir ohne Chinas Ein-Kind-Politik inzwischen Lebensmittelpreise zum Abwinken hier hätten. Vor 500 Jahren war das hierzulande nicht so. Denn das Problem ist: Naturgesetze halten sich nicht an solche Artikel. Das war in einer agrarisch geprägten Gesellschaft allen klar. Heute kommt die Butter aus dem Discounter und es ist den meisten nicht mehr klar.

      Wenn jeder das Recht hat, eine Familie zu gründen (und damit unausgesprochen so viele Kinder wie er will und kann in die Welt zu setzen), dann klappt das dauerhaft mathematisch ohne Selbstdisziplin wie in Europa nicht. Es gibt halt Naturgesetze zur Endlichkeit fruchtbaren Grund und Bodens, die über menschlichen Gesetzen stehen. Ich bin überzeugt, dass wir noch in diesem Jahrhundert in Deutschland und Europa Maßnahmen sehen werden, bei denen die aktuellen Politiker vor Zorn rotieren würden. Nicht, dass spätere Entscheider das mehrheitlich anstreben würden; es wird ihnen nur leider nichts übrig bleiben. Auch die chinesische Regierung hat nach dem Krieg die Ein-Kind-Politik nicht aus Jux und Tollerei eingeführt, sondern aufgrund bitterer Erfahrungen und Hochrechnungen.

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      • SB sagte:

        @Wolfgang Selig:

        „Weil Gutmenschen weder rechnen wollen noch können…“

        Diese Aussage ist zu überprüfen. Es sind die Gutmenschen, die von dieser irrsinnigen Politik profitieren. Sie vermieten Unterkünfte, sorgen für Verpflegung, umsorgen medizinisch und beraten die illegalen Migranten in Sachen dauerhaften Aufenthalt. Dies alles auf Kosten des allgemeinen Steuer- und Beitragszahlers, in dessen Interesse eine solche Politik gerade nicht liegt. Die Gutmenschen machen den Gewinn und lassen die anderen (zwangs-) bezahlen. Das ist das Geschäftsmodell Gutmensch. Und deshalb sind sie auch interessiert an weiterer, möglichst exponentieller Zuwanderung.

        „Das Grundproblem ist, dass sich kaum einer traut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen oder zu fordern. Viele trauen sich noch nicht einmal, über solche Wahrheiten nachzudenken…“

        Das wiederum ist nicht zu bestreiten. Ein Land voller Duckmäuser, eingeschüchtert durch die von den Linksgrünen errichtete Political Correctness, die aber langsam aufgebrochen wird: Boris Palmer: „Die Nazikeule zieht nicht mehr“ https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/boris-palmer-die-nazikeule-zieht-nicht-mehr/
        Fragt sich nur, wie schnell das in den gehirngewaschenen Köpfen der Wähler (insbesondere in den alten Bundesländern) ankommt.

  3. Florian Walter sagte:

    Sehr geehrter Herr Stelter,

    vielen Dank an Sie, dass Sie die Fakten bei bto so eindrücklich beleuchten! Deutschland hat offensichtlich kapituliert. Erstaunlicherweise scheint es aber immer noch viele intelligente Menschen hierzulande zu geben, die die Realitäten nicht sehen wollen oder können. Vor dem Hintergrund der einmaligen Konstellation eines wirtschaftlichen (Strohfeuer-) Booms mag das noch ansatzweise verständlich sein. Die nächste Rezession wird zeigen wie weit die Akzeptanz dann noch geht. Die demographische Entwicklung hierzulande spricht gegen ein Aufbegehren, ebenso wie das instillierte linke Weltbild. Wenn man dann die von Ihnen dargestellte Entwicklung in Jemen und Gaza mit der unkontrollierten Anzahl muslimischer Immigranten (deren Reproduktion vom Steuerzahler alimentiert wird), mit einer rudimentären Armee und einer immer offensichtlicher unfähigen und überforderten politischen Klasse kombiniert, dann muss man sagen: mutig. Ich bin überzeugt, die Deutschen werden die letzten sein, die erkennen und handeln werden in Europa. Als Begründung dieser kollektiven Selbstbestrafung wird den Bürgern die einmalige und (über-)große historische Verantwortung gegeben werden. Nur, wem sind wir die Antwort schuldig? Darf man das historisch gewachsene Kollektivgewissen über das Schicksal der jetzt lebenden deutschen Bevölkerung stellen?

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  4. Dr. Lucie Fischer sagte:

    Ich bin mir sicher, dass uns spätere Generationen vorwerfen werden, die Ausrottung der Artenvielfalt weltweit nicht aufhalten. Mit welchem Recht ( Religion/ Ökonomie ) beansprucht der homo „sapiens“ die Dominanz über die Biodiversität? Menschliche Reproduktion
    ( Lustprinzip) mit Konsum/ Versorgungs-Ansprüchen ohne Rücksicht auf “ Verluste “ muss endlich thematisiert werden.

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  5. Goodnight sagte:

    Ja, alle verstehen die Problematik. Aber auch hier sind alle zu schwach um harte Entscheidungen zu treffen. Jeder will bis zum Schluss ein „Guter“ sein. Und daher wird Jeder das auch schaffen, gut zu sein, und den Schluss. Der dann folgt.
    Hätten 30% die AFD gewählt, wären diese Probleme nicht mehr so, wie sie noch sind. Aber keiner will AFD wählen, weil man sich dann andere Probleme eventuell rein holt. Alles hat seinen Preis, und noch will keiner zahlen. Noch glauben wir, dass alles nicht so schlimm kommt, wie hier und dort prognostiziert
    Man kann beobachten, wie die CSU nach Rechts läuft, weil ihr die AFD in Bayern im Nacken steht. Die CDU in Berlin würde ebenso laufen, wenn hier und dort mehr das gemacht hätten, was Manager so machen: Harte Entscheidungen treffen.

    Und so werden wir weiterhin den Wahnsinn beobachten und beschreiben, und nichts entscheiden.
    Unser Untergang ist nicht Folge fehlender Intelligenz. Es ist Folge von Schwäche.

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  6. MSt sagte:

    Ich kann der Argmenation von Dr. Stelter nicht folgen.

    Zum einen ist der Zusammenhang Demographisches Wachstum=Krieg und Terror empirisch nicht eindeutig. Mit China und Indien gibt es zwei Beispiele, bei denen trotz (oder wegen) Bevölkerungsexplosion es zu keinem blutigen Chaos sondern zu einem jahrzehntelangen Aufschwung gekommen ist. Heute machen die beiden Länder etwa 2/3 der Weltbevölkerung aus und sind dabei sich als Weltmächte zu etablieren. Auf der anderen Seite gibt es genug Beispiele, die trotz schrumpfender Bevölkerung in kriegerischen Auseinandersetzungen versinken (s. Ostukraine). Es kommt eben darauf an, was man mit den ganzen jungen Leuten anstellt.

    Zum anderen ist die Logik in sich nicht konsistent. Die Schlussfolgerung Demographie–>Krieg würde für Syrien und Jemen dann richtig sein, wenn die Kriege ausschliesslich von inneren Kräften ausgelöst wären. Es wird aber niemand bestreiten, dass sowohl in Syrien wie auch in Jemen kräftig von außen „nachgeholfen“ wurde.

    Wenn, dann ist der Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Krieg dann vorhanden, wenn es sich um ein kleines Land handelt, dass zum Spielball der Fremdmächte werden kann. Dann werden die jungen Männer als Kanonenfutter in Stellvertreterkriegen missbraucht, und die jeweiligen Länder sind zu schwach, um sich davon abzugrenzen.

    Daraus ergeben sich auch einige Ansätze, die Europa verfolgen könnte, um in Zukunft nicht von Flüchtlingswellen überrollt zu werden und trotzdem der humanistischer Verantwortung („Wertebündnis!“) gerecht zu werden. Die da wären: keine Beteiligung an blutigen Regime Change Operations, statt Verdopplung der Rüstungsausgaben Investitionen in Bildung verdoppeln, Zulassung von wirklich unabhängigen Medien (weg mit GEZ), die sich mit der Aussenpolitik wirklich kritisch auseinandersetzen, selbständige mündige deutsche/europäische Aussenpolitik statt vassalenhaftes Ja-Sagen zu transatlantischen Anweisungen etc. etc.

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    • Goodnight sagte:

      Wir Deutschen leben seit 70 Jahren unter dem Schutz der USA.
      Wir haben keinen blassen Schimmer von Weltpolitik.

      Nach dem Ende des kalten Krieg haben wir uns ja mal versucht, in Welt und Emanzipation, und so. Wir wollten ein Europa als dritte oder vierte Welt-Macht.

      Nun, Europa ist nix geworden. Weil keiner in einen Krieg ziehen wollte.

      Whatever, die Welt wurde, und wird folglich immer noch, von den USA, Russland und, jetzt neu, China gesteuert.

      Indem man die explodierenden jungen männliche Bevölkerungsschichten anderer Länder gegeneinander in Kriege führt.
      Böse? Ja, aber sinnvoll.

      Als die USA im Obama Wahn damit aufhörte, begann der Flüchtlingswahnsinn.

      Sollte uns eine Lehre sein, falls wir noch lernende System sind.

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  7. Ulrich Remmlinger sagte:

    Es gibt tatsächlich die Gnade der frühen Geburt. Ich wurde kurz nach dem Krieg geboren und habe in der goldenen Zeit der BRD gelebt. In den nächsten 10 Jahren wird wohl nichts allzu schlimmes mehr passieren. Mein Mitleid mit den nachfolgenden Generationen in D hält sich in Grenzen; wie sagt Danisch doch immer so treffend: „geliefert wie bestellt“. Die einzige Waffe, die der Demokrat hat, ist sein Kreuz auf dem Wahlzettel. Wem der Mut fehlt, diese Waffe zu nutzen, der geht halt unter.

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    • Carsten Pabst sagte:

      @Ulrich Remmlinger:
      Die Frage ist nur, wessen Bestellung größer ist. Die Generation, die seit dem letzten Krieg genug Möglichkeiten hatten per Wahl eine andere Politik zu wählen, oder die Nachfolgende, die dies aufgrund Ihres Alters nicht in diesem Maße konnte. Was auch immer Sie für Jahrgänge mit den nachfolgenden Generationen meinen.
      Aber wie sagte schon Ernst Ferstl:
      „Je mehr unsere Gedanken ausschließlich um unser Ich kreisen, desto weiter entfernen wir uns vom Kern unseres Daseins.“
      Aber vielleicht ist Ihr 10 jahreszeitraum auch nur reines Wunschdenken und Sie erleben doch noch den evtl. gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruch. Ich wünsche es mir nicht, stehe das aber gerne mit solchen DEMOKRATEN wie Ihnen durch. Ich würde es Ihnen von Herzen gönnen.

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      • Ulrich Remmlinger sagte:

        @Carsten Pabst
        Ihr Ferstl-Zitat trifft auf meinen Kommentar nicht zu. Ich habe immer wieder die schlüssigen Argumente von Herrn Dr. Stelter in Diskussionen vorgebracht und mir die Gegenargumente angehört. Die Standpunkte waren meist unvereinbar. Es gibt eine erschreckend große Anzahl von Menschen, die der Meinung sind, unbegrenzte Migration und grenzenlose selbstbestimmte Wahl des Wohnorts sei ein universelles Menschenrecht. Als Demokrat muß ich mich der Mehrheitsmeinung fügen. Dann will ich aber von dieser Mehrheit keine Klagen hören, wenn ihre Wahlentscheidung negative Folgen hat.

      • Ulrich Remmlinger sagte:

        @Carsten Past – Ihre Antwort an mich ist leider nach oben gerutscht-

        Ja, sie haben recht, leider sitzen wir alle in einem Boot. Die Richtung, die die aktiven Ruderer eingeschlagen haben, führt aber ins Desaster und ich bin zu schwach um die Richtung zu ändern.

        Ja, die mir nachfolgenden Generationen sind in erster Linie für die Merkel-Politik verantwortlich, da die jungen Leute, die ich kenne, rot-grün wählen.

        Warum bin ich egoistisch, wenn ich mich der Mehrheitsmeinung füge?

  8. Dietmar Tischer sagte:

    >Die Konsequenz ist klar: Wir sollten die Hilfe daran knüpfen, dass die Hamas eine Ein-Kind-Politik durchsetzt. Sonst finanzieren wir Krieg und Terror.>

    Eine derartige Bedingung zu erwägen, ist eine Illusion.

    Die Konsequenz heißt:

    Die Menschen dort verhungern lassen.

    Denn die (unausgesprochene) Logik der Radikalen heißt:

    Wenn wir schon keine Chance haben für ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis, dann muss wenigstens das Terrorpotenzial so groß wie möglich sein und das ist es mit vielen Kindern.

    Darin liegt die langfristige Gefahr für Israel. Darauf haben auch schon Israelis, die über den Tellerrand denken können, hingewiesen.

    Die Antwort muss heißen, Beschränkung des Bevölkerungswachstums und Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

    Richtig.

    Das heißt aber auch, dass Israel seine Landbesetzung und Siedlungspolitik aufgeben muss.

    Solange das nicht geschieht, gibt es keine Beschränkung des Bevölkerungswachstums.

    Ehrlicherweise muss man hinzufügen:

    Es ist nicht ausgemacht, ob überhaupt noch genügend Kompromissbereitschaft vorhanden wäre auf Seiten der Radikalen bzw. weniger Radikalen, wenn Israel seine Hand ausstrecken würde.

    Da das Zwei-Staaten-Konzept nie wirklich angegangen wurde, könnte es zu spät sein, weil diejenigen, welche die Israelis ins Meer treiben wollen, zum Umdenken längst nicht mehr fähig sind.

    Und jetzt mischen auch noch die großen Regionalmächte und sogar Weltmächte so mit, dass sich die Dinge in Richtung offener Nahost-Krieg entwickeln.

    Zur Demografie:

    Es ist zumindest einsichtig, dass im Mittleren Osten, aber nicht nur dort, ein HOHES Bevölkerungswachstum in enormen Konfliktpotenzial münden MUSS.

    Denn hohes Bevölkerungswachstum bedeutet hohen Konsum und geringe Investitionen, was insbesondere bei geringem Volkseinkommen fatal ist.

    Solche Länder sind verloren, es sei denn sie sitzen z. B. auf großen Gas- oder Ölvorkommen.

    Wenn die bevölkerungsreichen Länder politisch instabil sind, wird es auch nicht zu ausländischen Direktinvestitionen kommen.

    Es ist daher geradezu schlüssig, dass auf Kosten von Ländern wie dem Jemen Stellvertreterkriege geführt werden.

    Das ist ganz offensichtlich das ZIVILISATORISCHE REGULATIV, ein zu hohes Bevölkerungswachstum zu beschneiden.

    Migration in die wirtschaftlich entwickelten Ländern wird es nicht geben.

    Wenn als nicht mehr tragbar angesehen, ist auch die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen ganz schnell am Ende.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Richard Ott

      Wollen Sie hier eine ABSURDE Diskussion führen?

      Selbstverständlich könnten wir unsere Grenzen schützen. Die DDR hat vorgemacht, wie es geht. Trump will es noch einmal demonstrieren. Und Israel beweist genauso wie Nordkorea, dass es geht.

      Merkel bezog sich auf Gegebenheiten in Europa, die derartige Lösungen ausschließen.

      Der Preis ist zu hoch ist und unsere Bevölkerung würde ihn nicht zahlen wollen – auf absehbare Zeit jedenfalls.

      Antworten
      • Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Diese Diskussion ist mitnichten absurd.

        Japan, Australien und mittlerweile auch Dänemark machen vor, wie ein Staat seine Grenzen schützen kann, ohne dass Sie in den Giftschrank mit den (tatsächlich oder nur vermeintlich – siehe Trump) abschreckenden Beispielen greifen müssen, um die Diskussion abzuwürgen. Auch Verweise auf angebliche „Gegebenheiten in Europa“ sind nur Ausflüchte, wie das dänische Beispiel oder auch die Schließung der Balkanroute auf Initiative der österreicischen Regierung zeigen.

        Faszinierend finde ich an den jüngsten Gaza-Ereignissen, wie wenig Kritik von der Gutmenschen-Fraktion in den deutschen Medien und der deutschen Politik an Israel kommt. Israel schießt mit scharfer Munition auf einen wütenden Mob, der Grenzbefestigungen angreift, produziert dabei Dutzende Tote und Tausende Verletzte, aber das ist offenbar legitim, dann Israel das ja tun müssen, um seine Grenzen zu verteidigen.

        Erinnern Sie sich noch daran, was in den deutschen Medien los war, als Frauke Petry einmal in einem Interview erwähnt hatte, dass deutsche Grenzsoldaten als letztes Mittel auch von Ihrer Schußwaffe Gebrauch machen könnten, wenn anders ein illegaler Grenzübertritt nicht abzuwenden wäre? Das gab wochenlage Empörungsstürme, mit dem reflexhaften DDR-Schießbefehl-Vergleich, den Sie auch schon gebracht haben. Diese ganze Diskussion strotzt nur so vor Scheinheiligkeit und Doppelstandards.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Sorry, Sie begreifen es nicht.

        Wenn Frau Merkel gesagt hat, dass es UNMÖGLICH sei unsere Grenzen zu schützen, dann hat sie nicht gemeint, dass wir nicht genügend Waffen oder Menschen haben, um Zuwanderer abzuhalten, das Land zu betreten.

        Sie hat gemeint – und ich glaube, verständlich für ALLE –, dass wir in UNSERER LAGE, Herbst 2015, die Grenze NICHT so schützen können, wie es heute die Israels tun.

        Es hätte einen Aufruhr in der Bevölkerung gegeben, wir wären geächtet worden in Europa und in der Welt, kurzum: ein Desaster ohnegleichen.

        Merkel hat mit „unmöglich“ ihre VERANTWORTUNG für Deutschland ausgedrückt.

        Frauke Petry hat das einfach ausgeblendet, obwohl sie es wusste.

        Die Empörungsstürme der deutschen Presse waren gerechtfertigt, weil Petry PROVOZIERT hat statt zu kritisieren.

        Wer wie Sie den gesellschaftlichen Hintergrund nicht wahrnehmen will, führt eine absurde Debatte.

        Eine ganz andere Frage ist, ob Merkel die SITUATION im Herbst 2015 nicht hätte vermeiden können.

        Das weiß niemand, aber Merkel hat wenigstens eingeräumt, dass auch von ihr im Vorfeld Fehler begangen worden sind.

        Und noch einmal eine ganz andere ist, ob in X Jahren nicht an der deutschen Grenze geschossen wird und dies unter großem Beifall der Bevölkerung.

      • Richard Ott sagte:

        @ Herr Tischer

        Nein, Sie verwechseln Ihre Befürchtungen oder vielleicht auch Wunschvorstellungen mit der Realität. Glauben Sie im Ernst, dass Deutschland weltweit „geächtet“ (!) worden wäre, wenn es seine Staatsgrenzen 2015 mit Grenzpolizei oder meinetwegen auch der Bundeswehr verteidigt hätte? Sie sehen doch gerade am Beispiel Israels, dass so eine Ächtung eben nicht geschieht! Ein Großteil der Welt hält es für legitim, dass ein Staat seine Staatsgrenzen auch mit Gewalt verteidigt und es nicht hinnimmt, dass seine Grenzbefestigungen einfach so durchbrochen werden. Wir können darüber diskutieren, welches Ausmaß von Gewaltanwendung in welcher genauen Situation angemessen ist und welches nicht (Am konkreten Gaza-Beispiel gesprochen: Wieso wurde keine nicht-tödliche Munition verwendet? Gab es Warnungen der Grenztruppen, bevor geschossen wurde? usw.), aber die grundsätzliche Legitimität des israelischen Handelns stellt nicht einmal das deutsche Außenministerium in Frage – obwohl es von einem Mitglied der Merkel-Regierung geleitet wird.

        Merkels Einlassung über die angebliche „Unmöglichkeit“ der Kontrolle der deutschen Grenze ist nichts weiter als Ablenken von ihrem Versagen und ihrer völlig planlosen Politik im Sommer/Herbst 2015.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Glauben Sie im Ernst, dass Deutschland weltweit „geächtet“ (!) worden wäre, wenn es seine Staatsgrenzen 2015 mit Grenzpolizei oder meinetwegen auch der Bundeswehr verteidigt hätte?>

        JA, wenn geschossen worden wäre und es Tote gegeben hätte.

        >Sie sehen doch gerade am Beispiel Israels, dass so eine Ächtung eben nicht geschieht!>

        Ich sehe etwas anderes als Sie.

        Richtig ist allerdings, dass Israel bisher keine spürbaren Sanktionen hinnehmen musste.

        Das schließt Ächtung aber nicht aus.

        Sanktionen hätten wir vielleicht auch nicht hinnehmen müssen, mache Leute im Ausland fahren halt liebend gern BMW oder Mercedes.

        Das ist aber nicht mein Punkt.

        Statt mit Fragen die Auseinandersetzung in eine andere Richtung zu verschieben, sollten Sie erst einmal Stellung zu meiner Auffassung und BEGRÜNDUNG nehmen, nämlich der, dass es bei einem Schießbefehl und Toten an den Grenzen im Herbst 2015 einen Aufruhr im Land gegeben hätte – oder nicht, wenn Sie das annehmen sollten.

        Nehmen Sie Stellung DAZU, bevor Sie mit Aussagen wie dieser operieren:

        >Merkels Einlassung über die angebliche „Unmöglichkeit“ der Kontrolle der deutschen Grenze ist nichts weiter als Ablenken von ihrem Versagen und ihrer völlig planlosen Politik im Sommer/Herbst 2015.>

        Ohne Ihr Bekenntnis ist Ihr „nichts weiter“ NICHTS wert.

      • Aber Ja sagte:

        Zur Diskussion zwischen Herren Ott und Tischer: Als 2014/15 die wirtschaftliche Lage in der Türkei schlechter wurde und den Hilfslagern dort das Geld auszugehen begann, hätte man die Lage dort mit ein paar MIlliarden gut stabilisieren können. Das war der erste strategische Fehler der Bundesregierung.

        Darüber hinaus fungierte Griechenland als Bollwerk gegen die Migration. Syriza hat in ihrem Wahlkampf 2014 (?) aber bereits angekündigt, die Einwanderung nach Europa zuzulassen, wenn Griechenland nicht finanziell alimentiert würde. Dann hat man weder Griechenland wieder so alimentiert wie es die Griechen sich wünschten noch hat man Griechenland aus dem Euro bzw insbesondere aus Schengen rausgeworfen. Das war der zweite strategische Fehler.

        Die Flüchtlinge aus Ungarn zu übernehmen, ohne *vorher* sicherzustellen, dass die Südgrenzen Ungarns und auf dem Balkan (einigermaßen) dicht sind, war der dritte strategische Fehler.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ Aber Ja

        Die Kontroverse zwischen Richard Ott und mir betrifft Merkels Auffassung, dass es unmöglich gewesen sei, im Herbst 2015 unsere Grenzen zu schützen, d. h. zu verhindern, dass geflüchtete Menschen die Grenze so überschritten haben, wie es geschehen ist.

        Ich bin der Auffassung, dass der Schutz nur mit Waffengewalt möglich gewesen wäre und Merkel den Einsatz von Waffen als unmöglich im Sinne von gesellschaftlicher Akzeptanz in Deutschland und anderswo angesehen hat.

        Herr Ott meint mit VERWEIS auf Israel und dessen Verfahren, seine Grenze zu schützen, dass es möglich gewesen sei.

        Kurzum:

        Es geht um den HERBST 2015 an UNSERER Grenze.

        Sie verschieben die Thematik zeitlich und lokal.

        Ich will Ihnen dennoch antworten:

        1. Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern der Türkei

        Ja, das war ein Fehler und Frau Merkel hat das auch als Fehler anerkannt.

        2. Griechenland kein Bollwerk gegen die Migration wegen falscher Politik

        Hier liegen sie mit Ihrem zweiten „strategischen Fehler“ völlig daneben. Denn hätte man Griechenland so alimentiert, wie es sich die Griechen wünschten, dann würde man auch andere Staaten, Portugal z. B., zu alimentieren gehabt haben. Da hätten nicht nur wir nicht mitgemacht. Griechenland kann man nicht einfach so aus dem Euro oder Schengen rauswerfen, wenn die es nicht wollen.

        3. Ungarische Grenzen und Grenzen auf dem Balkan sichern, bevor man Flüchtlinge aus Ungarn zu übernehmen bereit war

        Im NACHHINEIN ist das richtig und auch geschehen. Wenn man aber das Problem nicht erkennt – siehe 1. –, ist der Punkt irrelevant zumal man mit derartiger Sicherung eben Schengen aufgibt. Das ist ein Kernelement der EU, das man nicht einfach mal auf Verdacht fallen lässt. Erst in der Not ist es geschehen.

        Wenn Sie ein Politikversagen brauchen, dann biete ich Ihnen dieses an:

        Der Dublin-Vertrag hat festgelegt, dass das Land mit den Flüchtlingen fertig werden muss, das die Flüchtlinge als erstes in der EU betreten. Es ist natürlich wirklichkeitsfremd, dies von Griechenland und Italien zu verlangen. Bei der großen Zahl, die in die EU aufgebrochen sind, können diese beiden Länder und jedes andere nur überfordert sein.

        Aber so ist es nun einmal – und das immer wieder:

        Wenn man in der EU einen Vertrag unterschreibt, glaubt man, dass damit ein Problem gelöst wurde.

        ¬¬¬¬¬¬

  9. Johannes sagte:

    Fakten, eindrücklich dargelegt. Fakten, die die Realität wiederspiegeln. Fakten, die der Bundesregierung und gewiss auch der EU-Kommission nicht unbekannt sind. Dennoch erfolgt auf diese Fakten keine erkennbare adäqute Reaktion. Über das „warum“ kann nur spekuliert werden.

    Persönlich habe ich die Hoffnung, dass es der AfD gelingt, so viel Druck im Deutschen Bundestag aufzubauen, dass das Ruder noch herum gerissen werden kann. Mir fällt keine andere Partei ein, die bereit ist, unangenehme Wahrheiten an- und auszusprechen. Dafür wird sie viel gescholten, zum Teil auch zurecht, weil sie im Ton mitunter danebengreift; aber in der Sache nicht. Selbst Herr Lindner hat nun erlebt, was es bedeutet, den Kanon des „Sagbaren“ zu verlassen. Die Meinungshüter haben ihn gnadenlos abgestraft. Und darum geht es m.E.; den Kanon des Sagbaren zu erweitern, damit der Diskurs wieder in Gang kommt. Ich hoffe da auch auf die FDP, auch wenn sie von den Medien, als eine Art „AfD-light“ bezeichnet wird. Spielt aber keine Rolle – hauptsache der Diskurs (auch der harte) kommt wieder in Gang. Ohne diesen, wird es keinen politischen Kurswechsel geben und die in diesem Blogbeitrag aufgeführten Fakten werden sich „ihren Weg bahnen“ und auch unsere Realität in Deutschland zunehmend negativ bestimmen.

    Antworten
  10. Carsten Pabst sagte:

    @Ulrich Remmlinger:
    -Es gibt eine erschreckend große Anzahl von Menschen, die der Meinung sind, unbegrenzte Migration und grenzenlose selbstbestimmte Wahl des Wohnorts sei ein universelles Menschenrecht.-
    Das mag so sein. Sie sagen aber in Ihrem ersten Kommentar, das Mitleid für die nachfolgenden Generationen hält sich in Grenzen, ganz so, als ob diese Gruppe allein für die heutige Politik verantwortlich sei. Und dem muss ich widersprechen. Denn den Mut, mit seinem Kreuz auf dem Wahlzettel etwas zu ändern, haben alle wahlberechtigten Deutschen. Und diejenigen, die unmittelbar nach dem Krieg geboren wurden, schon bedeutend länger. Also sitzen wir alle in einem Boot. Und wenn Sie dann noch die Hoffnung hegen, die nächsten 10 Jahre werden wohl noch ganz gut verlaufen und danach ist Ihnen die Entwicklung gänzlich egal, bezeichne ich als egoistisch.

    Antworten
  11. Ondoron sagte:

    Gunnar Heinsohn ist sicherlich spannend mit seiner Analyse. Aber es ist nur eine Seite der Medaille. Lesen Sie doch mal Thomas Barnett. Und erkennen Sie, welche Rolle Europa von US-amerikanischen ThinkTanks im Rahmen der dort erdachten Globalisierung (die übrigens nur entfernt etwas mit Freihandel zu tun hat – ein schöner Euphemismus allerdings) spielen soll. Da gehören die Migranten unbedingt nach Europa! Millionenfach – bei Barnett schon vor Jahren angekündigt; jetzt sehen wir die operative Politik, forciert von der Marionette Merkel. Bei Barnett ist auch ausgeführt, wie gut es für die USA sein wird, wenn der durchschnittliche IQ durch die Migration in Europa stark verdurchschnittlicht wird – um es mal milde auszudrücken. Die noch verbleibenden intelligenten autochthonen oder migrierten Hochleister importieren die USA zudem sehr gern.
    Globalisierung als geopolitische Winkelzüge ist doch einfach zu verstehen. Man muss nur den die geistige Bewegungsfreiheit einschränkenden Kleber der vorherrschenden MSM-Narrative abstreifen. So viel Freiheit sollte man sich unbedingt gönnen. Sonst bleibt man ahnungslos.

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    • Alexander sagte:

      @Ondoron
      Die Lust auf kulturelle Selbstauslöschung ist ein gesamteuropäisches Phänomen, selbst in Brexit GB (vgl. Rotherham), obwohl nur die BRD Verantwortung für zwei verlorene Weltkriege übernimmt.

      Bisher war jede Entwicklung, von der Einführung der Süßkartoffel bis zu Nationalstaaten als Erben der Monarchien, ein Projekt von Eliten, so auch das aktuelle. Dazu war immer List und niemals Zustimmung nötig.

      Mich würde sehr interessieren, was diese Eliten wirklich darin eint, den kulturellen Bruch zu wagen – denn nichts anderes ist dieser babylonische Turmbau. Es gibt gemeinsame Nenner – aber die stehen nicht bei Barnett oder Heinsohn ;o)

      Antworten
  12. Carsten Pabst sagte:

    @Ulrich Remmlinger
    Ihr Kommentar: Ja, die mir nachfolgenden Generationen sind in erster Linie für die Merkel-Politik verantwortlich, da die jungen Leute, die ich kenne, rot-grün wählen,
    Kommentar Ende, würde ich nicht sehr repräsentativ nennen. Im Übrigen ist Frau Merkel von der CDU, sie hat mit ihrer damaligen Regierung die Grenzen nicht geschlossen. Warum will ich hier gar nicht groß erörtern. Diese Partei hat eine sehr große Wählergruppe auf Seiten der Rentner und Pensionäre, die, was verständlich erscheinen mag, keine großen Veränderungen möchten. Gerade, und dies ist jetzt auch nicht repräsentativ, kenne ich in meinem Umfeld genug Menschen Jahrgang 1945- 1960, die wie ein Rohrspatz über die Merkelsche Politik geschimpft haben und dann doch wieder ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben. Der Unterschied zwischen Ihnen und mir: Ich mache dieser Altersgruppe keine Vorwürfe, ich hätte in diesem Alter dies evtl. auch getan. Aber ich stelle mich im Forum nicht hin und beschuldige diese Altersgruppe, wie sie es mit der nachfolgenden Generation machen. Und was dann kommt, ist Ihnen egal, weil junge Personen in ihrem Umfeld rot/grün gewählt haben und somit allein für die jetzige und kommende Situation schuldig sein soll. Sorry, das ist mir zu billig. Und diese Einstellung nenne ich egoistisch. So treiben Sie nur einen Keil in die verschiedenen Generationen. Und damit belasse ich es.

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  13. Bakwahn sagte:

    Zur Diskussion zwischen Remmlinger und Pabst; ein paar Anmerkungen:

    Ich bin 1949 geboren, hatte vor 6 Jahren einen schweren Schlaganfall, der mir die rechte Körperhälfte fast lahmgelegt hat. Auch ich gebe mir noch höchstens 10 Jahre.
    Ich bin seit Mai/Juni 2013 AfD-Mitglied. Politisch war ich immer unabhängig, überparteilich, eher sozialdemokratisch, links-liberal. Habe Willy Brandt und Helmut Schmidt gewählt, später dann einige Male die FDP. In meinen Gemeinden meist den SPD-Bürgermeister. Ich fühle mich zutiefst einer demokratischen Zivilgesellschaft zugehörig.

    Von Anfang an war ich gegen den Euro, weil es offensichtlich war, daß diese Gemeinschaftswährung gewaltig nachteilig für unsere Volkswirtschaft sein wird. Alle Warnungen und Befürchtungen namhafter Finanzexperten wie Schachtschneider, Hankel, Starbatty, Lucke, Nölling etc. sind eingetroffen. Sämtliche Probleme des Euro sind ja nicht gelöst, sondern werden durch die Geldschöpfungsaktionen der EZB nur übertüncht.

    In meiner familialen und sozialen Umgebung positioniere und exponiere ich mich seit über 10 Jahren gegen den Euro und auch – lange vor 2015 – gegen die falsche Zuwanderungspolitik. Der Euro, die unkontrollierte Zuwanderung sowie eine katastrophale Bildungs- und Familienpolitik sind eine Katastrophe für unser Land und seine Volkswirtschaft.
    Die jüngeren Generationen werden die negativen Konsequenzen dieser Politik zu spüren bekommen, sie kriegen nicht nur eins „in die Fresse“ (A.Nahles). Meine Tochter, meine noch zur Welt kommenden Enkel sowie die vielen anderen Kinder unserer Familie werden die Leidtragenden sein. Wenn meine Nachfahren einmal im Jahr an mein Grab kommen und eine Rose ablegen, dann werden sie sagen und denken:
    „Der hat das gewußt, der hat sich gewehrt, der hat sich exponiert und ist dafür beschimpft und ausgegrenzt worden. Der hatte Mut.“

    Live aus der Uni-Bibliothek Düsseldorf – 16. März 2018 – 20.00 Uhr
    Felix Haller alias Bakwahn

    Antworten
    • Ulrich Remmlinger sagte:

      Lieber Herr Haller,
      bis auf das tragische Schicksal eines Schlaganfalls könnte ich Ihre Beschreibung auch für meine Vita übernehmen. Auch ich argumentiere und diskutiere, muß aber einsehen, daß die große Mehrheit in diesem Land die „no border, no nation“ -Parteien wählt, und zwar aus Überzeugung. Von daher danke ich für die Gnade der frühen Geburt. Ein so reiches und erfülltes Leben, wie es mir vergönnt war, werden die nachfolgenden Generationen wohl nicht mehr haben. Gated communities, die Macht des Islam, Diversity und Quoten in der Arbeitswelt, Identitypolitics…… Ich beneide die Jungen nicht.

      Antworten
  14. Bakwahn sagte:

    Zur Diskussion des Wahlverhaltens der Masse der deutschen Bevölkerung:

    Ich glaube mittlerweile, daß ein Großteil der deutschen Bevölkerung mit dem eigenen Niedergang und der eigenen Auslöschung einverstanden ist.

    Das aktuelle vorherrschende gesellschaftliche Bewußtsein muß folgendermaßen skizziert werden:

    Wir wissen, daß man Wohlstand und ‚auskömmliche Einkommen‘ (Rainer Barzel) nur mit „Brainpower“, also mit Intelligenz, mit Bildung und qualifizierter beruflicher Ausbildung gepaart mit Fleiß, Leistungsbereitschaft und all den anderen Tugenden, Einstellungen und Werten, die Individuen und Gesellschaften zu wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit befähigen. Es ist uns bewußt, daß wir im internationalen Wettbewerb nur mit höchster Leistung bestehen können.
    Jedoch:
    Wir haben die Pflicht, jeden der über unsere Grenze kommt, aufzunehmen, ihn willkommen zu heißen und ihn an unserem Wohlfahrtsstaat teilnehmen zu lassen.
    !Unsere Humanität ist uns viel wichtiger als unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit!
    !!!UND DARAUF SIND WIR STOLZ!!!
    Wir verlangen auch keine verpflichtenden Gegenleistungen unserer Neubürger. Wenn diese bei der Integration in unsere Gesellschaft (z.B. mangelhafte Sprachkenntnisse, Arbeitsmarkt etc.) scheitern, dann haben wir Deutschen die Schuld an ihrem Scheitern. Dafür tragen wir die Verantwortung!
    Wir müssen unsere Leistungen steigern, müssen noch mehr fördern, noch mehr Geld sowie weitere materielle und personelle Ressourcen aktivieren, um es den Neubürgern so bequem wie möglich zu machen. Wir müssen uns ihnen auch kulturell anpassen, damit sie sich nicht ausgegrenzt fühlen…..

    Ich höre mal auf.
    Wie singt seit ca. 45 Jahren Rockröhre Nina Hagen?
    „Ich kann mich gar nicht entscheiden,
    Ist alles so schön bunt hier!“
    Live aus der Uni-Bibliothek Düsseldorf – 16. März 2018 – 20.10 Uhr
    Felix Haller alias Bakwahn

    Antworten
    • Aber Ja sagte:

      Aus meiner Sicht gibt es mehrere Ursachen für die von Bakwahn geschilderte weitverbreitete Haltung:

      1. Für viele ist *nicht* klar, dass Bildung und Fleiß die Basis unseres Wohlstands sind, sondern sind dahingehend aufgewachsen, dass das Geld halt kommt. Von Eltern, Großeltern, Amt, wem auch immer. Sonst müssten Fleiß und Bildung ja positiv besetzt sein, als erstrebenswert gelten, und das ist vielfach nicht so.

      2. Die Deutschen neigen als Volk nach meinem Eindruck zu romantischer Übertreibung und zum Narzissmus und zur Ausblendung der der Realität. Und für mich zumindest sind die geistigen Haltungen eines „Wir wollen die Welt erorbern“ und „Wir wollen die HIlfesuchenden der Welt retten“ sehr vergleichbar und gleichermaßen narzisstisch bzw wahnhaft.

      3. In den letzten rund 70 Jahren konnte sich Deutschland, die deutsche Politik und das deutsche Volk in einer recht verantwortungsfreien Rolle bequem einrichten: Für den Schutz vor der Sowjetunion sorgten letztlich vor allem die amerikanischen Nuklearwaffen. Für den Schutz der Grenzen ansonsten die ebenfalls von den USA gesteuerte NATO. Und seit dem Fall der Mauer sind wir von letztlich recht freundlichen Staaten umgeben. Die Deutschen haben – und das ist durchaus glücklich – verlernt, was es heißt, für die eigenen Freiheit und den eigenen Wohlstand zu kämpfen.

      Das wird sich erst ändern, wenn mit einer weiteren Wirtschafts- und/oder Eurokrise der Wohlstand spürbar versiegt – dann wird es zu Verteilungskämpfen kommen. Ich hoffe nur, dass das Pendel dann nicht wieder extrem zur anderen Seite ausschlägt.

      Antworten
  15. Klaus Samer sagte:

    Ich halte nicht viel von monokausalen Erklärungen und würde bei all dem hier gesagten gerne mal wissen wie der direkte Vergleich z.B. mit Indien so aussieht. Ein Milliardenvolk mit sicherlich hohen Geburtenraten, das offensichtlich nicht ständig Krieg führt und Nachbarn angreift.

    Mag vielleicht auch was mit der wirschaftlichen Perspektiv zu tun haben die hier ja vollständig aussen vor bleibt.

    Eine der Ursachen der Probleme in den Palästinensergebieten, wenn auch nicht die einzige, dürfte die Isoliertheit und die wirtschafltiche Abhängigkeit von Israel sein, kein eigener Staat und eingpfercht hinter Mauern führt ja nicht gerade zu horrendem Wachstum.

    Den aus meiner Sicht einzig sinnvollen Beitrag der letzten Monatat zum Thema hat die FAZ gebracht: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/israel-und-palaestina-was-koennte-die-loesung-des-konflikts-sein-15342741.html

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      Ich kann nicht und möchte nicht bestreiten, dass es die Überlegung gibt, die Palästinenser auf dem Sinai einen eigenen Staat errichten zu lassen.

      Allerdings halte ich das für Wunschdenken, jedenfalls nach Lage der Dinge.

      Die ägyptische Regierung müsste von allen guten Geistern verlassen sein, wenn sie sich an ihre dann Staatsgrenze zum Sinai eine RELIGIÖS und daher auch politisch UNBERECHENBARE Bevölkerung holen würde.

      Und die Palästinenser würden einfach auf das auch ihnen heilige Jerusalem verzichten wollen?

      Mal wieder die Geschichte eines Deals, der niemanden etwas kosten soll.

      Das gibt es im Märchen, aber nicht im Nahen Osten.

      Antworten
  16. Herrschende Leere sagte:

    Die Analyse – was Gaza angeht – teile ich, die Schlussfolgerungen nicht. Die demographische Waffe ist die einzige, die den Palästinensern noch zur Verfügung steht, nachdem Israel die Abschottung gegen Selbstmordanschläge gelungen ist. Die Juden haben eine große Angst davor, zur Minderheit im eigenen Land zu werden, und sich mit der Verunmöglichung jeder sinnvollen Zwei-Staaten-Lösung (Siedlungsausbau) selber ins Eck manövriert.
    Der „Krieg der Wiegen“ ist voll im Gange, und weiterhin gilt auf lange Sicht: Wer die Kinder hat, dem gehört das Land.
    Von den Gaza-Palästinensern Geburtenkontrolle zu verlangen, während ein paar Kilometer über der Grenze ebenfalls überwiegend subventionierte orthodoxe Juden sich über ähnlich große Kinderscharen freuen, ist an Zynismus nicht zu überbieten.

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  17. Daniel Winter sagte:

    Ich frage mich wirklich, was diese „Cognitive Ability“ tabelle in diesen Zusammenhang soll? Die Schweizer Migranten haben eine Cognitive Ability von 95 und sind damit besser aufgestellt als Deutschland, weil die Migranten eine CA von „nur“ 92 haben? Das sind doch statistische Unterschiede, welche im Bereich der Messungenauigkeit liegen. Daraus Schlüsse zu ziehen lieber Herr Dr. Stelter ist schon verwunderlich.

    Antworten
    • Daniel Stelter
      Daniel Stelter sagte:

      Lieber Herr Winter, das bezog sich auf die Aussagen von Gunnar Heinsohn, der darauf hinwies, dass die Aufnahme dieser Menschen bei uns vor Ort keinen Unterschied macht (relativ wenige), bei uns einen deutlichen (relativ viele) und diese zudem mit Bildung etc. überwiegend keinen produktiven Beitrag leisten, den Sozialstaat also belasten, statt entlasten, weshalb die Asiaten eben die Schotten dicht machen. lg DSt

      Antworten

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