Mass default looms as world sinks beneath a sea of debt

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someone

Der ungebremste Anstieg der Verschuldung relativ zum Einkommen ist für Leser dieser Seiten keine Neuigkeit. Der Telegraph berichtet von einem neuen Report, der die Situation erneut zusammenfasst. Schlussfolgerung:

  1. Es geht weiter wie bisher mit der Schuldenwirtschaft.
  2. Die Schulden erdrücken das Wachstum der Realwirtschaft.
  3. Die üblichen Mittel der Inflationierung greifen nicht. Schon gar nicht, wenn es alle trifft.
  4. Ergo: Es drohen massenhaft Pleiten.

… oder drastische Belastung von Vermögen, würde ich ergänzen.

The Telegraph: Mass default looms as world sinks beneath a sea of debt, 29. September 2014

Hier der Link zu dem Originalreport, den zu lesen sich lohnt. Ich werde in Zukunft noch detaillierter darauf eingehen:

Geneva Reports on the World Economy: Deleveraging? What Deleveraging? September 2014

4 Kommentare
  1. Hartmut G. says:

    Entschuldigung, ich möchte nicht nerven und habe bereits heute schon einmal gepostet ;) dennoch hätte ich da eine kleine Nachfrage bzgl. Präzisierung:

    „oder drastische Belastung von Vermögen“

    was bedeutet genau „Belastung“ und was genau bedeutet „Vermögen“ in diesem Zusammenhang? Und was wird nicht „belastet“? Könnten Sie das vielleicht möglichst präzise beschreiben, damit man sich ggf. Gedanken darüber machen kann, wo man am „sichersten“ aufgehoben ist?
    Warum ist es nicht am intelligentesten einfach das Geld von der Bank abzuheben?
    Sie haben in diesem ganzen Zusammenhang auch noch garnicht die Unterschiede bzgl. der verschiedenen Geldmengenagregate beleuchtet, vielleicht eine Anregung für eine spannende Betrachtung, wer am meisten wie rasiert werden wird?
    Denn ich glaube nicht, dass die „Larry Summers dieser Welt“ damit durchkommen, kurzerhand das Bargeld zu verbieten, um die Leute mittels „Negativzinsen“ im Anschluss zu enteignen.
    Danke & mfG

    Antworten
    • Daniel Stelter
      Daniel Stelter says:

      Tja. Geldanlage ist ein schweres Thema in dieser Zeit. Ich überlege schon, ein eigenes Buch dazu zu schreiben. Zunächst würde ich sagen, schließen Sie kein Szenario aus. Ein Bargeldverbot bzw. eine Begrenzung ist leichter machbar als sie denken. Beispiel: die Initiative nach der die Banken jedem Bürger ein Konto geben müssen. Deshalb sollte man auch damit rechnen. Ansonsten würde ich folgende Tipps geben:

      1. Glauben Sie keinen Tipps oder einfachen Versprechen. Daran verdienen nur die Verkäufer der Bücher oder der Anlageprodukte
      2. Diversifizieren Sie: Cash, Aktien, sichere Anleihen kürzer Laufzeit, Gold, Immobilien. Sie werden nicht reich aber auch nicht alles verlieren.
      3. investieren Sie in ihre Fortbildung und die Bildung ihrer Kinder.
      4. Genießen sie trotz der wirtschaftlichen Probleme ihr Leben :-)

      Ihr

      Dat

      Antworten
  2. Hartmut G. says:

    100% ACK
    Ihr Diversifizierungstip ist natürlich richtig und schon klar. Über den Value-Investor-Ansatz kann natürlich jeder für sich entscheiden, was wie sinnvoll erscheinen könnte und muss das Risiko dafür übernehmen. Das Problem sehe ich aber nicht in der realen Wirtschaft, oder die Bewertung dieser und Positionierung entsprechend.

    Das Problem der heutigen Zeit liegt ja in dem irrationalen wild Umsichschlagen des Staates (s. IMF „Taxing Times“), der seine versiegenen Einnahmequellen bei Disinflation/Defaltion fürchtet. Irgendein Sündenbock muss dann halt gefunden werden und „sozial gerecht“ geschlachtet werden. Die BCG hat da ja dem Staat schon gute Tipps gegeben (sic).

    Cash: Risiko Bargeldverbot
    Sichteinlagen: „Solidaritätsabgabe“
    Staatsanleihen: CAC
    Aktien&ETFs: Besteuerung & Staatsinterventionen
    Immobilien: Dachsteuer, Fenstersteuer, Hauszinssteuer, Lastenausgleich (Früher), heute schon: Luxussteuer (s.z.Z. griechische Swimming-pools), Zwangsbewirtschaftung, Ökowahn, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Veräußerungsbesteuerung
    Gold: Ein Goldverbot bzw. ein Wertrückgang aufgrund eines solchen, ist IMO vollkommen unrealistisch und in jeglicher Hinsicht unsinnig, aber das ist sicherlich ein ganz anderes Thema, somit „lediglich“ Kursrisiko gegenüber „Geld“.
    physische Rohstoffe (z.B. übrige Edelmetalle): MwSt. Aufschlag & Kursrisiko bei deflationärem Crash.

    Die Kernfrage die sich mir jedoch bei Ihrer Asset-Diversifikation stellt: Sind Staatsanleihen mit zu vernachlässigender Rendite eine reale Diversifizierung gegenüber Bargeld? Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten, stehen uns wirklich böse faschistoide Zeiten bevor.
    Danke für Ihre Zeit & mfG

    Antworten

Dein Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Schreiben Sie etwas dazu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.