How much of what we have do we actually own?

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Angesichts der Diskussion um die Verteilung von Vermögen lohnt es sich, der Frage nachzugehen, welche moralischen Grundlagen Vermögen hat und was die argumentative Grundlage dafür ist, in private Eigentumsrechte einzugreifen. Es gibt Beobachter wie den Harvard Professor Greg Mankiw, die die ungleiche Vermögensverteilung als natürliches Ergebnis unterschiedlicher Talente und wirtschaftlicher Erfolge sehen (und da ist auch etwas dran!). Andere wie Thomas Piketty stehen dagegen auf dem Standpunkt, dass es ungerecht ist, wenn Vermögen ungleich verteilt sind und rufen nach staatlichen Maßnahmen.

Im angefügten Beitrag wirft der Autor die entscheidende Frage auf: Woher kommt Eigentum eigentlich? Ist es nur ein staatlich geliehenes Recht, welches genauso wieder weggenommen werden kann? Oder ist es ein moralisches Recht, basierend auf unserem Eigentum an uns selbst?

„But if we believe that we are self-owned autonomous people, not simply the property of the state, and should be able to go to other countries if we like and to perform the work we want, then one implication is that our work can produce property which, once it is ours, is profoundly ours. It is an expression of our skills and effort and belongs to us just as much (and for the same reasons) as our skills and effort belong to us. And like our skills and effort, we can sell it or gift it to others – it then becomes theirs. The freedom to trade such property is an extension of our freedom to work. (…) That means that much of what we call property – including our car, television, clothes, furniture, or share portfolio – can be seen as morally ours in a way that is independent of the state.“

Ein wichtiger Hinweis, der in der aufgeregten Diskussion gerne vergessen wird: Eigentum ist ein Grundrecht und auch Motor der wirtschaftlichen Entwicklung.

The Telegraph: How much of what we have do we actually own?, 25. Juni 2014

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